Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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🎙 Führender russischer Historiker Alexander Tschubarjan (94) im Interview mit der Berliner Zeitung: „Europa ohne Russland ist nicht vorstellbar“

Die Geschichte der zwei größten europäischen Mächte – Russland und Deutschland – belegt die außerordentliche Bedeutung ihrer Beziehungen. Erinnern wir uns: Russland unterstützte die deutsche Einigung unter Bismarck, 1922 kam die wichtige Vereinbarung von Rapallo, 1970 schließlich die Ostpolitik Willy Brandts, die nicht nur für die UdSSR und die Bundesrepublik, sondern für das ganze europäische System von Bedeutung war. Und schließlich die deutsche Wiedervereinigung, die – das sage ich ganz bewusst – ohne Michail Gorbatschow und die Sowjetunion nicht stattgefunden hätte.
 
Nach 1945 mussten die Beziehungen zu Deutschland wiederhergestellt werden. Es gibt einen weiteren Faktor der Nachkriegszeit: Wir teilten die Haltung dem Nationalsozialismus gegenüber. Deutschland hat seine Vergangenheit aufgearbeitet. Selbstverständlich rufen neonazistische Erscheinungen in den baltischen Staaten oder in der Ukraine bei uns Protest hervor. Leider reagiert Europa, auch Deutschland, das am besten weiß, zu welch verheerenden Folgen der Nationalsozialismus führen kann, darauf faktisch nicht.
 
Nach dem Krieg gehörte die Bundesrepublik zum größeren Westen, der von den Vereinigten Staaten angeführt wurde. Europa stand nicht nur unter dem Schutzschirm der USA, es war mit ihnen verbündet. Offen gesagt: Deutschland hätte eine eigenständigere Politik verfolgen können. Das Beispiel von Brandts Ostpolitik beweist es. Auch heute wäre eine eigenständigere und konstruktivere Politik der europäischen Länder möglich, zumal nach dem relativen Rückzug der Amerikaner.
 
Aber kommen wir zu der entscheidenden Frage – nämlich dem Versprechen, die Nato nicht nach Osten zu erweitern. Ich kenne die Dokumente, ich habe sie alle gesehen. Diese Versprechen wurden gegeben. Ich kenne auch das Argument, wonach nichts schriftlich fixiert wurde. Nun, in der Geschichte sind mündliche Vereinbarungen manchmal wichtiger als geschriebene Texte. Es gibt so etwas wie Gentlemen’s Agreements. Das waren Vereinbarungen auf allerhöchster Ebene.

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Ein alter Mann, der in Ossetien seine Schafe hütet – das wirkt wie Kino aus alten Zeiten 🐑 🌷

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🎙 Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow bei der Botschafterkonferenz zum Thema „Die Ukraine-Krise: Juristische Aggression des Westens“ (15. September 2026)
 
💬 Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) ist ein quasigerichtliches Organ, das mit der Rechtsprechung wenig gemeinsam hat. Er steht völlig unter der Kontrolle westlicher Sponsoren, erfüllt politische Aufträge und verletzt sowohl die Normen des allgemeinen Völkerrechts als auch sein eigenes Statut.
 
💬 Lange Zeit befasste sich der IStGH nur mit afrikanischen Staaten und ignorierte dabei zahlreiche Verbrechen des Westens, darunter im Irak, in Afghanistan und in Libyen. Jetzt geraten ausschließlich Staaten ins Blickfeld des Internationalen Strafgerichtshofs, die nicht am Römischen Statut beteiligt sind und mit diesem Statut und diesem Gerichtshof nichts zu tun haben. Dazu gehören nicht nur Russland, sondern auch Myanmar, die Philippinen und Belarus. Das ist absurd, denn die Zustimmung eines Staates zur Gerichtsbarkeit gerichtlicher Organe ist ein grundlegendes Prinzip der internationalen Strafjustiz.
 
💬 Was das Ukraine-Dossier angeht, versucht der IStGH nicht einmal zu verbergen, dass die Ermittlungen ausschließlich gegen Russland gerichtet sind. Dabei stellt der „Ukraine-Fall“ für den Internationalen Strafgerichtshof selbst eine wahre „Goldgrube“ dar. Unmittelbar nach Beginn der militärischen Spezialoperation wandte sich der ehemalige Chefankläger des IStGH Karim Khan an die westlichen Sponsoren mit der Bitte, ihm zusätzliche Mittel für die Ukraine-Fälle bereitzustellen.
 
💬 Millionenschwere Finanzspritzen flossen umgehend aus Großbritannien, den Niederlanden, Kanada und Japan. In ihren Erklärungen zu ihren Beiträgen für diesen Teil der Tätigkeit des IStGH verkündeten sie stolz, dass diese Mittel für die Untersuchung der Handlungen Russlands verwendet werden sollten. Damit wurde offen ein Prozess gegen einen im Voraus bestimmten Angeklagten finanziert. In jedem nationalen Rechtssystem würde dies als unverhohlene Bestechung des Gerichts und das Strafverfahren als politisch in Auftrag gegeben betrachtet.
 
💬 In den vergangenen Monaten sind gleich fünf Staaten aus dem Römischen Statut ausgetreten: Venezuela, Burkina Faso, Mali, Niger und Tschad. Mit einer ganzen Reihe unserer Partner schließen wir derzeit bilaterale Abkommen, die die Bürger unserer Staaten auf der Grundlage der Gegenseitigkeit vor der Auslieferung aufgrund politisierter Ersuchen des IStGH und einzelner unredlicher Staaten schützen.
 
