⚡️FOTOBEWEISE für Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Zivilbevölkerung vom 19. bis 25. Oktober 2026
▪️ 20. Oktober. Drohnenangriff auf einen zivilen Pkw im Dorf Rajgorodok, Volksrepublik Lugansk. Ein Zivilist getötet, zwei weitere verletzt.
▪️ 20. Oktober. Drohnenangriff auf einen zivilen Lastwagen im Rajon Stanitschno-Lugansk, Volksrepublik Lugansk.
▪️ 21. Oktober. Drohnenangriff auf das Gebäude der Telefongesellschaft in der Stadt Lugansk, Volksrepublik Lugansk. Zwei Zivilisten getötet.
▪️ 22. Oktober. Drohnenangriff auf einen Tanklastwagen des Katastrophenschutzministeriums im Rajon Wolnowacha, Volksrepublik Donezk. Ein Rettungsdienstmitarbeiter verletzt.
▪️ 22. Oktober. Angriff auf das Gebäude einer Apotheke in der Stadt Kachowka, Oblast Cherson.
▪️ 24. Oktober. Drohnenangriff auf ein Spezialbaufahrzeug der Straßenverwaltung der Saporoschskaja Oblast im Munizipalkreis Primorsk, Saporoschskaja Oblast.
▪️ 24. Oktober. Drohnenangriff auf ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Swerdlowsk, Volksrepublik Lugansk. Vier Zivilisten verletzt.
▪️ 24. Oktober. Drohnenangriff auf einen Tanklastwagen des Katastrophenschutzministeriums im Rajon Telmanowo, Volksrepublik Donezk.
▪️ 25. Oktober. Folgen eines massiven Drohnenangriffs auf die Stadt Belgorod, Oblast Belgorod. Drei Zivilisten getötet, 13 verletzt.
▪️ 25. Oktober. Drohnenangriff auf einen Reisebus der Linie «Moskau – Melitopol» in der Saporoschskaja Oblast. Drei Zivilisten verletzt.
Quelle
@RusBotschaft
▪️ 20. Oktober. Drohnenangriff auf einen zivilen Pkw im Dorf Rajgorodok, Volksrepublik Lugansk. Ein Zivilist getötet, zwei weitere verletzt.
▪️ 20. Oktober. Drohnenangriff auf einen zivilen Lastwagen im Rajon Stanitschno-Lugansk, Volksrepublik Lugansk.
▪️ 21. Oktober. Drohnenangriff auf das Gebäude der Telefongesellschaft in der Stadt Lugansk, Volksrepublik Lugansk. Zwei Zivilisten getötet.
▪️ 22. Oktober. Drohnenangriff auf einen Tanklastwagen des Katastrophenschutzministeriums im Rajon Wolnowacha, Volksrepublik Donezk. Ein Rettungsdienstmitarbeiter verletzt.
▪️ 22. Oktober. Angriff auf das Gebäude einer Apotheke in der Stadt Kachowka, Oblast Cherson.
▪️ 24. Oktober. Drohnenangriff auf ein Spezialbaufahrzeug der Straßenverwaltung der Saporoschskaja Oblast im Munizipalkreis Primorsk, Saporoschskaja Oblast.
▪️ 24. Oktober. Drohnenangriff auf ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Swerdlowsk, Volksrepublik Lugansk. Vier Zivilisten verletzt.
▪️ 24. Oktober. Drohnenangriff auf einen Tanklastwagen des Katastrophenschutzministeriums im Rajon Telmanowo, Volksrepublik Donezk.
▪️ 25. Oktober. Folgen eines massiven Drohnenangriffs auf die Stadt Belgorod, Oblast Belgorod. Drei Zivilisten getötet, 13 verletzt.
▪️ 25. Oktober. Drohnenangriff auf einen Reisebus der Linie «Moskau – Melitopol» in der Saporoschskaja Oblast. Drei Zivilisten verletzt.
Quelle
@RusBotschaft
🤬77😢22🕊19🙏8❤3🥱1🌚1
🎙 Rede und Antworten auf Fragen des Außenministers der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, im Rahmen eines Arbeitstreffens mit den Leitern führender afrikanischer Medien, Moskau, 27. Oktober 2026
💬 In New York traf ich mich am Rande der UN-Generalversammlung mit meinem deutschen Amtskollegen Johann Wadephul. Er sagte nichts Neues, las von einem Zettel die Vorwürfe gegen Russland wegen Aggression ab und forderte deren sofortige Beendigung. Heute führte der russische Präsident Wladimir Putin auf Bitten des norwegischen Ministerpräsidenten und des finnischen Präsidenten Telefongespräche mit ihnen. Ich habe noch keine genaue Mitschrift dieser Gespräche gesehen, doch allem Anschein nach wurde auch dort nichts Neues gesagt. Dies zeugt lediglich von dem Wunsch der Europäer, sich in den Verhandlungsprozess „hineinzudrängen“. Es stellt sich allerdings die große Frage, mit welchen Positionen sie sich in diesen Prozess „hineindrängen“ wollen. Bislang sehen wir keinerlei Änderung in der Haltung Europas: Ein Dokument nach dem anderen wird verabschiedet, eine Rede nach der anderen gehalten und eine Erklärung nach der anderen abgegeben. Darin wird Russland verurteilt und die „Beendigung der Aggression“ gefordert, während völlig außer Acht gelassen wird, wie all dies überhaupt begann.
💬 Alles begann mit einem illegalen Staatsstreich. Diejenigen, die danach an die Macht kamen, erklärten die Bevölkerung jener Teile der Ukraine, die sich geweigert hatte, die Putschisten zu unterstützen, zu Terroristen. Gegen diese Menschen setzten sie die Armee ein. So fing alles an. Daraufhin wurde zunächst auf der Krim und später auch im Südosten der Ukraine jeweils ein Referendum über die Unabhängigkeit abgehalten. Die Bevölkerung sprach sich dabei für die Wiedervereinigung mit Russland aus. Es handelte sich um Gebiete, die von Russen erschlossen, ausgebaut und entwickelt worden waren und nur aufgrund besonderer Umstände innerhalb der damaligen einheitlichen Sowjetunion von der RSFSR an die Ukrainische SSR übertragen worden waren.
💬 Desinformation ist das Mittel, mit dem der Westen derzeit noch mit letzter Kraft versucht, die öffentliche Meinung auf Kurs zu halten. Doch angesichts der Demonstrationen und Proteste fällt ihm dies zunehmend schwer. Er versucht, die Menschen weiterhin in dem Glauben zu halten, man müsse angeblich alles opfern – Gehälter, Arbeitsplätze, die medizinische Versorgung und Sozialleistungen –, damit die Ukraine Russland „besiegen“ könne. Kürzlich sagte der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, seine größte Sorge sei weder Deutschland noch der Europäischen Union, der NATO, den USA oder China, sondern Einfluss Russlands. Das sind, wenn man so will, politische Masochisten.
