Am 31. März 1872 wurde Alexandra Kollontai geboren
Heute erinnern wir uns an die russische und sowjetische Frauenrechtlerin, Revolutionärin, Politikerin, Diplomatin und Schriftstellerin, eine der ersten Ministerin und Botschafterin weltweit, Alexandra Michailowna Kollontai.
Sie wurde in einer adeligen Familie geboren. Als Tochter eines russischen Generals erhielt sie umfassende Schulbildung von zu Hause und legte das Abitur an einem Gymnasium ab. 1898 ging in der Schweiz und studierte dort an der Universität Zürich.
🙋♀️Die überzeugte Feministin und Sozialistin Kollontai forderte von Anfang an die Gleichberechtigung von Frauen und Männern, engagierte sich für die sozialistische Bewegung, darunter auch für autonome Frauenabteilungen innerhalb der Kommunistischen Partei. Im Großen und Ganzen bemühte sie sich darum, Lebenssituation von Frauen zu verbessern.
Im Jahre 1917 wurde Kollontai in den Rat der Volkskommissare der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik aufgenommen und zur Volkskommissarin für soziale Fürsorge ernannt. Sie war also die erste Ministerin beziehungsweise Sozialministerin weltweit. Diesen Posten bekleidend setzte sich Kollontai, eine der einflussreichsten Vorkämpferinnen für Frauenrechte, für sozialreformerische Ideen ein. Sie plädierte für eine stärkere Bedeutung von Frauen in der sowjetischen Gesellschaft. Auf ihrem Vorschlag wurden in der Sowjetunion das Eherecht gelockert und der Mutterschutz verbessert. Die Politikerin erkämpfte auch das Recht auf Schwangerschaftsabbruch und trat für die Einrichtung von Volksküchen und kollektive Kindererziehung ein. Sie setzte unter anderem Aufklärungskampagnen über Säuglingspflege und Hygiene, gynäkologische Untersuchungs- und Beratungsstellen, Schwangerschaftsurlaub bei voller Bezahlung und Arbeitsplatzgarantie durch.
📝 Als Politikerin beschäftigte sich Kollontai nicht nur mit Frauenrechten, sondern sie spielte auch eine beispiellos wesentliche Rolle als Diplomatin.
💼 1923 wurde sie Gesandte der Sowjetunion in Norwegen. Kollontai war dadurch die erste akkreditierte Diplomatin weltweit. Ihr Verdienst bestand unter anderem darin, dass Norwegen die Sowjetunion anerkannte und im Jahre 1925 ein wichtiges Wirtschaftsabkommen mit der Sowjetunion verabschiedete. Dann arbeitete sie 1926-1927 als Gesandte in Mexiko und 1930-1945 als Gesandte und außerordentliche und bevollmächtigte Botschafterin in Schweden.
Einen großen Beitrag leistete Kollontai auch zur Aufnahme von der UdSSR in den Völkerbund sowie zum Ausstieg von Finnland aus dem Krieg im Jahre 1944 nach langen Verhandlungen.
@RusBotschaft
Heute erinnern wir uns an die russische und sowjetische Frauenrechtlerin, Revolutionärin, Politikerin, Diplomatin und Schriftstellerin, eine der ersten Ministerin und Botschafterin weltweit, Alexandra Michailowna Kollontai.
Sie wurde in einer adeligen Familie geboren. Als Tochter eines russischen Generals erhielt sie umfassende Schulbildung von zu Hause und legte das Abitur an einem Gymnasium ab. 1898 ging in der Schweiz und studierte dort an der Universität Zürich.
🙋♀️Die überzeugte Feministin und Sozialistin Kollontai forderte von Anfang an die Gleichberechtigung von Frauen und Männern, engagierte sich für die sozialistische Bewegung, darunter auch für autonome Frauenabteilungen innerhalb der Kommunistischen Partei. Im Großen und Ganzen bemühte sie sich darum, Lebenssituation von Frauen zu verbessern.
