⚡️ Kommentar des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew für die Zeitung Iswestija im Zusammenhang mit möglichen Lieferungen der weitreichenden Marschflugkörper vom Typ Taurus durch Deutschland an das Regime in Kiew
💬 Der russische Präsident Wladimir Putin hat wiederholt darauf hingewiesen, dass die Lieferungen der ausländischen Abstandswaffen an die Ukraine die Lage an der Frontlinie ebenso wie das Kräfteverhältnis in dem Konfliktgebiet in keiner Weise verändern werden.
💬 Dieser Schritt könnte jedoch zu einer qualitativ neuen Situation führen. Es ist hinlänglich bekannt, dass die ukrainischen Soldaten von sich aus nicht in der Lage sind, die modernen ausländischen weitreichenden Waffensysteme zu bedienen, auch die Taurus-Raketen nicht. Deshalb stellt sich die Frage: Wer soll die Zielerfassung übernehmen, die Raketen abfeuern und diese Waffensysteme bedienen?
💬 Dabei ist es völlig irrelevant, ob die deutsche Seite diese Lieferungen nach Rücksprache mit den NATO-Verbündeten oder ohne vornehmen wird. Aus meiner Sicht wäre das ein durchweg ernsthafter Schritt, der in jedweder Hinsicht bedauernswert wäre. Ich möchte darauf hoffen, dass deutsche Politiker von Vernunft und Besonnenheit erstens die Warnungen unseres Präsidenten diesbezüglich vernommen haben und zweitens verstehen, dass derlei Entscheidungen zu einer qualitativ neuen Situation führen könnten.
@RusBotschaft
#Taurus #Deutschland #Russland #Ukraine
💬 Der russische Präsident Wladimir Putin hat wiederholt darauf hingewiesen, dass die Lieferungen der ausländischen Abstandswaffen an die Ukraine die Lage an der Frontlinie ebenso wie das Kräfteverhältnis in dem Konfliktgebiet in keiner Weise verändern werden.
💬 Dieser Schritt könnte jedoch zu einer qualitativ neuen Situation führen. Es ist hinlänglich bekannt, dass die ukrainischen Soldaten von sich aus nicht in der Lage sind, die modernen ausländischen weitreichenden Waffensysteme zu bedienen, auch die Taurus-Raketen nicht. Deshalb stellt sich die Frage: Wer soll die Zielerfassung übernehmen, die Raketen abfeuern und diese Waffensysteme bedienen?
💬 Dabei ist es völlig irrelevant, ob die deutsche Seite diese Lieferungen nach Rücksprache mit den NATO-Verbündeten oder ohne vornehmen wird. Aus meiner Sicht wäre das ein durchweg ernsthafter Schritt, der in jedweder Hinsicht bedauernswert wäre. Ich möchte darauf hoffen, dass deutsche Politiker von Vernunft und Besonnenheit erstens die Warnungen unseres Präsidenten diesbezüglich vernommen haben und zweitens verstehen, dass derlei Entscheidungen zu einer qualitativ neuen Situation führen könnten.
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#Taurus #Deutschland #Russland #Ukraine
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🎙 Der russische Botschafter Sergej J. Netschajew im Interview mit der Berliner Zeitung:
❓ Frage: Friedrich Merz hat im Wahlkampf die Lieferung von Taurus-Raketen an die Ukraine mehrfach gefordert. Was würde es bedeuten, wenn das passiert?
🗣 Netschajew: Das wäre eine Eskalation. Schon die deutschen Panzer in Kursk lösten Empörung bei unseren Bürgern aus. Das schafft gewisse historische Reminiszenzen, die ziemlich schmerzhaft sind. Wenn jetzt auch noch Taurus mit seiner längeren Reichweite auftaucht, dann ist das eine neue Qualität. Die ukrainischen Streitkräfte können diese Raketen nicht bedienen. Dann müssen deutsche Fachleute und Experten diese Raketen steuern. Das werden wir als eine neue Situation beurteilen und entsprechende Entscheidungen treffen. Aber auch die Taurus-Raketen würden die Situation an der Frontlinie grundsätzlich nicht ändern.
