Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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🎙 Aus der Rede des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin auf der Plenarsitzung der 23. Konferenz des Internationalen Waldai-Diskussionsklubs (1. Oktober 2026)
 
💬 Die aktuellen Ereignisse in der Welt, die gegenwärtigen Konflikte und Erschütterungen sind zu einem großen Teil darauf zurückzuführen, dass Politiker gegen Ende des 20. Jahrhunderts sowohl im Osten als auch im Westen es nicht wollten, dazu nicht bereit oder nicht in der Lage waren, sich ernsthaft und gründlich mit der Epoche tiefgreifender Veränderungen auseinanderzusetzen. Doch auch damals, in jener inzwischen weit zurückliegenden Zeit, gab es im Osten wie im Westen andere Politiker, die die Probleme sehr genau erkannten und aus meiner Sicht die richtigen Wege zu ihrer Lösung aufzeigten. Ihre Einschätzungen kann man heute geradezu als prophetisch bezeichnen.
 
💬 Wissen Sie, ich habe mich bereits ein paar Mal öffentlich an einen deutschen Politiker erinnert: Egon Bahr. Er gehörte dem Präsidium des SPD-Parteivorstands an.
 
💬 Ich möchte nur einige Beispiele nennen. Als ich seine Gespräche mit der sowjetischen Führung gelesen habe – sowohl in Bonn als auch in Moskau –, war ich wirklich erstaunt darüber, was für ein gehaltvoller, kluger und sachkundiger Mensch er war. Ich möchte einige seiner Äußerungen aus dem Juni und Februar 1990 zitieren – also, wie wir verstehen, aus einer Zeit, die für das Schicksal Europas und der ganzen Welt von entscheidender Bedeutung war.
 
💬 Was Herrn Bahr vor allem beschäftigte, war die Gefahr, dass die Konfrontation in Europa auch nach der Wiedervereinigung Deutschlands fortbestehen und, ich zitiere, der Einfluss jener Kreise in der NATO gestärkt werden könnte, die keineswegs gewillt sind, den Weg zu einer gesamteuropäischen Zusammenarbeit und zum Abbau der Konfrontation einzuschlagen. Schon damals sah er, dass es solche Kreise gab. Und er musste es wohl besser wissen, nicht wahr? Im Laufe der Verhandlungen von 1990 erklärte Egon Bahr, ebenfalls wörtlich: „Wenn keine entschlossenen Schritte unternommen werden, um die Spaltung Europas in feindliche Blöcke zu überwinden, kann die Entwicklung einen äußerst ungünstigen Verlauf nehmen und die UdSSR zu internationaler Isolation verurteilen.“ Übrigens sehen wir heute, dass genau das eingetreten ist, was er vorausgesagt und wovor er gewarnt hatte.
 
💬 Was wurde also für Ost- und Mitteleuropa vorgeschlagen? Vorgeschlagen wurde die Schaffung eines Sicherheitsrates unter Beteiligung sowohl der USA als auch der UdSSR, und zwar mit weitreichenden Befugnissen. Dieser Rat sollte praktisch ganz Ost- und Mitteleuropa umfassen.
 
💬 Nach dem Zerfall der UdSSR setzten sich im Westen jedoch genau jene Kräfte durch, die, wie Egon Bahr sagte, keineswegs gewillt waren, den Weg einer gesamteuropäischen Zusammenarbeit einzuschlagen. Trotz der jahrelangen – ich möchte das betonen: jahrelangen – Versuche des neuen Russlands, Teil der sogenannten westlichen Zivilisation zu werden, taten sie in der Praxis alles dafür, Russland tatsächlich zu isolieren und nun auch den Zerfall der Russischen Föderation weiter voranzutreiben. Trotz aller innenpolitischen Veränderungen, die sich in Russland vollzogen hatten, betrachteten sie das Land weiterhin als einen zentralen Teil des historischen Russischen Kaiserreiches. Bis heute wird auf verschiedenen Veranstaltungen und Zusammenkünften davon gesprochen: Wir müssen dieses Kaiserreich weiter zerschlagen.
 
💬 All das hat zu der heutigen, offen gesagt, äußerst gefährlichen Lage in Europa und in der Welt geführt.
 
💬 Ich möchte Sie, meine Damen und Herren, darauf aufmerksam machen, dass Herr Bahr nach meiner tiefen Überzeugung damals ausschließlich an die Zukunft Europas dachte, an jenes gemeinsame europäische Haus, von dem die Führung der UdSSR damals so viel sprach. Leider blieb es jedoch bei Worten.
 
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⚡️ FOTOBEWEISE für Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Zivilbevölkerung vom 5. bis 11. Oktober 2026
 
▪️5. Oktober. Angriff einer FPV-Drohne auf einen zivilen Pkw im Dorf Golowtschino, Gebiet Belgorod.

