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Berlin – Hauptstadt der neuen Technokriege? IMI-Studie untersucht dramatischen Wandel
Während russlandbezogene Kulturinstitute in Berlin schließen, schießen in der Stadt Standorte mit militärischem Bezug wie Pilze aus dem Boden. Oft in direkter Nachbarschaft zu den Orten, wo friedensbewegte Bürger im Osten der Stadt ihre letzte verbliebene Begegnungsstätte haben, etwa im Theater Ost in Berlin-Adlershof. Auch diese Stätte ist von Schließung gefährdet – wegen eines angeblichen Erbbaustreits. Direkt nebenan befindet sich der Technologiepark Adlershof, eine der wichtigsten Heimstätten der sogenannten Defence Tech, die die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche erst vor Kurzem zur wichtigsten Triebfeder der deutschen Wirtschaft auserkoren hat.
Im Dezember 2025 hatte der Berliner Senat angekündigt, die Stadt zur europäischen Metropole für Defence Tech umbauen zu wollen. Damit wird beabsichtigt, an das bestehende Ökosystem aus Startups, Risikokapital und Technologieparks anzuknüpfen und dieses auf Technologien der Kriegsführung neu auszurichten. Dabei sollen künftig auch Wissenschaft, Universitäten und die Bundeswehr selbst enger eingebunden werden. Dazu hat der Politikwissenschaftler und Friedensaktivist Chris Hüppmeier eine Studie unter dem Titel "Berlin – Stadt des Krieges? Triebkräfte des Krieges in der Hauptstadt des Startups" veröffentlicht (auf der Webseite der Informationsstelle Militärisierung e.V. frei zugänglich).
IMI/Chris Hüppmeier Damit ist ein Dokument entstanden, das anhand mehrerer besonders krasser Beispiele beschreibt, wie zahlreiche Akteure und Strukturen diesen Umbau bereits seit Jahren vorangetrieben haben – mit dem Ziel, "aus den mit Milliarden Steuergeldern und Staatsschulden gespeisten Rüstungstöpfen" private Profite zu generieren.
Im Mittelpunkt der Studie stehen vier räumliche Cluster, an denen die wuchernden Netzwerke aus Kapital, Know-how und politischem Einfluss dargestellt werden: Tegel TXL, Marienpark, Technologiepark Adlershof und der (erst in Planung befindliche) European Space Hub. Ergänzt wird dies durch die beispielhafte Darstellung einiger Startups und dahinterstehender Biografien. Der Autor nennt zentrale Investoren und Fonds. Neben den eher neuen Strukturen des Risikokapitals trifft man hier jedoch auch auf altbekannte Namen wie Telekom, Porsche SE und Münchener Rück.
Berlin wird zum Pilgerort der Technokrieger, die bei und mit ukrainischen #Asow-Faschisten das effektivste Töten lernen. Wie die 🇩🇪 Hauptstadt in die Hauptstadt moderner Kriege verwandelt, zeigt Chris Hippmeier in seiner IMI-Studie. https://t.co/BCyCKykuWF #Helsing #Quantum pic.twitter.com/Lf7y5o32LJ
— Wlad Sankin (@wladsan) September 13, 2026
Dabei gehen deutsche Unternehmer Allianzen mit dem ukrainischen Militär und Big Tech aus den USA ein und holen den Ukraine-Krieg direkt in die Hauptstadt. So fand im früheren Hangar des stillgelegten Flughafens Tegel im Juni die Fachmesse New Age Defence statt. Als Ehrengäste nahmen daran mehrere führende faschistische Asow-Drohnenkrieger teil. Auf dem sogenannten Welt-Sicherheitsgipfel in Berlin (RT DE berichtete) waren auch die Ukrainer zahlreich vertreten, darunter der damalige Verteidigungsminister Michail Fjodorow. Auch Rüstungslobbysten aus der Politik wie Maria Agnes Strack-Zimmermann, führende deutsche Medienmanager aus dem Springer-Verlag sowie Palantir-Chef Alex Karp waren zum "Netzwerken" dabei.
