Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
✔
20.7K subscribers
13.8K photos
731 videos
3 files
7.15K links
Официальный канал Посольства России в Германии | Der offizielle Kanal der Russischen Botschaft in Deutschland
🇷🇺🇩🇪
📧 telegram@russische-botschaft.de
Download Telegram
⚡️ FOTOBEWEISE für Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Zivilbevölkerung vom 21. bis 27. September 2026

▪️ 21. September. Drohnenangriff auf einen Parkplatz für Fahrzeuge des zivilen Personenverkehrs in der Stadt Sewerodonezk, Volksrepublik Lugansk.
 
▪️ 21. September. Angriff einer FPV-Drohne auf einen zivilen Lastwagen in der Stadt Schebekino, Oblast Belgorod.
 
▪️ 21. September. Drohnenangriff auf einen Abschleppwagen im Rajon Jasinowataja, Volksrepublik Donezk.
 
▪️ 22. September. Artillerieangriff auf ein privates Wohnhaus in der Stadt Nowaja Kachowka, Oblast Cherson.
 
▪️ 25. September. Drohnenangriff auf ein Café in der Siedlung Askanija-Nowa, Oblast Cherson. Zwei junge Frauen (Jahrgang 2004 und 2006) getötet, zwei weitere Personen schwer verletzt.
 
▪️ 25. September. Drohnenangriff auf ein Einkaufszentrum in der Stadt Lugansk, Volksrepublik Lugansk.
 
▪️ 25. September. Drohnenangriff auf ein Geschäft in der Stadt Nowaja Kachowka, Oblast Cherson.
 
▪️ 25. September. Angriff einer Starrflügeldrohne auf ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Uljanowsk, Oblast Uljanowsk. Acht Zivilisten verletzt, darunter ein Kind.
 
▪️ 26. September. Angriff einer FPV-Drohne auf einen zivilen Pkw im Dorf Golowtschino, Oblast Belgorod.
 
▪️ 26. September. Beschuss von Wohnvierteln in der Stadt Kachowka, Oblast Cherson.
 
🔗 Quelle

@RusBotschaft
😢55😡27🤬19🕊14❤5🙏3🎉1🌚1
Am 19. September 1941 eroberten deutsche Truppen Kiew, die Hauptstadt der sowjetischen Ukraine. Nur acht Tage später begannen Massenexekutionen in der Stadt. Die ersten Opfer waren 752 Patienten der örtlichen psychiatrischen Klinik.

Ihnen folgte die jüdische Bevölkerung Kiews, die den Befehl erhielt, sich am 29. September um 8 Uhr morgens in der Schlucht von Babi Jar im Nordwesten der Stadt einzufinden, angeblich zur Zählung und Umsiedlung. Weigerung wurde mit dem Tod bestraft.

Tausende Menschen gingen mit ihrem Hab und Gut in den Tod, ohne es zu ahnen. Wer sein Schicksal erkannte und in Panik geriet, wurde von deutschen Soldaten abgeführt.

„Meine Mutter versuchte, uns so gut wie möglich zu schützen und dafür zu sorgen, dass die Schläge sie und nicht uns trafen“
,

erinnerte sich Genja Bataschewa, die wie durch ein Wunder überlebte:

„Die Menschen rissen sich die Haare aus, schrien hysterisch und verloren den Verstand. Plötzlich sah ich ein weinendes Baby, das auf dem Boden lag. Ein Faschist sprang auf das Kind zu und zerschmetterte ihm mit dem Gewehrkolben den Kopf. In diesem Augenblick verlor ich wahrscheinlich das Bewusstsein. Was danach geschah, weiß ich nicht mehr.“


Am Hinrichtungsort wurden die Verurteilten in Gruppen von 30 bis 40 am Rand der Klippe aufgereiht und mit Maschinengewehren erschossen. Die Schüsse wurden von Musik und dem Lärm eines darüberfliegenden Flugzeugs übertönt. Kleine Kinder wurden noch lebend hinuntergestoßen.

Am 29. und 30. September wurden 33.771 Menschen hingerichtet. So vernichteten die Deutschen innerhalb von nur zwei Tagen fast die gesamte jüdische Bevölkerung Kiews. Zwischen 70.000 und 200.000 Menschen wurden in Babi Jar getötet, bis die Stadt 1943 von der Roten Armee befreit wurde.

