UnsereDemokratie duldet keine Kritik!
https://x.com/Eddie_1412/status/2098797299413475468
https://x.com/Eddie_1412/status/2098797299413475468
Forwarded from habito (Thomas)
Der Tischlermeister mit seinen acht Mann hat den Hobel schon lange nicht mehr selbst in der Hand.
Er sitzt vor dem PC und erklĂ€rt Politschranzen und BĂŒrokraten, die ihn grundsĂ€tzlich fĂŒr einen potenziellen BetrĂŒger halten, woher sein Leim kommt, wie viele Stunden sein Geselle gestern gearbeitet hat und warum die digitale Kasse ohne Netz nicht funktioniert. Macht er das nicht, drohen BuĂgeld, Verfahren und irgendwann Knast.
Sein Betrieb lĂ€uft noch, nicht weil die Politik ihm den RĂŒcken stĂ€rkt, sondern obwohl sie ihm systematisch die Luft abdrĂŒckt.
75 Arbeitstage im Jahr gehen fĂŒr BĂŒrokratie drauf,
Sozialabgaben knapp 50 Prozent.
E-Rechnung im XML-Format auch dann, wenn der Kunde bar zahlt.
Lieferkettennachweise, die ein Konzern durchreicht und der Kleinbetrieb nicht leisten kann.
Nachhaltigkeitsberichte fĂŒr Leute, die Holz hobeln und TĂŒren einbauen.
Wer freiwillig Verantwortung ĂŒbernimmt, ArbeitsplĂ€tze schafft, wird belohnt mit Misstrauen, Formularen und der Gewissheit, dass jeder Fehler teurer wird als der letzte Auftrag.
Ăber 180.000 Abmeldungen im letzten Jahr. Die meisten keine Insolvenzen â einfach Schluss, stilles Sterben.
Der Unternehmer produziert, bildet aus, zahlt Löhne, trÀgt Risiko und hÀlt den Laden am Laufen, alles auf Basis von Vertrag, Leistung und EinverstÀndnis.
Der Apparat konsumiert, reguliert, verdĂ€chtigt produktive Leute. Er erzeugt nichts, er besteuert und verbietet â weil Zwang sein GeschĂ€ftsmodell ist.
Wer das Handwerk und den Mittelstand so behandelt, darf sich nicht wundern, wenn irgendwann niemand mehr da ist, der das Dach richtet, die Heizung repariert oder Brot backt.
Dann bleibt nur noch der Staat. Und der kann weder hobeln noch backen, der kann nur rauben.
Der Staat ist das Problem, nicht die Lösung!
https://x.com/WeimarClub/status/2098657970397626790
Er sitzt vor dem PC und erklĂ€rt Politschranzen und BĂŒrokraten, die ihn grundsĂ€tzlich fĂŒr einen potenziellen BetrĂŒger halten, woher sein Leim kommt, wie viele Stunden sein Geselle gestern gearbeitet hat und warum die digitale Kasse ohne Netz nicht funktioniert. Macht er das nicht, drohen BuĂgeld, Verfahren und irgendwann Knast.
Sein Betrieb lĂ€uft noch, nicht weil die Politik ihm den RĂŒcken stĂ€rkt, sondern obwohl sie ihm systematisch die Luft abdrĂŒckt.
75 Arbeitstage im Jahr gehen fĂŒr BĂŒrokratie drauf,
Sozialabgaben knapp 50 Prozent.
E-Rechnung im XML-Format auch dann, wenn der Kunde bar zahlt.
Lieferkettennachweise, die ein Konzern durchreicht und der Kleinbetrieb nicht leisten kann.
Nachhaltigkeitsberichte fĂŒr Leute, die Holz hobeln und TĂŒren einbauen.
Wer freiwillig Verantwortung ĂŒbernimmt, ArbeitsplĂ€tze schafft, wird belohnt mit Misstrauen, Formularen und der Gewissheit, dass jeder Fehler teurer wird als der letzte Auftrag.
Ăber 180.000 Abmeldungen im letzten Jahr. Die meisten keine Insolvenzen â einfach Schluss, stilles Sterben.
Der Unternehmer produziert, bildet aus, zahlt Löhne, trÀgt Risiko und hÀlt den Laden am Laufen, alles auf Basis von Vertrag, Leistung und EinverstÀndnis.
Der Apparat konsumiert, reguliert, verdĂ€chtigt produktive Leute. Er erzeugt nichts, er besteuert und verbietet â weil Zwang sein GeschĂ€ftsmodell ist.
Wer das Handwerk und den Mittelstand so behandelt, darf sich nicht wundern, wenn irgendwann niemand mehr da ist, der das Dach richtet, die Heizung repariert oder Brot backt.
Dann bleibt nur noch der Staat. Und der kann weder hobeln noch backen, der kann nur rauben.
Der Staat ist das Problem, nicht die Lösung!
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Hayek-Club Weimar (@WeimarClub) on X
Der Tischlermeister mit seinen acht Mann hat den Hobel schon lange nicht mehr selbst in der Hand. Er sitzt vor dem PC und erklĂ€rt Politschranzen und BĂŒrokraten, die ihn grundsĂ€tzlich fĂŒr einen potâŠ
đ1
382 Prozent Inflation in Deutschland in den letzten 28 Jahren.
Statistiker wissen, wie man diese Inflation versteckt.
https://x.com/ProfessorWerner/status/2098655171144245580
Statistiker wissen, wie man diese Inflation versteckt.
https://x.com/ProfessorWerner/status/2098655171144245580
Nach der EinĂ€scherung Verstorbener in einem Krematorium werden die verbliebenen WertgegenstĂ€nde â Zahngold, Schmuck und medizinische Prothesen â verkauft.
Eine Stadt hat die Erlöse daraus eingenommen und wollte sie fĂŒr gemeinnĂŒtzige Zwecke einsetzen.ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Jetzt kam aber das Finanzamt und verlangt selbst dafĂŒr noch Steuern weil es die Verkaufserlöse als ganz normale und zu versteuernde Betriebseinnahmen einstuft.
Nicht mal nach dem Tod hat man hier Ruhe vor der Gier des Staates.
https://x.com/Bundeskanz50246/status/2098530300145848731
Eine Stadt hat die Erlöse daraus eingenommen und wollte sie fĂŒr gemeinnĂŒtzige Zwecke einsetzen.ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Jetzt kam aber das Finanzamt und verlangt selbst dafĂŒr noch Steuern weil es die Verkaufserlöse als ganz normale und zu versteuernde Betriebseinnahmen einstuft.
Nicht mal nach dem Tod hat man hier Ruhe vor der Gier des Staates.
https://x.com/Bundeskanz50246/status/2098530300145848731
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Michael đ©đȘ (@Bundeskanz50246) on X
Nach der EinĂ€scherung Verstorbener in einem Krematorium werden die verbliebenen WertgegenstĂ€nde â Zahngold, Schmuck und medizinische Prothesen â verkauft. Eine Stadt hat die Erlöse daraus eingenomâŠ
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Deutschland ist sicher â fĂŒr die, die wir beschĂŒtzen mĂŒssen.
https://x.com/DrLuetke/status/2098638908175044617
https://x.com/DrLuetke/status/2098638908175044617
Forwarded from habito (Thomas)
Wespen!!
Heute Mittag, auf Tausenden von Tischen drauĂen, dieselbe Szene: eine Wespe auf der Melone, eine andere im Glas, jemand wedelt mit den Armen, jemand schlĂ€gt mit der Zeitung darauf. Und das ganze Essen verdorben. đ
Unsere Alten haben nicht zugeschlagen. Sie stellten einen Teller ans Ende des Tisches.
đż WARUM DAS FUNKTIONIERT âŹïž
1. đ IM SEPTEMBER SIND WESPE ORPHANELLE. Die Königin hat aufgehört zu legen, das Nest leert sich, und die Arbeiterinnen, die den ganzen Sommer von der Nahrung der Larven gelebt haben, haben nichts mehr zu essen. Sie suchen nach Zucker. Das ist keine AggressivitĂ€t, das ist Hunger.
2. đœ EIN TELLER IN DREI METERN ENTFERNUNG. Ein StĂŒck ĂŒberreifes Obst, ein Rest Marmelade, eine aufgeschnittene Feige, auf einer Untertasse, die auf einer kleinen Mauer abgestellt wird, weit weg vom Tisch. Sie gehen hin, sie bleiben dort, und sie kommen den ganzen Mahl ĂŒber an denselben Ort zurĂŒck. Man isst in Ruhe.
3. â MAN REGT SICH NICHT. Eine Wespe, die man mit der Hand verscheucht, fĂŒhlt sich angegriffen. Eine Wespe, die man landen lĂ€sst, fliegt nach zehn Sekunden wieder weg. Man deckt die GlĂ€ser ab, das ist die einzige echte Gefahr, eine verschluckte Wespe.
4. âïž IN EINEM MONAT SIND SIE ALLE TOT. Die ganze Kolonie stirbt bei den ersten Frösten. Nur die jungen Königinnen ĂŒberwintern, allein, unter Rinde oder im Dachboden. Das Nest dieses Jahres wird nie wieder genutzt. Es lohnt sich nicht, es im September zu zerstören.
đż Das Detail von frĂŒher: Die alten GĂ€rtner lieĂen absichtlich ein paar Birnen unter dem Baum fallen, weit weg vom Haus. Die Septemberwespen blieben dort, und den ganzen Sommer ĂŒber hatten sie den GemĂŒsegarten von Raupen und Fliegen befreit. Eine Wespe ist ein InsektenjĂ€ger, der nichts kostet.
https://x.com/yvan_theriault/status/2098846403225174316
Heute Mittag, auf Tausenden von Tischen drauĂen, dieselbe Szene: eine Wespe auf der Melone, eine andere im Glas, jemand wedelt mit den Armen, jemand schlĂ€gt mit der Zeitung darauf. Und das ganze Essen verdorben. đ
Unsere Alten haben nicht zugeschlagen. Sie stellten einen Teller ans Ende des Tisches.
