Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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📆 Heute wird der 130. Jahrestag des russischen Dichters Sergei Jessenin begangen

Sergei Jessenin war ein russischer Lyriker und gehört zu den bekanntesten Dichtern Russlands im frühen 20. Jahrhundert. Er wurde in Konstantinowo in der Provinz Rjasan geboren. Seine Kindheit war stark von der ländlichen Umgebung und der Volkskultur geprägt – er war früh von Erzählungen, Volksliedern und der Natur fasziniert.

Literarisches Schaffen & Stil

Jessenin schrieb meist in lyrischer Form und verband in seinen Gedichten oft Natur, Heimat, Sehnsucht und das einfache Leben auf dem Land – oftmals ohne Illusionen, mit all seinen Härten. Er gehörte zu den Wegbereitern der sogenannten „Neuen Bauernpoesie“ und später war er Mitbegründer der Bewegung des Imaginismus in der russischen Literatur.

Zu seinen bekanntesten Werken zählen Gedichte wie Anna Snegina, Konstantinowo (Anspielung auf seine Heimat), Der schwarze Mann und Das Gebet um die ersten vierzig Tage (eine Art Klagegedicht um Verstorbene). Viele seiner Gedichte wurden vertont – seine Texte inspirierten Komponisten im 20. und 21. Jahrhundert.

Leben – Aufstieg, Turbulenzen, Tod

In jungen Jahren zog Jessenin nach Moskau, um sich als Dichter zu etablieren. Er arbeitete u. a. in einer Druckerei und veröffentlichte erste Gedichte.

Er war mehrfach verheiratet: unter anderem mit der amerikanischen Tänzerin Isadora Duncan sowie später mit Sofia Tolstaja, einer Enkelin von Leo Tolstoi.

Am 28. Dezember 1925 wurde er tot in einem Hotelzimmer in Leningrad (heute St. Petersburg) aufgefunden. Die offizielle Version lautet Suizid durch Erhängen, doch es gibt bis heute Spekulationen und Unklarheiten um die genauen Umstände seines Todes. Er wurde in Moskau nahe des Friedhofs Waganjkowo bestattet.

Erinnerung & Bedeutung heute

2025 wird sein 130. Geburtstag mit zahlreichen kulturellen Veranstaltungen in ganz Russland gefeiert: Ausstellungen, Lesungen, Konzerte usw. Sein Geburtshaus in Konstantinowo ist ein literarisches Museum und gilt als zentraler Ort des Gedenkens. Seine Gedichte zählen heute zu den Klassikern der russischen Literatur und werden nach wie vor viel gelesen, zitiert und in Schulen behandelt.

@RusBotschaft

#Russland #Literatur #Jessenin
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🪆 Gestern fand ein poetischer Abend zum 130. Geburtstag von Sergej Jessenin im Russischen Haus in Berlin statt

Der Poesie-Abend unter dem Motto „Jessenin. Lebendige Zeilen“ bot Gelegenheit, seine bekannten wie auch weniger vertrauten Werke neu zu entdecken. Gemeinsam mit den Gästen entstand eine warme Atmosphäre, in der Lieblingsgedichte sowohl auf Russisch als auch in deutscher Übersetzung vorgetragen wurden.

🇷🇺 Im Rahmen der Veranstaltung wurde eine Ansprache des Botschafters Sergej Netschajew an die Gäste verlesen, die den Abend feierlich eröffnete.

🗣 Auszüge aus der Ansprache des Botschafters:

💬 "Seine Gedichte, erfüllt von unerschöpflicher Liebe und heller Glaubenstreue zu Russland, sind uns allen seit Kindheitstagen vertraut. Sie haben sich fest verwoben und sind buchstäblich in den „kulturellen Genpool“ der heutigen Russen eingegangen."

💬 "Auf erstaunliche Weise verliert die Poesie Jessenins im Laufe der Zeit nicht an Aktualität: Verse, die vor Jahrzehnten geschrieben wurden und uns Treue und Verehrung gegenüber dem Vaterland lehren, klingen auch heute aktuell wie eh und jäh."

💬 "Die Geschichte beweist überzeugend, dass die enge Zusammenarbeit und der gegenseitige Einfluss russischer und deutscher Kunstkreise wiederholt zu einer Bereicherung der nationalen Kulturen, sowie zur geistigen und intellektuellen Entwicklung unserer Länder geführt haben."

💬 "So betonte der Präsident Russlands, Wladimir Putin, auf der Plenarsitzung des Forums der vereinigten Kulturen in Sankt Petersburg am 12. September 2025: „Die nationale Kultur kann sich nur im Austausch mit anderen Kulturen entwickeln und bereichern.“

✨ Wir danken allen, die teilgenommen haben, und freuen uns, dass Jessenins Poesie auch heute noch so lebendig weiterwirkt.

