Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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#ForumDerVereinigtenKulturen

🗓 Am 26. September ging das XII. Internationale Forum der Vereinigten Kulturen in Sankt Petersburg im Hauptsitz des Staatlichen Eremitage-Museums zu Ende – die zentrale Veranstaltung des Jahres zur Förderung des interkulturellen Dialogs und zur Stärkung des gegenseitigen Verständnisses zwischen Ländern und Völkern auf der Grundlage von Inklusion, Zusammenhalt sowie der Bewahrung der sprachlichen, kulturellen und geistigen Identität und Eigenart.

Am Forum nahmen 4.500 Menschen teil, darunter 45 offizielle Delegationen aus 73 Staaten.

Delegationen aus mehr als 10 Ländern waren auf hoher Ebene vertreten – unter Leitung der jeweiligen Kulturminister.

💬 Das zentrale Ereignis der Petersburger Veranstaltung war die Ansprache des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin:

Kultur kann Brücken zwischen Menschen bauen <...> und dient dort als ein wichtiges und unverzichtbares Mittel der Kommunikation und des Dialogs, wo politische und wirtschaftliche Beziehungen aufgrund verschiedenster Widersprüche, Sanktionen und Beschränkungen eingefroren oder zum Erliegen gekommen sind.

Unser Land hat sich historisch als Raum des Zusammenwirkens von Völkern, Sprachen und Bräuchen entwickelt. Und Einheit bedeutet für uns nicht Gleichförmigkeit, sondern Zusammenhalt, der auf der behutsamen und eigenständigen Entwicklung jedes Volkes, jeder ethnischen Gemeinschaft beruht. <...>

Kultur spielt in diesem Prozess eine Schlüsselrolle – ebenso wie in unserer komplexen Welt mit ihren Konflikten, tiefgreifenden technologischen und gesellschaftlichen Veränderungen und dem Wettbewerb zwischen den Ländern.


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Am Rande des Forums wurden 84 Veranstaltungen in zehn thematischen Blöcken durchgeführt, unter anderem zur Entwicklung des Museumswesens, der Theater- und Musikkunst, der Filmindustrie, zur kulturellen Souveränität, Bildung, künstlicher Intelligenz und weiteren Themen.

✍️ Es wurden 33 Vereinbarungen über die Entwicklung der Zusammenarbeit in den Bereichen Kultur, Museums- und Theaterwesen, Bildung sowie Erhaltung des kulturellen Erbes unterzeichnet.

Der Schwerpunkt liegt auf der Erarbeitung eines Konzepts für die Entwicklung der Theaterkunst bis 2035 sowie auf dem Ausbau der Zusammenarbeit mit Berufsverbänden aus Vietnam, den arabischen Staaten und Iran. Zudem wurde eine Reihe bilateraler Dokumente zwischen Russland und mehreren befreundeten Staaten unterschrieben.

💬 Die Kulturministerin der Russischen Föderation Olga Ljubimowa:

Unser Forum hat erneut seinen Status als angesehene Plattform für einen möglichst offenen und freien Dialog bestätigt, auf der Vertreter verschiedener Länder, Völker und Kulturen zusammenkommen, um ein gemeinsames Ziel zu verfolgen – die Herausforderungen für die Weltkultur zu benennen und die notwendigen Lösungen zu ihrer Bewältigung zu überdenken.


📑 Zusammenfassung des Vorsitzenden des Organisationskomitees zu den Ergebnissen des Forums 2026

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Quelle
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🎙 Aus der Rede des Außenministers der Russischen Föderation Sergej Lawrow in der Generaldebatte der 81. Tagung der UN-Generalversammlung (New York, 26. September 2026)
 
💬 Die Weltpolitik ist vom tiefgreifenden Wandel geprägt. Vor unseren Augen entsteht eine gerechtere multipolare Weltordnung. Die Staaten des Globalen Südens und Ostens etablieren sich als souveräne Entwicklungszentren und übernehmen Verantwortung für die Gewährleistung der Sicherheit in ihren jeweiligen Regionen. Sie bekennen sich zum Völkerrecht, lehnen externen Druck ab und sind am Wohlergehen aller Staaten interessiert. Diese konstruktive Philosophie liegt auch der russischen Außenpolitik zugrunde und wird von zahlreichen Gleichgesinnten mit uns geteilt.
 