đż WARUM DAS FUNKTIONIERT âŹïž
1. đ IM SEPTEMBER SIND WESPE ORPHANELLE. Die Königin hat aufgehört zu legen, das Nest leert sich, und die Arbeiterinnen, die den ganzen Sommer von der Nahrung der Larven gelebt haben, haben nichts mehr zu essen. Sie suchen nach Zucker. Das ist keine AggressivitĂ€t, das ist Hunger.
2. đœ EIN TELLER IN DREI METERN ENTFERNUNG. Ein StĂŒck ĂŒberreifes Obst, ein Rest Marmelade, eine aufgeschnittene Feige, auf einer Untertasse, die auf einer kleinen Mauer abgestellt wird, weit weg vom Tisch. Sie gehen hin, sie bleiben dort, und sie kommen den ganzen Mahl ĂŒber an denselben Ort zurĂŒck. Man isst in Ruhe.
3. â MAN REGT SICH NICHT. Eine Wespe, die man mit der Hand verscheucht, fĂŒhlt sich angegriffen. Eine Wespe, die man landen lĂ€sst, fliegt nach zehn Sekunden wieder weg. Man deckt die GlĂ€ser ab, das ist die einzige echte Gefahr, eine verschluckte Wespe.
4. âïž IN EINEM MONAT SIND SIE ALLE TOT. Die ganze Kolonie stirbt bei den ersten Frösten. Nur die jungen Königinnen ĂŒberwintern, allein, unter Rinde oder im Dachboden. Das Nest dieses Jahres wird nie wieder genutzt. Es lohnt sich nicht, es im September zu zerstören.
đż Das Detail von frĂŒher: Die alten GĂ€rtner lieĂen absichtlich ein paar Birnen unter dem Baum fallen, weit weg vom Haus. Die Septemberwespen blieben dort, und den ganzen Sommer ĂŒber hatten sie den GemĂŒsegarten von Raupen und Fliegen befreit. Eine Wespe ist ein InsektenjĂ€ger, der nichts kostet.
https://x.com/yvan_theriault/status/2098846403225174316
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Tock (@yvan_theriault) on X
Ce midi, sur des milliers de tables dehors, la mĂȘme scĂšne : une guĂȘpe sur le melon, une autre dans le verre, quelqu'un qui agite les bras, quelqu'un qui tape avec le journal. Et tout le repas gĂąchâŠ
Ich werde gelegentlich gefragt:
âWas wĂŒrdest du eigentlich mit Deutschland machen, wenn du könntest?â
Meine Antwort?
Ich wĂŒrde diesem Staat eine GeneralĂŒberholung verpassen.
Nicht noch eine Reformkommission.
Nicht noch ein Sondervermögen.
Nicht noch 300 Seiten Gesetz zur EntbĂŒrokratisierung.
Sondern einmal Tabula rasa.
Erstens: Gesetze.
Eine unabhÀngige Kommission aus Verwaltungspraktikern, Juristen, Unternehmern und Fachleuten bekommt einen einzigen Auftrag:
PrĂŒft den gesamten Gesetzesbestand.
Und was nicht zwingend notwendig ist, fliegt raus.
Mein Ziel wĂ€ren nicht fĂŒnf Prozent weniger Vorschriften.
80 Prozent weniger.
Beim Steuerrecht gern 90 Prozent.
Ein BĂŒrger sollte seine SteuererklĂ€rung verstehen können, ohne dafĂŒr Steuerberater, Kommentarwerke und drei Semester Finanzwissenschaften zu benötigen.
Der Staat hat dem BĂŒrger zu dienen.
Nicht der BĂŒrger dem Formular.
Zweitens: Ministerien.
Deutschland braucht nicht immer neuen Ministerien, StaatssekretÀre, Beauftragten, Koordinierungsstellen und Unterabteilungen.
Bundesministerien massiv zusammenlegen.
Sechs groĂe Ressorts reichen vollkommen.
Inneres und Soziales
Justiz.
Finanzen.
ĂuĂeres und Verteidigung.
Infrastruktur.
Bildung und Forschung.
Der Rest wird abgeschafft.
Der Staat soll sich wieder auf Dinge konzentrieren, die ein Staat tatsÀchlich leisten muss und vor allem kann!
Drittens: Politik verkleinern.
Bundestag deutlich kleiner.
Landesparlamente ebenfalls.
Amtszeiten begrenzen.
Maximal zwei Wahlperioden fĂŒr Kanzler, Minister und Abgeordnete.
Auch Abgeordnete sollen nicht 35 Jahre lang Berufspolitiker sein.
Politik sollte eine Phase des Berufslebens sein.
Kein Berufsersatz.
Und bevor jemand ĂŒber das Leben von Millionen Menschen entscheidet, hĂ€tte ich gerne etwas ausgesprochen Radikales:
Lebenserfahrung.
Eine abgeschlossene Berufsausbildung, ein Studium mit anschlieĂender BerufstĂ€tigkeit oder mehrere Jahre echte Arbeit auĂerhalb des Politikbetriebs sind zwingend erforderlich, statt einer dĂŒmmlichen Karriere aus Jugendorganisation, ParteibĂŒro und TikTok.
Viertens: Subventionen.
GroĂer Schnitt.
Keine Lieblingsindustrie.
Keine Lieblingsenergie.
Keine Lieblings-NGO.
Keine politisch genehmen Vereine, die dauerhaft am staatlichen Tropf hÀngen.
Wer sich âNichtregierungsorganisationâ nennt, sollte nicht finanziell von der Regierung abhĂ€ngig sein.
Also:
Institutionelle NGO-Förderung abschaffen.
Subventionen grundsÀtzlich streichen.
Dann zeigt sich nÀmlich plötzlich, welche GeschÀftsmodelle tatsÀchlich funktionieren.
FĂŒnftens: Steuern.
Das Steuerrecht radikal vereinfachen.
Wenige Steuern.
Breite Bemessungsgrundlage.
Niedrige SĂ€tze.
Mein Ziel:
Maximal etwa 25 Prozent Einkommensteuer.
Grundnahrungsmittel: keine Mehrwertsteuer.
COâ-Abgaben und komplizierte Lenkungssteuern abschaffen. EEG - Umlage abschaffen.
DafĂŒr keine tausend Ausnahmen, Förderprogramme und RĂŒckerstattungen mehr.
Der Staat nimmt weniger.
Und verteilt dafĂŒr nichts mehr.
Sechstens: Energie.
Energiepolitik wieder nach Physik, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit betreiben.
Nicht nach Parteiprogrammen.
Technologieoffen.
Kernenergie zulassen.
Gas zulassen.
Erneuerbare zulassen.
Speicher entwickeln.
Netze ausbauen.
Das alles machen nicht Politiker. Die erstellen einen Rahmen, innerhalb dessen sich Fachleute bewegen können.
Und dann gewinnt die Lösung, die zuverlÀssig, sicher und wirtschaftlich funktioniert.
Nicht diejenige mit dem schönsten politischen Etikett.
Siebtens: Entwicklungs- und Auslandshilfe.
Komplett neu aufstellen. Nur noch Wissenstransfer, keine Gelder mehr.
Deutschland ist nicht das Sozialamt der Welt.
HumanitÀre Hilfe bei Katastrophen?
NatĂŒrlich.
Gezielte Entwicklungszusammenarbeit, nur wenn Wissenstransfer gewĂŒnscht ist. Die Entwicklungshilfe wird umgekehrt: AntrĂ€ge können in Deutschland eingereicht werden, wenn man Wissen und Hilfe braucht. Geld ist tabu.
Achtens: Staatliche Kernaufgaben stÀrken.
Und hier wĂŒrde ich ausdrĂŒcklich mehr Geld ausgeben.
Polizei.
Justiz.
Gerichte.
Staatsanwaltschaften.
Bundeswehr.
Katastrophenschutz.
Infrastruktur.
âWas wĂŒrdest du eigentlich mit Deutschland machen, wenn du könntest?â
Meine Antwort?
Ich wĂŒrde diesem Staat eine GeneralĂŒberholung verpassen.
Nicht noch eine Reformkommission.
Nicht noch ein Sondervermögen.
Nicht noch 300 Seiten Gesetz zur EntbĂŒrokratisierung.
Sondern einmal Tabula rasa.
Erstens: Gesetze.
Eine unabhÀngige Kommission aus Verwaltungspraktikern, Juristen, Unternehmern und Fachleuten bekommt einen einzigen Auftrag:
PrĂŒft den gesamten Gesetzesbestand.
Und was nicht zwingend notwendig ist, fliegt raus.
Mein Ziel wĂ€ren nicht fĂŒnf Prozent weniger Vorschriften.
80 Prozent weniger.
Beim Steuerrecht gern 90 Prozent.
Ein BĂŒrger sollte seine SteuererklĂ€rung verstehen können, ohne dafĂŒr Steuerberater, Kommentarwerke und drei Semester Finanzwissenschaften zu benötigen.
Der Staat hat dem BĂŒrger zu dienen.
Nicht der BĂŒrger dem Formular.
Zweitens: Ministerien.
Deutschland braucht nicht immer neuen Ministerien, StaatssekretÀre, Beauftragten, Koordinierungsstellen und Unterabteilungen.
Bundesministerien massiv zusammenlegen.
Sechs groĂe Ressorts reichen vollkommen.
Inneres und Soziales
Justiz.
Finanzen.
ĂuĂeres und Verteidigung.
Infrastruktur.
Bildung und Forschung.
Der Rest wird abgeschafft.
Der Staat soll sich wieder auf Dinge konzentrieren, die ein Staat tatsÀchlich leisten muss und vor allem kann!
