Die Waschmaschine streikt, eine Reparatur am Auto ist fällig und die Kinder brauchen neue Schuhe: Angesichts der hohen Inflationsrate – aktuell liegt sie in Thüringen bei 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat – ist das für viele Haushalte mit niedrigem bis mittlerem Einkommen eine kaum zu bewältigende Ausgabe. Der sprunghafte Anstieg von Energie- und Lebensmittelpreisen macht es schon schwierig genug, die alltäglichen Ausgaben zu finanzieren. Für Rücklagen bleibt bei den meisten kaum etwas übrig. Jede unerwartete finanzielle Belastung bedeutet für diese Familien eine enorme Herausforderung.
Die Ukraine-Krise, die noch vor ein paar Wochen auf Platz eins der Themen stand, welche die Bürger bewegen, ist längst von der Angst um die wirtschaftliche Zukunft verdrängt. In einer aktuellen Umfrage gaben 48 Prozent [1] der Thüringer Bürger an, dass sie sich um die steigenden Preise die meisten Sorgen machten. Über zwei Drittel der Haushalte haben bereits ihr Konsumverhalten geändert, Profiteure sind vor allem die Discounter. Die Kunden greifen immer seltener zu Markenprodukten. Zwar gibt es auch in Thüringen Stiftungen wie etwa »HandinHand«, an die sich Familien in Not wenden können, aber auch diese sind auf private Spenden angewiesen, die Hilfe vom Land ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Aus ihrem Etat unterstützt die Stiftung zudem auch junge Mütter aus der Ukraine. Auch Thüringens Sozialministerin Heike Werner (LINKE) sitzt im Stiftungsbeirat – ihr müsste daher bewusst sein, welche Belastungen gerade einkommensschwache Familien oder Alleinerziehende derzeit zu bewältigen haben. Konkrete Hilfen hat das Land dennoch bisher nicht zugesagt.
Den Thüringer Ministern dürften die Preissteigerungen übrigens nicht besonders wehtun: Bodo Ramelow erhält ein Gehalt von rund 16.000 Euro monatlich [2], das von Heike Werner liegt nicht weit darunter. In einer Besoldungsklasse weitab von der des durchschnittlichen Bürgers verliert man offenbar den Realitätsbezug. Man unterstellt währenddessen den zu Recht besorgten und unzufriedenen Bürgern bereits jetzt verfassungsfeindliche Absichten und schwört sie weiterhin auf Verzicht ein, der ohnehin längst zu ihrem Alltag gehört. Mit der Dämonisierung russischen Gases – egal aus welcher Pipeline – muss endlich Schluss sein, zudem bedürfen die Preise im Einzelhandel einer Überprüfung. Das – und keine Sparappelle – brauchen die Bürger nun am dringendsten.
[1] https://www.thueringer-allgemeine.de/leben/recht-justiz/inflation-bereitet-groesste-sorge-konsumverhalten-aendert-sich-id235922781.html
[2] https://www.gehaltsvergleich.com/news/was-verdient-eigentlich-ein-ministerpraesident#:~:text=Die%20Geh%C3%A4lter%20der%20amtierenden%20Ministerpr%C3%A4sidenten%20%20%20,109%20%28B%2011%29%20%2012%20more%20rows%20
Die Ukraine-Krise, die noch vor ein paar Wochen auf Platz eins der Themen stand, welche die Bürger bewegen, ist längst von der Angst um die wirtschaftliche Zukunft verdrängt. In einer aktuellen Umfrage gaben 48 Prozent [1] der Thüringer Bürger an, dass sie sich um die steigenden Preise die meisten Sorgen machten. Über zwei Drittel der Haushalte haben bereits ihr Konsumverhalten geändert, Profiteure sind vor allem die Discounter. Die Kunden greifen immer seltener zu Markenprodukten. Zwar gibt es auch in Thüringen Stiftungen wie etwa »HandinHand«, an die sich Familien in Not wenden können, aber auch diese sind auf private Spenden angewiesen, die Hilfe vom Land ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Aus ihrem Etat unterstützt die Stiftung zudem auch junge Mütter aus der Ukraine. Auch Thüringens Sozialministerin Heike Werner (LINKE) sitzt im Stiftungsbeirat – ihr müsste daher bewusst sein, welche Belastungen gerade einkommensschwache Familien oder Alleinerziehende derzeit zu bewältigen haben. Konkrete Hilfen hat das Land dennoch bisher nicht zugesagt.
Den Thüringer Ministern dürften die Preissteigerungen übrigens nicht besonders wehtun: Bodo Ramelow erhält ein Gehalt von rund 16.000 Euro monatlich [2], das von Heike Werner liegt nicht weit darunter. In einer Besoldungsklasse weitab von der des durchschnittlichen Bürgers verliert man offenbar den Realitätsbezug. Man unterstellt währenddessen den zu Recht besorgten und unzufriedenen Bürgern bereits jetzt verfassungsfeindliche Absichten und schwört sie weiterhin auf Verzicht ein, der ohnehin längst zu ihrem Alltag gehört. Mit der Dämonisierung russischen Gases – egal aus welcher Pipeline – muss endlich Schluss sein, zudem bedürfen die Preise im Einzelhandel einer Überprüfung. Das – und keine Sparappelle – brauchen die Bürger nun am dringendsten.
[1] https://www.thueringer-allgemeine.de/leben/recht-justiz/inflation-bereitet-groesste-sorge-konsumverhalten-aendert-sich-id235922781.html
[2] https://www.gehaltsvergleich.com/news/was-verdient-eigentlich-ein-ministerpraesident#:~:text=Die%20Geh%C3%A4lter%20der%20amtierenden%20Ministerpr%C3%A4sidenten%20%20%20,109%20%28B%2011%29%20%2012%20more%20rows%20
Thüringer Allgemeine
Inflation bereitet größte Sorge: Konsumverhalten ändert sich
Düsseldorf | Die rasch steigenden Preise beunruhigen die Verbraucher nach einer Umfrage zurzeit deutlich mehr als der Ukraine-Krieg. Die Corona-Pandemie spielt kaum noch eine Rolle.
