Forwarded from Fenster nach Russland
Weiter geht’s mit unserer Reihe über die schönsten Stationen der Moskauer Metro! 🚇 😍
Heute geht es um die Majakowskaja – eine der bekanntesten und architektonisch beeindruckendsten Stationen der Moskauer Metro.
➡️ 1938 eröffnet, beeindruckt sie mit eleganten Stahlsäulen, Art-déco-Elementen und 34 kunstvollen Mosaiken, die Szenen aus dem sowjetischen Alltag und das Bild einer modernen Zukunft zeigen.
Die Station wurde sogar international ausgezeichnet: Auf der Weltausstellung 1939 in New York erhielt Majakowskaja den Großen Preis🏆
Und bis heute ist sie mehr als nur eine Metrostation: Hier finden Ausstellungen, Konzerte und sogar Hochzeitszeremonien bis spät in die Nacht statt💍 🎶
#welcometoRussia #Russland #DiscoverRussia
📸 mos.ru; Ura.ru / TASS; Ruslan Kriwobok / Sputnik; Arkadi Schaichet/MAMM/MDF/ russiainphoto.ru
🪆 Fenster nach Russland
Heute geht es um die Majakowskaja – eine der bekanntesten und architektonisch beeindruckendsten Stationen der Moskauer Metro.
Die Station wurde sogar international ausgezeichnet: Auf der Weltausstellung 1939 in New York erhielt Majakowskaja den Großen Preis
Und bis heute ist sie mehr als nur eine Metrostation: Hier finden Ausstellungen, Konzerte und sogar Hochzeitszeremonien bis spät in die Nacht statt
#welcometoRussia #Russland #DiscoverRussia
📸 mos.ru; Ura.ru / TASS; Ruslan Kriwobok / Sputnik; Arkadi Schaichet/MAMM/MDF/ russiainphoto.ru
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155. Geburtstag von Leonid Andrejew
🗓Am 21. August 1871 wurde Leonid Nikolajewitsch Andrejew in Orjol geboren. Er war ein russischer Schriftsteller, Dramatiker und Publizist und zählt zu den bemerkenswerten Vertretern der Literatur des Silbernen Zeitalters.
Andrejew studierte Rechtswissenschaften an der Moskauer Universität und arbeitete zunächst als Rechtsanwalt und Journalist. Literarische Bekanntheit erlangte er mit der 1898 veröffentlichten Erzählung „Bargamot und Garaska“. Bald darauf schloss er sich dem literarischen Kreis seiner Zeit an und veröffentlichte im Verlag „Snanije“, der von Maxim Gorki geleitet wurde.
📚 Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erschienen einige seiner bekanntesten Werke, darunter „Großschlem“ und „Das Leben des Wassili Fiwejski“. Andrejews Prosa zeichnet sich durch eine intensive psychologische Darstellung und eine besondere Aufmerksamkeit für die inneren Konflikte des Menschen aus.
🎭 Einen bedeutenden Teil seines literarischen Schaffens bildet die Dramatik. Stücke wie „Das Leben des Menschen“ und „Anathema“ sind von einer symbolischen Bildsprache, einer eigenwilligen Bühnenkonzeption und einer ausgeprägten philosophischen Dimension geprägt. Mit seiner innovativen künstlerischen Sprache prägte Andrejew die russische Dramatik zu Beginn des 20. Jahrhunderts und gilt als einer der Wegbereiter des russischen Expressionismus.
Seine Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und an Theatern in Russland und Europa aufgeführt. Damit fand Andrejews literarisches und dramatisches Schaffen auch über die russische Literatur hinaus Beachtung.
🌐 Ein bedeutender Teil der letzten Lebensjahre des Schriftstellers war mit Finnland verbunden. In Wammelsuu (heute Roschtchino) setzte Andrejew seine literarische und publizistische Tätigkeit fort. Nach den revolutionären Ereignissen von 1917 blieb er in Finnland, wo er die letzten Jahre seines Lebens verbrachte.
Am 12. September 1919 starb Leonid Andrejew im Alter von 48 Jahren.
