Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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🎖„Die Volksmiliz. Eine Melodie des Gedenkens“

Sommer 1941. Die Deutschen rücken auf Moskau vor. In der sowjetischen Hauptstadt beginnt die Aufstellung der Volksmiliz aus Menschen, die eigentlich vom Militärdienst zurückgestellt waren. Der berühmte Staatliche Blasorchester der UdSSR – GOSDUCH – meldet sich zur 6. Division. Die meisten Musiker werden bei Wjasma im Kampf um Moskau fallen.

Von ihrem Schicksal wurde erst vor kurzem bekannt. Ihre Geschichte wird Stück für Stück rekonstruiert – anhand der Erinnerungen ihrer Kinder und weniger erhaltenen Dokumente. Nicht einmal die Namen aller gefallenen Musiker sind bekannt: Die Listen der Volksmiliz wurden während der Evakuierung vernichtet.

GOSDUCH war das erste seiner Art. Gegründet wurde es vom Dirigenten, Pädagogen und Komponisten Wladislaw Blaschewitsch. In das Ensemble wurden nur die besten Musiker aufgenommen. Vor Blaschewitsch gehörten Instrumente wie Flöte, Klarinette oder Oboe nicht zur Besetzung solcher Orchester. Auch Werke von Pjotr Iljitsch Tschaikowski, Johann Sebastian Bach oder Joseph Haydn wurden früher dort nicht gespielt.

An der Front sollten die Mitglieder der Volksmiliz Verteidigungsanlagen errichten, Schützengräben ausheben und Saboteure bekämpfen. Doch angesichts des schnellen Vormarschs des Feindes mussten sie schon bald selbst in den Kampf ziehen.

Lange Zeit galt das Jahr 1970 als Gründungsdatum des ersten staatlichen Blasorchesters. Erst dank der Angehörigen der Musiker sowie der Arbeit von Journalisten und Historikern konnte die Erinnerung an das wahre erste GOSDUCH wiederhergestellt werden.

Zum Gedenken an die Leistung der Musiker der Volksmiliz spielt heutzutage das Blasorchester des Kremls auf dem Erinnerungsfeld bei Wjasma, wo namenlose Soldaten ruhen, den Walzer „Erwartung“ von Herold Kittler.

📺 Das Video ist auch auf unserer Seite im sozialen Netzwerk VKontakte verfügbar.

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📃 186 Jahre seit Geburt des großen Komponisten Peter Tschaikowski

🎹 Tschaikowski wurde 1840 in Wotkinsk geboren, einer Stadt im Ural. Tschaikowskis Eltern hegten eine tiefe Liebe zur Musik und gaben das auch an ihre Kinder weiter: Dank einem ungewöhnlichen Gerät, dem Orchestrion, verliebte sich der junge Tschaikowsky in die Musik von Mozart. Eine junge Dienstmagd namens Maria Paltschikowa unterrichtete ihn im Klavierspiel, später begann er kleine Stücke zu komponieren.

🎼 Als Tschaikowsky in die kaiserliche Rechtsschule in St. Petersburg eintrat, entwickelte er Liebe zur Bühne, zum Theater und zur Orchestermusik. Dank seines Vaters erhielt Pjotr Tschaikowski privaten Klavierunterricht bei dem aus Deutschland stammenden Rudolf Kündinger. Und obwohl der Lehrer nicht an Peters Talent glaubte, schrieb sich Tschaikowski im Alter von 21 Jahren am St. Petersburger Konservatorium ein und studierte Komposition.

🎶 Tschaikowskys erste Werke wurden gut aufgenommen und sogar von Johann Strauss II. dirigiert. Außerdem führte das Konservatoriumsorchester im Michailowskiw-Palast eine seiner Ouvertüren für die kaiserliche Familie auf. Doch trotz dieser Fortschritte blieb ihm der große Durchbruch versagt. Er hatte kein festes Einkommen, weil er der Musik wegen das Jura verließ, es war kein Geld da, er hatte Schulden.