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Wir brauchen mehr Unabhängigkeit bei der Herstellung von medizinischen Produkten!
Wie der MDR berichtete, werden in manchen Thüringer Kliniken Medikamente knapp. Doch nicht nur das: Lieferengpässe infolge der Corona-Pandemie aber auch aufgrund des Ukrainekrieges sorgen dafür, dass medizinische Materialien, wie Schläuche, Absauger, Skalpellklingen, Schrauben und Platten für Knochenbrüche sowie Arzneimittel rar werden. Folglich müssten Operationen erneut verschoben werden.
Dazu sagt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion Thüringen, Dr. Wolfgang Lauerwald:
„Die Engpässe bei medizinischen Produkten sind die Folge eines globalisierten Pharmamarktes. Deutschland hat sich nicht nur bei der Versorgung mit Gas abhängig gemacht, sondern auch was Arzneimittel betrifft, so werden wichtige Grundstoffe für Medikamente in China und Indien hergestellt. Deutschland hat damit ein weiteres Alleinstellungsmerkmal, auf Kosten aller Sicherheitsstandards, aus der Hand gegeben. Kommt es zu Lieferengpässen, bleiben unsere Apothekenregale leer. Die AfD-Fraktion Thüringen plädiert daher für mehr Unabhängigkeit, um den gesundheitlichen Bevölkerungsschutz auch in Krisenzeiten zu gewährleisten. Bedarf muss vor Rentabilität stehen.“
Wie der MDR berichtete, werden in manchen Thüringer Kliniken Medikamente knapp. Doch nicht nur das: Lieferengpässe infolge der Corona-Pandemie aber auch aufgrund des Ukrainekrieges sorgen dafür, dass medizinische Materialien, wie Schläuche, Absauger, Skalpellklingen, Schrauben und Platten für Knochenbrüche sowie Arzneimittel rar werden. Folglich müssten Operationen erneut verschoben werden.
Dazu sagt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion Thüringen, Dr. Wolfgang Lauerwald:
„Die Engpässe bei medizinischen Produkten sind die Folge eines globalisierten Pharmamarktes. Deutschland hat sich nicht nur bei der Versorgung mit Gas abhängig gemacht, sondern auch was Arzneimittel betrifft, so werden wichtige Grundstoffe für Medikamente in China und Indien hergestellt. Deutschland hat damit ein weiteres Alleinstellungsmerkmal, auf Kosten aller Sicherheitsstandards, aus der Hand gegeben. Kommt es zu Lieferengpässen, bleiben unsere Apothekenregale leer. Die AfD-Fraktion Thüringen plädiert daher für mehr Unabhängigkeit, um den gesundheitlichen Bevölkerungsschutz auch in Krisenzeiten zu gewährleisten. Bedarf muss vor Rentabilität stehen.“
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Anstatt unbelehrbar Impfpflichten zu fordern, sollten sich Ministerin Werner und die Landesärztekammer unvoreingenommen mit den negativen Impffolgen befassen!
Gesundheitsministerin Werner droht mit Bußgeldbescheiden und befürwortet nach wie vor eine allgemeine Impfpflicht. Die Landesärztekammer folgt der Ministerin brav und kritisiert einen offenen Brief von Thüringer Ärzten und Therapeuten, die ihre Skepsis über die COVID-19-Impfung zum Ausdruck bringen.
Dr. Wolfgang Lauerwald, gesundheitspolitischer Sprecher der Thüringer AfD-Fraktion Thüringen und selbst Mediziner, erklärt zu den Äußerungen der Gesundheitsministerin:
„Ministerin Werner glaubt offensichtlich, unter pauschalem Verweis auf das RKI im Alleinbesitz der medizinischen Wahrheit zu sein. Einer Wahrheit, die sie offenbar nur per Bußgelddrohung durchsetzen zu können weiß. Und es spricht Bände, wenn die Landesärztekammer Arztkollegen in den Rücken fällt, die dem Impfzirkus skeptisch gegenüberstehen.
Die Forderung einer umfassenden Impfpflicht und die Drohung mit Bußgeldbescheiden sind angesichts der Personalnot in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ein Angriff auf die Gesundheitsversorgung im Freistaat. Es stünde der Ministerin wie der Landesärztekammer gut zu Gesicht, die Sorgen der Ärzte und Therapeuten ernst zu nehmen, die der COVID-Impfung skeptisch gegenüberstehen. Immerhin sind 17.730 Fälle von unerwünschten Nebenwirkungen allein im ersten Quartal 2022 der Landesregierung bekannt. Eine ehrliche Auseinandersetzung hiermit bleibt trotzdem aus. Es muss endlich eine breite Debatte auch über die Schäden, unerwünschten Nebenwirkungen und Risiken der Coronaimpfung geführt werden. Das ist eine Pflicht der Ministerin wie auch der Landesärztekammer.“
Gesundheitsministerin Werner droht mit Bußgeldbescheiden und befürwortet nach wie vor eine allgemeine Impfpflicht. Die Landesärztekammer folgt der Ministerin brav und kritisiert einen offenen Brief von Thüringer Ärzten und Therapeuten, die ihre Skepsis über die COVID-19-Impfung zum Ausdruck bringen.
Dr. Wolfgang Lauerwald, gesundheitspolitischer Sprecher der Thüringer AfD-Fraktion Thüringen und selbst Mediziner, erklärt zu den Äußerungen der Gesundheitsministerin:
„Ministerin Werner glaubt offensichtlich, unter pauschalem Verweis auf das RKI im Alleinbesitz der medizinischen Wahrheit zu sein. Einer Wahrheit, die sie offenbar nur per Bußgelddrohung durchsetzen zu können weiß. Und es spricht Bände, wenn die Landesärztekammer Arztkollegen in den Rücken fällt, die dem Impfzirkus skeptisch gegenüberstehen.