Im Jahre 1917 wurde Kollontai in den Rat der Volkskommissare der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik aufgenommen und zur Volkskommissarin für soziale Fürsorge ernannt. Sie war also die erste Ministerin beziehungsweise Sozialministerin weltweit. Diesen Posten bekleidend setzte sich Kollontai, eine der einflussreichsten Vorkämpferinnen für Frauenrechte, für sozialreformerische Ideen ein. Sie plädierte für eine stärkere Bedeutung von Frauen in der sowjetischen Gesellschaft. Auf ihrem Vorschlag wurden in der Sowjetunion das Eherecht gelockert und der Mutterschutz verbessert. Die Politikerin erkämpfte auch das Recht auf Schwangerschaftsabbruch und trat für die Einrichtung von Volksküchen und kollektive Kindererziehung ein. Sie setzte unter anderem Aufklärungskampagnen über Säuglingspflege und Hygiene, gynäkologische Untersuchungs- und Beratungsstellen, Schwangerschaftsurlaub bei voller Bezahlung und Arbeitsplatzgarantie durch.
📝 Als Politikerin beschäftigte sich Kollontai nicht nur mit Frauenrechten, sondern sie spielte auch eine beispiellos wesentliche Rolle als Diplomatin.
💼 1923 wurde sie Gesandte der Sowjetunion in Norwegen. Kollontai war dadurch die erste akkreditierte Diplomatin weltweit. Ihr Verdienst bestand unter anderem darin, dass Norwegen die Sowjetunion anerkannte und im Jahre 1925 ein wichtiges Wirtschaftsabkommen mit der Sowjetunion verabschiedete. Dann arbeitete sie 1926-1927 als Gesandte in Mexiko und 1930-1945 als Gesandte und außerordentliche und bevollmächtigte Botschafterin in Schweden.
Einen großen Beitrag leistete Kollontai auch zur Aufnahme von der UdSSR in den Völkerbund sowie zum Ausstieg von Finnland aus dem Krieg im Jahre 1944 nach langen Verhandlungen.
@RusBotschaft
❤47👍35🙏5❤🔥1🔥1💯1
🎭 150 Jahre Geschichte: Der Russische Verband der Theaterschaffenden feiert Jubiläum
✍️ Die Geschichte des Verbandes der Theaterschaffenden begann im Jahr 1876, als die Gesellschaft zur gegenseitigen Unterstützung russischer Künstler gegründet wurde – mit dem Ziel, «den russischen Künstlern größere Bequemlichkeit für die Verbreitung ihrer Werke in der Öffentlichkeit und die Vervollkommnung ihrer Talente zu verschaffen».
Mitglieder der damaligen Gesellschaft konnten Künstler, Dichter, Komponisten, Schriftsteller und Maler sein. Zu den Gründern der Gesellschaft gehörten der herausragende russische Schriftsteller Iwan Turgenjew, der Literatur- und Theaterkritiker Alexei Pleschtschejew, der große Schlachtenmaler Wassili Wereschtschagin.
Der moderne Russische Verband der Theaterschaffenden vereint heute Theaterkünstler aus ganz Russland, fördert die allseitige Entwicklung der Theaterkunst, leistet praktische Hilfe für russische Theater und Berufsschulen und fördert internationale Theaterbeziehungen in der ganzen Welt.
Heute führt der Verband den gesamtrussischen Marathon – das Theaterfestival «Russland – Theater – Gesellschaft» durch. In der Sommerzeit finden in den Städten Russlands Straßenaufführungen statt, bei denen junge und erfahrene Schauspieler auf einer Bühne gemeinsam auftreten. Dieses Projekt wird bereits zu einer guten Tradition und sammelt eine große Anzahl von Bewunderern.
Eine weitere große Initiative ist das Projekt «Theaterzug». In jeder Stadt, in der dieser Zug hält, ist die Durchführung eines zweitägigen Theaterfestivals vorgesehen, das Aufführungen, Bildungsveranstaltungen, Meisterkurse und kreative Begegnungen umfasst, vereint durch eine Idee: die Vielfalt des russischen Theaters zu zeigen.