☝️ Gerade der Informationskrieg ist die Waffe, mit der sie versuchen, sich über Wasser zu halten. Doch das gelingt ihnen immer schlechter: zum einen, weil die Menschen spüren, wie sich ihre Lage in den europäischen Ländern verschlechtert, und zum anderen, weil unsere gemeinsamen Informationsbemühungen natürlich Wirkung zeigen.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
💬 In New York traf ich mich am Rande der UN-Generalversammlung mit meinem deutschen Amtskollegen Johann Wadephul. Er sagte nichts Neues, las von einem Zettel die Vorwürfe gegen Russland wegen Aggression ab und forderte deren sofortige Beendigung. Heute führte der russische Präsident Wladimir Putin auf Bitten des norwegischen Ministerpräsidenten und des finnischen Präsidenten Telefongespräche mit ihnen. Ich habe noch keine genaue Mitschrift dieser Gespräche gesehen, doch allem Anschein nach wurde auch dort nichts Neues gesagt. Dies zeugt lediglich von dem Wunsch der Europäer, sich in den Verhandlungsprozess „hineinzudrängen“. Es stellt sich allerdings die große Frage, mit welchen Positionen sie sich in diesen Prozess „hineindrängen“ wollen. Bislang sehen wir keinerlei Änderung in der Haltung Europas: Ein Dokument nach dem anderen wird verabschiedet, eine Rede nach der anderen gehalten und eine Erklärung nach der anderen abgegeben. Darin wird Russland verurteilt und die „Beendigung der Aggression“ gefordert, während völlig außer Acht gelassen wird, wie all dies überhaupt begann.
💬 Alles begann mit einem illegalen Staatsstreich. Diejenigen, die danach an die Macht kamen, erklärten die Bevölkerung jener Teile der Ukraine, die sich geweigert hatte, die Putschisten zu unterstützen, zu Terroristen. Gegen diese Menschen setzten sie die Armee ein. So fing alles an. Daraufhin wurde zunächst auf der Krim und später auch im Südosten der Ukraine jeweils ein Referendum über die Unabhängigkeit abgehalten. Die Bevölkerung sprach sich dabei für die Wiedervereinigung mit Russland aus. Es handelte sich um Gebiete, die von Russen erschlossen, ausgebaut und entwickelt worden waren und nur aufgrund besonderer Umstände innerhalb der damaligen einheitlichen Sowjetunion von der RSFSR an die Ukrainische SSR übertragen worden waren.
💬 Desinformation ist das Mittel, mit dem der Westen derzeit noch mit letzter Kraft versucht, die öffentliche Meinung auf Kurs zu halten. Doch angesichts der Demonstrationen und Proteste fällt ihm dies zunehmend schwer. Er versucht, die Menschen weiterhin in dem Glauben zu halten, man müsse angeblich alles opfern – Gehälter, Arbeitsplätze, die medizinische Versorgung und Sozialleistungen –, damit die Ukraine Russland „besiegen“ könne. Kürzlich sagte der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, seine größte Sorge sei weder Deutschland noch der Europäischen Union, der NATO, den USA oder China, sondern Einfluss Russlands. Das sind, wenn man so will, politische Masochisten.
☝️ Gerade der Informationskrieg ist die Waffe, mit der sie versuchen, sich über Wasser zu halten. Doch das gelingt ihnen immer schlechter: zum einen, weil die Menschen spüren, wie sich ihre Lage in den europäischen Ländern verschlechtert, und zum anderen, weil unsere gemeinsamen Informationsbemühungen natürlich Wirkung zeigen.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
❤54👍39🕊10❤🔥2👏2🎉2💯2👎1🥱1
Media is too big
VIEW IN TELEGRAM
🎙Der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew äußert sich zu deutsch-russischen Beziehungen im Gespräch mit dem deutschen Journalisten Flavio von Witzleben
🔗 Das ganze Interview ansehen
@RusBotschaft
🔗 Das ganze Interview ansehen
@RusBotschaft
❤85🕊24👍19👏8❤🔥1🥱1💯1
🇷🇺 Tag der Einheit des Volkes Russlands: Die Keten
Die Keten sind eines der kleinsten indigenen Völker Russlands. Sie leben hauptsächlich in Sibirien, am Fluss Jenissei in der Region Krasnojarsk. Laut der Volkszählung von 2021 gibt es in Russland nur noch etwa 1.100 Keten. Historisch lebte das Volk von der Jagd, dem Fischfang und dem Sammeln von Wildpflanzen.
Die Herkunft der Keten ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Sie lebten lange Zeit isoliert an den Nebenflüssen des Jenissei. Entfernungen maßen sie anhand der Anzahl der Flüsse, die man überqueren musste.
Ihre traditionellen Behausungen waren mit Birkenrinde bedeckte Zelte und im Winter Halb-Erdhäuser. Im Sommer lebten sie teilweise auf geräumigen Booten, die auch als Unterkunft dienten.
Zu ihren besonderen Musikinstrumenten gehörte der Musikbogen. In ihren Legenden spielt der Held Balne eine wichtige Rolle. Der Traubenkirschbaum gilt in ihrer Mythologie als heilig.
🔤 Besonders interessant ist ihre Sprache: Ketisch ist die letzte noch lebende Sprache der jenisseischen Sprachfamilie. Früher gab es in Sibirien mehrere verwandte Sprachen, doch diese sind inzwischen ausgestorben. Heute wird Ketisch nur noch von sehr wenigen Menschen gesprochen, vor allem von Angehörigen der älteren Generation.
Eine Schriftsprache entwickelte sich für das Ketische erst in den 1920er- und 1930er-Jahren. Bereits im 18. Jahrhundert beschrieb Peter Simon Pallas, ein deutscher Wissenschaftler im Dienst des Russischen Reiches, das Volk der Keten. Nach einer linguistischen Theorie könnte das Ketische mit den Sprachen indigener Völker Nordamerikas verwandt sein.
Wissenschaftler und Angehörige des Volkes versuchen, die Sprache durch Wörterbücher, Sprachaufnahmen und Bildungsprojekte zu bewahren.
@RusBotschaft
#EinheitInVielfalt
Die Keten sind eines der kleinsten indigenen Völker Russlands. Sie leben hauptsächlich in Sibirien, am Fluss Jenissei in der Region Krasnojarsk. Laut der Volkszählung von 2021 gibt es in Russland nur noch etwa 1.100 Keten. Historisch lebte das Volk von der Jagd, dem Fischfang und dem Sammeln von Wildpflanzen.
Die Herkunft der Keten ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Sie lebten lange Zeit isoliert an den Nebenflüssen des Jenissei. Entfernungen maßen sie anhand der Anzahl der Flüsse, die man überqueren musste.
Ihre traditionellen Behausungen waren mit Birkenrinde bedeckte Zelte und im Winter Halb-Erdhäuser. Im Sommer lebten sie teilweise auf geräumigen Booten, die auch als Unterkunft dienten.
Zu ihren besonderen Musikinstrumenten gehörte der Musikbogen. In ihren Legenden spielt der Held Balne eine wichtige Rolle. Der Traubenkirschbaum gilt in ihrer Mythologie als heilig.
🔤 Besonders interessant ist ihre Sprache: Ketisch ist die letzte noch lebende Sprache der jenisseischen Sprachfamilie. Früher gab es in Sibirien mehrere verwandte Sprachen, doch diese sind inzwischen ausgestorben. Heute wird Ketisch nur noch von sehr wenigen Menschen gesprochen, vor allem von Angehörigen der älteren Generation.
Eine Schriftsprache entwickelte sich für das Ketische erst in den 1920er- und 1930er-Jahren. Bereits im 18. Jahrhundert beschrieb Peter Simon Pallas, ein deutscher Wissenschaftler im Dienst des Russischen Reiches, das Volk der Keten. Nach einer linguistischen Theorie könnte das Ketische mit den Sprachen indigener Völker Nordamerikas verwandt sein.