📄Hier gibt es das Interview in voller Länge.
@RusBotschaft
#Netschajew #Interview #Taurus
❓ Frage: Friedrich Merz hat im Wahlkampf die Lieferung von Taurus-Raketen an die Ukraine mehrfach gefordert. Was würde es bedeuten, wenn das passiert?
🗣 Netschajew: Das wäre eine Eskalation. Schon die deutschen Panzer in Kursk lösten Empörung bei unseren Bürgern aus. Das schafft gewisse historische Reminiszenzen, die ziemlich schmerzhaft sind. Wenn jetzt auch noch Taurus mit seiner längeren Reichweite auftaucht, dann ist das eine neue Qualität. Die ukrainischen Streitkräfte können diese Raketen nicht bedienen. Dann müssen deutsche Fachleute und Experten diese Raketen steuern. Das werden wir als eine neue Situation beurteilen und entsprechende Entscheidungen treffen. Aber auch die Taurus-Raketen würden die Situation an der Frontlinie grundsätzlich nicht ändern.
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🗣 Die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa beantwortet eine Frage der Medienagentur „Rossija Segodnia“ zur Regierungsbildung in Deutschland
❓ Frage: In Deutschland wird jetzt die Regierung zusammengesetzt. Viele Kanzlerkandidaten sind für ihre antirussischen Äußerungen bekannt. Man hat auch die Lieferung von Taurus-Raketen an Kiew nicht ausgeschlossen. Muss sich Russland jetzt auf eine noch größere Eskalation in dem Verhältnis zu Deutschland einstellen?
💬 Maria Sacharowa: Vor dem Hintergrund zahlreicher martialischer und russlandfeindlicher Äußerungen deutscher Politiker ist eine Verbesserung der Beziehungen zwischen unseren Ländern nicht zu erwarten. Schon seit Langem ist eine Zuspitzung der deutsch-russischen Beziehungen praktisch nicht möglich: Dank den Anstrengungen der Regierung unter Olaf Scholz wurden sie praktisch vollständig zerstört. Sowieso hat Deutschland in den letzten Jahren die Reste seiner Souveränität, Autorität und seiner Rolle auf der Weltbühne derart ausgehöhlt, dass ein Personenwechsel auf dem politischen Olymp in Berlin keine entscheidende Rolle spielt. Russland ist auf jede Entwicklung der Geschehnisse gefasst.
💬 Bezüglich der Drohungen, weitreichende Marschflugkörper vom Typ Taurus an Kiew zu liefern, wurde schon gesagt, dass dieses Vorhaben nicht ohne Grund mit einigen Vorbehalten einhergeht. Denn es muss mit den zukünftigen Koalitionspartnern, dem Bundestag und den Verbündeten abgestimmt werden, die zu diesem Thema teilweise eine grundsätzlich andere Meinung haben. Ohnehin zeigt die Erfahrung mit den Lieferungen der Puma-Schützenpanzer und der Leopard-Panzer, dass keine Taurus das Selenskij-Regime retten können.
@RusBotschaft
#Deutschland #Bundesregierung #Taurus #Russland #Ukraine
❓ Frage: In Deutschland wird jetzt die Regierung zusammengesetzt. Viele Kanzlerkandidaten sind für ihre antirussischen Äußerungen bekannt. Man hat auch die Lieferung von Taurus-Raketen an Kiew nicht ausgeschlossen. Muss sich Russland jetzt auf eine noch größere Eskalation in dem Verhältnis zu Deutschland einstellen?
💬 Maria Sacharowa: Vor dem Hintergrund zahlreicher martialischer und russlandfeindlicher Äußerungen deutscher Politiker ist eine Verbesserung der Beziehungen zwischen unseren Ländern nicht zu erwarten. Schon seit Langem ist eine Zuspitzung der deutsch-russischen Beziehungen praktisch nicht möglich: Dank den Anstrengungen der Regierung unter Olaf Scholz wurden sie praktisch vollständig zerstört. Sowieso hat Deutschland in den letzten Jahren die Reste seiner Souveränität, Autorität und seiner Rolle auf der Weltbühne derart ausgehöhlt, dass ein Personenwechsel auf dem politischen Olymp in Berlin keine entscheidende Rolle spielt. Russland ist auf jede Entwicklung der Geschehnisse gefasst.
