Forwarded from Fenster nach Russland
St. Petersburg und die Region Krasnojarsk, Moskau und Chakassien – so sieht der GOLDENE Herbst 2026 in Russland aus! 🍂 🍁
#Russland #welcometoRussia #DiscoverRussia
📸 Wladimir Smirnow, Sergei Malgawko, Walentin Jegorschin, Aljona Bschachowa, Dmitri Jakowlew / TASS; Ilja Naimuschin, Pelagija Tichonowa / Sputnik;
🪆 Fenster nach Russland
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🇺🇳 Am 24. Oktober 2026 begeht die Welt den Tag der Vereinten Nationen
📃 Dieser Tag lässt an den 24. Oktober 1945 zurückdenken, als die UN-Charta in Kraft getreten ist. Genau dieses Datum gilt als der Tag der Gründung der UN. Seither ist die UN-Charta ein Eckpfeiler des modernen Völkerrechts und Grundlage für die Ziele und Prinzipien der UN.
🌐 Die Idee der Schaffung einer allgemeinen internationalen Organisation zur Wahrung des Friedens entstand bereits während des Zweiten Weltkriegs. Im Jahr 1943 unterzeichneten die Außenminister der UdSSR, der USA, Großbritanniens und Chinas auf der internationalen Konferenz in Moskau eine gemeinsame Erklärung, die den Grundstein für die künftigen Vereinten Nationen legte.
✍️ Auf der Konferenz von Jalta im Februar 1945 beschlossen die Staatschefs der drei Alliierten – Stalin, Roosevelt und Churchill – eine Konferenz in San Francisco einzuberufen. Dort wurde am 26. Juni 1945 die Charta der Vereinten Nationen von 50 Staaten unterzeichnet.
🤝 Die Gründung der UN markierte den Beginn einer neuen Ära in der Geschichte der Menschheit. Sie war eine folgerichtige Konsequenz des Zweiten Weltkriegs und ein Ausdruck des Wunsches der Weltgemeinschaft, ein ähnliches Blutvergießen künftig zu verhindern und Konflikte auf der Grundlage von Konsens und Kompromisssuche zu lösen.
🗣 Der russische Außenminister Sergej Lawrow äußerte sich zur Rolle der UN:
🇷🇺🇺🇳 Russland setzt sich konsequent für die Stärkung der zentralen und koordinierenden Rolle der Vereinten Nationen in den internationalen Beziehungen ein. Die strikte Beachtung von Wortlaut und Geist der UN-Charta ist eine wesentliche Voraussetzung für den Weg hin zu einer friedlicheren, wohlhabenderen, wirklich gerechten und gleichberechtigten Weltordnung.
@RusBotschaft
#UN
📃 Dieser Tag lässt an den 24. Oktober 1945 zurückdenken, als die UN-Charta in Kraft getreten ist. Genau dieses Datum gilt als der Tag der Gründung der UN. Seither ist die UN-Charta ein Eckpfeiler des modernen Völkerrechts und Grundlage für die Ziele und Prinzipien der UN.
🌐 Die Idee der Schaffung einer allgemeinen internationalen Organisation zur Wahrung des Friedens entstand bereits während des Zweiten Weltkriegs. Im Jahr 1943 unterzeichneten die Außenminister der UdSSR, der USA, Großbritanniens und Chinas auf der internationalen Konferenz in Moskau eine gemeinsame Erklärung, die den Grundstein für die künftigen Vereinten Nationen legte.
✍️ Auf der Konferenz von Jalta im Februar 1945 beschlossen die Staatschefs der drei Alliierten – Stalin, Roosevelt und Churchill – eine Konferenz in San Francisco einzuberufen. Dort wurde am 26. Juni 1945 die Charta der Vereinten Nationen von 50 Staaten unterzeichnet.
🤝 Die Gründung der UN markierte den Beginn einer neuen Ära in der Geschichte der Menschheit. Sie war eine folgerichtige Konsequenz des Zweiten Weltkriegs und ein Ausdruck des Wunsches der Weltgemeinschaft, ein ähnliches Blutvergießen künftig zu verhindern und Konflikte auf der Grundlage von Konsens und Kompromisssuche zu lösen.
🗣 Der russische Außenminister Sergej Lawrow äußerte sich zur Rolle der UN:
Die UN-Charta, die nach wie vor die zentrale Quelle des Völkerrechts ist, verankert die Grundregeln der zwischenstaatlichen Beziehungen, darunter die Prinzipien der souveränen Gleichheit der Staaten, der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten sowie das Recht der Völker auf Selbstbestimmung.
Acht Jahrzehnte später lässt sich mit Zuversicht feststellen: Die als Ergebnis des verheerendsten Krieges der Menschheitsgeschichte geschaffene Weltorganisation hat ihre wichtigste Aufgabe erfüllt – sie hat die Welt vor einem neuen, zerstörerischen Konflikt globalen Ausmaßes bewahrt. Darüber hinaus hat die UN in Zeiten anhaltender Widersprüche zwischen den führenden Weltmächten eine bemerkenswerte Stabilität und Belastbarkeit unter Beweis gestellt.
Bestimmte Hoffnungen auf eine allmähliche Verbesserung der internationalen Lage wecken die fortschreitende Umgestaltung der Weltwirtschaft und Weltpolitik im Sinne der Multipolarität, das zunehmende politische Gewicht der Weltmehrheit sowie die nachhaltig wachsende Zahl der Staaten, die den Wert staatlicher Souveränität erkennen und die Notwendigkeit, sie gegen neokoloniale Bestrebungen zu verteidigen.
🇷🇺🇺🇳 Russland setzt sich konsequent für die Stärkung der zentralen und koordinierenden Rolle der Vereinten Nationen in den internationalen Beziehungen ein. Die strikte Beachtung von Wortlaut und Geist der UN-Charta ist eine wesentliche Voraussetzung für den Weg hin zu einer friedlicheren, wohlhabenderen, wirklich gerechten und gleichberechtigten Weltordnung.