Drittens: Politik verkleinern.
Bundestag deutlich kleiner.
Landesparlamente ebenfalls.
Amtszeiten begrenzen.
Maximal zwei Wahlperioden fĂŒr Kanzler, Minister und Abgeordnete.
Auch Abgeordnete sollen nicht 35 Jahre lang Berufspolitiker sein.
Politik sollte eine Phase des Berufslebens sein.
Kein Berufsersatz.
Und bevor jemand ĂŒber das Leben von Millionen Menschen entscheidet, hĂ€tte ich gerne etwas ausgesprochen Radikales:
Lebenserfahrung.
Eine abgeschlossene Berufsausbildung, ein Studium mit anschlieĂender BerufstĂ€tigkeit oder mehrere Jahre echte Arbeit auĂerhalb des Politikbetriebs sind zwingend erforderlich, statt einer dĂŒmmlichen Karriere aus Jugendorganisation, ParteibĂŒro und TikTok.
Viertens: Subventionen.
GroĂer Schnitt.
Keine Lieblingsindustrie.
Keine Lieblingsenergie.
Keine Lieblings-NGO.
Keine politisch genehmen Vereine, die dauerhaft am staatlichen Tropf hÀngen.
Wer sich âNichtregierungsorganisationâ nennt, sollte nicht finanziell von der Regierung abhĂ€ngig sein.
Also:
Institutionelle NGO-Förderung abschaffen.
Subventionen grundsÀtzlich streichen.
Dann zeigt sich nÀmlich plötzlich, welche GeschÀftsmodelle tatsÀchlich funktionieren.
FĂŒnftens: Steuern.
Das Steuerrecht radikal vereinfachen.
Wenige Steuern.
Breite Bemessungsgrundlage.
Niedrige SĂ€tze.
Mein Ziel:
Maximal etwa 25 Prozent Einkommensteuer.
Grundnahrungsmittel: keine Mehrwertsteuer.
COâ-Abgaben und komplizierte Lenkungssteuern abschaffen. EEG - Umlage abschaffen.
DafĂŒr keine tausend Ausnahmen, Förderprogramme und RĂŒckerstattungen mehr.
Der Staat nimmt weniger.
Und verteilt dafĂŒr nichts mehr.
Sechstens: Energie.
Energiepolitik wieder nach Physik, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit betreiben.
Nicht nach Parteiprogrammen.
Technologieoffen.
Kernenergie zulassen.
Gas zulassen.
Erneuerbare zulassen.
Speicher entwickeln.
Netze ausbauen.
Das alles machen nicht Politiker. Die erstellen einen Rahmen, innerhalb dessen sich Fachleute bewegen können.
Und dann gewinnt die Lösung, die zuverlÀssig, sicher und wirtschaftlich funktioniert.
Nicht diejenige mit dem schönsten politischen Etikett.
Siebtens: Entwicklungs- und Auslandshilfe.
Komplett neu aufstellen. Nur noch Wissenstransfer, keine Gelder mehr.
Deutschland ist nicht das Sozialamt der Welt.
HumanitÀre Hilfe bei Katastrophen?
NatĂŒrlich.
Gezielte Entwicklungszusammenarbeit, nur wenn Wissenstransfer gewĂŒnscht ist. Die Entwicklungshilfe wird umgekehrt: AntrĂ€ge können in Deutschland eingereicht werden, wenn man Wissen und Hilfe braucht. Geld ist tabu.
Achtens: Staatliche Kernaufgaben stÀrken.
Und hier wĂŒrde ich ausdrĂŒcklich mehr Geld ausgeben.
Polizei.
Justiz.
Gerichte.
Staatsanwaltschaften.
Bundeswehr.
Katastrophenschutz.
Infrastruktur.
Das sind Kernaufgaben eines Staates.
Nicht die Finanzierung jedes gesellschaftspolitischen Projekts, das irgendein neu geschaffenes Hobby-Ministerium gerade interessant findet.
Neuntens: Fachminister statt Parteibelohnung.
Ein Verteidigungsminister sollte etwas von Sicherheitspolitik verstehen z.B.
Eine FĂŒhrungsposition mit einem Milliardenbudget wĂŒrde in keinem vernĂŒnftigen Unternehmen ausschlieĂlich danach vergeben, welcher ParteiflĂŒgel gerade noch einen Posten braucht.
Beim Staat machen wir genau das.
Und wundern uns anschlieĂend ĂŒber die Ergebnisse.
Zehntens: Danach Neuwahlen.
Unter einem reformierten Wahlrecht.
Kleinerer Bundestag.
Klare Verantwortlichkeiten.
Begrenzte Amtszeiten.
Und dann darf der BĂŒrger entscheiden, wer diesen wesentlich schlankeren Staat fĂŒhren soll.
Das Ziel wĂ€re nicht âkein Staatâ.
Elftens: Volksabstimmungen sind zwingend.
Der BĂŒrger entscheidet ĂŒber alle groĂen Vorhaben, angelehnt an das Schweizer Modell.
Politiker, die nur ihre Person aufblasen wollen, sind damit praktisch tabu. Statt in Talkshows auf dicke Hose zu machen, werden sie tatsÀchlich arbeiten.
Ich möchte wieder einen Staat, der bei seinen Kernaufgaben stark ist.
Aber dafĂŒr muss er endlich aufhören, ĂŒberall gleichzeitig mitzumischen, Mutti Merkel ist dabei das Beispiel, wie man es nicht macht.
Weniger Gesetze.
Weniger Steuern.
Keine Subventionen.
Keine politische Erziehung.
Keine Berufspolitik.
DafĂŒr mehr Polizei, schnellere Gerichte, funktionierende Infrastruktur und eine verteidigungsfĂ€hige Armee.
Kurz gesagt:
Ich will einen Staat, der endlich wieder auf das wesentliche beschrÀnkt wird.
Nicht die Finanzierung jedes gesellschaftspolitischen Projekts, das irgendein neu geschaffenes Hobby-Ministerium gerade interessant findet.
Neuntens: Fachminister statt Parteibelohnung.
Ein Verteidigungsminister sollte etwas von Sicherheitspolitik verstehen z.B.
Eine FĂŒhrungsposition mit einem Milliardenbudget wĂŒrde in keinem vernĂŒnftigen Unternehmen ausschlieĂlich danach vergeben, welcher ParteiflĂŒgel gerade noch einen Posten braucht.
Beim Staat machen wir genau das.
Und wundern uns anschlieĂend ĂŒber die Ergebnisse.
Zehntens: Danach Neuwahlen.
Unter einem reformierten Wahlrecht.
Kleinerer Bundestag.
Klare Verantwortlichkeiten.
Begrenzte Amtszeiten.
Und dann darf der BĂŒrger entscheiden, wer diesen wesentlich schlankeren Staat fĂŒhren soll.
Das Ziel wĂ€re nicht âkein Staatâ.
Elftens: Volksabstimmungen sind zwingend.
Der BĂŒrger entscheidet ĂŒber alle groĂen Vorhaben, angelehnt an das Schweizer Modell.
Politiker, die nur ihre Person aufblasen wollen, sind damit praktisch tabu. Statt in Talkshows auf dicke Hose zu machen, werden sie tatsÀchlich arbeiten.
Ich möchte wieder einen Staat, der bei seinen Kernaufgaben stark ist.
Aber dafĂŒr muss er endlich aufhören, ĂŒberall gleichzeitig mitzumischen, Mutti Merkel ist dabei das Beispiel, wie man es nicht macht.
Weniger Gesetze.
Weniger Steuern.
Keine Subventionen.
Keine politische Erziehung.
Keine Berufspolitik.
DafĂŒr mehr Polizei, schnellere Gerichte, funktionierende Infrastruktur und eine verteidigungsfĂ€hige Armee.
Kurz gesagt:
Ich will einen Staat, der endlich wieder auf das wesentliche beschrÀnkt wird.
Forwarded from habito (Thomas)
HansDampf
Deutsche Wertarbeit đ€ Deutsche Ingenieurskunst đ€ Mercedes-Benz ist weltweit der BESTE Autobauer !!! Meine persönliche Meinung đ€·ââïž
https://x.com/schweizok2/status/2098556983964020910
[Geschichte, es war einmal]
Deutsche Wertarbeit đ€ Deutsche Ingenieurskunst đ€ Mercedes-Benz ist weltweit der BESTE Autobauer !!! Meine persönliche Meinung đ€·ââïž
https://x.com/schweizok2/status/2098556983964020910
[Geschichte, es war einmal]
Sokrates und die Demokratie
Sokrates hatte gewarnt, dass die Demokratie gefÀhrlich sei, weil die Massen den Komfort der Wahrheit vorziehen...
Er hat nie ein einziges Buch geschrieben. Dennoch stellt seine Kritik an der Demokratie mehr als 2.400 Jahre spÀter immer noch eine tiefgreifend beunruhigende Frage.
FĂŒr ihn lag das Problem nicht einfach darin, dem Volk eine Stimme zu geben. Das Problem war es, alle Meinungen fĂŒr gleichwertig zu halten, wenn es um die Entscheidung ĂŒber komplexe Angelegenheiten geht.
Der Experte und der Unwissende verfĂŒgen ĂŒber dieselbe Stimmabgabe. Derjenige, der sein Leben der Erforschung eines Themas gewidmet hat, wiegt in der Urne exakt genauso viel wie derjenige, der davon fast nichts versteht.
Sokrates und Platon veranschaulichen diese Idee mit einer besonders einfachen Analogie: Wenn Sie schwer krank sind, organisieren Sie keine Abstimmung, um Ihre Behandlung auszuwĂ€hlen. Sie suchen einen Arzt. Jemanden, der ĂŒber das notwendige Wissen, die Erfahrung und die Kompetenz verfĂŒgt.
