Eisberg voraus...
Paris taumelt schon und in Berlin wird dennoch gefeiert...
Frankreich hat seine politische Generalprobe im Schulden-Drama wohl bald hinter sich – und ich vermute sie ist krachend durchgefallen.
Der Anleihenmarkt hat sein Urteil längst gefällt, die Refinanzierungskosten explodieren, und die Regierung liegt am Boden. Wer glaubt, das sei ein französischer Sonderfall, wird bald eines Besseren belehrt.
Deutschland segelt im selben Sturm, nur mit ein paar Monaten Verzögerung.
Der Eisberg ist längst sichtbar, das Radar piept, die Offiziere auf der Brücke haben Tabellen mit Zinslasten und Refinanzierungsplänen vor sich liegen.
Und doch steht man in selbstvergessener Pose am Bug, singt Loblieder auf den „klimafreundlichen Umbau“ und bittet den Steuerzahler, die Champagnerrechnung zu übernehmen.
Die Fakten sind eindeutig. 2,5 Billionen Euro Schulden lasten auf dem Staat, 34 Milliarden Euro an Zinsen verschlingen die Haushalte, jedes Jahr werden 13 Prozent neu refinanziert, und jeder Prozentpunkt Zinsanstieg kostet weitere 27 Milliarden.
Doch in Berlin herrscht die Überzeugung, dass man durch mediale Dauerbeschallung und ein paar grüne Zauberworte den Kapitalmarkt hypnotisieren könne.
Der Anleihenmarkt, so hofft man, soll glauben, dass Deutschland auch mit einem brennenden Motor noch locker das Ziel erreicht.
Kanzler und Finanzminister sprechen von Konsolidierung, während im nächsten Satz neue Ausgabenprogramme aufgelegt werden.
Lars Klingbeil will im kommenden Jahr vier Prozent mehr ausgeben, so als sei Deutschland die Schweiz nach einem Goldrausch.
Der Sozialetat droht, unter den Kosten der wirtschaftlichen Depression zusammenzubrechen, aber das macht nichts. Hauptsache, man kann mit erhobenem Zeigefinger gegen Reiche, Erben und Privatiers wettern.
Der DGB liefert die passende Neidkampagne, und die Regierung reicht das Mikrofon weiter.
Doch in Berlin herrscht ein Kult.
Wer Zweifel äußert, wird mit Klimapropaganda und Russlandphobie auf Linie gebracht.
Der Glaube an die eigene moralische Überlegenheit ist zur Ersatzwährung geworden, während die echten Märkte längst den Daumen gesenkt haben.
Die Wahrheit ist schlicht:
Keine Notenbank kann dauerhaft eine Zinsstruktur retten, wenn der Markt das Vertrauen verliert.
Aber die Politik hält Kurs, als könne man mit ein paar zusätzlichen Milliarden und den richtigen Schlagzeilen die Mathematik aushebeln.
Man gibt sich sicher, dass man schon durchkommt, auch wenn jeder Matrose längst sieht, dass das Schiff auf Kollisionskurs liegt.
Und so bleibt der Eindruck einer politischen Klasse, die sich nicht nur vergaloppiert hat, sondern mittlerweile im Himmel der Korruption ihre Dauerkarte gelöst hat.
Wer wissen will, wie Naivität aussieht, der muss nur auf die Kommandobrücke schauen.
Dort wird noch gelächelt, dort glaubt man immer noch an die eigene Unfehlbarkeit.
Und sehr bald wird es krachen.
#Germany #Politik #France #Deutschland #Staat #Bankrott #Pleite #EU #Industrie
Quelle: Thomas Ottmann auf LinkedIn
Paris taumelt schon und in Berlin wird dennoch gefeiert...
Frankreich hat seine politische Generalprobe im Schulden-Drama wohl bald hinter sich – und ich vermute sie ist krachend durchgefallen.
Der Anleihenmarkt hat sein Urteil längst gefällt, die Refinanzierungskosten explodieren, und die Regierung liegt am Boden. Wer glaubt, das sei ein französischer Sonderfall, wird bald eines Besseren belehrt.
Deutschland segelt im selben Sturm, nur mit ein paar Monaten Verzögerung.
Der Eisberg ist längst sichtbar, das Radar piept, die Offiziere auf der Brücke haben Tabellen mit Zinslasten und Refinanzierungsplänen vor sich liegen.
Und doch steht man in selbstvergessener Pose am Bug, singt Loblieder auf den „klimafreundlichen Umbau“ und bittet den Steuerzahler, die Champagnerrechnung zu übernehmen.
Die Fakten sind eindeutig. 2,5 Billionen Euro Schulden lasten auf dem Staat, 34 Milliarden Euro an Zinsen verschlingen die Haushalte, jedes Jahr werden 13 Prozent neu refinanziert, und jeder Prozentpunkt Zinsanstieg kostet weitere 27 Milliarden.
Doch in Berlin herrscht die Überzeugung, dass man durch mediale Dauerbeschallung und ein paar grüne Zauberworte den Kapitalmarkt hypnotisieren könne.
Der Anleihenmarkt, so hofft man, soll glauben, dass Deutschland auch mit einem brennenden Motor noch locker das Ziel erreicht.
Kanzler und Finanzminister sprechen von Konsolidierung, während im nächsten Satz neue Ausgabenprogramme aufgelegt werden.
Lars Klingbeil will im kommenden Jahr vier Prozent mehr ausgeben, so als sei Deutschland die Schweiz nach einem Goldrausch.
Der Sozialetat droht, unter den Kosten der wirtschaftlichen Depression zusammenzubrechen, aber das macht nichts. Hauptsache, man kann mit erhobenem Zeigefinger gegen Reiche, Erben und Privatiers wettern.
Der DGB liefert die passende Neidkampagne, und die Regierung reicht das Mikrofon weiter.
Doch in Berlin herrscht ein Kult.
Wer Zweifel äußert, wird mit Klimapropaganda und Russlandphobie auf Linie gebracht.
Der Glaube an die eigene moralische Überlegenheit ist zur Ersatzwährung geworden, während die echten Märkte längst den Daumen gesenkt haben.
Die Wahrheit ist schlicht:
Keine Notenbank kann dauerhaft eine Zinsstruktur retten, wenn der Markt das Vertrauen verliert.
Aber die Politik hält Kurs, als könne man mit ein paar zusätzlichen Milliarden und den richtigen Schlagzeilen die Mathematik aushebeln.
Man gibt sich sicher, dass man schon durchkommt, auch wenn jeder Matrose längst sieht, dass das Schiff auf Kollisionskurs liegt.
Und so bleibt der Eindruck einer politischen Klasse, die sich nicht nur vergaloppiert hat, sondern mittlerweile im Himmel der Korruption ihre Dauerkarte gelöst hat.
Wer wissen will, wie Naivität aussieht, der muss nur auf die Kommandobrücke schauen.
Dort wird noch gelächelt, dort glaubt man immer noch an die eigene Unfehlbarkeit.
Und sehr bald wird es krachen.
#Germany #Politik #France #Deutschland #Staat #Bankrott #Pleite #EU #Industrie
Quelle: Thomas Ottmann auf LinkedIn