Wissenschaftler und Angehörige des Volkes versuchen, die Sprache durch Wörterbücher, Sprachaufnahmen und Bildungsprojekte zu bewahren.
@RusBotschaft
#EinheitInVielfalt
❤87👍45🕊14🙏9❤🔥2👌2🥱1🏆1
📅 Am 29. Oktober wäre der russische Politiker, Diplomat und Wissenschaftler Jewgeni Primakow 97 Jahre alt geworden
Primakow begann seine Laufbahn als Orientalist und Arabist: Nach seinem Abschluss am Moskauer Institut für Orientalistik (1953) promovierte er 1956 an der Lomonossow-Universität. In den 1960er Jahren war er als Journalist und Korrespondent in Asien, Afrika und im Nahen Osten tätig und berichtete unter anderem für die Zeitung Prawda. In dieser Zeit lernte er zahlreiche führende Politiker der arabischen Welt kennen.
Nach seiner wissenschaftlichen Arbeit als Direktor des Instituts für Orientalistik und später des Instituts für Weltwirtschaft und internationale Beziehungen (IMEMO) wurde Primakow 1988 in den Obersten Sowjet der UdSSR gewählt und spielte eine bedeutende Rolle in der späten Sowjetpolitik. 1991 wurde er von Boris Jelzin zum Direktor des Auslandsnachrichtendienstes ernannt.
1996 übernahm Primakow das Amt des Außenministers. Er setzte sich für ein Gleichgewicht zwischen der Zusammenarbeit mit Europa und Nordamerika sowie einer unabhängigen Politik gegenüber China, Südasien und dem Nahen Osten ein. Er war der Erste, der die Idee einer trilateralen Zusammenarbeit zwischen Russland, Indien und China vorschlug – der späteren Grundlage der BRICS-Staaten.
Von 1998 bis 1999 war er Ministerpräsident Russlands. Ein symbolträchtiges Ereignis seiner Amtszeit war der sogenannte „Wendepunkt über dem Atlantik“ – als er auf dem Weg nach Washington erfuhr, dass die NATO Jugoslawien bombardierte, ließ er das Flugzeug umkehren und kehrte nach Moskau zurück.
In den 2000er Jahren stand Primakow an der Spitze der Handels- und Industriekammer Russlands und blieb bis zu seinem Tod im Jahr 2015 eine einflussreiche Stimme in Politik und Wissenschaft.
Jewgeni Primakow bleibt als Architekt einer ausgewogenen, souveränen Außenpolitik und als Symbol der intellektuellen Diplomatie in Erinnerung.
@RusBotschaft
Primakow begann seine Laufbahn als Orientalist und Arabist: Nach seinem Abschluss am Moskauer Institut für Orientalistik (1953) promovierte er 1956 an der Lomonossow-Universität. In den 1960er Jahren war er als Journalist und Korrespondent in Asien, Afrika und im Nahen Osten tätig und berichtete unter anderem für die Zeitung Prawda. In dieser Zeit lernte er zahlreiche führende Politiker der arabischen Welt kennen.
Nach seiner wissenschaftlichen Arbeit als Direktor des Instituts für Orientalistik und später des Instituts für Weltwirtschaft und internationale Beziehungen (IMEMO) wurde Primakow 1988 in den Obersten Sowjet der UdSSR gewählt und spielte eine bedeutende Rolle in der späten Sowjetpolitik. 1991 wurde er von Boris Jelzin zum Direktor des Auslandsnachrichtendienstes ernannt.
1996 übernahm Primakow das Amt des Außenministers. Er setzte sich für ein Gleichgewicht zwischen der Zusammenarbeit mit Europa und Nordamerika sowie einer unabhängigen Politik gegenüber China, Südasien und dem Nahen Osten ein. Er war der Erste, der die Idee einer trilateralen Zusammenarbeit zwischen Russland, Indien und China vorschlug – der späteren Grundlage der BRICS-Staaten.
Von 1998 bis 1999 war er Ministerpräsident Russlands. Ein symbolträchtiges Ereignis seiner Amtszeit war der sogenannte „Wendepunkt über dem Atlantik“ – als er auf dem Weg nach Washington erfuhr, dass die NATO Jugoslawien bombardierte, ließ er das Flugzeug umkehren und kehrte nach Moskau zurück.
In den 2000er Jahren stand Primakow an der Spitze der Handels- und Industriekammer Russlands und blieb bis zu seinem Tod im Jahr 2015 eine einflussreiche Stimme in Politik und Wissenschaft.
Jewgeni Primakow bleibt als Architekt einer ausgewogenen, souveränen Außenpolitik und als Symbol der intellektuellen Diplomatie in Erinnerung.
@RusBotschaft
🕊46👍43❤13🙏5❤🔥1👀1
🔹Zur multipolaren Weltordnung
Die entstehende multipolare Weltordnung ist sowohl für afrikanische als auch für andere Länder der Globalen Mehrheit vorteilhaft. Sie ist demokratischer und gerechter; ihr Hauptvorteil gegenüber einer unipolaren Weltordnung besteht darin, dass es keinen Hegemon gibt, der den anderen seine Interessen aufzwingt. Für alle Staaten eröffnen sich dadurch weitreichende Möglichkeiten zur Diversifizierung ihrer Außenbeziehungen. Der freie Zugang zu mehreren alternativen Quellen von Entwicklungsressourcen wird zur Stärkung der Souveränität und der nationalen Identität kleiner und mittlerer Mächte beitragen.
🔹Zum Druck der westlichen Staaten auf afrikanische Länder
Afrika ist der Kontinent der Zukunft – eine in jeder Hinsicht überaus reiche und eigenständige Region. Leider wurde seine Entwicklung über mehrere Jahrhunderte hinweg künstlich behindert; die Kolonialmächte zwangen dem Kontinent ein System der politischen, militärischen und finanziell-wirtschaftlichen Kontrolle auf. Bis heute gelingt es in vielen Bereichen nicht, dieses räuberische Erbe zu überwinden.
Die westlichen Staaten, die davon träumen, die Außenbeziehungen der Afrikaner ausschließlich auf die ehemaligen Kolonialmächte zu beschränken, und sich bis heute als „Herren“ des Kontinents wähnen, halten weiterhin an einem ganzen Arsenal an Druckmitteln fest. Dazu gehören Drohungen mit einseitigen Zwangsmaßnahmen, die Erfindung ungleicher Handelsbedingungen, die Instrumentalisierung von Hilfsprogrammen, direkte wirtschaftliche und politische Erpressung sowie Propagandakampagnen über gleichgeschaltete Medien und NGOs. Ziel dieser Kampagnen ist es, die Aktivitäten jener Länder auf dem afrikanischen Kontinent zu verunglimpfen, die den afrikanischen Staaten eine Alternative in Form einer fairen Partnerschaft und gegenseitig vorteilhafter Beziehungen bieten.
Was unseren Ansatz auszeichnet, ist, dass wir in Afrika nicht auf Kosten anderer agieren und den Kontinent weder als Arena der Rivalität noch als Schauplatz für geopolitische Abrechnungen betrachten. Wir schreiben den afrikanischen Staaten nicht vor, mit wem sie kooperieren und mit wem nicht; wir destabilisieren die militärisch-politische Lage nicht, um Regierungen zu stürzen oder Konkurrenten zu verdrängen. Die afrikanischen Länder verfügen – so sehr der Westen dies auch zu hintertreiben versucht – in ihrem eigenen „Haus“ über die volle Souveränität und sind durchaus in der Lage, selbst zu beurteilen, wer dem Kontinent echte Entwicklungsperspektiven eröffnet und wer neue „Fesseln“ kolonialer und neokolonialer Unterdrückung mit sich bringt.