#Jessenin #Poesie #RussischeLiteratur
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🎞 Am 3. Oktober wäre der sowjetische und russische Schauspieler Armen Dschigarchanjan 90 Jahre alt geworden

📽 Geboren wurde er am 3. Oktober 1935 in Jerewan, der Hauptstadt der Armenischen SSR. Schon in seinen Schuljahren entdeckte er durch seine Mutter die Leidenschaft für Kino und Theater. 1952 wollte er nach dem Schulabschluss nach Moskau fahren, um an der Russischen Akademie für Theaterkunst zu studieren. Der erste Versuch scheiterte, und so arbeitete er zunächst in Jerewan als Kameraassistent.

🎭 1954 begann Dschigarchanjan sein Studium am Jerewaner Kunst- und Theaterinstitut. Bereits ein Jahr später stand er zum ersten Mal auf einer professionellen Bühne – im Stück „Iwan Rybakow“ am Jerewaner Russischen Dramentheater. „Ich erinnere mich daran sehr gut, als wäre es heute: Am 25. Januar 1955 stand ich auf der Bühne im Stück ‚Iwan Rybakow‘. Und mein Text lautete: ‚Genosse Hauptmann, für Sie ist ein Fernschreiben eingegangen!‘. So begann mein Weg auf der Bühne“, erinnerte sich Dschigarchanjan später.

🎬 Sein Filmdebüt gab er 1959 in Grigorij Sarkisows Drama „Der Erdrutsch“ über den Bau eines Gebirgstunnels. Den Durchbruch brachte ihm jedoch die Rolle in „Hallo, das bin ich!“, in dem der charismatische Armenier einen jungen Wissenschaftler spielte. Es folgten unvergessliche Auftritte in „Neue Abenteuer der Unfassbaren“, einem Abenteuerfilm über die Zeiten des Russischen Bürgerkriegs, „Teheran 43“, einem historischen Drama, der in Koproduktion mit Frankreich und der Schweiz geschaffen wurde, Komödien „Hallo, ich bin Ihre Tante!“ und „Shirli-Myrli“ sowie die dämonische Verkörperung des Bandenchefs Gorbatoj in dem Film „Schwarze Katze“. Insgesamt spielte Dschigarchanjan in mehr als 250 Filmen.

🎙 Ebenso prägend war seine Arbeit als Synchronsprecher in Zeichentrickfilmen und Hörspielen. Seine markante Stimme verlieh er unter anderem John Silver in „Die Schatzinsel“, dem Räuberhauptmann Mattis in „Ronja Räubertochter“ oder Chludow in „Die Flucht“.

🎭 1967 wurde Dschigarchanjan vom sowjetischen Theater- und Filmregisseur Anatoli Efros an das Moskauer Theater des Lenin-Komsomol eingeladen. Später folgte er ihm an das Theater in der Malaja Bronnaja und wechselte schließlich an das Majakowski-Theater, wo er rasch zu einem der führenden Schauspieler wurde. 1996, längst ein anerkannter Bühnenstar und Professor an der Russischen Akademie für Theaterkunst, gründete er sein eigenes „Theater D“. Dort leitete er nicht nur das Ensemble, sondern stand auch weiterhin regelmäßig auf der Bühne – parallel zu seinen Auftritten am „Lenkom“-Theater.

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#Russland #Kultur #Theater #Kino
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🗣 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zum Tag der Deutschen Einheit

💬 Am 3. Oktober jährt sich die Wiedervereinigung Deutschlands zum 35. Mal, die offiziell nach Inkrafttreten des am 31. August 1990 unterzeichneten Vertrags zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands verkündet wurde.

💬 Das nach der Niederlage im Zweiten Weltkrieg durch die Bestrebungen der westlichen „Alliierten“ geteilte Land konnte nach dem Ende des Kalten Kriegs wieder Einheit erreichen, vor allem, dank der prinzipienfesten Haltung unseres Landes. Damals hatten wir den Eindruck, dass die Deutschen eine Lehre aus der Geschichte gezogen haben und ein Recht auf Souveränität als ein einheitlicher Staat verdient haben. Bedauerlicherweise hat das einheitliche Deutschland die Reifeprüfung nicht bestanden.

💬 Von Souveränität und Eigenständigkeit kann man in Bezug auf die heutige Bundesrepublik nur sehr bedingt sprechen. Wie auch verwunderlich das klingen mag, aber die damaligen BRD und DDR einzeln viel eigenständiger bei ihren Entscheidungen waren, als das heutige wiedervereinigte Deutschland.