💬 Bezüglich der Drohungen, weitreichende Marschflugkörper vom Typ Taurus an Kiew zu liefern, wurde schon gesagt, dass dieses Vorhaben nicht ohne Grund mit einigen Vorbehalten einhergeht. Denn es muss mit den zukünftigen Koalitionspartnern, dem Bundestag und den Verbündeten abgestimmt werden, die zu diesem Thema teilweise eine grundsätzlich andere Meinung haben. Ohnehin zeigt die Erfahrung mit den Lieferungen der Puma-Schützenpanzer und der Leopard-Panzer, dass keine Taurus das Selenskij-Regime retten können.
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#Deutschland #Bundesregierung #Taurus #Russland #Ukraine
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⚡️ Auszüge aus der Antwort des Vorsitzenden der Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, an die Präsidentin des Deutschen Bundestages, Julia Klöckner:
💬 Wir zollen dem Beitrag der Alliierten zum Sieg im Zweiten Weltkrieg tiefen Respekt. Auch den heldenhaften Einsatz der deutschen Antifaschisten werden wir nie vergessen. Dabei darf jedoch auch nicht vergessen werden, dass gerade die Sowjetunion den größten Beitrag zum Sieg geleistet und dabei 27 Millionen Menschenleben geopfert hat. Es ist bedauerlich, dass Sie vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Lage besonders hervorgehoben haben, dass in der damaligen Sowjetarmee „viele ukrainische Soldaten“ waren. Wenn man diesen Weg konsequent zu Ende geht, müsste man ebenso die Beiträge belarussischer, kasachischer, georgischer, armenischer, aserbaidschanischer, usbekischer, kirgisischer und anderer Soldaten würdigen.
💬 Was den terroristischen Charakter des heutigen Regimes in der Ukraine betrifft, genügt es, an das jüngste Verbrechen zu erinnern: Ukrainische Geheimdienste verübten auf dem Gebiet der Russischen Föderation einen Anschlag auf einen Personenzug, in dem sich ausschließlich Zivilisten befanden – Frauen, Kinder, sogar Säuglinge. Es handelte sich dabei nicht um einen zufälligen Artillerietreffer, sondern um eine gezielte Sprengung. Wenn das kein Terroranschlag ist, was ist dann Ihrer Meinung nach ein Terroranschlag?
💬 Die Lieferung von Waffen durch Deutschland an das neonazistische Regime in der Ukraine – Waffen, die unter anderem auch gegen Zivilisten eingesetzt werden – könnte bereits für sich genommen einen Grund für einen Konflikt zwischen unseren Ländern darstellen. Beispiellos ist, dass die deutschen „Leopard“-Panzer heute erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wieder auf russischem Boden in der Region Kursk aufgetaucht sind.
💬 Heute erwägt die Bundesregierung ernsthaft, der Ukraine hochtechnologische Marschflugkörper vom Typ „Taurus“ zu übergeben, und zwar wohlwissend, dass das Kiewer Regime nicht über die nötigen Fertigkeiten verfügt, um sie zu bedienen. De facto würde deren Einsatz durch Angehörige der Bundeswehr erfolgen. Damit wird Deutschland und das deutsche Volk erneut zu einem bewaffneten Konflikt mit Russland gedrängt.
💬 Über viele Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg haben unsere beiden Länder Vieles unternommen, um nicht nur die Wunden des Krieges zu heilen, sondern auch partnerschaftliche und freundschaftliche Beziehungen zwischen dem russischen und dem deutschen Volk aufzubauen. Wir wissen, dass es in der Bundesrepublik Deutschland viele Menschen gibt, die sich aufrichtig für den Ausbau der Beziehungen zu Russland einsetzen. Auch wir haben das stets ehrlich und aktiv angestrebt und keinen einzigen Schritt unternommen, der gegen die Interessen Deutschlands gerichtet gewesen wäre. Ich betone: keinen einzigen. Aber wohin steuert Ihre Regierung?