💬 Doch nicht alle mögen diese Entwicklung. Die westliche Minderheit gibt ihre Versuche nicht auf, ihre Privilegien zu bewahren und der übrigen Welt ihre „Regeln“ aufzuzwingen. Der Westen greift immer häufiger zu roher Gewalt, handelt unberechenbar und riskant und gefährdet damit Leben und Wohlergehen von Millionen, wenn nicht Milliarden Menschen auf unserem gemeinsamen Planeten.
 
💬 Zu Beginn dieses Jahres endete die unter Verletzung jeglicher Normen erfolgte Invasion der Vereinigten Staaten in Venezuela mit der Gefangennahme von Präsident Nicolas Maduro und seiner Ehefrau. Als inakzeptablen Ausdruck machtpolitischen Diktats betrachten wir die Tötung des Obersten Führers, Irans Ajatollah Ali Chamenei, sowie von Angehörigen seiner Familie und Mitgliedern der militärischen und politischen Führung der Islamischen Republik. Wiederholte Ausbrüche bewaffneter Konfrontation in der Region des Persischen Golfs und der Straße von Hormus dauern an, obwohl die Schäden für die internationale Schifffahrt und den Welthandel für alle offenkundig sind. Dringende Maßnahmen sind erforderlich, um die katastrophale humanitäre Lage in Kuba zu verbessern, das heute einem beispiellosen Druck seitens seines nördlichen Nachbarn ausgesetzt ist. Auf dem Balkan missachtet die Europäische Union die Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrates in eklatanter Weise und zwingt Serbien dazu, sich mit dem Verlust der Provinz Kosovo abzufinden sowie auf seine Geschichte und das Andenken seiner Vorfahren zu verzichten. Dies sind lediglich einige der eklatantesten Beispiele, die vorrangige Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft erfordern.
 
💬 In demselben Geist der Missachtung des Völkerrechts stellen auch die verantwortungslosen Handlungen der ausländischen Unterstützer des Kiewer Regimes eine ernsthafte Bedrohung für den internationalen Frieden und die Sicherheit dar. Im Streben nach dem utopischen Ziel, Russland einzudämmen, hat der Westen eigenhändig das europäische Sicherheitssystem zerstört und in Kiew ein russophobes Regime herangezogen. Im Bewusstsein der Aussichtslosigkeit ihrer Bemühungen setzt man in Europa alles daran, eine friedliche Beilegung des Konflikts zu behindern und die Aussichten auf Verhandlungen zunichtezumachen, an denen viele interessiert sind, darunter auch die Trump-Administration. Der Westen pumpt das ukrainische Regime weiterhin mit Waffen auf und unterstützt Kiew dabei, Drohnen und Raketen auf Zivilisten und zivile Infrastruktur auszurichten. Im Westen träumt man davon, Russland eine „strategische Niederlage“ zuzufügen.
 
💬 Indem Russland im Jahr 2022 die militärische Sonderoperation zum Schutz der Menschen im Donbass und in Noworossija vor ihrer Vernichtung durch das Kiewer Regime begonnen hat, setzt Russland den Kampf für ihre Sicherheit und ihre Rechte in voller Übereinstimmung mit Buchstaben und Geist der UN-Charta fort. Wir werden unseren Kampf für Wahrheit und Gerechtigkeit bis zum Ende führen: Die Ziele der militärischen Sonderoperation werden erreicht, die Bedrohungen für die Sicherheit Russlands beseitigt und das friedliche Leben wiederhergestellt.
 
🔗 Quelle
 
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#UN #Weltordnung #Völkerrecht

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🇷🇺 Der russische Präsident Wladimir Putin
 
💬 Vor vier Jahren sind die Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie die Gebiete Saporoschje und Cherson zu vollberechtigten Subjekten der Russischen Föderation geworden und in den Bestand des großen Russlands zurückgekehrt.
 