💬 Manchmal wird die Frage gestellt: Welche Alternative kann es zu diesem Internationalen Strafgerichtshof geben? Es bedarf weder einer Alternative noch dieses Organs selbst. Zumindest auf globaler Ebene – das steht fest. Die Erfahrung zeigt, dass es internationalen Strafinstanzen fast nie gelingt, tatsächlich zur Beilegung von Konflikten beizutragen. Eher im Gegenteil. Es gibt die traurigen Erfahrungen mit dem Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien sowie dem Internationalen Strafgerichtshof für Ruanda.
 
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🎙 Aus der Rede des Außenministers der Russischen Föderation Sergej Lawrow bei der Eröffnung des 4. Kongresses der Internationalen Bewegung der Russophilen (17. September 2026)
 
💬 Heute lancieren die politischen Führungskreise der meisten westlichen Staaten den Mythos einer von Russland ausgehenden Bedrohung, bereiten sich aktiv auf einen Krieg gegen unser Land vor und verurteilen uns unter anderem dafür, dass wir angeblich die „europäischen Werte“ untergraben. Was diese „Werte“ in Wirklichkeit bedeuten, ist jedem klar, der aufmerksam verfolgt, was in der Ukraine geschieht.
 
💬 Dass der Westen mit Stolz von den „europäischen Werten“ spricht, die von der Ukraine verteidigt würden, ist eine Schande. Doch der Westen lässt dem Kiewer Regime alles durchgehen. Ich selbst war erschüttert, als Wladimir Selenskij auf Knien den sterblichen Überresten von NS-Verbrechern die Ehre erwies, die aus europäischen Ländern in die Ukraine überführt worden waren, um dort feierlich umgebettet zu werden. Ebenso wurden mit großem Pathos Pläne angekündigt, auf dem Gelände des Kiewer Höhlenklosters eine Art „Pantheon der Helden“ zu errichten.
 
💬 Wir wissen daher sehr genau, was von den heutigen westlichen Eliten zu halten ist und was sie unter ihren „Werten“ und „demokratischen“ Überzeugungen verstehen.
 
💬 Es besteht kein Zweifel daran, dass Russland in jedem Fall Möglichkeiten finden wird, angemessen auf äußere Herausforderungen für seine Sicherheit, seine Entwicklung und das Wohlergehen unserer Bürger sowie all jener zu reagieren, die mit unserem Land befreundet sein und mit der russischen Welt in Berührung kommen möchten. Wir werden dazu in der Lage sein. Die Verantwortung für die Folgen leichtfertiger antirussischer Handlungen werden deren Initiatoren tragen müssen. Kurzsichtige Politiker kommen und gehen, wie wir wissen. Das ist der natürliche Lauf der Dinge. Wir in Russland wissen, dass es auch in den westlichen Ländern nicht wenige vernünftig denkende Menschen gibt.
 
💬 Vor nicht allzu langer Zeit wurde der Erlass des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin „Über die humanitäre Unterstützung von Personen, die traditionelle russische geistige und moralische Werte teilen“ unterzeichnet und ist in Kraft getreten. Der Erlass wird bereits erfolgreich umgesetzt. Er hat die Möglichkeiten für Menschen aus anderen Ländern, nach Russland überzusiedeln, erheblich erweitert, wenn sie im Leben in unserem Land eine Alternative zu jener Atmosphäre des moralischen Relativismus und der Zügellosigkeit sehen, die bestimmte Eliten im Westen unter den Schlagworten einer falsch verstandenen „Demokratie“ und des „Liberalismus“ fördern.
 
💬 Das Programm stößt auf Interesse, auch in Ländern, deren Regierungen Russland derzeit unfreundlich gegenüberstehen. Seit seinem Start haben bereits mehrere Tausend Menschen in unserem Land ein neues Zuhause gefunden.
 
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🎙 Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow bei der Botschafterkonferenz zum Thema „Die Ukraine-Krise: Juristische Aggression des Westens“ (15. September 2026)
 
💬 Die juristische Aggression der westlichen Staaten gegen Russland zeigt sich in einer überdehnten Auslegung völkerrechtlicher Normen, die willkürlich umgeschrieben werden. Ein anschauliches Beispiel ist der Umgang mit den Vermögenswerten der russischen Zentralbank, die bei der Brüsseler Verwahrstelle Euroclear „eingefroren“ wurden. Derzeit ersinnt die Europäische Union immer neue pseudojuristische Konstrukte – nicht nur, um diesen Diebstahl zu rechtfertigen, sondern auch, um die Mittel der belgischen Gerichtsbarkeit zu entziehen. Denn der belgische Premierminister Bart De Wever weigert sich kategorisch, Schritte zur Konfiszierung zu unternehmen – obwohl die EU-Führung genau das anstrebt.
 
⚠️ Das ist ein völlig unverhohlener strafbarer Versuch, die Verantwortung aufzuteilen und eine gegenseitige Deckung herzustellen. Man stellt die Sache so dar, als gehörten die Mittel zwar Russland, der darüber hinausgehende Gewinn jedoch nicht.
 