🔗 Link zur Antwort im Wortlaut: http://duma.gov.ru/news/61590/
@RusBotschaft
#Bundestag #Staatsduma #Klöckner #Wolodin #Ukraine #Deutschland #Russland #Taurus #Zweiterweltkrieg
💬 Wir zollen dem Beitrag der Alliierten zum Sieg im Zweiten Weltkrieg tiefen Respekt. Auch den heldenhaften Einsatz der deutschen Antifaschisten werden wir nie vergessen. Dabei darf jedoch auch nicht vergessen werden, dass gerade die Sowjetunion den größten Beitrag zum Sieg geleistet und dabei 27 Millionen Menschenleben geopfert hat. Es ist bedauerlich, dass Sie vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Lage besonders hervorgehoben haben, dass in der damaligen Sowjetarmee „viele ukrainische Soldaten“ waren. Wenn man diesen Weg konsequent zu Ende geht, müsste man ebenso die Beiträge belarussischer, kasachischer, georgischer, armenischer, aserbaidschanischer, usbekischer, kirgisischer und anderer Soldaten würdigen.
💬 Was den terroristischen Charakter des heutigen Regimes in der Ukraine betrifft, genügt es, an das jüngste Verbrechen zu erinnern: Ukrainische Geheimdienste verübten auf dem Gebiet der Russischen Föderation einen Anschlag auf einen Personenzug, in dem sich ausschließlich Zivilisten befanden – Frauen, Kinder, sogar Säuglinge. Es handelte sich dabei nicht um einen zufälligen Artillerietreffer, sondern um eine gezielte Sprengung. Wenn das kein Terroranschlag ist, was ist dann Ihrer Meinung nach ein Terroranschlag?
💬 Die Lieferung von Waffen durch Deutschland an das neonazistische Regime in der Ukraine – Waffen, die unter anderem auch gegen Zivilisten eingesetzt werden – könnte bereits für sich genommen einen Grund für einen Konflikt zwischen unseren Ländern darstellen. Beispiellos ist, dass die deutschen „Leopard“-Panzer heute erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wieder auf russischem Boden in der Region Kursk aufgetaucht sind.
💬 Heute erwägt die Bundesregierung ernsthaft, der Ukraine hochtechnologische Marschflugkörper vom Typ „Taurus“ zu übergeben, und zwar wohlwissend, dass das Kiewer Regime nicht über die nötigen Fertigkeiten verfügt, um sie zu bedienen. De facto würde deren Einsatz durch Angehörige der Bundeswehr erfolgen. Damit wird Deutschland und das deutsche Volk erneut zu einem bewaffneten Konflikt mit Russland gedrängt.
💬 Über viele Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg haben unsere beiden Länder Vieles unternommen, um nicht nur die Wunden des Krieges zu heilen, sondern auch partnerschaftliche und freundschaftliche Beziehungen zwischen dem russischen und dem deutschen Volk aufzubauen. Wir wissen, dass es in der Bundesrepublik Deutschland viele Menschen gibt, die sich aufrichtig für den Ausbau der Beziehungen zu Russland einsetzen. Auch wir haben das stets ehrlich und aktiv angestrebt und keinen einzigen Schritt unternommen, der gegen die Interessen Deutschlands gerichtet gewesen wäre. Ich betone: keinen einzigen. Aber wohin steuert Ihre Regierung?