🔗 Quelle

🪆 Fenster nach Russland

@RusBotschaft
Please open Telegram to view this post
VIEW IN TELEGRAM
😢81🕊21🙏13😭11❤10👎2🤔2❤‍🔥1🔥1🎉1
🎙 Aus dem Grußwort des stellvertretenden Außenministers der Russischen Föderation Dmitri Ljubinskij bei der Eröffnung des Rundtischgesprächs „Die Zeit von Juli Kwizinski: Zum 90. Geburtstag eines herausragenden Diplomaten und Deutschlandexperten“ (28. September 2026)
 
💬 Der Name Juli Kwizinski ist ohne Übertreibung in die Geschichte der russischen Diplomatie eingegangen. Als vielseitig begabter Mensch durchlief er den beruflichen Weg vom Dolmetscher bis zum Ersten Stellvertretenden Außenminister und war Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland sowie in Norwegen. Als hervorragender Deutschlandexperte, anerkannter Meister der multilateralen Diplomatie und geschickter Unterhändler gehörte er zu den „Architekten“ einer ganzen Epoche der internationalen Beziehungen. Er wirkte maßgeblich an der völkerrechtlichen Regelung der damals zentralen „deutschen Frage“ mit – von der Vorbereitung des Viermächte-Abkommens über Berlin von 1971 bis hin zur Unterzeichnung des Zwei-plus-Vier-Vertrags und einer ganzen Reihe ergänzender sowjetisch-deutscher Vereinbarungen, die für mehrere Jahrzehnte das Fundament der Beziehungen zur Bundesrepublik Deutschland bildeten.
 
💬 Juli Kwizinski zeichneten ein tiefes Verständnis der geopolitischen Realitäten, ein weiter Horizont, unkonventionelles Denken und außergewöhnliche analytische Fähigkeiten aus. All dies, verbunden mit hervorragender professioneller Intuition und natürlicher Intelligenz, ermöglichte es ihm, die tatsächlichen Absichten Deutschlands gegenüber unserem Land nüchtern – ohne Illusionen und ohne Leichtgläubigkeit – einzuschätzen.
 
💬 In seinem vor mehr als zwanzig Jahren veröffentlichten Buch „Russland – Deutschland. Erinnerungen an die Zukunft“ mahnte er zu Wachsamkeit im Verhältnis zu Deutschland:
„An ein starkes Russland passte sich Deutschland an und handelte manchmal mit ihm gemeinsam. Ein schwaches Russland griff es an und plünderte es. Es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass es künftig anders sein wird.“ Die Zeit bestätigt die Weitsicht des herausragenden Deutschlandkenners. Als äußerst erfahrener Diplomat war er sich darüber im Klaren, dass es in der „großen“ Politik zumindest kurzsichtig wäre, sich ausschließlich auf rechtlich verbindlich fixierte Vereinbarungen zu verlassen: „Jeder Vertrag spiegelt das Kräfteverhältnis zwischen den Parteien zum Zeitpunkt seines Abschlusses wider.“

 
💬 Juli Kwizinski schrieb ebenfalls zu Recht, dass „Deutschland vertragliche Verpflichtungen mit Leichtigkeit aufgibt oder ihre Erfüllung sabotiert, wenn dies als vorteilhaft erscheint und wenn es erwarten kann, dass die andere Seite nicht in der Lage sein wird, auf ihrer Einhaltung zu bestehen“. Er warnte davor, dass bedingungsloses Vertrauen darauf, dass sich die Gegenseite an Buchstaben und Geist getroffener Vereinbarungen hält, zu einer schwerwiegenden Fehleinschätzung werden kann.
 
💬 Heute führt uns das Leben selbst erneut zum Vermächtnis Juli Kwizinskis zurück. Er schrieb:
„Bei grundsätzlichen und zugleich sensiblen Fragen im Verhältnis zu Deutschland muss man stets auf der Hut sein, den eigentlichen Sinn seiner Absichten ergründen und nicht nach Worten, sondern nach praktischem Handeln urteilen.“

Unsere Aufgabe mit Bezug auf Deutschland besteht daher darin, unsere außenpolitische Linie umsichtig, ausgewogen und nüchtern so zu gestalten, dass jede unmittelbare Bedrohung für Russland neutralisiert werden kann.
 