@RusBotschaft
#UN
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🎥 Never to Be Forgotten. The History of Colonialism – Der große irakische Aufstand von 1920
Mit dieser Folge setzen wir unsere Videoreihe über Kolonialismus fort. Die Serie beleuchtet die Geschichte kolonialer Herrschaft und den Widerstand der Völker gegen Unterdrückung und Fremdherrschaft.
Nach dem Zerfall des Osmanischen Reiches hofften die arabischen Völker auf Unabhängigkeit. Doch Großbritannien und Frankreich teilten große Teile der Region unter sich auf. Im Mai 1920 brach im Irak ein Aufstand gegen die britische Fremdherrschaft aus, an dem sich sowohl Sunniten als auch Schiiten beteiligten.
Die britischen Truppen reagierten mit massiver Gewalt. Zur Niederschlagung des Aufstands wurden zusätzliche Streitkräfte und Flugzeuge eingesetzt, zahlreiche Dörfer wurden zerstört. Obwohl der Widerstand schließlich niedergeschlagen wurde, musste Großbritannien Zugeständnisse machen. 1921 wurde Faisal I. zum König des Irak ernannt. Der Aufstand wurde zu einem wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Unabhängigkeit des Landes.
➡️ Erfahren Sie mehr im Video
#Kolonialismus #Irak #Geschichte #NeverToBeForgotten
Mit dieser Folge setzen wir unsere Videoreihe über Kolonialismus fort. Die Serie beleuchtet die Geschichte kolonialer Herrschaft und den Widerstand der Völker gegen Unterdrückung und Fremdherrschaft.
Nach dem Zerfall des Osmanischen Reiches hofften die arabischen Völker auf Unabhängigkeit. Doch Großbritannien und Frankreich teilten große Teile der Region unter sich auf. Im Mai 1920 brach im Irak ein Aufstand gegen die britische Fremdherrschaft aus, an dem sich sowohl Sunniten als auch Schiiten beteiligten.
Die britischen Truppen reagierten mit massiver Gewalt. Zur Niederschlagung des Aufstands wurden zusätzliche Streitkräfte und Flugzeuge eingesetzt, zahlreiche Dörfer wurden zerstört. Obwohl der Widerstand schließlich niedergeschlagen wurde, musste Großbritannien Zugeständnisse machen. 1921 wurde Faisal I. zum König des Irak ernannt. Der Aufstand wurde zu einem wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Unabhängigkeit des Landes.
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#Kolonialismus #Irak #Geschichte #NeverToBeForgotten
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🎼 95. Geburtstag von Sofia Gubaidulina: Eine Komponistin, die Russland und Deutschland musikalisch verband
Am 24. Oktober 2026 wäre die herausragende sowjetische und russische Komponistin Sofia Gubaidulina (1931–2025) 95 Jahre alt geworden. Sie zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der zeitgenössischen klassischen Musik und hinterließ ein beeindruckendes künstlerisches Erbe, das in Russland, Deutschland und weit darüber hinaus geschätzt wird.
Geboren wurde Gubaidulina 1931 in Tschistopol in der heutigen Republik Tatarstan. Sie wuchs in einer tatarisch-russischen Familie auf. Ihre tatarischen Wurzeln waren ein wichtiger Bestandteil ihrer kulturellen Identität und prägten neben der russischen Musiktradition und ihrem tiefen christlichen Glauben ihre künstlerische Weltanschauung.
Nach ihrem Studium an den Konservatorien in Kasan und Moskau entwickelte Gubaidulina eine unverwechselbare musikalische Sprache. Unterstützung fand sie unter anderem bei Dmitri Schostakowitsch, der sie ermutigte, ihren eigenen künstlerischen Weg zu gehen.
Ihr Schaffen umfasst mehr als 100 Werke, darunter Orchester- und Kammermusik, Kompositionen für Solisten und Chor sowie Musik für Theater, Kino und Zeichentrickfilme. Einem breiten Publikum wurde sie auch durch ihre Filmmusik bekannt, etwa zu „Die Vogelscheuche“ (Чучело), „Die Kreutzersonate“ und „Mogli“ (Маугли).
In Russland wurde ihr künstlerischer Beitrag vielfach gewürdigt. 1989 erhielt sie den Ehrentitel „Verdiente Künstlerin der RSFSR“, 1992 wurde sie mit dem Staatspreis der Russischen Föderation ausgezeichnet. Seit 2001 war sie Ehrenprofessorin des Konservatoriums in Kasan.
Auch in Deutschland genoss Gubaidulina höchstes Ansehen. Seit Anfang der 1990er Jahre lebte sie in Schleswig-Holstein, wo sie bis zu ihrem Tod 2025 wirkte. Sie gehörte der Akademie der Künste in Berlin und der Freien Akademie der Künste in Hamburg an. Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen zählen der renommierte Orden Pour le Mérite, der Deutsche Musikautorenpreis und der Preis der Europäischen Kirchenmusik. Die Jury des Deutschen Musikautorenpreises würdigte sie als „größte Mystikerin der zeitgenössischen klassischen Musik“.
Zu ihren bedeutenden Werken gehören das Violinkonzert „Offertorium“, das durch Gidon Kremer internationale Bekanntheit erlangte, sowie die im Rahmen des Stuttgarter Projekts „Passion 2000“ entstandene „Johannes-Passion“.
Trotz ihres jahrzehntelangen Lebens in Deutschland blieb Gubaidulina ihrer Heimat eng verbunden. Sie pflegte weiterhin Beziehungen zur russischen Musikwelt, insbesondere zu Kasan, und bewahrte die Verbindung zu ihren kulturellen Wurzeln. Ihr Werk vereinte unterschiedliche musikalische Traditionen und schlug damit eine Brücke zwischen Russland und Deutschland.
🕯️ Sofia Gubaidulina bleibt als außergewöhnliche Komponistin in Erinnerung, deren Musik kulturelle und geografische Grenzen überwindet und Menschen weltweit berührt.
