⚡️ Kommentar des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew für die russische Medienagentur RIA Nowosti
❓ Sehr geehrter Herr Netschajew, wie bewertet die Botschaft das Bundestagswahlergebnis? Sind Sie bereit, mit der möglichen Regierung von Friedrich Merz zusammenzuarbeiten? Erwarten Sie positive Entwicklungen in den bilateralen Beziehungen unter der zukünftigen Regierung der Bundesrepublik Deutschland?
🗣 Den gegenwärtigen Zustand der deutsch-russischen Beziehungen, die in einigen Bereichen auf Eis gelegt und in anderen einfach zerstört wurden, haben nicht wir gewählt. Wir sind immer davon ausgegangen und machen es nach wie vor, dass es sinnvoll ist, stabile und stets funktionsfähige Kommunikationskanäle aufrechtzuerhalten – auch auf gesellschaftlicher Ebene – sowie einen professionellen, zivilisierten politischen Dialog zu führen und die offensichtlichen Vorteile einer wirtschaftlichen Kooperation zwischen unseren Ländern zu nutzen.
💬 Heute ist ganz evident, dass sich der bisherige Kurs, der darin bestand, Russland zu isolieren und unserem Land eine „strategische Niederlage“ zuzufügen, als unzumutbar erwiesen hat. Man hat auf Sanktionen, Konfrontation und gewaltsame Lösungen gesetzt und verloren. Zudem man damit der deutschen Wirtschaft enormen Schaden zugefügt.
💬 Das Ergebnis der Bundestagswahl in Deutschland ist aus unserer Sicht ein Beleg dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger des Landes Veränderungen fordern, auch im Hinblick auf die Normalisierung der deutsch-russischen Beziehungen. Wir hoffen, dass die deutschen Politiker dieser Forderung Rechnung tragen werden.
💬 Wir sind bereit, mit der neuen deutschen Regierung zusammenzuarbeiten. Wir werden nicht nach Wahlkampfrhetorik, sondern nach konkreten Taten urteilen. Wir ziehen es vor, keine Prognosen zu machen. Wir haben auf eine Zusammenarbeit auf der Grundlage von Gleichberechtigung und gegenseitigem Respekt nie verzichtet. Natürlich setzt Kooperation auch eine entgegenkommende Haltung voraus.
@RusBotschaft
#Deutschland #Kommentar #Botschaft #Netschajew #Bundestagswahl
❓ Sehr geehrter Herr Netschajew, wie bewertet die Botschaft das Bundestagswahlergebnis? Sind Sie bereit, mit der möglichen Regierung von Friedrich Merz zusammenzuarbeiten? Erwarten Sie positive Entwicklungen in den bilateralen Beziehungen unter der zukünftigen Regierung der Bundesrepublik Deutschland?
🗣 Den gegenwärtigen Zustand der deutsch-russischen Beziehungen, die in einigen Bereichen auf Eis gelegt und in anderen einfach zerstört wurden, haben nicht wir gewählt. Wir sind immer davon ausgegangen und machen es nach wie vor, dass es sinnvoll ist, stabile und stets funktionsfähige Kommunikationskanäle aufrechtzuerhalten – auch auf gesellschaftlicher Ebene – sowie einen professionellen, zivilisierten politischen Dialog zu führen und die offensichtlichen Vorteile einer wirtschaftlichen Kooperation zwischen unseren Ländern zu nutzen.
💬 Heute ist ganz evident, dass sich der bisherige Kurs, der darin bestand, Russland zu isolieren und unserem Land eine „strategische Niederlage“ zuzufügen, als unzumutbar erwiesen hat. Man hat auf Sanktionen, Konfrontation und gewaltsame Lösungen gesetzt und verloren. Zudem man damit der deutschen Wirtschaft enormen Schaden zugefügt.
💬 Das Ergebnis der Bundestagswahl in Deutschland ist aus unserer Sicht ein Beleg dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger des Landes Veränderungen fordern, auch im Hinblick auf die Normalisierung der deutsch-russischen Beziehungen. Wir hoffen, dass die deutschen Politiker dieser Forderung Rechnung tragen werden.
💬 Wir sind bereit, mit der neuen deutschen Regierung zusammenzuarbeiten. Wir werden nicht nach Wahlkampfrhetorik, sondern nach konkreten Taten urteilen. Wir ziehen es vor, keine Prognosen zu machen. Wir haben auf eine Zusammenarbeit auf der Grundlage von Gleichberechtigung und gegenseitigem Respekt nie verzichtet. Natürlich setzt Kooperation auch eine entgegenkommende Haltung voraus.