✍️ Die Geschichte des Verbandes der Theaterschaffenden begann im Jahr 1876, als die Gesellschaft zur gegenseitigen Unterstützung russischer Künstler gegründet wurde – mit dem Ziel, «den russischen Künstlern größere Bequemlichkeit für die Verbreitung ihrer Werke in der Öffentlichkeit und die Vervollkommnung ihrer Talente zu verschaffen».
Mitglieder der damaligen Gesellschaft konnten Künstler, Dichter, Komponisten, Schriftsteller und Maler sein. Zu den Gründern der Gesellschaft gehörten der herausragende russische Schriftsteller Iwan Turgenjew, der Literatur- und Theaterkritiker Alexei Pleschtschejew, der große Schlachtenmaler Wassili Wereschtschagin.
Der moderne Russische Verband der Theaterschaffenden vereint heute Theaterkünstler aus ganz Russland, fördert die allseitige Entwicklung der Theaterkunst, leistet praktische Hilfe für russische Theater und Berufsschulen und fördert internationale Theaterbeziehungen in der ganzen Welt.
Heute führt der Verband den gesamtrussischen Marathon – das Theaterfestival «Russland – Theater – Gesellschaft» durch. In der Sommerzeit finden in den Städten Russlands Straßenaufführungen statt, bei denen junge und erfahrene Schauspieler auf einer Bühne gemeinsam auftreten. Dieses Projekt wird bereits zu einer guten Tradition und sammelt eine große Anzahl von Bewunderern.
Eine weitere große Initiative ist das Projekt «Theaterzug». In jeder Stadt, in der dieser Zug hält, ist die Durchführung eines zweitägigen Theaterfestivals vorgesehen, das Aufführungen, Bildungsveranstaltungen, Meisterkurse und kreative Begegnungen umfasst, vereint durch eine Idee: die Vielfalt des russischen Theaters zu zeigen.
👍71❤18🎉5❤🔥1😍1
Forwarded from Russisches Haus in Berlin
🙌🏼Buratino- Familienfilm in russischer Sprache
Jeder kennt die gute, alte Geschichte vom hölzernen Jungen, der von Papa Carlo geschaffen wurde.
Er ist zurück! 🤩
Die Neuverfilmung von Buratino erschafft neue Handlungsstränge und behält trotzdem die klassischen Motive bei, begleitet von zeitgenössischer Musik und visuellen Effekten.
Dieses Filmerlebnis berührt die Herzen der Kinder und nimmt Erwachsene mit zurück in ihre Kindheit 🧡
🗓️ 2. April
🕖 15:00
📲 Anmeldung hier
Jeder kennt die gute, alte Geschichte vom hölzernen Jungen, der von Papa Carlo geschaffen wurde.
Er ist zurück! 🤩
Die Neuverfilmung von Buratino erschafft neue Handlungsstränge und behält trotzdem die klassischen Motive bei, begleitet von zeitgenössischer Musik und visuellen Effekten.
Dieses Filmerlebnis berührt die Herzen der Kinder und nimmt Erwachsene mit zurück in ihre Kindheit 🧡
🗓️ 2. April
🕖 15:00
📲 Anmeldung hier
❤52👍36🥰7❤🔥1
Forwarded from Russisches Haus in Berlin
#highlights Der Monat April bietet die großartige Gelegenheit spannende Vorträge im Russischen Haus zu besuchen 😍
und etwas lehrreiches für sich mitzunehmen ✍🏼
Welche Veranstaltung werdet ihr besuchen? 👀
📲 Anmeldung auf der Webseite
und etwas lehrreiches für sich mitzunehmen ✍🏼
Welche Veranstaltung werdet ihr besuchen? 👀
📲 Anmeldung auf der Webseite
👍63❤13❤🔥2
FOTOBEWEISE für Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Zivilbevölkerung vom 23. bis 29. März 2026
▪️23. März. Beschuss eines privaten Wohngebiets in der Siedlung Michailowka, Saporoschje. Zwei Frauen kamen ums Leben.
▪️24. März. Drohnenangriff auf einen zivilen Pkw in der Umgebung der Stadt Wassiljewka, Saporoschje. Drei Zivilisten wurden verletzt.