@RusBotschaft
#Kultur
Am 24. Oktober 2026 wäre die herausragende sowjetische und russische Komponistin Sofia Gubaidulina (1931–2025) 95 Jahre alt geworden. Sie zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der zeitgenössischen klassischen Musik und hinterließ ein beeindruckendes künstlerisches Erbe, das in Russland, Deutschland und weit darüber hinaus geschätzt wird.
Geboren wurde Gubaidulina 1931 in Tschistopol in der heutigen Republik Tatarstan. Sie wuchs in einer tatarisch-russischen Familie auf. Ihre tatarischen Wurzeln waren ein wichtiger Bestandteil ihrer kulturellen Identität und prägten neben der russischen Musiktradition und ihrem tiefen christlichen Glauben ihre künstlerische Weltanschauung.
Nach ihrem Studium an den Konservatorien in Kasan und Moskau entwickelte Gubaidulina eine unverwechselbare musikalische Sprache. Unterstützung fand sie unter anderem bei Dmitri Schostakowitsch, der sie ermutigte, ihren eigenen künstlerischen Weg zu gehen.
Ihr Schaffen umfasst mehr als 100 Werke, darunter Orchester- und Kammermusik, Kompositionen für Solisten und Chor sowie Musik für Theater, Kino und Zeichentrickfilme. Einem breiten Publikum wurde sie auch durch ihre Filmmusik bekannt, etwa zu „Die Vogelscheuche“ (Чучело), „Die Kreutzersonate“ und „Mogli“ (Маугли).
In Russland wurde ihr künstlerischer Beitrag vielfach gewürdigt. 1989 erhielt sie den Ehrentitel „Verdiente Künstlerin der RSFSR“, 1992 wurde sie mit dem Staatspreis der Russischen Föderation ausgezeichnet. Seit 2001 war sie Ehrenprofessorin des Konservatoriums in Kasan.
Auch in Deutschland genoss Gubaidulina höchstes Ansehen. Seit Anfang der 1990er Jahre lebte sie in Schleswig-Holstein, wo sie bis zu ihrem Tod 2025 wirkte. Sie gehörte der Akademie der Künste in Berlin und der Freien Akademie der Künste in Hamburg an. Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen zählen der renommierte Orden Pour le Mérite, der Deutsche Musikautorenpreis und der Preis der Europäischen Kirchenmusik. Die Jury des Deutschen Musikautorenpreises würdigte sie als „größte Mystikerin der zeitgenössischen klassischen Musik“.
Zu ihren bedeutenden Werken gehören das Violinkonzert „Offertorium“, das durch Gidon Kremer internationale Bekanntheit erlangte, sowie die im Rahmen des Stuttgarter Projekts „Passion 2000“ entstandene „Johannes-Passion“.
Trotz ihres jahrzehntelangen Lebens in Deutschland blieb Gubaidulina ihrer Heimat eng verbunden. Sie pflegte weiterhin Beziehungen zur russischen Musikwelt, insbesondere zu Kasan, und bewahrte die Verbindung zu ihren kulturellen Wurzeln. Ihr Werk vereinte unterschiedliche musikalische Traditionen und schlug damit eine Brücke zwischen Russland und Deutschland.
🕯️ Sofia Gubaidulina bleibt als außergewöhnliche Komponistin in Erinnerung, deren Musik kulturelle und geografische Grenzen überwindet und Menschen weltweit berührt.
@RusBotschaft
#Kultur
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🎵 100. Geburtstag von Galina Wischnewskaja
Die berühmte russische Opernsängerin Galina Wischnewskaja, deren Sopranstimme sie weltweit bekannt machte, wurde am 25. Oktober 1926 in Leningrad geboren.
🎼 Schon in ihrer frühen Kindheit begann Galina Wischnewskaja zu singen. Wie sie selbst erzählte, sang ihre Mutter Romanzen zur Gitarre, die das Mädchen nachzuahmen versuchte. Ihre Begeisterung für die Bühne brachte ihr bei den Mitschülern den Spitznamen „Galja, die Künstlerin“ ein.
Mit zehn Jahren kam Wischnewskaja erstmals mit der Oper in Berührung: Ihre Mutter schenkte ihr ein Grammophon und eine Plattensammlung mit einer Aufnahme von Pjotr Tschaikowskis Oper Eugen Onegin. Die junge Galina hörte die Oper immer wieder. „Ich konnte die gesamte Oper auswendig. Ich kannte alle Partien und Chöre. Wie eine Besessene sang ich oder las Gedichte laut vor – von morgens bis abends“, erinnerte sich die Sängerin später.
Als sie 15 war, wurde sie einer Einheit des zivilen Luftschutzes im belagerten Leningrad zugeteilt. Diese bestand aus rund 400 Frauen. Die Frauen hielten auf Beobachtungstürmen Wache, meldeten Brände und Einschlagstellen von Granaten und halfen bei der Beseitigung von Trümmern sowie bei den Aufräumarbeiten in der Stadt. Während des Krieges trat die junge Galina außerdem bei Konzerten für Soldaten und Offiziere auf.
🎶 Mit 17 Jahren fand sie eine Anstellung im Kulturhaus in Wyborg, wo sie als Beleuchterassistentin arbeitete. Als sich das Kriegsende näherte und allmählich wieder Ruhe einkehrte, begann sie, an einer Musikschule in Wyborg Gesangsunterricht zu nehmen. Nach dem Ende der Leningrader Blockade wurde sie in den Chor des Leningrader Operettentheaters aufgenommen. Schon bald erhielt sie dort auch erste solistische Aufgaben.
1952 bestand die junge Sängerin erfolgreich das Auswahlverfahren am Bolschoi-Theater in Moskau und wurde als Praktikantin engagiert. Die Theaterleitung erkannte rasch das außergewöhnliche Potenzial ihrer Sopranstimme. Nur kurze Zeit später übernahm sie bereits eine der Hauptpartien in Beethovens Oper Fidelio: die Rolle der Leonore.