Die Forderung einer umfassenden Impfpflicht und die Drohung mit Bußgeldbescheiden sind angesichts der Personalnot in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ein Angriff auf die Gesundheitsversorgung im Freistaat. Es stünde der Ministerin wie der Landesärztekammer gut zu Gesicht, die Sorgen der Ärzte und Therapeuten ernst zu nehmen, die der COVID-Impfung skeptisch gegenüberstehen. Immerhin sind 17.730 Fälle von unerwünschten Nebenwirkungen allein im ersten Quartal 2022 der Landesregierung bekannt. Eine ehrliche Auseinandersetzung hiermit bleibt trotzdem aus. Es muss endlich eine breite Debatte auch über die Schäden, unerwünschten Nebenwirkungen und Risiken der Coronaimpfung geführt werden. Das ist eine Pflicht der Ministerin wie auch der Landesärztekammer.“
👍64👎2
Die meisten deutschen Politiker sind sich einig: Sie wollen die Sanktionen gegen Russland aufrechterhalten. Wer einen realistischen Blick auf die Gefahren der sich jetzt schon anbahnenden Energiekrise wirft und pragmatisches Handeln einfordert – wie etwa die AfD – sieht sich schnell mit dem Vorwurf konfrontiert, »Putinversteher« zu sein. Besonders aggressiv tritt hierbei der inzwischen abberufene ukrainische Botschafter Andrij Melnyk auf. Als ein deutscher Politiker forderte, den Krieg endlich einzufrieren und für eine Vermittlerrolle Deutschlands plädierte, riet der »Diplomat« ihm, den eigenen Kopf in die Tiefkühltruhe zu stecken.
Auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow trat noch vor ein paar Wochen kompromisslos auf: »Bevor Putin eskaliert, müssen wir eskalieren«, forderte er und stimmte die Bürger auf Arbeitsplatz- und Wohlstandsverlust ein. Die reagierten zurecht verärgert. Ramelows hastiger Versuch, daraufhin bei Bundeswirtschaftsminister Habeck einen Rettungsschirm für die Glasindustrie zu erbetteln, scheiterte grandios. Nun fordert der Ministerpräsident erneut einen solchen Rettungsschirm für die örtlichen Versorgungsunternehmen ein, um Engpässe und Insolvenzen abzuwenden. Auch wenn Bund und Land jeglichen Hinweis auf drohenden Gasmangel und Blackouts als Panikmache diffamieren, wissen die Verantwortlichen genau, wie angespannt die Lage ist.
Da nun auch noch der Versuch Robert Habecks, einen innereuropäischen Solidaritätspakt für die Gasversorgung zu schmieden, als gescheitert betrachtet werden muss, begreifen die Verantwortlichen endlich, wie ernst die Lage wirklich ist. Die Weigerung, Nord Stream 2 zu öffnen, bleibt bestehen, aber gleichzeitig wollen alle Betroffenen ihre Schäfchen ins Trockene bringen. Auch Bodo Ramelow. Angesichts der begrenzten Ressourcen muss es dabei unweigerlich Verlierer geben – das sind in erster Linie die Bürger, die letztlich die verschiedenen Rettungsschirme über gestiegene Gaspreise und ihre Steuern bezahlen müssen.
Angesichts dieser Schaukelpolitik aus Sanktionsforderungen und hastigen Versuchen, ein Loch in der Versorgung durch das Aufreißen eines anderen zu stopfen, ist es mehr als dreist, den Bürgern ihren Unmut und ihre Verunsicherung vorzuwerfen. Die von der Bundesregierung großzügig geförderte Amadeu-Antonio-Stiftung »belauscht« gar systematisch private Chatgruppen, in denen die Menschen ihrem Ärger Luft machen. Berechtigte Kritik wird zur »Demokratiefeindlichkeit« erklärt – dabei macht es doch das Wesen einer Demokratie aus, diese Kritik äußern zu dürfen. Politik und Behörden stellen sich damit selbst ein Armutszeugnis aus.
https://www.merkur.de/politik/gas-deutschland-news-teuer-preis-russland-habeck-griechenland-winter-heizen-putin-zr-91666669.html
Auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow trat noch vor ein paar Wochen kompromisslos auf: »Bevor Putin eskaliert, müssen wir eskalieren«, forderte er und stimmte die Bürger auf Arbeitsplatz- und Wohlstandsverlust ein. Die reagierten zurecht verärgert. Ramelows hastiger Versuch, daraufhin bei Bundeswirtschaftsminister Habeck einen Rettungsschirm für die Glasindustrie zu erbetteln, scheiterte grandios. Nun fordert der Ministerpräsident erneut einen solchen Rettungsschirm für die örtlichen Versorgungsunternehmen ein, um Engpässe und Insolvenzen abzuwenden. Auch wenn Bund und Land jeglichen Hinweis auf drohenden Gasmangel und Blackouts als Panikmache diffamieren, wissen die Verantwortlichen genau, wie angespannt die Lage ist.
Da nun auch noch der Versuch Robert Habecks, einen innereuropäischen Solidaritätspakt für die Gasversorgung zu schmieden, als gescheitert betrachtet werden muss, begreifen die Verantwortlichen endlich, wie ernst die Lage wirklich ist. Die Weigerung, Nord Stream 2 zu öffnen, bleibt bestehen, aber gleichzeitig wollen alle Betroffenen ihre Schäfchen ins Trockene bringen. Auch Bodo Ramelow. Angesichts der begrenzten Ressourcen muss es dabei unweigerlich Verlierer geben – das sind in erster Linie die Bürger, die letztlich die verschiedenen Rettungsschirme über gestiegene Gaspreise und ihre Steuern bezahlen müssen.