▪️24. März. Angriff einer Kamikaze-Drohne auf einen Krankenwagen in Cherson. Ein Mitarbeiter des Sanitätsdienstes wurde verletzt.
▪️25. März. Drohnenangriff auf ein privates Wohnhaus in der Stadt Aljoschki, Cherson. Zwei Zivilisten kamen ums Leben.
▪️26. März. Drohnenangriff auf eine Tankstelle in der Stadt Wassiljewka, Saporoschje. Zwei Zivilistinnen wurden verletzt.
▪️26. März. Drohnenangriff auf einen Parkplatz eines landwirtschaftlichen Betriebs in der Siedlung Maslowa Pristan, Belgorod.
▪️27. März. Angriff einer FPV-Drohne auf ein ziviles Fahrzeug im Dorf Golowtschino, Belgorod.
▪️27. März. Angriff einer flugzeugartigen Drohne auf ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Donezk, DVR.
▪️27. März. Drohnenangriff auf einen kommerziellen Lastkraftwagen im Dorf Neschegol, Belgorod. Der Fahrer wurde verletzt.
▪️29. März. Angriff einer flugzeugartigen Drohne auf ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Krasnodar. Drei Zivilisten wurden verletzt.
🔗 Quelle: t.me/miroshnik_r
▪️23. März. Beschuss eines privaten Wohngebiets in der Siedlung Michailowka, Saporoschje. Zwei Frauen kamen ums Leben.
▪️24. März. Drohnenangriff auf einen zivilen Pkw in der Umgebung der Stadt Wassiljewka, Saporoschje. Drei Zivilisten wurden verletzt.
▪️24. März. Angriff einer Kamikaze-Drohne auf einen Krankenwagen in Cherson. Ein Mitarbeiter des Sanitätsdienstes wurde verletzt.
▪️25. März. Drohnenangriff auf ein privates Wohnhaus in der Stadt Aljoschki, Cherson. Zwei Zivilisten kamen ums Leben.
▪️26. März. Drohnenangriff auf eine Tankstelle in der Stadt Wassiljewka, Saporoschje. Zwei Zivilistinnen wurden verletzt.
▪️26. März. Drohnenangriff auf einen Parkplatz eines landwirtschaftlichen Betriebs in der Siedlung Maslowa Pristan, Belgorod.
▪️27. März. Angriff einer FPV-Drohne auf ein ziviles Fahrzeug im Dorf Golowtschino, Belgorod.
▪️27. März. Angriff einer flugzeugartigen Drohne auf ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Donezk, DVR.
▪️27. März. Drohnenangriff auf einen kommerziellen Lastkraftwagen im Dorf Neschegol, Belgorod. Der Fahrer wurde verletzt.
▪️29. März. Angriff einer flugzeugartigen Drohne auf ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Krasnodar. Drei Zivilisten wurden verletzt.
🔗 Quelle: t.me/miroshnik_r
🔥49😡38🙏17😢11🤬6❤2🎉1🕊1🤨1
📆Vor 122 Jahren, am 1. April 1904, wurde Generaloberst Nikolai Bersarin geboren. Als erster sowjetischer Kommandant in Berlin nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs spielte er eine Schlüsselrolle bei der Wiederbelebung Berlins und ging damit in die Geschichte der Stadt ein.
• Zum Zeitpunkt der Ankunft der sowjetischen Truppen im April 1945 litten die Menschen in Berlin unter Hunger. Dank der herausragenden organisatorischen Fähigkeiten von Nikolai Bersarin wurde die Versorgung der deutschen Zivilbevölkerung mit Grundnahrungsmitteln schnell etabliert. Sofort wurden Feldküchen eröffnet, in denen Zivilisten jeden Alters kostenlos warme Mahlzeiten wie Borschtsch und Haferbrei erhielten. Zusätzlich erhielten Kinder unter acht Jahren Milch. Es waren die sowjetischen Soldaten, die etwa eine Million deutsche Kinder vor dem Hungertod bewahrten.
