Die unsterbliche Herrschaft der Angst
Warum eine kleine Elite seit Jahrtausenden das Volk unterjocht – und warum der Kreislauf sich nach jedem Zusammenbruch erneuert
Die uralte Waffe der Mächtigen
Schon in den frühesten Hochkulturen, lange bevor das Wort «Elite» überhaupt existierte, erkannten Herrscher eine schlichte Wahrheit: Nichts hält ein Volk so zuverlässig gefügig wie die richtige Dosis Angst. Der britische Ägyptologe Henri Frankfort beschrieb in seinem Klassiker «The Intellectual Adventure of Ancient Man» eindrücklich, wie zwischen 1800 und 1600 vor Christus in Ägypten eine regelrechte «Fear Psychosis» entstand. Zunächst durch reale Bedrohungen von aussen gerechtfertigt, wurde diese Angst von den Pharaonen und ihrer Priesterkaste künstlich am Leben erhalten – lange nachdem die Gefahr gebannt war. Man erfand ferne Feinde, beschwor Katastrophen und hielt die Bevölkerung in einem Zustand permanenter Wachsamkeit. Ein geeintes, ängstliches Volk war leichter zu lenken als ein selbstbewusstes. Das Muster wiederholte sich in fast allen antiken Reichen: Ob bei den assyrischen Königen, den römischen Caesaren oder den chinesischen Kaiserdynastien – Angst vor dem «Anderen», vor Chaos, vor göttlichem Zorn wurde zum unsichtbaren Zepter der Macht.
Historiker, die das Muster klar benennen
Diese These ist keineswegs blosse Spekulation. Der arabische Universalgelehrte Ibn Khaldun erkannte bereits im 14. Jahrhundert in seiner Muqaddimah den zyklischen Charakter aller Zivilisationen: Eine Gruppe mit starkem Zusammenhalt (Asabiyyah) erobert die Macht, bildet eine neue Elite – und verliert mit Wohlstand und Luxus genau jene Kraft, die sie einst gross gemacht hat. Die Herrschenden verweichlichen, die Kluft zum Volk wächst, Korruption und Unterdrückung nehmen zu. Früher oder später bricht das System zusammen. Ähnlich sah der britische Historiker Arnold Toynbee in seiner monumentalen A Study of History das Scheitern von Zivilisationen stets in der Unfähigkeit der Eliten, auf Herausforderungen schöpferisch zu antworten; stattdessen greifen sie zu Repression und Angstmache.
Heute liefert der amerikanische Historiker und Komplexitätsforscher Peter Turchin mit seiner Cliodynamik den mathematisch untermauerten Beweis. In Werken wie «End Times» zeigt er anhand von über 5000 Jahren Geschichte: Immer wenn die Elite überproduziert – zu viele gut ausgebildete, aber frustrierte Anwärter auf zu wenige Spitzenpositionen – und gleichzeitig das einfache Volk verarmt, entsteht ein tödlicher Cocktail aus intra-elitärer Konkurrenz und Volksunmut. Die «Gegen-Eliten» instrumentalisieren dann genau jene Angst, die sie selbst einst erlitten haben. Turchin nennt es den «Wealth Pump»: Das System pumpt Reichtum von unten nach oben, bis es kollabiert. Seine Modelle haben die Unruhen der 2020er Jahre mit erschreckender Präzision vorausgesagt.
Warum ein friedlicher Ausweg fast unmöglich ist
Die Geschichte kennt kaum sanfte Ausstiege aus diesem Kreislauf. Turchin betont: Gesellschaften in der «disintegrativen Phase» befinden sich in einer Art Todesspirale. Die Eliten sind zu sehr in ihre Privilegien verstrickt, um freiwillig abzugeben. Das Volk ist zu zersplittert und verängstigt, um geschlossen aufzustehen. Selbst wenn ein Zusammenbruch kommt – Revolution, Krieg, wirtschaftlicher Kollaps –, entsteht keine Tabula rasa. Die neuen Machthaber, oft ehemalige Gegen-Eliten, übernehmen rasch die alten Instrumente: Angst, Überwachung, Erzählungen von äusseren und inneren Feinden. Ibn Khaldun sah es klar: Jede neue Dynastie beginnt mit frischer Asabiyyah, verliert sie aber zwangsläufig.
Der bittere Trost der Wiederholung
Es ist eine ernüchternde Erkenntnis für jeden, der auf Fortschritt hofft: Die Elite von heute ist nur die Elite von gestern in neuem Gewand. Sie beherrscht die Mittel – ob antike Tempelpropaganda, mittelalterliche Hexenverfolgung oder moderne Medienkampagnen – immer besser, doch das Prinzip bleibt identisch. Angst macht folgsam.
Folgsamkeit sichert Macht.
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Warum eine kleine Elite seit Jahrtausenden das Volk unterjocht – und warum der Kreislauf sich nach jedem Zusammenbruch erneuert
Die uralte Waffe der Mächtigen
Schon in den frühesten Hochkulturen, lange bevor das Wort «Elite» überhaupt existierte, erkannten Herrscher eine schlichte Wahrheit: Nichts hält ein Volk so zuverlässig gefügig wie die richtige Dosis Angst. Der britische Ägyptologe Henri Frankfort beschrieb in seinem Klassiker «The Intellectual Adventure of Ancient Man» eindrücklich, wie zwischen 1800 und 1600 vor Christus in Ägypten eine regelrechte «Fear Psychosis» entstand. Zunächst durch reale Bedrohungen von aussen gerechtfertigt, wurde diese Angst von den Pharaonen und ihrer Priesterkaste künstlich am Leben erhalten – lange nachdem die Gefahr gebannt war. Man erfand ferne Feinde, beschwor Katastrophen und hielt die Bevölkerung in einem Zustand permanenter Wachsamkeit. Ein geeintes, ängstliches Volk war leichter zu lenken als ein selbstbewusstes. Das Muster wiederholte sich in fast allen antiken Reichen: Ob bei den assyrischen Königen, den römischen Caesaren oder den chinesischen Kaiserdynastien – Angst vor dem «Anderen», vor Chaos, vor göttlichem Zorn wurde zum unsichtbaren Zepter der Macht.