Während russlandbezogene Kulturinstitute in Berlin schließen, schießen in der Stadt Standorte mit militärischem Bezug wie Pilze aus dem Boden. Oft in direkter Nachbarschaft zu den Orten, wo friedensbewegte Bürger im Osten der Stadt ihre letzte verbliebene Begegnungsstätte haben, etwa im Theater Ost in Berlin-Adlershof. Auch diese Stätte ist von Schließung gefährdet – wegen eines angeblichen Erbbaustreits. Direkt nebenan befindet sich der Technologiepark Adlershof, eine der wichtigsten Heimstätten der sogenannten Defence Tech, die die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche erst vor Kurzem zur wichtigsten Triebfeder der deutschen Wirtschaft auserkoren hat.
Im Dezember 2025 hatte der Berliner Senat angekündigt, die Stadt zur europäischen Metropole für Defence Tech umbauen zu wollen. Damit wird beabsichtigt, an das bestehende Ökosystem aus Startups, Risikokapital und Technologieparks anzuknüpfen und dieses auf Technologien der Kriegsführung neu auszurichten. Dabei sollen künftig auch Wissenschaft, Universitäten und die Bundeswehr selbst enger eingebunden werden. Dazu hat der Politikwissenschaftler und Friedensaktivist Chris Hüppmeier eine Studie unter dem Titel "Berlin – Stadt des Krieges? Triebkräfte des Krieges in der Hauptstadt des Startups" veröffentlicht (auf der Webseite der Informationsstelle Militärisierung e.V. frei zugänglich).
IMI/Chris Hüppmeier Damit ist ein Dokument entstanden, das anhand mehrerer besonders krasser Beispiele beschreibt, wie zahlreiche Akteure und Strukturen diesen Umbau bereits seit Jahren vorangetrieben haben – mit dem Ziel, "aus den mit Milliarden Steuergeldern und Staatsschulden gespeisten Rüstungstöpfen" private Profite zu generieren.
Im Mittelpunkt der Studie stehen vier räumliche Cluster, an denen die wuchernden Netzwerke aus Kapital, Know-how und politischem Einfluss dargestellt werden: Tegel TXL, Marienpark, Technologiepark Adlershof und der (erst in Planung befindliche) European Space Hub. Ergänzt wird dies durch die beispielhafte Darstellung einiger Startups und dahinterstehender Biografien. Der Autor nennt zentrale Investoren und Fonds. Neben den eher neuen Strukturen des Risikokapitals trifft man hier jedoch auch auf altbekannte Namen wie Telekom, Porsche SE und Münchener Rück.
Berlin wird zum Pilgerort der Technokrieger, die bei und mit ukrainischen #Asow-Faschisten das effektivste Töten lernen. Wie die 🇩🇪 Hauptstadt in die Hauptstadt moderner Kriege verwandelt, zeigt Chris Hippmeier in seiner IMI-Studie. https://t.co/BCyCKykuWF #Helsing #Quantum pic.twitter.com/Lf7y5o32LJ
— Wlad Sankin (@wladsan) September 13, 2026
Dabei gehen deutsche Unternehmer Allianzen mit dem ukrainischen Militär und Big Tech aus den USA ein und holen den Ukraine-Krieg direkt in die Hauptstadt. So fand im früheren Hangar des stillgelegten Flughafens Tegel im Juni die Fachmesse New Age Defence statt. Als Ehrengäste nahmen daran mehrere führende faschistische Asow-Drohnenkrieger teil. Auf dem sogenannten Welt-Sicherheitsgipfel in Berlin (RT DE berichtete) waren auch die Ukrainer zahlreich vertreten, darunter der damalige Verteidigungsminister Michail Fjodorow. Auch Rüstungslobbysten aus der Politik wie Maria Agnes Strack-Zimmermann, führende deutsche Medienmanager aus dem Springer-Verlag sowie Palantir-Chef Alex Karp waren zum "Netzwerken" dabei.