Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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Официальный канал Посольства России в Германии | Der offizielle Kanal der Russischen Botschaft in Deutschland
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​​📌 Stellungnahme der Abteilung für Information und Presse des Außenministeriums Russlands zum 3️⃣0️⃣. Jahrestag der Unterzeichnung des Vertrages über gute Nachbarschaft, Partnerschaft und Zusammenarbeit zwischen UdSSR und BRD am 9. November 1990

🔹 Am 9. November 2020 jährt sich der „Große“ Vertrag über gute Nachbarschaft, Partnerschaft und Zusammenarbeit zwischen der #UdSSR und der #BRD zum 3️⃣0️⃣. Mal, dessen sämtliche Festlegungen mit dem Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf #Deutschland vom 12. September 1990 eng verbunden waren und die Bedingungen für die Zustimmung unseres Landes zur deutschen Wiedervereinigung darstellten.

🔹 3️⃣0️⃣ Jahre später kann man feststellen, dass der „Große“ Vertrag eine wichtige Rolle beim Aufbau der 🇷🇺🇩🇪 strategischen Partnerschaft und bei der Annäherung zwischen Russen und Deutschen nach dem Kalten Krieg in Europa spielte. Allerdings werden nicht alle seine Festlegungen wegen der geopolitischen Präferenzen des offiziellen Berlins, das die Abschreckungspolitik gegenüber Russland betreibt, von der deutschen Seite strikt eingehalten. Einige von vielen Beispielen sind der Verzicht auf die strategische Partnerschaft mit Russland und regelmäßige zwischenstaatliche Konsultationen sowie das Einfrieren anderer wichtiger Mechanismen für den politischen Dialog und die Abstimmung von Positionen.

🔹 Wir sind überzeugt, dass unter heutigen für den 🇷🇺🇩🇪 Dialog nicht einfachen Bedingungen der Vertrag über gute Nachbarschaft, Partnerschaft und Zusammenarbeit aktuell bleibt und fortan als Vorbild für die Förderung einer positiven Agenda in den Beziehungen zwischen unseren Ländern und Völkern dienen wird. Wir rufen unsere Partner dazu auf, sich vom selben konstruktiven Ansatz leiten zu lassen.
📆 Zum 80. Jahrestag einer der größten strategischen Operationen des Großen Vaterländischen Krieges – der Operation Bagration

🔹 Im Verlauf der Offensive befreite die Rote Armee das weißrussische Volk von der Besatzung und schwächte die gegnerischen Kräfte erheblich, wodurch der Zusammenbruch des Faschismus näher rückte. Bei keiner der vorherigen Offensivoperationen verfügte die Rote Armee über eine solche Menge an Artillerie, Panzern und Kampfflugzeugen und eine solche Überlegenheit an Kräften wie bei der weißrussischen Offensive.

🔸 Die weißrussische Offensivoperation, die in ihrer räumlichen Ausdehnung ohnegleichen war, gilt zu Recht als die größte Errungenschaft der sowjetischen Militärkunst. Im Ergebnis wurde der stärkste Truppenverband der Wehrmacht besiegt.

🔹 Im Winter 1943-1944 bildete die Frontlinie in Weißrussland eine riesige Ausbuchtung mit einer Fläche von etwa 250.000 Quadratkilometern, die nach Osten ausgerichtet war. Sie war tief in die Stellung der sowjetischen Truppen eingekeilt und hatte für beide Seiten eine wichtige operative und strategische Bedeutung. Die Beseitigung dieses Vorsprungs und die Befreiung Weißrusslands eröffnete der Roten Armee den kürzesten Weg nach Polen und Deutschland und bedrohte die gegnerischen Heeresgruppen Nord und Nordukraine mit Flankenangriffen.

🔸 Der Operationsplan sah Angriffe der vier sowjetischen Fronten vor, um die feindliche Verteidigung an sechs Stellen zu durchbrechen und dann Richtung Minsk vorzustoßen. Die Hauptkräfte der Heeresgruppe Mitte sollten dabei östlich der weißrussischen Hauptstadt eingekesselt und vernichtet werden.