Historiker, die das Muster klar benennen
Diese These ist keineswegs blosse Spekulation. Der arabische Universalgelehrte Ibn Khaldun erkannte bereits im 14. Jahrhundert in seiner Muqaddimah den zyklischen Charakter aller Zivilisationen: Eine Gruppe mit starkem Zusammenhalt (Asabiyyah) erobert die Macht, bildet eine neue Elite – und verliert mit Wohlstand und Luxus genau jene Kraft, die sie einst gross gemacht hat. Die Herrschenden verweichlichen, die Kluft zum Volk wächst, Korruption und Unterdrückung nehmen zu. Früher oder später bricht das System zusammen. Ähnlich sah der britische Historiker Arnold Toynbee in seiner monumentalen A Study of History das Scheitern von Zivilisationen stets in der Unfähigkeit der Eliten, auf Herausforderungen schöpferisch zu antworten; stattdessen greifen sie zu Repression und Angstmache.
Heute liefert der amerikanische Historiker und Komplexitätsforscher Peter Turchin mit seiner Cliodynamik den mathematisch untermauerten Beweis. In Werken wie «End Times» zeigt er anhand von über 5000 Jahren Geschichte: Immer wenn die Elite überproduziert – zu viele gut ausgebildete, aber frustrierte Anwärter auf zu wenige Spitzenpositionen – und gleichzeitig das einfache Volk verarmt, entsteht ein tödlicher Cocktail aus intra-elitärer Konkurrenz und Volksunmut. Die «Gegen-Eliten» instrumentalisieren dann genau jene Angst, die sie selbst einst erlitten haben. Turchin nennt es den «Wealth Pump»: Das System pumpt Reichtum von unten nach oben, bis es kollabiert. Seine Modelle haben die Unruhen der 2020er Jahre mit erschreckender Präzision vorausgesagt.
Warum ein friedlicher Ausweg fast unmöglich ist
Die Geschichte kennt kaum sanfte Ausstiege aus diesem Kreislauf. Turchin betont: Gesellschaften in der «disintegrativen Phase» befinden sich in einer Art Todesspirale. Die Eliten sind zu sehr in ihre Privilegien verstrickt, um freiwillig abzugeben. Das Volk ist zu zersplittert und verängstigt, um geschlossen aufzustehen. Selbst wenn ein Zusammenbruch kommt – Revolution, Krieg, wirtschaftlicher Kollaps –, entsteht keine Tabula rasa. Die neuen Machthaber, oft ehemalige Gegen-Eliten, übernehmen rasch die alten Instrumente: Angst, Überwachung, Erzählungen von äusseren und inneren Feinden. Ibn Khaldun sah es klar: Jede neue Dynastie beginnt mit frischer Asabiyyah, verliert sie aber zwangsläufig.
Der bittere Trost der Wiederholung
Es ist eine ernüchternde Erkenntnis für jeden, der auf Fortschritt hofft: Die Elite von heute ist nur die Elite von gestern in neuem Gewand. Sie beherrscht die Mittel – ob antike Tempelpropaganda, mittelalterliche Hexenverfolgung oder moderne Medienkampagnen – immer besser, doch das Prinzip bleibt identisch. Angst macht folgsam.
Folgsamkeit sichert Macht.
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Der Bundesrat – eine Gefahr für die Schweiz
Vom Souveränitätsverlust bis zum militärischen Chaos: Wie Bern das Land an den Abgrund führt
In langjähriger Beobachtung habe ich selten eine Regierung erlebt, die so systematisch gegen die ureigenen Interessen der Eidgenossenschaft arbeitet wie der heutige Bundesrat. Was als Hüter der direkten Demokratie und der Neutralität angetreten ist, wirkt zunehmend wie ein Selbstbedienungsladen der Eliten – fern vom Volk, fern von der Realität und fern von jeder Verantwortung. Aus Sicht von vielen Menschen ist das nicht nur ärgerlich, sondern existenziell bedrohlich.
Die EU als Knebel: Unterjochung durch die Hintertür
Der Bundesrat treibt die Schweiz mit aller Macht in Verträge, die nichts anderes sind als Unterwerfungs- und Knebelabkommen. Statt die bilateralen Beziehungen souverän zu gestalten, akzeptiert er immer neue EU-Vorgaben – von der Klimabürokratie bis zur Freizügigkeit. Die «10-Millionen-Initiative» der SVP, über die am 14. Juni 2026 abgestimmt wird, macht genau das zum Thema: Die Bevölkerung soll nicht unkontrolliert auf zehn Millionen anschwellen. Der Bundesrat jedoch bekämpft die Initiative mit offiziellen Erklärvideos und Warnungen vor «Unsicherheit» und «Wirtschaftsschäden». Das ist klassische Abstimmungsbeeinflussung aus dem Bundeshaus – das Volk soll gefälligst tun, was Bern und Brüssel für richtig halten.
e-ID und das manipulierte Abstimmungsbüchlein
Dasselbe Muster zeigte sich bei der e-ID-Abstimmung vom September 2025. Das knappe Ja kam nur zustande, weil das offizielle Abstimmungsbüchlein mit Fehlinformationen gespickt war und private Konzerne wie Swisscom und Medienhäuser massiv mitmischten. Beschwerden landeten vor Bundesgericht – vergeblich. Der Bundesrat hat einmal mehr bewiesen: Bei sensiblen Vorlagen wird nicht neutral informiert, sondern gesteuert. Datenschutz, Überwachungsrisiken, Freiheitsverlust? Für Bern Nebensache.
