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Die Ausgaben für Diensthandys und Tablets im Bundestag werfen Fragen auf! Wie die Bundestagsverwaltung mitteilte, wurden im Jahr 2025 insgesamt 1.670 Smartphones und Tablets über die Sachmittelkonten der 630 Abgeordneten angeschafft – darunter 950 iPhones, 420 iPads, 257 Samsung-Smartphones und 43 Samsung-Tablets. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 1.464.567 Euro, berichtet Bild.

❌ Rechnerisch entfielen damit auf jeden Abgeordneten rund 2,6 Geräte innerhalb eines Jahres. Über eine reguläre vierjährige Legislaturperiode wären das mehr als zehn Smartphones oder Tablets pro Parlamentarier…

➡️ Link zur Bildquelle / zum Artikel

https://t.me/Klartext2021Gemeinsam
🔆 𝐔̈𝐛𝐞𝐫𝐫𝐚𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧𝐝𝐞 𝐖𝐞𝐧𝐝𝐞 𝐢𝐦 𝐌𝐚𝐬𝐤𝐞𝐧-𝐁𝐞𝐫𝐮𝐟𝐮𝐧𝐠𝐬𝐯𝐞𝐫𝐟𝐚𝐡𝐫𝐞𝐧 𝐠𝐞𝐠𝐞𝐧 𝐃𝐫. 𝐓𝐡𝐨𝐦𝐚𝐬 𝐊𝐮̈𝐥𝐤𝐞𝐧 🔆

Am dritten Verhandlungstag im Berufungsverfahren gegen Dr. Thomas Külken brachte die Aussage des medizinischen Sachverständigen Prof. Dr. Winfried Kern die unerwartete Wendung:
𝐒𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐄𝐢𝐧𝐬𝐜𝐡𝐚̈𝐭𝐳𝐮𝐧𝐠 𝐝𝐞𝐤𝐨𝐧𝐬𝐭𝐫𝐮𝐢𝐞𝐫𝐭𝐞 𝐰𝐞𝐬𝐞𝐧𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞 𝐓𝐞𝐢𝐥𝐞 𝐝𝐞𝐬 𝐕𝐨𝐫𝐠𝐮𝐭𝐚𝐜𝐡𝐭𝐞𝐧𝐬, 𝐚𝐮𝐟 𝐝𝐞𝐦 𝐝𝐢𝐞 𝐞𝐫𝐬𝐭𝐢𝐧𝐬𝐭𝐚𝐧𝐳𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞 𝐕𝐞𝐫𝐮𝐫𝐭𝐞𝐢𝐥𝐮𝐧𝐠 𝐛𝐞𝐫𝐮𝐡𝐭𝐞, 𝐮𝐧𝐝 𝐬𝐭𝐚̈𝐫𝐤𝐭𝐞 𝐳𝐮𝐠𝐥𝐞𝐢𝐜𝐡 𝐝𝐞𝐧 𝐚̈𝐫𝐳𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐄𝐫𝐦𝐞𝐬𝐬𝐞𝐧𝐬𝐬𝐩𝐢𝐞𝐥𝐫𝐚𝐮𝐦 𝐛𝐞𝐢 𝐝𝐞𝐫 𝐀𝐮𝐬𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐮𝐧𝐠 𝐯𝐨𝐧 𝐌𝐚𝐬𝐤𝐞𝐧𝐚𝐭𝐭𝐞𝐬𝐭𝐞𝐧.

𝑲𝒆𝒓𝒏𝒑𝒖𝒏𝒌𝒕𝒆:
🔹 subjektiven Beschwerden der Patienten – etwa Panik, Angst oder erhebliche Luftnot, entscheidend
🔹 Ausstellung eines Maskenattests als legitime ärztliche Ermessensentscheidung
🔹 sorgfältige Anamnese – auch telefonisch – angemessenes und ausreichendes ärztliches Instrument
🔹 Objektive Belastungstests unter den damaligen "Pandemiebedingungen" realitätsfern, inadäquaten Aufwand
🔹 Starre Diagnoselisten als Einschränkung des notwendigen ärztlichen Ermessensspielraum
🔹 viele Menschen trugen Masken nicht korrekt
🔹 Textilmaskenkontamination
🔹 zahlreiche betroffene Patienten waren bereits von anderen Arztpraxen abgewiesen worden
🔹 das bloße Abschreiben des damaligen Verordnungstextes beschreibe keinen „Gesundheitszustand“

𝐃𝐚𝐦𝐢𝐭 𝐛𝐫𝐚𝐜𝐡 𝐝𝐚𝐬 𝐅𝐮𝐧𝐝𝐚𝐦𝐞𝐧𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐀𝐧𝐤𝐥𝐚𝐠𝐞 𝐧𝐚𝐜𝐡 𝐝𝐞𝐫 𝐀𝐮𝐬𝐬𝐚𝐠𝐞 𝐝𝐞𝐬 𝐒𝐚𝐜𝐡𝐯𝐞𝐫𝐬𝐭𝐚̈𝐧𝐝𝐢𝐠𝐞𝐧 𝐰𝐞𝐠
Mit dem erklärten Ziel, die "gesellschaftlichen Verwerfungen der Pandemie zu befrieden", regte das Gericht daraufhin eine Einstellung des Verfahrens gemäß § 153a StPO gegen Geldauflage an.
Nach einer Beratungspause stimmten sowohl die Staatsanwaltschaft als auch Dr. Külken und seine Verteidigung diesem Vorschlag zu.

