Miniatur Wunderland: Politische Haltung im Kleinformat – Widerspruch in Lebensgröße
Es ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands: Das Miniatur Wunderland – betrieben unter anderem von den Zwillingsbrüdern Frederik und Gerrit Braun.
Schon mehr als 26 Millionen Besucher haben sich in der Hamburger Speicherstadt die Welt im Kleinen angesehen.
Weil das Wetter nicht für draußen, und das Konto nicht für Fernreisen reicht – oder auch nur, um die Kleinstkunstwerke zu besichtigen, die von rund 450 Mitarbeitern, den sogenannten „Wunderländern“, geschaffen und instandgehalten werden.
Die politische Schlagseite passt nicht jedem
Natürlich können auch politische Posts zu dieser Spaltung beitragen. Im September 2015 appellieren die Wunderland-Macher angesichts der Migrationskrise an die Menschlichkeit. Darunter steht #refugeeswelcome. 2017 rufen sie vor den Bundestagswahlen mit einem drastischen Weltuntergangsvideo zum Wählen auf, das viele Menschen verärgert.
Im Spiegel verteidigt sich Frederik Braun damals: „Ich verliere lieber ein paar Gäste als meine Seele. Mein Bruder und ich haben schon öfter die Reichweite des Miniatur Wunderlands genutzt, um Haltung zu zeigen, wenn Themen uns einfach nicht loslassen.“
2019 solidarisieren sich die Brauns mit Aktivistin Greta Thunberg, denn, klar, die Brüder sind auch Umwelt-Warner. Mithilfe einer Augmented-Reality-Brille können schon junge Besucher sehen, wohin unsere Erde im Zuge des Klimawandels womöglich steuert: Da sackt Venedig in die Fluten, und der Wald um Schloss Neuschwanstein brennt. So geht Politikbeeinflussung im Kleinen.
Man stelle sich im Umkehrschluss nur vor, Konservative würden eine harmlose Familienattraktion für politische Meinungsmache nutzen. Ein Shitstorm, Sondersendungen, Demos vor der Tür wären vorprogrammiert.
https://www.nius.de/kommentar/news/miniatur-wunderland-politische-haltung-im-kleinformat-widerspruch-in-lebensgroesse
Es ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands: Das Miniatur Wunderland – betrieben unter anderem von den Zwillingsbrüdern Frederik und Gerrit Braun.
Schon mehr als 26 Millionen Besucher haben sich in der Hamburger Speicherstadt die Welt im Kleinen angesehen.
Weil das Wetter nicht für draußen, und das Konto nicht für Fernreisen reicht – oder auch nur, um die Kleinstkunstwerke zu besichtigen, die von rund 450 Mitarbeitern, den sogenannten „Wunderländern“, geschaffen und instandgehalten werden.
Die politische Schlagseite passt nicht jedem
Natürlich können auch politische Posts zu dieser Spaltung beitragen. Im September 2015 appellieren die Wunderland-Macher angesichts der Migrationskrise an die Menschlichkeit. Darunter steht #refugeeswelcome. 2017 rufen sie vor den Bundestagswahlen mit einem drastischen Weltuntergangsvideo zum Wählen auf, das viele Menschen verärgert.
Im Spiegel verteidigt sich Frederik Braun damals: „Ich verliere lieber ein paar Gäste als meine Seele. Mein Bruder und ich haben schon öfter die Reichweite des Miniatur Wunderlands genutzt, um Haltung zu zeigen, wenn Themen uns einfach nicht loslassen.“
2019 solidarisieren sich die Brauns mit Aktivistin Greta Thunberg, denn, klar, die Brüder sind auch Umwelt-Warner. Mithilfe einer Augmented-Reality-Brille können schon junge Besucher sehen, wohin unsere Erde im Zuge des Klimawandels womöglich steuert: Da sackt Venedig in die Fluten, und der Wald um Schloss Neuschwanstein brennt. So geht Politikbeeinflussung im Kleinen.
Man stelle sich im Umkehrschluss nur vor, Konservative würden eine harmlose Familienattraktion für politische Meinungsmache nutzen. Ein Shitstorm, Sondersendungen, Demos vor der Tür wären vorprogrammiert.
https://www.nius.de/kommentar/news/miniatur-wunderland-politische-haltung-im-kleinformat-widerspruch-in-lebensgroesse
NiUS.de
Miniatur Wunderland: Politische Haltung im Kleinformat – Widerspruch in Lebensgröße | NIUS.de
Es ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands: Das Miniatur Wunderland – betrieben unter anderem von den Zwillingsbrüdern Frederik und Gerrit Braun. Doch, was ein liebenswert-nerdiges Lebenswerk sein könnte, bekommt gerne mal Belehrungs-Schlagseite