Das wäre rechtlich korrekt, wären diese Mittel beschlagnahmt und ‚eingefroren‘ worden. Normalerweise wird ein Vertrag geschlossen, die Mittel werden bei Euroclear oder einer anderen Verwahrstelle angelegt, und der Vertrag legt den Zinssatz fest, den der Staat, dem die Mittel gehören, jährlich erhält. Alles, was darüber hinaus an Erträgen anfällt, steht der Verwahrstelle zu.
 
❗️Doch wenn all dies unser Eigentum ist, dann ist auch der geltende Vertrag einzuhalten. Wenn wir aber weder über unser Eigentum verfügen noch die uns zustehenden Zinsen erhalten können, während man mit den zusätzlichen Erträgen aus unseren Vermögenswerten den Krieg gegen Russland finanziert – das kann keine juristische Instanz rechtfertigen.
 
Die Europäische Kommission will diese Vermögenswerte nach wie vor konfiszieren und sie uns erst dann zurückgeben, wenn wir der Ukraine irgendwelche Reparationen zahlen. Wir werden die Rückgabe unserer Gold- und Devisenreserven erreichen – daran habe ich nicht den geringsten Zweifel.
 
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Der Begriff „Goldenes Zeitalter der russischen Literatur“ bezeichnet das 19. Jahrhundert. Doch was machte diese Epoche so besonders? 🤎 📚

👉 Lesen Sie hier, was das „Goldene Zeitalter der russischen Literatur“ ist!

📸 Kira Lissizkaja (Foto: Oleksandr Bushko/Getty Images; OpenAI)

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🎙 Aus der Rede des Präsidenten Russlands Wladimir Putin auf der Sitzung der Militärisch-Industriellen Kommission am 18. September 2026
 
💬 Einige europäische Staats- und Regierungschefs erklären offen, dass sie sich auf einen Krieg mit Russland vorbereiten. Meiner Ansicht nach versuchen sie damit lediglich, ihre sinkenden Zustimmungswerte zu retten und Fehler in ihrer Wirtschafts- und Sozialpolitik zu kaschieren. Besonders gut gelingt ihnen das nicht.
 
💬 Doch anstatt innezuhalten und auf ihre Bürger zu hören, die bei Wahlen klar zu verstehen geben, dass sie keinen Krieg mit Russland wollen, verschärfen diese Politiker die Lage weiter. Dabei nutzen sie die Situation in der Ukraine, um die Spannungen weiter anzuheizen. Sie behaupten, die Ukraine verteidige angeblich europäische Werte, die europäische Zivilisation und die Demokratie. Aber wie kann das heutige Regime in der Ukraine die Demokratie verteidigen, wenn es selbst längst zu einer Diktatur verkommen ist?
 
💬 Bekanntlich finden in der Ukraine keine Wahlen statt. Die Macht wurde von einer korrupten Clique usurpiert, die den Krieg braucht, um ohne Wahlen an der Macht zu bleiben und weiterhin Bedingungen zu schaffen, unter denen sie ihr eigenes Volk ausplündern und sich die Taschen mit dem Geld ihrer Sponsoren füllen können, darunter auch mit Geld aus Europa. Und dieses durch und durch korrupte Regime soll der wichtigste Verteidiger der Demokratie in Europa sein? Das klingt etwas seltsam.
 
💬 Ich möchte noch einmal betonen: Russland hegt keinerlei aggressive Absichten gegenüber Europa oder den europäischen Staaten. Wir sind zur Zusammenarbeit und zur Wiederherstellung der Beziehungen zu unseren europäischen Nachbarn bereit. Lassen Sie uns lieber in Freundschaft miteinander leben.
 
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🎙 Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow bei der Botschafterkonferenz zum Thema „Die Ukraine-Krise: Juristische Aggression des Westens“ (15. September 2026)

💬 Die Klage der Ukraine gegen Russland, die im Februar 2022 eingereicht wurde, ist vor dem Internationalen Gerichtshof der Vereinten Nationen gescheitert. Kiew hatte uns vorgeworfen, Russland habe die Völkermordkonvention missbraucht, als es Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung des Donbass vor einem Völkermord ergriff. Trotz ihrer völligen Absurdität wurde die Klage von 32 westlichen Staaten unterstützt, vorwiegend Mitgliedern der Europäischen Union und der NATO, die dem Verfahren als sogenannte Drittparteien beitraten. Es war der erste Fall einer derart massiven Beteiligung an einem Verfahren in der Geschichte des Gerichtshofs. Wir können dies selbstverständlich nur als Versuch werten, massiven politischen Druck auf das oberste Rechtsprechungsorgan der Vereinten Nationen auszuüben. Doch auch das hat nichts bewirkt.

⚖️ Im Februar 2024 fällte der Internationale Gerichtshof der Vereinten Nationen sein Urteil: In den Handlungen Russlands sind keine Verstöße gegen die Völkermordkonvention festgestellt worden. Sämtliche Vorwürfe gegen Russland sind fallengelassen worden.

❓ Eine Frage blieb vor Gericht jedoch offen: Hat die Ukraine selbst im Donbass Völkermord begangen? Diese Frage wird vom Gericht weiterhin geprüft. Auf dessen Ersuchen haben wir entsprechende Beweise vorgelegt. Im Dezember 2025 ließ das Gericht unsere Anträge in vollem Umfang zur Prüfung zu. Wir erwarten nun eine baldige Entscheidung. Daraufhin zog sich die Hälfte der westlichen Staaten, die dem Verfahren als Drittparteien beigetreten waren, daraus zurück, nachdem sie die Aussichtslosigkeit und den beschämenden Charakter dieser gesamten Situation erkannt hatten.