𝐌𝐢𝐭 𝐝𝐞𝐦 𝐞𝐫𝐤𝐥𝐚̈𝐫𝐭𝐞𝐧 𝐙𝐢𝐞𝐥, 𝐝𝐢𝐞 "𝐠𝐞𝐬𝐞𝐥𝐥𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐕𝐞𝐫𝐰𝐞𝐫𝐟𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐏𝐚𝐧𝐝𝐞𝐦𝐢𝐞 𝐳𝐮 𝐛𝐞𝐟𝐫𝐢𝐞𝐝𝐞𝐧"
⚖ Einstellung gemäß § 153a StPO
⚖️ Auflage: 4.000 Euro an Ärzte ohne Grenzen

𝐃𝐞𝐫 𝐛𝐢𝐭𝐭𝐞𝐫𝐞 𝐁𝐞𝐢𝐠𝐞𝐬𝐜𝐡𝐦𝐚𝐜𝐤
❗️Einstellung gegen Geldauflage ist kein Freispruch, der sein ärztliches Handeln nach bestem Wissen und Gewissen ausdrücklich bestätigt hätte❗️

𝐆𝐫𝐮𝐧𝐝𝐬𝐚̈𝐭𝐳𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞 𝐅𝐫𝐚𝐠𝐞𝐧 𝐛𝐥𝐞𝐢𝐛𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐠𝐞𝐥𝐨̈𝐬𝐭
🔹 Juristische Verfahrenslösung statt echter gerichtlicher Aufarbeitung
🔹 Vermeidung eines klaren Präzedenzurteil, das auch anderen verfolgten Ärzten zugutekommen könnte

𝐈𝐧 𝐰𝐢𝐞𝐰𝐞𝐢𝐭 𝐞𝐫𝐢𝐧𝐧𝐞𝐫𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐌𝐚𝐬𝐤𝐞𝐧𝐟𝐚𝐥𝐥 𝐚𝐧 𝐄𝐥𝐞𝐦𝐞𝐧𝐭𝐞 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐬 𝐌𝐢𝐥𝐠𝐫𝐚𝐦-𝐄𝐱𝐩𝐞𝐫𝐢𝐦𝐞𝐧𝐭❓
♦️Bereitschaft, staatlichen Vorgaben auch dann zu folgen, wenn sie eigener Wahrnehmung und moralischen Urteil widersprechen - nur weil es anderen oder alle machen

𝐃𝐚𝐬 𝐒𝐭𝐫𝐚𝐟𝐯𝐞𝐫𝐟𝐚𝐡𝐫𝐞𝐧 𝐠𝐞𝐠𝐞𝐧 𝐃𝐫. 𝐓𝐡𝐨𝐦𝐚𝐬 𝐊𝐮̈𝐥𝐤𝐞𝐧 𝐦𝐚𝐠 𝐛𝐞𝐞𝐧𝐝𝐞𝐭 𝐬𝐞𝐢𝐧. 𝐃𝐢𝐞 𝐠𝐫𝐮𝐧𝐝𝐬𝐚̈𝐭𝐳𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐅𝐫𝐚𝐠𝐞𝐧 𝐧𝐚𝐜𝐡 𝐚̈𝐫𝐳𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐫 𝐆𝐞𝐰𝐢𝐬𝐬𝐞𝐧𝐬𝐟𝐫𝐞𝐢𝐡𝐞𝐢𝐭, 𝐬𝐭𝐚𝐚𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐫 𝐄𝐢𝐧𝐟𝐥𝐮𝐬𝐬𝐧𝐚𝐡𝐦𝐞 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐞𝐫 𝐕𝐞𝐫𝐚𝐧𝐭𝐰𝐨𝐫𝐭𝐮𝐧𝐠 𝐯𝐨𝐧 𝐉𝐮𝐬𝐭𝐢𝐳 𝐮𝐧𝐝 𝐌𝐞𝐝𝐢𝐳𝐢𝐧 𝐛𝐥𝐞𝐢𝐛𝐞𝐧 𝐛𝐞𝐬𝐭𝐞𝐡𝐞𝐧.
𝑸𝒖𝒆𝒍𝒍𝒆: Markus Huck für @DirectorOfCoronaReset

🕊 𝐇𝐞𝐢𝐥𝐤𝐮𝐧𝐬𝐭 𝐛𝐫𝐚𝐮𝐜𝐡𝐭 𝐅𝐫𝐞𝐢𝐡𝐞𝐢𝐭 🕊

💌 Seit 2020 stehen die Mutärzte für eine Medizin ein, die den einzelnen Menschen über politische Vorgaben, wirtschaftliche Interessen und staatlichen Druck stellt. Viele von ihnen haben dafür ihre berufliche Existenz, ihre Freiheit und ihre persönliche Sicherheit aufs Spiel gesetzt – und werden bis heute verfolgt.
Bitte unterstützen Sie #Mutärzte wie Thomas Külken. Gemeinsam setzen wir uns ein für #Patientenrechte, #Therapiefreiheit, die #Aufarbeitung des begangenen Unrechts und die vollständige #Rehabilitierung aller verfolgten Ärzte.
Jede Unterstützung hilft, eine Ärzte zu schützen, die ihrem Gewissen verpflichtet bleiben ❤️

𝐀̈𝐫𝐳𝐭𝐞 𝐬𝐭𝐞𝐡𝐞𝐧 𝐚𝐮𝐟!
✅ Förderverein Weißer Kranich
✅ IBAN DE56 7645 0000 0232 1701 91
✅ Schenkung für Thomas Külken

#Ärztemitgewissen #Verfolgteärzte #medicalfreedom #Justizskandal #ThomasKülken #politischeverfolgung
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Die Spannungen zwischen Arabern und Persern gehen auf eine jahrtausendealte Rivalität zurück, die durch die arabische Eroberung Persiens im 7. Jahrhundert und theologische Differenzen (Sunniten vs. Schiiten) vertieft wurde.

Heute prägen vor allem geopolitische Machtkämpfe im Nahen Osten (z. B. zwischen Saudi-Arabien und dem Iran) das angespannte Verhältnis.

Die Wurzeln dieser komplexen Beziehung sind historisch und kulturell tief verankert: Historische Unterwerfung: Im 7. Jahrhundert eroberten arabische Muslime das sassanidische Perserreich.

Die Perser, stolz auf ihre jahrtausendealte Hochkultur, empfanden die arabische Herrschaft und die damit verbundene Islamisierung oft als kulturellen Verlust.

Religiöse Spaltung: Der Islam ist in beiden Gruppen tief verwurzelt, aber unterschiedlich ausgeprägt. Der Iran (die Heimat der Perser) ist heute mehrheitlich schiitisch, während die arabische Welt überwiegend sunnitisch geprägt ist. Diese theologische Trennlinie führt oft zu politischen Konflikten.

