🕯 Kommentar der russischen Botschaft in Deutschland zum Jahrestag des Beginns der Leningrader Blockade
In diesen Tagen gedenken wir des Beginns der Belagerung Leningrads durch die Kriegshorden des Nazi-Deutschlands und seiner Handlanger. Die Blockade wurde zu einer Tragödie, deren Ausmaß an Brutalität und Unmenschlichkeit in der Geschichte einmalig ist. Nach dem Einmarsch in die UdSSR, den das von der Rassenideologie getriebene nationalsozialistische Regime von vornherein zum Vernichtungskrieg erklärte, machten Hitlers Feldherren deutlich, dass Leningrad total vernichtet werden soll. Am 22. September 1941 unterzeichnete Adolf Hitler eine Direktive „Die Zukunft der Stadt Petersburg“. Dieser zufolge sollte Leningrad blockiert und durch Artillerie- und Bombenangriffe dem Erdboden gleichgemacht werden. Eventuelle Bitten um Aufgabe und Evakuierung der Zivilisten sollten abgelehnt werden. Laut Nazi-Planungen sollten alle Einwohner Leningrads sterben.
Die Stadt hielt jedoch stand. Die Leningrader haben sich nicht ergeben. Für die heroische Verteidigung musste aber ein unheimlicher Preis gezahlt werden. In 900 Tagen und Nächten der Blockade forderten Hunger, Kälte und Bombenangriffe über eine Million Menschenleben. Heute gedenken wir jedes einzelnen von ihnen.
Im Vorfeld dieses tragischen Datums rufen wir die deutsche Seite erneut dazu auf, in Anbetracht der immerwährenden historischen Verantwortung für die Gräueltaten des Nazi-Regimes die Leningrader Blockade und andere Verbrechen des Dritten Reiches und seiner Handlanger auf dem Territorium der UdSSR offiziell als Völkermord anzuerkennen. Darüber hinaus sollte der eklatanten Ungerechtigkeit ein Ende gesetzt werden, indem individuelle Entschädigungen nicht nur auf Personen jüdischer Herkunft, sondern auf alle noch lebenden Blockade-Opfer ausgedehnt werden. Die historische Gerechtigkeit muss wiederhergestellt werden. Umso mehr, wenn man bedenkt, dass es mit jedem Jahr immer weniger Zeitzeugen dieser schrecklichen Ereignisse gibt.
@RusBotschaft
#Gedenktag #Blockade
In diesen Tagen gedenken wir des Beginns der Belagerung Leningrads durch die Kriegshorden des Nazi-Deutschlands und seiner Handlanger. Die Blockade wurde zu einer Tragödie, deren Ausmaß an Brutalität und Unmenschlichkeit in der Geschichte einmalig ist. Nach dem Einmarsch in die UdSSR, den das von der Rassenideologie getriebene nationalsozialistische Regime von vornherein zum Vernichtungskrieg erklärte, machten Hitlers Feldherren deutlich, dass Leningrad total vernichtet werden soll. Am 22. September 1941 unterzeichnete Adolf Hitler eine Direktive „Die Zukunft der Stadt Petersburg“. Dieser zufolge sollte Leningrad blockiert und durch Artillerie- und Bombenangriffe dem Erdboden gleichgemacht werden. Eventuelle Bitten um Aufgabe und Evakuierung der Zivilisten sollten abgelehnt werden. Laut Nazi-Planungen sollten alle Einwohner Leningrads sterben.
Die Stadt hielt jedoch stand. Die Leningrader haben sich nicht ergeben. Für die heroische Verteidigung musste aber ein unheimlicher Preis gezahlt werden. In 900 Tagen und Nächten der Blockade forderten Hunger, Kälte und Bombenangriffe über eine Million Menschenleben. Heute gedenken wir jedes einzelnen von ihnen.