Heute zählt sein Werk zum bedeutenden literarischen Erbe Russlands aus dem frühen 20. Jahrhundert und erinnert an eine prägende Epoche der russischen Kulturgeschichte.
@RusBotschaft
#Kultur #Literatur
🗓Am 21. August 1871 wurde Leonid Nikolajewitsch Andrejew in Orjol geboren. Er war ein russischer Schriftsteller, Dramatiker und Publizist und zählt zu den bemerkenswerten Vertretern der Literatur des Silbernen Zeitalters.
Andrejew studierte Rechtswissenschaften an der Moskauer Universität und arbeitete zunächst als Rechtsanwalt und Journalist. Literarische Bekanntheit erlangte er mit der 1898 veröffentlichten Erzählung „Bargamot und Garaska“. Bald darauf schloss er sich dem literarischen Kreis seiner Zeit an und veröffentlichte im Verlag „Snanije“, der von Maxim Gorki geleitet wurde.
📚 Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erschienen einige seiner bekanntesten Werke, darunter „Großschlem“ und „Das Leben des Wassili Fiwejski“. Andrejews Prosa zeichnet sich durch eine intensive psychologische Darstellung und eine besondere Aufmerksamkeit für die inneren Konflikte des Menschen aus.
🎭 Einen bedeutenden Teil seines literarischen Schaffens bildet die Dramatik. Stücke wie „Das Leben des Menschen“ und „Anathema“ sind von einer symbolischen Bildsprache, einer eigenwilligen Bühnenkonzeption und einer ausgeprägten philosophischen Dimension geprägt. Mit seiner innovativen künstlerischen Sprache prägte Andrejew die russische Dramatik zu Beginn des 20. Jahrhunderts und gilt als einer der Wegbereiter des russischen Expressionismus.
Seine Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und an Theatern in Russland und Europa aufgeführt. Damit fand Andrejews literarisches und dramatisches Schaffen auch über die russische Literatur hinaus Beachtung.
🌐 Ein bedeutender Teil der letzten Lebensjahre des Schriftstellers war mit Finnland verbunden. In Wammelsuu (heute Roschtchino) setzte Andrejew seine literarische und publizistische Tätigkeit fort. Nach den revolutionären Ereignissen von 1917 blieb er in Finnland, wo er die letzten Jahre seines Lebens verbrachte.
Am 12. September 1919 starb Leonid Andrejew im Alter von 48 Jahren.
Heute zählt sein Werk zum bedeutenden literarischen Erbe Russlands aus dem frühen 20. Jahrhundert und erinnert an eine prägende Epoche der russischen Kulturgeschichte.
@RusBotschaft
#Kultur #Literatur
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🕯 Am 21. August 2026 fand anlässlich des Tages der Offiziere Russlands eine feierliche Gedenkzeremonie mit Kranzniederlegung am sowjetischen Ehrenmal im Tiergarten statt.
Die Veranstaltung wurde auf Initiative der Vertretung der gesamtrussischen Organisation „Offiziere Russlands“ in Deutschland organisiert.
An der feierlichen Gedenkveranstaltung nahmen Mitarbeiter der russischen Botschaft in Deutschland teil, darunter auch Mitarbeiter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, des Büros des Verteidigungsattachés, Vertreter der Landsleute sowie der deutschen Öffentlichkeit.
Das Monument wurde 1945 auf Beschluss des Kriegsrats der 1. Belarussischen Front nach dem Entwurf der Bildhauer Lew Kerbel und Wladimir Zigal sowie des Architekten Nikolai Sergijewski errichtet. Als Baumaterial diente Granit aus der zerstörten Reichskanzlei Hitlers. Das Ehrenmal wurde in nur drei Monaten erbaut. Die feierliche Einweihung fand am 11. November 1945 statt und wurde von einer Parade der alliierten Truppen begleitet.
Nach den vorliegenden Informationen sind auf dem Gelände des Ehrenmals etwa 2500 sowjetische Soldaten und Offiziere beigesetzt. Die Namen von 186 Gefallenen sind bekannt. Die Botschaft setzt die Suche nach den übrigen Namen fort.