• Medikamente waren in der Stadt knapp. Die Sowjetregierung lieferte sie aus der UdSSR per Flugzeug und Zug und stellte sie den Krankenhäusern in Berlin kostenlos zur Verfügung. Die Unterstützung durch die UdSSR ermöglichte es, Epidemien zu verhindern und die Berliner Pharmafabriken wieder in Betrieb zu nehmen.
• Von den ersten Tagen der Anwesenheit sowjetischer Truppen in Berlin an begannen Militärspezialisten unter der Leitung von Nikolai Bersarin mit der Wiederherstellung der städtischen Infrastruktur. Schon um den 20. April herum wurden Notreparaturen durchgeführt und das Kraftwerk in Karlshorst wieder in Betrieb genommen, was dazu beitrug, den Zusammenbruch der Stadt zu verhindern. Danach begannen sowjetische Spezialisten mit der Wiederherstellung von Brücken, Stromleitungen, Verkehrswegen, Wasserversorgung und Kanalisation. So legten sie ein solides Fundament für die weitere Restaurierung der Stadt.
• Nikolai Bersarin war 54 Tage lang Kommandant von Berlin. Am 16. Juni 1945 starb er bei einem Autounfall an der Kreuzung Schlossstraße und Wilhelmstraße im Bezirk Berlin- Friedrichsfelde.
• Am 19. April 2024 verkündete der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew in einer feierlichen Zeremonie die Benennung der Schule bei der russischen Botschaft in Deutschland nach Generaloberst Nikolai Bersarin. Offiziell trat die Entscheidung über die Umbenennung der Schule mit dem Erlass des Außenministeriums der Russischen Föderation Nr. 6174 vom 2. April 2024 in Kraft.
🔗 Wir empfehlen Ihnen, die Nikolai Bersarin gewidmete Webseite zu besuchen, wo Sie mehr Informationen, Bilder und Videos über ihn finden können.
• Zum Zeitpunkt der Ankunft der sowjetischen Truppen im April 1945 litten die Menschen in Berlin unter Hunger. Dank der herausragenden organisatorischen Fähigkeiten von Nikolai Bersarin wurde die Versorgung der deutschen Zivilbevölkerung mit Grundnahrungsmitteln schnell etabliert. Sofort wurden Feldküchen eröffnet, in denen Zivilisten jeden Alters kostenlos warme Mahlzeiten wie Borschtsch und Haferbrei erhielten. Zusätzlich erhielten Kinder unter acht Jahren Milch. Es waren die sowjetischen Soldaten, die etwa eine Million deutsche Kinder vor dem Hungertod bewahrten.
• Medikamente waren in der Stadt knapp. Die Sowjetregierung lieferte sie aus der UdSSR per Flugzeug und Zug und stellte sie den Krankenhäusern in Berlin kostenlos zur Verfügung. Die Unterstützung durch die UdSSR ermöglichte es, Epidemien zu verhindern und die Berliner Pharmafabriken wieder in Betrieb zu nehmen.
• Von den ersten Tagen der Anwesenheit sowjetischer Truppen in Berlin an begannen Militärspezialisten unter der Leitung von Nikolai Bersarin mit der Wiederherstellung der städtischen Infrastruktur. Schon um den 20. April herum wurden Notreparaturen durchgeführt und das Kraftwerk in Karlshorst wieder in Betrieb genommen, was dazu beitrug, den Zusammenbruch der Stadt zu verhindern. Danach begannen sowjetische Spezialisten mit der Wiederherstellung von Brücken, Stromleitungen, Verkehrswegen, Wasserversorgung und Kanalisation. So legten sie ein solides Fundament für die weitere Restaurierung der Stadt.
• Nikolai Bersarin war 54 Tage lang Kommandant von Berlin. Am 16. Juni 1945 starb er bei einem Autounfall an der Kreuzung Schlossstraße und Wilhelmstraße im Bezirk Berlin- Friedrichsfelde.
