Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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Официальный канал Посольства России в Германии | Der offizielle Kanal der Russischen Botschaft in Deutschland
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🎖 Die Medaille „Für den Sieg über Deutschland im Großen Vaterländischen Krieg 1941–1945“ war eine der am häufigsten verliehenen Auszeichnungen der Sowjetunion.

Etwa 15 Millionen Sowjetbürger wurden mit dieser Medaille ausgezeichnet. Sie wurde allen Soldaten, Offizieren und Partisanen überreicht, die unmittelbar an Gefechtsaktionen gegen das Deutsche Reich während des Zweiten Weltkrieges teilgenommen hatten.

🎖 Diejenigen, denen diese Medaille verliehen wurde, hatten anschließend Anspruch auf die Verleihung von Jubiläumsmedaillen zum 60., 65., 70., 75. und dieses Jahr auch zum 80. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg 1941-1945.

Folgende Personen, die am Sieg im Großen Vaterländischen Krieg beteiligt waren, erhielten diese Auszeichnungen an den jeweiligen Jahrestagen des Sieges:

🔸 Militärangehörige der Streitkräfte der UdSSR;
🔸 Mitglieder von Untergrundorganisationen, die Widerstand gegen die Nazis leisteten;
🔸 Arbeiterinnen und Arbeiter des Hinterlandes
🔸 Ehemalige minderjährige KZ-Gefangene;
🔸 Ausländische Staatsbürger, Widerstandskämpfer, Antifaschisten u. a. Personen, die maßgeblich am Sieg im Großen Vaterländischen Krieg beteiligt waren.

@RusBotschaft

#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
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🎙 Auszüge aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit NachDenkSeiten

💬 Die Ukrainer haben einen bedeutenden Beitrag im Kampf gegen den Nationalsozialismus geleistet – ebenso wie Angehörige anderer Republiken der damaligen Sowjetunion. In den Kriegsgräbern in Deutschland ruhen Menschen aus allen ehemaligen Sowjetrepubliken Seite an Seite. Für uns gibt es da keine Unterscheidung nach Nationalität – ob Ukrainer, Belarussen, Kasachen oder andere, sie alle waren Opfer dieses Krieges.

💬 Ukrainische Mitbürger, die sich derzeit in Deutschland aufhalten und mit uns gemeinsam gedenken möchten, sind jederzeit herzlich willkommen. Wir schließen niemanden aus. Obwohl wir keine Kontakte zur ukrainischen Botschaft oder anderen ukrainischen Stellen pflegen, gilt unser Gedenken allen gefallenen Soldaten der damaligen Sowjetunion, unabhängig von ihrer Nationalität.

💬 Der politische Dialog zwischen Russland und Deutschland findet de facto nicht statt, die meisten einzigartigen Formate für die vielfältigen deutsch-russischen Kooperationen wurden auf Betreiben der deutschen Seite auf Eis gelegt. Das war nicht unsere Entscheidung. Doch leider ist es so, wie es ist.

💬 Vertreter lokaler Behörden und Gemeinden, insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern, Vereine, einfache deutsche Bürger sind trotz alledem bereit, russische Delegationen zu gemeinsamen Feierstunden einzuladen und zusammen mit uns an den Gedenkfeiern und anderen von der Botschaft organisierten Veranstaltungen teilzunehmen. Die Erinnerung an die Heldentat der sowjetischen Befreier ist im deutschen Volk immer noch lebendig. Wir sind dankbar für die Bewahrung dieser Erinnerungskultur.

🔗 Das Interview im Wortlaut

@RusBotschaft

#Netschajew #Interview #Russland #Deutschland #Ukraine
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🗣 Auszüge aus der Rede des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin bei einem Treffen mit den Teilnehmern des föderalen Aufklärungsmarathons „Wissen. Die Ersten“, Moskau, 30. April 2025

❓ Frage: Mein Name ist Artjom Beloglazow. Ich bin Historiker. Mich beschäftigt eine sehr wichtige Frage, und zwar das Problem der Anerkennung des Völkermords am sowjetischen Volk auf internationaler Ebene.