Sprachliche Identität: Die Sprachen sind völlig unterschiedlich. Persisch ist eine indogermanische Sprache, Arabisch gehört zur semitischen Sprachfamilie.

Beide Völker besitzen sehr starke, aber grundverschiedene kulturelle Identitäten.

Geopolitische Rivalität: Aktuell geht es vor allem um die Vorherrschaft in der Region. Der persisch geprägte Iran und die arabischen Golfstaaten (unter Führung von Saudi-Arabien) konkurrieren um strategischen Einfluss, was die politischen Spannungen weiter anheizt.

https://x.com/BerndHcke0gfj9/status/2075586164007006335
Zentrale Meinungskontrollbehörde in BRD*

Sanktionen gegen Dogru: verantwortlich Union und Sozis; Chatkontrolle dito. Das heißt aber nicht, daß die Grünen nicht vorne mit dabei sind.

Mit der Bundestagsdrucksache 21/6665 in den Untergang
Hartmut Danisch (11. 7. 26)
Das wird jetzt ganz übel.

Vorhin ging mir noch so durch den Kopf, dass jedem das kalte Grausen kommen müsste, der über mein Wissen darüber verfügte, was da gerade an Gesetzen und Überwachungs- und Zensurmaßnahmen zusammenläuft. Das kocht gerade derartig schnell, steil und konzertiert mit vielen Maßnahmen hoch, dass wahrscheinlich schon in diesem Jahr die Transformation zur EUDDR in wesentlichen Punkten abgeschlossen sein wird.

Ich beobachte es inzwischen bei praktisch allen Behörden und Gerichten, dass sie eigentlich gar niemand mehr noch an irgendwelches Recht hält, und dass die alle nur noch machen, was sie gerade wollen, als ob die sich alle sicher wären, dass unsere Rechtsordnung sowieso bald nicht mehr existiert und sie niemals zur Verantwortung gezogen werden. Es kommt mir wirklich so vor, als warteten die sowieso alle auf den großen Umsturz und denken sich „Wozu noch an Recht halten? Kommt heute nicht mehr drauf an und morgen ist es eh weg.“

Ich denke, dass die deshalb auch Schulden aufnehmen als gäbe es kein Morgen. Weil sie wissen, dass es für diese Republik kein Morgen geben wird.

[…]

Kommt alles wieder. Erinnert Ihr Euch, dass ich vor vielen Jahren schrieb, dass ich an den vielen Holocaust-Ausstellungen kritisiere, dass die immer nur die Symbole (braun, Uniformen, Hakenkreuz) zeigen, aber nie die Methoden erklären? Nämlich weil die Linken deren Methoden verwenden wollen – oder umgekehrt, die Nazis die Methoden der Linken verwendet haben?

Nun ist es so weit. Geht wieder los, nur dass wir statt Hakenkreuz jetzt Regenbogen haben, der Führer jetzt der Frauenquote unterliegt und die Bezeichnung jetzt „Führende“ heißt.

———
* BRD = BlackRock Deutschland
Linksextreme rufen im Internet offen zur Vertreibung unliebsamer Medien aus „ihrem“ Stadtbezirk auf. Das ist das Preludium zum Bürgerkrieg. Wenn der Rechtsstaat es nicht beendet, wird er selbst enden. Die Antifa ist die neue SA der extremistischen Linken.

https://x.com/RebelRadioAM/status/2075848195683274843
Auf der Plattform X hat sich in jüngster Zeit ein eigentümliches Genre des schiefen historischen Vergleichs etabliert, das immer wieder bemüht wird, um extrem linke Phänomene auf die einfachste und untauglichste Folie zu pressen.

Das geht wie folgt: Die Antifa gilt als die »neue SA«, linksextreme Gruppierungen sind »rot lackierte Faschisten«, die Gruppe »widersetzen« die neue Hitlerjugend, und wo immer sich ein vermummter Aufmarsch linken Ursprungs zeigt, hallt es als Gegenargument »Nazis raus!«.

Solche Gleichsetzungen sind sicher bequem, aber in der Regel ahistorisch. Nationalsozialistische Vergleiche verlieren ihre analytische Kraft, sobald sie zu einem Deutungsmuster für alles herhalten; und sie werden auch nicht klüger, wenn die Sprecherposition eine konservative ist. Sie bleiben, auch in diesem Fall, was sie sind: falsche Analogien, die mehr über die Sehnsucht nach moralischer Eindeutigkeit verraten als über die Sache selbst.

Linksextreme Gewalt und militante Organisationsformen entspringen nicht einer heimlichen Verwandtschaft mit dem Nationalsozialismus, auch wenn dieser Take sehr bequem ist. Sie folgen vielmehr einer eigenen, ideengeschichtlich gut dokumentierten Tradition radikaler Linker, die bereits im 19. und frühen 20. Jahrhundert die Frage der politischen Gewalt bejaht haben.

Ihr Selbstverständnis ist die systematische Negation der Menschlichkeit des (rechten) Gegners. Wer dies ignoriert und stattdessen auf die NS-Schablone zurückgreift, verkennt nicht nur die historische Genese, sondern auch die ideologische Verwurzelung des Phänomens.

Bessere Bezugspunkte fänden sich in der Geschichte des real existierenden Sozialismus, in den Praktiken linker Diktaturen Osteuropas oder in den militanten Traditionen der westdeutschen Nachkriegs-Linken selbst. Auch solche Analogien sind nicht frei von Verkürzungen, doch sie bleiben zumindest innerhalb eines weltanschaulichen Horizonts kohärent und stimmig.

Was sich derzeit beobachten lässt, ist letztlich die spiegelbildliche Entsprechung jener NS-Besessenheit, die Linke kultiviert haben. Wenn der Nationalsozialismus zum alleinigen Maßstab aller politischen Bewertung wird, dann gerät das eigene Geschichtsbild in eine eigentümliche Enge.