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⚡️Kommentar der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland zu den erneuten Angriffen gegen das Russische Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin
📍 Vor dem Hintergrund der bislang erfolglosen Suche nach Belegen für angeblich regelmäßig von Russland verübte „hybride Angriffe“ auf Deutschland haben hiesige russlandfeindliche Kreise erneut das Russische Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin ins Visier genommen. Erneut wird die These lanciert, der Gebäudekomplex in der Friedrichstraße sei ein „Nest russischer Spione“, ein „Propagandazentrum“ und dergleichen. Politiker auf Bundes- und Landesebene überbieten sich dabei gegenseitig mit aggressiver Rhetorik: Während die einen für mehr Druck auf das Russische Haus plädieren, fordern andere dessen Schließung oder gar die Enteignung russischen Eigentums.
📍 Die Botschaft erinnert daran, dass die Tätigkeit der Kultur- und Informationszentren beider Länder durch zwischenstaatliche Regierungsabkommen geregelt wird und nicht zum Objekt tagespolitisch motivierter Manöver im Vorfeld der für September 2026 anstehenden Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin gemacht werden darf. Die Botschaft bekräftigt erneut, dass das Russische Haus der Wissenschaft und Kultur offen und unter Einhaltung des deutschen Rechts agiert, ohne sich in die inneren Angelegenheiten der Bundesrepublik Deutschland einzumischen. Es wirkt konstruktiv an der Klärung sämtlicher Fragen mit, die seitens der zuständigen deutschen Behörden und Stellen aufgeworfen werden. Kundgebungen und sonstige antirussische Versammlungen vor dem Eingang des Russischen Hauses fallen in den Zuständigkeitsbereich der Berliner Polizei.
📍 Interessierten deutschen Politikern und Vertretern des öffentlichen Lebens schlagen wir vor, das Russische Haus persönlich zu besuchen und mit dessen Leitung zusammenzutreffen, um sich auf der Grundlage von Fakten und nicht von Gerüchten oder haltlosen Unterstellungen ein objektives Bild von der täglichen Arbeit des Zentrums zu verschaffen.
@RusBotschaft
#Kommentar #Deutschland
📍 Vor dem Hintergrund der bislang erfolglosen Suche nach Belegen für angeblich regelmäßig von Russland verübte „hybride Angriffe“ auf Deutschland haben hiesige russlandfeindliche Kreise erneut das Russische Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin ins Visier genommen. Erneut wird die These lanciert, der Gebäudekomplex in der Friedrichstraße sei ein „Nest russischer Spione“, ein „Propagandazentrum“ und dergleichen. Politiker auf Bundes- und Landesebene überbieten sich dabei gegenseitig mit aggressiver Rhetorik: Während die einen für mehr Druck auf das Russische Haus plädieren, fordern andere dessen Schließung oder gar die Enteignung russischen Eigentums.
📍 Die Botschaft erinnert daran, dass die Tätigkeit der Kultur- und Informationszentren beider Länder durch zwischenstaatliche Regierungsabkommen geregelt wird und nicht zum Objekt tagespolitisch motivierter Manöver im Vorfeld der für September 2026 anstehenden Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin gemacht werden darf. Die Botschaft bekräftigt erneut, dass das Russische Haus der Wissenschaft und Kultur offen und unter Einhaltung des deutschen Rechts agiert, ohne sich in die inneren Angelegenheiten der Bundesrepublik Deutschland einzumischen. Es wirkt konstruktiv an der Klärung sämtlicher Fragen mit, die seitens der zuständigen deutschen Behörden und Stellen aufgeworfen werden. Kundgebungen und sonstige antirussische Versammlungen vor dem Eingang des Russischen Hauses fallen in den Zuständigkeitsbereich der Berliner Polizei.
📍 Interessierten deutschen Politikern und Vertretern des öffentlichen Lebens schlagen wir vor, das Russische Haus persönlich zu besuchen und mit dessen Leitung zusammenzutreffen, um sich auf der Grundlage von Fakten und nicht von Gerüchten oder haltlosen Unterstellungen ein objektives Bild von der täglichen Arbeit des Zentrums zu verschaffen.
@RusBotschaft
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