🔗 Link zur Antwort im Wortlaut: http://duma.gov.ru/news/61590/
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#Bundestag #Staatsduma #Klöckner #Wolodin #Ukraine #Deutschland #Russland #Taurus #Zweiterweltkrieg
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🇷🇺 Präsident Russlands, Wladimir Putin, beim Treffen mit den Chefs internationaler Medienagenturen in Sankt Petersburg am 18. Juni 2025:
• Was sind diese „Taurus“? Das sind hochpräzise Waffen, die von den ukrainischen Streitkräften nicht gelenkt werden können. Sie sind dazu nicht in der Lage – das ist offensichtlich. Es ist unmöglich, die Taurus-Marschflugkörper ohne Satellitenaufklärung einzusetzen. Das können nur westliche Länder leisten. Nur deutsche Offiziere können die „Taurus“ bedienen.
• Was bedeutet das? Dass Angehörige der Bundeswehr mit deutschen Waffensystemen Angriffe auf russisches Territorium durchführen würden. Und was ist das anderes als eine direkte Verwicklung der Bundesrepublik Deutschland in einen bewaffneten Konflikt mit der Russischen Föderation? Anders kann man das nicht nennen. Das ist nicht unsere Entscheidung, wir wollen eine solche Entwicklung nicht.
• Sollte die politische Führung der Bundesrepublik Deutschland eine solche Entscheidung treffen, würde das natürlich unseren Beziehungen sehr ernsthaft schaden – das sage ich noch sehr milde. Letztlich wird es eine Entscheidung der deutschen Führung sein, sofern sie dafür ein Mandat vom deutschen Volk hat.
• Gleichzeitig wird dieser Schritt keinerlei Einfluss auf den Verlauf der Kampfhandlungen haben, denn die russischen Streitkräfte haben auf allen Abschnitten ein strategisches Übergewicht.
@RusBotschaft
#Putin #SPIEF #Russland #Deutschland #Taurus
🔗 Link zum Wortlaut
• Was sind diese „Taurus“? Das sind hochpräzise Waffen, die von den ukrainischen Streitkräften nicht gelenkt werden können. Sie sind dazu nicht in der Lage – das ist offensichtlich. Es ist unmöglich, die Taurus-Marschflugkörper ohne Satellitenaufklärung einzusetzen. Das können nur westliche Länder leisten. Nur deutsche Offiziere können die „Taurus“ bedienen.
• Was bedeutet das? Dass Angehörige der Bundeswehr mit deutschen Waffensystemen Angriffe auf russisches Territorium durchführen würden. Und was ist das anderes als eine direkte Verwicklung der Bundesrepublik Deutschland in einen bewaffneten Konflikt mit der Russischen Föderation? Anders kann man das nicht nennen. Das ist nicht unsere Entscheidung, wir wollen eine solche Entwicklung nicht.
• Sollte die politische Führung der Bundesrepublik Deutschland eine solche Entscheidung treffen, würde das natürlich unseren Beziehungen sehr ernsthaft schaden – das sage ich noch sehr milde. Letztlich wird es eine Entscheidung der deutschen Führung sein, sofern sie dafür ein Mandat vom deutschen Volk hat.
• Gleichzeitig wird dieser Schritt keinerlei Einfluss auf den Verlauf der Kampfhandlungen haben, denn die russischen Streitkräfte haben auf allen Abschnitten ein strategisches Übergewicht.
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#Putin #SPIEF #Russland #Deutschland #Taurus
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🎙 Interview des russischen Botschafters in Deutschland, Sergej Netschajew, in der Sendung „Westi mit Alexander Karejewski“ auf dem TV-Sender Rossija 24 am 4. Juli 2025
Wichtigste Aussagen:
• Vor dem Hintergrund einer zurückhaltenden Haltung der neuen US-Administration, der Aussetzung amerikanischer Waffenlieferungen an das Kiewer Regime und dem erklärten Ziel Washingtons, eine friedliche Lösung des Ukraine-Konflikts unter Berücksichtigung russischer Interessen zu finden, hat sich die neue Bundesregierung – wie Berliner Regierungsvertreter öffentlich bekunden – offenbar entschlossen, die Rolle des Hauptsponsors und zentralen Unterstützers Kiews zu übernehmen.