Die einen (Linke) verbinden jede konservative Wortmeldung mit dem Dritten Reich, die anderen (Konservative) jede Form linker Militanz mit der SA. Beide Verfahren entlasten Menschen von der Mühe, die jeweilige Ideologie aus ihren eigenen Prämissen heraus zu bewerten. Sie sind unklug und Varianten derselben Bequemlichkeit.

https://x.com/jannibal_/status/2075936612748288100
𝗪𝗲𝗻𝗻 𝗱𝗮𝘀 𝗡𝗲𝗶𝗻 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝘇ä𝗵𝗹𝘁 (𝟭/𝟮)

Zu EU, Zensur und dem Marsch in die Kontrollgesellschaft ist auf diesem Kanal das Grundsätzliche gesagt. Wer hier liest, kennt die Richtung. Was am Donnerstag in Straßburg geschah, verlangt trotzdem ein Statement, denn es überschreitet eine Linie, die bisher wenigstens auf dem Papier galt: dass eine Mehrheit noch etwas entscheidet.

Das EU-Parlament hat die Chatkontrolle zweimal abgelehnt, zuletzt im März. Ein doppeltes Nein, demokratisch sauber, unmissverständlich. Die Machtapparate legten sie trotzdem ein drittes Mal vor. Mitten in der Urlaubszeit, am letzten Plenartag vor der Sommerpause, mit umgedrehten Spielregeln: Angenommen gilt die Vorlage nun, wenn nicht die absolute Mehrheit der Abgeordneten dagegenstimmt, mindestens 360 Stimmen. Wer im Urlaub sitzt, zählt faktisch als Ja. 314 sagten Nein, 276 sagten Ja. Das Nein hatte die Mehrheit. Durchgewunken wurde es trotzdem. Lesen Sie diesen Satz zweimal: Die Mehrheit stimmte dagegen, und es gilt als angenommen. Das ist kein Betriebsunfall. Das ist die Methode.

Man muss die EU nicht Diktatur nennen. Es genügt, ihr Verfahren zu beschreiben, und einem wird kalt. Ein Apparat, der so lange abstimmen lässt, bis das Ergebnis passt, und der die Zählweise umdreht, wenn die Mehrheit immer noch nicht spurt, glaubt nicht an Parlamente. Er hält sie sich als Kulisse, als demokratische Tapete vor der eigenen Machtausübung. Man wartet, bis die Kritiker im Zug nach Hause sitzen, und ruft ab, was zweimal gescheitert ist. Der Anwalt Joachim Steinhöfel nennt es im Gespräch mit Tichys Einblick beim Namen: ein schmutziger Verfahrenstrick im Dienst semitotalitärer Überwachungsvorstellungen. Ich finde das Wort nicht zu hart. Ich finde es die einzige ehrliche Beschreibung dessen, was hier passiert ist.

Freigegeben ist damit wieder das anlasslose Durchleuchten unverschlüsselter privater Kommunikation: Ihrer Mails, Ihrer Messenger, Ihrer Chats. Und das ist erst der Einstieg. Der Bruch der Verschlüsselung selbst liegt als Chatkontrolle 2.0 bereits auf dem Verhandlungstisch. Erst wird die Maschine gebaut, dann wird sie scharfgestellt, Schritt für Schritt, in einer Dosierung, die darauf setzt, dass der Bürger sich an jede Stufe gewöhnt, bevor die nächste kommt. Die Stasi musste noch jeden Brief einzeln über Wasserdampf halten und mühsam wieder zukleben. Brüssel lässt dieselbe Arbeit von den Konzernen erledigen, automatisiert, in Echtzeit, an Hunderten Millionen Menschen gleichzeitig. Ein Überwachungsapparat, von dem jede Diktatur der Geschichte nur geträumt hat, verkauft als Kinderschutz. Mitgelesen wird auch die Post zwischen Anwalt und Mandant. Auch die zwischen Journalist und Informant. Auch die zwischen Arzt und Patient. Eine Gesellschaft, die das Vertrauliche abschafft, schafft das Vertrauen gleich mit ab. Jeder, der je in einem Behandlungszimmer die Tür hinter sich geschlossen hat, weiß im Bauch, was das bedeutet.

Warum dieser Apparat ganze Völker durchleuchtet, obwohl er dabei so gut wie nichts findet, und was das mit dem RT-Urteil aus derselben Woche zu tun hat: im zweiten Teil.
𝗪𝗲𝗻𝗻 𝗱𝗮𝘀 𝗡𝗲𝗶𝗻 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝘇ä𝗵𝗹𝘁 (𝟮/𝟮)

Teil eins beschrieb das Verfahren, mit dem ein doppeltes Nein weggerechnet wurde. Hier geht es um die Sache selbst.

Und der erklärte Zweck? Er hält der ersten Nachfrage nicht stand. Steinhöfel verweist auf Berechnungen des Bundesdatenschutzbeauftragten, wonach die Trefferquote dieser Massenscans im praktisch nicht mehr messbaren Bereich liegt. Man durchleuchtet ganze Völker, um fast nichts zu finden. Ein Instrument, das sein offizielles Ziel derart vollständig verfehlt, aber eine Architektur der Totalüberwachung zurücklässt, hat seinen wahren Zweck damit selbst verraten. Der Kinderschutz ist hier kein Ziel, er ist der Dietrich, mit dem sich jede Grundrechtstür aufsperren lässt, weil niemand es wagt, dem Schlüsseldienst in den Arm zu fallen. Wer fragt, steht als Komplize da. Genau darauf ist das Argument gebaut. Es betäubt die Kritik, bevor sie den Mund aufmacht.

Worum es tatsächlich geht, spricht Steinhöfel ebenfalls aus, und es ist der eigentliche Kern: Die Machteliten ertragen keinen Kommunikationsraum, den sie nicht beherrschen. Beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk sitzen sie bequem in den Aufsichtsgremien. Im freien Netz aber stehen sie vor Kanälen mit Reichweite, die ihre Politik sezieren, und kommen nicht heran. Also macht man aus dem freien Raum einen bewirtschafteten: scannen, einschüchtern, mit Strafe drohen, bis die Schere im Kopf den Rest besorgt.

Und all das in derselben Woche, in der der Europäische Gerichtshof entschieden hat, dass sich schon strafbar macht, wer als Privatperson auch nur ein einziges Video des Senders RT auf seiner Seite teilt. Ob der geteilte Inhalt wahr ist, spielt dabei keine Rolle, die bloße Herkunft genügt für die Strafbarkeit. Auf der einen Seite wird verboten, was hereinkommt. Auf der anderen wird mitgelesen, was hinausgeht. Zensur und Überwachung, dieselbe Zange, von zwei Seiten. Das ist kein Zufall zweier Behörden. Das ist ein Programm, und es hat ein Ziel: den Bürger, der den Mund hält.