🎵 Als Tschaikowski das Konservatorium abschloss, erhielt er eine Einladung, am Moskauer Konservatorium zu unterrichten. Dort kam auch der Erfolg. Kein anderer als Leo Tolstoi war zu Tränen gerührt von der Musik des jungen Komponisten. Der Lebensstil des Komponisten änderte sich. Er begann, sich in der High Society zu bewegen und verbrachte Zeit mit Mitgliedern der Zarenfamilie. Er hat zwei der berühmtesten Ballettstücke der Welt geschrieben: „Schwanensee“ und „Der Nussknacker“.

◾️ In den letzten Jahren seines Lebens mietete Tschaikowsky ein Haus in Klin, einer ruhigen Stadt außerhalb Moskaus. Tschaikowski starb ziemlich überraschend. Er war an Cholera erkrankt. Heute ist sein Haus ein Museum, das dem Komponisten gewidmet ist.

🔗 Hier mehr erfahren.
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🎖️ Anlässlich des 81. Jahrestages des Großen Sieges teilen wir erneut die Reihe unserer Texte über die sowjetischen Marschälle des Sieges – jene herausragenden Militärführer, die mit strategischem Genie und unerschütterlichem Mut zur Niederlage des Nationalsozialismus beitrugen.

🎗Lesen Sie mehr über ihr Leben, ihre Taten und ihren Beitrag zum Frieden in Europa:

• Marschall Georgi Schukow – „Marschall des Sieges“

• Marschall Iwan Konew – „Meister der Einkesselung“

• Marschall Rodion Malinowski – Sieger von Stalingrad und der Mandschurei

• Marschall Alexander Wassilewski – Stratege des Sieges

• Marschall Konstantin Rokossowski – Architekt brillanter Operationen

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#81JahreBefreiung
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📍 Am 7. Mai 2026 fand auf dem Sowjetischer Friedhof an der Michendorfer Chaussee in Potsdam eine Zeremonie zur Umbettung der sterblichen Überreste von 80 sowjetischen Soldaten statt, die im Jahr 2025 im Stadtteil Krampnitz bei Bauarbeiten für Straßen und Infrastruktur eines neuen Wohnviertels entdeckt worden waren.

An der Gedenkveranstaltung nahmen der Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland Sergej Netschajew, der Geschäftsträger der Botschaft der Republik Belarus in Deutschland Konstantin Tschischik, Verteidigungsattaché Oberst Aleksej Andreew, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Mission, darunter auch des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit und des Verteidigungsattachéstabs, der Leiter des Landesverbandes Brandenburg des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Oliver Breithaupt, eine Vertreterin des Landtages Brandenburg, Vertreter der Russischen Orthodoxen Kirche sowie Vertreter der deutschen Öffentlichkeit teil.

Im Zuge der Auswertung von Archivunterlagen durch Mitarbeiter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit der Botschaft – darunter Namenslisten unwiederbringlicher Verluste sowie Skizzen der ursprünglichen Begräbnisstätten aus dem Informationssystem „Erinnerung des Volkes“ – konnten Dokumente gefunden werden, die die Bestattung sowjetischer Soldaten der 175. und 78. Schützendivision sowie weiterer Militäreinheiten bestätigen, die an der Befreiung von Potsdam im April 1945 beteiligt waren. Anhand der Archivdokumente konnten die Namen von 76 sowjetischen Soldaten, Unteroffizieren und Offizieren festgestellt werden, die ursprünglich in diesen Gräbern beigesetzt worden waren.

🎖 Während der Zeremonie verlasen Schüler der Schule bei der Russischen Botschaft, benannt nach dem Helden der Sowjetunion Generaloberst Nikolai Berzarin, die Namen der Gefallenen zum Gedenken an die Toten. Nach der Trauerliturgie wurden Kränze und Blumen an der Grabstätte niedergelegt.

🕯Der Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland sprach dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge seinen Dank für den sorgsamen Umgang mit sowjetischen Kriegsgräberstätten und Ehrenmalen aus. Zugleich äußerte er die Hoffnung, dass die Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland im Bereich der Kriegsgräber- und Gedenkarbeit auch künftig fortgesetzt werde, um Versuchen der Geschichtsverfälschung hinsichtlich des Großen Vaterländischen Krieges 1941–1945 entgegenzuwirken.