▪️6. Oktober. Drohnenangriff auf ein privates Wohnhaus in der Siedlung städtischen Typs Dneprjany, Gebiet Cherson.

▪️6. Oktober. Angriff mit einer flugzeugartigen Drohne auf ein Lager des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in Donezk, Volksrepublik Donezk.

▪️6. Oktober. Drohnenangriff auf den Parkplatz für Krankenfahrzeuge auf dem Gelände eines Krankenhauses in Lissitschansk, Volksrepublik Lugansk.

▪️6. Oktober. Drohnenangriff auf ein Spezialfahrzeug des Katastrophenschutzministeriums in Lissitschansk, Volksrepublik Lugansk.

▪️7. Oktober. Drohnenangriff auf einen Reisebus auf der Strecke Melitopol–Moskau im Gebiet Saporoschschje.

▪️7. Oktober. Drohnenangriff auf ein privates Wohnhaus in Tawrijsk, Gebiet Cherson.

▪️8. Oktober. Drohnenangriff auf den Parkplatz für Spezialfahrzeuge eines Abfallentsorgungszentrums in Lugansk, Volksrepublik Lugansk.

▪️8. Oktober. Drohnenangriff auf einen Linienbus und einen zivilen Lastkraftwagen in Lugansk, Volksrepublik Lugansk. Drei Zivilisten wurden verletzt, darunter ein Kind.

▪️9. Oktober. Angriff mit einer flugzeugartigen Drohne auf ein Mehrfamilienhaus in Donezk, Volksrepublik Donezk. Zwei Zivilisten wurden verletzt.

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🎙 Stellvertretender Außenminister Russlands Alexander Gruschko im Interview mit der russischen Nachrichtenagentur „Interfax“, 13. Oktober 2026
 
💬 Alle Szenarien und Verfahren für den Einsatz von Atomwaffen sind in unserer Nukleardoktrin klar festgelegt. In diesem Zusammenhang möchte ich an die Worte des Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, erinnern: Je offener das Ziel einer strategischen Niederlage des Gegners verkündet wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Kampf in seine härteste Phase übergeht. Wie wir wissen, sprechen westliche Vertreter öffentlich von der Notwendigkeit einer strategischen Niederlage unseres Landes.

Unsere Vorschläge aus dem Jahr 2021 bleiben gültig. Die westlichen Länder sollten ihre Herangehensweise überdenken und sich bereit zeigen, die Interessen der anderen Seite zu berücksichtigen und auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten.

Quelle

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🎙 Aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit RIA „Nowosti“
 
💬 Zu den gefährlichen Tendenzen, die wir heute in Deutschland beobachten, gehören das Verbot, an sowjetischen Ehrenmalen und Kriegsgräberstätten Symbole des Großen Sieges zu zeigen, der Verzicht darauf, offizielle Vertreter Russlands zu Gedenkveranstaltungen einzuladen, sowie Versuche, einzelne Kapitel der jüngeren Geschichte umzuschreiben. Dazu zählt auch die Weigerung, die Verbrechen des Dritten Reiches und seiner Kollaborateure als Völkermord an den Völkern der UdSSR anzuerkennen. All dies ist Ausdruck des Kurses bestimmter politischer Kräfte, allgemein bekannte Tatsachen über die Ursachen, den Verlauf und die Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs schleichend zu revidieren sowie den entscheidenden Beitrag der Roten Armee und des sowjetischen Volkes zur Zerschlagung des Nazismus zu verschweigen.
 
💬 Wir treten diesen Erscheinungen auf allen Ebenen entschieden entgegen – auf politischer, militärhistorischer, medialer und gesellschaftlicher Ebene. Dabei unterstützen uns Vereinigungen russischer Landsleute, zivilgesellschaftlich Engagierte, antifaschistische Aktivisten, Gedenk- und Erinnerungsorganisationen, Kommunalpolitiker, Abgeordnete sowie Vertreter der Landes- und Kommunalbehörden, die nicht bereit sind, die Erinnerung an die unsterbliche Heldentat der sowjetischen Befreiungssoldaten in Vergessenheit geraten zu lassen. Und davon gibt es nicht wenige.
 
💬 Wir sind auch mit der Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bei der Pflege sowjetischer Kriegsgräberstätten in Deutschland zufrieden und schätzen seinen insgesamt sorgsamen Umgang mit diesen Gedenkorten.