🔹 Durch die Operation erlitt der größte deutsche Truppenverband eine vernichtende Niederlage. Von den 179 Divisionen und 5 Brigaden der Wehrmacht, die an der deutsch-sowjetischen Front eingesetzt wurden, wurden 17 Divisionen und 3 Brigaden in Weißrussland vollständig vernichtet, weitere 50 Divisionen verloren mehr als 50 Prozent ihrer Kräfte.

🔸 Die Operation Bagration lieferte den Beweis für das Können der sowjetischen Befehlshaber und Militärführer. Im Kampf um die Befreiung Weißrusslands zeigten sowjetische Soldaten massenhaft Heldentum. 1.500 Personen wurden mit dem Orden des Helden der Sowjetunion ausgezeichnet, Hunderttausende wurden mit weiteren Orden und Medaillen der UdSSR dekoriert. Unter den Helden der Sowjetunion befanden sich Soldaten aller Nationalitäten der UdSSR.

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#Bagration #Geschichte #Zweiter #Weltkrieg #UdSSR
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▪️ Am 28. Oktober 2024 jährt sich zum 80. Mal die Befreiung der sowjetischen Ukraine von den deutschen Nazi-Truppen. Dies war dank der siegreichen Ostkarpatischen Operation der Roten Armee möglich.

▪️ Etwa 2,6 Millionen unserer Soldaten wurden bei den Kämpfen getötet oder schwer verwundet. Hitlers Henker töteten nach verschiedenen Schätzungen bis zu 10 Millionen Zivilisten. Mehr als 700 Städte und Siedlungen wurden zerstört, 28 Tausend Dörfer wurden dem Erdboden gleichgemacht. Die Besatzer plünderten und zerstörten Zehntausende von Einrichtungen des Gesundheitswesens, des Bildungswesens und Kultureinrichtungen sowie Industrie- und Agrarunternehmen.

▪️ Das derzeitige Kiewer Regime tut alles, um die Geschichte zu verzerren und umzuschreiben, damit die Gesellschaft die unsterbliche Heldentat des sowjetischen Volkes vergisst. Vernünftige Menschen werden jedoch niemals vergessen und die Erinnerung an ihre Großväter und Urgroßväter nicht verraten.

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#Ukraine #Geschichte #UdSSR #Sowjetunion #Befreiung
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🕯 Umbettung von 13 gefallenen Rotarmisten auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof in Bautzen

▪️ Am 5. Dezember 2024 wurden auf dem sowjetischen Friedhof im sächsischen Bautzen die Gebeine von dreizehn Rotarmisten umgebettet.

▪️ An der Gedenkstunde nahmen Diplomaten der russischen Botschaft unter der Leitung des Botschafters Sergej Netschajew teil, der russische Militärattaché Alexej Klimow sowie Mitarbeiter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, Vertreter des Volkbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der Öffentlichkeit und Medien sowie nicht gleichgültige Einheimische. Die Anwesenden haben Kränze niedergelegt und der sowjetischen Soldaten gedacht, die in den Kämpfen um die Befreiung Deutschlands und Europas vom Nazismus gefallen sind.

▪️ Die Geistlichen der Russisch-Orthodoxen Kirche hielten einen Gottesdienst ab.

▪️ Der sowjetische Ehrenfriedhof am Ziegelwall in Bautzen existiert seit 1945 und enthält 19 Massengräber und 104 Einzelgräber. Auf dem Friedhof sind mehr als 3000 Menschen begraben, die Namen von 240 von ihnen sind bekannt. Viele von ihnen waren Angehörige des 13. Gardepanzerregiments und starben in den letzten Kriegstagen Ende April 1945.