Im Vorfeld dieses tragischen Datums rufen wir die deutsche Seite erneut dazu auf, in Anbetracht der immerwährenden historischen Verantwortung für die Gräueltaten des Nazi-Regimes die Leningrader Blockade und andere Verbrechen des Dritten Reiches und seiner Handlanger auf dem Territorium der UdSSR offiziell als Völkermord anzuerkennen. Darüber hinaus sollte der eklatanten Ungerechtigkeit ein Ende gesetzt werden, indem individuelle Entschädigungen nicht nur auf Personen jüdischer Herkunft, sondern auf alle noch lebenden Blockade-Opfer ausgedehnt werden. Die historische Gerechtigkeit muss wiederhergestellt werden. Umso mehr, wenn man bedenkt, dass es mit jedem Jahr immer weniger Zeitzeugen dieser schrecklichen Ereignisse gibt.
@RusBotschaft
#Gedenktag #Blockade
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🕯 Heute jährt der Beginn der Blockade von Leningrad zum 85. Mal
▪️ Am 8. September 1941 begann die Blockade von Leningrad – eines der schrecklichsten und tragischsten Ereignisse des Großen Vaterländischen Krieges und des gesamten Zweiten Weltkriegs.
Die Blockade dauerte 872 Tage und forderte rund eine Million Todesopfer unter der Stadtbevölkerung. Mehr als 600.000 Menschen starben an den Folgen des Hungers.
Die Nazis und ihre Helfershelfer planten, Leningrad vom Erdboden zu tilgen und seine Bevölkerung vollständig zu vernichten. Dies sollte unter anderem durch die gezielte Herbeiführung einer Hungersnot, die Vernichtung von Lebensmittelvorräten und die Unterbrechung der Versorgungswege erreicht werden.
Anfang September 1941 wurde Leningrad von den Landverbindungen abgeschnitten. Am 8. September nahmen die deutschen Truppen Schlüsselburg ein. Damit war der Blockadering um die Stadt geschlossen.
Die deutschen Truppen standen zu diesem Zeitpunkt bereits praktisch vor den Toren Leningrads. Tag für Tag wurde die Stadt vom Feind mit Artillerie beschossen.
❗️ Doch Leningrad lebte und kämpfte weiter.
Selbst unter unerträglichen Bedingungen setzten die Industriebetriebe der Stadt ihre Arbeit fort. Während der Blockade wurden rund 2.000 Panzer, 1.500 Flugzeuge sowie 850 Kriegsschiffe und andere Schiffe verschiedener Klassen hergestellt oder instand gesetzt. Darüber hinaus wurden 225.000 Maschinenpistolen, 12.000 Mörser sowie 7,5 Millionen Granaten und Minen produziert.
Die bekannteste Gedenkstätte für die Opfer der Blockade ist der Piskarjowskoje-Gedenkfriedhof in Sankt Petersburg. Er ist zugleich eine der größten Kriegsgräberstätten des Zweiten Weltkriegs. Dort ruhen mehr als 420.000 Einwohner Leningrads sowie 70.000 Soldaten, die bei der Verteidigung der Stadt ums Leben kamen.
🎖 Die Blockade wurde am 27. Januar 1944 im Zuge der Leningrad-Nowgoroder Operation vollständig aufgehoben.
@RusBotschaft
#GroßerSieg #Befreiung #Blockade
▪️ Am 8. September 1941 begann die Blockade von Leningrad – eines der schrecklichsten und tragischsten Ereignisse des Großen Vaterländischen Krieges und des gesamten Zweiten Weltkriegs.
Die Blockade dauerte 872 Tage und forderte rund eine Million Todesopfer unter der Stadtbevölkerung. Mehr als 600.000 Menschen starben an den Folgen des Hungers.
Die Nazis und ihre Helfershelfer planten, Leningrad vom Erdboden zu tilgen und seine Bevölkerung vollständig zu vernichten. Dies sollte unter anderem durch die gezielte Herbeiführung einer Hungersnot, die Vernichtung von Lebensmittelvorräten und die Unterbrechung der Versorgungswege erreicht werden.