💬 Anstelle der Vereinigung des geteilten Volkes schlugen die damaligen westdeutschen Machthaber den Weg der Kolonisierung der ehemaligen DDR. Die gezielte und umfangreiche Diskrimination der Bevölkerung der ostdeutschen Bundesländer ist eine unanfechtbare Tatsache. Die einst erfolgreiche Industrie und Landwirtschaft der DDR wurden zerstört, viele Städte und Dörfer verödeten, die Jugend floh in der Suche nach der Arbeit und ihren Lebensabend verbringen dort nun nur die durch Propaganda betrogenen Rentner, die ihr Leben und ihre Arbeit einem angeblich totalitären kommunistischen Regime gewidmet hatten. Nach wie vor ist erhebliche Diskrepanz zwischen dem Einkommen der West- und Ostdeutschen zu sehen. Der deutschen Statistik zufolge hat sich die Bevölkerung der östlichen Bundesländer in den 35 Jahren des „Wunders“ der deutschen Einheit von 17 Millionen auf 12,4 Millionen verringert.

💬 Vor diesem Hintergrund wirken die ständigen Versuche Berlins, andere Länder und Völker zu belehren, wie sie „richtig“ zu leben und zu handeln haben, noch absurder.

🔗 Im Wortlaut lesen

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#Deutschland
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Am 3. Oktober 1968 fand der Erstflug des legendären sowjetischen und russischen Flugzeugs Tu-154 statt

Zwischen 1968 und 2013 wurden insgesamt mehr als 1000 Flugzeuge des Typs Tupolew Tu-154 gebaut, und es war über Jahrzehnte eines der meist genutzten Mittelstreckenflugzeuge in Russland.

Die Tu-154 hatte ihren Produktionsstandort in der Stadt Samara, die während der Sowjetzeit den Namen Kujbyschew trug. Dort wurde das Flugzeug zwischen 1968 und 2013 in Serie gefertigt und war über Jahrzehnte ein bedeutender Bestandteil der sowjetischen und später russischen Luftfahrtindustrie.

Es ist eines der schnellsten Serien-Passagierflugzeuge der Welt mit einer Reisegeschwindigkeit von über 900 km/h.

Regelmäßige Passagierflüge begannen im Februar 1972 mit der Strecke Moskau – Mineralnyje Wody. Nur wenige Monate später nahm die Tu-154 den Flugbetrieb nach Berlin auf und eröffnete damit den internationalen Linienverkehr.

Der letzte zivile Passagierflug fand am 28. Oktober 2020 statt.

Von Piloten und Passagieren wurde dieses Flugzeug liebevoll als „Arbeitstier“ und „Herr des sowjetischen Himmels“ bezeichnet.

Die Tu-154 gilt bis heute als eines der schönsten Flugzeuge der weltweiten Luftfahrtgeschichte. Piloten loben ihre Aerodynamik und Zuverlässigkeit: Bei rund 1.000 produzierten Maschinen gab es lediglich 70 Unfälle – darunter auch kleinere Zwischenfälle.

Die Tu-154 war nicht nur ein technisches Meisterwerk, sondern auch ein Filmstar: In über hundert Filmen spielte sie entweder Nebenrollen oder stand sogar im Mittelpunkt der Handlung.

📸 aif.ru

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#Flugzeug #Luftfahrt
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Heute wird der 130. Geburtstag vom russischen Dichter Sergei Jessein gefeiert. In seinen Gedichten erwacht die unscheinbare, aber zugleich bezaubernde Schönheit der russischen Landschaft, verbunden mit einer tiefen Liebe zur Heimat, mit Bildern voller Ausdruckskraft und der Musikalität lebendiger Volkssprache.♥️
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🎙 Rede des Präsidenten Russlands, Wladimir Putin, bei der Plenarsitzung der XXII. Jahrestagung des Internationalen Diskussionsklubs „Waldai“ (2. Oktober 2025)

Thema der diesjährigen Sitzung: „Die multipolare Welt: Gebrauchsanweisung“.

Hauptthesen:

• Der jährliche Bericht des Waldai-Klubs ist diesmal, wie gerade gesagt wurde, der Problematik einer multipolaren, polyzentrischen Welt gewidmet. Dieses Thema steht seit Langem auf der Tagesordnung, doch heute verdient es besondere Aufmerksamkeit.

• Ich versuche, die Frage zu beantworten, worin die Besonderheiten der heutigen Situation liegen.