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✍️ Heute feiert der Schriftsteller, Dramatiker und Historiker Edward Radsinski seinen 90. Geburtstag. Geboren am 23. September 1936 in Moskau, wurde er zunächst mit Theaterstücken bekannt. Später begeisterte er mit seinen Büchern und Fernsehsendungen ein breites Publikum für die Geschichte Russlands.

🎭 Radsinski studierte am Moskauer Historisch-Archivarischen Institut. Schon während des Studiums schrieb er sein erstes Stück: „Mein Traum … Indien“, das 1958 am Moskauer Jugendtheater aufgeführt wurde. Der Durchbruch gelang ihm 1964 mit „104 Seiten über die Liebe“. Anatoli Efros inszenierte das Stück am Moskauer Lenkom-Theater. Die Geschichte einer Stewardess und eines Physikers traf den Nerv der Zeit: Sie wurde an mehr als 120 Theatern in der Sowjetunion gespielt. 1968 kam die Verfilmung „Noch einmal über die Liebe“ in die Kinos und erreichte Millionen Zuschauer.

Es folgten Stücke wie „Gespräche mit Sokrates“ und „Lunin oder Der Tod des Jacques“. Radsinski schrieb über Liebe, Freiheit und Macht, über Menschen in schwierigen Entscheidungen und über den Lauf der Geschichte. Seine Werke wurden auch außerhalb der Sowjetunion aufgeführt, unter anderem in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan und den USA.

📖 Ende der 1980er Jahre wandte er sich verstärkt historischen Stoffen zu. In seinen Büchern über Nikolaus II., Stalin, Rasputin, Alexander II. und Iwan IV. verband er die Beschäftigung mit historischen Quellen mit seiner Erfahrung als Dramatiker. So entstanden lebendige Erzählungen über Persönlichkeiten und Epochen, die bis heute Fragen aufwerfen. Seine Deutungen werden von Fachhistorikern mitunter kritisch diskutiert; zugleich haben seine Bücher zahlreiche Leserinnen und Leser erstmals dazu angeregt, sich näher mit der russischen Geschichte zu beschäftigen.

📺 Ab den 1990er Jahren wurde Radsinski auch im Fernsehen zu einer unverwechselbaren Stimme. Mit ruhiger, spannungsreicher Erzählweise machte er historische Themen einem Millionenpublikum zugänglich. Seine Bücher erscheinen weiterhin in Neuauflagen, seine Stücke stehen auf Spielplänen, und auch online spricht er heute über Geschichte und Kultur.

Zum 90. Geburtstag gratulieren wir Edward Radsinski herzlich und wünschen ihm Gesundheit, Schaffenskraft und viele weitere Begegnungen mit seinem Publikum.

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🎙 Aus der Rede des Außenministers der Russischen Föderation Sergej Lawrow auf der Sitzung „Eine neue Weltarchitektur: Offener Dialog mit Sergej Lawrow“ im Rahmen des Bildungsmarathons „Wissen. Die Ersten“ (Jekaterinburg, 16. September 2026)
 
💬 Für uns ist eine Regelung der Situation in der Ukraine untrennbar mit der Erfüllung der zu Beginn der militärischen Sonderoperation gestellten Aufgaben verbunden, die auf die Beseitigung der Ursachen der Krise abzielen. Dazu zählen die Pläne, die NATO einschließlich der militärischen Infrastruktur des Nordatlantischen Bündnisses unmittelbar an unsere Grenzen heranzurücken, die Unterdrückung aller Russen sowie die offizielle, vom heutigen Kiewer Regime gesetzlich verankerte staatliche Politik zur Auslöschung alles Russischen – im Bildungswesen, in den Medien, in der Kultur und ausnahmslos in allen anderen Bereichen. Man versucht, die russische Sprache zu verbieten, auch wenn dies kaum gelingt.
 
💬 Für uns sind daher die Beseitigung der Ursachen und Bedrohungen sowie der Schutz der Rechte der russischen Bevölkerung, ihres Rechts auf ihre Muttersprache und auf den orthodoxen Glauben vollkommen klare und nachvollziehbare Ziele der militärischen Sonderoperation. Ich bin überzeugt, dass die Verwirklichung dieser vom Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin formulierten Ziele nicht nur zur Beilegung dieser Krise beiträgt, sondern auch zu einer Entspannung und Verbesserung der Lage auf dem gesamten eurasischen Kontinent führen wird, vor allem in seinem westlichen, europäischen Teil. Dies wird zugleich einen Beitrag zur Herausbildung einer Weltordnung leisten, die auf einem Ausgleich der Interessen – ohne jeglichen Anspruch auf Hegemonie oder Vorherrschaft – sowie auf internationalen Regeln beruht.
 
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🎙 Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow bei der Botschafterkonferenz zum Thema „Die Ukraine-Krise: Juristische Aggression des Westens“ (15. September 2026)
 
⚠️ Der Westen hat im Rahmen des Europarates jetzt ein neues pseudojuristisches Abenteuer begonnen und schafft ein „Sondertribunal für das Verbrechen der Aggression gegen die Ukraine“. Man versucht nicht einmal, Objektivität vorzutäuschen: Der Schuldige steht von vornherein fest. Dabei wird ignoriert, dass nur der UN-Sicherheitsrat feststellen kann, ob eine Angriffshandlung vorliegt, während eine der Konfliktparteien – die Ukraine – Mitbegründer dieses „Sondertribunals“ ist - das ist absurd.
 