• Seit Beginn der Sondermilitäroperation hat Deutschland der Ukraine Hilfen in Höhe von insgesamt rund 48 Milliarden Euro gewährt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Sanktionspolitik gegen Russland sowie auf militärischer Unterstützung für Kiew. An irgendwelche Friedensinitiativen oder Dialogangebote seitens Deutschlands kann ich mich nicht erinnern.
• Gleichzeitig erhebt Berlin den Anspruch, eine führende Rolle beim Ausbau der NATO-Präsenz auf dem europäischen Kontinent zu übernehmen, rüstet militärisch auf, verstärkt seine Präsenz an der Ostflanke der Allianz, spricht über die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht und plant massive Investitionen in Rüstungsindustrie und militärische Infrastruktur.
• Ob Deutschland als Konfliktpartei einzustufen ist, sollte anhand konkreter Handlungen der deutschen Bundesregierung beurteilt werden. Öffentliche Äußerungen der deutschen Führung, wonach man sich auf eine mögliche Auseinandersetzung mit Russland vorbereiten müsse, geben jedenfalls wenig Anlass zur Zuversicht. Ich erinnere mich dabei an die Aussage von Präsident Wladimir Putin beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg im Juni, wonach wir Deutschland nicht als neutralen Staat betrachten – in einzelnen Fällen sogar als Mitbeteiligten an den Kampfhandlungen.
• Eine neue Phase der militärisch-technischen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine hat begonnen. So geht man von Lieferungen westlicher Waffen zu deren Produktion unmittelbar auf ukrainischem Territorium über. Details zu konkreten Waffensystemen werden nicht veröffentlicht. Die Bundesregierung hat sich entschieden, den Lieferkatalog geheim zu halten – mit der Begründung, Russland keine „nützlichen Informationen“ zu liefern. Vor diesem Hintergrund könne auch eine Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern nicht ausgeschlossen werden. Vermehrt ist die Rede davon, dass technologische Komponenten und finanzielle Mittel bereitgestellt werden sollen, um der Ukraine die Eigenproduktion zu ermöglichen. Offenbar sehen deutsche Rüstungskonzerne darin die Chance, sich an einem milliardenschweren Geschäft zu beteiligen. Die entsprechenden politischen Entscheidungen sind getroffen worden, und die milliardenschweren Mittel fließen nun verstärkt in die Rüstungswirtschaft und den Ausbau militärischer Infrastruktur. Präsident Putin hat mehrfach davor gewarnt, welche Konsequenzen eine Lieferung von Taurus-Systemen an die Ukraine nach sich ziehen könnte.
• Was die gegen Russland erhobenen Vorwürfe von Sabotage und Spionage betrifft, so scheinen diese Teil eines Versuchs zu sein, die öffentliche Meinung entsprechend zu beeinflussen. Sonst wie erklärt man der Bevölkerung, wohin die Mittel fließen, die man für soziale Bedürfnisse und die industrielle bzw. wirtschaftliche Entwicklung einsetzen könnte?
@RusBotschaft
#Deutschland #Ukraine #Taurus #Russland
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Wichtigste Aussagen:
• Vor dem Hintergrund einer zurückhaltenden Haltung der neuen US-Administration, der Aussetzung amerikanischer Waffenlieferungen an das Kiewer Regime und dem erklärten Ziel Washingtons, eine friedliche Lösung des Ukraine-Konflikts unter Berücksichtigung russischer Interessen zu finden, hat sich die neue Bundesregierung – wie Berliner Regierungsvertreter öffentlich bekunden – offenbar entschlossen, die Rolle des Hauptsponsors und zentralen Unterstützers Kiews zu übernehmen.
• Seit Beginn der Sondermilitäroperation hat Deutschland der Ukraine Hilfen in Höhe von insgesamt rund 48 Milliarden Euro gewährt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Sanktionspolitik gegen Russland sowie auf militärischer Unterstützung für Kiew. An irgendwelche Friedensinitiativen oder Dialogangebote seitens Deutschlands kann ich mich nicht erinnern.