Angesichts dieser Schaukelpolitik aus Sanktionsforderungen und hastigen Versuchen, ein Loch in der Versorgung durch das Aufreißen eines anderen zu stopfen, ist es mehr als dreist, den Bürgern ihren Unmut und ihre Verunsicherung vorzuwerfen. Die von der Bundesregierung großzügig geförderte Amadeu-Antonio-Stiftung »belauscht« gar systematisch private Chatgruppen, in denen die Menschen ihrem Ärger Luft machen. Berechtigte Kritik wird zur »Demokratiefeindlichkeit« erklärt – dabei macht es doch das Wesen einer Demokratie aus, diese Kritik äußern zu dürfen. Politik und Behörden stellen sich damit selbst ein Armutszeugnis aus.
https://www.merkur.de/politik/gas-deutschland-news-teuer-preis-russland-habeck-griechenland-winter-heizen-putin-zr-91666669.html
www.merkur.de
„No German will freeze in Greece“: Braucht Deutschland bald ganz viel EU-Solidarität?
Erstellt: 15.07.2022, 05:46 Uhr
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Landesregierung kommt nur scheinbar zu Vernunft
Der Thüringer Allgemeinen zufolge habe sich Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner erstmalig vorsichtig von einem weiteren Festhalten an der einrichtungsbezogenen Impfpflicht distanziert, will diese allerdings gleichzeitig durch eine allgemeine Impfverpflichtung gegen Covid-19 ersetzen. Nur so sei eine Verlängerung der Vakzinpflicht im Gesundheitswesen vorstellbar.
Dazu sagt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion Thüringen, René Aust:
„Offenbar wird langsam eingesehen, dass die einrichtungsbezogene Impfpflicht nur Schaden anrichtet und keinen Nutzen stiftet. Konsequenterweise müssten dann auch alle Bußgeldbescheide für unsere ungeimpften medizinischen Fachkräfte für nichtig erklärt werden.
Die AfD lehnt jede COVID-19-Impfpflicht ab!“
Der Thüringer Allgemeinen zufolge habe sich Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner erstmalig vorsichtig von einem weiteren Festhalten an der einrichtungsbezogenen Impfpflicht distanziert, will diese allerdings gleichzeitig durch eine allgemeine Impfverpflichtung gegen Covid-19 ersetzen. Nur so sei eine Verlängerung der Vakzinpflicht im Gesundheitswesen vorstellbar.
Dazu sagt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion Thüringen, René Aust:
„Offenbar wird langsam eingesehen, dass die einrichtungsbezogene Impfpflicht nur Schaden anrichtet und keinen Nutzen stiftet. Konsequenterweise müssten dann auch alle Bußgeldbescheide für unsere ungeimpften medizinischen Fachkräfte für nichtig erklärt werden.
Die AfD lehnt jede COVID-19-Impfpflicht ab!“
👍71👎3
»Streckbetrieb« heißt der jüngste faule Kompromiss rund um die Verlängerung der Laufzeiten der deutschen Kernkraftwerke. In Berlin – und auch auf Länderebene – scheint gerade ein Prozess des bitteren Erwachens stattzufinden: Ohne Kernkraft kommt Deutschland in der bestehenden Energiekrise nicht über den Winter. Selbst grünen Urgesteinen wie Katrin Göring-Eckardt wird bewusst, wie sehr unsere Infrastruktur von drohenden Energieausfällen gefährdet ist, sollte etwa auch in Krankenhäusern der Strom ausbleiben. Nun gilt es das ideologische Gesicht zu wahren: Große Teile der grünen Basis bestehen weiterhin auf einem radikalen Ausstieg aus der Kernenergie, aber die Grünen wissen auch, wie die Bevölkerung reagieren wird, wenn sich die Notlage in Form von »Blackouts« und Gasmangel zeigen wird. Mit ihren lebensfernen Sparappellen haben sie die Ängste der Bürger selbst befeuert.
Angesichts der Realität gelingt es Sozialdemokraten und Grünen noch immer nicht, über ihren Schatten zu springen, der sogenannte Streckbetrieb soll nun das Unvermeidliche hinauszögern: Die noch laufenden Kernkraftwerke werden nicht bis zum Jahresende abgeschaltet, sondern lediglich langsamer heruntergefahren, in der Hoffnung, etwas Zeit zu schinden, bis die allgemeine Versorgungslage sich bessert. Ob die angebotenen Konzepte, wie etwa der weitere Ausbau von Wind- und Solarenergie, die erhoffte Wendung bringen werden, kann getrost bezweifelt werden. Einmal abgesehen von den Schäden, welche Windkraftanlagen in der Natur anrichten, bleibt das Problem der Grundlastversorgung bestehen – der in Spitzenzeiten produzierte Strom kann zudem nicht für Tage der Flaute gespeichert werden. Kernkraftwerke hingegen liefern zuverlässig Energie, wann immer sie gebraucht wird und können somit auch in manchen Bereichen den Gasmarkt entlasten.
Die AfD hat sich daher auch in der Vergangenheit für den Weiterbetrieb der bestehenden Kernkraftwerke stark gemacht. Die seit Jahren von grünen Lobbygruppen betriebene Dämonisierung hat allerdings ihre Spuren hinterlassen, denen mit sachlichen Informationen und vor allem mit der Förderung von Forschung im Kernkraftsektor begegnet werden muss. Deutschland, das so gern eine Vorreiterrolle in Europa übernehmen will, hat es in den letzten Jahren sträflich versäumt, sich an den Fortschritten seiner Nachbarländer in den Themenbereichen der Reaktorsicherheit, Effizienz und Aufbereitung zu orientieren. Wenn wir heute mit Bestimmtheit sagen können, dass die noch betriebenen deutschen Kernkraftwerke zu den sichersten der Welt zählen, ist das nicht der Politik der letzten Bundesregierungen zu verdanken, sondern den Technikern und Ingenieuren, die trotz aller Widrigkeiten bewährte Standards bewahrt und weiterentwickelt haben. Die Zukunft der deutschen Stromversorgung liegt in der Kernkraft – auch wenn sich zahlreiche Ideologen dieser Erkenntnis noch immer verschließen.