Warum also annehmen, dass das Regieren einer Stadt anders sein sollte?
Denn es gibt ein weiteres Problem, das vielleicht noch gefÀhrlicher ist: Die Wahrheit ist nicht immer populÀr.
Eine Menge belohnt nicht notwendigerweise denjenigen, der recht hat. Sie kann denjenigen belohnen, der am besten spricht. Denjenigen, der beruhigt. Denjenigen, der verspricht. Denjenigen, der extrem komplexe Probleme in einfache und verlockende Antworten verwandelt.
Und genau in diesem Moment wird die Demokratie anfĂ€llig fĂŒr die Demagogie des Volkes.
Ein hinreichend charismatischer Redner kann mit Angst, Wut, Ego oder Hoffnung spielen. Er kann genau sagen, was die Menschen hören wollen, und jemanden besiegen, der weitaus kompetenter ist, einfach nur weil seine Worte mehr Komfort spenden.
Die PopularitÀt kann dann die Kompetenz ersetzen.
Das GefĂŒhl die Reflexion. Die Ăberredung die Wahrheit.
Und die Geschichte von Sokrates endet mit einer fast perfekten Ironie.
Der Mann, der sein Leben damit verbrachte, Gewissheiten in Frage zu stellen, andere zum Nachdenken anzuregen und die kritische PrĂŒfung unserer eigenen Ăberzeugungen zu verteidigen, wurde selbst in Athen von BĂŒrger-Geschworenen zum Tode verurteilt â nach einem Prozess, der von ihnen entschieden wurde.
Man muss diese athenische Demokratie natĂŒrlich in ihre Epoche einordnen: Sie unterschied sich stark von unseren modernen reprĂ€sentativen Demokratien. Doch der psychologische Mechanismus, den er hinterfragte, wirkt nach wie vor beunruhigend aktuell.
Denn letztlich wirft seine Kritik eine viel unbequemere Frage auf als âIst die Demokratie gut oder schlecht?â
Was wird aus einer Demokratie, wenn das Ăberzeugen wichtiger wird als das Wissen, wenn die Meinung mĂ€chtiger wird als das Wissen, wenn Ideologien wichtiger werden als die RealitĂ€t und wenn das, was wir hören wollen, um uns zu beruhigen, am Ende mehr zĂ€hlt als das, was wahr ist?
https://x.com/LeContempIateur/status/2099015721250431479
Sokrates hatte gewarnt, dass die Demokratie gefÀhrlich sei, weil die Massen den Komfort der Wahrheit vorziehen...
Er hat nie ein einziges Buch geschrieben. Dennoch stellt seine Kritik an der Demokratie mehr als 2.400 Jahre spÀter immer noch eine tiefgreifend beunruhigende Frage.
FĂŒr ihn lag das Problem nicht einfach darin, dem Volk eine Stimme zu geben. Das Problem war es, alle Meinungen fĂŒr gleichwertig zu halten, wenn es um die Entscheidung ĂŒber komplexe Angelegenheiten geht.
Der Experte und der Unwissende verfĂŒgen ĂŒber dieselbe Stimmabgabe. Derjenige, der sein Leben der Erforschung eines Themas gewidmet hat, wiegt in der Urne exakt genauso viel wie derjenige, der davon fast nichts versteht.
Sokrates und Platon veranschaulichen diese Idee mit einer besonders einfachen Analogie: Wenn Sie schwer krank sind, organisieren Sie keine Abstimmung, um Ihre Behandlung auszuwĂ€hlen. Sie suchen einen Arzt. Jemanden, der ĂŒber das notwendige Wissen, die Erfahrung und die Kompetenz verfĂŒgt.
Warum also annehmen, dass das Regieren einer Stadt anders sein sollte?
Denn es gibt ein weiteres Problem, das vielleicht noch gefÀhrlicher ist: Die Wahrheit ist nicht immer populÀr.
Eine Menge belohnt nicht notwendigerweise denjenigen, der recht hat. Sie kann denjenigen belohnen, der am besten spricht. Denjenigen, der beruhigt. Denjenigen, der verspricht. Denjenigen, der extrem komplexe Probleme in einfache und verlockende Antworten verwandelt.
Und genau in diesem Moment wird die Demokratie anfĂ€llig fĂŒr die Demagogie des Volkes.
Ein hinreichend charismatischer Redner kann mit Angst, Wut, Ego oder Hoffnung spielen. Er kann genau sagen, was die Menschen hören wollen, und jemanden besiegen, der weitaus kompetenter ist, einfach nur weil seine Worte mehr Komfort spenden.
Die PopularitÀt kann dann die Kompetenz ersetzen.
Das GefĂŒhl die Reflexion. Die Ăberredung die Wahrheit.
Und die Geschichte von Sokrates endet mit einer fast perfekten Ironie.
Der Mann, der sein Leben damit verbrachte, Gewissheiten in Frage zu stellen, andere zum Nachdenken anzuregen und die kritische PrĂŒfung unserer eigenen Ăberzeugungen zu verteidigen, wurde selbst in Athen von BĂŒrger-Geschworenen zum Tode verurteilt â nach einem Prozess, der von ihnen entschieden wurde.
Man muss diese athenische Demokratie natĂŒrlich in ihre Epoche einordnen: Sie unterschied sich stark von unseren modernen reprĂ€sentativen Demokratien. Doch der psychologische Mechanismus, den er hinterfragte, wirkt nach wie vor beunruhigend aktuell.
Denn letztlich wirft seine Kritik eine viel unbequemere Frage auf als âIst die Demokratie gut oder schlecht?â
Was wird aus einer Demokratie, wenn das Ăberzeugen wichtiger wird als das Wissen, wenn die Meinung mĂ€chtiger wird als das Wissen, wenn Ideologien wichtiger werden als die RealitĂ€t und wenn das, was wir hören wollen, um uns zu beruhigen, am Ende mehr zĂ€hlt als das, was wahr ist?
https://x.com/LeContempIateur/status/2099015721250431479
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Le Contemplateur (@LeContempIateur) on X
đłïžđïž Socrate avait prĂ©venu que la dĂ©mocratie Ă©tait dangereuse car les foules prĂ©fĂšrent le confort Ă la VĂ©ritĂ©...
Il nâa jamais Ă©crit un seul livre. Pourtant, plus de 2 400 ans plus tard, sa crâŠ
Il nâa jamais Ă©crit un seul livre. Pourtant, plus de 2 400 ans plus tard, sa crâŠ
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1,8 Milliarden Dollar fĂŒr 68 Betten
Florian Warweg, Bundespressekonferenz:
In Weilerbach bei Ramstein entsteht angeblich das gröĂte US-MilitĂ€rkrankenhaus auĂerhalb der USA. Doch die offiziellen Zahlen zu Kosten, Personal, FlĂ€che und Betten passen nicht zusammen. Ich habe daher bei der Bundesregierung, die offiziell Bauherr ist, nachgefragt...ob sie weiĂ, was da tatsĂ€chlich gebaut wird...
https://x.com/FWarweg/status/2098335542576394499
Florian Warweg, Bundespressekonferenz:
In Weilerbach bei Ramstein entsteht angeblich das gröĂte US-MilitĂ€rkrankenhaus auĂerhalb der USA. Doch die offiziellen Zahlen zu Kosten, Personal, FlĂ€che und Betten passen nicht zusammen. Ich habe daher bei der Bundesregierung, die offiziell Bauherr ist, nachgefragt...ob sie weiĂ, was da tatsĂ€chlich gebaut wird...
https://x.com/FWarweg/status/2098335542576394499
BundespraÌsident GloÌoÌckler?
https://x.com/freebirdssing/status/2099084765395636576
google:
Modedesigner Harald Glööckler hat tatsĂ€chlich öffentlich geĂ€uĂert, dass er sich das Amt des BundesprĂ€sidenten gut fĂŒr sich vorstellen könnte. Das im Bild gezeigte Zitat stammt aus einem Interview im Januar 2023, das er am Rande eines CDU-Neujahrsempfangs gab.
Er erklĂ€rte damals gegenĂŒber RTL.de, dass ihm das ReprĂ€sentieren liege und das Amt des Staatsoberhaupts daher eine âschöne Sacheâ wĂ€re. Ernsthafte politische Schritte oder eine offizielle Kandidatur fĂŒr die im FrĂŒhjahr 2027 anstehende BundesprĂ€sidentenwahl folgten darauf jedoch nicht.
https://x.com/freebirdssing/status/2099084765395636576
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Modedesigner Harald Glööckler hat tatsĂ€chlich öffentlich geĂ€uĂert, dass er sich das Amt des BundesprĂ€sidenten gut fĂŒr sich vorstellen könnte. Das im Bild gezeigte Zitat stammt aus einem Interview im Januar 2023, das er am Rande eines CDU-Neujahrsempfangs gab.
Er erklĂ€rte damals gegenĂŒber RTL.de, dass ihm das ReprĂ€sentieren liege und das Amt des Staatsoberhaupts daher eine âschöne Sacheâ wĂ€re. Ernsthafte politische Schritte oder eine offizielle Kandidatur fĂŒr die im FrĂŒhjahr 2027 anstehende BundesprĂ€sidentenwahl folgten darauf jedoch nicht.
Gerd Buurmann:
Ich habe lange geglaubt, dass das System, in dem ich lebe, eines ist, an das ich glauben kann. Aber in den letzten Jahren habe ich viel zu viel Ăbergriffigkeit erlebt. Corona war dabei ganz klar der Hauptauslöser.
Mir wurde verboten, mein Leben so zu fĂŒhren, wie ich es fĂŒhren wollte. Mir wurde verboten, mein Theater zu öffnen. Mir wurde mein Leben verboten. Heute wissen wir, dass manche dieser MaĂnahmen fĂŒr diese Pandemie nicht notwendig waren.