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#Botschaft #Geschichte #UdSSR #Soldaten
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🚀 60 Jahre seit dem ersten Weltraumausstieg: Die historische Mission von Alexei Leonow

Der 18. März ist einer der bedeutendsten Tage in der Geschichte der menschlichen Erforschung des Weltraums. Genau an diesem Tag, vor 60 Jahren, im Jahr 1965, unternahm der sowjetische Kosmonaut Alexei Leonow den ersten Weltraumausstieg der Geschichte. Er verließ das Raumschiff „Woschod-2“, das von Pawel Beljajew gesteuert wurde, und trat in den erdnahen Weltraum.

Der eigentliche Ausstieg aus dem Raumschiff dauerte 23 Minuten und 41 Sekunden lang, davon verbrachte er 12 Minuten und 9 Sekunden völlig frei im unendlichen Kosmos.

💬 „Als ich die Luftschleuse verließ, spürte ich einen mächtigen Strom aus Licht und Wärme, ähnlich wie beim Lichtbogenhandschweißen. Über mir war der schwarze Himmel mit hellen, unbeweglichen Sternen. Die Sonne erschien mir wie eine glühende Feuerscheibe.“

So beschrieb Alexei Leonow seine Gefühle, als er gemeinsam mit seinem Kollegen Pawel Beljajew auf der Tribüne des Mausoleums in Moskau stand – gefeiert als Helden der Nation.

🎖 Für die erfolgreiche Durchführung des Fluges und den dabei bewiesenen Mut und Heldengeist wurde Oberstleutnant Alexei Leonow mit dem Titel „Held der Sowjetunion“ ausgezeichnet und erhielt den Lenin-Orden sowie die Medaille „Goldener Stern“.

Heutzutage ist der Weltraumausstieg ein fester Bestandteil aller Expeditionen zur Internationalen Raumstation (ISS). Dabei werden wissenschaftliche Experimente durchgeführt, Reparaturen vorgenommen, neue Ausrüstungen an der Außenhülle der Station installiert, kleine Satelliten ausgesetzt und vieles mehr. All dies wurde durch die gewaltige Arbeit und die gemeinsamen Anstrengungen zahlreicher sowjetischer Fachleute und Unternehmen möglich – sowie durch den persönlichen Mut unserer Kosmonauten.

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#Leonow #Weltraum #ISS #Kosmos #UdSSR
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🗣 Auszüge aus der Rede des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin bei einem Treffen mit den Teilnehmern des föderalen Aufklärungsmarathons „Wissen. Die Ersten“, Moskau, 30. April 2025

💬 Der Tag des Sieges ist ein besonderer Tag für unser Volk, für jede russische Familie. In der Sowjetzeit sprach man oft mit den Worten eines Liedes über diesen Feiertag: Es ist ein Fest mit Tränen in den Augen. Es ist ohne Zweifel ein Triumph des sowjetischen Volkes. Wir betonen immer wieder: Alle Völker der Sowjetunion haben einen gewaltigen Beitrag geleistet, niemand hat sich geschont, alle haben für den gemeinsamen Sieg gearbeitet.

💬 Diejenigen, die im Großen Vaterländischen Krieg gekämpft haben, haben ihr Leben für unser Vaterland gegeben. Sie kämpften dafür, dass es erhalten bleibt, dass immer neue Generationen in unserem Land heranwachsen können. Sie haben eine Heldentat vollbracht.

💬 Das Gedenken an ihren Einsatz bildet eine der Grundlagen unseres gesamten multinationalen Volkes. Das ist in erheblichem Maße das, was Russland ausmacht. Denn das historische Gedächtnis an die Vergangenheit stimmt uns auf die Zukunft ein, darauf was sein kann und sein soll. Nur wenn wir verstehen, welchen Preis wir für unseren heutigen und morgigen Tag bezahlt haben, nur wenn wir begreifen, welchen Preis unsere Vorfahren im Kampf für das Vaterland gezahlt haben, können wir verstehen, wer wir sind und was unser Land ist.