Nehmen Sie sich die zwanzig Minuten und hören Sie genau hin, was Steinhöfel sagt: https://www.youtube.com/watch?v=MG6O3ef9EnM

Und dann tun Sie das Einzige, was diesen Apparat wirklich trifft: Reden Sie weiter. Schreiben Sie weiter. Lassen Sie sich die Sprache nicht dosieren. Ein Nein bleibt ein Nein, auch wenn Brüssel es nicht mehr zählen will, und je lauter es wird, desto weniger lässt es sich wegrechnen.

Euer Rainer Taufertshöfer
Der EU-Beschluss zur anlasslosen Chatkontrolle zeigt ein weiteres Mal, wo die digitale Reise hingeht. Für die französische Politikwissenschaftlerin Asma Mhalla steht das Ergebnis schon fest.

„Es wird Neurocamps zur kognitiven Umerziehung der Unerwünschten geben“

„Dieses Jahrhundert verbietet uns das Denken nicht. Es hält uns dermaßen beschäftigt, dass wir das Denken verlernen. In dem neuen, technoiden System wird es genügen, die Seele zu unterdrücken. Wir erleben keine Krise der Demokratie, sondern gleiten in ein neues Regime ab.“

Als treibende Kraft des neuen Totalitarismus macht Mhalla einen doppelköpfigen Leviathan aus Big State und Big Tech aus. Politische Elite und technologische Oligarchie installieren einen neuen algorithmischen Gesellschaftsvertrag, der die alten Institutionen von Nationalstaat und Demokratie aushöhlt und sie zu nutzlosen Fassadenruinen verkommen lässt. Und zwar als Aufstand einer Elite, die mit dem seit der Antike als Demos bezeichneten Volk keine gleichen Rechte mehr teilen will, sondern es nur noch durch Massentechnologien betäubt."

https://www.welt.de/kultur/plus6a4f457143b7fd518500310c/es-wird-neurocamps-zur-kognitiven-umerziehung-der-unerwuenschten-geben.html
ThoBit 🔆
Auf der Plattform X hat sich in jüngster Zeit ein eigentümliches Genre des schiefen historischen Vergleichs etabliert, das immer wieder bemüht wird, um extrem linke Phänomene auf die einfachste und untauglichste Folie zu pressen. Das geht wie folgt: Die…
Stimmt genau! Und das kommt daher – darauf habe ich ja schon öfters hingewiesen – daß der fulminante Erfolg der linken Kulturrevolution seit der 1968er-Zeit dazu geführt hat, daß wir uns alle nur noch in der Sprache der Kommunisten über Politik unterhalten (können); auch diejenigen, die sich selber als liberal, konservativ oder gar rechts einstufen. In der Sprache der Kommunisten ist "Faschismus" das (absolute) Böse. Um jemanden zu delegitimieren oder zu diskreditieren, muß irgendwie eine Verbindung zum "Faschismus" hergestellt werden. (Auch die Opfer der Großen Säuberung Stalins, vielfach kommunistische Revolutionäre der ersten Stunde, mußten vor ihrer endgültigen Ermordung noch kurz bekennen, heimlich "Faschist" gewesen zu sein – sonst hätte es nicht seine Richtigkeit gehabt mit der Ermordung).

Es gibt aber heute keinen einzigen Faschisten mehr, weder rechts noch links noch islamistisch, weil es keine Bolschewisten im Sinne von Lenin, Trotzki oder Luxemburg/Liebknecht mehr gibt. Der Faschismus war einfach die Reaktion klein- und großbürgerlicher Kreise auf den völlig kompromißlosen, unbedingten Durchsetzungswillen und die grenzenlose Gewaltbereitschaft der extremen Linken. Brave Bürger erkannten irgendwann, daß das Entzünden von Kerzen vor dem Standbild der Hl. Jungfrau die Rote Armee und in den Komintern weder aufhalten noch vernichten würde – weil man hierzu andere Mittel bräuchte. Das ist Faschismus. Der Faschismus war dann eine brutale, gewalttätige Angelegenheit. Aber angefangen hatten die anderen, der Faschismus war immer nur eine Reaktion auf das, was 1917 in Rußland gesiegt hatte und den Rest von Europa auch noch wollte.

Die heutige Linke ist nicht bolschewistisch, dazu fehlt ihr auch der Mumm, und mit lauter Kriegsdienstverweigerern könnte man die Rote Armee eben auch nicht bis zu den Seelower Höhen und darüber hinaus führen. Die heutige Linke besetzt keine Bahnhöfe, sondern Rechtsbegriffe ("Menschenwürde", "Gleichheit", "Asylrecht"). Sie enteignet keine Kapitalisten, sondern läßt sich staatlich alimentieren, wozu die Kapitalisten dringend benötigt werden, denn nur deren unermüdliches Steuernzahlen ermöglicht ja den linken Bums.

Nun steht das System – "die Arbeit tun die anderen, eine parasitäre linke Priesterkaste bestimmt über die öffentliche Moral und mithin über die politische Großrichtung" – vor dem Zusammenbruch, da diese öffentliche Moral nicht nur zur Überschwemmung des Landes mit Ausländern, sondern v.a. auch zu seiner Deindustrialisierung geführt hat. Immer mehr Bürger bemerken das. Selbstverständlich bezeichnen die Kommunisten diese Bürger nun als "Faschisten" und behaupten, nach deren Ausschaltung werde alles wieder gut, die Probleme seien nur auf "Sabotage" zurückzuführen!

