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🌟 Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs errichtete die Rote Armee in Berlin drei große sowjetische Ehrenmale. Diese Monumente erinnern an die etwa 80.000 Rotarmisten, die bei der Befreiung der deutschen Hauptstadt ihr Leben ließen. Viele der gefallenen Soldaten fanden an diesen Gedenkstätten ihre letzte Ruhe, weshalb sie nicht nur Siegesdenkmale, sondern zugleich Friedhöfe sind.

💬 In diesem Jahr feiert das Ehrenmal in Berlin-Pankow (Schönholzer Heide) sein 75-jähriges Bestehen, und wir erzählen seine eindrucksvolle Geschichte.

🔹 Schon in den letzten Kriegsmonaten, Anfang 1945, begann man, südöstlich des alten Friedhofs und nördlich des Sportplatzes Kriegsopfer zu bestatten. Daraus entwickelte sich der Wald- und Parkfriedhof Pankow-Schönholz. Das landschaftliche Profil und die relative Abgeschiedenheit der Schönholzer Heide boten günstige Voraussetzungen für einen sowjetischen Soldatenfriedhof. Alle Einzel- und Gemeinschaftsgräber, besonders aus dem Norden und Nordosten Berlins, wurden später hierher umgebettet.

🔸 Während für Treptow schon im Februar 1946 feststand, dass hier eine zentrale Begräbnisstätte errichtet werden würde, finden sich für Pankow entsprechende Belege erst aus dem Herbst 1946. Damals übergab das Bezirksamt Pankow der sowjetischen Denkmalverwaltung eine Grundrißskizze des neu anzulegenden Friedhofs mit der Überschrift „Sowjet-Russischer Soldaten-Friedhof in Berlin-Niederschönhausen – Schönholzer Heide“.

🔹 Mit dem Befehl Nr. 0166 vom 4. Juni 1947 wurde außer dem Entwurf für das Treptower Ehrenmal auch einer für den Soldatenfriedhof in der Schönholzer Heide festgelegt. Der Ehrenfriedhof wurde nach den Entwürfen der Architekten Solowjow, Belawenzew und Koroljow sowie des Bildhauers Perschudtschew errichtet.

@RusBotschaft

#Berlin #Pankow #Gedenken #Ehrenmahl
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🔹 In diesem Jahr feiert das Ehrenmal in Berlin-Pankow (Schönholzer Heide) sein 75-jähriges Bestehen, und wir erzählen seine beeindruckende Geschichte weiter.

🔸 Auf dem Soldatenfriedhof Pankow ruhen nach neuesten Erkenntnissen etwa 13.200 sowjetische Bürger, mehr als im Treptower Park. Bisher sind nur 3.500 Namen bekannt, aber die Arbeiten zur Identifizierung der Bestatteten laufen.

Die große Zahl der in Schönholz Bestatteten hängt auch damit zusammen, dass hier im Gegensatz zu Treptow nicht nur Gefallene, sondern auch in deutscher Kriegsgefangenschaft verstorbene Rotarmisten bestattet wurden. Eine Gedenktafel und ein Gedenkstein in der Mitte der hinteren Gedenkmauer erinnern an die Leiden der sowjetischen Kriegsgefangenen.

📍 Die Einweihung der Gedenkstätte fand am 7. November 1949 statt.

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#Berlin #Pankow #Gedenken #Ehrenmahl
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📢 80 Jahre Großer Sieg: Gedenken, Erinnern, Ehren 🇷🇺

Im Vorfeld des 80. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg erzählen wir die eindrucksvolle Geschichte des Ehrenmals in Berlin-Pankow (Schönholzer Heide).

🌟 Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs errichtete die Rote Armee in Berlin drei große sowjetische Ehrenmale. Diese Monumente erinnern an die etwa 80.000 Rotarmisten, die bei der Befreiung der deutschen Hauptstadt ihr Leben ließen. Viele der gefallenen Soldaten fanden an diesen Gedenkstätten ihre letzte Ruhe, weshalb sie nicht nur Siegesdenkmale, sondern zugleich Friedhöfe sind.