Ich habe gesehen, mit welcher BrutalitĂ€t die Idee von einer besseren, gesĂŒnderen Welt durchgesetzt wurde. Ich habe erlebt, wie brutal diejenigen, die diese MaĂnahmen befĂŒrworteten, mit ihren Kritikern und politischen Gegnern umgingen. Wie stark sie dĂ€monisiert wurden, und zwar auf eine Weise, die mich an sozialistische Diktaturen wie die DDR erinnerte. Menschen wurden zu âRechtenâ erklĂ€rt.
In der DDR wurden Menschen auch zu âRechtsextremistenâ erklĂ€rt und zwar wegen ihrer politischen Haltung. Sie wurden teilweise eingesperrt und gefoltert. Der Verfassungsschutz der DDR erklĂ€rte damals, diese Menschen seien gesichert rechtsextrem. Der Verfassungsschutz hieĂ damals Staatssicherheitsdienst.
Das politische Klima wurde nach Corona immer schlimmer, besonders geschĂŒrt von eben jenen Kreisen, die sich als links, progressiv, aufgeklĂ€rt und solidarisch bezeichnen. Menschen aus Gesellschaft, Kultur und Politik, die ich mag, wurden ermordet, angeschossen oder auf andere Weise Opfer von Gewalt. Von Charlie Kirk ĂŒber Donald Trump bis J.K Rowling. Gefeiert, unterstĂŒtzt, verklĂ€rt und relativiert werden diese Taten wieder von Leuten, die sich als links, aufgeklĂ€rt, progressiv und solidarisch verstehen. Einige davon taten dies im Hosenanzug vor der Kamera des ZDF heute Journals.
Ich erlebe eine unglaubliche Akzeptanz von Gewalt. Ich erlebe eine Verrohung. Ich erlebe Menschen, die kritiklos das Framing einer Behörde ĂŒbernehmen, die dem Innenministerium unterstellt ist und das nur, weil eben diese Behörde nicht mehr Stasi heiĂt, sondern Verfassungsschutz.
Ich glaube, dass ich auch deswegen glÀubiger geworden bin, denn bei Gott weià ich, dass mein Glaube an Gott sich auf eine Instanz richtet, die nicht von dieser Welt ist. Gott ist keine Partei. Gott ist kein Staat. Gott ist kein Verfassungsschutz. Gott ist ein Prinzip, vor dem ich verantwortlich bin und das mir zugleich ermöglicht, damit zu leben, dass andere Menschen sich diesem Prinzip nicht unterwerfen. Religionen werden immer dann gefÀhrlich, wenn sie ihren Gott zur Staatsreligion erklÀrten. Aber dann war letztlich wieder der Staat das Problem.
TatsÀchlich hadere ich gerade mit dem Staat. Und ich hadere mit ihm, weil der Staat per Definition mit Gewalt verbunden ist, und zwar mit echter Gewalt, mit Gewalt, die letztlich durch Waffen abgesichert wird. Der Staat ist bewaffnet, und jede Verordnung, jedes Gesetz wird im Zweifel mit Gewalt durchgesetzt.
Ich habe kein grundsĂ€tzliches Problem mit der Gewalt an sich, ich habe aber ein Problem damit, wenn diese Gewalt nicht mehr als solche erkannt wird. Wenn Menschen sagen, der Staat sei verantwortlich dafĂŒr, dass dies oder das passiert, aber dabei nicht mehr verstehen, dass sie damit sagen: Ich möchte, dass auch Du dazu gezwungen wirst, dein Geld in Form von Steuern und sogar dein Handeln dafĂŒr zu geben, dass der Staat dies und das mit Gewalt durchsetzen kann.
Ich möchte, dass alle erkennen, dass der Satz âDer Staat ist dafĂŒr da, dass das und das passiertâ eigentlich etwas anderes bedeute, nĂ€mlich: Der Staat sagt dir: Ich verlange von dir, dass du dich so und so verhĂ€ltst.
Klar, gewisse Dinge mĂŒssen gemeinschaftlich geregelt werden. Es braucht Regeln, und es braucht einen Staat, der diese Regeln durchsetzt. Aber es bleibt eben immer Gewalt. Ich möchte, dass die Menschen sich diese Gewalt auch im Kleinen bewusst machen. Denn ich habe gesehen, wie schlimm Gewalt eskalieren kann, besonders dann, wenn es um das Allerkleinste geht, nĂ€mlich um Viren.
https://x.com/Buurmann/status/2099072291623546894
Ich habe lange geglaubt, dass das System, in dem ich lebe, eines ist, an das ich glauben kann. Aber in den letzten Jahren habe ich viel zu viel Ăbergriffigkeit erlebt. Corona war dabei ganz klar der Hauptauslöser.
Mir wurde verboten, mein Leben so zu fĂŒhren, wie ich es fĂŒhren wollte. Mir wurde verboten, mein Theater zu öffnen. Mir wurde mein Leben verboten. Heute wissen wir, dass manche dieser MaĂnahmen fĂŒr diese Pandemie nicht notwendig waren.
Ich habe gesehen, mit welcher BrutalitĂ€t die Idee von einer besseren, gesĂŒnderen Welt durchgesetzt wurde. Ich habe erlebt, wie brutal diejenigen, die diese MaĂnahmen befĂŒrworteten, mit ihren Kritikern und politischen Gegnern umgingen. Wie stark sie dĂ€monisiert wurden, und zwar auf eine Weise, die mich an sozialistische Diktaturen wie die DDR erinnerte. Menschen wurden zu âRechtenâ erklĂ€rt.
In der DDR wurden Menschen auch zu âRechtsextremistenâ erklĂ€rt und zwar wegen ihrer politischen Haltung. Sie wurden teilweise eingesperrt und gefoltert. Der Verfassungsschutz der DDR erklĂ€rte damals, diese Menschen seien gesichert rechtsextrem. Der Verfassungsschutz hieĂ damals Staatssicherheitsdienst.
Das politische Klima wurde nach Corona immer schlimmer, besonders geschĂŒrt von eben jenen Kreisen, die sich als links, progressiv, aufgeklĂ€rt und solidarisch bezeichnen. Menschen aus Gesellschaft, Kultur und Politik, die ich mag, wurden ermordet, angeschossen oder auf andere Weise Opfer von Gewalt. Von Charlie Kirk ĂŒber Donald Trump bis J.K Rowling. Gefeiert, unterstĂŒtzt, verklĂ€rt und relativiert werden diese Taten wieder von Leuten, die sich als links, aufgeklĂ€rt, progressiv und solidarisch verstehen. Einige davon taten dies im Hosenanzug vor der Kamera des ZDF heute Journals.
Ich erlebe eine unglaubliche Akzeptanz von Gewalt. Ich erlebe eine Verrohung. Ich erlebe Menschen, die kritiklos das Framing einer Behörde ĂŒbernehmen, die dem Innenministerium unterstellt ist und das nur, weil eben diese Behörde nicht mehr Stasi heiĂt, sondern Verfassungsschutz.
Ich glaube, dass ich auch deswegen glÀubiger geworden bin, denn bei Gott weià ich, dass mein Glaube an Gott sich auf eine Instanz richtet, die nicht von dieser Welt ist. Gott ist keine Partei. Gott ist kein Staat. Gott ist kein Verfassungsschutz. Gott ist ein Prinzip, vor dem ich verantwortlich bin und das mir zugleich ermöglicht, damit zu leben, dass andere Menschen sich diesem Prinzip nicht unterwerfen. Religionen werden immer dann gefÀhrlich, wenn sie ihren Gott zur Staatsreligion erklÀrten. Aber dann war letztlich wieder der Staat das Problem.
TatsÀchlich hadere ich gerade mit dem Staat. Und ich hadere mit ihm, weil der Staat per Definition mit Gewalt verbunden ist, und zwar mit echter Gewalt, mit Gewalt, die letztlich durch Waffen abgesichert wird. Der Staat ist bewaffnet, und jede Verordnung, jedes Gesetz wird im Zweifel mit Gewalt durchgesetzt.
Ich habe kein grundsĂ€tzliches Problem mit der Gewalt an sich, ich habe aber ein Problem damit, wenn diese Gewalt nicht mehr als solche erkannt wird. Wenn Menschen sagen, der Staat sei verantwortlich dafĂŒr, dass dies oder das passiert, aber dabei nicht mehr verstehen, dass sie damit sagen: Ich möchte, dass auch Du dazu gezwungen wirst, dein Geld in Form von Steuern und sogar dein Handeln dafĂŒr zu geben, dass der Staat dies und das mit Gewalt durchsetzen kann.
Ich möchte, dass alle erkennen, dass der Satz âDer Staat ist dafĂŒr da, dass das und das passiertâ eigentlich etwas anderes bedeute, nĂ€mlich: Der Staat sagt dir: Ich verlange von dir, dass du dich so und so verhĂ€ltst.
Klar, gewisse Dinge mĂŒssen gemeinschaftlich geregelt werden. Es braucht Regeln, und es braucht einen Staat, der diese Regeln durchsetzt. Aber es bleibt eben immer Gewalt. Ich möchte, dass die Menschen sich diese Gewalt auch im Kleinen bewusst machen. Denn ich habe gesehen, wie schlimm Gewalt eskalieren kann, besonders dann, wenn es um das Allerkleinste geht, nĂ€mlich um Viren.
https://x.com/Buurmann/status/2099072291623546894
X (formerly Twitter)
Gerd Buurmann (@Buurmann) on X
Ich habe lange geglaubt, dass das System, in dem ich lebe, eines ist, an das ich glauben kann. Aber in den letzten Jahren habe ich viel zu viel Ăbergriffigkeit erlebt. Corona war dabei ganz klar dâŠ
Schlechte Aussichten fĂŒr die Zensur-PlĂ€ne der Landesmedienanstalten
Die Landesmedienanstalten wollen eine GesetzesĂ€nderung, die es ihnen erlaubt, Medien in gesellschaftlich wertvolle âPublic-Value-Medienâ und wertlose Medien einzuteilen. Sie wollen den digitalen Medienplattformen vorschreiben, die BeitrĂ€ge der âwertvollenâ Medien bevorzugt auszuspielen. Die britische Regierung hat ganz Ă€hnliche PlĂ€ne und hat sich mit diesen eine geharnischte Stellungnahme der US-Regierung eingefangen.
