Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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Официальный канал Посольства России в Германии | Der offizielle Kanal der Russischen Botschaft in Deutschland
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📃 Erklärung der Außenminister der Mitgliedstaaten der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) anlässlich des 85. Jahrestages des Beginns des Großen Vaterländischen Krieges 1941–1945
 
📌 Wir, die Außenminister der Mitgliedstaaten der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit, verneigen uns am Vorabend des 85. Jahrestages des Beginns des Großen Vaterländischen Krieges 1941–1945 vor dem Andenken an die Dutzenden Millionen unserer Landsleute, die dessen Opfer fielen. Der Angriff am frühen Morgen des 22. Juni 1941 war die erste in einer Reihe schwerer Bewährungsproben, deren die Völker unserer Staaten ausgesetzt wurden. Nur die beispiellose Heldentat unserer Vorfahren, ihr Zusammenhalt, ihre unerschütterliche Standhaftigkeit und ihre heroische Opferbereitschaft bewahrten die Menschheit und die Weltzivilisation vor der Unterwerfung durch die Nazis.
 
📌 Der Zweite Weltkrieg wurde von jenen entfesselt, die von ihrer eigenen Einmaligkeit und Überlegenheit überzeugt waren. Gleichzeitig bleibt es eine unbestreitbare Tatsache, dass die UdSSR in den Jahren vor dem Krieg konsequent für die Schaffung eines gesamteuropäischen Systems gegenseitiger Verpflichtungen und Garantien eingetreten war, das den Ausbruch eines globalen militärischen Konflikts verhindern sollte.
 
📌 Wir sind von der Notwendigkeit überzeugt, die historische Wahrheit über den Großen Vaterländischen Krieg, seinen tragischen Beginn und seinen heroischen Abschluss sorgsam zu bewahren und an kommende Generationen weiterzugeben. Zu diesem Zweck werden wir auch weiterhin allen Versuchen entgegentreten, Tatsachen zu verfälschen oder zu verzerren, die Ursachen und Folgen des Konflikts umzudeuten sowie den Staaten der Anti-Hitler-Koalition die gleiche Verantwortung für seine Entfesselung zuzuschreiben wie Nazi-Deutschland.
 
📌 Wir bekräftigen die Bedeutung der Ergebnisse der Nürnberger Prozesse, deren Entscheidungen keiner Verjährung unterliegen. Die Handlungen der Nazis und ihrer Helfershelfer müssen als Völkermord an den Völkern der Sowjetunion eingestuft werden.
 
📌 Wir rufen alle Staaten und Völker dazu auf, alle Erscheinungsformen des Neofaschismus und der neonazistischen Ideologie, die Rechtfertigung und Verherrlichung des Nazismus, die Verbreitung von Intoleranz auf rassischer, ethnischer und religiöser Grundlage sowie die Kultivierung von Überlegenheitsvorstellungen entschieden zurückzuweisen. Wir halten die Heroisierung der Nazi-Bewegung und ihrer Handlanger – auch in Form der Errichtung von Denkmälern und Gedenkstätten, der Umbenennung von Straßen oder der Durchführung öffentlicher Veranstaltungen zur Verherrlichung der Nazi-Vergangenheit und des Neonazismus – für unzulässig. Wir weisen Versuche zurück, Vertreter nazistischer oder mit ihnen kollaborierender Organisationen zu Teilnehmern nationaler Befreiungsbewegungen zu erklären.
 
📌 Wir begrüßen die Annahme der jährlichen Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen „Bekämpfung der Verherrlichung des Nazismus, des Neonazismus und anderer Praktiken, die zum Schüren zeitgenössischer Formen des Rassismus, rassistischer Diskriminierung, der Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängender Intoleranz beitragen“. Mitgliedsstaaten der OVKS treten konsequent als Mitinitiatoren dieser Resolution auf.
 
📌 Vor dem ehrenden Andenken aller, die für Freiheit und Unabhängigkeit unserer Völker gefallen sind, und in tiefer Dankbarkeit gegenüber den Veteranen, denen wir zu ewigem Dank verpflichtet sind, bringen wir unsere Bereitschaft zum Ausdruck, die gemeinsamen Anstrengungen fortzusetzen, um die Wiederholung eines Konflikts globalen Ausmaßes zu verhindern.
 
📌 Wir bekräftigen die Notwendigkeit, Bedingungen für langfristige Stabilität in Eurasien zu schaffen und diese durch den Aufbau einer nachhaltigen Sicherheitsarchitektur auf dem Kontinent im Einklang mit der Charta der Vereinten Nationen zu gewährleisten, und rufen alle interessierten Staaten dazu auf, gemeinsam an der Verwirklichung dieses Ziels zu arbeiten.
 
Im Wortlaut lesen
 
@RusBotschaft
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✉️ Anlässlich des 85. Jahrestages des heimtückischen Überfalls Nazideutschlands auf die Sowjetunion und des Beginns des Großen Vaterländischen Krieges hat der deutsche Konfliktforscher Dr. Leo Ensel einen offenen Brief an eine Bekannte aus Russland verfasst, der sich zugleich an alle Bürger unseres Landes richtet. Wir möchten Sie mit seinem Inhalt vertraut machen und veröffentlichen nachstehend einige Auszüge:

“85 Jahre nach dem Überfall auf die Sowjetunion stehen die Zeichen wieder auf Sturm. Ich habe dies zum Anlass genommen, an eine befreundete ältere Russin zu schreiben, die wenige Wochen nach Kriegsbeginn geboren wurde. <…>  Sie steht hier stellvertretend für all meine Freunde in Russland, nein: im gesamten postsowjetischen Raum - auch in der Ukraine, West und Donbass“.
 