💬 Dieser Tag ist zum Inbegriff des unaufhaltsamen Strebens unseres Volkes nach Wiederherstellung der historischen Einheit geworden, des gerechten Kampfes des ganzen Landes, der Einwohner des Donbass und Noworossijas für Freiheit und Gerechtigkeit, der Heldentat der Freiwilligenkämpfer von 2014 und der Helden der militärischen Spezialoperation, die sich zur Verteidigung der Heimat und unseres Volkes erhoben haben. Unter äußerst schwierigen, frontnahen Bedingungen haben Millionen Menschen an den Referenden teilgenommen – ich möchte betonen: in strikter Übereinstimmung mit dem Völkerrecht – und ihre legitime Wahl getroffen. Diese Wahl war vollkommen eindeutig und klar: sich mit Russland, mit ihrem Volk wiederzuvereinigen.
 
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📬 Aus dem Briefkasten unserer Botschaft

✍️ Herr D. schreibt:

Sehr geehrte Mitarbeiter der Botschaft,

Mit Befremden und Bestürzung habe ich die Erklärung der deutschen Bundesregierung zur Schließung des Konsulates in Bonn, des Russischen Hauses in Berlin und weiterer gegen Russland gerichteter Maßnahmen zur Kenntnis nehmen müssen. Als Vorwand dient der sogenannte Drohnenvorfall in Leipzig, zu dem seitens der deutschen Behörden bislang keinerlei Erkenntnisse zu den Hintergründen und schon gar keine Beweise vorgelegt wurden. Ich bin überzeugt, dass es sich hier um einen Vorwand zur weiteren Eskalation und zur weiteren Verschlechterung der ohnehin schon angespannten Beziehungen zwischen Deutschland und Russland handelt. Nutznießer dieser Entwicklung sind vor allem der deutsche und europäische militärisch-industrielle Komplex und das Kiewer Regime.


💌 Wir bedanken uns herzlich bei dem Verfasser dieses Briefes.
 
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🎙 Aus dem Grußwort des stellvertretenden Außenministers der Russischen Föderation Dmitri Ljubinskij bei der Eröffnung des Rundtischgesprächs „Die Zeit von Juli Kwizinski: Zum 90. Geburtstag eines herausragenden Diplomaten und Deutschlandexperten“ (28. September 2026)
 
💬 Heute erleben wir, wie die Militarisierung der deutschen Wirtschaft sowie des gesellschaftlichen und politischen Lebens auf Hochtouren vorangetrieben wird. Zur Rechtfertigung dieser revanchistischen Bestrebungen werden der deutschen Bevölkerung erneut erfundene Geschichten von einer „russischen Bedrohung“ vermittelt. Die Frage der historischen Verantwortung für die Verbrechen des Nazismus gegenüber den Völkern der Sowjetunion wird von den deutschen Behörden nicht nur ignoriert, sondern auch systematisch aus dem Gedächtnis der neuen Generation deutscher Bürger verdrängt.
 
💬 Ein weiterer Schlag gegen die verbliebenen Reste der bilateralen Beziehungen, die über viele Jahre hinweg von mehreren Generationen russischer Diplomaten und ihrer deutschen Kollegen mit großer Mühe aufgebaut worden waren, war die unter einem konstruierten und provokativen Vorwand erfolgte Schließung des letzten russischen Generalkonsulats auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland in Bonn sowie die entsprechende Entscheidung hinsichtlich des Russischen Hauses in Berlin. Damit streicht die herrschende Elite Deutschlands ganze Kapitel der eigenen, bereits nach dem Krieg geschriebenen Geschichte, ohne sich im Geringsten Gedanken über die Folgen zu machen.
 
💬 Zugleich werden offenkundige Verstöße gegen ein für die staatliche Ordnung der heutigen Bundesrepublik Deutschland grundlegendes Dokument – den Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland von 1990 – erneut verschwiegen oder beliebig ausgelegt. Entgegen dem eindeutigen Verbot in Artikel 5 Absatz 3 des genannten Vertrags ist seit Oktober 2024 im ostdeutschen Rostock auf einem Stützpunkt der Deutschen Marine ein regionaler NATO-Marinestab tätig, in dem neben deutschen Soldaten auch Dänen, Briten, Italiener und Militärangehörige weiterer NATO-Staaten Dienst leisten.
 
