AfD-Fraktion Thüringen
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Dies ist der offizielle Kanal der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag.
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Ampel spielt auf Zeit und riskiert den Blackout!

Zu den heute vorgestellten Vorschlägen der von der Bundesregierung eingesetzten Gaskommission sagt die energiepolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Nadine Hoffmann:

"Mit der Gaskommission hat die Ampel ein Instrument für ein auf Zeit für ihren vollmundig erklärten 'Doppelwumms' geschaffen. Kurzfristige, ungerechte Entlastungen und durch Verschuldung bezahlte Pakete werden den Schockeffekt aber nicht mildern können, wenn es einen Mangel an Energieangeboten und damit eine sich verstetigende Verteuerung gibt, einhergehend mit der Gefahr großflächiger Stromausfälle. Dagegen hilft alle zur Verfügung stehenden Energieerzeugungsträger zu nutzen, den Strompreis vom Gaspreis zu entkoppeln und die Reparatur und Inbetriebnahme der Nord Stream Pipelines."
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Da hatte Thüringens Migrationsminister Dirk Adams (Grüne) die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Um die bereits jetzt mit 900 Migranten belegte Erstaufnahmeeinrichtung in Suhl zu entlasten, sollen nun 260 Flüchtlinge pro Woche von den Kommunen aufgenommen werden. Bisher waren es wöchentlich 150 Personen. Aus den letzten Jahren müsste auch Adams wissen, dass die Erstaufnahmeeinrichtung längst zum Ärgernis für die Stadt Suhl geworden ist. Immer wieder wurden Beschwerden von Anwohnern laut, die der Minister gern überhört hätte: Ein Teil der untergebrachten Migranten fiel nicht nur durch wiederholte Einbrüche, sondern auch durch stetige Belästigung der Passanten in der Innenstadt auf. Auf einigen Buslinien mussten gar Sicherheitsleute eingesetzt werden. Je überfüllter die Erstaufnahmeeinrichtung ist, desto mehr verschärft sich das Problem. Bereits mehrfach sprachen Mitglieder der AfD-Fraktion mit den Anwohnern vor Ort, deren Sorgen von der Landesregierung einfach ignoriert werden.

Doch wohin mit den Migranten? Die Kommunen sind längst finanziell überlastet und finden auch keine Unterbringungsmöglichkeiten mehr. Mehrfach haben sie der Landesregierung signalisiert, wie sehr sie sich von ihr im Stich gelassen sehen. Gera hat nun einen Aufnahmestopp verfügt, Erfurt steht kurz davor. Bereits im Juli hatte sich der Thüringer Landkreistag in einem offenen Brief an Ministerpräsident Ramelow gewandt – denn inzwischen wird alles als Notunterkunft genutzt, was verfügbar ist: Turnhallen, Hotels, Pensionen, sogar leerstehende Geschäftsräume. Immer wieder werden Befürchtungen laut, es könne bald auch zur zwangsweisen Belegung von Privatwohnungen kommen. Und mit der Unterbringung allein ist es nicht getan. In der derzeitigen Energiekrise fallen immense Strom- und Heizungskosten an – denn die Migranten werden sich kaum von den Sparappellen der Bundesregierung angesprochen fühlen: Wenn ihnen kalt ist, lassen sie das die Öffentlichkeit lautstark wissen. Auch das ist eine Erfahrung der letzten Jahre.