In den folgenden Jahren entwickelte sich Wischnewskaja zu einer der führenden Sopranistinnen des Bolschoi-Theaters. Sie brillierte in bedeutenden Rollen, unter anderem in Tschaikowskis Eugen Onegin, Prokofjews Krieg und Frieden, Verdis Aida, Dargomyschskis Der steinerne Gast und Wagners Lohengrin.
🏛 In den 1950er-Jahren begann ihr internationaler Aufstieg. Auf ihren Gastspielreisen eroberte sie die großen Opernbühnen der Welt und trat unter anderem in den USA, in London und Mailand auf. Sowohl im Londoner Royal Opera House Covent Garden als auch an der Mailänder Scala wurde sie vom Publikum begeistert gefeiert.
1966 gab Wischnewskaja auch ihr Debüt als Filmschauspielerin. Sie übernahm die Hauptrolle in der Verfilmung von Dmitri Schostakowitschs Oper Lady Macbeth von Mzensk, die unter dem Titel Katerina Ismailowa bekannt ist. Im selben Jahr schloss sie ihr Gesangsstudium am Moskauer Konservatorium ab.
In den 1970er-Jahren verließen Galina Wischnewskaja und ihr Ehemann, der weltberühmte Cellist Mstislaw Rostropowitsch, die Sowjetunion. Zunächst lebten sie in Frankreich, später in den USA und in Großbritannien. Nach dem Zerfall der Sowjetunion beschlossen beide Anfang der 1990er-Jahre, in ihre Heimat zurückzukehren.
🎭 Ab 1993 stand Wischnewskaja erneut auf der Bühne und übernahm Hauptrollen am Tschechow-Kunsttheater in Moskau. Doch neben ihrer eigenen künstlerischen Tätigkeit widmete sie sich zunehmend der Förderung des musikalischen Nachwuchses.
2002 übernahm sie die Leitung des Moskauer Zentrums für Operngesang, das für sie zur Verwirklichung eines Lebenstraums wurde. Wie ihre Tochter Olga später erzählte, betrachtete Wischnewskaja die Arbeit an diesem Zentrum als eine ihrer wichtigsten Lebensaufgaben.
Galina Wischnewskaja starb 2012 in Moskau. Sie hinterließ ein bedeutendes künstlerisches Erbe und gilt bis heute als eine der besten Opernsängerinnen in Russland und weltweit.
@RusBotschaft
Die berühmte russische Opernsängerin Galina Wischnewskaja, deren Sopranstimme sie weltweit bekannt machte, wurde am 25. Oktober 1926 in Leningrad geboren.
🎼 Schon in ihrer frühen Kindheit begann Galina Wischnewskaja zu singen. Wie sie selbst erzählte, sang ihre Mutter Romanzen zur Gitarre, die das Mädchen nachzuahmen versuchte. Ihre Begeisterung für die Bühne brachte ihr bei den Mitschülern den Spitznamen „Galja, die Künstlerin“ ein.
Mit zehn Jahren kam Wischnewskaja erstmals mit der Oper in Berührung: Ihre Mutter schenkte ihr ein Grammophon und eine Plattensammlung mit einer Aufnahme von Pjotr Tschaikowskis Oper Eugen Onegin. Die junge Galina hörte die Oper immer wieder. „Ich konnte die gesamte Oper auswendig. Ich kannte alle Partien und Chöre. Wie eine Besessene sang ich oder las Gedichte laut vor – von morgens bis abends“, erinnerte sich die Sängerin später.
Als sie 15 war, wurde sie einer Einheit des zivilen Luftschutzes im belagerten Leningrad zugeteilt. Diese bestand aus rund 400 Frauen. Die Frauen hielten auf Beobachtungstürmen Wache, meldeten Brände und Einschlagstellen von Granaten und halfen bei der Beseitigung von Trümmern sowie bei den Aufräumarbeiten in der Stadt. Während des Krieges trat die junge Galina außerdem bei Konzerten für Soldaten und Offiziere auf.
🎶 Mit 17 Jahren fand sie eine Anstellung im Kulturhaus in Wyborg, wo sie als Beleuchterassistentin arbeitete. Als sich das Kriegsende näherte und allmählich wieder Ruhe einkehrte, begann sie, an einer Musikschule in Wyborg Gesangsunterricht zu nehmen. Nach dem Ende der Leningrader Blockade wurde sie in den Chor des Leningrader Operettentheaters aufgenommen. Schon bald erhielt sie dort auch erste solistische Aufgaben.
1952 bestand die junge Sängerin erfolgreich das Auswahlverfahren am Bolschoi-Theater in Moskau und wurde als Praktikantin engagiert. Die Theaterleitung erkannte rasch das außergewöhnliche Potenzial ihrer Sopranstimme. Nur kurze Zeit später übernahm sie bereits eine der Hauptpartien in Beethovens Oper Fidelio: die Rolle der Leonore.
In den folgenden Jahren entwickelte sich Wischnewskaja zu einer der führenden Sopranistinnen des Bolschoi-Theaters. Sie brillierte in bedeutenden Rollen, unter anderem in Tschaikowskis Eugen Onegin, Prokofjews Krieg und Frieden, Verdis Aida, Dargomyschskis Der steinerne Gast und Wagners Lohengrin.
🏛 In den 1950er-Jahren begann ihr internationaler Aufstieg. Auf ihren Gastspielreisen eroberte sie die großen Opernbühnen der Welt und trat unter anderem in den USA, in London und Mailand auf. Sowohl im Londoner Royal Opera House Covent Garden als auch an der Mailänder Scala wurde sie vom Publikum begeistert gefeiert.
1966 gab Wischnewskaja auch ihr Debüt als Filmschauspielerin. Sie übernahm die Hauptrolle in der Verfilmung von Dmitri Schostakowitschs Oper Lady Macbeth von Mzensk, die unter dem Titel Katerina Ismailowa bekannt ist. Im selben Jahr schloss sie ihr Gesangsstudium am Moskauer Konservatorium ab.
In den 1970er-Jahren verließen Galina Wischnewskaja und ihr Ehemann, der weltberühmte Cellist Mstislaw Rostropowitsch, die Sowjetunion. Zunächst lebten sie in Frankreich, später in den USA und in Großbritannien. Nach dem Zerfall der Sowjetunion beschlossen beide Anfang der 1990er-Jahre, in ihre Heimat zurückzukehren.