Dem westlichen Lager fällt es schwer, sich von der jahrhundertealten Gewohnheit zu verabschieden, andere Völker zu dominieren und auf ihre Kosten zu leben. Die Politik der Sanktionen, der Einmischung in innere Angelegenheiten und der Provokation regionaler Krisen und Konflikte fügt der Globalen Mehrheit enormen Schaden zu. Solche Schritte untergraben zudem die Handlungsfähigkeit multilateraler Institutionen und die rechtlichen Grundlagen der internationalen Beziehungen – allen voran die Prinzipien der UN-Charta.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
Die entstehende multipolare Weltordnung ist sowohl für afrikanische als auch für andere Länder der Globalen Mehrheit vorteilhaft. Sie ist demokratischer und gerechter; ihr Hauptvorteil gegenüber einer unipolaren Weltordnung besteht darin, dass es keinen Hegemon gibt, der den anderen seine Interessen aufzwingt. Für alle Staaten eröffnen sich dadurch weitreichende Möglichkeiten zur Diversifizierung ihrer Außenbeziehungen. Der freie Zugang zu mehreren alternativen Quellen von Entwicklungsressourcen wird zur Stärkung der Souveränität und der nationalen Identität kleiner und mittlerer Mächte beitragen.
🔹Zum Druck der westlichen Staaten auf afrikanische Länder
Afrika ist der Kontinent der Zukunft – eine in jeder Hinsicht überaus reiche und eigenständige Region. Leider wurde seine Entwicklung über mehrere Jahrhunderte hinweg künstlich behindert; die Kolonialmächte zwangen dem Kontinent ein System der politischen, militärischen und finanziell-wirtschaftlichen Kontrolle auf. Bis heute gelingt es in vielen Bereichen nicht, dieses räuberische Erbe zu überwinden.
Die westlichen Staaten, die davon träumen, die Außenbeziehungen der Afrikaner ausschließlich auf die ehemaligen Kolonialmächte zu beschränken, und sich bis heute als „Herren“ des Kontinents wähnen, halten weiterhin an einem ganzen Arsenal an Druckmitteln fest. Dazu gehören Drohungen mit einseitigen Zwangsmaßnahmen, die Erfindung ungleicher Handelsbedingungen, die Instrumentalisierung von Hilfsprogrammen, direkte wirtschaftliche und politische Erpressung sowie Propagandakampagnen über gleichgeschaltete Medien und NGOs. Ziel dieser Kampagnen ist es, die Aktivitäten jener Länder auf dem afrikanischen Kontinent zu verunglimpfen, die den afrikanischen Staaten eine Alternative in Form einer fairen Partnerschaft und gegenseitig vorteilhafter Beziehungen bieten.
Was unseren Ansatz auszeichnet, ist, dass wir in Afrika nicht auf Kosten anderer agieren und den Kontinent weder als Arena der Rivalität noch als Schauplatz für geopolitische Abrechnungen betrachten. Wir schreiben den afrikanischen Staaten nicht vor, mit wem sie kooperieren und mit wem nicht; wir destabilisieren die militärisch-politische Lage nicht, um Regierungen zu stürzen oder Konkurrenten zu verdrängen. Die afrikanischen Länder verfügen – so sehr der Westen dies auch zu hintertreiben versucht – in ihrem eigenen „Haus“ über die volle Souveränität und sind durchaus in der Lage, selbst zu beurteilen, wer dem Kontinent echte Entwicklungsperspektiven eröffnet und wer neue „Fesseln“ kolonialer und neokolonialer Unterdrückung mit sich bringt.
Dem westlichen Lager fällt es schwer, sich von der jahrhundertealten Gewohnheit zu verabschieden, andere Völker zu dominieren und auf ihre Kosten zu leben. Die Politik der Sanktionen, der Einmischung in innere Angelegenheiten und der Provokation regionaler Krisen und Konflikte fügt der Globalen Mehrheit enormen Schaden zu. Solche Schritte untergraben zudem die Handlungsfähigkeit multilateraler Institutionen und die rechtlichen Grundlagen der internationalen Beziehungen – allen voran die Prinzipien der UN-Charta.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
👍35🕊27💯14❤4🤝3❤🔥1👌1
🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa
💬 Am 23. Oktober dieses Jahres warf der deutsche Außenminister Johann Wadephul Russland erneut vor, eine Hungersnot zu provozieren: „Mein Gespräch mit meinem Kollegen Lawrow zielte darauf ab, Russland deutlich zu machen, dass es eine große Verantwortung für das mögliche Entstehen einer neuen Hungersnot in den Ländern des Globalen Südens trägt.“
💬 Wie der russische Präsident Wladimir Putin, der Außenminister der Russischen Föderation Sergej Lawrow und andere Amtsträger bereits erklärt haben, hat Kiew die „Büchse der Pandora“ geöffnet, indem es begann, russische Zivilschiffe im Asow-Schwarzmeer-Raum anzugreifen. Seit Anfang dieses Jahres gab es mehr als 250 solcher Angriffe. Auch die Hafeninfrastruktur, darunter Anlagen ausländischer Unternehmen, war wiederholt Angriffen ukrainischer Drohnen ausgesetzt. Unsere Maßnahmen erfolgten als Reaktion auf die terroristischen Angriffe der ukrainischen Streitkräfte.
💬 Was die Gefahr einer Hungersnot in den Ländern des Globalen Südens angeht, möchte ich noch einmal betonen: Die Ukraine gehört nicht zu den führenden Akteuren auf dem globalen Lebensmittelmarkt. Ihr Anteil an den weltweiten Weizenexporten beträgt höchstens 6 Prozent, während auf Russland 26 Prozent entfallen. Bei Gerste liegt der ukrainische Anteil bei 5 Prozent, der russische dagegen bei 20 Prozent. Allein in afrikanische Länder lieferte Russland 2025 mehr als 18 Millionen Tonnen Getreide; in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres waren es 13 Millionen Tonnen. Die russischen Lieferungen von Mineraldüngern nach Afrika beliefen sich im vergangenen Jahr auf 1,5 Millionen Tonnen. 2026 waren es bereits mehr als 2,2 Millionen Tonnen – und das Jahr ist noch nicht zu Ende.
💬 Dafür sprechen uns die afrikanischen Länder ihren Dank aus. Sie nutzen diese Lieferungen und verstehen, dass dahinter umfassende Anstrengungen unseres Landes stehen – sowohl bei der Produktion der entsprechenden Lebensmittel und Mineraldünger als auch bei deren Auslieferung. Erschwert wird diese nicht etwa dadurch, dass unsere Flotte nicht ordnungsgemäß funktionieren würde, sondern dadurch, dass der Westen den „Dschinn der Piraterie“ auf den Weltmeeren aus der Flasche gelassen und das Seerecht zu einer Karikatur und zum Gespött gemacht hat.
