Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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🕯 Zur feierlichen Gedenkzeremonie am sowjetischen Ehrenmal im Tiergarten anlässlich des 85. Jahrestages des heimtückischen Überfalls von Nazi-Deutschland auf die Sowjetunion und des Beginns des Großen Vaterländischen Krieges
 
Am 20. Juni 2026, fand eine Gedenkzeremonie mit Kranz- und Blumenniederlegung am sowjetischen Ehrenmal im Tiergarten anlässlich des 85. Jahrestages des heimtückischen Überfalls von Nazi-Deutschland auf die Sowjetunion statt.
 
An der Gedenkzeremonie beteiligten sich der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew, der Geschäftsträger a.i. der belarussischen Botschaft in Deutschland Igor Scholodonow, der Verteidigungsattaché Oberst Alexei Andrejew, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Vertretung, darunter auch des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, sowie zahlreiche engagierte deutsche Bürgerinnen und Bürger.
 
Die Anwesenden würdigten die Opfer des Großen Vaterländischen Krieges 1941-1945.
 
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🌸 Vor Kurzem wurde der 180. Geburtstag von Karl Fabergé begangen. Die meisten verbinden seinen Namen mit den berühmten Fabergé-Eiern – doch zu seinem Erbe gehören auch filigrane Blumenkompositionen aus Glas, Edelmetallen und Edelsteinen.

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#Kultur
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🎙 Aus der Rede des Außenministers Russlands Sergej Lawrow auf der Pressekonferenz im Anschluss an die Gespräche mit dem Außenminister von Belarus Maxim Ryzhenkov (Minsk, 15. Juni 2026)
 
💬 In der Frage der Regelung des Ukraine-Konflikts spielen die Europäer in vielerlei Hinsicht eine negative Rolle. Unmittelbar nach dem Gipfeltreffen in Alaska reisten sie in großer Zahl nach Washington und versuchten, Präsident Donald Trump davon zu überzeugen, von jener Linie abzurücken, die er selbst vorgeschlagen hatte und die Präsident Wladimir Putin beim Gipfel in Anchorage unterstützt hatte. Bislang scheint ihnen dies zu gelingen. Zumindest widmen sie dieser Frage zunehmend Aufmerksamkeit und nutzen dabei auch aus, dass Donald Trump in den vergangenen nahezu sechs Monaten in erster Linie durch die Krise in der Straße von Hormus gebunden war.
 
💬 Die Unterstützung des Kiewer Regimes bis zum letzten Ukrainer entspricht vollständig dem Verständnis derjenigen, die die Europäische Union von Brüssel aus führen. Insbesondere hat die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, wiederholt erklärt, die Europäer müssten bis zum Ende an der Seite der Ukraine stehen, da „die Ukraine für europäische Werte stirbt und kämpft“. Daraus ergibt sich, dass zu den europäischen Werten offenbar auch die weitgehende Einschränkung der Rechte russischer und russischsprachiger Menschen gehört – unter anderem in den Bereichen Bildung, Medien, Kultur und vielen weiteren. Ich mache mir keinerlei Illusionen darüber, dass Europa in seiner gegenwärtigen Konstellation etwas Konstruktives leisten könnte. Ich habe keinen Zweifel daran, dass man dort versuchen wird, die Bemühungen um eine gerechte Beilegung der Situation zu untergraben.
 
💬 Wie der Berater des Präsidenten Russlands, Juri Uschakow, angekündigt hat, werden Steve Witkoff und Jared Kushner erneut nach Russland reisen. Wir hoffen, dass sie erläutern werden, wie in Washington die Perspektiven für die Umsetzung der Vereinbarungen von Alaska gesehen werden, deren erster Jahrestag bereits bevorsteht. Wir hoffen, dass das Thema Ukraine nicht aus dem Fokus der Vereinigten Staaten gerät, die unter Präsident Donald Trump zahlreiche nützliche Initiativen eingebracht haben, und nicht den Europäern überlassen wird, damit diese weiterhin ihre unrealistischen Vorhaben verfolgen.
 
Quelle
 
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#Ukraine #EU
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🕯️ Am 21.Juni 2026, anlässlich des in Russland am 22.Juni begangenen Tages der Erinnerung und der Trauer veranstaltete der historische Verein “Ar. Kod. M.” unter der Leitung von Dmitry Kostovarov eine Gedenkaktion “Namenslesung” am sowjetischen Ehrenmal auf dem Dortmunder internationalen Friedhof.

An der Gedenkveranstaltung nahm neben Vertretern verschiedener deutscher Gedenkorganisationen und Initiativen, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA), des Dortmunder Friedensforums, engagierten Bürgern der Stadt sowie russischsprachigen Landsleuten auch Vizekonsul Alexander Fedulov teil.

Die Teilnehmer legten Kränze und Blumen nieder. Anschließend wurden zum Zeichen des Gedenkens und des Respekts für die verstorbenen sowjetischen Bürger abwechselnd die Namen aller auf dem Friedhof bestatteten sowjetischen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter verlesen, derer Zahl sich auf rund 5.000 beläuft.
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🕯 22. Juni - Tag des Gedenkens und der Trauer
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🕯 22. Juni – Tag des Gedenkens und der Trauer. Das tragischste Datum in der Geschichte unseres Landes und der gesamten Menschheit.