Die US-Regierung hat sich an der Konsultation der Ăffentlichkeit beteiligt, die die britische Regierung zu ihren PlĂ€nen durchfĂŒhrte. ZusĂ€tzlich lieĂ sie ihre Stellungnahme von der US-Botschaft in GroĂbritannien veröffentlichen.
Die Stellungnahme hat es in sich. Die US-Regierung schreibt:
Die Opposition der US-Regierung ist von groĂer Bedeutung. Denn es sind im wesentlichen die groĂen sozialen Medienkonzerne der USA, die durch ein solches Gesetz genötigt wĂŒrden, BeitrĂ€ge von nicht als wertvoll lizenzierten Medien und Publizisten zugunsten der amtlich lizenzierten in den Hintergrund zu schieben.
Es laufen derzeit parallel Arbeiten an zwei verschiedenen Gesetzesvorhaben in den USA, die verhindern sollen, dass US-Behörden und Gerichte auslĂ€ndischen Behörden dabei helfen, Vorschriften durchzusetzen, die zensorischen Charakter gegenĂŒber BeitrĂ€gen haben, die in den USA durch den ersten Verfassungszusatz der Redefreiheit geschĂŒtzt sind. Sie heiĂen HOMEFRONT Act und GRANITE Act.
Sollten die Landesmedienanstalten bei der Bundesregierung Gehör finden, wĂŒrden deutsche GesetzesplĂ€ne in Richtung Bevorzugung âwertvollerâ Medien auf den gleichen Widerstand der USA-Regierung stoĂen. Allerdings gibt es Grund zur Hoffnung, dass die Regierungsparteien nach ihrem Wahldebakel in Sachsen-Anhalt den Schuss endlich gehört haben und es nicht mehr wagen werden, der Ăffentlichkeit ein derart zensorisches Gesetzesmachwerk vorzulegen.
https://norberthaering.de/propaganda-zensur/usgov-zu-public-value/
Die Landesmedienanstalten wollen eine GesetzesĂ€nderung, die es ihnen erlaubt, Medien in gesellschaftlich wertvolle âPublic-Value-Medienâ und wertlose Medien einzuteilen. Sie wollen den digitalen Medienplattformen vorschreiben, die BeitrĂ€ge der âwertvollenâ Medien bevorzugt auszuspielen. Die britische Regierung hat ganz Ă€hnliche PlĂ€ne und hat sich mit diesen eine geharnischte Stellungnahme der US-Regierung eingefangen.
Die US-Regierung hat sich an der Konsultation der Ăffentlichkeit beteiligt, die die britische Regierung zu ihren PlĂ€nen durchfĂŒhrte. ZusĂ€tzlich lieĂ sie ihre Stellungnahme von der US-Botschaft in GroĂbritannien veröffentlichen.
Die Stellungnahme hat es in sich. Die US-Regierung schreibt:
âEin Rahmenwerk, das Regierungen die Möglichkeit gibt, Einfluss darauf zu nehmen, welche Quellen bevorzugt sichtbar gemacht werden, birgt die Gefahr, zu einem Mechanismus fĂŒr meinungsbezogene Zensur zu werden. Ein solcher Rahmen birgt zudem die Gefahr, dass unabhĂ€ngige Journalisten, denen die von der Regierung als âvertrauenswĂŒrdigâ erachteten Referenzen fehlen, an AttraktivitĂ€t fĂŒr das Publikum verlieren oder ihre Reichweite verringert wird, was letztlich eine SchwĂ€chung unabhĂ€ngiger Journalisten zur Folge hĂ€tte. (âŠ) Wir bitten das Vereinigte Königreich um Klarstellung, wie genau die âVertrauenswĂŒrdigkeitâ oder LegitimitĂ€t einer Medienorganisation im Rahmen der vorgeschlagenen PlĂ€ne bestimmt werden soll und durch wen.
Sollte GroĂbritannien Plattformen dazu verpflichten, von der Regierung bevorzugte Medien in algorithmischen Feeds stĂ€rker zu gewichten, wĂŒrde sich dies auf die Reichweite von der Regierung unliebsamen Rednern oder Medienquellen kaum anders auswirken als eine vollstĂ€ndige Entfernung. Die US-Regierung wĂŒrde eine solche MaĂnahme wahrscheinlich als Erleichterung der Zensur betrachten.
DarĂŒber hinaus könnte ein solches Mandat einen PrĂ€zedenzfall schaffen, auf den sich autoritĂ€re Regime berufen könnten, um eine stĂ€rkere Kontrolle ĂŒber Online-Inhalte zu rechtfertigen.â
Die Opposition der US-Regierung ist von groĂer Bedeutung. Denn es sind im wesentlichen die groĂen sozialen Medienkonzerne der USA, die durch ein solches Gesetz genötigt wĂŒrden, BeitrĂ€ge von nicht als wertvoll lizenzierten Medien und Publizisten zugunsten der amtlich lizenzierten in den Hintergrund zu schieben.
Es laufen derzeit parallel Arbeiten an zwei verschiedenen Gesetzesvorhaben in den USA, die verhindern sollen, dass US-Behörden und Gerichte auslĂ€ndischen Behörden dabei helfen, Vorschriften durchzusetzen, die zensorischen Charakter gegenĂŒber BeitrĂ€gen haben, die in den USA durch den ersten Verfassungszusatz der Redefreiheit geschĂŒtzt sind. Sie heiĂen HOMEFRONT Act und GRANITE Act.
Sollten die Landesmedienanstalten bei der Bundesregierung Gehör finden, wĂŒrden deutsche GesetzesplĂ€ne in Richtung Bevorzugung âwertvollerâ Medien auf den gleichen Widerstand der USA-Regierung stoĂen. Allerdings gibt es Grund zur Hoffnung, dass die Regierungsparteien nach ihrem Wahldebakel in Sachsen-Anhalt den Schuss endlich gehört haben und es nicht mehr wagen werden, der Ăffentlichkeit ein derart zensorisches Gesetzesmachwerk vorzulegen.
https://norberthaering.de/propaganda-zensur/usgov-zu-public-value/
norberthaering.de
Schlechte Aussichten fĂŒr die Zensur-PlĂ€ne der Landesmedienanstalten â Geld und mehr
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Berlin â Hauptstadt der neuen Technokriege? IMI-Studie untersucht dramatischen Wandel
WĂ€hrend russlandbezogene Kulturinstitute in Berlin schlieĂen, schieĂen in der Stadt Standorte mit militĂ€rischem Bezug wie Pilze aus dem Boden. Oft in direkter Nachbarschaft zu den Orten, wo friedensbewegte BĂŒrger im Osten der Stadt ihre letzte verbliebene BegegnungsstĂ€tte haben, etwa im Theater Ost in Berlin-Adlershof. Auch diese StĂ€tte ist von SchlieĂung gefĂ€hrdet â wegen eines angeblichen Erbbaustreits. Direkt nebenan befindet sich der Technologiepark Adlershof, eine der wichtigsten HeimstĂ€tten der sogenannten Defence Tech, die die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche erst vor Kurzem zur wichtigsten Triebfeder der deutschen Wirtschaft auserkoren hat.
Im Dezember 2025 hatte der Berliner Senat angekĂŒndigt, die Stadt zur europĂ€ischen Metropole fĂŒr Defence Tech umbauen zu wollen. Damit wird beabsichtigt, an das bestehende Ăkosystem aus Startups, Risikokapital und Technologieparks anzuknĂŒpfen und dieses auf Technologien der KriegsfĂŒhrung neu auszurichten. Dabei sollen kĂŒnftig auch Wissenschaft, UniversitĂ€ten und die Bundeswehr selbst enger eingebunden werden. Dazu hat der Politikwissenschaftler und Friedensaktivist Chris HĂŒppmeier eine Studie unter dem Titel "Berlin â Stadt des Krieges? TriebkrĂ€fte des Krieges in der Hauptstadt des Startups" veröffentlicht (auf der Webseite der Informationsstelle MilitĂ€risierung e.V. frei zugĂ€nglich).
IMI/Chris HĂŒppmeier Damit ist ein Dokument entstanden, das anhand mehrerer besonders krasser Beispiele beschreibt, wie zahlreiche Akteure und Strukturen diesen Umbau bereits seit Jahren vorangetrieben haben â mit dem Ziel, "aus den mit Milliarden Steuergeldern und Staatsschulden gespeisten RĂŒstungstöpfen" private Profite zu generieren.
Im Mittelpunkt der Studie stehen vier rĂ€umliche Cluster, an denen die wuchernden Netzwerke aus Kapital, Know-how und politischem Einfluss dargestellt werden: Tegel TXL, Marienpark, Technologiepark Adlershof und der (erst in Planung befindliche) European Space Hub. ErgĂ€nzt wird dies durch die beispielhafte Darstellung einiger Startups und dahinterstehender Biografien. Der Autor nennt zentrale Investoren und Fonds. Neben den eher neuen Strukturen des Risikokapitals trifft man hier jedoch auch auf altbekannte Namen wie Telekom, Porsche SE und MĂŒnchener RĂŒck.