• Gleichzeitig erhebt Berlin den Anspruch, eine führende Rolle beim Ausbau der NATO-Präsenz auf dem europäischen Kontinent zu übernehmen, rüstet militärisch auf, verstärkt seine Präsenz an der Ostflanke der Allianz, spricht über die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht und plant massive Investitionen in Rüstungsindustrie und militärische Infrastruktur.
• Ob Deutschland als Konfliktpartei einzustufen ist, sollte anhand konkreter Handlungen der deutschen Bundesregierung beurteilt werden. Öffentliche Äußerungen der deutschen Führung, wonach man sich auf eine mögliche Auseinandersetzung mit Russland vorbereiten müsse, geben jedenfalls wenig Anlass zur Zuversicht. Ich erinnere mich dabei an die Aussage von Präsident Wladimir Putin beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg im Juni, wonach wir Deutschland nicht als neutralen Staat betrachten – in einzelnen Fällen sogar als Mitbeteiligten an den Kampfhandlungen.
• Eine neue Phase der militärisch-technischen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine hat begonnen. So geht man von Lieferungen westlicher Waffen zu deren Produktion unmittelbar auf ukrainischem Territorium über. Details zu konkreten Waffensystemen werden nicht veröffentlicht. Die Bundesregierung hat sich entschieden, den Lieferkatalog geheim zu halten – mit der Begründung, Russland keine „nützlichen Informationen“ zu liefern. Vor diesem Hintergrund könne auch eine Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern nicht ausgeschlossen werden. Vermehrt ist die Rede davon, dass technologische Komponenten und finanzielle Mittel bereitgestellt werden sollen, um der Ukraine die Eigenproduktion zu ermöglichen. Offenbar sehen deutsche Rüstungskonzerne darin die Chance, sich an einem milliardenschweren Geschäft zu beteiligen. Die entsprechenden politischen Entscheidungen sind getroffen worden, und die milliardenschweren Mittel fließen nun verstärkt in die Rüstungswirtschaft und den Ausbau militärischer Infrastruktur. Präsident Putin hat mehrfach davor gewarnt, welche Konsequenzen eine Lieferung von Taurus-Systemen an die Ukraine nach sich ziehen könnte.
• Was die gegen Russland erhobenen Vorwürfe von Sabotage und Spionage betrifft, so scheinen diese Teil eines Versuchs zu sein, die öffentliche Meinung entsprechend zu beeinflussen. Sonst wie erklärt man der Bevölkerung, wohin die Mittel fließen, die man für soziale Bedürfnisse und die industrielle bzw. wirtschaftliche Entwicklung einsetzen könnte?
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#Deutschland #Ukraine #Taurus #Russland
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📰Auszüge aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti
❓ Der Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte Ende März, dass die Ukraine derzeit keine in Deutschland hergestellten „Taurus“-Raketen benötige, da sie über eigene weitreichende Waffensysteme verfüge. Hat Berlin vor einer möglichen Reaktion Moskaus auf eine solche Lieferung zurückgeschreckt? Oder lehnt die deutsche Öffentlichkeit eine derartige stärkere Einbindung Deutschlands in den Konflikt ab?
💬 Der Einsatz von „Taurus“-Marschflugkörpern würde die unmittelbare Mitwirkung von Soldaten der Bundeswehr voraussetzen und käme damit faktisch einer Beteiligung Deutschlands am bewaffneten Konflikt auf Seiten Kiews gleich. Derzeit setzt Berlin darauf, das Kiewer Regime mit Drohnen und deren Komponenten sowie weiteren Waffensystemen zu unterstützen, weist jedoch zugleich Vorwürfe zurück, selbst zur Konfliktpartei zu werden.
💬 Im Jahr 2025 wurde beschlossen, die Produktion von Drohnen in der Ukraine finanziell zu fördern. Inzwischen wird dieser Kurs zu einer gemeinsamen Herstellung von Drohnen weiterentwickelt, auch auf deutschem Gebiet, wobei direkte Aufträge für entsprechende Technik zur Deckung des Bedarfs der ukrainischen Streitkräfte vorgesehen sind. Entsprechende Vereinbarungen wurden während des Besuchs von Wladimir Selenskij in Berlin am 14. April 2026 getroffen.