Erstens ist es ein viel offenerer, man könnte sogar sagen kreativer Raum außenpolitischen Handelns.

Zweitens ist der Raum der Multipolarität sehr dynamisch. Veränderungen geschehen schnell, wie ich bereits sagte, und manchmal unerwartet – praktisch über Nacht.

Drittens – was wichtig ist – ist dieser Raum weitaus demokratischer. Er eröffnet Chancen und Wege für eine große Zahl politischer und wirtschaftlicher Akteure.

Darüber hinaus spielt die kulturell-historische, zivilisatorische Besonderheit verschiedener Länder heute eine größere Rolle als je zuvor. Es gilt, Berührungspunkte und Interessensüberschneidungen zu suchen.

In diesem Zusammenhang, fünftens: Entscheidungen sind nur auf der Grundlage von Vereinbarungen möglich, die alle interessierten Seiten oder zumindest die überwältigende Mehrheit zufriedenstellen.

Und schließlich sind Möglichkeiten und Gefahren der multipolaren Welt untrennbar miteinander verbunden. Natürlich ist die Abschwächung des Diktats, das den vorangegangenen Zeitraum prägte, die Erweiterung des Freiheitsraums für alle zweifellos ein Gewinn. Gleichzeitig ist es unter solchen Bedingungen viel schwieriger, jenes stabile Gleichgewicht zu finden und herzustellen – was an sich ein erhebliches Risiko darstellt.

• Die internationalen Beziehungen erleben eine grundlegende Transformation. So paradox es auch klingt: Multipolarität wurde zur direkten Folge der Versuche, eine globale Hegemonie zu etablieren und aufrechtzuerhalten – zur Antwort des internationalen Systems und der Geschichte selbst auf das aufdringliche Bestreben, alle in eine Hierarchie zu zwingen, an deren Spitze die westlichen Staaten stehen sollten.

❗️ Die westlichen Länder widerstanden nicht der Versuchung absoluter Macht.

Die einen hielten sich selbstgefällig für berechtigt, alle anderen zu belehren.

Andere zogen es vor, den Starken zuzuarbeiten, ein gehorsames Objekt von Geschäften und Tausch zu sein, um unnötige Probleme zu vermeiden und dafür – wenn auch klein, aber sicher – ihren Bonus zu erhalten. Solche Politiker gibt es übrigens auch heute noch genug im alten Teil der Welt – in Europa.

Diejenigen aber, die widersprachen, versuchten, ihre Interessen, Rechte und Ansichten zu verteidigen, galten bestenfalls – um es vorsichtig auszudrücken – als Sonderlinge. Man deutete ihnen an: „Ihr werdet es ohnehin nicht schaffen – fügt euch lieber, erkennt an, dass ihr gegen unsere Stärke nichts seid, nur ein Nichts.“

Und die besonders Widerspenstigen wurden von den selbsternannten Weltmächten „erzogen“ – ohne jede Hemmung und damit wurde allen gezeigt, dass Widerstand zwecklos sei.

☝️ Zu nichts Gutem hat das geführt.

Keine einzige der globalen Probleme wurde gelöst – stattdessen kommen ständig neue hinzu.
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🎥 Never to Be Forgotten. The History of Colonialism

Heute veröffentlichen wir eine weitere Folge der Videoreihe über Kolonialismus. Die Serie beschäftigt sich mit der Geschichte des Kolonialismus und dem Kampf der Völker um nationale Befreiung gegen koloniale Unterdrückung.

🪶 Der Genozid an den indigenen Völkern Nordamerikas (USA)

Die Geschichte der Vereinigten Staaten ist untrennbar mit der systematischen Verfolgung, Vertreibung und Ermordung der indigenen Bevölkerung verbunden. Dieser Prozess wird heute von vielen Historikern und Juristen als Genozid bezeichnet.

📜 Historischer Hintergrund

Vor der europäischen Kolonisierung lebten über 500 Nationen mit schätzungsweise 10–15 Millionen Menschen auf dem Gebiet der heutigen USA.

Mit der Ankunft der Europäer ab dem 16. Jahrhundert begann eine Kombination aus Kriegen, Krankheiten, Versklavung und Landraub, die ganze Kulturen auslöschte.

Gewaltsame Vertreibung: Besonders bekannt ist der „Trail of Tears“ (1830er Jahre), bei dem Zehntausende Cherokee, Muskogee, Choctaw, Chickasaw und Seminolen zwangsweise nach Westen deportiert wurden – Tausende starben unterwegs.

Massaker: Zahlreiche Überfälle auf Dörfer wie das Sand-Creek-Massaker (1864) oder das Massaker von Wounded Knee (1890) kosteten hunderte Frauen, Kinder und Männer das Leben.