• Am 19. April 2024 verkündete der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew in einer feierlichen Zeremonie die Benennung der Schule bei der russischen Botschaft in Deutschland nach Generaloberst Nikolai Bersarin. Offiziell trat die Entscheidung über die Umbenennung der Schule mit dem Erlass des Außenministeriums der Russischen Föderation Nr. 6174 vom 2. April 2024 in Kraft.
🔗 Wir empfehlen Ihnen, die Nikolai Bersarin gewidmete Webseite zu besuchen, wo Sie mehr Informationen, Bilder und Videos über ihn finden können.
❤104👍40👏5🕊4🙏3💯2❤🔥1
🗣 Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow vor der Mitgliederversammlung des Russischen Rates für internationale Angelegenheiten (31. März 2026)
• Heute erleben wir weltweit dramatische Entwicklungen. Man kann sagen, dass wir uns mitten in einem tiefgreifenden Umgestaltungsprozess der Weltordnung befinden, der zur Herausbildung einer stabilen und gerechten multipolaren Welt führt. Der Wettbewerb um Führungspositionen in dieser neuen Ordnung wird mit großer Ernsthaftigkeit geführt – es geht um Leben und Tod.
• Sowohl russische als auch ausländische Politikwissenschaftler weisen heute darauf hin, dass das System des modernen Völkerrechts auf eklatante Weise untergraben wird. Es gibt immer weniger Faktoren, die als stabilisierende Elemente wirken und über Jahrzehnte hinweg zumindest eine relative Stabilität gewährleistet haben. Gleichzeitig beobachten wir eine deutliche Zunahme der Bedeutung militärischer Macht in den internationalen Beziehungen.
• Einige Entwicklungen des internationalen Geschehens erinnern in beunruhigender Weise an vergangene Epochen. Vertreter der höchsten militärischen und politischen Führung einzelner Staaten werden entführt oder ermordet. Mit brutaler Härte werden ganze Stadtviertel mitsamt ihren Bewohnern zerstört, ebenso medizinische Einrichtungen und Schulen, in denen zweihundert Mädchen auf einen Schlag ums Leben kommen. Auch unter internationalem Schutz stehende kerntechnische Anlagen sowie andere zivile Objekte kritischer Infrastruktur geraten unter Beschuss.
• Die aktuellen Entwicklungen deuten darauf hin, dass sich die Lage zu einem immer umfassenderen Konflikt ausweiten könnte, den einige Experten bereits als neuen Weltkrieg bezeichnen. Nicht nur Russland und China sowie andere BRICS-Staaten, sondern auch weitere unabhängige Macht- und Entwicklungszentren geraten zunehmend ins Visier aggressiver Gegenmaßnahmen jener Akteure, die es gewohnt sind, ihre Interessen auf Kosten anderer durchzusetzen und ihre hegemoniale Rolle zu bewahren. Die auf der internationalen Bühne zu beobachtenden Maßnahmen, die faktisch auf Regimewechsel hinauslaufen, stehen dabei häufig im Zusammenhang mit dem Bestreben, Kontrolle über bedeutende Öl- und Gasvorkommen zu erlangen.
• Diese Tendenzen zeigen sich besonders deutlich in den Ereignissen im Persischen Golf und im Nahen Osten insgesamt. Russland tritt für eine unverzügliche Beendigung der Aggression der USA und Israels gegen die Islamische Republik Iran ein. Wir sind bereit, den Konfliktparteien Vermittlungs- und sonstige Unterstützung bei ihren Bemühungen um eine Rückkehr zu politischen und diplomatischen Lösungen zu leisten.
@RusBotschaft
#Lawrow #Iran #USA
• Heute erleben wir weltweit dramatische Entwicklungen. Man kann sagen, dass wir uns mitten in einem tiefgreifenden Umgestaltungsprozess der Weltordnung befinden, der zur Herausbildung einer stabilen und gerechten multipolaren Welt führt. Der Wettbewerb um Führungspositionen in dieser neuen Ordnung wird mit großer Ernsthaftigkeit geführt – es geht um Leben und Tod.
