Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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☕️ Russische Teetradition

🔸 Der erste Tee, der im 17. Jahrhundert nach Russland gebracht wurde, war eine Kuriosität und ein Luxusgut. Doch im Laufe der Jahre wurde das Getränk so beliebt, dass sich ein bestimmtes Bild und feste Traditionen des russischen Teetrinkens herausbildeten – sie vereinten die Schlichtheit bäuerlicher Begegnungen, die Großzügigkeit der Kaufleute und die Raffinesse des Adelsgeschmacks.

🔸 Tee wird zu jeder Tageszeit getrunken – als Fortsetzung einer Mahlzeit oder eigenständig, zur Unterhaltung oder Entspannung, in Gesellschaft oder allein. Große Teerunden finden meist mit reichhaltigen Leckereien statt – Gebäck, Süßigkeiten, Marmelade, Honig, Nüssen und Trockenfrüchten – und dauern oft lange, begleitet von Gesprächen über große und kleine Themen. Nicht selten dient das Servieren von Tee als Anlass, ein elegantes Teeservice feiner Arbeit zu präsentieren, das für besondere Gelegenheiten aufbewahrt wird.

🔸 Vor allem aber bleibt Tee in den russischen Traditionen ein Symbol für den Genuss des Augenblicks, für Gastfreundschaft und für das Beisammensein mit den Liebsten.

#russischerTee #Teekultur #Tradition #MoskauerTeezeremonie #russischeKultur

Wir bedanken uns bei der Russischen Botschaft in Wien für dieses Material.
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🌍 Über die 11. internationale Bildungsaktion „Geographisches Diktat“

Am 30. November 2025 findet in Russland und in mehreren anderen Ländern die 11. internationale Bildungsaktion „Geographisches Diktat“ statt.

Um teilzunehmen, muss man sich auf einer der Veranstaltungsstätten registrieren, die in der jeweiligen Stadt oder Gemeinde organisiert werden.

2025 wird „Geographisches Diktat“ am 30. November um 12:00 Uhr Ortszeit durchgeführt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Diktat online zu schreiben. Dies können Sie auf der offiziellen Website vom 30. November um 12:00 Uhr bis zum 14. Dezember 2025 um 12:00 Uhr Moskauer Zeit machen. So können Sie Ihre geografischen Kenntnisse zu jeder passenden Zeit überprüfen – eine vorherige Registrierung ist nicht erforderlich.

Das „Geographische Diktat“ findet seit 2015 jährlich statt. Ziel der Aktion ist es nicht in erster Linie, das Niveau der geografischen Kenntnisse zu bewerten, sondern die russische Geographie populär zu machen und die Vielfalt der Völker und Regionen Russlands zu zeigen.

Die Popularität der Aktion wächst von Jahr zu Jahr. 2024, beim 10. Jubiläum der Aktion, nahmen über 635.000 Personen an 10.025 Veranstaltungsorten teil. In den vergangenen zehn Jahren hat dieses internationale Projekt mehr als 4 Millionen Teilnehmer aus Russland und 136 Ländern der Welt vereint.

@RusBotschaft

#GeographischesDiktat2025
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Das bevorstehende Sprachklub-Treffen ist dem Leben und Schaffen von Iwan Turgenjew gewidmet – einem herausragenden russischen Schriftsteller und Autor des berühmten Romans „Väter und Söhne“. Im Mittelpunkt des Abends steht die Auseinandersetzung mit den zeitlosen Themen, die in seinen Werken behandelt werden. Die Teilnehmer werden sich mit Fragen befassen, die auch in der heutigen Gesellschaft nichts von ihrer Bedeutung verloren haben: dem Konflikt zwischen den Generationen, der Rolle des Einzelnen in der Gemeinschaft sowie den vielfältigen Facetten der Liebe.❤️

🖇️ Das Treffen verspricht eine spannende und tiefgehende Diskussion über einen Autor, dessen Gedanken und Figuren bis heute zum Nachdenken anregen.😍

🗓️ Seid am 19. November um 19:00 Uhr dabei!
📲 Anmeldung ist erforderlich.