Was im Ostblock noch "Sabotage" hieß, heißt bei uns übrigens "Rassismus". Sei der erstmal weg, funktioniere die Utopie bestens...

https://x.com/UlrichVosgerau/status/2075984256107466883
Es gibt keinen Masterplan – Anmerkungen zur tatsächlichen Strategieentwicklung des Imperiums
Nel BONELLI (NDS, Quellenangabe im vorigen Beitrag)

Planung und Gegenentwurf

Hier offenbart sich eine tragische Ironie. Die ständige Behauptung, das Imperium habe gar keinen Plan, soll eigentlich mobilisierend wirken: Sie soll den Menschen vermitteln, dass die US-geführte imperiale Ordnung nicht unbesiegbar ist, dass ihre Handlungen oft nur verzweifelt und reaktiv sind und dass Widerstand durchaus funktionieren kann. Doch indem dieses Narrativ die tatsächliche Funktionsweise imperialer Planung falsch darstellt, wirkt es letztlich nur entwaffnend.

Wer glaubt, das Imperium habe keinen Plan, der wird auch dessen Planungsapparat nicht studieren. Man wird den institutionellen Papierspuren nicht folgen. Man wird jene Knotenpunkte im Netzwerk nicht identifizieren, an denen elitäre Konvergenz stattfindet – und vor allem wird man nicht erkennen, wo diese durchbrochen werden kann. Stattdessen bejubelt man die vermeintlichen Patzer des Imperiums, während sich der Käfig immer enger zusammenzieht.

Die geopolitische Debatte über die Kompetenz des Imperiums fängt uns oft in einen falschen Widerspruch ein. Auf der einen Seite: Wäre das Imperium ein allmächtiges Genie, das einen fehlerfreien Masterplan ausführt, wäre Widerstand zwecklos. Aber verteilte Planung ist nicht allmächtig. Sie hat Lücken, Widersprüche und Reibungspunkte, an denen unterschiedliche institutionelle Logiken aufeinanderprallen. Ein Plan, der sich anpasst, kann auch dazu gezwungen werden, sich in Richtungen anzupassen, die seine Urheber so nicht gewählt haben.

Auf der anderen Seite: Wäre das Imperium ein chaotischer, stümperhafter Haufen ganz ohne Plan, wäre Widerstand unnötig – warum sollte man sich organisieren, wenn das System ohnehin schon kollabiert? Doch dieser Glaube erzeugt nur Passivität und eine Zuschauerpolitik.

Dass das US-geführte Imperium sehr wohl plant und dass sein Planungsapparat studiert, verstanden und bekämpft werden kann, ist dagegen eine Position, die organisierte gegenhegemoniale und antiimperialistische Arbeit überhaupt erst notwendig und möglich macht.

Indem wir anerkennen, dass der Hegemon plant, machen wir seine strukturellen Mechanismen lesbar. Die Brookings-Planspiele, die maritimen Budgetvorgaben, die Bilderberg-Debatten und die zeitlich gestaffelte Falle der Absichtserklärung sind die sichtbaren Zeugnisse eines massiven, anpassungsfähigen Planungsprozesses, der kartiert und grundlegend bekämpft werden kann.

Diese Realität anzuerkennen, ist keineswegs demobilisierend. Im Gegenteil: Es ist die unabdingbare Voraussetzung für jede Gegenstrategie, die diesen Namen auch verdient. Man kann eine Maschine nicht demontieren, wenn man sich weigert, ihre Bauweise zu studieren.

Sie haben ihre Pläne. Sie haben ihre Institutionen. Sie haben ihre Handbücher und ihre Bilderberg-Treffen. Die Frage ist, ob wir bereit sind, auf unserer Seite die entsprechende Arbeit zu leisten: unsere eigenen Institutionen, unsere eigenen Planungskapazitäten und unsere eigenen langfristigen strategischen Horizonte aufzubauen. Nicht, um passiv anderen Ländern zuzujubeln, sondern um uns über Grenzen hinweg zu organisieren. Nicht, um darauf zu warten, dass das Imperium kollabiert, sondern um es aktiv obsolet zu machen. Ich hoffe, dass dieser konzeptionelle Rahmen uns dabei hilft, die Bequemlichkeit des Chaos-Mythos hinter uns zu lassen – und stattdessen ein System offenbart, das studiert und analysiert werden kann und gegen das wir unsere eigenen Strukturen aufbauen können.
Forwarded from Thomas
Selbst fahrendes Auto verpetzt Teenager bei der Polizei

Der Anbieter autonomer Fahrzeuge Waymo hat in Kalifornien zwei jugendliche Fahrgäste der Polizei gemeldet, nachdem das mit Kameras ausgestattete Robotaxi sie mutmaßlich beim Alkoholkonsum und beim Schießen mit einer Spielzeugwaffe aus dem Fahrzeug beobachtet hatte.

Nachdem das Unternehmen die Polizei verständigt hatte, steuerte Waymo das Robotaxi per Fernzugriff auf einen Parkplatz. Dort umstellten die Polizisten das Fahrzeug und nahmen die Jugendlichen fest.

https://de.rt.com/gesellschaft/285522-selbst-fahrendes-auto-verpetzt-teenager-bei-der-polizei/
Forwarded from FGNews 🦁
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WARUM DIE ELITEN MASSENMEDITATION MEHR FÜRCHTEN ALS PROTESTE

Sie fürchten eure Proteste nicht. Sie fürchten eure Stimmen nicht. Wisst ihr, was ihnen wirklich Angst macht? Massenmeditation. – Und ich werde euch genau erklären, warum. – Wenn Millionen von Menschen zur gleichen Zeit auf dieselbe Frequenz einstimmen, erzeugt ihr ein sogenanntes Resonanzfeld, das die Wahrscheinlichkeit buchstäblich verzerrt. – Die Princeton University hat dies untersucht. Während globaler Meditationen verhielten sich Zufallszahlengeneratoren auf der ganzen Welt nicht mehr zufällig. – Das bedeutet, dass das kollektive Bewusstsein das Quantenfeld in Echtzeit umschreibt. – Genau deshalb halten sie euch abgelenkt, gespalten, wütend und in der Frequenz der Angst gefangen. - Denn wenn wir alle im selben Moment in Kohärenz übergehen würden, könnten wir eine völlig andere Zeitlinie für die Menschheit manifestieren. - Die Menschen der Antike wussten das. Deshalb bauten sie ihre Tempel in Ausrichtung auf himmlische Ereignisse. - Das Massenbewusstsein als Einheit ist die mächtigste Kraft im bekannten Universum, und sie haben Milliarden ausgegeben, um sicherzustellen, dass ihr diese Kraft niemals entdeckt.

t.me/FGNews07
Die deutsche Kunst, die Wirklichkeit zu verdrängen…

Markus Langemann, Club der klaren Worte:

Sind wir nicht schon bankrott? Als Staat, meine ich, und als Gesellschaft; das eine finanziell, das andere intellektuell. Die Frage ließ mich in dieser Woche nicht los, und schuld daran ist ein Buch, das ich wieder aus dem Regal gezogen habe.