Willkommenskultur prallt auf die Realität, dennoch träumen sowohl Dirk Adams als auch die Landesintegrationsbeauftragte Mirjam Kruppa den Traum von der grenzenlosen Aufnahmebereitschaft weiter. Kruppa will weitere Flüchtlinge aus Afghanistan aufnehmen und aus der Ukraine werden in diesem Jahr ebenfalls 10.000 Menschen erwartet. Derweil kommen weder die Bearbeitung der Asylanträge der in Thüringen aufgenommenen Syrer und Afghanen nennenswert voran – von notwendigen Abschiebungen ganz zu schweigen. Explodierende Kosten, soziale Spannungen, der Ausfall von Schulsport durch belegte Hallen und auch die nachweislich gestiegene Kriminalitätsrate lassen die Verantwortlichen unbeeindruckt. Und Bodo Ramelow, der Adressat des offenen Briefes der Kommunen, gibt derweil den »kleinen Außenminister« und tourt durch Chile. Es macht den Eindruck, als fliehe der Ministerpräsident vor dem von ihm selbst geschaffenen Flüchtlingsproblem außer Landes.
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Der neuerliche Anlauf zu einer Gaspreisbremse lässt Verbraucher erst einmal ratlos zurück. Die Expertenkommission der Bundesregierung kündigt für den Dezember eine Einmalzahlung an, welche die Kosten für diesen einen Monat abdecken soll, sozusagen ein staatliches »Weihnachtsgeld«. Man muss nicht lange rätseln, um den Sinn dahinter zu erahnen: Gerade um die Weihnachtszeit herum wird die finanzielle Situation in vielen Familien besonders angespannt sein, und auch die Bundesregierung weiß, dass die Wut der Bürger wächst. So dürfte diese Zahlung auch eher der Beruhigung dienen, als wirklich eine Lösung darzustellen. Schließlich werden sowohl Privathaushalte als auch Unternehmen schon jetzt kräftig zur Kasse gebeten: Angesichts der schwankenden Gaspreise an der Börse, die jeden Tag wieder durch die Decke schießen können, verlangen die meisten Anbieter schon jetzt vorsorglich enorm erhöhte Abschlagszahlungen.

Der eigentliche Gaspreisdeckel soll ohnehin für Privatkunden ohnehin erst ab März 2023 greifen, für die Industrie schon ab Januar. Bis Ende April 2024 sollen 96 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt werden, um die »Grundversorgung« auf einem Preisniveau von 12 Cent je Kilowattstunde zu halten. Ganz ohne Sparappell kommt die neue Gaspreisbremse auch diesmal nicht aus, was aber noch wichtiger ist: Selbst wenn sie Sinn machen würde, käme sie für die meisten Bürger viel zu spät. Auch wenn Unternehmen schon im Januar entlastet werden sollen, werden vor allem kleinere Betriebe, wie viele Bäckereien jetzt schon, längst vor dem Aus stehen. Nach dem vollmundig angekündigten Entlastungspaket von 200 Milliarden Euro dürfte die jetzt vorgebrachte Notlösung eine herbe Enttäuschung für viele Verbraucher darstellen. So bedeutet die Gaspreisbremse vor allem eins: Erneute Staatsverschuldung und eine einmalige, ungerecht verteilte Entlastung. Am durch die Energiewende verursachten Produktionsmangel ändert sie nichts.

Wie groß die Entlastung ausfallen wird, hängt ohnehin von der Entwicklung des Gaspreises ab. Es bleibt nicht aus, dass die Energiebörse auf die Entscheidungen der Bundesregierung reagiert. Derzeit gibt es zwar einen leichten Abwärtstrend bei den Gaspreisen – Verbraucher zahlen aktuell 24,1 Cent pro Kilowattstunde – aber aufgrund der unsicheren Versorgungslage kann niemand garantieren, ob das langfristig so bleibt. Als Fazit bleibt: Auch die aktuelle »Gaspreisbremse« wird keine entscheidende Wendung für private und gewerbliche Verbraucher bringen, sie kommt zu spät und geht das Grundproblem nicht an. Deutschland muss sich wieder auf alle Möglichkeiten der Energieversorgung rückbesinnen, Kernkraft, Öl und Kohle. So könnte zumindest Gas als teurer Stromlieferant eingespart werden – diesen zu erzeugen, bieten die klassischen Kraftwerke günstigere Möglichkeiten.

https://www.morgenpost.de/wirtschaft/article236642577/gaspreise-heute-aktuell-deutschland-11-oktober-gas.html

https://www.boerse-online.de/nachrichten/rohstoffe/so-wirkt-sich-die-gaspreisbremse-auf-die-gaspreise-aus-20318886.html
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Ideologische Spielereien der Energieministerin täuschen Umtriebigkeit vor und kosten Steuerzahler viel Geld