#sprachklub #russischesprache #russischlernen #berlinevents #schriftsteller #turgenjew #roman #russischeliteratur
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🚢 Am 17. November 1948 trat der Panzerkreuzer „Aurora“ in den wohlverdienten Ruhestand

Am 17. November 1948 wurde der Panzerkreuzer „Aurora“ außer Dienst gestellt. Er wurde an der Petrograder Uferstraße in Leningrad vertäut und diente bis 1956 als Schulungsschiff der Leningrader Nachimow-Marineakademie.

🎖 Heute befindet sich auf der „Aurora“ eine Außenstelle des Zentralen Marinemuseums in Sankt-Petersburg. Nach der umfassenden Restaurierung in den Jahren 2014–2016 wurde dort eine neue Ausstellung eingerichtet, die dem Schiff als Teilnehmer dreier Kriege gewidmet ist: des Russisch-Japanischen Krieges, des Ersten Weltkriegs und des Großen Vaterländischen Krieges.

Der Kreuzer „Aurora“ wurde im Jahr 1900 in Sankt Petersburg vom Stapel gelassen und 1903 in den aktiven Dienst der Kriegsmarine des Russischen Reiches aufgenommen. Seinen Namen erhielt er in Erinnerung an die Fregatte „Aurora“, die während des Krimkrieges die Verteidigung von Petropawlowsk-Kamtschatski heldenhaft unterstützt hatte.

🎖 Die „Aurora“ nahm an Gefechten im Russisch-Japanischen Krieg (1904-1905) im Fernen Osten teil. Sie gehörte zum Zweiten Pazifik-Geschwader, dessen lange Route von Kronstadt aus schließlich in der tragischen Schlacht von Tsushima endete. Auch im Ersten Weltkrieg war der Panzerkreuzer aktiv an den Kampfhandlungen beteiligt.

Unvergessen ist zudem die Rolle der „Aurora“ während der Oktoberrevolution 1917 in Petrograd. Am 7. November 1917 feuerte sie den berühmten Blindschuss ab, der laut der Legende zum Signal für den Sturm auf den Winterpalast wurde und damit zum Symbol einer ganzen Epoche.

🎖 Im Anschluss beteiligte sich die Besatzung des Schiffes aktiv an den revolutionären Ereignissen, am folgenden Bürgerkrieg sowie an der Abwehr der ausländischen Interventionstruppen. Nach einer Instandsetzung kehrte die „Aurora“ in den Jahren 1922–1924 als Ausbildungsschiff in den Verband der Marinetruppen der Baltischen Flotte zurück.

Während des Großen Vaterländischen Krieges leisteten die Mannschaft und die Geschütze der „Aurora“ einen bedeutenden Beitrag zur heldenhaften Verteidigung Leningrads. Die gesamte Blockadezeit lag der Panzerkreuzer im Hafen von Lomonossow und war unablässigem Beschuss und Bombardierungen ausgesetzt. Das Schiff wurde in das System der Flugabwehr Kronstadts eingebunden und erfüllte seinen Dienst trotz aller Entbehrungen mit unerschütterlicher Standhaftigkeit.

📍So bleibt die „Aurora“ nicht nur ein historisches Denkmal, sondern auch ein Mahnmal der Tapferkeit, Standhaftigkeit und des unbeugsamen Marinegeistes Russlands.

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#Russland #Geschichte #Kultur
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🕯Am 14. November 2025 fand auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof in Untersuhl (Gerstungen, Thüringen) eine feierliche Einweihung der Gedenktafeln statt

Die Gedenkveranstaltung war dem Abschluss der Arbeiten zur Rekonstruktion des sowjetischen Ehrenfriedhofs und der Anbringung der Gedenktafeln mit den Namen von 70 sowjetischen Kriegsgefangenen gewidmet. Am 22. Juni 2023 wurde hier eine bedeutende Umbettungsaktion durchgeführt: 70 sowjetische Opfer fanden auf dem Friedhof Untersuhl ihre würdige letzte Ruhestätte.

An der Zeremonie beteiligten sich Mitarbeiter der russischen diplomatischen Mission, unter anderem die Vertreter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, Bürgermeister der Gemeinde Gerstungen Daniel Steffan, Vertreter der örtlichen Behörden und der Kirche sowie des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Thüringen.