▪️ An diesem Tag begann vor genau 85 Jahren der Große Vaterländische Krieg des sowjetischen Volkes. Mit voller Wucht traf die Militärmaschine des Nazi-Deutschlands und seiner europäischen Satellitenstaaten die Sowjetunion, als sie die Sowjetunion heimtückisch und ohne Kriegserklärung angriffen. An diesem Tag leistete unsere Heimat dem faschistischen Aggressor Widerstand.

▪️ Der Krieg dauerte 1418 Tage und Nächte. Er forderte das Leben von 27 Millionen unserer Bürger und hinterließ in jeder Familie tiefe Wunden.

▪️ Bis heute erfüllt der 22. Juni uns mit Trauer, Schmerz und Mitgefühl für die zerstörten Schicksale von Millionen unserer Landsleute. Es gibt keine Familie in unserem Land und in den ehemaligen Republiken der UdSSR, die von diesem schrecklichen Krieg unberührt geblieben wäre.

▪️ Der Feind griff die Sowjetunion mit nur einem Ziel an: zu zerstören, erbarmungslos zu vernichten, zu töten und die gesamte Bevölkerung unseres Landes auszulöschen – unabhängig von ethnischer, rassischer oder religiöser Zugehörigkeit. Während der Besatzung sowjetischen Territoriums ermordeten die Hitleristen gezielt 13,7 Millionen friedliche sowjetische Bürger, darunter Frauen und Kinder. Dies war ein echter Völkermord, der im Rahmen der Politik der Schaffung von „Lebensraum im Osten“ für deutsche Kolonisten durchgeführt wurde.

▪️ Es war die Sowjetunion, die von Hitlerdeutschlands Angriff am meisten gelitten hat. Sie war in der Lage, dem Nationalsozialismus das Rückgrat zu brechen und die Völker Europas vom Nationalsozialismus und Faschismus zu befreien. Mehr als 75 Prozent der militärischen Verluste der Wehrmacht und der Verbündeten Nazideutschlands entstanden an der Ostfront. Wir gedenken an diesem Tag der Toten, die in faschistischer Gefangenschaft gefoltert wurden und an Hunger starben. Wir trauern um alle, die unter Einsatz ihres Lebens ihre Pflicht zur Verteidigung des Vaterlandes erfüllt haben.

▪️ Wir verneigen uns vor unseren Vätern, Großvätern und Urgroßvätern, die im Großen Vaterländischen Krieg gefallen sind. Unter Einsatz ihres Lebens und ihrer Gesundheit, ganz zu schweigen von ihrem Wohlergehen, haben sie diesen Sieg errungen.

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🎙 Aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit der Zeitung „Iswestija“, 22. Juni 2026

❓ Vor 85 Jahren griff Nazideutschland ohne Kriegserklärung die Sowjetunion an und löste damit eine in historischer Hinsicht beispiellose Tragödie aus. Wie steht man heute in Deutschland zur Bewahrung des historischen Gedächtnisses an den 22. Juni 1941 und zur Rolle des sowjetischen Volkes bei der Zerschlagung des Nazismus?


💬 Es muss mit Bedauern festgestellt werden, dass der 22. Juni – der Tag des heimtückischen Überfalls Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion – in der heutigen deutschen Erinnerungskultur keine große Resonanz findet. Offizielle Gedenkveranstaltungen zu diesem historischen Ereignis finden nicht statt, und die mediale Aufmerksamkeit ist begrenzt. Die Rolle des sowjetischen Volkes bei der Zerschlagung des Nazismus wird zwar nicht bestritten, jedoch immer häufiger verschwiegen. Im Berliner Abgeordnetenhaus werden kontraproduktive Initiativen vorangetrieben, sowjetische Kriegsdenkmäler in der deutschen Hauptstadt in einen „neuen historischen Kontext“ zu stellen, was nach Ansicht einiger lokaler Politiker bedeuten könnte, dass an den weltberühmten Denkmälern für die Befreier Informationen über die „Verbrechen des Stalinismus“ angebracht werden. Wir treten solchen Erscheinungsformen des historischen Revisionismus, die ausschließlich auf Russophobie und der Anpassung an die aktuelle politische Konjunktur beruhen, entschieden entgegen.

💬 Dabei bewahren die Russland gegenüber konstruktiv eingestellten politischen Kräfte, Nichtregierungsorganisationen, Bürgerinitiativen und die Bewegung der Landsleute einen objektiven Blick auf die Ereignisse der Vergangenheit und heben im öffentlichen Raum den Tag des Angriffs des Dritten Reiches und seiner Komplizen auf die Sowjetunion als Wendepunkt in der jüngeren Geschichte hervor. Dafür sind wir ihnen dankbar.

🔗 Quelle

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#Russland #Deutschland
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