Das Armee-Desaster: Von Drohnen bis Software
Wer die Verteidigungsfähigkeit der Schweiz ernst nimmt, dem stockt der Atem. Das 300-Millionen-Franken-Drohnen-Debakel mit den israelischen Hermes-900 ist ein Lehrstück für Inkompetenz: Zehn Jahre Verzögerung, abgespeckte Versionen, Flugverbote – und der Bundesrat lässt trotzdem weiterbauen. Parallel das F-35-Debakel: Die Kampfjets werden bis zu 1,3 Milliarden teurer, weil die USA keinen Fixpreis akzeptieren und die Schweiz machtlos zuschaut. Dazu die Software-Probleme in der Armee: Die neue Logistik-IT ist nicht krisensicher, hängt vom Ausland ab und wird teilweise gestoppt. Die Folge? Eine Armee, die im Ernstfall zwei Drittel ihrer Soldaten nicht ausrüsten könnte. Ein Trauerspiel, das die Neutralität zur Farce macht.
AHV, Ukraine-Spenden und der Rest der Misere
Die AHV ist seit Jahrzehnten ausser Kontrolle. Die 13. AHV-Rente treibt das Umlagedefizit bis 2035 auf Milliarden – und der Bundesrat schiebt nur halbherzige Mehrwertsteuererhöhungen vor sich her, statt strukturell zu reformieren. Gleichzeitig fliessen Steuergelder als «humanitäre Hilfe» in die Ukraine und an Präsident Zelensky, während die strikte Neutralität nach aussen beschworen wird. Aus meiner Sicht ist das kein Zufall: Es ist die schleichende Aufgabe schweizerischer Grundprinzipien zugunsten internationaler Gefälligkeiten. Statt mutiger Strukturreformen gibt es nur Flickwerk.
Warum das ganze System zur Gefahr wird
Der Bundesrat verspielt nicht nur Geld und Souveränität. Er zerstört das Vertrauen in die Institutionen. Ob EU-Unterwerfungsverträge, manipulierte Abstimmungen oder beschaffungstechnische Pleiten – das Land steht international als unsouveräner, überforderter Kleinstaat da. Die Schweiz war einmal ein Vorbild für Stabilität und Volksnähe. Heute wirkt Bern wie eine ferne Zentrale, die das Volk bevormundet und die Zukunft verspielt. Es wird Zeit, dass die Bürgerinnen und Bürger diese Entwicklung stoppen – bevor es zu spät ist. Die Abstimmung über die 10-Millionen-Initiative könnte ein erster Schritt sein.
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Vom Souveränitätsverlust bis zum militärischen Chaos: Wie Bern das Land an den Abgrund führt
In langjähriger Beobachtung habe ich selten eine Regierung erlebt, die so systematisch gegen die ureigenen Interessen der Eidgenossenschaft arbeitet wie der heutige Bundesrat. Was als Hüter der direkten Demokratie und der Neutralität angetreten ist, wirkt zunehmend wie ein Selbstbedienungsladen der Eliten – fern vom Volk, fern von der Realität und fern von jeder Verantwortung. Aus Sicht von vielen Menschen ist das nicht nur ärgerlich, sondern existenziell bedrohlich.
Die EU als Knebel: Unterjochung durch die Hintertür
Der Bundesrat treibt die Schweiz mit aller Macht in Verträge, die nichts anderes sind als Unterwerfungs- und Knebelabkommen. Statt die bilateralen Beziehungen souverän zu gestalten, akzeptiert er immer neue EU-Vorgaben – von der Klimabürokratie bis zur Freizügigkeit. Die «10-Millionen-Initiative» der SVP, über die am 14. Juni 2026 abgestimmt wird, macht genau das zum Thema: Die Bevölkerung soll nicht unkontrolliert auf zehn Millionen anschwellen. Der Bundesrat jedoch bekämpft die Initiative mit offiziellen Erklärvideos und Warnungen vor «Unsicherheit» und «Wirtschaftsschäden». Das ist klassische Abstimmungsbeeinflussung aus dem Bundeshaus – das Volk soll gefälligst tun, was Bern und Brüssel für richtig halten.
e-ID und das manipulierte Abstimmungsbüchlein
Dasselbe Muster zeigte sich bei der e-ID-Abstimmung vom September 2025. Das knappe Ja kam nur zustande, weil das offizielle Abstimmungsbüchlein mit Fehlinformationen gespickt war und private Konzerne wie Swisscom und Medienhäuser massiv mitmischten. Beschwerden landeten vor Bundesgericht – vergeblich. Der Bundesrat hat einmal mehr bewiesen: Bei sensiblen Vorlagen wird nicht neutral informiert, sondern gesteuert. Datenschutz, Überwachungsrisiken, Freiheitsverlust? Für Bern Nebensache.
Das Armee-Desaster: Von Drohnen bis Software
Wer die Verteidigungsfähigkeit der Schweiz ernst nimmt, dem stockt der Atem. Das 300-Millionen-Franken-Drohnen-Debakel mit den israelischen Hermes-900 ist ein Lehrstück für Inkompetenz: Zehn Jahre Verzögerung, abgespeckte Versionen, Flugverbote – und der Bundesrat lässt trotzdem weiterbauen. Parallel das F-35-Debakel: Die Kampfjets werden bis zu 1,3 Milliarden teurer, weil die USA keinen Fixpreis akzeptieren und die Schweiz machtlos zuschaut. Dazu die Software-Probleme in der Armee: Die neue Logistik-IT ist nicht krisensicher, hängt vom Ausland ab und wird teilweise gestoppt. Die Folge? Eine Armee, die im Ernstfall zwei Drittel ihrer Soldaten nicht ausrüsten könnte. Ein Trauerspiel, das die Neutralität zur Farce macht.