💬 In letzter Zeit haben die Diskussionen über die technische Möglichkeit deutscher Fachleute, innerhalb sehr kurzer Zeit eigene Kernwaffen zu entwickeln, deutlich zugenommen. Diese gezielt lancierten Äußerungen sind nicht völlig aus der Luft gegriffen – die Erfahrung zeigt: Wo Rauch ist, ist auch Feuer. Heute werden an führenden akademischen Einrichtungen Deutschlands aktiv Forschungsarbeiten betrieben, die unmittelbar auf den Bereich der Kernwaffen ausgerichtet sind. Dabei handelt es sich um bestätigte Tatsachen. Angesichts der ausgeprägten militaristischen Vergangenheit Deutschlands und der überzogenen Ambitionen der herrschenden Elite, die entschlossen ist, die Bundeswehr „wieder“ zur „stärksten Armee Europas“ zu machen, geben derartige Bestrebungen im nuklearen Bereich Anlass zu einer gewissen Besorgnis.
 
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#Deutschland
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🎙 Aus den Antworten des russischen Außenministers Sergej Lawrow auf Medienfragen nach der 23. Tagung des Internationalen Diskussionsklubs „Waldaj“ (29. September 2026)
 
❓ Frage: Polen beabsichtigt, auf seinem Territorium eine Produktion von Patriot-Raketen aufzubauen. Wo liegt die Grenze der Verwicklung der europäischen Staaten in den Ukraine-Konflikt, nach deren Überschreitung Russland eine direkte militärische Antwort geben muss?
 
💬 Sergej Lawrow: Dazu haben wir eine Militärdoktrin, die Präsident Wladimir Putin mehrmals zitiert hat. Ich rufe sie dazu auf, entsprechende Kapitel dieses wichtigsten Dokuments aufmerksam zu lesen.
 
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#Russland #Waldaj
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🎙 Antwort der Pressesprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa, auf eine Frage der Medien bezüglich der Möglichkeit eines Atomschlags gegen NATO-Staaten im Falle eines Versuchs, Kaliningrad zu isolieren

❓ Frage: Entspricht die gestrige Erklärung der russischen Botschaft in Irland, in der für den Fall eines Versuchs, Kaliningrad zu isolieren, ein Atomschlag gegen NATO-Staaten in Betracht gezogen wird, der offiziellen Position des russischen Außenministeriums? Was genau hat eine solche Erklärung gerade jetzt, im September 2026, ausgelöst?

💬 Antwort: Die russophobe Hysterie revanchistischer Kreise im Westen hat ihren Höhepunkt erreicht. Einzelne Hitzköpfe treiben Europa systematisch in einen potenziellen Konflikt und bereiten eine weitere Eskalation der Spannungen vor. Die europäische Bevölkerung wird mit apokalyptischen Szenarien und angeblichen „hybriden“ Bedrohungen eingeschüchtert, die von unserem Land ausgehen sollen.

💬 Der Westen hat einen Kurs der totalen Militarisierung eingeschlagen. Die Truppenstärke wird erhöht, während die Verteidigungsausgaben der an Russland grenzenden NATO-Mitgliedstaaten ein beispielloses Niveau erreichen. Die militärische Infrastruktur des Bündnisses wird ausgebaut. Der Bau neuer Anlagen der Rüstungsindustrie sowie die Integration ziviler Innovationen und von Dual-Use-Technologien in den Verteidigungssektor schreiten zügig voran. In Europa wurde in kürzester Zeit eine regelrechte „Drohnenproduktionskette“ aufgebaut.