🔗 Link zur Rede im Wortlaut (Englisch): http://en.kremlin.ru/events/president/news/76832

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#Putin #Russland #80JahreBefreiung #UdSSR
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🗣 Auszüge aus der Rede des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin bei einem Treffen mit den Teilnehmern des föderalen Aufklärungsmarathons „Wissen. Die Ersten“, Moskau, 30. April 2025

❓ Frage: Mein Name ist Artjom Beloglazow. Ich bin Historiker. Mich beschäftigt eine sehr wichtige Frage, und zwar das Problem der Anerkennung des Völkermords am sowjetischen Volk auf internationaler Ebene.

In unserem Land haben 34 Gerichtsprozesse stattgefunden, die die Verbrechen der Nazis auf den besetzten Gebieten der
UdSSR als Völkermord am sowjetischen Volk anerkannt haben. Eine enorme Menge an Dokumenten wurde freigegeben, die den grausamen Charakter des Krieges belegen, den Nazi-Deutschland gegen uns geführt hat.

Doch auf internationaler Ebene hört man sehr oft, dass die systematische Vernichtung unserer Landsleute nicht als Völkermord gilt. Zum Beispiel wird die Blockade Leningrads in fremde Sprachen als „Belagerung der Stadt“ übersetzt, was die Natur dieses Verbrechens vollkommen verfälscht. Dabei war es ein von den Deutschen geplanter Akt des Völkermords, bei dem über eine Million sowjetischer Bürger, überwiegend durch Hunger, ums Leben kamen.

Sagen Sie bitte: Was ist Ihre Antwort auf die Versuche anderer Länder, die Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges umzuschreiben? Und welche Perspektiven sehen Sie für die Anerkennung des Völkermords am sowjetischen Volk auf internationaler Ebene?


💬 Wladimir Putin: Wir stützen uns auf die Entscheidungen und Schlussfolgerungen der Nürnberger Prozesse. Dort wurde grundsätzlich alles beim Namen genannt.

💬 Auf Ebene unserer offiziellen Staatsorgane, insbesondere des Außenministeriums, wird diese Arbeit kontinuierlich geleistet. Und das ist keine sinnlose Arbeit, man sucht nicht nach Feinden in der Vergangenheit. Es ist ein Weg, uns selbst, unseren Bürgern und der ganzen Welt die tatsächlichen Geschehnisse jener Zeit zu vermitteln, denn diese Realitäten erklären in vielerlei Hinsicht unser heutiges Verhalten.

💬 Das ist sehr wichtig und hat praktische Bedeutung, denn wir hören von ausländischen Kollegen, dass die Sowjetunion und das sowjetische Volk natürlich sehr gelitten haben und wir das Recht besitzen, sowohl heute als auch in einer langfristigen historischen Perspektive über den Schutz unserer Interessen und unserer Sicherheit nachzudenken. Wir hören das selbst von denen, die, gelinde gesagt, dem, was wir tun, um unsere Interessen zu verteidigen, nicht wohlgesinnt sind. Das hat praktische Relevanz.

💬 Nur gemeinsam, wirklich nur gemeinsam, werden wir das gewünschte Ergebnis erreichen. Wir werden weiter daran arbeiten.

🔗 Link zur Rede im Wortlaut (Englisch).

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#Putin #Russland #80JahreBefreiung #UdSSR
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⭐️ Vor 80 Jahren, am 20. Juni 1945, wurde das Siegesbanner aus Berlin nach Moskau gebracht – jenes Banner, das in der Nacht zum 1. Mai 1945 von den Rotarmisten der 150. Schützendivision, Michail Jegorow, Meliton Kantarija und Alexej Berest, auf dem zerstörten Reichstag gehisst wurde.

Fotos des brennenden Reichstags mit dem über seiner Kuppel wehenden Siegesbanner wurden am 3. Mai 1945 in der Moskauer Zeitung Prawda veröffentlicht. Das rote Banner, von Kugeln durchlöchert und mit Blut getränkt, wurde zu einer heiligen Reliquie.