Angesichts der Realität gelingt es Sozialdemokraten und Grünen noch immer nicht, über ihren Schatten zu springen, der sogenannte Streckbetrieb soll nun das Unvermeidliche hinauszögern: Die noch laufenden Kernkraftwerke werden nicht bis zum Jahresende abgeschaltet, sondern lediglich langsamer heruntergefahren, in der Hoffnung, etwas Zeit zu schinden, bis die allgemeine Versorgungslage sich bessert. Ob die angebotenen Konzepte, wie etwa der weitere Ausbau von Wind- und Solarenergie, die erhoffte Wendung bringen werden, kann getrost bezweifelt werden. Einmal abgesehen von den Schäden, welche Windkraftanlagen in der Natur anrichten, bleibt das Problem der Grundlastversorgung bestehen – der in Spitzenzeiten produzierte Strom kann zudem nicht für Tage der Flaute gespeichert werden. Kernkraftwerke hingegen liefern zuverlässig Energie, wann immer sie gebraucht wird und können somit auch in manchen Bereichen den Gasmarkt entlasten.
Die AfD hat sich daher auch in der Vergangenheit für den Weiterbetrieb der bestehenden Kernkraftwerke stark gemacht. Die seit Jahren von grünen Lobbygruppen betriebene Dämonisierung hat allerdings ihre Spuren hinterlassen, denen mit sachlichen Informationen und vor allem mit der Förderung von Forschung im Kernkraftsektor begegnet werden muss. Deutschland, das so gern eine Vorreiterrolle in Europa übernehmen will, hat es in den letzten Jahren sträflich versäumt, sich an den Fortschritten seiner Nachbarländer in den Themenbereichen der Reaktorsicherheit, Effizienz und Aufbereitung zu orientieren. Wenn wir heute mit Bestimmtheit sagen können, dass die noch betriebenen deutschen Kernkraftwerke zu den sichersten der Welt zählen, ist das nicht der Politik der letzten Bundesregierungen zu verdanken, sondern den Technikern und Ingenieuren, die trotz aller Widrigkeiten bewährte Standards bewahrt und weiterentwickelt haben. Die Zukunft der deutschen Stromversorgung liegt in der Kernkraft – auch wenn sich zahlreiche Ideologen dieser Erkenntnis noch immer verschließen.
👍48👎3
Die Aussetzung der Flächenstilllegung und Fruchtfolgewechsel sind von übergeordneter Bedeutung!
Zur gemeinsamen Pressekonferenz der Ostdeutschen Bauernverbände, die im Vorfeld der Sonder-Agrarministerkonferenz im Rahmen der Debatte zum GAP-Strategieplan der Bundesregierung stattfand, sagt der landwirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion Thüringen, Jörg Henke:
„Die Entscheidung zu Flächenstilllegungen und Fruchtfolgenwechsel im Rahmen der gemeinsamen Agrarpolitik sind für thüringische Landwirte existenzentscheidend. Der Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir darf hier mit einer Tank-Teller-Debatte nicht weiter auf der Bremse stehen, vor allem dann nicht, wenn die Abkehr von fossilen Brennstoffen das ideologisch grüne Ziel ist. Ich erwarte von unserer Landwirtschaftsministerin Susanne Karawanskij, dass von Thüringen aus der Druck auf Herrn Özdemir bei der Agrarministerkonferenz erhöht wird. Es muss der Spielraum ermöglicht werden, der für die landwirtschaftlichen Betriebe in der aktuellen Situation infolge der Preissteigerungen für Dünge- und Betriebsmittel sowie der deutschland- und weltweiten Nahrungsmittelversorgung im Erntejahr 2023 überlebenswichtig ist. Deutschland darf keinen Sonderweg gehen. Die Aussetzung der Flächenstilllegung und Fruchtfolgewechsel sind von übergeordneter Bedeutung.“
Zur gemeinsamen Pressekonferenz der Ostdeutschen Bauernverbände, die im Vorfeld der Sonder-Agrarministerkonferenz im Rahmen der Debatte zum GAP-Strategieplan der Bundesregierung stattfand, sagt der landwirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion Thüringen, Jörg Henke:
„Die Entscheidung zu Flächenstilllegungen und Fruchtfolgenwechsel im Rahmen der gemeinsamen Agrarpolitik sind für thüringische Landwirte existenzentscheidend. Der Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir darf hier mit einer Tank-Teller-Debatte nicht weiter auf der Bremse stehen, vor allem dann nicht, wenn die Abkehr von fossilen Brennstoffen das ideologisch grüne Ziel ist. Ich erwarte von unserer Landwirtschaftsministerin Susanne Karawanskij, dass von Thüringen aus der Druck auf Herrn Özdemir bei der Agrarministerkonferenz erhöht wird. Es muss der Spielraum ermöglicht werden, der für die landwirtschaftlichen Betriebe in der aktuellen Situation infolge der Preissteigerungen für Dünge- und Betriebsmittel sowie der deutschland- und weltweiten Nahrungsmittelversorgung im Erntejahr 2023 überlebenswichtig ist. Deutschland darf keinen Sonderweg gehen. Die Aussetzung der Flächenstilllegung und Fruchtfolgewechsel sind von übergeordneter Bedeutung.“
👍49👎2
Pläne der Landesregierung von Aktionismus und Widersprüchen geprägt
Zur heutigen Regierungsmedienkonferenz zum Thema Hitzeschutz sagt die umweltpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Nadine Hoffmann:
"Bei zentralen Maßnahmen gegen Flächenüberhitzung im ländlichen Raum wie in Form der Wiederbewaldung versagt die Thüringer Regierung seit Jahren, indem bei der Landesforstanstalt zu wenig Personal zur Aufforstung gegeben ist, wie aus einer Anfrage hervorgeht [1]. Im Gegenteil, es wird auf Kalamitätsflächen für Windkraftanlagen zur vermeintlichen Klimarettung spekuliert und der CO2-Speicher Wald als Windkraftstandort markiert. Auch beim Thema Entsiegelung, Renaturierung und Rückzugsräumen hat sich Rot-Rot-Grün ignorant gegenüber dem Erhalt von Begrünung erwiesen, wie man an den Beispielen der Oberweimarer Ilmaue, dem geplanten Gewerbegebiet Erfurt-Urbich, der Oberhofer Schuderbachswiese oder an der fehlenden Förderung von Wasserrückhaltespeichern zur Brandbekämpfung sieht. Letztendlich dient das üppig ausgestattete Programm KlimaInvest der Ausweitung der ideologischen Energiepolitik wie in Form von kommunalen Klimamanagern [2, 3] und nicht der Schaffung eines nachhaltigen Umwelt- und Hitzeschutzes."