In unserem Land haben 34 Gerichtsprozesse stattgefunden, die die Verbrechen der Nazis auf den besetzten Gebieten der UdSSR als Völkermord am sowjetischen Volk anerkannt haben. Eine enorme Menge an Dokumenten wurde freigegeben, die den grausamen Charakter des Krieges belegen, den Nazi-Deutschland gegen uns geführt hat.

Doch auf internationaler Ebene hört man sehr oft, dass die systematische Vernichtung unserer Landsleute nicht als Völkermord gilt. Zum Beispiel wird die Blockade Leningrads in fremde Sprachen als „Belagerung der Stadt“ übersetzt, was die Natur dieses Verbrechens vollkommen verfälscht. Dabei war es ein von den Deutschen geplanter Akt des Völkermords, bei dem über eine Million sowjetischer Bürger, überwiegend durch Hunger, ums Leben kamen.

Sagen Sie bitte: Was ist Ihre Antwort auf die Versuche anderer Länder, die Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges umzuschreiben? Und welche Perspektiven sehen Sie für die Anerkennung des Völkermords am sowjetischen Volk auf internationaler Ebene?


💬 Wladimir Putin: Wir stützen uns auf die Entscheidungen und Schlussfolgerungen der Nürnberger Prozesse. Dort wurde grundsätzlich alles beim Namen genannt.

💬 Auf Ebene unserer offiziellen Staatsorgane, insbesondere des Außenministeriums, wird diese Arbeit kontinuierlich geleistet. Und das ist keine sinnlose Arbeit, man sucht nicht nach Feinden in der Vergangenheit. Es ist ein Weg, uns selbst, unseren Bürgern und der ganzen Welt die tatsächlichen Geschehnisse jener Zeit zu vermitteln, denn diese Realitäten erklären in vielerlei Hinsicht unser heutiges Verhalten.

💬 Das ist sehr wichtig und hat praktische Bedeutung, denn wir hören von ausländischen Kollegen, dass die Sowjetunion und das sowjetische Volk natürlich sehr gelitten haben und wir das Recht besitzen, sowohl heute als auch in einer langfristigen historischen Perspektive über den Schutz unserer Interessen und unserer Sicherheit nachzudenken. Wir hören das selbst von denen, die, gelinde gesagt, dem, was wir tun, um unsere Interessen zu verteidigen, nicht wohlgesinnt sind. Das hat praktische Relevanz.

💬 Nur gemeinsam, wirklich nur gemeinsam, werden wir das gewünschte Ergebnis erreichen. Wir werden weiter daran arbeiten.

🔗 Link zur Rede im Wortlaut (Englisch).

@RusBotschaft

#Putin #Russland #80JahreBefreiung #UdSSR
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📬 Aus dem Briefkasten unserer Botschaft

📤 Im Vorfeld des 80. Jahrestages des Großen Sieges haben uns viele Briefe unserer deutschen Leserinnen und Leser erreicht. Heute veröffentlichen wir einige Auszüge aus diesen Briefen, die uns tief berührt haben.

📝 "Sehr geehrte Damen und Herren,

Anlass meines Briefes ist die Handreichung des Auswärtigen Amtes der BRD an die Länder und Kommunen zu Gedenktagen anlässlich des 80.Jahrestages unserer Befreiung vom Hitlerfaschismus durch die Rote Armee.

Diese Handreichung ist ein sehr unfreundlicher Akt. Ich persönlich bin erschüttert, entrüstet und enttäuscht von solchem Regierungshandeln.

Ich bin im Januar 1945 geboren und man leitete eine Nottaufe ein, weil mit meinem Ableben in Kürze zu rechnen war. Meine Mutter übergab mich in dieser aussichtslosen Situation an eine russische Ärztin die mich medizinisch versorgte und der ich somit mein Leben verdanke. 2 Jahre später als ich total durch heiße Waschlauge verbrüht wurde rettete mich ein russischer Militärarzt durch seine Kriegserfahrung ein weiteres mal.

In meinem Berufsleben hatte ich viele Kontakte zu sowjetischen Menschen, verbunden mit fröhlichen Feiern, Sportwettkämpfen und anderen Aktivitäten. Mehrfach konnte ich auch Reisen in die Sowjetunion unternehmen und habe nur sehr gastfreundliche Menschen angetroffen.