Anfang September 1941 wurde Leningrad von den Landverbindungen abgeschnitten. Am 8. September nahmen die deutschen Truppen Schlüsselburg ein. Damit war der Blockadering um die Stadt geschlossen.
Die deutschen Truppen standen zu diesem Zeitpunkt bereits praktisch vor den Toren Leningrads. Tag für Tag wurde die Stadt vom Feind mit Artillerie beschossen.
❗️ Doch Leningrad lebte und kämpfte weiter.
Selbst unter unerträglichen Bedingungen setzten die Industriebetriebe der Stadt ihre Arbeit fort. Während der Blockade wurden rund 2.000 Panzer, 1.500 Flugzeuge sowie 850 Kriegsschiffe und andere Schiffe verschiedener Klassen hergestellt oder instand gesetzt. Darüber hinaus wurden 225.000 Maschinenpistolen, 12.000 Mörser sowie 7,5 Millionen Granaten und Minen produziert.
Die bekannteste Gedenkstätte für die Opfer der Blockade ist der Piskarjowskoje-Gedenkfriedhof in Sankt Petersburg. Er ist zugleich eine der größten Kriegsgräberstätten des Zweiten Weltkriegs. Dort ruhen mehr als 420.000 Einwohner Leningrads sowie 70.000 Soldaten, die bei der Verteidigung der Stadt ums Leben kamen.
🎖 Die Blockade wurde am 27. Januar 1944 im Zuge der Leningrad-Nowgoroder Operation vollständig aufgehoben.
@RusBotschaft
#GroßerSieg #Befreiung #Blockade
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❗️ Aus der Stellungnahme des Föderationsrats der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation
▪️ Am 8. September 2026 jährt sich der Beginn der Blockade der Stadt Leningrad, die 872 lange Tage dauerte, zum 85. Mal. Infolge der verbrecherischen Handlungen der Besatzungstruppen Nazi-Deutschlands und seiner Helfershelfer aus anderen Staaten Europas, unter denen Finnland einen besonderen Platz einnahm, starben mehr als eine Million Stadtbewohner, darunter ältere Menschen, Frauen und Kinder, an Hunger, Kälte und Krankheiten.
▪️ Der Föderationsrat der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation betont, dass die Blockade der Stadt Leningrad Teil des barbarischen Plans der Nazi-Führung unter Hitler war, die Stadt vollständig zu vernichten. Angaben dazu enthält das Urteil des Internationalen Militärgerichtshofs zur Aburteilung und Bestrafung der Hauptkriegsverbrecher der europäischen Achsenmächte (Nürnberger Tribunal).
▪️ Der Föderationsrat der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation erklärt, dass die Blockade der Stadt Leningrad durch die Besatzungstruppen Nazi-Deutschlands und seiner Helfershelfer ein Kriegsverbrechen, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit sowie ein Akt des Völkermordes am sowjetischen Volk ist.
▪️ Der Föderationsrat der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation unterstreicht die Unzulässigkeit der von den Staaten des kollektiven Westens betriebenen Politik der Rehabilitierung des Nazismus, der Leugnung des entscheidenden Beitrags der Sowjetunion zum Sieg der Anti-Hitler-Koalition über Nazi-Deutschland und seine Satelliten, der Glorifizierung der Nazi-Verbrecher und ihrer Helfershelfer sowie der Befürwortung des Abrisses und der Schändung von Denkmälern für die sowjetischen Befreier.
▪️ Der Föderationsrat der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation verurteilt entschieden die Militarisierung der Europäischen Union, die Waffenlieferungen ihrer Mitgliedstaaten an das neonazistische Kiewer Regime sowie aggressive Äußerungen europäischer Politiker und Militärs über die Notwendigkeit, bis 2030 für einen Krieg gegen Russland bereit zu sein. Ein derartiger unverantwortlicher Kurs der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten kann zur Wiederbelebung der Hitler-Politik des „Drangs nach Osten“ und zur Entfesselung eines Weltkriegs führen.