[1] https://parldok.thueringer-landtag.de/ParlDok/dokument/86032/ausbildungsoffensive_thueringenforst.pdf
[2] https://parldok.thueringer-landtag.de/ParlDok/dokument/87442/stand_der_antragstellung_und_bearbeitung_von_antraegen_fuer_klimaschutzmanager_in_thueringen.pdf
[3] https://parldok.thueringer-landtag.de/ParlDok/dokument/77415/klimaschutz_managerinnen_und_manager_in_thueringen.pdf
Zur heutigen Regierungsmedienkonferenz zum Thema Hitzeschutz sagt die umweltpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Nadine Hoffmann:
"Bei zentralen Maßnahmen gegen Flächenüberhitzung im ländlichen Raum wie in Form der Wiederbewaldung versagt die Thüringer Regierung seit Jahren, indem bei der Landesforstanstalt zu wenig Personal zur Aufforstung gegeben ist, wie aus einer Anfrage hervorgeht [1]. Im Gegenteil, es wird auf Kalamitätsflächen für Windkraftanlagen zur vermeintlichen Klimarettung spekuliert und der CO2-Speicher Wald als Windkraftstandort markiert. Auch beim Thema Entsiegelung, Renaturierung und Rückzugsräumen hat sich Rot-Rot-Grün ignorant gegenüber dem Erhalt von Begrünung erwiesen, wie man an den Beispielen der Oberweimarer Ilmaue, dem geplanten Gewerbegebiet Erfurt-Urbich, der Oberhofer Schuderbachswiese oder an der fehlenden Förderung von Wasserrückhaltespeichern zur Brandbekämpfung sieht. Letztendlich dient das üppig ausgestattete Programm KlimaInvest der Ausweitung der ideologischen Energiepolitik wie in Form von kommunalen Klimamanagern [2, 3] und nicht der Schaffung eines nachhaltigen Umwelt- und Hitzeschutzes."
[1] https://parldok.thueringer-landtag.de/ParlDok/dokument/86032/ausbildungsoffensive_thueringenforst.pdf
[2] https://parldok.thueringer-landtag.de/ParlDok/dokument/87442/stand_der_antragstellung_und_bearbeitung_von_antraegen_fuer_klimaschutzmanager_in_thueringen.pdf
[3] https://parldok.thueringer-landtag.de/ParlDok/dokument/77415/klimaschutz_managerinnen_und_manager_in_thueringen.pdf
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Fünf Anträge auf Anerkennung eines Impfschadens sind in Thüringen bisher anerkannt worden, insgesamt sind im Freistaat 155 Anträge gestellt worden. Das klingt erst einmal wenig bedrohlich – und die Medien beeilen sich, den Nutzen der Covid-19-Impfung noch einmal herauszustellen: Angesichts der 4,1 Millionen in Thüringen verabreichten Impfdosen sei das eine verschwindend geringe Zahl. Aber ist das nun wirklich ein Grund zur Entwarnung?
Immerhin wurde das Meldeverfahren für im Zusammenhang mit der Impfung aufgetretene gesundheitliche Beschwerden über Monate hinweg so kompliziert gestaltet, dass viele Ärzte den bürokratischen Aufwand scheuten. Geimpfte, die von Nebenwirkungen berichteten, fühlten sich häufig nicht ernst genommen, auch aus diesem Grund können wir von einer hohen Dunkelziffer ausgehen: Betroffene wurden systematisch entmutigt, sich an die Behörden zu wenden.
Dabei sieht das deutsche Infektionsschutzgesetz ausdrücklich das Recht vor, einen Antrag auf Entschädigungsleistungen zu stellen, wenn Gesundheitsschäden aufgrund einer von der Bundesregierung empfohlenen oder gar eingeforderten »Schutzimpfung« aufgetreten sind. Betroffene Bürger können diesen Antrag beim für sie zuständigen Landesverwaltungsamt stellen, das gilt nicht nur für durch die Covid-19-Impfung aufgetretenen Schäden. Allerdings besteht bei diesen eine Besonderheit: Die EU hat die Hersteller der in Europa eingesetzten Impfstoffe vertraglich aus der Haftung für diese Schäden entlassen. Das heißt auch für Deutschland, dass die Bundesregierung im Schadensfall für Entschädigungsrenten und medizinische Fachleistungen allein einstehen muss.
Die Hürden sind hoch angesetzt: So werden »übliche« Nebenwirkungen, egal wie gravierend sie sind, von vornherein als Antragsgrund ausgeschlossen. Anerkannt werden nur Impfschäden, die mehr als ein halbes Jahr nach der Impfung noch anhalten. Es empfiehlt sich dennoch, nicht zu lange mit einem Antrag zu warten, weil sonst die Gefahr besteht, dass ein Zusammenhang zwischen Impfung und Erkrankung zeitlich nicht mehr nachgewiesen werden kann. Denn grundsätzlich liegt die Beweislast beim Patienten, der mit Hilfe von ärztlichen Unterlagen den Nachweis dieses Zusammenhangs erbringen muss. Doch von dieser Regel gibt es eine Ausnahme, die im Zuge der Massenimpfungen den Betroffenen helfen könnte. Falls der Patient nicht sorgfältig über mögliche Nebenwirkungen und Gesundheitsrisiken aufgeklärt wurde, kann er dies in seinem Antrag geltend machen.