AHV, Ukraine-Spenden und der Rest der Misere
Die AHV ist seit Jahrzehnten ausser Kontrolle. Die 13. AHV-Rente treibt das Umlagedefizit bis 2035 auf Milliarden – und der Bundesrat schiebt nur halbherzige Mehrwertsteuererhöhungen vor sich her, statt strukturell zu reformieren. Gleichzeitig fliessen Steuergelder als «humanitäre Hilfe» in die Ukraine und an Präsident Zelensky, während die strikte Neutralität nach aussen beschworen wird. Aus meiner Sicht ist das kein Zufall: Es ist die schleichende Aufgabe schweizerischer Grundprinzipien zugunsten internationaler Gefälligkeiten. Statt mutiger Strukturreformen gibt es nur Flickwerk.
Warum das ganze System zur Gefahr wird
Der Bundesrat verspielt nicht nur Geld und Souveränität. Er zerstört das Vertrauen in die Institutionen. Ob EU-Unterwerfungsverträge, manipulierte Abstimmungen oder beschaffungstechnische Pleiten – das Land steht international als unsouveräner, überforderter Kleinstaat da. Die Schweiz war einmal ein Vorbild für Stabilität und Volksnähe. Heute wirkt Bern wie eine ferne Zentrale, die das Volk bevormundet und die Zukunft verspielt. Es wird Zeit, dass die Bürgerinnen und Bürger diese Entwicklung stoppen – bevor es zu spät ist. Die Abstimmung über die 10-Millionen-Initiative könnte ein erster Schritt sein.
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KEIN KNECHTSCHAFTSVERTRAG!
Demo in Luzern
Wann: 9.MAI 2026
Wo: Kurplatz
Besammlung ab: 14:00
Abmarsch um: 15:00
Ende ca.: 18:00
_
Zu den Zürcher-Spaziergang-Terminen im Juni
Die Spaziergänge im Mai fallen aus. Zum einen findet am 09.05.2026 in Luzern die grosse Demonstration gegen den EU-Anschluss der Schweiz statt, zum anderen findet am 23.05.2026 die Landsgemeinde auf dem Bundesplatz in Bern statt. Im Juni gehen die Spaziergänge dann wieder wie gewohnt weiter.
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Demo in Luzern
Wann: 9.MAI 2026
Wo: Kurplatz
Besammlung ab: 14:00
Abmarsch um: 15:00
Ende ca.: 18:00
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Zu den Zürcher-Spaziergang-Terminen im Juni
Die Spaziergänge im Mai fallen aus. Zum einen findet am 09.05.2026 in Luzern die grosse Demonstration gegen den EU-Anschluss der Schweiz statt, zum anderen findet am 23.05.2026 die Landsgemeinde auf dem Bundesplatz in Bern statt. Im Juni gehen die Spaziergänge dann wieder wie gewohnt weiter.
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Andesvirus auf Kreuzfahrtschiff: Die nächste P(l)andemie oder nur Panikmache?
Während die WHO einen Bakterien-P(l)andemieausbruch simulierte, schlägt ein reales Hantavirus Wellen – und alte Muster kehren zurück.
Der «reale» Ausbruch, der gerade für Schlagzeilen sorgt
Auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius im Atlantik ist es zu einem tödlichen Vorfall gekommen: Drei Menschen starben, mindestens acht wurden infiziert, darunter ein Schweizer Passagier. Das Virus heisst Andesvirus, ein Hantavirus, das das Hantavirus-Cardiopulmonary-Syndrom (HCPS) auslöst und in bis zu 50 Prozent der Fälle tödlich endet. Es wird hauptsächlich von Nagetieren übertragen, kann aber bei engem, längerem Kontakt auch von Mensch zu Mensch springen – ein seltener, aber bekannter Mechanismus seit seiner Entdeckung 1995 in Argentinien und Chile. Die WHO und das BAG stufen das Risiko für die Allgemeinbevölkerung als gering ein. Eine Pandemie drohe nicht, betonen Experten wie der deutsche Virologe Jonas Schmidt-Chanasit: Anders als bei SARS-CoV-2 brauche es für eine Übertragung intensive Nähe, keine flüchtigen Begegnungen auf Flügen oder Schiffen.
Surreale Parallelen zu den Planspielen der WHO
Genau jetzt, nur wenige Tage nach dem Abschluss von Exercise Polaris II, wirkt die Meldung besonders bizarr. Ende April 2026 hat die WHO mit 26 Ländern und Hunderten Experten unter realitätsnahen Bedingungen geprobt, wie man auf den fiktiven Ausbruch eines hoch ansteckenden Bakteriums reagiert, das sich blitzschnell weltweit ausbreitet. Es war die Fortsetzung von Polaris I, das noch einen Virus zum Thema hatte – alles im Rahmen des HorizonX-Programms. StandPunkt hat darüber berichtet und die Frage gestellt, ob solche Übungen wirklich nur Vorsorge sind. Erinnerungen an Event 201 werden wach: das berühmte Corona-Planspiel kurz vor dem realen Ausbruch 2019. Viele sehen darin keinen Zufall mehr.
Kritische Stimmen: Ablenkung oder Vorbereitung der nächsten P(l)andemie?
Unabhängige Beobachter und langjährige Warner, die schon vor Corona als «Verschwörungstheoretiker» abgetan wurden, erkennen ein bekanntes Muster. Sie argumentieren: Während die Öffentlichkeit mit einem realen, aber schwer übertragbaren Hantavirus beschäftigt wird, trainiert die WHO parallel die globale Reaktion auf ein hoch ansteckendes Bakterium. Das sei keine harmlose Übung, sondern die logische Fortsetzung eines Prozesses, der Souveränität an supranationale Strukturen verlagert – mit enger Verflechtung von WHO, Pharmaindustrie und globalen Eliten. Die Skepsis wächst: Ist das Andesvirus nur die aktuelle Ablenkung, damit beim nächsten realen Ausbruch – ob Bakterium oder mutiertes Virus – die vorbereiteten Mechanismen reibungslos greifen? Frühere Kritiker wie jene, die Event 201 als Blaupause bezeichneten, sehen hier die nächste Stufe einer «P(l)andemie»: geplant oder zumindest willkommen als Hebel für mehr Kontrolle. Die US-Kongressberichte zum Corona-Versagen der WHO geben ihnen zusätzliche Munition.