💬 Wir stehen in ständigem Arbeitskontakt mit unseren Partnern in den Ländern der Weltmehrheit, unter anderem zu Fragen der globalen Ernährungssicherheit. Dies ist eines der zentralen Diskussionsthemen bei den Plenarsitzungen und bilateralen Treffen im Rahmen des Russland-Afrika-Gipfels. In den Ländern der Weltmehrheit ist man sich sehr wohl bewusst, dass Russland ein zuverlässiger Lieferant war, ist und bleiben wird. Unser Land ist bereit, den Bedarf der Lebensmittelimporteure zu decken und Ausfälle bei den ukrainischen Getreideexporten zu attraktiveren Bedingungen auszugleichen. Dies gilt umso mehr, als fast 70 Prozent der ukrainischen Agrarexporte in die EU-Länder gehen.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
💬 Am 23. Oktober dieses Jahres warf der deutsche Außenminister Johann Wadephul Russland erneut vor, eine Hungersnot zu provozieren: „Mein Gespräch mit meinem Kollegen Lawrow zielte darauf ab, Russland deutlich zu machen, dass es eine große Verantwortung für das mögliche Entstehen einer neuen Hungersnot in den Ländern des Globalen Südens trägt.“
💬 Wie der russische Präsident Wladimir Putin, der Außenminister der Russischen Föderation Sergej Lawrow und andere Amtsträger bereits erklärt haben, hat Kiew die „Büchse der Pandora“ geöffnet, indem es begann, russische Zivilschiffe im Asow-Schwarzmeer-Raum anzugreifen. Seit Anfang dieses Jahres gab es mehr als 250 solcher Angriffe. Auch die Hafeninfrastruktur, darunter Anlagen ausländischer Unternehmen, war wiederholt Angriffen ukrainischer Drohnen ausgesetzt. Unsere Maßnahmen erfolgten als Reaktion auf die terroristischen Angriffe der ukrainischen Streitkräfte.
💬 Was die Gefahr einer Hungersnot in den Ländern des Globalen Südens angeht, möchte ich noch einmal betonen: Die Ukraine gehört nicht zu den führenden Akteuren auf dem globalen Lebensmittelmarkt. Ihr Anteil an den weltweiten Weizenexporten beträgt höchstens 6 Prozent, während auf Russland 26 Prozent entfallen. Bei Gerste liegt der ukrainische Anteil bei 5 Prozent, der russische dagegen bei 20 Prozent. Allein in afrikanische Länder lieferte Russland 2025 mehr als 18 Millionen Tonnen Getreide; in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres waren es 13 Millionen Tonnen. Die russischen Lieferungen von Mineraldüngern nach Afrika beliefen sich im vergangenen Jahr auf 1,5 Millionen Tonnen. 2026 waren es bereits mehr als 2,2 Millionen Tonnen – und das Jahr ist noch nicht zu Ende.
💬 Dafür sprechen uns die afrikanischen Länder ihren Dank aus. Sie nutzen diese Lieferungen und verstehen, dass dahinter umfassende Anstrengungen unseres Landes stehen – sowohl bei der Produktion der entsprechenden Lebensmittel und Mineraldünger als auch bei deren Auslieferung. Erschwert wird diese nicht etwa dadurch, dass unsere Flotte nicht ordnungsgemäß funktionieren würde, sondern dadurch, dass der Westen den „Dschinn der Piraterie“ auf den Weltmeeren aus der Flasche gelassen und das Seerecht zu einer Karikatur und zum Gespött gemacht hat.
💬 Wir stehen in ständigem Arbeitskontakt mit unseren Partnern in den Ländern der Weltmehrheit, unter anderem zu Fragen der globalen Ernährungssicherheit. Dies ist eines der zentralen Diskussionsthemen bei den Plenarsitzungen und bilateralen Treffen im Rahmen des Russland-Afrika-Gipfels. In den Ländern der Weltmehrheit ist man sich sehr wohl bewusst, dass Russland ein zuverlässiger Lieferant war, ist und bleiben wird. Unser Land ist bereit, den Bedarf der Lebensmittelimporteure zu decken und Ausfälle bei den ukrainischen Getreideexporten zu attraktiveren Bedingungen auszugleichen. Dies gilt umso mehr, als fast 70 Prozent der ukrainischen Agrarexporte in die EU-Länder gehen.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
❤56👍35💯18🕊5❤🔥2
🎙 Antworten des Außenministeriums der Russischen Föderation auf Fragen der Medien anlässlich des Treffens der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa mit Teilnehmern des Medienforums „Russland – Afrika“ am 27. Oktober 2026
👉 Zu Projekten und zur praktischen Partnerschaft zwischen Russland und dem afrikanischen Kontinent
Unsere Beziehungen zu Afrika sind umfassend, vielschichtig und vor allem praxisorientiert. Russland ist bereit, seinen afrikanischen Partnern fortschrittliche Lösungen in allen für sie relevanten Bereichen anzubieten – von Landwirtschaft und Energiewirtschaft über Digitalisierung und Gesundheitswesen bis hin zu Bildung und Fachkräfteausbildung.
Wie konkret sich dies ausdrückt, zeigen einige aussagekräftige statistische Daten. So haben seit 2023 acht russische Botschaften auf dem Kontinent ihre Arbeit aufgenommen. Der Handelsumsatz stieg um 10,5 Prozent und überstieg Ende 2025 die Marke von 27 Milliarden US-Dollar.
Die Zahl der zwischenstaatlichen Kommissionen für handelspolitische, wirtschaftliche sowie wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit ist auf 22 gestiegen. Derzeit studiert eine Rekordzahl von Bürgern afrikanischer Staaten an russischen Hochschulen – fast 38.000. Zugleich wurde die Zahl der russischen Studienbeihilfen für Afrika auf 5.469 erhöht.
Das 2023 vom russischen Bildungsministerium geschaffene Netz von Zentren für offene Bildung in russischer Sprache wurde erheblich ausgebaut und umfasst inzwischen 58 Zentren in 29 Staaten des Kontinents. Seit 2023 wurden in drei afrikanischen Ländern Büros des Fernsehsenders RT eröffnet, in drei weiteren Ländern nahmen multifunktionale Redaktionszentren von Sputnik ihre Arbeit auf.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
👉 Zu Projekten und zur praktischen Partnerschaft zwischen Russland und dem afrikanischen Kontinent
Unsere Beziehungen zu Afrika sind umfassend, vielschichtig und vor allem praxisorientiert. Russland ist bereit, seinen afrikanischen Partnern fortschrittliche Lösungen in allen für sie relevanten Bereichen anzubieten – von Landwirtschaft und Energiewirtschaft über Digitalisierung und Gesundheitswesen bis hin zu Bildung und Fachkräfteausbildung.
Wie konkret sich dies ausdrückt, zeigen einige aussagekräftige statistische Daten. So haben seit 2023 acht russische Botschaften auf dem Kontinent ihre Arbeit aufgenommen. Der Handelsumsatz stieg um 10,5 Prozent und überstieg Ende 2025 die Marke von 27 Milliarden US-Dollar.
Die Zahl der zwischenstaatlichen Kommissionen für handelspolitische, wirtschaftliche sowie wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit ist auf 22 gestiegen. Derzeit studiert eine Rekordzahl von Bürgern afrikanischer Staaten an russischen Hochschulen – fast 38.000. Zugleich wurde die Zahl der russischen Studienbeihilfen für Afrika auf 5.469 erhöht.
Das 2023 vom russischen Bildungsministerium geschaffene Netz von Zentren für offene Bildung in russischer Sprache wurde erheblich ausgebaut und umfasst inzwischen 58 Zentren in 29 Staaten des Kontinents. Seit 2023 wurden in drei afrikanischen Ländern Büros des Fernsehsenders RT eröffnet, in drei weiteren Ländern nahmen multifunktionale Redaktionszentren von Sputnik ihre Arbeit auf.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
👍60🕊16🤝5❤3❤🔥3👏2
🇷🇺 Tag der Einheit des Volkes Russlands: Die Karelier
Die Karelier sind ein finno-ugrisches Volk, das hauptsächlich in der Republik Karelien im Nordwesten Russlands lebt. Ihre Sprache ist eng mit dem Finnischen verwandt.