🎭 Ab 1993 stand Wischnewskaja erneut auf der Bühne und übernahm Hauptrollen am Tschechow-Kunsttheater in Moskau. Doch neben ihrer eigenen künstlerischen Tätigkeit widmete sie sich zunehmend der Förderung des musikalischen Nachwuchses.
2002 übernahm sie die Leitung des Moskauer Zentrums für Operngesang, das für sie zur Verwirklichung eines Lebenstraums wurde. Wie ihre Tochter Olga später erzählte, betrachtete Wischnewskaja die Arbeit an diesem Zentrum als eine ihrer wichtigsten Lebensaufgaben.
Galina Wischnewskaja starb 2012 in Moskau. Sie hinterließ ein bedeutendes künstlerisches Erbe und gilt bis heute als eine der besten Opernsängerinnen in Russland und weltweit.
@RusBotschaft
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🇷🇺 Russland nimmt die Produktion strategischer Raketenbomber vom Typ Tu-160M wieder auf.
✈️ Die Produktion der Tu-160 wurde im Kasaner Flugzeugwerk wieder aufgenommen. Äußerlich ist das Flugzeug unverändert geblieben, im Inneren handelt es sich jedoch praktisch um eine neue Maschine. Die Modernisierung betrifft rund 80 Prozent der Systeme – darunter neue Avionik, Navigation und ein neues Antriebssystem.
➡️ Triebwerke NK-32-02: geringerer Treibstoffverbrauch, größere Reichweite.
➡️ Cockpit: digitales Instrumentenpanel anstelle analoger Anzeigen.
➡️ Radar und Kommunikation: neue Radar- und Navigationsausrüstung.
➡️ Bewaffnung: bis zu 12 Langstrecken-Marschflugkörper an Bord.
🎙 Jurij Abrossimow (Geschäftsführer des russischen Luftfahrtkonzerns Tupolew)
@RusBotschaft
✈️ Die Produktion der Tu-160 wurde im Kasaner Flugzeugwerk wieder aufgenommen. Äußerlich ist das Flugzeug unverändert geblieben, im Inneren handelt es sich jedoch praktisch um eine neue Maschine. Die Modernisierung betrifft rund 80 Prozent der Systeme – darunter neue Avionik, Navigation und ein neues Antriebssystem.
➡️ Triebwerke NK-32-02: geringerer Treibstoffverbrauch, größere Reichweite.
➡️ Cockpit: digitales Instrumentenpanel anstelle analoger Anzeigen.
➡️ Radar und Kommunikation: neue Radar- und Navigationsausrüstung.
➡️ Bewaffnung: bis zu 12 Langstrecken-Marschflugkörper an Bord.
„Eine der größten Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert waren, bestand in der Wiederherstellung der industriellen Zusammenarbeit – angefangen bei den Lieferanten von Materialien und Halbfabrikaten. Für eine Reihe von Baugruppen haben wir die technologischen Lieferketten unter Einsatz moderner Technologien praktisch vollständig neu aufgebaut.“
🎙 Jurij Abrossimow (Geschäftsführer des russischen Luftfahrtkonzerns Tupolew)
@RusBotschaft
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🇷🇺 Projekt „Visit Russia“
🗺 Unser Land legt traditionell großen Wert darauf, Reisen nach Russland für ausländische Touristen so komfortabel und angenehm wie möglich zu gestalten. In diesem Zusammenhang wurde auf Initiative des Russischen Tourismusverbandes das Projekt „Visit Russia“ ins Leben gerufen, an dem sich die Regierung der Russischen Föderation, die Zentralbank, die Stiftung „Zentrum für strategische Entwicklung“, die Agentur für strategische Initiativen sowie Unternehmen beteiligen.
🌐 Ziel des Projekts ist, eine digitale Plattform auf Grundlage künstlicher Intelligenz und einer mobilen App zu schaffen, die nach dem One-Stop-Shop-Prinzip funktionieren. Die Plattform ermöglicht den Zugang zu allen notwendigen Dienstleistungen für eine bequeme und angenehme Reise sowie zu verlässlichen Informationen — von der Beantragung des E-Visums über die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen bis hin zum Internetzugang, zur Mobilfunknutzung und zu Zahlungsdiensten. Der KI-Sprachassistent der Plattform unterstützt 36 Sprachen.
✈️ Auf der Plattform kann man Hotels und Flugtickets buchen, eine Reiseversicherung abschließen sowie Empfehlungen zur Routenplanung und Freizeitgestaltung, exklusive Angebote und personalisierte Unterstützung erhalten. Das Projekt „Visit Russia“ hat bereits großes Interesse bei ausländischen Bürgerinnen und Bürgern geweckt, insbesondere aus den Ländern des Nahen Ostens, Indien und der Türkei. Monatlich besuchen über 200.000 Touristen das Portal.
🔎 Wir laden alle ein, die Plattform „Visit Russia“ zu testen und zu nutzen, um ihre Reise so komfortabel und interessant wie möglich zu gestalten.
@RusBotschaft
🗺 Unser Land legt traditionell großen Wert darauf, Reisen nach Russland für ausländische Touristen so komfortabel und angenehm wie möglich zu gestalten. In diesem Zusammenhang wurde auf Initiative des Russischen Tourismusverbandes das Projekt „Visit Russia“ ins Leben gerufen, an dem sich die Regierung der Russischen Föderation, die Zentralbank, die Stiftung „Zentrum für strategische Entwicklung“, die Agentur für strategische Initiativen sowie Unternehmen beteiligen.
🌐 Ziel des Projekts ist, eine digitale Plattform auf Grundlage künstlicher Intelligenz und einer mobilen App zu schaffen, die nach dem One-Stop-Shop-Prinzip funktionieren. Die Plattform ermöglicht den Zugang zu allen notwendigen Dienstleistungen für eine bequeme und angenehme Reise sowie zu verlässlichen Informationen — von der Beantragung des E-Visums über die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen bis hin zum Internetzugang, zur Mobilfunknutzung und zu Zahlungsdiensten. Der KI-Sprachassistent der Plattform unterstützt 36 Sprachen.