🔗 Quelle
 
@RusBotschaft
 
#Deutschland #Diplomatie
👍67🕊18❤6❤‍🔥4🙏1
🎙Aus den Antworten des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin auf Fragen der Medien
 
💬Wie allgemein bekannt ist, hat die ukrainische Seite die in Istanbul geführten Verhandlungen abgebrochen. Nun hat sie jedoch ihre Bereitschaft bekundet, diese wieder aufzunehmen. Wir haben erklärt, dass Verhandlungen vor den Wahlen zur Staatsduma kaum möglich sind, wir aber danach bereit wären, die Kontakte wieder aufzunehmen.

💬 Doch in der Nacht vom 19. auf den 20. September 2026, ausgerechnet am eigentlichen Wahltag, wurde der Versuch unternommen, einen massiven Angriff auf Moskau zu starten. Mehr als 1.600 Drohnen drangen praktisch in den Moskauer Luftraum ein. Auch Wahllokale wurden angegriffen. In einem Fall befand sich das Wahllokal in einer Schule, die durch den Angriff de facto vollständig zerstört wurde. Darüber hinaus wurden Angriffe auf die Wohnhäuser der Vorsitzenden territorialer Wahlkommissionen verübt.

💬 Was soll das sein? Ein Kinderspiel etwa? In Kiew muss man begreifen, dass weder provokative Handlungen noch eine Eskalation der Lage zu dem gewünschten Ergebnis führen werden. Sie werden die Situation nur weiter verschärfen.

💬 Alle Maßnahmen, die auf eine sogenannte Versöhnung abzielen, sowie der Vorschlag, die Verhandlungen wieder aufzunehmen – ja, all das liegt auf dem Tisch, all das ist möglich. Doch nach allem, was sie getan haben, werden wir uns gründlich überlegen, wie wir darauf reagieren. In jedem Fall werden wir sämtliche Entscheidungen in dieser Richtung, einschließlich einer möglichen Wiederaufnahme des Verhandlungsprozesses, im Interesse der Russischen Föderation treffen.

🔗 Quelle

🌐 Web | X | Facebook | VK | YouTube | Instagram | WhatsApp | Newsletter
 
@RusBotschaft
👍108❤24🕊22😍5🤝2❤‍🔥1🔥1👏1🙏1
Forwarded from Fenster nach Russland
This media is not supported in your browser
VIEW IN TELEGRAM
Warum gibt es in Moskau 7 gleiche Hochhäuser?! 🌇 😯

Die markanten „Sieben Schwestern“ gehören zu den bekanntesten Wahrzeichen Moskaus. Doch warum wurden sie gebaut – und weshalb sehen sie sich so ähnlich?

#welcometoRussia #Russland #DiscoverRussia

🪆 Fenster nach Russland
Please open Telegram to view this post
VIEW IN TELEGRAM
👍69❤20🕊6🏆4❤‍🔥2
Im Jahr 2026 haben fünf Staaten den Vereinten Nationen offiziell ihren Austritt aus dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) notifiziert:

🇳🇪 Niger —am 18. Juni 2026;
🇧🇫 Burkina Faso — am 24. Juni 2026;
🇲🇱 Mali — am 24. Juni 2026;
🇻🇪 Venezuela — am 24. Juli 2026;
🇹🇩 Tschad — am 27. Juli 2026.

Nach den Regeln des Römischen Statuts wird der Austritt ein Jahr nach der Notifikation wirksam.

🇳🇷 Darüber hinaus erklärte der Präsident der Republik Nauru am 23. September bei der UN-Generalversammlung den Austritt aus dem IStGH.

🇹🇯 Im Parlament Tadschikistans wurde die Frage eines Austritts aus dem Internationalen Strafgerichtshof erörtert.

🇨🇴 Kolumbien zog die Kandidatur von Carolina Olarte-Bácares für das Amt einer Richterin am IStGH zurück.