Ein Ereignis wird aber für immer meine Einstellung zu Russen prägen:

Ein sowjetischer Offizier und ich saßen gemeinsam auf einem Hochsitz im Wald und tauschten unsere Erfahrungen aus, wir stellten fest, dass unsere Väter im 2. Weltkrieg aufeinander geschossen haben. Beide Väter kamen mit schweren Kriegsverletzungen in die Heimat zurück. Da haben wir uns die Hand gegeben, umarmt und geschworen: Wir schießen gemeinsam und in Freundschaft nur auf Wild, aber niemals mehr aufeinander und kämpfen in unseren Ländern für freundschaftliche Zusammenarbeit.

Ich halte meinen Versprechen!"

💌 Herzlichen Dank an den Verfasser dieses Briefes.

#80JahreBefreiung
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📈 Das Allrussische Meinungsforschungszentrum WZIOM hat anlässlich des 80. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg eine Umfrage unter russischen Staatsbürgern durchgeführt.

📍 Die Studie hat gezeigt, dass der 9. Mai für die Einwohner unseres Landes nicht nur ein Feiertag ist, sondern auch ein Symbol des Nationalstolzes und der Einheit, ein heiliges Datum.

📍 Der Tag des Sieges ist auch ein persönliches Datum für unsere Mitbürger, an dem sie ihrer Verwandten, Großeltern und derer gedenken, die ihr Leben für die kommenden Generationen gegeben haben. Der 9. Mai bedeutet ein gemeinsames kollektives Gefühl: Freude und Hoffnung, Dankbarkeit und Trauer.

📍 Für 40 Prozent der Befragten bedeutet der Sieg im Großen Vaterländischen Krieg Stolz auf das Land und seine Größe.

📍 Die am häufigsten genannten Helden des Großen Vaterländischen Krieges waren Marschall der Sowjetunion Georgi Schukow (36 Prozent), Partisanin und Heldin der Sowjetunion Soja Kosmodemjanskaja (15 Prozent) und Marschall Konstantin Rokossowski (14 Prozent).

📍 Mehr als 70 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass der 9. Mai in großem Stil gefeiert werden sollte.

📍 Die absolute Mehrheit der russischen Bürger (86 Prozent) ist der Meinung, dass es heutzutage auf jeden Fall wichtig ist, die Erinnerung an den Großen Vaterländischen Krieg zu bewahren.

📍 71 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass im Bereich der Bildung und Erziehung junger Menschen Maßnahmen ergriffen werden sollten, um die Erinnerung an den Großen Vaterländischen Krieg zu bewahren.

Quelle: WZIOM
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🕯 Heute stellen wir weiterhin Auszüge aus dem Buch "Völkermord an Kindern in den von Nazi-Deutschland besetzten Gebieten der UdSSR» vor.

Es handelt sich um eine Sammlung von Erinnerungen von Überlebenden dieser Gräueltaten sowie von bisher unbekannten Berichten von Opfern des Faschismus, insbesondere von Kindern, die den Völkermord während der Besatzungszeit überlebt haben.

📜 Erinnerungen von Pelageja Mironovna Mikhailova (Kononova):

💭 "Die Deutschen haben sechzehn Kinder aus unserem Dorf genommen, aber nur drei sind zurückgekehrt.

Vor dem Krieg lebte ich im Gebiet Mogiljow, im Kirower Bezirk, im Dorf Letschschenko. Dort bin ich geboren. Im Juni 1942 wurde unser Dorf von den Faschisten erobert. Sie fingen an, die Kinder wegzunehmen. Ich war damals 11 Jahre alt.

In unserem Dorf waren Flüchtlinge aus dem Dorf Barovo. Viele Kinder wurden von den Deutschen auch von dort genommen, darunter war auch ich. Wir wurden mit Autos nach Bobruisk in das Dorf Rote Küste (Krasnyj Bereg) gebracht. Es gab dort ein Lager, in dem wir fast einen Monat lang waren. Jeden Tag wurden neue Kinder in dieses Lager gebracht.