Fazit eines alten Journalisten
Als zeitkritischer Mensch lernt man in diesem Geschäft, Zufälle zu hinterfragen. Das Andesvirus ist ernst, aber kein Pandemie-Kandidat – das sagen die Fakten klar. Doch die zeitliche Nähe zum neuesten WHO-Planspiel lässt einen stutzen. Ob es wirklich nur Vorsorge ist oder ob hier alte Drehbücher neu inszeniert werden, wird die Zeit zeigen. Bis dahin bleibt Skepsis kein Luxus, sondern Pflicht.
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Während die WHO einen Bakterien-P(l)andemieausbruch simulierte, schlägt ein reales Hantavirus Wellen – und alte Muster kehren zurück.
Der «reale» Ausbruch, der gerade für Schlagzeilen sorgt
Auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius im Atlantik ist es zu einem tödlichen Vorfall gekommen: Drei Menschen starben, mindestens acht wurden infiziert, darunter ein Schweizer Passagier. Das Virus heisst Andesvirus, ein Hantavirus, das das Hantavirus-Cardiopulmonary-Syndrom (HCPS) auslöst und in bis zu 50 Prozent der Fälle tödlich endet. Es wird hauptsächlich von Nagetieren übertragen, kann aber bei engem, längerem Kontakt auch von Mensch zu Mensch springen – ein seltener, aber bekannter Mechanismus seit seiner Entdeckung 1995 in Argentinien und Chile. Die WHO und das BAG stufen das Risiko für die Allgemeinbevölkerung als gering ein. Eine Pandemie drohe nicht, betonen Experten wie der deutsche Virologe Jonas Schmidt-Chanasit: Anders als bei SARS-CoV-2 brauche es für eine Übertragung intensive Nähe, keine flüchtigen Begegnungen auf Flügen oder Schiffen.
Surreale Parallelen zu den Planspielen der WHO
Genau jetzt, nur wenige Tage nach dem Abschluss von Exercise Polaris II, wirkt die Meldung besonders bizarr. Ende April 2026 hat die WHO mit 26 Ländern und Hunderten Experten unter realitätsnahen Bedingungen geprobt, wie man auf den fiktiven Ausbruch eines hoch ansteckenden Bakteriums reagiert, das sich blitzschnell weltweit ausbreitet. Es war die Fortsetzung von Polaris I, das noch einen Virus zum Thema hatte – alles im Rahmen des HorizonX-Programms. StandPunkt hat darüber berichtet und die Frage gestellt, ob solche Übungen wirklich nur Vorsorge sind. Erinnerungen an Event 201 werden wach: das berühmte Corona-Planspiel kurz vor dem realen Ausbruch 2019. Viele sehen darin keinen Zufall mehr.
Kritische Stimmen: Ablenkung oder Vorbereitung der nächsten P(l)andemie?
Unabhängige Beobachter und langjährige Warner, die schon vor Corona als «Verschwörungstheoretiker» abgetan wurden, erkennen ein bekanntes Muster. Sie argumentieren: Während die Öffentlichkeit mit einem realen, aber schwer übertragbaren Hantavirus beschäftigt wird, trainiert die WHO parallel die globale Reaktion auf ein hoch ansteckendes Bakterium. Das sei keine harmlose Übung, sondern die logische Fortsetzung eines Prozesses, der Souveränität an supranationale Strukturen verlagert – mit enger Verflechtung von WHO, Pharmaindustrie und globalen Eliten. Die Skepsis wächst: Ist das Andesvirus nur die aktuelle Ablenkung, damit beim nächsten realen Ausbruch – ob Bakterium oder mutiertes Virus – die vorbereiteten Mechanismen reibungslos greifen? Frühere Kritiker wie jene, die Event 201 als Blaupause bezeichneten, sehen hier die nächste Stufe einer «P(l)andemie»: geplant oder zumindest willkommen als Hebel für mehr Kontrolle. Die US-Kongressberichte zum Corona-Versagen der WHO geben ihnen zusätzliche Munition.
Fazit eines alten Journalisten
Als zeitkritischer Mensch lernt man in diesem Geschäft, Zufälle zu hinterfragen. Das Andesvirus ist ernst, aber kein Pandemie-Kandidat – das sagen die Fakten klar. Doch die zeitliche Nähe zum neuesten WHO-Planspiel lässt einen stutzen. Ob es wirklich nur Vorsorge ist oder ob hier alte Drehbücher neu inszeniert werden, wird die Zeit zeigen. Bis dahin bleibt Skepsis kein Luxus, sondern Pflicht.
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Picknick auf dem Rütli
Am: Pfingstsonntag 24. Mai 2026
Wann: 11 Uhr
Wo: Rütli-Wiese
Wie jedes Jahr findet das Rütli-Picknick statt. Im Gedenken an die Erneuerung des Rütlischwurs an Pfingsten 2020 durch Vertreter aller Kantone.
Reserviert jetzt schon das Datum und kommt mit euren liebsten und freunden.
Freut euch auf anregende Gespräche und ein fröhliches, geselliges Miteinander!
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Am: Pfingstsonntag 24. Mai 2026
Wann: 11 Uhr
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Reserviert jetzt schon das Datum und kommt mit euren liebsten und freunden.
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Forwarded from StandPunkt (Chrigi)
Die Schweizer Landsgemeinde
Jeder und jede, welche als Teil des Schweizer Souveräns daran teilnimmt, steht offen zu seiner/ihrer Meinung durch das Erheben der Hand. Keine Mauscheleien und Betrügereien, wie sie bei Urnenabstimmungen möglich sind, kommen zum Tragen.