Unter der Schirmherrschaft des Europarates wird auch ein „Kompensationsmechanismus“ - ein „Ukraine-Schadensregister“ und eine „Internationale Schadensersatzkommission für die Ukraine“ eingerichtet. Ziel ist es, dass die Ukraine und diejenigen, die sie im Westen steuern, Ansprüche gegen Russland prüfen und die Höhe der Entschädigungen selbst festlegen.
 
☝️ Wir rechnen damit, dass die Länder der Weltmehrheit sich nicht überreden lassen, sich diesen absolut illegitimen Initiativen anzuschließen. Ich sage es offen: Einen solchen Schritt kann Russland nur als unfreundlich und feindselig bewerten.

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🎙 Aus der Rede des Außenministers der Russischen Föderation Sergej Lawrow bei der Botschafterkonferenz zum Thema „Die Ukraine-Krise: Juristische Aggression des Westens“ (15. September 2026)
 
💬 Die Geschichte der Ukraine-Krise ist ein klassisches Lehrbeispiel dafür, wie der Westen seine internationalen Verpflichtungen immer wieder missachtet.
 
👉 Seit 2014, als es in der Ukraine zu einem blutigen Staatsstreich kam, haben die westlichen Hauptstädte die Augen davor verschlossen, dass das an die Macht gelangte ultranationalistische Regime in diesem Land alles beseitigt, was in irgendeiner Weise mit Russland verbunden ist.
 
💬 Die sprachlichen und kulturellen Rechte der russischen und russischsprachigen Bevölkerung werden verletzt. Bereits lange vor Beginn der militärischen Sonderoperation wurden diese Rechte in sämtlichen Bereichen gesetzlich eingeschränkt beziehungsweise abgeschafft, darunter im Bildungswesen auf allen Ebenen, in den Medien, in der Kultur und in weiteren Bereichen. Verletzt werden auch die Meinungs-, Versammlungs- und Religionsfreiheit sowie das Recht auf Mitwirkung an Staatsgeschäften.
 
📃 Die Parteienlandschaft in der Ukraine wurde vollständig von allen politischen Kräften bereinigt, die in der einen oder anderen Form eigenständige Positionen vertreten, welche nicht mit den Auffassungen des Kiewer Regimes übereinstimmen. All diese vom Kiewer Regime missachteten Rechte sind in dem Internationalen Menschenrechtspakt von 1966 sowie in einer Reihe universeller Menschenrechtsübereinkommen verankert. Den Westen hat dies jedoch nie aufgehalten. Inzwischen ist auch Kiew der Auffassung, freie Hand zu haben und tun zu können, was ihm beliebt. Der Westen legt die Charta der Vereinten Nationen zwar gern aus, allerdings ausschließlich selektiv und im eigenen Interesse, indem er jeweils diejenigen konkreten Grundsätze und Artikel herausgreift, die seinen aktuellen politischen Plänen entsprechen.
 
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📬 Aus dem Briefkasten unserer Botschaft

✍️ Herr H. schreibt:
 
Sehr geehrte Damen und Herren,

Mich beunruhigt die Entwicklung der Russisch-Deutschen Beziehungen schon seit vielen Jahren. Russland ist Teil von Europa. Wir haben eine gemeinsame Kultur und Geschichte. Ich habe auf zwei Reisen Moskau, St. Petersburg und weitere Städte am Ural kennengelernt. Ich war auf dem Friedhof für die Opfer der Belagerung von St. Petersburg im 2. Weltkrieg und werde nie vergessen, wie hoch unsere Verantwortung dafür ist, mit den Russen in Freundschaft und Frieden zusammen zu leben.

Ich wünsche mir tagtäglich, dass es Menschen gibt, die eine diplomatische Lösung für die Sicherheitsprobleme in Europa auf den Weg bringen und es aufhört, dass uns die Interessen der Rüstungsindustrie in den Abgrund ziehen.


💌 Wir bedanken uns herzlich bei dem Verfasser dieses Briefes.
 
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🎙 Aus der Rede des Außenministers der Russischen Föderation Sergej Lawrow bei der Botschafterkonferenz zum Thema „Die Ukraine-Krise: Juristische Aggression des Westens“ (15. September 2026)
 
💬 Vor kurzem erklärte Wladimir Selenskij, er beabsichtige, Drohnen gegen die zivile Luftfahrt im russischen Luftraum einzusetzen, und empfahl allen Staaten, die Flugverbindungen mit Russland unterhalten, dies bei ihren praktischen Entscheidungen zu berücksichtigen. Mit anderen Worten drohte er damit, zivile Flugzeuge abzuschießen. Das ist eine unverhohlen terroristische Drohung. Sie unterstreicht einmal mehr – falls es daran überhaupt noch Zweifel gegeben haben sollte – den verbrecherischen Charakter des Kiewer Regimes.
 
💬 Selbstverständlich werden diejenigen Staaten, die Kiew mit Geld und Waffen unterstützen, damit zu direkten Mittätern von Terroranschlägen und Kriegsverbrechen.
 