Niemals werde ich Euch als Feinde betrachten

„Valentina, vor bald vier Jahrzehnten, im Herbst 1988, habe ich mit Freunden eine Friedens- und Versöhnungsreise in die Sowjetunion organisiert: nach Minsk, Moskau und Leningrad. Wir wollten mit eigenen Augen sehen und mit eigenen Ohren hören, welche Verbrechen Deutsche während des Zweiten Weltkrieges den Menschen dort angetan hatten. Im weißrussischen Chatyn, auf dem Friedhof für 186 abgefackelte belarussische Dörfer hatten wir spontane Begegnungen mit Menschen aus Sibirien und baten sie stellvertretend für alle Sowjetbürger um Verzeihung. Und da konnten wir - Deutsche und Russen - auf einmal nur noch gemeinsam herzzerreißend weinen! Wir, wildfremde Menschen, fielen uns in die Arme.

📝 Allerspätestens seitdem habe ich es in meiner DNA: Es darf nie wieder geschehen! Niemals, Du liebe Babuschka in der russischen Provinz, werde ich Dich und Deine Landsleute als Feinde betrachten! Es kann nur eine einzige Konsequenz geben: Wir, die einfachen Menschen in allen Ländern, müssen jetzt zusammenhalten. Wir dürfen uns nicht noch einmal zu Feinden machen und gegeneinander aufhetzen lassen! Irgendwann, in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft, müssen unsere Völker wieder Freunde werden“.


Im Wortlaut lesen

@RusBotschaft
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🕯 Am 21. Juni 2026, im Vorfeld des 85. Jahrestags des heimtückischen Überfalls Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion und des Beginns des Großen Vaterländischen Krieges, nahmen Mitarbeiter der russischen Botschaft in Deutschland an feierlichen Gedenkzeremonien mit Kranz- und Blumenniederlegungen in verschiedenen deutschen Städten teil.

Gedenkveranstaltungen fanden in Gera, Kiel und in Hohen Neuendorf (Brandenburg) statt, wo auch die Gedenkaktion „Kerze des Andenkens“ durchgeführt wurde.

Auf dem sowjetischen Friedhof in Gera sind 329 sowjetische Soldaten und Zwangsarbeiter begraben. Die Grabstätte auf dem Friedhof der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde in Kiel besteht seit 1945. Hier sind 196 Zwangsarbeiter und ihre Kinder begraben, die bei den Bombenangriffen der Stadt Kiel ums Leben kamen. Auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof in Hohen Neuendorf befindet sich ein Massengrab, in dem 10 Soldaten ruhen.
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🕯 Am frühen Morgen des 22. Juni 2026 nahmen der Botschafter Russlands in Deutschland Sergej Netschajew, der Geschäftsträger der Botschaft der Republik Belarus in Deutschland Igor Scholodonow, der russische Verteidigungsattaché Oberst Alexei Andrejew, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Vertretung, darunter auch des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, Vertreter des Russischen Hauses in Berlin, der Organisation „Offiziere Russlands“ sowie zahlreiche engagierte Bürger Deutschlands und Landsleute an der Gedenkaktion „Kerze des Andenkens“ teil.
 
Die Veranstaltung, die auf Initiative der „Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft" e.V. organisiert wurde, fand auf dem Gelände des sowjetischen Ehrenmals im Treptower Park in Berlin statt und war dem 85. Jahrestag des heimtückischen Überfalls Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion gewidmet.
 
Die Teilnehmer der Zeremonie gedachten der Gefallenen im Großen Vaterländischen Krieg 1941–1945 mit einer Schweigeminute und legten Blumen am Ehrenmal als Zeichen tiefer Dankbarkeit und des Respekts gegenüber der Heldentat der sowjetischen Soldaten nieder.
 
💬 Der Botschafter Russlands in Deutschland Sergej Netschajew wandte sich mit einer Ansprache an die Anwesenden:
Die heutige Veranstaltung erinnert uns an den schwierigsten Tag der sowjetischen und russischen Geschichte, den 22. Juni 1941. Das war eine richtige Tragödie für mein Volk.

Der Krieg, den das Nazi-Deutschland gegen die Sowjetunion geführt hat, war ein Vernichtungskrieg. Jede Familie in unserem Land hat in diesem Krieg jemanden verloren. Gegen die Sowjetunion kämpfte praktisch das ganze Europa, aber unser Volk war immer sehr standhaft, mutig, tapfer, hat allen Kummer mitgetragen und hat einen Sieg erreicht.

In unserem Land wurden die Gräueltaten des Nazismus als Völkermord auch rechtlich anerkannt. Wir fordern die Bundesrepublik, die Bundesregierung und den Bundestag, diese Gräueltaten als Genozid am sowjetischen Volk anzuerkennen. Dafür gibt es alle möglichen rechtlichen Voraussetzungen.


@RusBotschaft

#GroßerSieg #81JahreBefreiung
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