Gemäss Artikel 6 unserer Bundesverfassung trägt jeder Mensch Verantwortung für sich selber wahr und trägt nach Kräften zur Bewältigung der Aufgaben in Staat und Gesellschaft bei. Das tun alle Teilnehmer der schweizerischen Landsgemeinde.
Fremde und eigene Vögte gefährden momentan die Idee der Schweiz. Durch Missachtung des Amtseides auf die Bundesverfassung spielen sich Politiker als eigene Vögte auf, obwohl sie unsere Diener sein sollten. Dasselbe treffen wir in den Amtsstuben der Verwaltung an.
So erhalten fremde Vögte, wie EU, WHO, NATO und allerlei Lobbyisten Oberwasser, was die Souveränität unserer Schweiz gefährdet.
Wieso sie das machen? Weil der Souverän schläft uns es mit sich machen lässt.
Diese Gedanken stehen hinter der Idee der schweizerischen Landsgemeinde. Wir wollen erreichen, dass der Souverän erwacht und sich seiner Verantwortung bewusst wird, welche er nach Art. 6 Bundesverfassung trägt.
Damit dies geschieht, planen wir jährlich jeweils eine schweizerische Landsgemeinde abzuhalten. Wann treffen wir Sie dabei an?
Mit der 1. Schweizer Landsgemeinde vom 05.07.2025 entstand aufgrund einer uralten, demokratischen, schweizerischen Tradition eine neue Mitwirkungsform für den Souverän, welche es bis dahin nicht gab.
Beim Grauholzdenkmal, vor der Toren Berns trafen sich gegen 350 Menschen des Souveräns, um wie das an Landsgemeinden üblich ist, über Sachgeschäfte abzustimmen.
Die zweite Schweizer Landsgemeinde findet am 23. Mai 2026 auf dem Bundesplatz in Bern statt.
Dabei stehen wieder 5 aktuelle Themen auf dem Programm. Die geplanten Themen sind Neutralität, Impfregime in Bund und Kantonen, Rahmenverträge ungleich Bilaterale III, 10 Millionen Schweiz und die Grundrechtsinitiative.
Protagonisten werden die Themen vorstellen und da die Regierung wohl kaum an der Veranstaltung teilnehmen wird, stellt ein Schauspieler die Argumente von innerhalb der Bundeshausmauern dar. Anschliessen wird «der Ring» über die 5 Themen abstimmen. Seien Sie gespannt und kommen Sie vorbei zur 2. Schweizer Landsgemeinde am 23. Mai 2026.
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Jeder und jede, welche als Teil des Schweizer Souveräns daran teilnimmt, steht offen zu seiner/ihrer Meinung durch das Erheben der Hand. Keine Mauscheleien und Betrügereien, wie sie bei Urnenabstimmungen möglich sind, kommen zum Tragen.
Gemäss Artikel 6 unserer Bundesverfassung trägt jeder Mensch Verantwortung für sich selber wahr und trägt nach Kräften zur Bewältigung der Aufgaben in Staat und Gesellschaft bei. Das tun alle Teilnehmer der schweizerischen Landsgemeinde.
Fremde und eigene Vögte gefährden momentan die Idee der Schweiz. Durch Missachtung des Amtseides auf die Bundesverfassung spielen sich Politiker als eigene Vögte auf, obwohl sie unsere Diener sein sollten. Dasselbe treffen wir in den Amtsstuben der Verwaltung an.
So erhalten fremde Vögte, wie EU, WHO, NATO und allerlei Lobbyisten Oberwasser, was die Souveränität unserer Schweiz gefährdet.
Wieso sie das machen? Weil der Souverän schläft uns es mit sich machen lässt.
Diese Gedanken stehen hinter der Idee der schweizerischen Landsgemeinde. Wir wollen erreichen, dass der Souverän erwacht und sich seiner Verantwortung bewusst wird, welche er nach Art. 6 Bundesverfassung trägt.
Damit dies geschieht, planen wir jährlich jeweils eine schweizerische Landsgemeinde abzuhalten. Wann treffen wir Sie dabei an?
Mit der 1. Schweizer Landsgemeinde vom 05.07.2025 entstand aufgrund einer uralten, demokratischen, schweizerischen Tradition eine neue Mitwirkungsform für den Souverän, welche es bis dahin nicht gab.
Beim Grauholzdenkmal, vor der Toren Berns trafen sich gegen 350 Menschen des Souveräns, um wie das an Landsgemeinden üblich ist, über Sachgeschäfte abzustimmen.
Die zweite Schweizer Landsgemeinde findet am 23. Mai 2026 auf dem Bundesplatz in Bern statt.
Dabei stehen wieder 5 aktuelle Themen auf dem Programm. Die geplanten Themen sind Neutralität, Impfregime in Bund und Kantonen, Rahmenverträge ungleich Bilaterale III, 10 Millionen Schweiz und die Grundrechtsinitiative.
Protagonisten werden die Themen vorstellen und da die Regierung wohl kaum an der Veranstaltung teilnehmen wird, stellt ein Schauspieler die Argumente von innerhalb der Bundeshausmauern dar. Anschliessen wird «der Ring» über die 5 Themen abstimmen. Seien Sie gespannt und kommen Sie vorbei zur 2. Schweizer Landsgemeinde am 23. Mai 2026.
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Keine EU-Knechtschaft – Zwischen breitem Anliegen und persönlicher Inszenierung
Luzern, 9. Mai 2026. Mit dem klaren Ruf «Keine EU-Knechtschaft» hatte die Bewegung Massvoll! zu einer Demonstration durch die Stadt und einer anschliessenden Kundgebung aufgerufen. Das Ziel war unmissverständlich: ein deutliches Zeichen gegen den schleichenden Anschluss der Schweiz an die Europäische Union zu setzen und die Souveränität des Landes zu verteidigen.