Berlin wird zum Pilgerort der Technokrieger, die bei und mit ukrainischen #Asow-Faschisten das effektivste Töten lernen. Wie die đ©đȘ Hauptstadt in die Hauptstadt moderner Kriege verwandelt, zeigt Chris Hippmeier in seiner IMI-Studie. https://t.co/BCyCKykuWF #Helsing #Quantum pic.twitter.com/Lf7y5o32LJ
â Wlad Sankin (@wladsan) September 13, 2026
Dabei gehen deutsche Unternehmer Allianzen mit dem ukrainischen MilitĂ€r und Big Tech aus den USA ein und holen den Ukraine-Krieg direkt in die Hauptstadt. So fand im frĂŒheren Hangar des stillgelegten Flughafens Tegel im Juni die Fachmesse New Age Defence statt. Als EhrengĂ€ste nahmen daran mehrere fĂŒhrende faschistische Asow-Drohnenkrieger teil. Auf dem sogenannten Welt-Sicherheitsgipfel in Berlin (RT DE berichtete) waren auch die Ukrainer zahlreich vertreten, darunter der damalige Verteidigungsminister Michail Fjodorow. Auch RĂŒstungslobbysten aus der Politik wie Maria Agnes Strack-Zimmermann, fĂŒhrende deutsche Medienmanager aus dem Springer-Verlag sowie Palantir-Chef Alex Karp waren zum "Netzwerken" dabei.
WĂ€hrend russlandbezogene Kulturinstitute in Berlin schlieĂen, schieĂen in der Stadt Standorte mit militĂ€rischem Bezug wie Pilze aus dem Boden. Oft in direkter Nachbarschaft zu den Orten, wo friedensbewegte BĂŒrger im Osten der Stadt ihre letzte verbliebene BegegnungsstĂ€tte haben, etwa im Theater Ost in Berlin-Adlershof. Auch diese StĂ€tte ist von SchlieĂung gefĂ€hrdet â wegen eines angeblichen Erbbaustreits. Direkt nebenan befindet sich der Technologiepark Adlershof, eine der wichtigsten HeimstĂ€tten der sogenannten Defence Tech, die die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche erst vor Kurzem zur wichtigsten Triebfeder der deutschen Wirtschaft auserkoren hat.
Im Dezember 2025 hatte der Berliner Senat angekĂŒndigt, die Stadt zur europĂ€ischen Metropole fĂŒr Defence Tech umbauen zu wollen. Damit wird beabsichtigt, an das bestehende Ăkosystem aus Startups, Risikokapital und Technologieparks anzuknĂŒpfen und dieses auf Technologien der KriegsfĂŒhrung neu auszurichten. Dabei sollen kĂŒnftig auch Wissenschaft, UniversitĂ€ten und die Bundeswehr selbst enger eingebunden werden. Dazu hat der Politikwissenschaftler und Friedensaktivist Chris HĂŒppmeier eine Studie unter dem Titel "Berlin â Stadt des Krieges? TriebkrĂ€fte des Krieges in der Hauptstadt des Startups" veröffentlicht (auf der Webseite der Informationsstelle MilitĂ€risierung e.V. frei zugĂ€nglich).
IMI/Chris HĂŒppmeier Damit ist ein Dokument entstanden, das anhand mehrerer besonders krasser Beispiele beschreibt, wie zahlreiche Akteure und Strukturen diesen Umbau bereits seit Jahren vorangetrieben haben â mit dem Ziel, "aus den mit Milliarden Steuergeldern und Staatsschulden gespeisten RĂŒstungstöpfen" private Profite zu generieren.
Im Mittelpunkt der Studie stehen vier rĂ€umliche Cluster, an denen die wuchernden Netzwerke aus Kapital, Know-how und politischem Einfluss dargestellt werden: Tegel TXL, Marienpark, Technologiepark Adlershof und der (erst in Planung befindliche) European Space Hub. ErgĂ€nzt wird dies durch die beispielhafte Darstellung einiger Startups und dahinterstehender Biografien. Der Autor nennt zentrale Investoren und Fonds. Neben den eher neuen Strukturen des Risikokapitals trifft man hier jedoch auch auf altbekannte Namen wie Telekom, Porsche SE und MĂŒnchener RĂŒck.
Berlin wird zum Pilgerort der Technokrieger, die bei und mit ukrainischen #Asow-Faschisten das effektivste Töten lernen. Wie die đ©đȘ Hauptstadt in die Hauptstadt moderner Kriege verwandelt, zeigt Chris Hippmeier in seiner IMI-Studie. https://t.co/BCyCKykuWF #Helsing #Quantum pic.twitter.com/Lf7y5o32LJ
â Wlad Sankin (@wladsan) September 13, 2026
Dabei gehen deutsche Unternehmer Allianzen mit dem ukrainischen MilitĂ€r und Big Tech aus den USA ein und holen den Ukraine-Krieg direkt in die Hauptstadt. So fand im frĂŒheren Hangar des stillgelegten Flughafens Tegel im Juni die Fachmesse New Age Defence statt. Als EhrengĂ€ste nahmen daran mehrere fĂŒhrende faschistische Asow-Drohnenkrieger teil. Auf dem sogenannten Welt-Sicherheitsgipfel in Berlin (RT DE berichtete) waren auch die Ukrainer zahlreich vertreten, darunter der damalige Verteidigungsminister Michail Fjodorow. Auch RĂŒstungslobbysten aus der Politik wie Maria Agnes Strack-Zimmermann, fĂŒhrende deutsche Medienmanager aus dem Springer-Verlag sowie Palantir-Chef Alex Karp waren zum "Netzwerken" dabei.
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Das Interesse an der Ukraine liegt auf der Hand: Hier werden die modernsten KIâgestĂŒtzten Drohnentechnologien unmittelbar in einer Kampfsituation getestet. HĂŒppmeier weist in seiner Studie immer wieder auf die Opfer dieser Politik hin â sowohl in den Kriegen in der Ukraine und Westasien, wo diese Technologien erprobt und eingesetzt werden, als auch in Berlin selbst. Letzteres gelingt insbesondere durch den einleitenden RĂŒckblick auf das Berlin der 2010er Jahre, den damaligen Hype um die "New Economy" und den "radikalen Ausverkauf", der sie zur "europĂ€ischen Startup-Hauptstadt" machen sollte, tatsĂ€chlich aber die VernachlĂ€ssigung der öffentlichen Infrastruktur, die Verarmung und Spaltung der Bevölkerung nur vertiefte.
Am Beispiel des "Berliner BĂŒndnisses gegen Waffenproduktion" geht der Autor auch auf den wachsenden Widerstand gegen diese PlĂ€ne ein. In seinem Fazit hofft HĂŒppmeier auf "eine starke, weil geeinte Friedensbewegung â in den Betrieben und Gewerkschaften, in Kommunen und in den Kiezen, in Schulen und UniversitĂ€ten und gemeinsam auf der StraĂe". Die Studie kann ĂŒber die Informationsstelle Militarisierung bezogen oder kostenlos von der Internetseite heruntergeladen werden.
Mehr zum Thema - Oberstleutnant a. D. zur Frage: Kann Deutschland einen Krieg ĂŒberhaupt ĂŒberleben?
https://de.rt.com/inland/291551-berlin-hauptstadt-neuen-technokriege-imi/
Am Beispiel des "Berliner BĂŒndnisses gegen Waffenproduktion" geht der Autor auch auf den wachsenden Widerstand gegen diese PlĂ€ne ein. In seinem Fazit hofft HĂŒppmeier auf "eine starke, weil geeinte Friedensbewegung â in den Betrieben und Gewerkschaften, in Kommunen und in den Kiezen, in Schulen und UniversitĂ€ten und gemeinsam auf der StraĂe". Die Studie kann ĂŒber die Informationsstelle Militarisierung bezogen oder kostenlos von der Internetseite heruntergeladen werden.
Mehr zum Thema - Oberstleutnant a. D. zur Frage: Kann Deutschland einen Krieg ĂŒberhaupt ĂŒberleben?
https://de.rt.com/inland/291551-berlin-hauptstadt-neuen-technokriege-imi/
RT DE
Berlin â Hauptstadt der neuen Technokriege? IMI-Studie untersucht dramatischen Wandel
Der Ausverkauf der Hauptstadt durch internationale Vermögensverwaltungen und Risikokapital-Fonds zeigt nun seine grĂ€ssliche Kehrseite: Berlin wird zum Pilgerort der "innovativen" Techunternehmen, die in der Ukraine das effektivste Töten per Joystick ĂŒben.
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Kommunalwahl in Niedersachsen bringt Verdreifachung der AfD-Stimmen
Kommunalwahlen gelten als Personenwahlen, das heiĂt: Der WĂ€hler wĂ€hlt oft Persönlichkeiten vor Ort in kommunale Ămter, ohne dass die Parteizugehörigkeit eine groĂe Rolle spielt. Der Wunsch, die Regierung in Berlin abzustrafen, wiegt fĂŒr gewöhnlich auf kommunaler Ebene weniger schwer. Dennoch stand die niedersĂ€chsische Kommunalwahl, die am gestrigen Sonntag eine Woche nach der verheerenden CDU-Wahlniederlage in Sachsen-Anhalt stattfand, unter verschĂ€rfter bundespolitischer Beobachtung.
Rund 6,3 Millionen WĂ€hler waren gestern in Niedersachsen aufgerufen, bei der Kommunalwahl ihre Stimme abzugeben. Ein Wahlerdbeben wie in Sachsen-Anhalt war nach der AuszĂ€hlung der Stimmen am Abend nicht zu verzeichnen. Die CDU blieb â wie im Jahr 2021 â beim landesweiten Gesamtergebnis der Kreistagsstimmen Wahlsieger. Eigentlicher Wahlsieger wurde auf Kreisebene die AfD, die ihre Stimmenzahl verdreifachen konnte.