Bezugnehmend auf die heutige Pressekonferenz der Thüringer Landesregierung zum Energiesicherungsgesetz sagt die energiepolitische Sprecherin der Thüringer AfD-Landtagsfraktion, Nadine Hoffmann:

„Im Hinblick auf den weiteren Ausbau der Solarenergie hat die rot-rot-grüne Landesregierung mit Zustimmung zum Energiesicherungsgesetz im Bundesrat erneut den ländlichen Raum, insbesondere die landwirtschaftliche Infrastruktur verraten und verkauft. Nicht nur das, mit den geplanten strukturellen Investitionen in Höhe von 200 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt sollen private Haushalte und Unternehmen Wärmepumpen anschaffen und Solarthermie gefördert werden, um sich von Strom und Gas unabhängig zu machen. Das sind ideologische Spielereien, die nur Umtriebigkeit vortäuschen und dem Steuerzahler viel Geld kosten, aber kaum den tatsächlichen Energiebedarf unseres Freistaates decken können.“
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Kinder und der Lockdown – dieses Thema wird erst jetzt richtig aufgearbeitet. Die AfD-Fraktion hatte selbst schon mehrfach auf Langzeitfolgen wie Essstörungen und Bewegungsmangel aufmerksam gemacht, die durch den erzwungenen »Stubenarrest« ausgelöst wurden. Das Gemeinschaftsleben im Verein und in der Schule fiel aus, Kinder und Jugendliche saßen ohne gleichaltrige Freunde zuhause fest. Einsamkeit macht unglücklich, um das zu wissen, braucht man keine wissenschaftliche Expertise, das sagt einem der gesunde Menschenverstand. Auch verwundert es nicht, dass Schüler viel zu viel Zeit am PC verbrachten und ein regelrechtes Suchtverhalten entwickelten. Das Internet wurde zum Ersatz für soziale Kontakte im Alltag.

Das Ausmaß der negativen Auswirkungen auf die psychische und körperliche Gesundheit unserer Jüngsten wurde allerdings lange ignoriert, obwohl die Betreuer von Sorgentelefonen und Kinderärzte deutliche Warnungen aussprachen. Bei einigen Kindern und Jugendlichen entwickelten sich derart schwerwiegende psychische Störungen, dass sie stationär aufgenommen werden mussten. Die DAK Thüringen wollte es nun genauer wissen und wertete die Daten von etwa 17.000 Versicherten unter 17 Jahren aus, die sich während des Lockdowns in ärztlicher Behandlung befanden. Demnach litten vor allem Mädchen unter psychosomatischen Erkrankungen oder mussten wegen Angststörungen behandelt werden. Jungen hingegen verdrängten ihre Ängste eher und kompensierten sie durch erhöhten Medienkonsum.

»Vielen Mädchen und Jungen geht es nicht gut. Wir müssen dringend etwas tun“, resümiert Marcus Kaiser, der DAK-Landeschef. Doch was nutzen Hilfsprogramme für Kinder und Jugendliche, wenn die Politik nicht endlich Einsicht zeigt? Wegen der Energiekrise wird über erneute Schulschließungen debattiert, auch der chronische Lehrermangel in Thüringen wird zu Unterrichtsausfall führen. Die Sportvereine leiden ebenfalls unter den Energiesparmaßnahmen, weil ihre Einrichtungen nicht mehr ausreichend beheizt werden dürfen. Vom Lockdown in den Kälte-Lockdown: Die Gesundheit junger Menschen ist erneut gefährdet – erst wegen der vollkommen unverhältnismäßigen Corona-Maßnahmen, nun kommt das Versagen der Regierung in der Energiekrise hinzu. Wann wird wenigstens die Sorge um die Kinder die Verantwortlichen zur Vernunft bringen?

https://www.zeit.de/news/2022-10/12/corona-folgen-angststoerungen-bei-kindern-und-jugendlichen
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Ramelow ist in meinen Augen kein Landesvater!