Beginnen wir also in guter Gesellschaft. In dem Gesprächsband »Unser Jahrhundert« sitzen Helmut Schmidt und Fritz Stern beieinander – der eine Altkanzler, der andere Historiker, dem Deutschland Lebensthema und Lebenswunde zugleich war. Um die Seiten 191 und 192 herum kommen die beiden auf den politischen Umgang mit unbequemen Realitäten zu sprechen. Stern sieht in der Verdrängung der Wirklichkeit eine historisch besonders folgenreiche deutsche Neigung:

Fritz Stern: »Aber es ist ein deutscher Fehler, wenn ich so sagen darf, der in der Geschichte eine fatale Rolle gespielt hat: Die Realität nicht zu akzeptieren – da komme ich dann wieder zurück auf Nietzsche.«

Helmut Schmidt: »Die Wahrheit hat man auch zu Lebzeiten des Herrn Nietzsche verschleiert. Ich stimme Ihnen ja zu, dass die Deutschen darin eine besondere Tradition haben. Aber ich füge auch hinzu, es ist eine Schwäche jeder Demokratie, dass ein Politiker, der dem Volk unangenehme Wahrheiten sagt, seine Chancen gewählt zu werden deutlich verringert.«

Mir scheint diese Analyse des Historikers und des Ex-Bundeskanzlers für das heutige Deutschland nicht nur pointiert, sondern fundamenta. Wer die Wahrheit sagt, wird abgewählt; wer gewählt werden will, verschweigt sie. So simpel ist der Mechanismus, und er kostet uns gerade ein Vermögen. Unser Land.

Nur eines hat sich seit diesem Gespräch verändert: Die Demokratie stolpert hierzulande nicht mehr, sie fällt vornüber. Denn die Politik trägt inzwischen eine Körbchengröße vor sich her, die jede Statik überfordert: Doppel-D. Dummheit und Dissonanz.

Sie halten das für zu hart? Dann werfen Sie einen Blick in den neuen Haushalt. Neue Schulden in unfassbarer Höhe – man nennt so etwas inzwischen gern Sondervermögen, Schulden also, die sich als Vermögen verkleiden und sparen will die Regierung ausgerechnet bei der Bildung. Finden Sie den Fehler. Der Staat leiht sich Milliarden von den Kindern, an deren Schulen er spart, und nennt das Investitionspolitik.

Am Ende eines Systems, das Wahrheit an der Wahlurne bestraft, bekommen wir dann Menschen in Positionen, die Sätze sagen wie die folgenden. Ich habe sie Ihnen zusammengestellt, ein kleines Kompendium der Beleidigung des unbetreut denkenden Teils dieses Volkes.

Robert Habeck: »Es gibt kein Volk, und es gibt deswegen auch keinen Verrat am Volk.« (funk-Format »Informr«, April 2018)

Olaf Scholz: »Für meine Regierung gibt es keine roten Linien mehr …« (zur Pandemiebekämpfung, Ende 2021, kurz nach Amtsantritt)

Annalena Baerbock: »Klimaschutz bedeutet für uns einen Ausstieg aus fossiler Energie und dazu zählt auch die Atomkraft.« (2019, mehrfach dokumentiert)

Boris Palmer: »Sie sind schlicht komplett ignorant. Für Leute wie Sie muss die Impfpflicht her. Gerne bis zur Beugehaft.« (Facebook, Ende 2021)

Bianca Blomenkamp: »Heute ist so ein Tag, an dem ich jedem freiwillig Ungeimpften gern kommentarlos aufs Maul hauen würde.« (Facebook, Ende 2021; damals Sprecherin der Grünen Jugend Nordrhein-Westfalen für Antidiskriminierung)

Lesen Sie diese Sätze ruhig zweimal. Beim ersten Mal erschrickt man über die Sprache, beim zweiten über die Selbstverständlichkeit, mit der sie fielen. Ein Volk, das es angeblich gar nicht gibt, dem aber Beugehaft angedroht und »aufs Maul« gewünscht wird – von Amts- und Funktionsträgern, wohlgemerkt. Stern nannte das Verdrängen der Realität einen deutschen Fehler. Ich fürchte, wir haben ihn perfektioniert: Verdrängt wird nicht mehr nur die Wirklichkeit, sondern auch die Erinnerung daran, wie hier über Bürger gesprochen wurde, als es darauf ankam.

clubderklarenworte.de/
(…)

Steinke weiter:

„Nie im Leben würden wir akzeptieren, dass die Polizei solche Befugnisse bekommt, wie sie jetzt Verfassungsschutz bekommen soll:

heimlich die Gegenstände oder Datenträger von Leuten manipulieren, sich danach spurlos aus dem Staub machen und nie zugeben, dass man es gemacht hat.

Unschuldige können dann nur rätseln, ob sie vielleicht Opfer des russischen Geheimdiensts oder irgendwelcher Kriminellen geworden sind.“


https://www.sueddeutsche.de/meinung/verfassungsschutz-deutschland-dobrindts-reform-folgen-kommentar-li.3511196?reduced=true

t.me/Rosenbusch
𝗘𝗶𝗻𝗴𝗲𝗸𝗮𝗽𝘀𝗲𝗹𝘁: 𝗗𝗲𝗿 𝗙𝗮𝗹𝗹 𝗪𝗲𝗶𝗺𝗲𝗿, 𝗮𝗰𝗵𝘁 𝗠𝗼𝗻𝗮𝘁𝗲 𝗱𝗮𝗻𝗮𝗰𝗵

Im November schrieb ich an dieser Stelle über den Staatsminister, dessen Verlagshaus Zugang zu Regierungsmitgliedern bewarb. Mont Blanc, 80.000 Euro. Matterhorn, 60.000. Einflussnahme auf politische Entscheidungsträger, schwarz auf weiß im Sponsorenmaterial.
Ich schrieb damals: Dieser Skandal ist kein Unglück, er ist eine Gelegenheit.