Die Gegenveranstaltung der Linken
Die linken Gruppen mobilisierten eine Gegendemo, die jedoch inhaltlich dünn blieb. Jenseits des pauschalen Widerstands gegen alles, «was einem nicht passt», gab es kaum einen echten Leitfaden. Stattdessen griff man auf den bewährten Reflexslogan «Luzern bleibt nazifrei» zurück – eine rhetorische Keule, die jede differenzierte Debatte im Keim ersticken soll.
Starke Redner und emotionale Höhepunkte
Auf der Kundgebung von Massvoll! sprachen mehrere prominente Stimmen. Von der Organisation selbst traten Vizepräsident Benedikt Ambühl, Präsident Nicolas A. Rimoldi, Lars Ziegler und Michael Staumann ans Mikrofon. Als Gastredner waren der ehemalige SVP-Nationalrat Luzi Stamm, der bulgarische Parlamentarier Petar Petrov von der Partei Vazrazhdane sowie der frühere Nationalrat Oskar Freysinger geladen. Weiter waren viele freiwillige Helfer, von Massvoll! vor Ort, um diese Veranstaltung zu ermöglichen.
Besonders Freysinger wurde zum unvergesslichen Höhepunkt des Nachmittags. Die Menge empfing ihn mit lauten «Oskar! Oskar! Oskar!»-Rufen und feierte seine leidenschaftliche, scharfe Abrechnung mit den EU-Verträgen mit stürmischem Applaus. Seine Rede traf offenbar genau den Nerv vieler Anwesender.
Petar Petrovs Beitrag hingegen verhallte etwas. Der bulgarische Politiker sprach auf Englisch über das Recht auf Selbstbestimmung und die bitteren Erfahrungen mit einer EU-Mitgliedschaft. Viele Teilnehmer waren nach dem langen Demozug bereits müde, und die Menschenmenge hatte sich bis dahin merklich ausgedünnt.
Das Rimoldi-Syndrom
Trotz des starken Aufgebots an Rednern und der sachlichen Bedeutung des Themas drohte die Veranstaltung einmal mehr, zu einer reinen Rimoldi-Show zu werden. Der Präsident von Massvoll! drängte sich sehr stark in den Vordergrund, was dazu führte, dass das eigentliche, hochdringende Anliegen – das klare Nein zum EU-Anschluss – teilweise in den Hintergrund geriet. Etwas weniger Rimoldi hätte der Veranstaltung gutgetan.
Viele kritische Bürgerliche, die dem Thema grundsätzlich nahestehen, blieben der Veranstaltung fern. Ihr Fernbleiben ist verständlich: Sie wollen sich nicht an einer personalisierten Rimoldi-Demo beteiligen, auch wenn sie die inhaltliche Botschaft teilen. Diese Selbstinszenierung schwächt letztlich die Breitenwirkung der Bewegung.
Technische Mängel und Wahrnehmung
Ein weiterer Kritikpunkt war die unprofessionelle technische Ausstattung. Es fehlte eine adäquate Lautsprecheranlage. Bereits ab der fünften oder sechsten Reihe war vieles kaum noch zu verstehen – oder die Boxen übersteuerten stark, besonders bei Rimoldis energischem und lauten Vortragsstil. Solche handwerklichen Schwächen mindern die Ernsthaftigkeit einer ohnehin wichtigen Veranstaltung.
Die Teilnehmerzahlen
Massvoll! sprach von rund 1500 Teilnehmern bei der eigenen Demonstration. Die Gegendemo auf dem Europaplatz versammelte laut Veranstaltern etwa 2000 Personen.
Trotz aller Kritik an Organisation und Inszenierung bleibt das Kernanliegen der Demo hochaktuell und existentiell für die Schweiz. Ob Massvoll! es schaffen, über persönliche Eitelkeiten hinauszuwachsen, breitere Kreise anzusprechen und das Thema sachlich stark zu machen, wird entscheidend dafür sein, ob die Bewegung langfristig erfolgreich sein kann.
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Luzern, 9. Mai 2026. Mit dem klaren Ruf «Keine EU-Knechtschaft» hatte die Bewegung Massvoll! zu einer Demonstration durch die Stadt und einer anschliessenden Kundgebung aufgerufen. Das Ziel war unmissverständlich: ein deutliches Zeichen gegen den schleichenden Anschluss der Schweiz an die Europäische Union zu setzen und die Souveränität des Landes zu verteidigen.
Die Gegenveranstaltung der Linken
Die linken Gruppen mobilisierten eine Gegendemo, die jedoch inhaltlich dünn blieb. Jenseits des pauschalen Widerstands gegen alles, «was einem nicht passt», gab es kaum einen echten Leitfaden. Stattdessen griff man auf den bewährten Reflexslogan «Luzern bleibt nazifrei» zurück – eine rhetorische Keule, die jede differenzierte Debatte im Keim ersticken soll.
Starke Redner und emotionale Höhepunkte
Auf der Kundgebung von Massvoll! sprachen mehrere prominente Stimmen. Von der Organisation selbst traten Vizepräsident Benedikt Ambühl, Präsident Nicolas A. Rimoldi, Lars Ziegler und Michael Staumann ans Mikrofon. Als Gastredner waren der ehemalige SVP-Nationalrat Luzi Stamm, der bulgarische Parlamentarier Petar Petrov von der Partei Vazrazhdane sowie der frühere Nationalrat Oskar Freysinger geladen. Weiter waren viele freiwillige Helfer, von Massvoll! vor Ort, um diese Veranstaltung zu ermöglichen.
Besonders Freysinger wurde zum unvergesslichen Höhepunkt des Nachmittags. Die Menge empfing ihn mit lauten «Oskar! Oskar! Oskar!»-Rufen und feierte seine leidenschaftliche, scharfe Abrechnung mit den EU-Verträgen mit stürmischem Applaus. Seine Rede traf offenbar genau den Nerv vieler Anwesender.