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🇷🇺🇺🇸 Zum Treffen des russischen Außenministers Sergej Lawrow mit dem US-Außenminister Marco Rubio
 
Am 23. September 2026 fand am Rande der hochrangigen Woche der 81. Tagung der UN-Generalversammlung in New York ein Treffen des Außenministers der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, mit dem US-Außenminister Marco Rubio statt.
 
Im Anschluss an die jüngsten Kontakte auf höchster Ebene fand ein ausführlicher Meinungsaustausch zu einem breiten Spektrum bilateraler und internationaler Fragen statt.
 
Bei der Erörterung der Beilegung des Ukraine-Konflikts verwies der russische Außenminister auf die enge Koordinierung zwischen dem Kiewer Regime und seinen europäischen Sponsoren. Eingehend erörtert wurden die destruktiven Handlungen Kiews, das gezielt Angriffe auf die Zivilbevölkerung und grenzüberschreitende Infrastrukturobjekte verübt, was zur Destabilisierung der globalen Energiemärkte führt. Bekräftigt wurde das uneingeschränkte Bekenntnis der russischen Seite zur Erreichung der Ziele der militärischen Spezialoperation, auch durch eine politisch-diplomatische Beilegung des Konflikts auf der Grundlage der Beseitigung seiner Ursachen.
 
Die russische Seite unterstrich zudem die Notwendigkeit, die bilateralen Beziehungen im Einklang mit den Vereinbarungen der Präsidenten Russlands und der USA möglichst rasch wieder in geordnete Bahnen zu lenken, insbesondere vor dem Hintergrund der intensivierten Diskussion über die Perspektiven der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, des kulturellen und humanitären Austauschs, der Erleichterung gegenseitiger Reisen sowie der Kontakte zwischen den Gesellschaften und den Menschen beider Länder. Dies setzt selbstverständlich einen offenen Dialog über die Beseitigung bestehender „Störfaktoren“ sowie die Normalisierung der Arbeitsbedingungen der diplomatischen Vertretungen beider Staaten voraus, einschließlich der Rückgabe des de facto beschlagnahmten russischen Eigentums in den USA.
 
Es wurde vereinbart, die Kontakte zu allen genannten Fragen über die Außenministerien beider Länder fortzusetzen.
 
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🎙 Aus der Rede des Außenministers der Russischen Föderation Sergej Lawrow auf der Sitzung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen zur Ukraine (New York, 23. September 2026)
 
💬 Russland ist – und dies hat Präsident Wladimir Putin wiederholt bekräftigt – zu Verhandlungen mit der Ukraine bereit, um einen dauerhaften und gerechten Frieden zu erreichen. Die Aufgaben, die zur Erreichung dieses Ziels gelöst werden müssen, wurden in der programmatischen Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin im Juni 2024 klar zusammengefasst. Durch bittere Erfahrungen gewarnt, werden wir jedoch für die Dauer von Verhandlungen – gleich in welchem Format – keine Pause bei der militärischen Sonderoperation einlegen. Genau dies aber will Europa: mit dem immer gleichen simplen Ziel, eine Atempause zu gewinnen und die erschöpften Waffenarsenale des Kiewer Regimes wieder aufzufüllen, das aus Ausweglosigkeit schon seit Langem zu offen terroristischen Methoden übergegangen ist.
 
💬 Eine der Aufgaben der militärischen Sonderoperation besteht – neben der uneingeschränkten Gewährleistung der Sicherheitsinteressen Russlands – darin, die Rechte der russischen und russischsprachigen Bevölkerung in vollem Umfang zu berücksichtigen, und zwar nicht nur auf der Krim, im Donbass und in Noworossija, sondern auch auf dem Gebiet der Ukraine, wo weiterhin Gesetze gelten, die die russische Sprache in sämtlichen Bereichen umfassend verbieten – im Bildungswesen, in den Medien, in der Kultur und im Alltag. Nirgendwo sonst auf der Welt außer in der Ukraine ist eine ganze Sprache verboten. Ganz zu schweigen davon, dass Russisch eine der Amtssprachen der Vereinten Nationen ist.
 
💬 Wir können die Förderung der Nazi-Ideologie und entsprechender Vorgehensweisen durch das Kiewer Regime nicht hinnehmen. Einen Höhepunkt bildete das Niederknien von Wladimir Selenskij und anderen Vertretern seines Regimes vor den sterblichen Überresten von Hitler-Kollaborateuren, die mit höchsten Ehren aus Europa zur Umbettung nach Kiew überführt worden waren.
 
💬 Der Westen, allen voran die Europäische Union, spricht gern bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit von Menschenrechten. Im Zusammenhang mit dem Kiewer Regime hören wir diesen Begriff jedoch nicht. Russland besteht auf der strikten Einhaltung von Artikel 1 der UN-Charta der Vereinten Nationen, der die Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle ohne Unterschied nach Rasse, Geschlecht, Sprache oder Religion verlangt.
 