Acht Monate später liegt das Ergebnis vor. Es ist entlarvender als der Skandal selbst.

Wolfram Weimer ist heute noch im Amt.

Der Bundestag lehnte den Entlassungsantrag im Dezember ab, mit den Stimmen aller übrigen Fraktionen. Auch jene, die zuvor lautstark Aufklärung forderten, stimmten für den Verbleib. Aufklärung fordern und Konsequenzen verhindern: kein Widerspruch, sondern parlamentarische Arbeitsteilung.

Weimer erklärte im Dezember in der ARD, eine Aufarbeitung komme nicht infrage. Er habe alle Regeln eingehalten. Die Enthüllungen: eine Kampagne.

Und die viel zitierte Konsequenz, die er zog?
Er übergab seine Firmenanteile einem Treuhänder. Für die Dauer der Amtszeit. Auf Ausschüttungen will er verzichten, sagt er. Doch verkauft wurde nichts. Die andere Hälfte gehört seiner Frau, die das Unternehmen und den Gipfel weiterführt. Das Vermögen verlässt nicht einmal das Haus, es wechselt nur den Schreibtisch.

Aufschlussreich, was die anderen taten.
Söder zog seine Schirmherrschaft zurück, wörtlich: um kein Geschmäckle entstehen zu lassen. Danach sagten sämtliche CSU-Staatsminister ab, dann die CDU/CSU-Bundesminister. Sponsoren begannen zu prüfen.

Keiner dieser Rückzüge galt der Sache. Sie galten der eigenen Fassade. Geschützt wurde nicht die Institution, sondern das jeweilige Gesicht. Reputationshygiene statt Aufarbeitung.

Im April fand der Gipfel statt. Als Neustart verkauft.
Statt Merz, Söder und Klingbeil kam die zweite Reihe: Laschet, Kramp-Karrenbauer, ein Staatssekretär als einziger Vertreter der Bundesregierung. Die erste Garde blieb fern, nicht aus Einsicht, sondern aus Vorsicht.

Die Regeln für Interessenkonflikte von Regierungsmitgliedern? Unverändert. Die Lücken, die selbst LobbyControl präzise benannte? Offen wie zuvor.

Ich kenne diesen Vorgang aus einem anderen Feld: dem Körper.

Ein Organismus, der eine Entzündung nicht ausheilen kann, kapselt sie ein. Der Fremdkörper bleibt, das Gewebe wächst darum herum, an der Oberfläche wirkt alles ruhig.

Chronifizierung nennt man das. Der Preis: Das System lernt nichts mehr. Es verwaltet seine Herde.
Genau das haben wir beobachtet. Kein Rücktritt, keine Regeländerung, keine Aufarbeitung. Der Apparat hat den Skandal nicht bewältigt. Er hat ihn eingekapselt.

Ich schrieb im November: Demokratie als Kulisse, Macht als Ware, Bevölkerung als Störfaktor. Heute ergänze ich: Empörung als Ritual, Konsequenz als Simulation.
Corona hat gezeigt, wie dieser Apparat mit Kritik von außen umgeht. Der Fall Weimer zeigt, wie er mit sich selbst umgeht: nach demselben Muster. Aussitzen, umdeuten, weitermachen.

Die Frage ist längst nicht mehr, ob dieses System sich selbst korrigieren kann.
Die Frage ist, wie lange ein Organismus überlebt, der seine Entzündungen nur noch einkapselt, statt sie auszuheilen.

Euer Rainer Taufertshöfer

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Die Ärzte sind nicht falsch informiert, weil sie dumm oder böse sind.

Sie sind falsch informiert, weil die Struktur der medizinischen Wissensgenerierung und -verbreitung systemisch darauf ausgelegt ist, den Status quo zu schützen.

Der tiefste Grund, warum Ärzte die Evidenzlücken nicht sehen wollen, ist der Selbstschutz vor dem psychologischen Kollaps (Moral Injury). Wenn ein Arzt, der seit 2021 hunderten von Patienten – darunter Schwangeren, Kindern und chronisch Kranken – diese modRNA-Substanzen injiziert hat, heute vollumfänglich anerkennen würde, dass die ARR unter 1 % lag, die Kontrollgruppen zerstört wurden, klinisch unvalidierte DNA-Verunreinigungen vorliegen und er seine Patienten somit unvollständig aufgeklärt und potenziell geschädigt hat, würde sein gesamtes berufliches und moralisches Selbstbild augenblicklich vernichtet.

Das Gehirn schützt sich vor dieser unerträglichen kognitiven Dissonanz, indem es das Lewin’sche Feld des Konsenses krampfhaft einfriert (Refreezing). Es ist psychologisch um Potenzen leichter, den kritischen Kollegen (den Autor der Briefe) als „Querulanten“, „Verschwörungstheoretiker“ oder „Sonderling“ abzuwerten, als sich der monströsen Möglichkeit zu stellen, dass man selbst als gutgläubiger Erfüller an einer massiven, unwissenschaftlichen und schädigenden Intervention teilgenommen hat.

Fazit
Die Ärzte sind nicht falsch informiert, weil sie dumm oder böse sind. Sie sind falsch informiert, weil die Struktur der medizinischen Wissensgenerierung und -verbreitung systemisch darauf ausgelegt ist, den Status quo zu schützen.

Das System hat gelernt, die kritischen Fakten durch das schlichte Werkzeug des Nicht-Erwähnens und Weglassens aus dem Sichtfeld des normalen Mediziners herauszufiltern. Wer in diesem Feld schwimmt, sieht die Wahrheit nicht.

Nur derjenige, der die institutionellen Kanäle bewusst verlässt, die Primärdaten forensisch seziert und den psychologischen Druck des Ausgestoßen-Seins aushält, kann die methodische Nacktheit des Systems erkennen.

Quelle: share.gemini.google/KxdLWJ5sU9VV

https://x.com/RealWsiegrist/status/2076344814296060315