Forwarded from Tom Lausen ‼️❗️original Datenanalyst
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Angstkampagnen und Lockdowns brachten einen Teil der Übersterblichkeit in Deutschland und weltweit, während Corona.
Übrigens:
Christian Drosten provozierte am 12.03.2020 mit alarmierenden "worst-case" Modellierungen die Lockdown-Politik der MPK.
(Quelle: Buch Jens Spahn "Wir werden einander viel verzeihen müssen")
Heute Teil 1:
Bei den lebensgefährlichsten Notfällen – wenn das Herz ganz aufhört zu schlagen – überlebten während der "Pandemie" deutlich weniger Menschen.
Eine große Registerstudie aus Deutschland vergleicht zwei Zeiträume:
vor der "Pandemie" (2018/19) und während der "Pandemie" (2020/21) - 7,6 Mio. Deutsche.
Das Ergebnis:
- Mehr Herzstillstände
- Mehr davon zu Hause
- Weniger beobachtet (Niemand sah es, niemand konnte sofort helfen, Isolation)
- Rettungsdienst kommt später
- Weniger erfolgreiche Wiederbelebungen
- Deutlich weniger Überlebende
Konkret:
1. Häufigkeit außerklinischer Herzstillstände (OHCA Out-of-Hospital Cardiac Arrest)
Mehr Herzstillstände insgesamt OHCA gesamt:
vor "Pandemie": 117,9 / 100.000
während "Pandemie": 128,0 / 100.000
→ +8,6 %, hochsignifikant (p < 0,001)
Besonders relevant:
OHCA ohne Reanimationsversuch:
+13,5 % (51,9 → 58,9 /100.000)
Anteil steigt von 44,0 % auf 46,0 %
→ Mehr Menschen sterben, ohne dass überhaupt reanimiert wird
2. Ort & Beobachtung des Kollapses
Verlagerung nach Hause
Zu Hause: 62,8 % → 66,5 %
Öffentlicher Raum: 15,8 % → 14,6 %
→ Mehr Herzstillstände isoliert, weniger Öffentlichkeit, weniger Hilfe.
Weniger beobachtete Zusammenbrüche
Witnessed collapse: 58,6 % → 55,6 % (p = 0,02)
Zunahme „nicht beobachtet“: 41,4 % → 44,4 %
→ Schlechtere Ausgangsbedingungen für Rettung
3. Rettungskette (EMS)
Verzögerungen
Ankunft ≤ 8 Min:
59,3 % → 54,0 %
Median Reaktionszeit:
08:39 → 09:08 Minuten
→ statistisch hochsignifikant
→ Rettungsdienst ist langsamer, selbst kleine Minuten zählen hier stark.
4. Zustand bei Eintreffen
ein Herzrhythmus, bei dem ein Defibrillator noch helfen kann
22,2 % → 20,3 %
ROSC (Kreislauf kommt zurück):
45,4 % → 40,9 %
→ Patienten werden später und in schlechterem Zustand erreicht.
5. Klinische Ergebnisse
Weniger Aufnahmen, mehr Tod vor Ort
Krankenhausaufnahme: 50,2 % → 45,0 %
Vor Ort für tot erklärt: 49,8 % → 55,0 %
Überleben bis Entlassung
Überlebensrate:
13,9 % → 10,2 %
Inzidenz Überleben:
8,5 → 6,2 / 100.000
–27 %, p < 0,001
→ Massiver Einbruch beim Überleben, trotz ähnlicher Patientenstruktur.
Alter, Geschlecht und Ursachen der Patienten blieben gleich
(Quelle: German Resuscitation Registry, PLOS ONE 2022)
Wenn die sogenannte "Mehrheit" der #UnsereDemokratie in der Enquete-Kommission anfängt, Tatsachen zur Kenntnis zu nehmen, werden diese Dinge zum Thema und aufgearbeitet.