✈️ Auf der Plattform kann man Hotels und Flugtickets buchen, eine Reiseversicherung abschließen sowie Empfehlungen zur Routenplanung und Freizeitgestaltung, exklusive Angebote und personalisierte Unterstützung erhalten. Das Projekt „Visit Russia“ hat bereits großes Interesse bei ausländischen Bürgerinnen und Bürgern geweckt, insbesondere aus den Ländern des Nahen Ostens, Indien und der Türkei. Monatlich besuchen über 200.000 Touristen das Portal.
🔎 Wir laden alle ein, die Plattform „Visit Russia“ zu testen und zu nutzen, um ihre Reise so komfortabel und interessant wie möglich zu gestalten.
@RusBotschaft
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🎓 Internationale Open-Doors-Olympiade: Die Anmeldung läuft weiter!
🌍 Die Open-Doors-Olympiade des Verbands „Globale Universitäten“ bringt jedes Jahr mehr als 150.000 talentierte und zielstrebige ausländische Staatsangehörige zusammen, die in Russland studieren oder ihre wissenschaftliche Laufbahn fortsetzen möchten.
📚 Den Teilnehmenden stehen 14 interdisziplinäre Fachrichtungen zur Auswahl, die ganz unterschiedliche Wissensgebiete abdecken – von Ingenieurwissenschaften und Medizin bis hin zu Wirtschaft und Linguistik.
Die Olympiade wird in vier Tracks durchgeführt: Bachelor, Master, Promotion und Postdoc.
💻 Die Teilnahme ist kostenlos und vollständig online. An dem Wissenswettbewerb kann man von jedem Ort der Welt aus teilnehmen; die Aufgaben können auf Russisch oder Englisch bearbeitet werden.
🏆 Dank des One-Stop-Shop-Prinzips können die Gewinnerinnen und Gewinner der Olympiade zu Bachelor-, Master- oder Promotionsprogrammen führender russischer Universitäten zugelassen werden oder die Möglichkeit erhalten, an einem Forschungsprojekt einer dieser Hochschulen mitzuarbeiten.
Darüber hinaus wird auf Grundlage der Ergebnisse der Olympiade eine Liste von Kandidatinnen und Kandidaten für eine Förderung durch Stipendien erstellt.
📊 Open Doors in Zahlen: In den zehn Jahren seit Bestehen der Olympiade haben mehr als 618.000 Menschen aus über 200 Ländern daran teilgenommen. Die Zahl der Gewinnerinnen und Gewinner liegt inzwischen bei über 16.700.
📋 Ausführliche Informationen zum Ablauf der Olympiade, zu den Anforderungen an die Teilnehmenden und zu den Bedingungen des Auswahlverfahrens finden Sie in den offiziellen Open-Doors-Regeln.
🌍 Die Open-Doors-Olympiade des Verbands „Globale Universitäten“ bringt jedes Jahr mehr als 150.000 talentierte und zielstrebige ausländische Staatsangehörige zusammen, die in Russland studieren oder ihre wissenschaftliche Laufbahn fortsetzen möchten.
📚 Den Teilnehmenden stehen 14 interdisziplinäre Fachrichtungen zur Auswahl, die ganz unterschiedliche Wissensgebiete abdecken – von Ingenieurwissenschaften und Medizin bis hin zu Wirtschaft und Linguistik.
Die Olympiade wird in vier Tracks durchgeführt: Bachelor, Master, Promotion und Postdoc.
💻 Die Teilnahme ist kostenlos und vollständig online. An dem Wissenswettbewerb kann man von jedem Ort der Welt aus teilnehmen; die Aufgaben können auf Russisch oder Englisch bearbeitet werden.
🏆 Dank des One-Stop-Shop-Prinzips können die Gewinnerinnen und Gewinner der Olympiade zu Bachelor-, Master- oder Promotionsprogrammen führender russischer Universitäten zugelassen werden oder die Möglichkeit erhalten, an einem Forschungsprojekt einer dieser Hochschulen mitzuarbeiten.
Darüber hinaus wird auf Grundlage der Ergebnisse der Olympiade eine Liste von Kandidatinnen und Kandidaten für eine Förderung durch Stipendien erstellt.
📊 Open Doors in Zahlen: In den zehn Jahren seit Bestehen der Olympiade haben mehr als 618.000 Menschen aus über 200 Ländern daran teilgenommen. Die Zahl der Gewinnerinnen und Gewinner liegt inzwischen bei über 16.700.
📋 Ausführliche Informationen zum Ablauf der Olympiade, zu den Anforderungen an die Teilnehmenden und zu den Bedingungen des Auswahlverfahrens finden Sie in den offiziellen Open-Doors-Regeln.
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🎙 Aus den Antworten des Präsidenten Russlands Wladimir Putin auf Fragen des Journalisten Pawel Sarubin (22. Oktober 2026)
💬 Der Donbass ist ein historisches Gebiet Russlands. Die Menschen, die in diesem Gebiet leben, haben für die staatliche Unabhängigkeit und für die Wiedervereinigung mit der Russischen Föderation gestimmt.
💬 Für alle ist heute offensichtlich geworden, dass Russland auf dem Schlachtfeld nicht besiegt werden kann und dass es unrealistisch ist, ihm eine strategische Niederlage zuzufügen. Diejenigen, die eine strategische Niederlage Russlands angestrebt haben, erkennen die Realitäten des heutigen Lebens und verstehen, dass es besser ist, mit Russland in Frieden zu leben. Das entspricht den Interessen ihrer Völker.
💬 Wenn man sich die politischen Prozesse ansieht, die sich etwa in Europa abspielen, wird deutlich, dass die Völker Europas keinen Krieg mit Russland wollen. Ich möchte, dass man uns hört: Auch wir wollen das nicht, und wir bereiten uns auf keinerlei Krieg mit Europa vor.