Laut der Volkszählung von 2021 leben in Russland rund 32.400 Karelier.
🎵 Ein traditionelles Instrument mit fünf Saiten
Die Kantele ist ein traditionelles Zupfinstrument der Karelier. Früher hatte sie häufig nur fünf Saiten. Heute wird sie auch in modernen Musikensembles gespielt.
📜 Die Bewahrer alter Heldensagen
Karelische Volkssänger bewahrten jahrhundertelang mündlich überlieferte Lieder und Geschichten. Die berühmte Liedersammlung Kalevala ist überwiegend karelischen Ursprungs.
📍Beeindruckende Holzbaukunst
Karelien ist für seine traditionelle Holzarchitektur bekannt. Besonders berühmt ist die Insel Kischi im Onegasee. Dort stehen zwei Holzkirchen aus dem 18. Jahrhundert, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Diese Baukunst ist Teil des regionalen Erbes, nicht ausschließlich der ethnischen Karelier.
@RusBotschaft
#EinheitInVielfalt
Die Karelier sind ein finno-ugrisches Volk, das hauptsächlich in der Republik Karelien im Nordwesten Russlands lebt. Ihre Sprache ist eng mit dem Finnischen verwandt.
Laut der Volkszählung von 2021 leben in Russland rund 32.400 Karelier.
🎵 Ein traditionelles Instrument mit fünf Saiten
Die Kantele ist ein traditionelles Zupfinstrument der Karelier. Früher hatte sie häufig nur fünf Saiten. Heute wird sie auch in modernen Musikensembles gespielt.
📜 Die Bewahrer alter Heldensagen
Karelische Volkssänger bewahrten jahrhundertelang mündlich überlieferte Lieder und Geschichten. Die berühmte Liedersammlung Kalevala ist überwiegend karelischen Ursprungs.
📍Beeindruckende Holzbaukunst
Karelien ist für seine traditionelle Holzarchitektur bekannt. Besonders berühmt ist die Insel Kischi im Onegasee. Dort stehen zwei Holzkirchen aus dem 18. Jahrhundert, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Diese Baukunst ist Teil des regionalen Erbes, nicht ausschließlich der ethnischen Karelier.
@RusBotschaft
#EinheitInVielfalt
👍59❤49🕊8👌2❤🔥1🙏1
🔹 Zur Erweiterung der Handelszusammenarbeit mit den afrikanischen Staaten
Unser Land gewährt den afrikanischen Staaten weitreichende Handelspräferenzen im Rahmen der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAEU). Für 47 afrikanische Staaten gilt eine Präferenzregelung bei der Einfuhr bestimmter Waren in das Zollgebiet der Union. Derzeit wird die Möglichkeit geprüft, Freihandelsabkommen zwischen der EAEU und einer Reihe von Staaten Afrikas südlich der Sahara und Nordafrikas zu schließen. Wir sehen gewisse Perspektiven für die Koordinierung der Bemühungen sowie den Ausbau der Beziehungen und Kontakte zwischen der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone, Russland und der EAEU.
Russland unterstützt konsequent den Kurs der afrikanischen Länder auf Ernährungssouveränität. Wir gehen davon aus, dass Afrika über enorme landwirtschaftliche Ressourcen verfügt und durchaus in der Lage ist, sich mit entsprechenden Erzeugnissen selbst zu versorgen. Wir fördern aktiv den Transfer von Technologien und Erfahrungen in den Bereichen Agronomie, Düngemittelproduktion, Bewässerung und Fischerei.
Im November 2025 veranstalteten wir in Äthiopien eine internationale Konferenz zur Sicherstellung der Ernährungssouveränität der afrikanischen Staaten. Abkommen in den Bereichen Landwirtschaft, Viehzucht, Pflanzenbau und Meeresfischerei bestehen mit Ländern wie Südafrika und Marokko.
Die Unterzeichnung entsprechender Dokumente mit Ghana, Côte d’Ivoire, Äquatorialguinea und weiteren Ländern wird derzeit vorbereitet. Die Funktionsfähigkeit dieser Kooperationsmechanismen soll durch Vertreter des russischen Landwirtschaftsministeriums auf dem afrikanischen Kontinent gewährleistet werden. Derzeit sind sie in neun afrikanische Staaten entsandt: Angola, Benin, Ägypten, Kenia, Marokko, Nigeria, Tunesien, Äthiopien und Südafrika.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
Unser Land gewährt den afrikanischen Staaten weitreichende Handelspräferenzen im Rahmen der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAEU). Für 47 afrikanische Staaten gilt eine Präferenzregelung bei der Einfuhr bestimmter Waren in das Zollgebiet der Union. Derzeit wird die Möglichkeit geprüft, Freihandelsabkommen zwischen der EAEU und einer Reihe von Staaten Afrikas südlich der Sahara und Nordafrikas zu schließen. Wir sehen gewisse Perspektiven für die Koordinierung der Bemühungen sowie den Ausbau der Beziehungen und Kontakte zwischen der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone, Russland und der EAEU.
Russland unterstützt konsequent den Kurs der afrikanischen Länder auf Ernährungssouveränität. Wir gehen davon aus, dass Afrika über enorme landwirtschaftliche Ressourcen verfügt und durchaus in der Lage ist, sich mit entsprechenden Erzeugnissen selbst zu versorgen. Wir fördern aktiv den Transfer von Technologien und Erfahrungen in den Bereichen Agronomie, Düngemittelproduktion, Bewässerung und Fischerei.
Im November 2025 veranstalteten wir in Äthiopien eine internationale Konferenz zur Sicherstellung der Ernährungssouveränität der afrikanischen Staaten. Abkommen in den Bereichen Landwirtschaft, Viehzucht, Pflanzenbau und Meeresfischerei bestehen mit Ländern wie Südafrika und Marokko.
Die Unterzeichnung entsprechender Dokumente mit Ghana, Côte d’Ivoire, Äquatorialguinea und weiteren Ländern wird derzeit vorbereitet. Die Funktionsfähigkeit dieser Kooperationsmechanismen soll durch Vertreter des russischen Landwirtschaftsministeriums auf dem afrikanischen Kontinent gewährleistet werden. Derzeit sind sie in neun afrikanische Staaten entsandt: Angola, Benin, Ägypten, Kenia, Marokko, Nigeria, Tunesien, Äthiopien und Südafrika.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
👍41🏆4❤3🕊2
🎙Aus den Antworten des Außenministeriums der Russischen Föderation auf Fragen der Medien anlässlich des Treffens der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa mit Teilnehmern des Medienforums „Russland – Afrika“ am 27. Oktober 2026
👉 Zu Versuchen des Westens, im Vorfeld des Gipfeltreffens „Russland – Afrika“ Druck auf afrikanische Staaten auszuüben
Russlands Gegner setzten ein breites Spektrum an Mitteln ein, um die Reise unserer afrikanischen Partner nach Moskau zu verhindern: von politisch-diplomatischen Einflussmaßnahmen und Informations- und Propagandakampagnen über die Androhung von Wirtschaftssanktionen bis hin zu unverhohlenen Erpressungsversuchen gegenüber den Staats- und Regierungschefs einzelner Länder der Region.