💬In unmittelbarer Nähe unserer Grenzen hält die Allianz aggressive Manöver ab, bei denen Angriffsszenarien gegen unser Land durchgespielt werden. Dazu gehören eine mögliche Blockade des Kaliningrader Gebiets, die Isolierung russischer Ostseehäfen sowie die Verlegung von Bündnistruppen durch den Suwalki-Korridor. Zudem wurde eine enge Zusammenarbeit mit der Ukraine aufgebaut, um deren Erfahrungen aus realen Kampfhandlungen gegen die russischen Streitkräfte zu übernehmen.

💬 Einige europäische Staats- und Regierungschefs erlauben es sich, öffentlich über die Möglichkeit zu spekulieren, „russische Luftverteidigungsstützpunkte und Raketenkomplexe“ im Kaliningrader Gebiet „dem Erdboden gleichzumachen“. Einzelne an Russland grenzende EU-Staaten brüsten sich mit ihrer Bereitschaft, Atomwaffen auf ihrem Hoheitsgebiet zu stationieren, und nehmen entsprechende Änderungen an ihrer nationalen Gesetzgebung vor.

💬 Eine derart unvernünftige Politik ermöglicht es manchen einerseits, eine steile politische Karriere zu machen und EU-Haushaltsmittel abzuschöpfen. Andererseits scheinen die gescheiterten europäischen Strategen zu dem Schluss zu gelangen, dass sich die Folgen ihrer gewaltigen Fehlschläge nur durch einen Krieg aus der Welt schaffen ließen.

💬 Der polnische Außenminister Sikorski träumt davon, Russland militärisch zu besiegen. Der estnische Verteidigungsminister spricht öffentlich über die Vorteile eines „Präventivkrieges“ gegen unser Land. Dabei sind diese Politiker – und nicht nur sie – davon überzeugt, dass der Krieg ausschließlich mit solchen Mitteln geführt werde, bei denen die NATO ihrer Ansicht nach im Vorteil sei. Diese Politiker müssen in die Realität zurückfinden.

☝️ Wir hoffen, dass unsere Warnungen von denjenigen gehört werden, an die sie gerichtet sind.

Wie der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, erklärte, stellt unser Land keine Bedrohung für die europäischen Staaten dar und beabsichtigt auch nicht, sie anzugreifen. Niemand sollte jedoch daran zweifeln, dass Russland über alle erforderlichen Mittel verfügt, um jede Aggression abzuwehren und jeden Angreifer zu besiegen. Sollte Europa Russland angreifen, wäre dies ein ganz anderer Krieg – und er wäre sehr kurz.

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📆 Der Nürnberger Prozess: Ein Blick aus Moskau

Ausstellung zum 80. Jahrestag des Abschlusses des Tribunals in Nürnberg

Was wissen wir über den Nürnberger Prozess? Bestenfalls – dass es einen Gerichtsprozess gegen die nazistischen Hauptkriegsverbrecher gab, und die Führungsriege des Dritten Reichs dabei zur Todesstrafe verurteilt wurde. Kaum besser ist die Situation auch in den ehemaligen Alliierten-Staaten: Großbritannien, USA, Frankreich. Im historischen Massenbewusstsein, das durch Schulbücher und Hollywood gebildet wurde, traten die angelamerikanischen Verdienste bei der Durchführung des internationalen Tribunals in den Vordergrund. Die Rolle der Sowjetunion wurde de facto vergessen (dasselbe ist im Westen auch mit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs im Ganzen).

Inzwischen ist die Geschichte der Vorbereitung und Durchführung des „Gerichtsprozesses der Völker“ in Nürnberg nicht ganz einfach und auch spannend. Die Ausstellung zielt darauf ab, ihre Etappen möglichst objektiv darzustellen – von der Entstehung der Idee des internationalen Militärgerichtshofs bis zur Hinrichtung der nazistischen Hauptkriegsverbrecher.

🔗 Link zur Ausstellung

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🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa:
 
💬 Das Regime in Kiew erfindet unter Mitwirkung – oder schlicht auf Geheiß – westlicher Drahtzieher Lügengeschichten und Mythen. Aus dem damit verfolgten Ziel macht niemand ein Geheimnis: Russland soll dämonisiert werden. Das Szenario ist immer dasselbe: ein „blutiges Verbrechen“, Fotos, reißerische Schlagzeilen und haltlose Anschuldigungen, die sich bei näherer Betrachtung entweder auf unzuverlässige Informationen stützen oder schlicht als glatte Lügen erweisen.
 