• Sowohl russische als auch ausländische Politikwissenschaftler weisen heute darauf hin, dass das System des modernen Völkerrechts auf eklatante Weise untergraben wird. Es gibt immer weniger Faktoren, die als stabilisierende Elemente wirken und über Jahrzehnte hinweg zumindest eine relative Stabilität gewährleistet haben. Gleichzeitig beobachten wir eine deutliche Zunahme der Bedeutung militärischer Macht in den internationalen Beziehungen.
• Einige Entwicklungen des internationalen Geschehens erinnern in beunruhigender Weise an vergangene Epochen. Vertreter der höchsten militärischen und politischen Führung einzelner Staaten werden entführt oder ermordet. Mit brutaler Härte werden ganze Stadtviertel mitsamt ihren Bewohnern zerstört, ebenso medizinische Einrichtungen und Schulen, in denen zweihundert Mädchen auf einen Schlag ums Leben kommen. Auch unter internationalem Schutz stehende kerntechnische Anlagen sowie andere zivile Objekte kritischer Infrastruktur geraten unter Beschuss.
• Die aktuellen Entwicklungen deuten darauf hin, dass sich die Lage zu einem immer umfassenderen Konflikt ausweiten könnte, den einige Experten bereits als neuen Weltkrieg bezeichnen. Nicht nur Russland und China sowie andere BRICS-Staaten, sondern auch weitere unabhängige Macht- und Entwicklungszentren geraten zunehmend ins Visier aggressiver Gegenmaßnahmen jener Akteure, die es gewohnt sind, ihre Interessen auf Kosten anderer durchzusetzen und ihre hegemoniale Rolle zu bewahren. Die auf der internationalen Bühne zu beobachtenden Maßnahmen, die faktisch auf Regimewechsel hinauslaufen, stehen dabei häufig im Zusammenhang mit dem Bestreben, Kontrolle über bedeutende Öl- und Gasvorkommen zu erlangen.
• Diese Tendenzen zeigen sich besonders deutlich in den Ereignissen im Persischen Golf und im Nahen Osten insgesamt. Russland tritt für eine unverzügliche Beendigung der Aggression der USA und Israels gegen die Islamische Republik Iran ein. Wir sind bereit, den Konfliktparteien Vermittlungs- und sonstige Unterstützung bei ihren Bemühungen um eine Rückkehr zu politischen und diplomatischen Lösungen zu leisten.
@RusBotschaft
#Lawrow #Iran #USA
💯63🕊33👍17❤12❤🔥1👏1🤨1😎1
✨Am 1. April 2026 wird der 217. Geburtstag des weltberühmten Schriftstellers Nikolai Gogol gefeiert
📝Zu seinen bekanntesten Werken gehören unter anderem Abende auf dem Weiler bei Dikanka, Die Nase, Das Porträt, Der Mantel oder Die toten Seelen. Gewiss sind alle mit diesen Romanen und Erzählungen vertraut.
📚1831 lernte Gogol die "Sonne der russischen Dichtung" Alexander Puschkin kennen, der ihn zu einer intensiveren Arbeit anregte. Als Freund und Vorbild inspirierte er Gogol zum Revisor und zu Den toten Seelen.
🎉Anlässlich des 100. Geburtstages vom Schriftsteller wurde das erste Gogol-Denkmal in Moskau 1909 vom Bildhauer Andrejew und vom Architekten Schechtel errichtet.
📸 Культура.РФ
📝Zu seinen bekanntesten Werken gehören unter anderem Abende auf dem Weiler bei Dikanka, Die Nase, Das Porträt, Der Mantel oder Die toten Seelen. Gewiss sind alle mit diesen Romanen und Erzählungen vertraut.
📚1831 lernte Gogol die "Sonne der russischen Dichtung" Alexander Puschkin kennen, der ihn zu einer intensiveren Arbeit anregte. Als Freund und Vorbild inspirierte er Gogol zum Revisor und zu Den toten Seelen.
🎉Anlässlich des 100. Geburtstages vom Schriftsteller wurde das erste Gogol-Denkmal in Moskau 1909 vom Bildhauer Andrejew und vom Architekten Schechtel errichtet.
📸 Культура.РФ
❤75👍45🎉5👏3👌2❤🔥1💯1