Ich erinnere mich an den Satz: 'Es sind schon zweitausend Kinder.' Einen Monat später wurden wir zur Station Bobruisk gebracht und in einen Güterzug verladen.
Am Bahnhof standen Züge aufgeladen mit dem Gestohlenen. Die Deutschen schafften es nicht, all das nach Deutschland zu schicken – die Partisanen störten sie, die Züge wurden hier und da gesprengt. Der Zug mit den Kindern wurde zu einem Durchlass. Die Partisanen erfuhren, dass Kinder im Zug waren, und verzichteten darauf, ihn zu sprengen. Die Besatzer nutzten die Situation aus, ließen die Züge mit dem Gestohlenen hinter dem Zug mit den Kindern.

So begann mein Leben. Wir wurden in die Stadt Dessau an der Elbe gebracht. Das letzte Lager, in dem ich mich befand, hieß Nord. Dort begannen die großen Qualen der Kinder.

Ich erinnere mich, dass Ärzte mit Hunden und mit Musik ins Lager kamen. Wir wurden in eine Reihe gestellt, uns wurden Spritzen gegeben und Blut entnommen. Morgens wurden die Jungen aus den Baracken vertrieben, gejagt, geschlagen, und wir Mädchen wurden in eine Reihe gestellt, eng zusammengedrückt."

🔗 Weitere Erinnerungen und Berichte im Buch lesen.

#Völkermord #Genozid
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🎥 We present to your attention a documentary film by Ekaterina Kitaitseva and Dmitry Khrustalev «Leningrad Unbreakable»

The years of the Nazi blockade of Leningrad, during which approximately 50,000 people perished from starvation each month, were the most harrowing of World War II. Despite being subjected to hunger and relentless Nazi bombardment, the city's residents never stopped donating blood to support injured frontline soldiers, and continued to work in the tanks and weapons factories. The residents of the besieged Leningrad, though weary and exhausted, understood the critical role their efforts was playing in aiding the Soviet Army against the Nazis. Dmitry Shostakovich's Symphony No. 7 became a symbol of the resilience of Leningrad's people during the blockade. Witness the courage and strength of the people of Leningrad in their fight against Nazism.

Source: Leningrad Unbreakable
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⚡️ Stellungnahme der Russischen Botschaft zu dem für den 8. und 9. Mai 2025 in Berlin erlassenen Verbot, an sowjetischen Ehrenmalen Flaggen Russlands und Symbole des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg zu zeigen

Berliner Behörden haben eine Verfügung erlassen, der zufolge am 8. und 9. Mai 2025 an den sowjetischen Soldatengedenkstätten in Treptow, Tiergarten und Pankow das Zeigen von russischen Flaggen untersagt wird. Das gilt auch für Symbole, die mit den Feierlichkeiten zum Tag des Sieges und zur Befreiung Deutschlands und Europas vom Nationalsozialismus untrennbar verbunden sind. Dazu gehören rote Banner des Sieges, Flaggen der Sowjetunion, St.-Georgs-Bänder, historische Militäruniformen, sowjetische Lieder und Märsche aus den Kriegsjahren.

Dieses Verbot zielt darauf ab, das unveräußerliche Recht von Nachkommen der sowjetischen Befreier und allen nicht gleichgültigen Berlinern und ausländischen Bürgern einzuschränken, den 80. Jahrestag der Zerschlagung des Nazismus würdevoll zu begehen und das Andenken der Gefallenen des Großen Vaterländischen Krieges zu ehren. Wir halten es für unbegründet, diskriminierend und entwürdigend. Darin sehen wir eine klare Manifestation von Geschichtsrevisionismus und politischer Konjunktur.

Das sowjetische Volk hatte einen entscheidenden Anteil an der Zerschlagung von Hitlers Kriegsmaschinerie und zahlte dafür einen ungeheuerlichen Preis: 27 Millionen Sowjetbürger fielen auf den Schlachtfeldern, wurden in Konzentrationslagern zu Tode gemartert, starben aufgrund der unerträglichen Zwangsarbeit sowie durch Bombenangriffe, Hunger und Krankheiten, wurden in den besetzten Gebieten der UdSSR exekutiert. Auch auf den Gedenkstätten in Treptow, Tiergarten und Pankow liegen Zehntausende sowjetische Kriegstote begraben.