Petar Petrovs Beitrag hingegen verhallte etwas. Der bulgarische Politiker sprach auf Englisch über das Recht auf Selbstbestimmung und die bitteren Erfahrungen mit einer EU-Mitgliedschaft. Viele Teilnehmer waren nach dem langen Demozug bereits müde, und die Menschenmenge hatte sich bis dahin merklich ausgedünnt.
Das Rimoldi-Syndrom
Trotz des starken Aufgebots an Rednern und der sachlichen Bedeutung des Themas drohte die Veranstaltung einmal mehr, zu einer reinen Rimoldi-Show zu werden. Der Präsident von Massvoll! drängte sich sehr stark in den Vordergrund, was dazu führte, dass das eigentliche, hochdringende Anliegen – das klare Nein zum EU-Anschluss – teilweise in den Hintergrund geriet. Etwas weniger Rimoldi hätte der Veranstaltung gutgetan.
Viele kritische Bürgerliche, die dem Thema grundsätzlich nahestehen, blieben der Veranstaltung fern. Ihr Fernbleiben ist verständlich: Sie wollen sich nicht an einer personalisierten Rimoldi-Demo beteiligen, auch wenn sie die inhaltliche Botschaft teilen. Diese Selbstinszenierung schwächt letztlich die Breitenwirkung der Bewegung.
Technische Mängel und Wahrnehmung
Ein weiterer Kritikpunkt war die unprofessionelle technische Ausstattung. Es fehlte eine adäquate Lautsprecheranlage. Bereits ab der fünften oder sechsten Reihe war vieles kaum noch zu verstehen – oder die Boxen übersteuerten stark, besonders bei Rimoldis energischem und lauten Vortragsstil. Solche handwerklichen Schwächen mindern die Ernsthaftigkeit einer ohnehin wichtigen Veranstaltung.
Die Teilnehmerzahlen
Massvoll! sprach von rund 1500 Teilnehmern bei der eigenen Demonstration. Die Gegendemo auf dem Europaplatz versammelte laut Veranstaltern etwa 2000 Personen.
Trotz aller Kritik an Organisation und Inszenierung bleibt das Kernanliegen der Demo hochaktuell und existentiell für die Schweiz. Ob Massvoll! es schaffen, über persönliche Eitelkeiten hinauszuwachsen, breitere Kreise anzusprechen und das Thema sachlich stark zu machen, wird entscheidend dafür sein, ob die Bewegung langfristig erfolgreich sein kann.
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Luzerns starkes Zeichen für Souveränität
Bilder zum Anlass
Friedlich und selbstbewusst: Die Mass-Voll-Demo am 9. Mai 2026
Ein beeindruckender Aufmarsch am Kurplatz
Am Samstagnachmittag versammelten sich mehrere Hundert Menschen auf dem Kurplatz in Luzern, um gegen das geplante EU-Vertragspaket «Bilaterale III» zu protestieren. Unter dem Motto «Kein Knechtschaftsvertrag» zogen sie – angeführt von Nicolas Rimoldi – friedlich durch die historische Altstadt. Mit Schweizer Fahnen, Rufen nach Freiheit und dem klaren Bekenntnis «Die Schweiz bleibt frei» machten sie ihrem Anliegen Luft: für eine unabhängige, selbstbestimmte Schweiz.
Durch die Gassen der schönsten Stadt am See
Der Zug bewegte sich gesittet vorbei an der Jesuitenkirche und zurück zum Ausgangspunkt. Die Stimmung war entschlossen, doch nie aggressiv. Die Polizei sorgte mit grossem Aufgebot für Distanz zur gleichzeitig stattfindenden Gegenkundgebung am Europaplatz – es kam zu kleinen Zwischenfällen durch die Linken bei der Kappelerbrücke, die jedoch durch die Polizei verhindert wurden. Was blieb, war ein lebendiges Bild bürgerlichen Engagements in einer der schönsten Kulissen der Schweiz.
Demokratie in ihrer besten Form
Während rund tausendfünfhundert Teilnehmende ihre Haltung deutlich machten, zeigte sich Luzern von seiner weltoffenen Seite: kontrovers, aber respektvoll. Ein starkes, hoffnungsvolles Signal – genau das, was eine Fotoserie von diesem Tag am besten einfängt.
Weitere Bilder unter:
https://t.me/standpunkt/55524
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Friedlich und selbstbewusst: Die Mass-Voll-Demo am 9. Mai 2026
Ein beeindruckender Aufmarsch am Kurplatz
Am Samstagnachmittag versammelten sich mehrere Hundert Menschen auf dem Kurplatz in Luzern, um gegen das geplante EU-Vertragspaket «Bilaterale III» zu protestieren. Unter dem Motto «Kein Knechtschaftsvertrag» zogen sie – angeführt von Nicolas Rimoldi – friedlich durch die historische Altstadt. Mit Schweizer Fahnen, Rufen nach Freiheit und dem klaren Bekenntnis «Die Schweiz bleibt frei» machten sie ihrem Anliegen Luft: für eine unabhängige, selbstbestimmte Schweiz.
Durch die Gassen der schönsten Stadt am See
Der Zug bewegte sich gesittet vorbei an der Jesuitenkirche und zurück zum Ausgangspunkt. Die Stimmung war entschlossen, doch nie aggressiv. Die Polizei sorgte mit grossem Aufgebot für Distanz zur gleichzeitig stattfindenden Gegenkundgebung am Europaplatz – es kam zu kleinen Zwischenfällen durch die Linken bei der Kappelerbrücke, die jedoch durch die Polizei verhindert wurden. Was blieb, war ein lebendiges Bild bürgerlichen Engagements in einer der schönsten Kulissen der Schweiz.
Demokratie in ihrer besten Form
Während rund tausendfünfhundert Teilnehmende ihre Haltung deutlich machten, zeigte sich Luzern von seiner weltoffenen Seite: kontrovers, aber respektvoll. Ein starkes, hoffnungsvolles Signal – genau das, was eine Fotoserie von diesem Tag am besten einfängt.
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