Diese kurzsichtige Politik hat jedoch nicht die gewünschten Ergebnisse gebracht. Delegationen aus dem gesamten afrikanischen Kontinent sind bereits in der russischen Hauptstadt eingetroffen und treffen weiterhin ein. Die meisten von ihnen sind auf höchster Ebene vertreten.
Die afrikanischen Staaten verfolgen einen eigenständigen und souveränen außenpolitischen Kurs und orientieren sich dabei in erster Linie an ihren eigenen Interessen. Wir unsererseits unterstützen sie dabei in jeder Hinsicht.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
👉 Zu Versuchen des Westens, im Vorfeld des Gipfeltreffens „Russland – Afrika“ Druck auf afrikanische Staaten auszuüben
Russlands Gegner setzten ein breites Spektrum an Mitteln ein, um die Reise unserer afrikanischen Partner nach Moskau zu verhindern: von politisch-diplomatischen Einflussmaßnahmen und Informations- und Propagandakampagnen über die Androhung von Wirtschaftssanktionen bis hin zu unverhohlenen Erpressungsversuchen gegenüber den Staats- und Regierungschefs einzelner Länder der Region.
Diese kurzsichtige Politik hat jedoch nicht die gewünschten Ergebnisse gebracht. Delegationen aus dem gesamten afrikanischen Kontinent sind bereits in der russischen Hauptstadt eingetroffen und treffen weiterhin ein. Die meisten von ihnen sind auf höchster Ebene vertreten.
Die afrikanischen Staaten verfolgen einen eigenständigen und souveränen außenpolitischen Kurs und orientieren sich dabei in erster Linie an ihren eigenen Interessen. Wir unsererseits unterstützen sie dabei in jeder Hinsicht.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
👏40👍6❤5🕊2
Deutschlands Beteiligung am Krieg gegen Russland in der Ukraine. Auszüge aus dem Sammelband „Das Ausmaß der Beteiligung der NATO-Staaten und ihrer Verbündeten am Krieg gegen Russland in der Ukraine“
❗️ Seit 2025 ist Deutschland zum größten Lieferanten militärischer Hilfe für die Ukraine geworden. Insgesamt hat Berlin dem Selenskyj-Regime seit 2022 rund 31,8 Mrd. US-Dollar zur Verfügung gestellt.
Deutschland beteiligt sich aktiv an der Ausbildung ukrainischer Soldaten. Seit Mitte 2022 wurden unter der Koordinierung des multinationalen Spezialausbildungskommandos (ST-C) in Deutschland rund 26.000 ukrainische Soldaten ausgebildet. Bis Ende 2026 plant Deutschland, weitere bis zu 9.000 ukrainische Soldaten auszubilden.
Ein eigenständiger Schwerpunkt der deutschen Unterstützung ist der Ausbau der Zusammenarbeit im Bereich der Rüstungsindustrie. Am 30. Juni 2026 erhielt Rheinmetall von der Ukraine einen Auftrag über die Lieferung von 155-mm-Artilleriemunition und Treibladungen im Wert von mehreren Dutzend Millionen US-Dollar. Im Mai 2026 bestätigte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, dass Rheinmetall in der Lage sei, der Ukraine bis zu 100.000 Artilleriegeschosse des Kalibers 155 mm zu liefern.
🔗 Das Buch lesen
❗️ Seit 2025 ist Deutschland zum größten Lieferanten militärischer Hilfe für die Ukraine geworden. Insgesamt hat Berlin dem Selenskyj-Regime seit 2022 rund 31,8 Mrd. US-Dollar zur Verfügung gestellt.
Deutschland beteiligt sich aktiv an der Ausbildung ukrainischer Soldaten. Seit Mitte 2022 wurden unter der Koordinierung des multinationalen Spezialausbildungskommandos (ST-C) in Deutschland rund 26.000 ukrainische Soldaten ausgebildet. Bis Ende 2026 plant Deutschland, weitere bis zu 9.000 ukrainische Soldaten auszubilden.
Ein eigenständiger Schwerpunkt der deutschen Unterstützung ist der Ausbau der Zusammenarbeit im Bereich der Rüstungsindustrie. Am 30. Juni 2026 erhielt Rheinmetall von der Ukraine einen Auftrag über die Lieferung von 155-mm-Artilleriemunition und Treibladungen im Wert von mehreren Dutzend Millionen US-Dollar. Im Mai 2026 bestätigte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, dass Rheinmetall in der Lage sei, der Ukraine bis zu 100.000 Artilleriegeschosse des Kalibers 155 mm zu liefern.
🔗 Das Buch lesen
🔥25🤬11👍8🕊6👎1
🇨🇳 Die sechste Sitzung der Gemeinsamen Kommission zur Umsetzung des Abkommens über handelspolitische und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der EAEU und der Volksrepublik China hat in Qingdao stattgefunden
Die Sitzung fand am 29. Oktober in Qingdao (China) unter dem gemeinsamen Vorsitz des für Handel zuständigen Mitglieds des Kollegiums der Eurasischen Wirtschaftskommission Andrej Slepnew und des chinesischen Vertreters für internationale Handelsverhandlungen im Ministerrang sowie stellvertretenden Handelsministers Chinas Li Chenggang statt.
💬 „China ist der wichtigste Handelspartner der Union und hatte 2025 einen Anteil von 36,2 Prozent am gesamten Außenhandelsumsatz. Nach Angaben der EAWK setzt sich das Wachstum des gegenseitigen Handels auch in diesem Jahr fort: In den ersten sieben Monaten betrug der Zuwachs 19,7 Prozent“, betonte Andrej Slepnew.
🤝 Die Seiten benannten vielversprechende Bereiche für den weiteren Dialog zwischen der EAEU und China. Dazu zählen die Zusammenarbeit im Bereich des E-Commerce und des geistigen Eigentums sowie der weitere Ausbau der Kooperation in den Bereichen Verkehr und Logistik und weitere Themen.
❗️Im Ergebnis der Sitzung wurde ein aktualisierter Plan zur Entwicklung der handelspolitischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit gebilligt.
📷: EAWK
Quelle
@RusBotschaft
#EAEU
Die Sitzung fand am 29. Oktober in Qingdao (China) unter dem gemeinsamen Vorsitz des für Handel zuständigen Mitglieds des Kollegiums der Eurasischen Wirtschaftskommission Andrej Slepnew und des chinesischen Vertreters für internationale Handelsverhandlungen im Ministerrang sowie stellvertretenden Handelsministers Chinas Li Chenggang statt.
💬 „China ist der wichtigste Handelspartner der Union und hatte 2025 einen Anteil von 36,2 Prozent am gesamten Außenhandelsumsatz. Nach Angaben der EAWK setzt sich das Wachstum des gegenseitigen Handels auch in diesem Jahr fort: In den ersten sieben Monaten betrug der Zuwachs 19,7 Prozent“, betonte Andrej Slepnew.
🤝 Die Seiten benannten vielversprechende Bereiche für den weiteren Dialog zwischen der EAEU und China. Dazu zählen die Zusammenarbeit im Bereich des E-Commerce und des geistigen Eigentums sowie der weitere Ausbau der Kooperation in den Bereichen Verkehr und Logistik und weitere Themen.
❗️Im Ergebnis der Sitzung wurde ein aktualisierter Plan zur Entwicklung der handelspolitischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit gebilligt.