Wir sind tief davon überzeugt, dass in diesen denkwürdigen Tagen jeder Mensch die Möglichkeit haben muss, unabhängig vom aktuellen politischen Kontext der gefallenen Rotarmisten und der Opfer des Nationalsozialismus im Einklang mit über die Jahre gewachsenen Traditionen zu gedenken und ihnen Anerkennung zu zollen. Jegliche Versuche, das zu verhindern, müssen scharf verurteilt werden. Wir fordern eindringlich, die genannte Verfügung zu widerrufen.

@RusBotschaft

#80JahreBefreiung #Deutschland #Russland #Berlin
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🗣 Die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa beantwortet eine Frage der Medienagentur „Rossija Segodnia“ zur Regierungsbildung in Deutschland

❓ Frage: In Deutschland wird jetzt die Regierung zusammengesetzt. Viele Kanzlerkandidaten sind für ihre antirussischen Äußerungen bekannt. Man hat auch die Lieferung von Taurus-Raketen an Kiew nicht ausgeschlossen. Muss sich Russland jetzt auf eine noch größere Eskalation in dem Verhältnis zu Deutschland einstellen?

💬 Maria Sacharowa: Vor dem Hintergrund zahlreicher martialischer und russlandfeindlicher Äußerungen deutscher Politiker ist eine Verbesserung der Beziehungen zwischen unseren Ländern nicht zu erwarten. Schon seit Langem ist eine Zuspitzung der deutsch-russischen Beziehungen praktisch nicht möglich: Dank den Anstrengungen der Regierung unter Olaf Scholz wurden sie praktisch vollständig zerstört. Sowieso hat Deutschland in den letzten Jahren die Reste seiner Souveränität, Autorität und seiner Rolle auf der Weltbühne derart ausgehöhlt, dass ein Personenwechsel auf dem politischen Olymp in Berlin keine entscheidende Rolle spielt. Russland ist auf jede Entwicklung der Geschehnisse gefasst.

💬 Bezüglich der Drohungen, weitreichende Marschflugkörper vom Typ Taurus an Kiew zu liefern, wurde schon gesagt, dass dieses Vorhaben nicht ohne Grund mit einigen Vorbehalten einhergeht. Denn es muss mit den zukünftigen Koalitionspartnern, dem Bundestag und den Verbündeten abgestimmt werden, die zu diesem Thema teilweise eine grundsätzlich andere Meinung haben. Ohnehin zeigt die Erfahrung mit den Lieferungen der Puma-Schützenpanzer und der Leopard-Panzer, dass keine Taurus das Selenskij-Regime retten können.

@RusBotschaft

#Deutschland #Bundesregierung #Taurus #Russland #Ukraine
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Ljudmila Michailowna Pawlitschenko: “Lady Death”, die berühmteste Scharfschützin der Sowjetunion

🎯 Die berühmteste Scharfschützin der Sowjetunion ist Ljudmila Pawlitschenko, sie gilt auch als die erfolgreichste. In Ljudmilas Bericht sind offiziell 309 getötete feindliche Soldaten und Offiziere aufgeführt. Der Ruhm von Ljudmila Pawlitschenko reichte weit über die Grenzen der UdSSR hinaus - die mutige Frau war in den USA und im ganzen Westen bekannt. Ihr wurde der Titel Heldin der Sowjetunion verliehen.

🎓 Im Herbst 1941 musste sie das Staatsexamen an der Universität ablegen. Diese Pläne wurden jedoch durch den Kriegsausbruch unterbrochen. Bereits am 28. Juni 1941 trat Ljudmila freiwillig in die Reihen der Sowjetarmee ein.

⚡️ Bis Juni 1942 war sie Scharfschützin, Truppführerin, stellvertretende Zugführerin und Zugführerin. Im Juni 1942 wurde sie an der Front schwer verwundet und aus dem belagerten Sewastopol in den Kaukasus evakuiert.