💬 Warum die heutige ukrainische Führung beschlossen hat, dass die ganze Welt für sie zahlen, für sie kämpfen und Waffen, Munition, Ausrüstung und so weiter liefern müsse, ist unverständlich. Wer will denn Krieg führen? Wir wollen keinen Krieg mit der Ukraine.
💬 Einige europäische Staaten wollen womöglich gegen Russland Krieg führen, um es zu schwächen. Aber ist das denn die nationale Idee der Ukraine selbst? Sie haben ständig davon gesprochen, bis zum letzten Ukrainer kämpfen zu wollen. Und was sehen wir? Offizielle Zahlen: eine halbe Million Deserteure. Allein offiziell wurden mehr als 300.000 Strafverfahren eingeleitet.
💬 Deshalb haben wir uns vom ersten Tag an stets für eine friedliche Lösung ausgesprochen. Auch heute sind wir bereit, Vereinbarungen zu treffen und nach Auswegen aus dieser schweren, schwierigen Lage zu suchen, zumal es sich um ein Volk handelt, das uns sehr nahesteht. Über alles kann man sich einigen. Wenn jemand es jedoch anders will – gut, dann wird es anders kommen. Aber in jedem Fall werden wir unsere Aufgaben lösen, und alle Ziele der militärischen Sonderoperation werden erreicht.
💬 Was unsere Gespräche mit dem Vertreter der US-Regierung betrifft: Ja, wir haben vereinbart, dass wir bereit sind, unsere trilateralen Kontakte wieder aufzunehmen. Ziel dieser Gespräche wird es sein, die Frage der Gewährleistung der Sicherheit der Ukraine und Russlands nach dem Abschluss von Friedensvereinbarungen zu erörtern, und zwar in ihrer endgültigen Form und nicht infolge einer bloßen Einstellung der Kampfhandlungen für einen kurzen Zeitraum. Wir sind bereit, diese Kontakte wieder aufzunehmen, um dieses Ziel zu erreichen.
💬 Dabei wies der Vertreter der US-Regierung darauf hin, dass wir, wenn wir über Fragen der künftigen Sicherheit sowohl der Ukraine als auch Russlands sprechen, selbstverständlich auch über die europäische Sicherheitsarchitektur insgesamt sprechen müssen. Dem stimme ich ebenfalls zu.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
💬 Der Donbass ist ein historisches Gebiet Russlands. Die Menschen, die in diesem Gebiet leben, haben für die staatliche Unabhängigkeit und für die Wiedervereinigung mit der Russischen Föderation gestimmt.
💬 Für alle ist heute offensichtlich geworden, dass Russland auf dem Schlachtfeld nicht besiegt werden kann und dass es unrealistisch ist, ihm eine strategische Niederlage zuzufügen. Diejenigen, die eine strategische Niederlage Russlands angestrebt haben, erkennen die Realitäten des heutigen Lebens und verstehen, dass es besser ist, mit Russland in Frieden zu leben. Das entspricht den Interessen ihrer Völker.
💬 Wenn man sich die politischen Prozesse ansieht, die sich etwa in Europa abspielen, wird deutlich, dass die Völker Europas keinen Krieg mit Russland wollen. Ich möchte, dass man uns hört: Auch wir wollen das nicht, und wir bereiten uns auf keinerlei Krieg mit Europa vor.
💬 Warum die heutige ukrainische Führung beschlossen hat, dass die ganze Welt für sie zahlen, für sie kämpfen und Waffen, Munition, Ausrüstung und so weiter liefern müsse, ist unverständlich. Wer will denn Krieg führen? Wir wollen keinen Krieg mit der Ukraine.
💬 Einige europäische Staaten wollen womöglich gegen Russland Krieg führen, um es zu schwächen. Aber ist das denn die nationale Idee der Ukraine selbst? Sie haben ständig davon gesprochen, bis zum letzten Ukrainer kämpfen zu wollen. Und was sehen wir? Offizielle Zahlen: eine halbe Million Deserteure. Allein offiziell wurden mehr als 300.000 Strafverfahren eingeleitet.
💬 Deshalb haben wir uns vom ersten Tag an stets für eine friedliche Lösung ausgesprochen. Auch heute sind wir bereit, Vereinbarungen zu treffen und nach Auswegen aus dieser schweren, schwierigen Lage zu suchen, zumal es sich um ein Volk handelt, das uns sehr nahesteht. Über alles kann man sich einigen. Wenn jemand es jedoch anders will – gut, dann wird es anders kommen. Aber in jedem Fall werden wir unsere Aufgaben lösen, und alle Ziele der militärischen Sonderoperation werden erreicht.
💬 Was unsere Gespräche mit dem Vertreter der US-Regierung betrifft: Ja, wir haben vereinbart, dass wir bereit sind, unsere trilateralen Kontakte wieder aufzunehmen. Ziel dieser Gespräche wird es sein, die Frage der Gewährleistung der Sicherheit der Ukraine und Russlands nach dem Abschluss von Friedensvereinbarungen zu erörtern, und zwar in ihrer endgültigen Form und nicht infolge einer bloßen Einstellung der Kampfhandlungen für einen kurzen Zeitraum. Wir sind bereit, diese Kontakte wieder aufzunehmen, um dieses Ziel zu erreichen.
💬 Dabei wies der Vertreter der US-Regierung darauf hin, dass wir, wenn wir über Fragen der künftigen Sicherheit sowohl der Ukraine als auch Russlands sprechen, selbstverständlich auch über die europäische Sicherheitsarchitektur insgesamt sprechen müssen. Dem stimme ich ebenfalls zu.
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@RusBotschaft
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🎙 Auszüge aus dem Interview des russischen Botschafters Sergej Netschajew mit Christian Frietsch für die Online-Tageszeitung „goodnews4Baden-Baden“
💬 Wir haben im Jahre 1991 die Ukraine als einen selbstständigen Staat anerkannt, entsprechend den Deklarationen der Ukraine, in denen sie als neutral und nicht gebunden proklamiert wurde. Außerdem hat sich die Ukraine verpflichtet, die Rechte und Interessen der nationalen Minderheiten zu respektieren. Wie ist der Stand der Dinge heute? Die russische Sprache ist verboten. Die russische orthodoxe Kirche ist verboten.