Nach dem vorlĂ€ufigen Ergebnis erzielte die CDU bei den Kreistagswahlen 27,2 Prozent der Stimmen. Im Jahr 2021 waren es noch 31,7 Prozent. ZweitstĂ€rkste Kraft blieb die SPD mit 24,6 Prozent. Auch die Sozialdemokraten mussten Verluste hinnehmen. 2021 hatten ihnen noch 30 Prozent der WĂ€hler ihre Stimme gegeben. Auf dem dritten Platz kommt die AfD mit 15,9 Prozent. Vor fĂŒnf Jahren hatten nur 4,6 Prozent der niedersĂ€chsischen WĂ€hler der Alternative fĂŒr Deutschland auf Kreisebene geschenkt.
Die GrĂŒnen folgen auf Platz vier mit 14,1 Prozent. Ihre Verluste sind vergleichsweise gering: 2021 hatten sie noch 15,9 Prozent erreicht. Die Linken steigerten ihr Ergebnis von 2,8 auf 6 Prozent. Die FDP hatte dagegen einen Absturz von 6,5 auf 3,7 Prozent zu verzeichnen.
Der AfD-Erfolg ist dabei weitgehend auf die Gemeinderats- und Kreistagswahlen beschrĂ€nkt. So wurde die AfD bei der Stadtratswahl in Salzgitter mit 27,4 Prozent stĂ€rkste Kraft. Bei den BĂŒrgermeister- und Landratswahlen war die AfD weit weniger erfolgreich. Dort setzten sich die Bewerber der etablierten Parteien durch. So kam in der VW-Stadt Wolfsburg der CDU-Kandidat fĂŒr das Amt des OberbĂŒrgermeisters mit 50,1 Prozent auf die absolute Mehrheit.
In Salzgitter jedoch verpasste der langjĂ€hrige CDU-OberbĂŒrgermeister Frank Klingebiel die absolute Mehrheit. Er muss nun bei einer Stichwahl am 27. September gegen seine AfD-Konkurrentin Patricia Mair antreten. In der Landeshauptstadt Hannover dagegen kommt es in zwei Wochen zu einer Stichwahl zwischen Amtsinhaber Belit Onay von den GrĂŒnen und seinem bisherigen Stellvertreter Axel von der Ohe von der SPD.
Sorgen bereiten muss der CDU vor allem der Stimmenverlust in ihren "schwarzen", einst klerikal geprÀgten Hochburgen. So erzielte die CDU bei der Kreistagswahl im Emsland zwar weiterhin mit 49,2 Prozent die Stimmenmehrheit. 2021 waren es allerdings noch 54,3 Prozent. Die emslÀndische AfD steigerte dagegen ihr Ergebnis von 3,2 auf 13,8 Prozent. Im ebenfalls "schwarzen" Landkreis Vechta erhielten die Christdemokraten 47,91 Prozent der Stimmen, die AfD 12,82 Prozent. Im Jahr 2021 erzielte die CDU einen Stimmenanteil von 54,95 Prozent, wÀhrend die AfD einen Anteil von 4,19 Prozent erreichte.
Der Wahlkampf war geprÀgt vom Wahl-Ausschluss von AfD-Landrats-Kandidaten wegen des Verdachts auf Verfassungsfeindlichkeit. So durfte der AfD-Kandidat im Landkreis Friesland, der Bundestagsabgeordnete Martin Sichert, dort nicht antreten.
Derweil kommt noch ein weiteres Problem auf die AfD zu: An manchen Orten hat sie mehr Stimmen erhalten als sie Bewerber aufstellen konnte. So zum Beispiel in der Gemeinde Oyten im Landkreis Verden, wo sie 17,35 Prozent erreichte, aber nur drei Kandidaten auf der Liste hat. Zwei Sitze im Gemeinderat werden deshalb wohl frei bleiben.
Kommunalwahlen gelten als Personenwahlen, das heiĂt: Der WĂ€hler wĂ€hlt oft Persönlichkeiten vor Ort in kommunale Ămter, ohne dass die Parteizugehörigkeit eine groĂe Rolle spielt. Der Wunsch, die Regierung in Berlin abzustrafen, wiegt fĂŒr gewöhnlich auf kommunaler Ebene weniger schwer. Dennoch stand die niedersĂ€chsische Kommunalwahl, die am gestrigen Sonntag eine Woche nach der verheerenden CDU-Wahlniederlage in Sachsen-Anhalt stattfand, unter verschĂ€rfter bundespolitischer Beobachtung.
Rund 6,3 Millionen WĂ€hler waren gestern in Niedersachsen aufgerufen, bei der Kommunalwahl ihre Stimme abzugeben. Ein Wahlerdbeben wie in Sachsen-Anhalt war nach der AuszĂ€hlung der Stimmen am Abend nicht zu verzeichnen. Die CDU blieb â wie im Jahr 2021 â beim landesweiten Gesamtergebnis der Kreistagsstimmen Wahlsieger. Eigentlicher Wahlsieger wurde auf Kreisebene die AfD, die ihre Stimmenzahl verdreifachen konnte.
Nach dem vorlĂ€ufigen Ergebnis erzielte die CDU bei den Kreistagswahlen 27,2 Prozent der Stimmen. Im Jahr 2021 waren es noch 31,7 Prozent. ZweitstĂ€rkste Kraft blieb die SPD mit 24,6 Prozent. Auch die Sozialdemokraten mussten Verluste hinnehmen. 2021 hatten ihnen noch 30 Prozent der WĂ€hler ihre Stimme gegeben. Auf dem dritten Platz kommt die AfD mit 15,9 Prozent. Vor fĂŒnf Jahren hatten nur 4,6 Prozent der niedersĂ€chsischen WĂ€hler der Alternative fĂŒr Deutschland auf Kreisebene geschenkt.
Die GrĂŒnen folgen auf Platz vier mit 14,1 Prozent. Ihre Verluste sind vergleichsweise gering: 2021 hatten sie noch 15,9 Prozent erreicht. Die Linken steigerten ihr Ergebnis von 2,8 auf 6 Prozent. Die FDP hatte dagegen einen Absturz von 6,5 auf 3,7 Prozent zu verzeichnen.
Der AfD-Erfolg ist dabei weitgehend auf die Gemeinderats- und Kreistagswahlen beschrĂ€nkt. So wurde die AfD bei der Stadtratswahl in Salzgitter mit 27,4 Prozent stĂ€rkste Kraft. Bei den BĂŒrgermeister- und Landratswahlen war die AfD weit weniger erfolgreich. Dort setzten sich die Bewerber der etablierten Parteien durch. So kam in der VW-Stadt Wolfsburg der CDU-Kandidat fĂŒr das Amt des OberbĂŒrgermeisters mit 50,1 Prozent auf die absolute Mehrheit.
In Salzgitter jedoch verpasste der langjĂ€hrige CDU-OberbĂŒrgermeister Frank Klingebiel die absolute Mehrheit. Er muss nun bei einer Stichwahl am 27. September gegen seine AfD-Konkurrentin Patricia Mair antreten. In der Landeshauptstadt Hannover dagegen kommt es in zwei Wochen zu einer Stichwahl zwischen Amtsinhaber Belit Onay von den GrĂŒnen und seinem bisherigen Stellvertreter Axel von der Ohe von der SPD.
Sorgen bereiten muss der CDU vor allem der Stimmenverlust in ihren "schwarzen", einst klerikal geprÀgten Hochburgen. So erzielte die CDU bei der Kreistagswahl im Emsland zwar weiterhin mit 49,2 Prozent die Stimmenmehrheit. 2021 waren es allerdings noch 54,3 Prozent. Die emslÀndische AfD steigerte dagegen ihr Ergebnis von 3,2 auf 13,8 Prozent. Im ebenfalls "schwarzen" Landkreis Vechta erhielten die Christdemokraten 47,91 Prozent der Stimmen, die AfD 12,82 Prozent. Im Jahr 2021 erzielte die CDU einen Stimmenanteil von 54,95 Prozent, wÀhrend die AfD einen Anteil von 4,19 Prozent erreichte.
Der Wahlkampf war geprÀgt vom Wahl-Ausschluss von AfD-Landrats-Kandidaten wegen des Verdachts auf Verfassungsfeindlichkeit. So durfte der AfD-Kandidat im Landkreis Friesland, der Bundestagsabgeordnete Martin Sichert, dort nicht antreten.
Derweil kommt noch ein weiteres Problem auf die AfD zu: An manchen Orten hat sie mehr Stimmen erhalten als sie Bewerber aufstellen konnte. So zum Beispiel in der Gemeinde Oyten im Landkreis Verden, wo sie 17,35 Prozent erreichte, aber nur drei Kandidaten auf der Liste hat. Zwei Sitze im Gemeinderat werden deshalb wohl frei bleiben.
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Die Gesamtwahlbeteiligung war mit 64,6 Prozent im Vergleich zu den 57 Prozent im Jahr 2021 recht hoch. Ob es daran lag, dass die niedersÀchsische LandtagsprÀsidentin Hanna Naber in einem bizarren Video die Generation Z mit "Hallo, ihr MÀuse!" zur Wahlteilnahme aufrief? Mit bewusst gewÀhlter Jugendsprache drohte die SPD-Politikerin, bei der Kommunalwahl 2026 nicht wÀhlen zu gehen, gebe "ordentlich Minusaura". Die Teilnahme an den Wahlen sei "Peak Demokratie". Das wollten sich die niedersÀchsischen WÀhler wohl nicht zweimal sagen lassen.
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RT DE
Kommunalwahl in Niedersachsen bringt Verdreifachung der AfD-Stimmen
Die Niedersachsen haben am Sonntag ihre BĂŒrgermeister, LandrĂ€te, Kreistage und StadtrĂ€te fĂŒr die kommenden fĂŒnf Jahre gewĂ€hlt. StĂ€rkste Kraft wurde landesweit die CDU, die allerdings Stimmenverluste hinnehmen musste. Die AfD konnte ihre WĂ€hlerstimmen verdreifachen.