🌇 Später wurde Pawlitschenko von der Front zurückgerufen und zusammen mit einer Delegation sowjetischer Jugendlicher nach Kanada und in die USA geschickt. Während ihres Auslandsbesuchs nahm Ljudmila Pawlitschenko an einem Empfang mit US-Präsident Franklin D. Roosevelt teil.

„Ich bin 25 Jahre alt, an der Front habe ich es geschafft, 309 faschistische Invasoren zu vernichten. Glauben Sie nicht, meine Herren, dass Sie sich zu lange hinter meinem Rücken versteckt haben?“: der legendäre Satz von Ljudmila Pawlitschenko, der bei einem der Treffen mit Journalisten geäußert wurde.

#80JahreBefreiung
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📬 Aus dem Briefkasten unserer Botschaft

📤 Im Vorfeld des 80. Jahrestages des Großen Sieges haben uns viele Briefe unserer deutschen Leserinnen und Leser erreicht. Heute veröffentlichen wir einige Auszüge aus diesen Briefen, die uns tief berührt haben.

📝 „Nun jährt sich bald der Tag der Kapitulation Deutschlands am Ende des Krieges. Es war schrecklich für alle Soldaten, die verwundet oder sogar getötet wurden. Auf beiden Seiten unwiederbringliche Verluste.

Auch meine Familie hat Tote zu beklagen. Es war einmal, es war Krieg und danach haben wir uns versprochen "nie wieder Krieg"

Ich schäme mich für Deutschland und die Regierung, die den Russen die Ehrerbietung an den Gedenkstätten untersagt, das ist unentschuldbar. Pfui, Pfui kann ich nur sagen.

Lassen Sie sich nicht unterkriegen, egal wer der russischen Nation etwas anlasten will, nur aus Angst.“

📝 „Wir gratulieren Ihnen hiermit per mail zum Tag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg am 09. Mai und bedanken uns zugleich für die Befreiung des deutschen Volks und der anderen Völker Europas von der Geißel des deutschen Faschismus.

Unsere Vorfahren haben uns aus eigenem Erleben über die Gräuel des Faschismus erzählt und uns zur immerwährenden Dankbarkeit und Freundschaft zu den sowjetischen Menschen erzogen. Wir geben das an unsere Kinder weiter.

Heute erleben wir, wie die deutschen Politiker die Tatsachen auf den Kopf stellen, das unermessliche Leid der Volker der Sowjetunion, das ihnen von Deutschen zugefügt wurde, verschweigt und den Kampf der Roten Armee für die Befreiung relativieren. Wir schämen uns dafür.

Wir werden zum Tag der Befreiung am 08. Mai Blumen zu den Gräbern sowjetischer Soldaten und Gefangenen in unserer Heimatstadt bringen.“

💌 Wir bedanken uns herzlich bei den Verfassern dieser Briefe.

#80JahreBefreiung
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Forwarded from Kremlin. News
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On May 7, Moscow welcomed the guests arriving to attend the Victory Day Parade. See how it happened
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🎬 Filmvorführung: "Die Liebe unter roten Sternen" - eine bewegende Geschichte über die schwere Zeit des Zweiten Weltkrieges, Liebe und den Preis, den das Leben manchmal fordert.

🎞️ Galina Kowrowa war ein gefeierter Film- und Theaterstar – verehrt vom sowijetischen Volk bis hin zu den höchsten Parteikreisen. Doch mit dem Beginn der 1940er Jahre geriet ihr Leben, wie das vieler anderer, aus den Fugen.

📺 Das Drama erzählt von einer Generation, die an eine bessere Zukunft glaubte – und lernen musste, was Mut, Treue und Verlust wirklich bedeuten.

🗓️ Am 13. Mai um 19:00 Uhr in russischer Sprache
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📌 Anmeldung ist erforderlich.
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🏅 Am 8. Mai 1945 um 22:43 Uhr Berliner Zeit wurde die Urkunde über die bedingungslose Kapitulation Nazi-Deutschlands unterzeichnet. Damit fand der Große Vaterländische Krieg sowie der Zweite Weltkrieg in Europa ihr Ende.