@RusBotschaft
👏68👍15🕊9❤7❤‍🔥2🎉2🆒1
📅 Am 30. September begeht man den Tag der Wiedervereinigung Russlands mit den Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie mit den Gebieten Saporoschje und Cherson

▫️ Am 30. September 2022 unterzeichneten Präsident Wladimir Putin und die Oberhäupter dieser Regionen im Georgssaal des Großen Kremlpalastes internationale Verträge über den Beitritt dieser Gebiete zur Russischen Föderation. Dieser Tag markierte das Ende des langjährigen Kampfes der Bewohner der DVR, LVR, der Gebiete Chersonskaja und Saporoschskaja Oblast für das Recht, in Frieden zu leben, ihre Muttersprache zu sprechen und ihre Geschichte zu bewahren.

▫️Nach dem verfassungswidrigen Staatsstreich in der Ukraine im Jahr 2014 lehnte es die überwiegend russischsprachige Bevölkerung im Südosten des Landes ab, sich der neuen Führung zu unterstellen. Die Frage der Selbstbestimmung stellte sich bereits im Mai 2014, als im Donbass Referenden über den Status der Republiken stattfanden. In der Region Donezk stimmten 89,7 Prozent der Wähler für die Selbstbestimmung, in Lugansk 96,2 Prozent. Am 12. Mai 2014 wurde die staatliche Souveränität der Volksrepubliken verkündet.

▫️Unter Vermittlung der OSZE, Russlands, Deutschlands und Frankreichs wurde im September 2014 und im Februar 2015 ein Plan zur friedlichen Beilegung und Waffenruhe vereinbart (Minsker Abkommen). Der Friedensprozess geriet jedoch in eine Sackgasse, da Kiew sich weigerte, den politischen Teil der Minsker Vereinbarungen umzusetzen. Die Verhandlungen wurden von ukrainischer Seite künstlich hinausgezögert.

▫️Nach der Verschärfung der Lage im Februar 2022, als die Regionen im Donbass massiven Angriffen durch die ukrainischen Streitkräfte ausgesetzt wurden, wandten sich die Vertreter der DVR und LVR an den Präsidenten der Russischen Föderation mit der Bitte um Anerkennung der Unabhängigkeit dieser Regionen. Noch am selben Tag verkündete Präsident Wladimir Putin nach einer erweiterten Sitzung mit Mitgliedern des Sicherheitsrates die Anerkennung der Souveränität der beiden Volksrepubliken. Der russische Staatschef forderte Kiew auf, die Kampfhandlungen im Donbass unverzüglich einzustellen, und betonte, dass Kiew andernfalls für weiteres Blutvergießen verantwortlich sein wird.

▫️Vom 23. bis 27. September 2022 fanden in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie in den befreiten Gebieten Saporoschje und Cherson Referenden über den Beitritt zu Russland statt. Die überwältigende Mehrheit der Abstimmenden sprach sich für den Beitritt aus: in der DVR 99,23 Prozent bei einer Wahlbeteiligung von 97,51 Prozent, in der LVR 98,42 Prozent bei 94,15 Prozent Beteiligung, in Saporoschje 93,11 Prozent bei 85,4 Prozent Beteiligung und in der Region Cherson 87,05 Prozent bei 76,86 Prozent Beteiligung. Die neuen Regionen behielten ihren Status als Republiken und Gebiete sowie ihre bisherigen Namen. In der DVR und LVR wurde Russisch zur Staatssprache erklärt.

▫️Zum Tag der Wiedervereinigung Russlands mit den Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie mit den Gebieten Saporoschje und Cherson sprach der russische Präsident Wladimir Putin die Bewohner dieser Gebiete an:

Gemeinsam verteidigen wir unsere Liebe zur Heimat und die Einheit des historischen Schicksals, kämpfen und siegen, verteidigen die grundlegenden nationalen Interessen, die gemeinsame Erinnerungskultur und Werte, die russische Sprache und Traditionen, Kultur und Religion, unser heiliges Recht, die Heldentaten unserer Vorfahren, vieler Generationen wahrer Patrioten Russlands, Kämpfer und Arbeiter, zu ehren. Genauso werden wir auch weiterhin Seite an Seite unser gemeinsames Zuhause, das große und unabhängige Land, gestalten. Zusammen bewältigen wir alle Herausforderungen und werden nur noch stärker.