📷: EAWK
Quelle
@RusBotschaft
#EAEU
👍24🕊4❤3
📅 Am 30. Oktober begeht man den Tag der Gründung der Russischen Marine
⚓️ An diesem Tag im Jahr 1696 verabschiedete die Bojarenduma auf Vorschlag von Zar Peter I. den Beschluss über die Gründung der russischen Flotte. Dieses Dokument gilt als offizieller Beginn der russischen Marinegeschichte.
Das Interesse Peters des Großen am Schiffbau begann mit einem kleinen Boot, das er im Dorf Ismailowo fand und auf dem er seine ersten Segelerfahrungen sammelte.
Laut einer Legende habe Admiral Patrick Gordon den jungen Zaren gefragt: „Wozu brauchen Sie Schiffe, Majestät? Sie haben doch keine Meere.“ Darauf antwortete Peter der Große: „Wenn ich Schiffe habe, so finde ich auch die Meere.“
⚓️ Im Januar 1722 wurde das erste Boot des Zaren anlässlich der Feierlichkeiten zum Ende des Großen Nordischen Krieges im Moskauer Kreml ausgestellt. Damals nannte Peter I. es den „Großvater der russischen Marine“.
Die erste reguläre Marineeinheit wurde in Woronesch gebaut: Das war die Azow-Flottille zum Schutz der südlichen Grenzen. Dort wurde auch das erste Admiralitätsamt Russlands und eine Navigationsschule gegründet. Ebenfalls in Woronesch wurde zum ersten Mal die weiße Flagge mit dem Andreaskreuz gehisst, die bis heute als das Zeichen der russischen Marine gilt.
▫️ 1702 entstand im Zuge des Nordischen Krieges die Baltische Flotte.
▫️ 1722 wurde nach dem Persienfeldzug die Kaspische Flottille gebildet.
▫️ 1783 folgte die Schwarzmeerflotte nach der Eingliederung der Krim in das Russische Reich.
▫️ In der Sowjetunion wurde die Marine gestärkt und ausgebaut: 1935 wurde die Pazifikflotte gegründet, 1937 – die Nordflotte.
🎖 Während des Zweiten Weltkriegs stellte sich die Sowjetische Marine den Seestreitkräften des Gegners entgegen, sicherte See- und Flusstransporte und unterstützte die sowjetische Armee bei ihren Einsätzen. Für ihre Kampferfolge erhielten 78 Schiffe einen Ehrentitel, mehr als 500 Seeleute wurden als Helden der Sowjetunion ausgezeichnet.
📍 Heute umfasst die russische Marine Über- und Unterwasserschiffe, Marinefliegerkräfte sowie Küstentruppen, darunter die Küstenraketen- und Artillerieeinheiten und die Marineinfanterie.
🚢 Wir sind stolz auf die heldenhafte Geschichte der russischen Marine und ehren das Andenken aller, die ihr mit Mut und Hingabe gedient haben.
@RusBotschaft
#Russland #Geschichte
⚓️ An diesem Tag im Jahr 1696 verabschiedete die Bojarenduma auf Vorschlag von Zar Peter I. den Beschluss über die Gründung der russischen Flotte. Dieses Dokument gilt als offizieller Beginn der russischen Marinegeschichte.
Das Interesse Peters des Großen am Schiffbau begann mit einem kleinen Boot, das er im Dorf Ismailowo fand und auf dem er seine ersten Segelerfahrungen sammelte.
Laut einer Legende habe Admiral Patrick Gordon den jungen Zaren gefragt: „Wozu brauchen Sie Schiffe, Majestät? Sie haben doch keine Meere.“ Darauf antwortete Peter der Große: „Wenn ich Schiffe habe, so finde ich auch die Meere.“
⚓️ Im Januar 1722 wurde das erste Boot des Zaren anlässlich der Feierlichkeiten zum Ende des Großen Nordischen Krieges im Moskauer Kreml ausgestellt. Damals nannte Peter I. es den „Großvater der russischen Marine“.
Die erste reguläre Marineeinheit wurde in Woronesch gebaut: Das war die Azow-Flottille zum Schutz der südlichen Grenzen. Dort wurde auch das erste Admiralitätsamt Russlands und eine Navigationsschule gegründet. Ebenfalls in Woronesch wurde zum ersten Mal die weiße Flagge mit dem Andreaskreuz gehisst, die bis heute als das Zeichen der russischen Marine gilt.
▫️ 1702 entstand im Zuge des Nordischen Krieges die Baltische Flotte.
▫️ 1722 wurde nach dem Persienfeldzug die Kaspische Flottille gebildet.
▫️ 1783 folgte die Schwarzmeerflotte nach der Eingliederung der Krim in das Russische Reich.
▫️ In der Sowjetunion wurde die Marine gestärkt und ausgebaut: 1935 wurde die Pazifikflotte gegründet, 1937 – die Nordflotte.
🎖 Während des Zweiten Weltkriegs stellte sich die Sowjetische Marine den Seestreitkräften des Gegners entgegen, sicherte See- und Flusstransporte und unterstützte die sowjetische Armee bei ihren Einsätzen. Für ihre Kampferfolge erhielten 78 Schiffe einen Ehrentitel, mehr als 500 Seeleute wurden als Helden der Sowjetunion ausgezeichnet.
📍 Heute umfasst die russische Marine Über- und Unterwasserschiffe, Marinefliegerkräfte sowie Küstentruppen, darunter die Küstenraketen- und Artillerieeinheiten und die Marineinfanterie.
🚢 Wir sind stolz auf die heldenhafte Geschichte der russischen Marine und ehren das Andenken aller, die ihr mit Mut und Hingabe gedient haben.
@RusBotschaft
#Russland #Geschichte
❤28👍10🕊3🙏1
✍️ Heute teilen wir ein weiteres russisches Sprichwort mit Ihnen
Nach der verbreitetsten Erklärung entstand diese Redewendung im bäuerlichen Umfeld, bei Menschen, die Geflügel hielten.
Die Küken schlüpften im Frühjahr, sodass sich ihr Nutzen erst einige Monate später – im Herbst – zeigte. Doch nicht alle Jungtiere überlebten bis dahin: Manche wurden krank, andere fielen Raubtieren zum Opfer, etwa wenn Füchse in den Hühnerstall eindrangen. Deshalb konnten die Bauern nicht damit rechnen, dass die gesamte Brut überlebte – und „zählten“ die herangewachsenen Küken erst im Herbst.
Nach und nach erhielt die Redewendung „Die Küken zählt man im Herbst“ eine übertragene Bedeutung: Man sollte nicht zu früh mit einem Erfolg rechnen.
@RusBotschaft
#Kultur #Sprache
Nach der verbreitetsten Erklärung entstand diese Redewendung im bäuerlichen Umfeld, bei Menschen, die Geflügel hielten.
Die Küken schlüpften im Frühjahr, sodass sich ihr Nutzen erst einige Monate später – im Herbst – zeigte. Doch nicht alle Jungtiere überlebten bis dahin: Manche wurden krank, andere fielen Raubtieren zum Opfer, etwa wenn Füchse in den Hühnerstall eindrangen. Deshalb konnten die Bauern nicht damit rechnen, dass die gesamte Brut überlebte – und „zählten“ die herangewachsenen Küken erst im Herbst.
Nach und nach erhielt die Redewendung „Die Küken zählt man im Herbst“ eine übertragene Bedeutung: Man sollte nicht zu früh mit einem Erfolg rechnen.
@RusBotschaft
#Kultur #Sprache
👍36❤5🕊3