💬 Abschließend möchte ich erneut auf die im Konsens verabschiedete Erklärung über Grundsätze des Völkerrechts betreffend freundschaftliche Beziehungen und Zusammenarbeit zwischen den Staaten im Einklang mit der Charta der Vereinten Nationen verweisen. Darin ist eindeutig festgehalten, dass die Grundsätze der Souveränität und territorialen Unversehrtheit auf diejenigen Staaten Anwendung finden, die den Grundsatz der Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der Völker achten und über eine Regierung verfügen, die die gesamte auf dem jeweiligen Gebiet lebende Bevölkerung ohne Unterschied nach Rasse, Glauben oder Hautfarbe vertritt. Meines Erachtens ist für jeden offensichtlich, dass das Kiewer Regime nicht als eine Regierung gelten kann, die die Interessen der Einwohner der Krim, des Donbass und Noworossijas vertritt, die es zu „Terroristen, Unmenschen und Kreaturen“ erklärt hat.
 
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🎙 Auszüge aus dem Interview des stellvertretenden Außenministers Russlands Andrej Rudenko mit dem Informationsportal „News.ru“ vom 23. September 2026
 
Im Konzept der Außenpolitik der Russischen Föderation wird die SOZ zu den für unser Land wichtigsten multilateralen Formaten gezählt. Wir betrachten sie als eine zuverlässige Grundlage für die Gestaltung einer multipolaren Weltordnung sowie für den Aufbau eines Systems gleicher und unteilbarer Sicherheit in Eurasien. Das sozioökonomische Fundament einer solchen Architektur könnte eine breit angelegte, für beide Seiten vorteilhafte Partnerschaft bilden, unter anderem durch die Verknüpfung nationaler Entwicklungsstrategien mit regionalen Integrationsinitiativen.
 
Bei unserer laufenden Zusammenarbeit mit unseren Partnern gehen wir davon aus, dass die verantwortungsvolle Aufgabe des SOZ-Vorsitzes in den Jahren 2027–2028 an Russland übergehen wird. Wir beabsichtigen, uns auf die weitere umfassende Stärkung der SOZ sowie auf die Entfaltung des vielfältigen Potenzials dieser Organisation in den Bereichen Politik, Sicherheit, Wirtschaft und humanitäre Zusammenarbeit zu konzentrieren.
 
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⚡️ Kommentar des Botschafters der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland Sergej Netschajew anlässlich des vierten Jahrestags der Terroranschläge auf die Nord-Stream-Pipelines
 
❗️Vier Jahre nach dem präzedenzlosen Terroranschlag auf die größte Anlage der europäischen Gasinfrastruktur bleiben zentrale Fragen zu den Tätern, Auftraggebern und Nutznießern der Sabotageakte nach wie vor unbeantwortet. Die Suche nach Sündenböcken geht schleppend voran. Das Thema wird aus der öffentlichen Wahrnehmung allmählich verdrängt.
 
Die deutsche Bundesregierung, die sonst so schnell und bereitwillig Russland die Schuld in die Schuhe schiebt, zeigt sich mit Blick auf die nachgewiesenen Terroranschläge auf die Nord-Stream-Pipelines erstaunlich zurückhaltend. Als ginge es nicht um eine globale technogene Katastrophe, milliardenschwere Verluste für Investoren, die Zerstörung der fertiggestellten Gaspipelines, die faktische Aufhebung des Tabus, Anlagen der kritischen zivilen Infrastruktur anzugreifen, sowie den größten Methanausstoß in der Geschichte, der der Umwelt gewaltigen Schaden zugefügt hat. Empörte Erklärungen und Beteuerungen, dass dieses eklatante Verbrechen nicht unbestraft bleibt, sind kaum zu hören.
 
👉 Wenn man die Reaktion der deutschen Bundesregierung betrachtet, scheint es, dass sie viel mehr über eine defekte Drohne unbekannter Herkunft besorgt ist, die am Flughafen Leipzig gefunden wurde und deren angeblicher Bezug zu Russland – wie auch in anderen ähnlichen Fällen – mit faulen „highly likely“ Argumenten begründet wird. Dennoch nahm die deutsche Seite dies zum Anlass, unverzüglich das Generalkonsulat Russlands in Bonn und das Russische Haus in Berlin zu schließen, Mitarbeiter der genannten Vertretungen und ihre Familienangehörigen – insgesamt mehr als 150 Personen – aus Deutschland auszuweisen. Dabei wurden diese völlig überstürzten und unangemessenen Maßnahmen als eine „verhältnismäßige und besonnene“ Antwort auf russische „hybride Angriffe“ bezeichnet.
 
Es fehlt einem geradezu an Vorstellungskraft, wie in diesem Fall eine „verhältnismäßige“ Reaktion Berlins auf eine nachgewiesene Beteiligung des Kiewer Regimes und dahinter stehender Strippenzieher an den Terroranschlägen auf die Nord-Stream-Pipelines aussehen müsste. Anschlägen, von denen in erster Linie Deutschland und seine Bürger betroffen sind.
 
💬 Unterdessen fließen weiterhin Milliardenbeiträge aus europäischen Staatshaushalten und Sonderkreditfonds in die Taschen korrupter ukrainischer Beamter, der Chefs von Rüstungskonzernen, zahlreicher Lobbyisten und Vermittler. Der Verzicht auf russisches Gas wird als eine der wichtigsten Errungenschaften der deutschen „Zeitenwende“ gefeiert. Die Vorschläge, den intakten Strang von Nord Stream 2 zur Wiederaufnahme russischer Gaslieferungen zu nutzen, werden beinahe mit Hochverrat gleichgesetzt.
 