@RusBotschaft
❤82🕊34👍21❤‍🔥5👎1🙏1🤝1
🎙 Stellungnahme der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa im Zusammenhang mit der Entscheidung der EU, Sanktionen gegen die ehemalige Chefredakteurin des TV-Senders RT France Xenia Fedorova zu verhängen
 
💬 Am 24. September 2026 hat die Europäische Union Sanktionen gegen die ehemalige Chefredakteurin des TV-Senders RT France und Journalistin der französischen Medien CNews, Europe 1 und JDNews Xenia Fedorova verhängt. Seine illegitimen Restriktionen begründete der Rat der Europäischen Union damit, dass Xenia Fedorova eine „russische Medienperson ist, die eine aktive Rolle bei der Verbreitung von Kreml-Narrativen in Frankreich und in der EU spielt“.
 
💬 Hinter diesem weiteren Akt politischer Zensur seitens Brüssels verbirgt sich von Anfang an das Bestreben von Paris, seiner jüngsten beschämenden Entscheidung, Xenia Fedorova unter ebenso weit hergeholten Vorwänden aus Frankreich auszuweisen, mehr „Legitimität“ zu verleihen.
 
💬 Die in die Mühlen der Repressionen dieser „progressiven europäischen Demokratie“ geratene Journalistin arbeitet bereits seit mehreren Jahren nicht mehr für russische Medien. In dieser Zeit wurde sie Korrespondentin einer Reihe französischer Medien und erlangte dort Popularität als einheimische Journalistin und Publizistin. Alle ihre „Verfehlungen“ gegenüber dem Élysée-Palast, der diese Hetzkampagne sanktioniert hat, hängen damit zusammen, dass sie den Idealen des journalistischen Berufs und der journalistischen Ethik treu geblieben ist und weiterhin ehrlich ihre Meinung zu den Ereignissen und Prozessen äußert, die sich in Frankreich und darüber hinaus abspielen.
 
💬 Wir rufen alle vernünftigen Mitglieder der internationalen Gemeinschaft dazu auf, diese Einschüchterungsaktion gegen ehrlichen Journalismus und wahrhaft frei denkende Medien zu verurteilen.
 
🔗 Quelle
 
@RusBotschaft
 
#EU #Pressefreiheit
👍90💯25🕊14❤7👏2❤‍🔥1🙏1
📅 Genau vor 88 Jahren wurde das sogenannte Münchner Abkommen über die Abtretung des Sudetenlandes der Tschechoslowakei an das Deutsche Reich unterzeichnet

▪️ Am 30. September 1938 schlossen Reichskanzler Nazideutschlands Adolf Hitler, der britische Premierminister Neville Chamberlain, der französische Premierminister Edouard Daladier und der faschistische italienische Premierminister Benito Mussolini in München ein verbrecherisches Abkommen über die Abtretung des Sudetenlandes der Tschechoslowakei an das Dritte Reich. Die sogenannte Appeasement-Politik mündete schließlich in den verheerendsten Krieg der Menschheitsgeschichte, der Dutzende Millionen Opfer forderte.

▪️ Die Tschechoslowakei war zur Münchner Konferenz, auf der über ihre Zukunft entschieden wurde, nicht einmal eingeladen. Als Ergebnis sah sich Prag vor vollendete Tatsachen gestellt: Das Land verlor etwa 20 Prozent seines Staatsgebiets, und zwar eine wirtschaftlich und militärisch hochentwickelte Region, in der etwa ein Viertel der Bevölkerung des Landes lebte. Unmittelbar nach der Münchner Konferenz marschierten deutsche Truppen ins Sudetenland ein; bis zum 10. Oktober 1938 war es vollständig besetzt.