Zum Auftakt fand eine orthodoxe Totengottesdienst statt. Mit einem geistlichen Wort trat der Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde auf. Nach der Kranz- und Blumenniederlegung wurden ein symbolischer Baum zum Andenken an die Gefallenen gepflanzt und eine Gedenktafel feierlich enthüllt.

Auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof in Untersuhl ruhen 108 sowjetische Opfer des NS-Regimes – Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter.

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🌍 E-Visum für Russland: Einfach und bequem! 🇷🇺

Liebe Freunde,

Wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen, dass die Gültigkeitsdauer des einheitlichen elektronischen Visums ab dem 23. August 2025 auf 120 Tage verlängert wurde. Zudem können sich Reisende bis zu 30 Tage in Russland aufhalten – statt wie bisher nur 16 Tage.

Wie kann man das E-Visum nach Russland beantragen? 📝

1️⃣ Füllen Sie den E-Visumantrag aus (https://electronic-visa.kdmid.ru/index_en.html) Warten Sie ab, bis Sie über die Ausstellung des E-Visums auf der Webseite oder per E-Mail benachrichtigt werden.

2️⃣ Drucken Sie die Benachrichtigung aus oder speichern Sie diese auf Ihrem Smartphone.

3️⃣ Zeigen Sie die Benachrichtigung dem Mitarbeiter des Beförderungsunternehmens vor.

4️⃣ Zeigen Sie die Benachrichtigung dem Grenzschutzbeamten am Grenzübergang vor.

Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen: 📄

-ein digitales Passbild des Antragstellers;
-die eingescannte erste Seite des Reisepasses, die Datenkarte, mit maschinenlesbarer Zone. Bitte beachten Sie, dass der Reisepass mindestens sechs Monate nach der Antragsstellung gültig sein muss.

❗️ Um ein E-Visum zu erhalten, benötigen Sie keine weiteren Dokumente, auch keine Einladungen, keine Reisevouchers und keine Nachweise über Hotelbuchungen.

Es sei darauf hingewiesen, dass Sie mit dem E-Visum nur über bestimmte Grenzübergänge nach Russland einreisen und Russland verlassen können. Die vollständige Liste dieser Grenzübergangsstellen finden Sie unter https://electronic-visa.kdmid.ru/index_en.html 🌉

📆 Sie können den E-Visumantrag frühestens vierzig Tage und spätestens vier Tage vor der geplanten Einreise nach Russland stellen, Wochenend- und Feiertage eingerechnet. Für die Antragstellung brauchen Sie weder bei einer russischen Konsularstelle noch bei einem Visazentrum vorzusprechen.

🛫 Das E-Visum berechtigt Sie zur einmaligen Einreise nach Russland. Es ist 120 Tage nach Ausstellungsdatum gültig und kann binnen dieser Frist für einen Aufenthalt von höchstens 30 Tagen ab Ausstellungsdatum verwendet werden. Dabei hat der Antragsteller die Möglichkeit, ein neues E-Visum zu beantragen, gleich nachdem das alte genutzt worden ist.

Freuen Sie sich über die einfache und bequeme Visavergabe für Ihre künftigen Russland-Reisen! 🎉🇷🇺

👇 Mehr Informationen finden Sie unter diesem Link.
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📍Pressemitteilung des russischen Außenministeriums zur Verabschiedung der Resolution zur Bekämpfung der Verherrlichung des Nazismus im Dritten Ausschuss der 80. Tagung der UN-Generalversammlung

📌 Am 14. November wurde in New York auf der Sitzung des Dritten Ausschusses der 80. Tagung der UN-Generalversammlung auf Initiative der Russischen Föderation die Resolution „Bekämpfung der Verherrlichung des Nazismus; des Neonazismus und anderer Praktiken; die zum Schüren zeitgenössischer Formen des Rassismus; rassistischer Diskriminierung; der Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängender Intoleranz beitragen“ angenommen.

📌 Mitverfasser des Dokuments wurden 44 Staaten aus allen Regionen der Welt.

📌 Für die Annahme stimmten 114 Staaten, dagegen – 52 Delegationen, 11 Länder enthielten sich. Die Resolution verurteilt erneut die Verherrlichung der nazistischen Bewegung und die Verherrlichung ehemaliger Mitglieder der SS-Organisation, einschließlich der von den Nürnberger Prozessen als verbrecherisch eingestuften „Waffen-SS“.