💬 Derzeit wird auf diese Weise eine antirussische Kampagne rund um die schwierige humanitäre Lage in Aljoschki in der Region Cherson angeheizt. Das Kiewer Regime versucht, daraus ein „Butscha 2.0“ zu machen. Selbstverständlich wird unserem Land die Schuld an allem gegeben, während internationale Organisationen aufgefordert werden, einzuschreiten, Russland zu verurteilen und zu bestrafen. Dabei wird aus irgendeinem Grund das Wesentliche verschwiegen: Wer trägt tatsächlich die Verantwortung für diese humanitäre Katastrophe?
 
💬 Betrachten wir die Fakten. Aljoschki liegt etwa drei Kilometer von den Stellungen der ukrainischen Streitkräfte entfernt und damit in Reichweite ukrainischer Artillerie, Mehrfachraketenwerfer und Drohnen sowie im Zielgebiet regelmäßiger Angriffe. Allein vom 14. bis zum 20. September 2026 verübten die ukrainischen Streitkräfte 717 Angriffe auf die Gemeinde Aljoschki: 314 Artillerie- und Mörserangriffe sowie 403 Drohnenangriffe.
 
💬 Seit Februar 2026 führen die ukrainischen Streitkräfte eine ununterbrochene „Drohnenbelagerung“ der Stadt durch. Infolge zahlreicher Angriffe auf Einrichtungen der Energieinfrastruktur ist Aljoschki von der zentralen Strom- und Wasserversorgung abgeschnitten. Einrichtungen der sozialen Infrastruktur, Märkte sowie Ausgabestellen für humanitäre Hilfe, die für die verbliebenen Einwohner buchstäblich zu einem Zentrum des täglichen Lebens und des sozialen Austauschs geworden sind, werden regelmäßig von Kämpfern des Kiewer Regimes angegriffen. Das Kreiskrankenhaus steht unter ständigem Drohnen- und Mörserbeschuss. Da drängt sich die Frage auf: Wer beschießt es eigentlich? Natürlich das Kiewer Regime.
 
💬 Aufgrund der de facto bestehenden Belagerung der Stadt und wahlloser Angriffe auf Fahrzeuge der sozialen Dienste ist die Evakuierung schwerkranker oder schwerverletzter Menschen nahezu unmöglich geworden. Wer ist dafür verantwortlich? Das Kiewer Regime.
 
💬 Am 1. September 2026 griffen die ukrainischen Streitkräfte entgegen ihren eigenen Erklärungen, wonach Lieferungen humanitärer Hilfsgüter an die Zivilbevölkerung nicht behindert würden, einen Freiwilligenkonvoi an, der mit zehn Tonnen Lebensmitteln und Medikamenten nach Aljoschki unterwegs war. Ukrainische Drohnen griffen den Konvoi an und zwangen die Freiwilligen, die Hilfsgüter und ihre Fahrzeuge zurückzulassen und sich zu Fuß vor den Angriffen der Neonazis in Sicherheit zu bringen.
 
💬 Somit ist offensichtlich, dass die Ukraine eigenhändig eine humanitäre Katastrophe herbeiführt und zugleich versucht, Russland die Schuld dafür zuzuschieben. Das Leben der Menschen, die das Regime von Wladimir Selenskij heuchlerisch zu den seinen zählt, bedeutet ihm nichts.
 
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#Aljoschki
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🎥Der international tätige russische Regisseur Nikolai Lebedev verbindet seinen Film "In the Shadows of Nuremberg" über die Nürnberger Prozesse mit einer sehr persönlichen Familiengeschichte. Sein Onkel wurde im Zweiten Weltkrieg nahe Wien getötet, sein Vater suchte jahrzehntelang vergeblich nach dessen Grab. Für Lebedev steht dahinter eine größere Frage: Wie kann ein Mensch Krieg und Katastrophen überstehen, ohne Hass die Oberhand gewinnen zu lassen? Diese Gedanken flossen auch in seinen Film über Nürnberg ein, der mit internationalen Schauspielern und Filmschaffenden aus zahlreichen Ländern entstand.