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@RusBotschaft
Die Veranstaltung wurde auf Initiative der Vertretung der gesamtrussischen Organisation „Offiziere Russlands“ in Deutschland organisiert.
An der feierlichen Gedenkveranstaltung nahmen Mitarbeiter der russischen Botschaft in Deutschland teil, darunter auch Mitarbeiter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, des Büros des Verteidigungsattachés, Vertreter der Landsleute sowie der deutschen Öffentlichkeit.
Das Monument wurde 1945 auf Beschluss des Kriegsrats der 1. Belarussischen Front nach dem Entwurf der Bildhauer Lew Kerbel und Wladimir Zigal sowie des Architekten Nikolai Sergijewski errichtet. Als Baumaterial diente Granit aus der zerstörten Reichskanzlei Hitlers. Das Ehrenmal wurde in nur drei Monaten erbaut. Die feierliche Einweihung fand am 11. November 1945 statt und wurde von einer Parade der alliierten Truppen begleitet.
Nach den vorliegenden Informationen sind auf dem Gelände des Ehrenmals etwa 2500 sowjetische Soldaten und Offiziere beigesetzt. Die Namen von 186 Gefallenen sind bekannt. Die Botschaft setzt die Suche nach den übrigen Namen fort.
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🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zu den Äußerungen des FAZ-Korrespondenten Michael Martens
⚠️ Auf einer Pressekonferenz am 8. August in Belgrad stellte der FAZ-Journalist Michael Martens die Frage, wie man dabei helfen könne, mehr Russen zu töten. Es gab weder öffentliche Entschuldigungen noch Versuche, sich von dieser Äußerung zu distanzieren. Die Formulierung, die er verwendete, war bewusst gewählt. Offensichtlich handelte es sich um eine gezielte Provokation.
📍Am 17. August ersuchte die russische Botschaft in Deutschland die Staatsanwaltschaft Berlin, rechtlich zu prüfen, ob die Äußerungen des deutschen Journalisten die Tatbestände der §§ 111, 130 und 140 des Strafgesetzbuches erfüllen. Dabei handelt es sich um Volksverhetzung, öffentliche Aufforderung zu Straftaten sowie öffentliche Billigung von Straftaten.
👉 Zugleich wies die Botschaft die deutsche Seite darauf hin, dass gegen den Journalisten Michael Martens ein Ermittlungsverfahren nach Artikel 282 Teil 2 des Strafgesetzbuches der Russischen Föderation eingeleitet wurde. Es geht dabei um eine erhöhte strafrechtliche Verantwortlichkeit für Handlungen, die darauf abzielen, Hass oder Feindschaft zu schüren sowie die Würde eines Menschen oder einer Gruppe von Menschen herabzuwürdigen. Solche Handlungen werden öffentlich begangen – insbesondere über Massenmedien oder das Internet.
❗️Seit dem Ende des Großen Vaterländischen Krieges sind etwas mehr als 80 Jahre vergangen. In dieser Zeit sind drei Generationen Deutscher herangewachsen. Und heute stellt ein deutscher Journalist einer deutschen Zeitung die Frage, was man tun könne, um, wie er sagte, „mehr Russen zu töten“. Wenn solche Äußerungen in Deutschland keinen breiten öffentlichen Aufschrei auslösen, heißt das dann, dass dieser Journalist aus Sicht der deutschen Gesellschaft nichts Empörendes gesagt hat?
❓Dann sollte man diese Frage beantworten: Ist das normal oder nicht? Unsere Reaktion – die eines Landes, das im Großen Vaterländischen Krieg zahllose Menschenleben verloren hat – ist folgerichtig und logisch, bislang jedoch noch sehr zurückhaltend. Man stelle sich nur vor, wie die Deutschen reagieren würden, wenn ein russischer Journalist auf irgendeiner Pressekonferenz die Frage stellen würde, was man tun könnte, um mehr Deutsche zu töten. Schon der Gedanke daran ist beunruhigend.