🔹 Schon in den letzten Kriegsmonaten, Anfang 1945, begann man, südöstlich des alten Friedhofs und nördlich des Sportplatzes Kriegsopfer zu bestatten. Daraus entwickelte sich der Wald- und Parkfriedhof Pankow-Schönholz. Das landschaftliche Profil und die relative Abgeschiedenheit der Schönholzer Heide boten günstige Voraussetzungen für einen sowjetischen Soldatenfriedhof. Alle Einzel- und Gemeinschaftsgräber, besonders aus dem Norden und Nordosten Berlins, wurden später hierher umgebettet.

🔸 Während für Treptow schon im Februar 1946 feststand, dass hier eine zentrale Begräbnisstätte errichtet werden würde, finden sich für Pankow entsprechende Belege erst aus dem Herbst 1946. Damals übergab das Bezirksamt Pankow der sowjetischen Denkmalverwaltung eine Grundrißskizze des neu anzulegenden Friedhofs mit der Überschrift „Sowjet-Russischer Soldaten-Friedhof in Berlin-Niederschönhausen – Schönholzer Heide“.

🔹 Mit dem Befehl Nr. 0166 vom 4. Juni 1947 wurde außer dem Entwurf für das Treptower Ehrenmal auch einer für den Soldatenfriedhof in der Schönholzer Heide festgelegt. Der Ehrenfriedhof wurde nach den Entwürfen der Architekten Solowjow, Belawenzew und Koroljow sowie des Bildhauers Perschudtschew errichtet.

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#Berlin #Pankow #Gedenken #80JahreBefreiung
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📢 80 Jahre Großer Sieg: Gedenken, Erinnern, Ehren 🇷🇺

Im Vorfeld des 80. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg erzählen wir die eindrucksvolle Geschichte des Ehrenmals in Berlin-Pankow (Schönholzer Heide).

🔸 Auf dem Soldatenfriedhof Pankow ruhen nach neuesten Erkenntnissen etwa 13.200 sowjetische Bürger, mehr als im Treptower Park. Bisher sind nur 3.500 Namen bekannt, aber die Arbeiten zur Identifizierung der Bestatteten laufen.

Die große Zahl der in Schönholz Bestatteten hängt auch damit zusammen, dass hier im Gegensatz zu Treptow nicht nur Gefallene, sondern auch in deutscher Kriegsgefangenschaft verstorbene Rotarmisten bestattet wurden. Eine Gedenktafel und ein Gedenkstein in der Mitte der hinteren Gedenkmauer erinnern an die Leiden der sowjetischen Kriegsgefangenen.

📍 Die Einweihung der Gedenkstätte fand am 7. November 1949 statt.

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#Berlin #Pankow #Gedenken #80JahreBefreiung
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📢 80 Jahre Großer Sieg: Gedenken, Erinnern, Ehren 🇷🇺

Im Vorfeld des 80. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg erzählen wir die eindrucksvolle Geschichte des Ehrenmals in Berlin-Pankow (Schönholzer Heide).

🔸 Vom Haupteingang des Soldatenfriedhofs führen zwei Wege direkt auf das Hauptmonument zu. Rechts und links dieser zentralen Wege sind jeweils acht Sarkophage aufgereiht. Auf einem Granitsockel ruht ein großer, hoher Steinblock, der mit roten, polierten Granitplatten verkleidet und mit bronzenen Grabplatten mit den Namen und Dienstgraden der identifizierbaren Gefallenen und Offiziere versehen ist.

🕯 Höhepunkt der Anlage ist die bronzene Figurengruppe vor dem Obelisken aus hellem Granit. Die bronzene Figurengruppe der trauernden Mutter Heimat mit dem vor ihr aufgebahrten Sohn steht auf einem hohen, mit grünlichen Granitplatten verkleideten Sockel, der den Katafalk darstellt, auf dem der Gefallene ruht. Der Leichnam des Sohnes ist mit einem großen Tuch (einer Flagge der UdSSR) bedeckt, das weit nach vorne reicht. Der Sockel trägt die Inschrift in russischer und deutscher Sprache: „Nicht vergebens waren der Tod und das vergossene Blut der Sowjethelden. Nicht vergebens der Kummer und die Tränen der Mütter, Witwen und Waisen. Sie rufen zum Kampf für den dauernden Frieden unter den Völkern auf “.

🔹 Lesen Sie hier Teil 1 und hier Teil 2 der Serie über das Ehrenmal in Berlin-Pankow.

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