Natürlich kann dieses von politischer Opportunität geprägte Spiel fortgesetzt werden. Doch die Fakten sind unerbittlich. Der Verzicht auf zuverlässige, langfristige Lieferungen günstiger russischer Energieträger hat in Deutschland zu erheblichen energiepolitischen und sozioökonomischen Problemen geführt. Deren Folgen bekommen große Industriekonzerne, kleine und mittlere Unternehmen wie auch private Haushalte deutlich zu spüren. Die vielbeschworene Befreiung von der Abhängigkeit von russischen Energieressourcen, mit der die deutsche Führung geprahlt hatte, kehrte wie ein Bumerang zurück und nahm Deutschland jene Wettbewerbsvorteile, auf denen sein Wohlstand über Jahrzehnte hinweg beruhte. Jahre der Rezession und Stagnation, steigende Preise, eine Welle von Insolvenzen, die Abwanderung von Produktionskapazitäten und Kapital ins Ausland – all das ist keine russische Propaganda, sondern eine Folge der kurzsichtigen Politik Berlins der vergangenen Jahre, der eine unverhohlene Russophobie zugrunde liegt.
 
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🎙 Aus der Pressemitteilung des Pressebüros des Auslandsnachrichtendienstes der Russischen Föderation (SWR):

⚠️ Nach Informationen, die beim SWR eingehen, lässt die Frage, wie die in der EU eingefrorenen Mittel der russischen Zentralbank angeeignet werden sollen, die Gemüter in Brüssel nicht zur Ruhe kommen. Diesmal werden auf Expertenebene Vorschläge für die Schaffung einer neuen supranationalen Struktur ausgearbeitet, in der die Vermögenswerte der Russischen Föderation „versteckt“ werden könnten, indem man sie der belgischen Gerichtsbarkeit und der Verwahrstelle Euroclear entzieht.
 
Die Eurobürokraten befürchten, ohne die Konfiszierung der russischen Vermögenswerte das korrupte Kiewer Regime nicht endlos finanzieren zu können, das im NATO-Konflikt mit Russland als Bauernopfer dient. Die EU-Führung hat ein brennendes Interesse daran, die Operation zur Aneignung der russischen Vermögenswerte noch vor den Wahlen in einer Reihe europäischer Länder im Jahr 2027 durchzuziehen. Andernfalls könnte sich das „Fenster der Möglichkeiten“ für die Einziehung der russischen Vermögenswerte einfach schließen.
 
👉 Die derzeit herrschende Elite der EU sollte sich darüber im Klaren sein, dass ihre Versuche, die souveränen Mittel Russlands zu stehlen, zu einem Vertrauensverlust gegenüber den gesamteuropäischen Institutionen führen werden. Die Staaten des Globalen Südens werden die europäische Gerichtsbarkeit nicht mehr als „sicheren Hafen“ betrachten. Europa aber wird die Stabilität seines eigenen Finanzsystems nicht bewahren können, ohne sich auf große ausländische Inhaber europäischer Wertpapiere zu stützen – darunter China, Indien, Saudi-Arabien, die VAE und Singapur.
 
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🎙 Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow bei der Botschafterkonferenz zum Thema „Die Ukraine-Krise: Juristische Aggression des Westens“ (15. September 2026)

💬 Anlass zur Sorge geben auch die in letzter Zeit zunehmenden Eingriffe in die Freiheit der Schifffahrt. Allein seit Januar 2026 haben europäische Staaten zwölf Schiffe unter Berufung auf erfundene, im Völkerrecht unbekannte Kategorien wie die sogenannte „Schattenflotte“ festgesetzt. Schiffe werden ohne jegliche Begründung wegen des Verdachts auf eine „fehlende Staatszugehörigkeit“ angehalten. Dabei wird behauptet, sie würden unter einer „falschen“ Flagge fahren. Unabhängig davon, in welchem Seegebiet ein Schiff festgesetzt wird, eskortiert man es anschließend in einen Hafen oder zu einem Ankerplatz.

Dabei handelt es sich hauptsächlich um Schiffe, die Öl, Gas und Getreide aus Russland transportieren. Das heißt, die Europäer untergraben damit die Wirtschaft und den Wohlstand jener Drittländer, die russische Produkte beziehen.

👉 Gleichzeitig gibt es tatsächlich Schiffe, die unter einer „falschen“ Flagge im Interesse der europäischen Staaten selbst operieren und von derartigen Beschränkungen nicht betroffen sind. Ist das Öl für Europa bestimmt, sehen die Europäer keinen Anlass, solche Schiffe festzusetzen – unabhängig davon, auf welchem Schiff und unter welcher Flagge es transportiert wird.

Anders verhält es sich mit Schiffen, die im Interesse Russlands und unserer Partner operieren: Nach ihrer Festsetzung weisen die europäischen Staaten ihre Botschafter im jeweiligen Flaggenstaat unverzüglich an, sich an das Außenministerium oder die Präsidialverwaltung des betreffenden Landes zu wenden und zu fordern, dass dem Schiff die Genehmigung zur Führung seiner Flagge entzogen wird.

☝️ Ich hoffe sehr, dass die Regierungen der Länder der Weltmehrheit dem unverhohlenen Druck nicht nachgeben werden, den Europa und die Vereinigten Staaten auf die Flaggenstaaten ausüben. Dies liegt im gemeinsamen Interesse aller Beteiligten an für beide Seiten vorteilhaften Handels- und Wirtschaftsbeziehungen.


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