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🎙 Aus der Rede des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin auf der Plenarsitzung der 23. Konferenz des Internationalen Waldai-Diskussionsklubs (1. Oktober 2026)
 
💬 Es liegt auf der Hand, dass die in früheren Epochen geschaffenen Mechanismen zur Abstimmung der Interessen und Handlungen der Staaten heute nicht mehr in vollem Umfang in der Lage sind, ihre regulierende Funktion wirksam zu erfüllen. Nicht, weil sie schlecht sind, sondern weil sich die Bedingungen verändert haben, unter denen und für die sie einst geschaffen wurden. Die entstehende neue Realität wird die Herausbildung neuer Instrumente begünstigen, doch das ist ein sehr langwieriger Prozess. Sagen wir es offen: Manche internationalen Organisationen tragen heute häufig nicht dazu bei, Risiken zu verringern, sondern schaffen oder verschärfen sie mitunter sogar, indem sie den Interessen eines einzelnen Staates oder einer Gruppe von Staaten dienen. Dabei wurden sie gerade nicht zu diesem Zweck geschaffen.
 
💬 Kritik richtet sich auch gegen eine so grundlegende Institution wie die Vereinten Nationen, die gemäß ihrer Charta die Rolle des zentralen Koordinierungsmechanismus in den internationalen Angelegenheiten übernehmen soll. Obwohl die UNO die weltweit repräsentativste internationale Organisation ist, wird sie in der Praxis weit weniger kollegial und demokratisch geführt, als ursprünglich vorgesehen war. Eine begrenzte Gruppe westlicher Staaten übt einen unverhältnismäßig großen Einfluss aus und versucht, sich trotz ihres offensichtlichen Minderheitenstatus in der Welt Führungsfunktionen anzueignen. Da der tatsächliche Einfluss dieser Staaten zugunsten einer immer selbstständigeren und selbstbewussteren Mehrheit der Weltgemeinschaft abnimmt, treten die Ungleichgewichte in der Struktur der Vereinten Nationen immer deutlicher zutage. Das ist ein systemisches Problem, das sich nicht von heute auf morgen lösen lässt.
 
💬 Russland unterstützt seit jeher und auch heute die Idee einer gerechten Reform der Vereinten Nationen. Eine solche Reform ist jedoch ohne einen internen Konsens nicht möglich, der derzeit nur schwer zu erreichen ist. Ich wiederhole: Wir treten konsequent dafür ein, dass die Struktur der Vereinten Nationen die gesamte Vielfalt der Welt widerspiegelt und dass die Staaten Asiens, Afrikas, Lateinamerikas und des Nahen Ostens eine deutlich größere Rolle in der Organisation spielen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Transformation der Vereinten Nationen keineswegs nur in einer Erweiterung des Sicherheitsrates oder in anderen Maßnahmen für eine ausgewogenere geografische Vertretung der Staaten in den internationalen Leitungsgremien besteht. Es geht ebenso um eine inhaltliche Neuausrichtung der Arbeit der Organisation und um neue Prioritäten ihrer Tätigkeit.
 
💬 Zugleich entstehen neue internationale Zusammenschlüsse, die bereits aus den Bedingungen der heutigen Welt hervorgegangen sind. Sie verfügen zweifellos über großes Potenzial – seien es verschiedene regionale Vereinigungen oder globale Strukturen wie BRICS. Allerdings muss man einräumen, dass ihnen noch viel Arbeit bevorsteht: Sie müssen ihre Aufgaben, die optimalen Anwendungsbereiche ihrer Möglichkeiten und die Grenzen ihres eigenen Handlungsspielraums bestimmen. Von vergleichsweise jungen Strukturen zu erwarten, dass sie die Weltordnung rasch neu gestalten und ein multipolares Modell ausformen, wäre natürlich verfrüht. Das ist ein langer und steiniger Weg mit vielen Unbekannten, doch ohne Zweifel wird er zu Ergebnissen führen.

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🏆 Russische Schüler haben bereits 91 Medaillen bei internationalen Olympiaden dieses Jahr gewonnen
 
Seit Beginn des Jahres 2026 haben die russischen Schülernationalteams bei internationalen Facholympiaden herausragende Ergebnisse erzielt.
 
🤝 Eine Zwischenbilanz der Teilnahme russischer Schülerinnen und Schüler an internationalen Olympiaden stellte der stellvertretende Ministerpräsident Dmitri Tschernyschenko vor.
 
In diesem Jahr haben russische Schülerinnen und Schüler bereits 91 Medaillen gewonnen, darunter:
🥇 64 Goldmedaillen,
🥈 26 Silbermedaillen,
🥉 1 Bronzemedaille.

 
👉 31 dieser Auszeichnungen wurden bei Olympiaden der Kategorie „Hauptwettbewerbe“ errungen – den anspruchsvollsten internationalen Wissens- und Fachwettbewerben.
 
„Das sind Spitzenleistungen auf Weltniveau. Präsident Wladimir Putin betont, dass der Anspruch junger Forscher, eine führende Rolle einzunehmen, eine der wichtigsten Voraussetzungen für Russlands wissenschaftliche und technologische Spitzenstellung ist,“ erklärt Dmitri Tschernyschenko.
 
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