Mit dem Transport des Banners wurde das Flugpersonal des 226. Fliegerregiments beauftragt, das kurz zuvor von Offizieren des 62. Sondergarderegiments der Zivilflotte der UdSSR aufgestellt worden war.

Eine Zeit lang befand sich das Originalbanner im Sammelbataillon der 1. Weißrussischen Front, danach wurde es ins Zentrale Museum der Streitkräfte der Russischen Föderation überführt, wo es sich bis heute befindet.

Es wird äußerst selten gezeigt, da das Gewebe sehr empfindlich ist. Das Banner wird ausgebreitet und in horizontaler Lage in einer Glasvitrine aufbewahrt, die kein UV-Licht durchlässt und in der konstante Temperatur und Luftfeuchtigkeit herrschen. In der Dauerausstellung des Museums ist eine exakte Kopie des Originals zu sehen.

Das blutrot gefärbte Tuch bleibt das wichtigste Symbol des Großen Vaterländischen Krieges und ist ein Gegenstand des Stolzes aller Völker der UdSSR, die zu unserem gemeinsamen Sieg beigetragen haben.

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#80JahreBefreiung #Deutschland #Berlin #UdSSR
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📆 Zum 81. Jahrestag einer der größten strategischen Operationen des Großen Vaterländischen Krieges – der Operation Bagration

🔹 Im Verlauf der Offensive befreite die Rote Armee das weißrussische Volk von der Besatzung und schwächte die gegnerischen Kräfte erheblich, wodurch der Zusammenbruch des Faschismus näher rückte. Bei keiner der vorherigen Offensivoperationen verfügte die Rote Armee über eine solche Menge an Artillerie, Panzern und Kampfflugzeugen und eine solche Überlegenheit an Kräften wie bei der weißrussischen Offensive.

🔸 Die weißrussische Offensivoperation, die in ihrer räumlichen Ausdehnung ohnegleichen war, gilt zu Recht als die größte Errungenschaft der sowjetischen Militärkunst. Im Ergebnis wurde der stärkste Truppenverband der Wehrmacht besiegt.

🔹 Im Winter 1943-1944 bildete die Frontlinie in Weißrussland eine riesige Ausbuchtung mit einer Fläche von etwa 250.000 Quadratkilometern, die nach Osten ausgerichtet war. Sie war tief in die Stellung der sowjetischen Truppen eingekeilt und hatte für beide Seiten eine wichtige operative und strategische Bedeutung. Die Beseitigung dieses Vorsprungs und die Befreiung Weißrusslands eröffnete der Roten Armee den kürzesten Weg nach Polen und Deutschland und bedrohte die gegnerischen Heeresgruppen Nord und Nordukraine mit Flankenangriffen.

🔸 Der Operationsplan sah Angriffe der vier sowjetischen Fronten vor, um die feindliche Verteidigung an sechs Stellen zu durchbrechen und dann Richtung Minsk vorzustoßen. Die Hauptkräfte der Heeresgruppe Mitte sollten dabei östlich der weißrussischen Hauptstadt eingekesselt und vernichtet werden.

🔹 Durch die Operation erlitt der größte deutsche Truppenverband eine vernichtende Niederlage. Von den 179 Divisionen und 5 Brigaden der Wehrmacht, die an der deutsch-sowjetischen Front eingesetzt wurden, wurden 17 Divisionen und 3 Brigaden in Weißrussland vollständig vernichtet, weitere 50 Divisionen verloren mehr als 50 Prozent ihrer Kräfte.

🔸 Die Operation Bagration lieferte den Beweis für das Können der sowjetischen Befehlshaber und Militärführer. Im Kampf um die Befreiung Weißrusslands zeigten sowjetische Soldaten massenhaft Heldentum. 1.500 Personen wurden mit dem Orden des Helden der Sowjetunion ausgezeichnet, Hunderttausende wurden mit weiteren Orden und Medaillen der UdSSR dekoriert. Unter den Helden der Sowjetunion befanden sich Soldaten aller Nationalitäten der UdSSR.