🔗Das vollständige Interview mit Nikolai Lebedev über seine Geschichte ist über den folgenden Link verfügbar:
https://www.youtube.com/watch?v=dRYuieqyMAE
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🎙 Aus der Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf der Plenarsitzung der 23. Konferenz des Internationalen Diskussionsklubs „Waldaj“ (1. Oktober 2026)
 
💬 Wir schüchtern niemanden ein. Die jüngsten Erklärungen des russischen Außenministeriums und der russischen Botschaften zur Situation um Kaliningrad sind keine Einschüchterung, sondern eine Reaktion auf den Versuch, uns einzuschüchtern.
 
💬 Wir hören ständig Äußerungen westlicher, europäischer Politiker über Vorbereitungen auf einen Krieg mit Russland in den Jahren 2029–2030. Ständig. Zugleich beobachten wir konkrete Schritte: eine Militärübung nach der anderen in der Ostsee, anschließend Versuche, unsere Schiffe und sonstigen Wasserfahrzeuge festzuhalten. All das ist doch Eskalation.
 
💬 Dann folgte die Erklärung zur Region Kaliningrad. Sollte es zu einem direkten Angriff auf die Russische Föderation kommen, in diesem Fall ist Kaliningrad gemeint, möglicherweise aber auch andere Gebiete, wird sich zwangsläufig und unverzüglich die Frage nach dem Einsatz sämtlicher Waffen stellen, die unserem Land zur Verfügung stehen. Das ist unvermeidlich.
 
💬 Warum? Erstens verstehen wir, dass uns ein Gegner gegenüberstehen wird, der uns zahlenmäßig um das Doppelte übertrifft. Er verfügt über ein erhebliches wirtschaftliches und militärisches Potenzial. Ja, wir werden nicht über allzu viele Kräfte und Mittel verfügen, um dieser Bedrohung entgegenzutreten. Deshalb werden wir in dieser Auseinandersetzung unsere Wettbewerbsvorteile nutzen müssen. Ja, selbstverständlich sind Frankreich und Großbritannien Atommächte. Das verstehen wir sehr gut und sind uns dessen vollkommen bewusst. Doch über solche Kampfmittel, die Russland heute besitzt, verfügt sonst niemand. Und genau darin liegen unsere Wettbewerbsvorteile.
 
💬 Übrigens ist in den Erklärungen des russischen Außenministeriums zur Region Kaliningrad nicht vom Einsatz von Atomwaffen die Rede. Dort handelt es sich um den Einsatz aller Kräfte und Mittel, die unserem Land zur Verfügung stehen. Wie genau das geschehen wird, werden wir dann selbst entscheiden.
 
💬 Ich denke, dass man in Europa meine Worte jetzt aus dem Zusammenhang reißen und die These verbreiten wird, Russland drohe mit Atomwaffen. Damit soll die Aufmerksamkeit der eigenen Bürger davon abgelenkt werden, dass diese Länder selbst eine aggressive Politik gegenüber Russland betreiben und ihre Bürger an eine gefährliche Schwelle der Konfrontation heranführen.
 
💬 Wir bedrohen niemanden. Wir haben nicht die Absicht, irgendjemanden anzugreifen – weder im Jahr 2029 noch 2030 noch 2050. Sollten wir jedoch mit einer Aggression konfrontiert werden, werden wir gezwungen sein, darauf zu reagieren. Die Bürger der europäischen Länder müssen das klar verstehen und zwischen unserer Position und der Position bestimmter gegenwärtiger politischer Führungen ihrer Staaten unterscheiden. Mir scheint jedoch, dass dieses Verständnis vorhanden ist. Das erkennen wir gerade an den Wahlergebnissen und an der Stimmung in den größten europäischen Ländern.
 
🔗 Quelle
 
@RusBotschaft
 
#Russland #Waldaj
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