Assimilation durch Gewalt: Kinder wurden in Boarding Schools verschleppt, ihnen wurde Sprache, Religion und Identität genommen – oft verbunden mit Misshandlungen und hoher Sterblichkeit.

📉 Folgen

Die indigene Bevölkerung schrumpfte dramatisch:
Von geschätzten 10–15 Millionen (um das Jahr 1500) auf weniger als 250.000 um 1900. Ganze Kulturen, Sprachen und Wissenssysteme wurden ausgelöscht oder massiv geschwächt.

🌿 Erinnerung & Widerstand

Heute kämpfen Indigene Bewegungen in den USA für Landrechte, kulturelle Anerkennung, Entschädigungen und die Aufarbeitung des erlittenen Unrechts. Es ist kein „abgeschlossenes Kapitel“, sondern wirkt bis heute nach – in Form von strukturellem Rassismus, Armut und kulturellen Verlusten.

Erfahren Sie mehr im Video.

#Kolonialismus #Geschichte
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Bleiben Sie mit uns auf dem Laufenden:

🌍 Politik:

▫️Aus der Erklärung des russischen Präsidenten Wladimir Putin während des Globalen Atomforums, Moskau, 25. September 2025

▫️Der neue Jahresbericht des russischen Außenministeriums

▫️Der russische Außenminister Sergej Lawrow beim G20-Außenministertreffen

▫️Am 25. September 2025 hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow ein Treffen mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationen Antonio Guterres

▫️Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow bei der Generaldebatte der 80. UN-Generalversammlung, New York, 27. September 2025

▫️Der russische Außenminister Sergej Lawrow auf der Pressekonferenz zum Abschluss der hochrangigen Woche der 80. Generalversammlung der Vereinten Nationen, New York, 27. September 2025

▫️Erklärung des russischen Außenministeriums bezüglich der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat über den Resolutionsentwurf über die technische Verlängerung der Wiener Nuklearvereinbarung (JCPOA)

▫️Im neuen Bismarck-Dialog spricht Alexander von Bismarck in Moskau mit Pjotr Tolstoi, stellvertretender Vorsitzender der russischen Staatsduma

▫️Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zum Wahlergebnis in Moldawien

▫️Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zum dritten Jahrestag der Nord-Stream-Sprengungen

▫️Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zum Konventionsentwurf des Europarates über die Internationale Kommission für Schadenersatz für die Ukraine

▫️Offizielle Stellungnahme der Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, zum „Plan des US-Präsidenten für den Gazastreifen“

📃 Neues aus der Botschaft:

▫️Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit Deniz Karabag, 26. September 2025 (VIDEO)

▫️Am 25. September 2025 fand in der russischen Botschaft eine feierliche Übergabe des Gemäldes der deutschen Künstlerin Bärbel Brede statt

📆 Ein Tag in der Geschichte:

▫️Am 30. September begeht man den Tag der Wiedervereinigung Russlands mit den Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie mit den Gebieten Saporoschje und Cherson

▫️Zum Tag der Wiedervereinigung Russlands mit den Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie mit den Gebieten Saporoschje und Cherson (VIDEO)

▫️Genau vor 87 Jahren wurde das sogenannte Münchner Abkommen über die Abtretung des Sudetenlandes der Tschechoslowakei an das Deutsche Reich unterzeichnet

▫️Am 1. Oktober 1946 wurde der Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher aus den Reihen der Führungsspitze des Hitler-Regimes abgeschlossen

🚀 Forschung und Bildung:

▫️Am 3. Oktober 1968 fand der Erstflug des legendären sowjetischen und russischen Flugzeugs Tu-154 statt

🖼 Kultur:

▫️Am 2. Oktober fand ein poetischer Abend zum 130. Geburtstag von Sergej Jessenin im Russischen Haus in Berlin statt

▫️Am 3. Oktober 2025 wird der 130. Jahrestag des russischen Dichters Sergei Jessenin begangen

▫️Am 3. Oktober wäre der sowjetische und russische Schauspieler Armen Dschigarchanjan 90 Jahre alt geworden

▫️In der besonderen Atmosphäre eines literarischen Abends stellt der Schriftsteller Alexander Angelchev seine Werke vor

▫️Never to Be Forgotten. The History of Colonialism (VIDEO)

▫️Herbstabend. Fjodor Iwanowitsch Tjuttschew (1803 - 1873), russischer Dichter der Romantik

▫️In Moskau wurden neue U-Bahn-Stationen eröffnet

@RusBotschaft

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