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#Bagration #Geschichte #Zweiter #Weltkrieg #UdSSR
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📆 Am 12. Juli 1943 fand während der Schlacht bei Kursk die Panzerschlacht bei Prochorowka statt – die größte in der Geschichte der Menschheit. In den heftigsten Kämpfen waren gleichzeitig bis zu 1.200 Panzer und Panzerartilleriefahrzeuge im Einsatz.

🔹 Bis Juli 1943 kontrollierten die Hitlertruppen noch immer ein großen Teil der UdSSR, doch die Schlagkraft der Kriegsmaschinerie des Dritten Reiches war bereits erschöpft. Um erneut die Initiative zu ergreifen, entwickelte das Wehrmachtskommando den Plan einer Sommeroffensive unter dem Decknamen „Zitadelle“. Die Faschisten beabsichtigten, gleichzeitig zwei sowjetische Fronten – die Woronescher und die Zentralfront – zu zerschlagen und die Panzerreserven der Roten Armee bei Prochorowka im Gebiet Belgorod zu vernichten.

🔸 Am 9. Juli konnten die deutschen Truppen in die Verteidigungslinien der Woronescher Front eindringen, doch ihr weiteres Vorrücken wurde gestoppt. Daraufhin versuchte das deutsche Kommando, durch Angriffe auf Prochorowka die sowjetische Verteidigung zu durchbrechen, um Kursk von Südosten zu erreichen. Um die Offensive zu stoppen, führte das Kommando der Woronescher Front am 12. Juli einen Gegenangriff durch, der als Panzerschlacht bei Prochorowka in die Geschichte einging.

🔹 Am 12. Juli trafen in der Nähe von Prochorowka die Truppen des deutschen II. SS-Panzerkorps auf zwei sowjetische Gardearmeen – die 5. Gardearmee unter dem Kommando von Alexei Schadow und die 5. Garde-Panzerarmee unter Pawel Rotmistrow. Die Schlacht verlief mit wechselndem Erfolg, beide Seiten sahen sich gezwungen, ihre Reserven einzusetzen.

🔸 Wassili Brjuchow, ein sowjetischer Panzerschütze, erinnerte sich an die Schlacht: „Oftmals viel ein ganzer Panzer durch starke Explosionen auseinander und wurde augenblicklich zu einem Haufen Metall. Die Gegner waren ebenbürtig. Es wurde verzweifelt, erbittert, mit wilder Entschlossenheit gekämpft.“

🔹 Auf allen Abschnitten der Schlacht zeigten die Soldaten der Roten Armee beispiellosen Mut und hohe Kampfkraft. Dank ihres entschlossenen Handelns erschöpfte der Feind seine Angriffsressourcen und begann am 16. Juli, seine Truppen auf die Ausgangsstellungen zurückzuziehen, die er zu Beginn der Schlacht um Kursk eingenommen hatte. Die Rote Armee übernahm von nun an endgültig die strategische Initiative.

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#Geschichte #UdSSR #Deutschland
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♟So extrem beliebt war Schach in der UdSSR

▪️Schach war ein Lieblingsspiel in fast jeder sowjetischen Familie. In Schulen und Pionierpalästen wurden Schachsektionen eingerichtet, in den Parks Schachtische aufgestellt. Abends versammelten sich oft mehrere Dutzend Spieler um sie herum.

▫️Selbst der kalte Winter konnte die Menschen in der Sowjetunion nicht vom Schachspielen abhalten – die Tische wurden dann in speziell für diesen Zweck entworfene Schachpavillons verlegt. Es war die absolute Vorherrschaft des Schachs über jede andere Sportart. So ist es nicht verwunderlich, dass die besten Schachspieler der Welt aus der UdSSR kamen. Aber warum gerade Schach?