👉 Deutschland würde derartige Äußerungen, die sich gegen das eigene Land oder gegen Deutsche richten, kaum widerspruchslos hinnehmen. Es würde sich nicht hinter der Meinungsfreiheit verstecken, sondern sofort erklären, das sei unmenschlich, inakzeptabel und ein Verstoß gegen die Menschenrechte. Hier darf es keine Doppelmoral geben. Derartiges muss geächtet werden – sowohl durch das Gesetz als auch durch gesellschaftliche Ächtung, die unmittelbare und eindeutige Missbilligung in der Öffentlichkeit, unabhängig von Nationalität, Religion und Ähnlichem.
🔗 Im Wortlaut auf Englisch lesen
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⚠️ Auf einer Pressekonferenz am 8. August in Belgrad stellte der FAZ-Journalist Michael Martens die Frage, wie man dabei helfen könne, mehr Russen zu töten. Es gab weder öffentliche Entschuldigungen noch Versuche, sich von dieser Äußerung zu distanzieren. Die Formulierung, die er verwendete, war bewusst gewählt. Offensichtlich handelte es sich um eine gezielte Provokation.
📍Am 17. August ersuchte die russische Botschaft in Deutschland die Staatsanwaltschaft Berlin, rechtlich zu prüfen, ob die Äußerungen des deutschen Journalisten die Tatbestände der §§ 111, 130 und 140 des Strafgesetzbuches erfüllen. Dabei handelt es sich um Volksverhetzung, öffentliche Aufforderung zu Straftaten sowie öffentliche Billigung von Straftaten.
👉 Zugleich wies die Botschaft die deutsche Seite darauf hin, dass gegen den Journalisten Michael Martens ein Ermittlungsverfahren nach Artikel 282 Teil 2 des Strafgesetzbuches der Russischen Föderation eingeleitet wurde. Es geht dabei um eine erhöhte strafrechtliche Verantwortlichkeit für Handlungen, die darauf abzielen, Hass oder Feindschaft zu schüren sowie die Würde eines Menschen oder einer Gruppe von Menschen herabzuwürdigen. Solche Handlungen werden öffentlich begangen – insbesondere über Massenmedien oder das Internet.
❗️Seit dem Ende des Großen Vaterländischen Krieges sind etwas mehr als 80 Jahre vergangen. In dieser Zeit sind drei Generationen Deutscher herangewachsen. Und heute stellt ein deutscher Journalist einer deutschen Zeitung die Frage, was man tun könne, um, wie er sagte, „mehr Russen zu töten“. Wenn solche Äußerungen in Deutschland keinen breiten öffentlichen Aufschrei auslösen, heißt das dann, dass dieser Journalist aus Sicht der deutschen Gesellschaft nichts Empörendes gesagt hat?
❓Dann sollte man diese Frage beantworten: Ist das normal oder nicht? Unsere Reaktion – die eines Landes, das im Großen Vaterländischen Krieg zahllose Menschenleben verloren hat – ist folgerichtig und logisch, bislang jedoch noch sehr zurückhaltend. Man stelle sich nur vor, wie die Deutschen reagieren würden, wenn ein russischer Journalist auf irgendeiner Pressekonferenz die Frage stellen würde, was man tun könnte, um mehr Deutsche zu töten. Schon der Gedanke daran ist beunruhigend.
👉 Deutschland würde derartige Äußerungen, die sich gegen das eigene Land oder gegen Deutsche richten, kaum widerspruchslos hinnehmen. Es würde sich nicht hinter der Meinungsfreiheit verstecken, sondern sofort erklären, das sei unmenschlich, inakzeptabel und ein Verstoß gegen die Menschenrechte. Hier darf es keine Doppelmoral geben. Derartiges muss geächtet werden – sowohl durch das Gesetz als auch durch gesellschaftliche Ächtung, die unmittelbare und eindeutige Missbilligung in der Öffentlichkeit, unabhängig von Nationalität, Religion und Ähnlichem.
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Kamtschatka: Ein Sommer, Hunderte Abenteuer! In einer Saison können Besucher Wale beobachten, Vulkane besteigen, über die Wildnis fliegen und mit dem Geländewagen dorthin fahren, wo normale Straßen enden 🐋 🌋
📹 @kamchatka_freeride_community
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