💬 Die zunehmende Zahl europäischer Unternehmen, die Drohnen und deren Komponenten für die ukrainischen Streitkräfte herstellen, gibt Anlass zur Sorge. Am 15. April 2026 veröffentlichte das russische Verteidigungsministerium die Adressen von Unternehmen, die sich auf die Produktion von Drohnen für die Ukraine in Europa – darunter auch in Deutschland – spezialisiert haben. Die deutschen Behörden reagierten verärgert auf diese Veröffentlichung, haben sie jedoch bislang nicht dementiert.
💬 Man sollte sich keinen Illusionen hingeben: Deutschland hat auf strategischer Ebene einen Kurs eingeschlagen, der auf die Vorbereitung einer militärischen Konfrontation mit Russland in den kommenden Jahren hinausläuft, und macht daraus keinen Hehl. Die Öffentlichkeit ist von einem solchen Szenario naturgemäß wenig begeistert, doch ihre Stimme wird durch eine aggressive militaristische Propaganda seitens offizieller Behörden, des Militärs, der Rüstungslobby und großer Teile der etablierten Medien übertönt.
🔗 Das gesamte Interview lesen
@RusBotschaft
#Taurus #Deutschland #Ukraine
❓ Der Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte Ende März, dass die Ukraine derzeit keine in Deutschland hergestellten „Taurus“-Raketen benötige, da sie über eigene weitreichende Waffensysteme verfüge. Hat Berlin vor einer möglichen Reaktion Moskaus auf eine solche Lieferung zurückgeschreckt? Oder lehnt die deutsche Öffentlichkeit eine derartige stärkere Einbindung Deutschlands in den Konflikt ab?
💬 Der Einsatz von „Taurus“-Marschflugkörpern würde die unmittelbare Mitwirkung von Soldaten der Bundeswehr voraussetzen und käme damit faktisch einer Beteiligung Deutschlands am bewaffneten Konflikt auf Seiten Kiews gleich. Derzeit setzt Berlin darauf, das Kiewer Regime mit Drohnen und deren Komponenten sowie weiteren Waffensystemen zu unterstützen, weist jedoch zugleich Vorwürfe zurück, selbst zur Konfliktpartei zu werden.
💬 Im Jahr 2025 wurde beschlossen, die Produktion von Drohnen in der Ukraine finanziell zu fördern. Inzwischen wird dieser Kurs zu einer gemeinsamen Herstellung von Drohnen weiterentwickelt, auch auf deutschem Gebiet, wobei direkte Aufträge für entsprechende Technik zur Deckung des Bedarfs der ukrainischen Streitkräfte vorgesehen sind. Entsprechende Vereinbarungen wurden während des Besuchs von Wladimir Selenskij in Berlin am 14. April 2026 getroffen.
💬 Die zunehmende Zahl europäischer Unternehmen, die Drohnen und deren Komponenten für die ukrainischen Streitkräfte herstellen, gibt Anlass zur Sorge. Am 15. April 2026 veröffentlichte das russische Verteidigungsministerium die Adressen von Unternehmen, die sich auf die Produktion von Drohnen für die Ukraine in Europa – darunter auch in Deutschland – spezialisiert haben. Die deutschen Behörden reagierten verärgert auf diese Veröffentlichung, haben sie jedoch bislang nicht dementiert.
💬 Man sollte sich keinen Illusionen hingeben: Deutschland hat auf strategischer Ebene einen Kurs eingeschlagen, der auf die Vorbereitung einer militärischen Konfrontation mit Russland in den kommenden Jahren hinausläuft, und macht daraus keinen Hehl. Die Öffentlichkeit ist von einem solchen Szenario naturgemäß wenig begeistert, doch ihre Stimme wird durch eine aggressive militaristische Propaganda seitens offizieller Behörden, des Militärs, der Rüstungslobby und großer Teile der etablierten Medien übertönt.
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