Bezugnehmend auf die Aussage Bodos Ramelows in der Wochenzeitung „Die Zeit“, es entstehe eine „neue Pegida“, deren Aktivitäten von Gruppierungen wie den Freien Sachsen und Freien Thüringern im Schulterschluss mit der AfD „zur Bildung einer neuen öffentlich sichtbaren faschistischen Bewegung“ führen würde, konstatiert Björn Höcke, Vorsitzender der AfD-Fraktion Thüringen:

"Es ist verstörend, wie sich der Thüringer Ministerpräsident zu den anschwellenden Bürgerprotesten im Osten der Republik äußert. Die Menschen gehen nicht auf die Straße, um für einen autoritären Staat zu demonstrieren, sondern weil sie Angst vor Arbeitsplatzverlust, ja vor Hunger und Kälte haben.

Da Ramelow die Sanktionspolitik der Bundesregierung unterstützt, trägt er eine direkte Mitverantwortung an der Deindustrialisierung Deutschlands und der Verarmung der Bevölkerung. Ramelow hat das deutsche Haus mit angezündet und versucht nun auch noch denen die Moralität abzusprechen, die es löschen wollen. Er ist in meinen Augen kein Landesvater, er ist ein Landesverräter."
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Missbrauchskontrolle der Hartz-IV-Anträge für Ukraine-Flüchtlinge nötig!

Die vom Nordhäuser Landrat Matthias Jendricke angestoßene Diskussion um den Missbrauch des für Migranten aus der Ukraine geöffneten Hartz IV-Versorgungssystems wird in der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag begrüßt. Der migrationspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Stefan Möller, nimmt hierzu wie folgt Stellung:

„Die Hinweise für einen Missbrauch des Hartz IV-Versorgungssystems, etwa die Ausbuchung der Fernbusrouten zwischen ukrainischen und deutschen Städten, entsprechende Veröffentlichungen von Anweisungen zum Missbrauch im Internet und Hinweise auf Passfälschungen dürfen nicht länger ignoriert werden. Die Landesregierung scheint nach entsprechenden Diskussionen im zuständigen Ausschuss des Thüringer Landtags jedoch nicht bereit zu sein, selbst naheliegende Elemente einer Missbrauchskontrolle umzusetzen. Hierzu zählt zum Beispiel eine grundsätzliche Plausibilitätskontrolle der Hartz IV-Anträge auf Missbrauch, etwa bei Auffälligkeiten im Zusammenhang mit Heiz- oder Wohnungskosten.“
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Diskussion über 9-EUR-Ticketnachfolger ist verfrüht und purer Aktionismus!

Als mögliches Nachfolgemodell des 9-EUR-Tickets wird derzeit über ein sogenanntes „Klimaticket Deutschland“ zu einem Monatspreis von 49 EUR diskutiert. Ein entsprechendes Eckpunktepapier wurde dazu am Mittwoch von den Verkehrsministern der Länder besprochen, teilt die Thüringer Allgemeine mit.

Beim verkehrspolitischen Sprecher der AfD-Landtagsfraktion Thüringen, Thomas Rudy, stößt ein solches Ticket aus folgenden Gründen auf Kritik:

„Die Diskussion über ein 9-EUR-Nachfolgeticket ist völlig verfrüht. Nach Auslaufen des 9-EUR-Tickets waren sich alle darüber einig, dass ein Nachfolgeticket nur mit der Ausweitung des Streckenangebots im ländlichen Raum einhergehen kann. Ich kann daher nicht verstehen, warum man erneut den zweiten Schritt vor dem ersten macht und bereits jetzt über ein sogenanntes Klimaticket fabuliert, wenn neben einem fehlenden Streckenausbau, massiv steigenden Baupreisen und langen Planungszeiten, auch die Frage des fehlenden Personals völlig unklar ist. Sinnvoll wäre daher in erster Linie eine Kampagne, um Bus- und Bahnfahrer zu akquirieren. Ein „Klimaticket Deutschland“ ist in der jetzigen Situation purer Aktionismus.“
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Hilfsfondsgesetz ist absurde Symptompolitik!