💬 Wir haben diesen Krieg nicht angefangen. Das war eine Antwort auf die Antiterror-Operation des Kiewer Regimes gegen die östlichen Regionen der Ukraine, die das neue Neonaziregime in Kiew nicht akzeptiert haben. Dann kam es zu Gewalttaten mit vielen Opfern in diesen Regionen. 2015 wurden die Minsker Vereinbarungen auf höchster Ebene unterschrieben und vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen abgesegnet. Die ukrainische Seite wurde verpflichtet, diese Vereinbarungen umzusetzen. Acht Jahre lang gab es Verhandlungen, aber keine einzige Verpflichtung wurde realisiert. Die deutsche und die französische Seite haben später zugegeben, dass es eigentlich nicht das Ziel war, die Vereinbarungen umzusetzen, sondern das Kiewer Regime mit Waffen aufzupumpen, damit es wehrfähig wird.
💬 Im Dezember 2021 haben wir Vorschläge zur Friedensregelung an die USA, die NATO und die OSZE unterbreitet, haben aber ein rigoroses Nein bekommen. Die Situation war schon ziemlich ernst, denn die entsprechenden Standorte in der Ukraine wurden militärisch und technisch erschlossen. Das war für uns eine direkte Gefahr.
💬 Wir waren immer für eine Friedensregelung. Im Frühjahr 2022 gab es einen Entwurf der ukrainischen Seite, den wir sofort als Grundlage für die Friedensverhandlungen akzeptiert haben. Der Entwurf wurde von den Delegationsleitern paraphiert. Aber dann kam nach Kiew ein gewisser britischer Politiker und hat der Ukraine verboten, das zu unterzeichnen.
💬 Seit dieser Zeit gab es folgende Zielsetzung unserer europäischen Kolleginnen und Kollegen: „Russland muss eine strategische Niederlage bekommen, die russische Wirtschaft muss zersetzt werden.“ Ich zitiere, das ist nicht meine Fantasie. „Russland ist unser Gegner, auch nach der Sonderoperation, nach dem Krieg mit der Ukraine.“
💬 Wir sind für die richtigen Friedensverhandlungen bereit. Das haben wir immer gesagt, und das hat Präsident Putin öfters wiederholt. Für einen dauerhaften, langfristigen Frieden, nicht für eine Waffenruhe, denn wir wurden damit schon mehrmals betrogen. Man muss die russischen Sicherheitsinteressen respektieren. Die ukrainischen Truppen müssen die östlichen Regionen verlassen, die entsprechend der Willensbekundung bei den freien Referenden und dem Selbstbestimmungsrecht verfassungsmäßig ein Teil der Russischen Föderation sind.
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💬 Wir haben im Jahre 1991 die Ukraine als einen selbstständigen Staat anerkannt, entsprechend den Deklarationen der Ukraine, in denen sie als neutral und nicht gebunden proklamiert wurde. Außerdem hat sich die Ukraine verpflichtet, die Rechte und Interessen der nationalen Minderheiten zu respektieren. Wie ist der Stand der Dinge heute? Die russische Sprache ist verboten. Die russische orthodoxe Kirche ist verboten.
💬 Wir haben diesen Krieg nicht angefangen. Das war eine Antwort auf die Antiterror-Operation des Kiewer Regimes gegen die östlichen Regionen der Ukraine, die das neue Neonaziregime in Kiew nicht akzeptiert haben. Dann kam es zu Gewalttaten mit vielen Opfern in diesen Regionen. 2015 wurden die Minsker Vereinbarungen auf höchster Ebene unterschrieben und vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen abgesegnet. Die ukrainische Seite wurde verpflichtet, diese Vereinbarungen umzusetzen. Acht Jahre lang gab es Verhandlungen, aber keine einzige Verpflichtung wurde realisiert. Die deutsche und die französische Seite haben später zugegeben, dass es eigentlich nicht das Ziel war, die Vereinbarungen umzusetzen, sondern das Kiewer Regime mit Waffen aufzupumpen, damit es wehrfähig wird.
💬 Im Dezember 2021 haben wir Vorschläge zur Friedensregelung an die USA, die NATO und die OSZE unterbreitet, haben aber ein rigoroses Nein bekommen. Die Situation war schon ziemlich ernst, denn die entsprechenden Standorte in der Ukraine wurden militärisch und technisch erschlossen. Das war für uns eine direkte Gefahr.
💬 Wir waren immer für eine Friedensregelung. Im Frühjahr 2022 gab es einen Entwurf der ukrainischen Seite, den wir sofort als Grundlage für die Friedensverhandlungen akzeptiert haben. Der Entwurf wurde von den Delegationsleitern paraphiert. Aber dann kam nach Kiew ein gewisser britischer Politiker und hat der Ukraine verboten, das zu unterzeichnen.
💬 Seit dieser Zeit gab es folgende Zielsetzung unserer europäischen Kolleginnen und Kollegen: „Russland muss eine strategische Niederlage bekommen, die russische Wirtschaft muss zersetzt werden.“ Ich zitiere, das ist nicht meine Fantasie. „Russland ist unser Gegner, auch nach der Sonderoperation, nach dem Krieg mit der Ukraine.“
💬 Wir sind für die richtigen Friedensverhandlungen bereit. Das haben wir immer gesagt, und das hat Präsident Putin öfters wiederholt. Für einen dauerhaften, langfristigen Frieden, nicht für eine Waffenruhe, denn wir wurden damit schon mehrmals betrogen. Man muss die russischen Sicherheitsinteressen respektieren. Die ukrainischen Truppen müssen die östlichen Regionen verlassen, die entsprechend der Willensbekundung bei den freien Referenden und dem Selbstbestimmungsrecht verfassungsmäßig ein Teil der Russischen Föderation sind.
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