Lassen Sie sich also nicht entmutigen, wenn Ihr Antrag erst einmal abgelehnt wurde und legen Sie Widerspruch ein, das ist in der Regel innerhalb einer Woche möglich. Noch besser ist es natürlich, wenn man sich bei Bedenken erst gar nicht impfen lassen muss, weshalb die AfD-Fraktion auch jegliche Impfpflicht ablehnt. Auch das Thüringer Gesundheitsministerium denkt bereits jetzt wieder laut über die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht nach – dieser werden wir uns im Landtag mit aller Kraft entgegenstellen.
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Wenn Sie selbst Hilfe im Behördendschungel benötigen, kann Ihnen unser Sorgentelefon weiterhelfen. Zwar dürfen wir Ihnen keine Rechtsberatung anbieten, können Ihnen aber helfen, geeigneten Beistand zu finden und Ihnen Hinweise geben, welche amtlichen Hilfen Ihnen zustehen:
https://afd-thl.de/afd-sozial-leitfaden/
Immerhin wurde das Meldeverfahren für im Zusammenhang mit der Impfung aufgetretene gesundheitliche Beschwerden über Monate hinweg so kompliziert gestaltet, dass viele Ärzte den bürokratischen Aufwand scheuten. Geimpfte, die von Nebenwirkungen berichteten, fühlten sich häufig nicht ernst genommen, auch aus diesem Grund können wir von einer hohen Dunkelziffer ausgehen: Betroffene wurden systematisch entmutigt, sich an die Behörden zu wenden.
Dabei sieht das deutsche Infektionsschutzgesetz ausdrücklich das Recht vor, einen Antrag auf Entschädigungsleistungen zu stellen, wenn Gesundheitsschäden aufgrund einer von der Bundesregierung empfohlenen oder gar eingeforderten »Schutzimpfung« aufgetreten sind. Betroffene Bürger können diesen Antrag beim für sie zuständigen Landesverwaltungsamt stellen, das gilt nicht nur für durch die Covid-19-Impfung aufgetretenen Schäden. Allerdings besteht bei diesen eine Besonderheit: Die EU hat die Hersteller der in Europa eingesetzten Impfstoffe vertraglich aus der Haftung für diese Schäden entlassen. Das heißt auch für Deutschland, dass die Bundesregierung im Schadensfall für Entschädigungsrenten und medizinische Fachleistungen allein einstehen muss.
Die Hürden sind hoch angesetzt: So werden »übliche« Nebenwirkungen, egal wie gravierend sie sind, von vornherein als Antragsgrund ausgeschlossen. Anerkannt werden nur Impfschäden, die mehr als ein halbes Jahr nach der Impfung noch anhalten. Es empfiehlt sich dennoch, nicht zu lange mit einem Antrag zu warten, weil sonst die Gefahr besteht, dass ein Zusammenhang zwischen Impfung und Erkrankung zeitlich nicht mehr nachgewiesen werden kann. Denn grundsätzlich liegt die Beweislast beim Patienten, der mit Hilfe von ärztlichen Unterlagen den Nachweis dieses Zusammenhangs erbringen muss. Doch von dieser Regel gibt es eine Ausnahme, die im Zuge der Massenimpfungen den Betroffenen helfen könnte. Falls der Patient nicht sorgfältig über mögliche Nebenwirkungen und Gesundheitsrisiken aufgeklärt wurde, kann er dies in seinem Antrag geltend machen.
Lassen Sie sich also nicht entmutigen, wenn Ihr Antrag erst einmal abgelehnt wurde und legen Sie Widerspruch ein, das ist in der Regel innerhalb einer Woche möglich. Noch besser ist es natürlich, wenn man sich bei Bedenken erst gar nicht impfen lassen muss, weshalb die AfD-Fraktion auch jegliche Impfpflicht ablehnt. Auch das Thüringer Gesundheitsministerium denkt bereits jetzt wieder laut über die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht nach – dieser werden wir uns im Landtag mit aller Kraft entgegenstellen.
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Wenn Sie selbst Hilfe im Behördendschungel benötigen, kann Ihnen unser Sorgentelefon weiterhelfen. Zwar dürfen wir Ihnen keine Rechtsberatung anbieten, können Ihnen aber helfen, geeigneten Beistand zu finden und Ihnen Hinweise geben, welche amtlichen Hilfen Ihnen zustehen:
https://afd-thl.de/afd-sozial-leitfaden/
AfD Fraktion im Thüringer Landtag
Das Sorgentelefon der AfD-Fraktion Thüringen
Eine helfende Hand kann der Anfang sein.
Viele Menschen, die von heute auf morgen in soziale Problemlagen geraten, kommen ungewollt in finanzielle Not.
Was tun, wenn ein Umzug erforderlich ist? Was darf ich bei Hartz 4 dazuverdienen? Welche Urlaubsansprüche…
Viele Menschen, die von heute auf morgen in soziale Problemlagen geraten, kommen ungewollt in finanzielle Not.
Was tun, wenn ein Umzug erforderlich ist? Was darf ich bei Hartz 4 dazuverdienen? Welche Urlaubsansprüche…
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Deutsche Krankenhausgesellschaft bestätigt und übernimmt Position der AfD zur Abschaffung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht:
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft fordert die Abschaffung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht. Bezugnehmend auf die Omikron-Variante sei eine Weiterführung nach jetzigen Erkenntnissen weder sinnvoll noch vermittelbar, so die stellvertretende Vorsitzende Henriette Neumeyer.
Dazu sagt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion Thüringen, René Aust:
„Die AfD-Fraktion Thüringen hat die einrichtungsbezogene Impfpflicht von Anfang an abgelehnt. Immer deutlicher zeigen sich die schädlichen Auswirkungen, vor denen wir seit langer Zeit warnen. Endlich scheint ein Umdenken stattzufinden, was wir begrüßen.