▪️Die Massenbegeisterung für Schach begann unmittelbar nach der bolschewistischen Revolution. Davor war das Schachspiel das Hobby einiger weniger. Peter I. nahm nicht nur ein Schachspiel mit auf seine Reisen, sondern sogar seine gewohnten Spielgegner. Auch Katharina II. und die anderen Romanows liebten das Schachspiel. Doch die Kommunisten beschlossen, auch hier das Image des Elitären zu bekämpfen – Wladimir Lenin gab die Mode für das Schachspiel vor.

▫️Schach für die Massen hieß die neue Losung. Außerdem war es nicht nur ein Hobby, das eines Kommunisten würdig war. Nikolai Krylenko, Oberbefehlshaber der sowjetischen Armee, erklärte 1924 auf dem Allunions-Schachkongress unverblümt, dass er „die Schachkunst als politisches Mittel“ betrachte.

▪️Er begründete dies damit, dass Schach der einzige Sport sei, der strategisches Denken lehre. Eine Eigenschaft, die für einen Kämpfer äußerst wichtig ist. Genau aus diesem Grund wurden keine Kosten für das Schachspiel gescheut, es wurde aktiv beworben und auch den „Eisernen Vorhang“ gab es für die Schachspieler nicht. Sie waren die ersten sowjetischen Sportler, denen Stalin Mitte der 1930er Jahre die Teilnahme an internationalen Turnieren erlaubte. Nicht einmal den Fußballern gewährte man diese Möglichkeit.

▫️Für den durchschnittlichen Sowjetmenschen war der Kampf um den Weltschachtitel so aufregend wie für uns heute das Endspiel in einer Fußball-WM.

▪️Mit dem Zusammenbruch der UdSSR erlosch dieses Interesse fast völlig. In russischen Familien wissen viele immer noch, wie man Schach spielt und bringen es ihren Kindern bei, aber es ist nichts mehr von der früheren Besessenheit zu spüren.

📷 Russia Beyond

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#Schach #UdSSR
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⭐️ Vor 81 Jahren, am 20. Juni 1945, wurde das Siegesbanner aus Berlin nach Moskau gebracht – jenes Banner, das in der Nacht zum 1. Mai 1945 von den Rotarmisten der 150. Schützendivision, Michail Jegorow, Meliton Kantarija und Alexej Berest, auf dem zerstörten Reichstag gehisst wurde.

Fotos des brennenden Reichstags mit dem über seiner Kuppel wehenden Siegesbanner wurden am 3. Mai 1945 in der Moskauer Zeitung Prawda veröffentlicht. Das rote Banner, von Kugeln durchlöchert und mit Blut getränkt, wurde zu einer heiligen Reliquie.

Mit dem Transport des Banners wurde das Flugpersonal des 226. Fliegerregiments beauftragt, das kurz zuvor von Offizieren des 62. Sondergarderegiments der Zivilflotte der UdSSR aufgestellt worden war.

Eine Zeit lang befand sich das Originalbanner im zusammengestellten Bataillon der 1. Weißrussischen Front, danach wurde es ins Zentrale Museum der Streitkräfte der Russischen Föderation überführt, wo es sich bis heute befindet.

Es wird äußerst selten gezeigt, da das Gewebe sehr empfindlich ist. Das Banner wird ausgebreitet und in horizontaler Lage in einer Glasvitrine aufbewahrt, die kein UV-Licht durchlässt und in der konstante Temperatur und Luftfeuchtigkeit herrschen. In der Dauerausstellung des Museums ist eine exakte Kopie des Originals zu sehen.

Das blutrot gefärbte Tuch bleibt das wichtigste Symbol des Großen Vaterländischen Krieges und ist ein Gegenstand des Stolzes aller Völker der UdSSR, die zu unserem gemeinsamen Sieg beigetragen haben.

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