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#GroßerSieg #81JahreBefreiung
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🕯 Am 7. Mai 2026 fand eine Gedenkzeremonie mit Kranz- und Blumenniederlegung am sowjetischen Ehrenfriedhof auf dem Bassinplatz in Potsdam (Brandenburg) statt.

◾️ An der Trauerveranstaltung beteiligten sich der Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland Sergej Netschajew, der Geschäftsträger der Botschaft der Republik Belarus in Deutschland Konstantin Tschischik, Verteidigungsattaché Oberst Aleksej Andreew, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Mission, darunter auch des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit und des Verteidigungsattachéstabs, Vertreter der Russischen Orthodoxen Kirche sowie Vertreter der deutschen Öffentlichkeit.

◾️ Die Teilnehmer gedachten der sowjetischen Befreier, die bei der Cottbus-Potsdamer Operation im Rahmen der Schlacht um Berlin in der Endphase des Krieges gefallen waren.

◾️ Die Zerschlagung des Gegners in diesem Gebiet führte zur Schließung des Kessels um die 9. Armee der Wehrmacht bei Halbe, was den folgenden Kampf um die deutsche Hauptstadt erleichterte. Auf dem Ehrenfriedhof am Bassinplatz in Potsdam sind 680 Soldaten und Offiziere der Roten Armee begraben.

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#GroßerSieg #81JahreBefreiung
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📰Auszüge aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti

❓ Ist die Botschaft mit Versuchen konfrontiert worden, Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus zu politisieren oder einzuschränken? Wie bewerten Sie den aktuellen Stand der Zusammenarbeit zwischen der russischen Seite und Berlin in Fragen der Pflege von Kriegsgräbern?

💬 Zu den Beispielen der Politisierung der Gedenkarbeit, mit denen die Botschaft konfrontiert wurde, zählen die sogenannten „Empfehlungen“ des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik Deutschland an die Landes- und Kommunalbehörden, von Einladungen an russische Vertreter sowie von gemeinsamen Gedenkveranstaltungen mit ihnen abzusehen. Gleiches gilt für vielfältige Verbote lokaler Behörden, Symbole des Sieges zu zeigen, darunter die Flagge der UdSSR, das „Georgsband“, Militäruniformen usw. Wir lehnen derartige Herangehensweisen kategorisch ab und betrachten sie als unmoralisch. Wir weisen Einschränkungen zurück, die darauf abzielen, die entscheidende Rolle der Roten Armee bei der Zerschlagung des Nazismus zu verschweigen.

💬 Wir setzen das Programm der Gedenkveranstaltungen in Zusammenarbeit mit freundlich gesinnten deutschen Nichtregierungsorganisationen und Landsleuten im vollen Umfang um. Vertreter der Botschaft sind Jahr für Jahr willkommene Gäste in einer Reihe von Städten und Gemeinden der Bundesrepublik, vor allem im Osten Deutschlands, wo uns sehr herzliche Aufnahme entgegengebracht wird.

💬 Was die Pflege der sowjetischen Kriegsgräber betrifft, von denen es auf dem Gebiet der Bundesrepublik über 4.000 gibt, stellen wir fest, dass die deutsche Seite ihren Verpflichtungen aus dem einschlägigen Regierungsabkommen im Großen und Ganzen gewissenhaft nachkommt. Die meisten der Gedenkstätten befinden sich in gutem Zustand, sie werden regelmäßig gepflegt, und es werden Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. Vor dem Hintergrund des auf Initiative Berlins erfolgten Zusammenbruchs der bilateralen Beziehungen bleibt der Bereich der Kriegsgräberfürsorge eines der wenigen Felder der Zusammenarbeit, auf dem eine praktische Kooperation stattfindet. Über Jahrzehnte der gemeinsamen Arbeit hinweg haben sich enge Kontakte zu zuständigen staatlichen und gesellschaftlichen Einrichtungen entwickelt und werden aufrechterhalten, darunter auch zum Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

🔗 Das gesamte Interview lesen

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