Viel Schaden hätte verhindert werden können, wenn von Beginn an auf die AfD und die vielen engagierten Montagsspaziergänger gehört worden wäre.“
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft fordert die Abschaffung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht. Bezugnehmend auf die Omikron-Variante sei eine Weiterführung nach jetzigen Erkenntnissen weder sinnvoll noch vermittelbar, so die stellvertretende Vorsitzende Henriette Neumeyer.
Dazu sagt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion Thüringen, René Aust:
„Die AfD-Fraktion Thüringen hat die einrichtungsbezogene Impfpflicht von Anfang an abgelehnt. Immer deutlicher zeigen sich die schädlichen Auswirkungen, vor denen wir seit langer Zeit warnen. Endlich scheint ein Umdenken stattzufinden, was wir begrüßen.
Viel Schaden hätte verhindert werden können, wenn von Beginn an auf die AfD und die vielen engagierten Montagsspaziergänger gehört worden wäre.“
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Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung können selbst verursachte Probleme nicht lösen!
Zur von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck angekündigten Gasumlage und den von Thüringens Ministerin Anja Siegesmund veröffentlichten Bürgschaften sagt die energiepolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Nadine Hoffmann:
"Die Probleme sind hausgemacht und die Gasumlage wird die Preise für die Bürger weiter in die Höhe treiben. Stattdessen braucht es eine Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke und die Inbetriebnahme von Nord Stream 2. Auf Dauer kann die entstehende Kostenexplosion nicht mit Steuergeldern abgefangen werden. Es braucht eine Wende in der Energiepolitik! Dazu gehört die Abkehr von den nicht grundlastfähigen sogenannten Erneuerbaren Energien, zumal mit dem Ausbau der Elektromobilität der Stromverbrauch steigen wird."
Zur von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck angekündigten Gasumlage und den von Thüringens Ministerin Anja Siegesmund veröffentlichten Bürgschaften sagt die energiepolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Nadine Hoffmann:
"Die Probleme sind hausgemacht und die Gasumlage wird die Preise für die Bürger weiter in die Höhe treiben. Stattdessen braucht es eine Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke und die Inbetriebnahme von Nord Stream 2. Auf Dauer kann die entstehende Kostenexplosion nicht mit Steuergeldern abgefangen werden. Es braucht eine Wende in der Energiepolitik! Dazu gehört die Abkehr von den nicht grundlastfähigen sogenannten Erneuerbaren Energien, zumal mit dem Ausbau der Elektromobilität der Stromverbrauch steigen wird."
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Der Untersuchungsausschuss "Politisch motivierte Gewaltkriminalität" kann nicht nach den gesetzlichen Vorgaben arbeiten:
Die Kommission zur gutachtlichen Prüfung der Ablehnungsgründe von Beweisanträgen nach § 13 Abs. 3 des Thüringer Untersuchungsausschussgesetzes teilte vergangene Woche mit, dass sie personell nicht in der Lage sei, ihren gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen.
Ringo Mühlmann, Obmann der AfD im Untersuchungsausschuss, sagt dazu:
„Wenn der Opposition die Mitwirkung und die Ausübung ihrer Minderheitenrechte im Ausschuss verweigert werden, ist der Untersuchungsausschuss nur noch eine Farce. Das Gebaren der anderen Parteien in Bezug auf Anträge der AfD-Fraktion verkommt immer mehr zu einer Demokratieshow ohne jegliche Substanz.“
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Hintergrund: Die AfD-Fraktion Thüringen hatte gemäß § 13 Untersuchungsausschussgesetz (UAG) Beweiserhebungsanträge im Untersuchungsausschuss „Politisch motivierte Gewaltkriminalität“ gestellt, in denen sie unter anderem die Anhörung von Sachverständigen wie dem ehemaligen Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, verlangt hatte. Die Beweiserhebung gehört zu den sogenannten Minderheitenrechten. Laut UAG genügt zur Durchsetzung solcher Anträge bereits ein Fünftel der Stimmen der Ausschussmitglieder. Die AfD-Fraktion erreicht mit drei der elf Ausschussmitglieder dieses Quorum. Dennoch stellte der Ausschussvorsitzende im Rahmen der letzten Sitzung fälschlicherweise das Scheitern der Anträge der AfD-Fraktion aufgrund der mehrheitlichen Ablehnung fest. Dagegen rief die Fraktion die dafür zuständige Kommission beim Thüringer Oberlandesgericht an.
Die Kommission zur gutachtlichen Prüfung der Ablehnungsgründe von Beweisanträgen nach § 13 Abs. 3 des Thüringer Untersuchungsausschussgesetzes teilte vergangene Woche mit, dass sie personell nicht in der Lage sei, ihren gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen.
Ringo Mühlmann, Obmann der AfD im Untersuchungsausschuss, sagt dazu:
„Wenn der Opposition die Mitwirkung und die Ausübung ihrer Minderheitenrechte im Ausschuss verweigert werden, ist der Untersuchungsausschuss nur noch eine Farce. Das Gebaren der anderen Parteien in Bezug auf Anträge der AfD-Fraktion verkommt immer mehr zu einer Demokratieshow ohne jegliche Substanz.“
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Hintergrund: Die AfD-Fraktion Thüringen hatte gemäß § 13 Untersuchungsausschussgesetz (UAG) Beweiserhebungsanträge im Untersuchungsausschuss „Politisch motivierte Gewaltkriminalität“ gestellt, in denen sie unter anderem die Anhörung von Sachverständigen wie dem ehemaligen Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, verlangt hatte. Die Beweiserhebung gehört zu den sogenannten Minderheitenrechten. Laut UAG genügt zur Durchsetzung solcher Anträge bereits ein Fünftel der Stimmen der Ausschussmitglieder. Die AfD-Fraktion erreicht mit drei der elf Ausschussmitglieder dieses Quorum. Dennoch stellte der Ausschussvorsitzende im Rahmen der letzten Sitzung fälschlicherweise das Scheitern der Anträge der AfD-Fraktion aufgrund der mehrheitlichen Ablehnung fest. Dagegen rief die Fraktion die dafür zuständige Kommission beim Thüringer Oberlandesgericht an.
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