Ansonsten bleibt es bei:
Wir haben alles toll gemacht. Schnell den Schwamm drüber.
Unterstützung:
PayPal.me/TomLausen
datenanalyst-shop.de
enquete-talk.de
t.me/TomLausen
Übrigens:
Christian Drosten provozierte am 12.03.2020 mit alarmierenden "worst-case" Modellierungen die Lockdown-Politik der MPK.
(Quelle: Buch Jens Spahn "Wir werden einander viel verzeihen müssen")
Heute Teil 1:
Bei den lebensgefährlichsten Notfällen – wenn das Herz ganz aufhört zu schlagen – überlebten während der "Pandemie" deutlich weniger Menschen.
Eine große Registerstudie aus Deutschland vergleicht zwei Zeiträume:
vor der "Pandemie" (2018/19) und während der "Pandemie" (2020/21) - 7,6 Mio. Deutsche.
Das Ergebnis:
- Mehr Herzstillstände
- Mehr davon zu Hause
- Weniger beobachtet (Niemand sah es, niemand konnte sofort helfen, Isolation)
- Rettungsdienst kommt später
- Weniger erfolgreiche Wiederbelebungen
- Deutlich weniger Überlebende
Konkret:
1. Häufigkeit außerklinischer Herzstillstände (OHCA Out-of-Hospital Cardiac Arrest)
Mehr Herzstillstände insgesamt OHCA gesamt:
vor "Pandemie": 117,9 / 100.000
während "Pandemie": 128,0 / 100.000
→ +8,6 %, hochsignifikant (p < 0,001)
Besonders relevant:
OHCA ohne Reanimationsversuch:
+13,5 % (51,9 → 58,9 /100.000)
Anteil steigt von 44,0 % auf 46,0 %
→ Mehr Menschen sterben, ohne dass überhaupt reanimiert wird
2. Ort & Beobachtung des Kollapses
Verlagerung nach Hause
Zu Hause: 62,8 % → 66,5 %
Öffentlicher Raum: 15,8 % → 14,6 %
→ Mehr Herzstillstände isoliert, weniger Öffentlichkeit, weniger Hilfe.
Weniger beobachtete Zusammenbrüche
Witnessed collapse: 58,6 % → 55,6 % (p = 0,02)
Zunahme „nicht beobachtet“: 41,4 % → 44,4 %
→ Schlechtere Ausgangsbedingungen für Rettung
3. Rettungskette (EMS)
Verzögerungen
Ankunft ≤ 8 Min:
59,3 % → 54,0 %
Median Reaktionszeit:
08:39 → 09:08 Minuten
→ statistisch hochsignifikant
→ Rettungsdienst ist langsamer, selbst kleine Minuten zählen hier stark.
4. Zustand bei Eintreffen
ein Herzrhythmus, bei dem ein Defibrillator noch helfen kann
22,2 % → 20,3 %
ROSC (Kreislauf kommt zurück):
45,4 % → 40,9 %
→ Patienten werden später und in schlechterem Zustand erreicht.
5. Klinische Ergebnisse
Weniger Aufnahmen, mehr Tod vor Ort
Krankenhausaufnahme: 50,2 % → 45,0 %
Vor Ort für tot erklärt: 49,8 % → 55,0 %
Überleben bis Entlassung
Überlebensrate:
13,9 % → 10,2 %
Inzidenz Überleben:
8,5 → 6,2 / 100.000
–27 %, p < 0,001
→ Massiver Einbruch beim Überleben, trotz ähnlicher Patientenstruktur.
Alter, Geschlecht und Ursachen der Patienten blieben gleich
(Quelle: German Resuscitation Registry, PLOS ONE 2022)
Wenn die sogenannte "Mehrheit" der #UnsereDemokratie in der Enquete-Kommission anfängt, Tatsachen zur Kenntnis zu nehmen, werden diese Dinge zum Thema und aufgearbeitet.
Ansonsten bleibt es bei:
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