Aufgrund des erfolgreichen Sturms auf Berlin durch die sowjetischen Truppen zog Adolf Hitler es vor, aus Angst vor der gerechten Vergeltung der Sieger, Selbstmord zu begehen. Der Titel des Reichspräsidenten sowie das Oberkommando über die Streitkräfte des Dritten Reiches gingen auf Großadmiral Karl Dönitz über.

In der Hoffnung, sich ausschließlich den anglo-amerikanischen Streitkräften ergeben zu können, traf eine deutsche Delegation am 5. Mai in der französischen Stadt Reims ein, wo sich das Hauptquartier der westlichen Alliierten befand.

📜 In dem am 7. Mai in Reims unterzeichneten Akt war in Punkt 4 vermerkt, dass dieses Dokument nicht den Abschluss einer weiteren, endgültigen Urkunde ausschloss, falls ein Koalitionsmitglied dies verlangte.

Daher wurde das Dokument von der Sowjetunion nur als vorläufig anerkannt, und es wurde vorgeschlagen, eine neue feierliche Unterzeichnung in der von der Roten Armee befreiten Hauptstadt Nazi-Deutschlands zu organisieren.

🌟 Am 8. Mai 1945 fand um exakt 22:43 Uhr im Berliner Vorort Karlshorst die Zeremonie zur Unterzeichnung der Urkunde über die bedingungslose Kapitulation Nazi-Deutschlands statt.

🎉 Um 02:10 Uhr Moskauer Zeit (am 9. Mai) verkündete der Sprecher Juri Lewitan im sowjetischen Radio den Text der Urkunde sowie das Dekret des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR zur Erklärung des 9. Mai als Tag des Sieges – ein Feiertag, der fortan in der Sowjetunion und später in Russland sowie den meisten ehemaligen Sowjetrepubliken gefeiert wird.

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#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
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🗞 Der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew in einem Gastkommentar für die "Junge Welt" zum 80. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg

• Am 9. Mai wird in unserem Land der 80. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg und der Befreiung Deutschlands und Europas vom Nazismus gefeiert. Für alle Völker der ehemaligen Sowjetunion ist es fürwahr ein heiliges Datum. Der Vernichtungskrieg, den die Nazis gegen die Völker der Sowjetunion vom Zaun gebrochen hatten, riss 27 Millionen Sowjetbürger in den Tod. Mehr als die Hälfte von ihnen waren Zivilisten.

• Jährlich ehren wir in diesen Tagen das Andenken der Helden, die durch ihre Standhaftigkeit und ihren Mut den gemeinsamen Sieg über den Feind näher brachten. Wir erinnern an den Beitrag der Länder der Antihitlerkoalition zu diesem großen Sieg.

• Die vom »Dritten Reich« und seinen Schergen begangenen Verbrechen, die in der Weltgeschichte ihresgleichen suchen und in den Urteilen des Nürnberger Militärgerichtshofes dokumentiert wurden, müssen als Genozid an den Völkern der UdSSR anerkannt werden. Wir rufen den neuen Deutschen Bundestag und die neue Bundesregierung auf, diesen für Millionen Menschen wichtigen Schritt zu machen und somit die historische Gerechtigkeit wiederherzustellen.

• Den Feierlichkeiten anlässlich des 80. Jahrestages des Sieges misst Russland eine außerordentlich große Bedeutung bei. Denen in Deutschland kommt in diesem Kontext ein besonderer Stellenwert zu. Denn hier befinden sich mehr als 4.000 Grabstätten, in denen mehr als 700.000 Sowjetsoldaten ruhen.

• Wir ehren das Andenken der Opfer, die in den Kämpfen gefallen sind, in den Konzentrationslagern erschossen und zu Tode gemartert wurden, durch Hunger, Kälte, Verletzungen und Krankheiten starben sowie der Belagerung und der Besatzung zum Opfer fielen.

🔗 Das Wortlaut des Gastbeitrages lesen Sie hier.

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#80JahreBefreiung #Geschichte #ZweiterWeltkrieg #Russland #Deutschland #Netschajew #Bundesregierung
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