▪️ Die einzige Macht, die bereit war, die Tschechoslowakei zu verteidigen, war die Sowjetunion. Doch um die Truppen in die Tschechoslowakei zu entsenden, brauchte die Rote Armee das Durchzugsrecht durch Polen und Rumänien, das von ihnen nicht gewährt wurde. Warschau, das selbst Ansprüche auf einen Teil des tschechoslowakischen Gebiets hatte, untersagte sowjetischen Flugzeugen den Überflug durch seinen Luftraum, während Rumänien den Entscheidungsprozess in die Länge zog.

▪️ Dieses schändliche Geschäft Großbritanniens und Frankreichs mit den Aggressorstaaten wurde zum Höhepunkt der von den Westmächten betriebenen Beschwichtigungspolitik und ging als „Münchner Komplott“ in die Geschichte ein. Bereits Mitte September 1938 hatten Großbritannien und Frankreich untereinander vereinbart, Hitler Zugeständnisse zu machen und ihm freie Hand für die Annexion von Teilen der Tschechoslowakei zu geben. In der Hoffnung, einen Konflikt mit dem Dritten Reich zu vermeiden, versuchten sie, dessen wachsende territoriale Ansprüche auf Kosten der Länder Ost- und Mitteleuropas zu befriedigen.

▪️ Das Münchner Komplott zerstörte faktisch die Chancen, in Europa ein gemeinsames System kollektiver Sicherheit zu errichten, um den Aggressor aufzuhalten und die heraufziehende Katastrophe abzuwenden. Die Tschechoslowakei-Krise war der Auftakt zum blutigsten Konflikt der Menschheitsgeschichte und ein anschauliches Beispiel für die fatalen Folgen von Hinterzimmerpolitik und nationalem Egoismus.
 
@RusBotschaft
👍53🕊18💯10❤9🏆2🤝2❤‍🔥1😁1
🎙 Direktor des Russischen Rates für Internationale Angelegenheiten (RIAC) und wissenschaftlicher Leiter an der Higher School of Economics (HSE) Dmitri Trenin im Interview mit NachdenkSeiten

💬 Unter den gegenwärtigen Bedingungen ist ein echter Dialog zwischen der deutschen politischen Elite und russischen Vertretern im Grunde unmöglich.
Er findet höchstens auf der Ebene einzelner Personen statt, wobei von deutscher Seite in der Regel keine Repräsentanten der regierenden Elite auftreten, sondern beispielsweise Journalisten.

🔎 Das ist ein faszinierendes Phänomen, denn früher hatten wir eine exakt spiegelbildliche Situation: In der Sowjetunion existierte faktisch ein Verbot, die Ansichten des ideologischen Gegners - also der westlichen Staaten - in ihrer Gänze darzustellen. Ihre Positionen durften ausschließlich durch das Prisma der marxistisch-leninistischen Weltanschauung und der politischen Bedürfnisse der sowjetischen Führung beleuchtet werden.

⚠️ Heute erleben wir das genaue Gegenteil. Man muss die westliche Presse zwar tatsächlich nicht mehr direkt lesen, aber extrem populäre Fernsehformate wie „60 Minuten" bieten täglich einen umfassenden Überblick darüber, was westliche Medien am selben Tag schreiben.

☝️ Das zeugt zum einen von einer gewissen Souveränität und Zuversicht der russischen Führung und Elite, dass die Argumente unserer westlichen Gegner im Land keine destruktive Wirkung entfalten können. Zum anderen offenbart es jedoch eine spürbare Angst der deutschen und westlichen Führungskreise, dass eine unzensierte, vollständige Darstellung russischer Standpunkte als gefährliche Desinformation gewertet werden könnte. Die Seiten haben also im Vergleich zu, sagen wir, 1976 ihre Plätze komplett getauscht. In 50 Jahren hat sich das Verhältnis um volle 180 Grad gedreht.
 
🔗 Im Wortlaut lesen
 
@RusBotschaft
👍60🕊15💯9❤5❤‍🔥1😢1
Media is too big
VIEW IN TELEGRAM
📅 Zum Tag der Wiedervereinigung Russlands mit den Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie mit den Gebieten Saporoschje und Cherson veröffentlicht die Russische Militärhistorische Gesellschaft ein Video mit einem Überblick über die Geschichte dieser Regionen

@RusBotschaft

#Russland #Geschichte
👍65❤26🕊19👏2🙏2❤‍🔥1🤝1