📌 Es wird ernsthafte Besorgnis über den in einigen Ländern fortgesetzten Kampf gegen Denkmäler für Kämpfer gegen Nazismus und Faschismus sowie für Befreier geäußert. Dies ist ein Vorgehen, das in den letzten Jahren den Charakter staatlicher Politik angenommen hat. Zugleich wird tiefe Empörung über Märsche zur Verherrlichung von Nazis und deren Gehilfen, über Fackelzüge von Neonazis und radikalen Nationalisten zum Ausdruck gebracht.

📌 Der „kollektive Westen“, vor allem die Staaten der Europäischen Union, in denen all diese Verstöße systematisch auftreten, trat erneut gegen internationale Bemühungen zur Bekämpfung aggressiver Erscheinungsformen von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auf. Besonders besorgniserregend sind die Positionen Deutschlands, Italiens und Japans. Ihre Nachsicht gegenüber gefährlichen Tendenzen angesichts der dunklen Kapitel ihrer Geschichte im 20. Jahrhundert wirft Fragen darüber auf, in welche Richtung sich der „kollektive ‚demokratische‘ Westen“ bewegt.

📌 Die Ergebnisse der Abstimmung haben die ungebrochene und bedeutende Unterstützung deutlich gezeigt, die die internationale Gemeinschaft der jährlich in der UN-Generalversammlung eingebrachten traditionellen russischen Initiative entgegenbringt.

📌 Dies ist besonders symbolträchtig im Jahr des 80. Jahrestags des Sieges über den Nazismus im Zweiten Weltkrieg, der Gründung der Vereinten Nationen und der Einrichtung des Nürnberger Tribunals.

📌 Moskau ist überzeugt, dass die Verabschiedung dieser thematischen Resolution einen wesentlichen Beitrag zur Ausrottung von Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und der damit verbundenen Intoleranz leisten wird.

🔗 Im Wortlaut lesen

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🗣 Pressesprecherin des Außenministeriums Maria Sacharowa:

💬 Seit September 2025 beobachten wir eine beispiellose Kriegskampagne, die Washington in Lateinamerika unter dem Vorwand der Bekämpfung von Drogenhandelsrouten in die USA gestartet hat. Innerhalb von zwei Monaten wurden Dutzende Angriffe auf venezolanische Boote in der Karibik durchgeführt, die angeblich Drogen nach Nordamerika transportiert hätten. Mehr als 30 Menschen wurden infolge dieser Schläge getötet. In der vergangenen Woche weitete das US-Verteidigungsministerium seine „Aktivitäten“ auf die ostpazifische Küste aus und zerstörte dort weitere Boote samt Besatzungen.

Die Situation wird dadurch verschärft, dass die US-Behörden keinerlei Beweise dafür vorgelegt haben, dass die angegriffenen Schiffe oder ihre Besatzungen in Drogenschmuggel verwickelt waren. Unbegründete Militärschläge gegen zivile Schiffe sind ein gefährlicher Präzedenzfall, der den Weg für wahllose Angriffe auf beliebige Länder unter dem Vorwand der Bekämpfung des Drogenschmuggels ebnet.

Wir sind äußerst besorgt über die von den USA gewählten militärischen Methoden zur Lösung dieses Problems, die vielmehr eine unverhüllte Einmischung in die inneren Angelegenheiten der lateinamerikanischen Staaten darstellen. Wir teilen die Besorgnis, die von den Behörden der befreundeten Länder Venezuela und Kolumbien geäußert wurde und bestehen weiterhin darauf, dass der Kampf gegen den illegalen Drogenhandel nicht als Druckmittel gegen souveräne Staaten missbraucht werden darf. Die Anwendung oder Androhung von Gewalt für die Einmischung in innere Angelegenheiten unter verschiedensten Vorwänden, einschließlich der Bekämpfung des Drogenhandels, lehnen wir kategorisch ab.

Russland geht davon aus, dass zur Eindämmung des Drogenhandels – auch in den USA selbst – in erster Linie eine Konsolidierung sowohl der internationalen als auch der regionalen Bemühungen erforderlich ist. Wirksame Lösungen können nur durch kollektive Maßnahmen im Rahmen international anerkannter Rechtsmechanismen erreicht werden.

🔗 Quelle.

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#Sacharowa #USA
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