Forwarded from Natur - Gemüse - Kräuter
Wenn sich der Sommer langsam verabschiedet und die ersten kühlen Tage kommen, leuchten an unseren Wildrosen überall diese kleinen roten Früchte - die Hagebutten.
Schon unsere Vorfahren wussten diese kleinen Herbstfrüchte zu schätzen. Besonders die Hundsrose (Rosa canina) schenkt uns reichlich Hagebutten, die nicht nur wunderschön aussehen, sondern auch einiges zu bieten haben.
In der alten Volksheilkunde wurde die Hagebutte gerne für die kalte Jahreszeit gesammelt und verarbeitet.
in Verbindung gebracht.
Hier wird es richtig spannend, denn aus den kleinen roten Früchten lässt sich allerhand herstellen:
Gerade das Hagebutten-Oxymel passt wunderbar zu unserer Essigwoche: Honig und Essig werden miteinander verbunden und die zerkleinerten Hagebutten dürfen darin einige Zeit ziehen. So entsteht ein fruchtig-säuerlicher Sauerhonig, den man später pur, mit Wasser verdünnt oder auch in der Küche für Dressings verwenden kann.
Die Früchte werden meist im Spätsommer und Herbst gesammelt. Schön rot und fest sollten sie sein. Nach den ersten Frösten werden sie weicher und süßer, allerdings kann der Vitamin-C-Gehalt mit zunehmender Reife, Lagerung und Verarbeitung abnehmen.
Die kleinen Härchen und Kerne im Inneren der Hagebutte gehören nicht einfach mit in Mus oder Mark. Die feinen Härchen können unangenehm reizen und jucken. Deshalb werden Hagebutten für viele Zubereitungen sorgfältig entkernt oder später sehr fein durch ein Sieb gestrichen.
Die Hagebutte ist also weit mehr als nur eine hübsche rote Frucht am Wegesrand.
Sie ist ein kleines Stück Herbst, Vorrat und altes Kräuterwissen - und genau jetzt beginnt wieder ihre Zeit.
Unsere Hagebuttenzeit beginnt.
#Hagebutte #Tipps #AltesWissen
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