▪️ Der Föderationsrat der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation wendet sich an die Vereinten Nationen, internationale parlamentarische Organisationen und die Parlamente ausländischer Staaten mit dem Aufruf, die Blockade der Stadt Leningrad durch die Besatzungstruppen Nazi-Deutschlands und seiner Helfershelfer als Akt des VÖLKERMORDES am sowjetischen Volk anzuerkennen, die von den Staaten des kollektiven Westens betriebene Politik der Rehabilitierung des Nazismus zu verurteilen sowie sich gegen die Unterstützung des verbrecherischen Regimes in der Ukraine und gegen die Anstachelung zu einem neuen Weltkrieg auszusprechen.
@RusBotschaft
#GroßerSieg #Befreiung #Blockade
▪️ Am 8. September 2026 jährt sich der Beginn der Blockade der Stadt Leningrad, die 872 lange Tage dauerte, zum 85. Mal. Infolge der verbrecherischen Handlungen der Besatzungstruppen Nazi-Deutschlands und seiner Helfershelfer aus anderen Staaten Europas, unter denen Finnland einen besonderen Platz einnahm, starben mehr als eine Million Stadtbewohner, darunter ältere Menschen, Frauen und Kinder, an Hunger, Kälte und Krankheiten.
▪️ Der Föderationsrat der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation betont, dass die Blockade der Stadt Leningrad Teil des barbarischen Plans der Nazi-Führung unter Hitler war, die Stadt vollständig zu vernichten. Angaben dazu enthält das Urteil des Internationalen Militärgerichtshofs zur Aburteilung und Bestrafung der Hauptkriegsverbrecher der europäischen Achsenmächte (Nürnberger Tribunal).
▪️ Der Föderationsrat der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation erklärt, dass die Blockade der Stadt Leningrad durch die Besatzungstruppen Nazi-Deutschlands und seiner Helfershelfer ein Kriegsverbrechen, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit sowie ein Akt des Völkermordes am sowjetischen Volk ist.
▪️ Der Föderationsrat der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation unterstreicht die Unzulässigkeit der von den Staaten des kollektiven Westens betriebenen Politik der Rehabilitierung des Nazismus, der Leugnung des entscheidenden Beitrags der Sowjetunion zum Sieg der Anti-Hitler-Koalition über Nazi-Deutschland und seine Satelliten, der Glorifizierung der Nazi-Verbrecher und ihrer Helfershelfer sowie der Befürwortung des Abrisses und der Schändung von Denkmälern für die sowjetischen Befreier.
▪️ Der Föderationsrat der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation verurteilt entschieden die Militarisierung der Europäischen Union, die Waffenlieferungen ihrer Mitgliedstaaten an das neonazistische Kiewer Regime sowie aggressive Äußerungen europäischer Politiker und Militärs über die Notwendigkeit, bis 2030 für einen Krieg gegen Russland bereit zu sein. Ein derartiger unverantwortlicher Kurs der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten kann zur Wiederbelebung der Hitler-Politik des „Drangs nach Osten“ und zur Entfesselung eines Weltkriegs führen.
▪️ Der Föderationsrat der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation wendet sich an die Vereinten Nationen, internationale parlamentarische Organisationen und die Parlamente ausländischer Staaten mit dem Aufruf, die Blockade der Stadt Leningrad durch die Besatzungstruppen Nazi-Deutschlands und seiner Helfershelfer als Akt des VÖLKERMORDES am sowjetischen Volk anzuerkennen, die von den Staaten des kollektiven Westens betriebene Politik der Rehabilitierung des Nazismus zu verurteilen sowie sich gegen die Unterstützung des verbrecherischen Regimes in der Ukraine und gegen die Anstachelung zu einem neuen Weltkrieg auszusprechen.
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#GroßerSieg #Befreiung #Blockade
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