Angesichts des gewohnten Einvernehmens zwischen Rot-Rot-Grün und der CDU zum Energiekrisen-Hilfsfonds für Privathaushalte und der Thüringer Wirtschaft positioniert sich Björn Höcke für die AfD-Landtagsfraktion wie folgt:

„Die etablierte Politik hat selbst für die katastrophalen Energieengpässe gesorgt. Die Kombination von Energiewendepolitik und Russlandsanktionen sind der Bauchschuss für die Wirtschaft und Millionen Privathaushalte. Diese schädliche Politik auf Bundesebene wird von denen unterstützt, die jetzt das Hilfsfondsgesetz in den Thüringer Landtag einbringen. Mit dem Hilfsfonds wird lediglich kurzfristig Liquidität in den Markt gepumpt. Perspektivisch ändert sich allerdings nichts, weder an den Energiepreisen noch an der Inflation - ganz im Gegenteil.

CDU, Linke, Grüne und SPD handeln wie jemand, der den Stöpsel aus der Badewanne zieht und dann das Wasser laufen lässt in der Hoffnung, dass sich die Wanne füllt.“
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Für die Autohändler ist es zunächst einmal eine gute Nachricht: Im September 2022 erholte sich der Markt ein wenig, laut ADAC gab es 224.816 Kfz-Neuzulassungen deutschlandweit. Erstaunlich angesichts der gestiegenen Energiekosten ist der hohe Anteil an Elektrofahrzeugen, vor allem der Tesla Y zählte zu den meistverkauften Neuwagen im E-SUV-Segment. Man spricht bereits davon, er stelle eine bedrohliche Konkurrenz für den klassischen deutschen VW Golf dar. Und das trotz eines stolzen Preises von etwa 60.000 Euro in der Grundausstattung. Die Reichweite liegt bei etwa 500 Kilometern, auch darin kann sich der Tesla nicht mit einem klassischen Dieselfahrzeug messen. Worin besteht also die eigentliche Gefahr für deutsche Hersteller?

Ein moderner Verbrennermotor besteht heute aus etwa 1.400 Einzelteilen, ein Elektromotor lediglich aus 200. Was zunächst wie eine begrüßenswerte Vereinfachung klingt, hat aber für die traditionelle deutsche Automobilindustrie weitreichende Folgen: Denn hinter diesen 1.400 Einzelteilen stehen viele mittelständische Zuliefererbetriebe, die den Automobilkonzernen die benötigten Güter liefern. Deutschland verfügt über eine gut hundertjährige Erfahrung im Automobilbau, in dieser Zeit haben sich Netzwerke etabliert, die für einen reibungslosen Ablauf in der Herstellung sorgen. Von der Fertigung über die Systemlogistik bis hin zur Produktion arbeiten diese Betriebe wie ein gut geöltes Uhrwerk eng zusammen. Zudem ist für den Zusammenbau des klassischen Verbrenners mehr qualifizierte »Handarbeit« nötig. Diese Arbeitsplätze könnten zugunsten von schlechter bezahlten Jobs ebenfalls wegfallen.

Neben Tesla werden in Zukunft auch chinesische Automobilkonzerne auf den deutschen Markt drängen, hier ist vor allem BYD Auto zu nennen. China baut den Sektor der E-Mobilität derzeit massiv aus, weil dort im Gegensatz zu Deutschland der Strom günstig ist. BYDs Erfolgsmodell Tang liegt ungefähr in der gleichen Preisklasse wie der Tesla Y – aber der Konzern stellt auch günstigere Kleinwagen her – und hatte in der Vergangenheit keine Scheu, auch die Erfolgsmodelle japanischer und europäischer Hersteller zu kopieren. Noch muss Ausstattung hier Prestige wettmachen, aber auf Dauer könnte sich China auch auf dem deutschen Markt etablieren. Niedrige Lohn- und Herstellungskosten stellen die eigentliche Bedrohung für unsere heimische Automobilindustrie dar. Es stellt sich allerdings die Frage, wie Blackout-Gefahr und E-Mobilität in Deutschland zusammengehen sollen. Niemandem nutzt ein Elektroauto, das wegen fehlender Ladesäulen-Infrastruktur auf dem Land und der drohenden »Spitzenglättung« mit leerem Akku in der Garage stehenbleibt.

https://www.adac.de/news/neuzulassungen-kba/
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