Forwarded from Natur - Gemüse - Kräuter
abschwellend · schleimlösend · wohltuend
Wenn früher eine Erkältung die Nase verschloss und das Atmen schwerfiel, griff man nicht sofort zu fertigen Mitteln. Stattdessen vertraute man auf ein einfaches, aber wirkungsvolles Hausrezept: eine milde Salzlösung, manchmal ergänzt durch eine winzige Prise Natron.
Schon lange bevor es moderne Sprays gab, nutzten Menschen diese Mischung, um die Schleimhäute zu befeuchten, festsitzenden Schleim zu lösen und wieder frei durchatmen zu können. Das Prinzip ist bis heute dasselbe — schlicht, natürlich und erstaunlich effektiv.
Dieses Nasenspray ist besonders hilfreich, wenn sich die Nase „zugeschwollen“ anfühlt und man sich einfach nur Erleichterung wünscht.
Zutaten - große Menge
möglichst reines Salz ohne Zusätze wie Jod oder Rieselhilfen
👉 Diese Konzentration ist isotonisch, also dem Salzgehalt der Körperzellen angepasst.
Haltbarkeit:
Im Kühlschrank etwa 2–3 Tage. Danach frisch herstellen.
Nach kurzer Zeit kann sich festsitzender Schleim lösen — oft fühlt sich die Atmung deutlich freier an.
Am effektivsten ist eine Nasenspülung, nicht nur ein Sprühstoß:
Kopf zur Seite neigen
Lösung durch ein Nasenloch laufen lassen
aus dem anderen wieder abfließen lassen
👉 Wichtig: Wenn es brennt, stimmt meist Salzmenge oder Temperatur nicht.
In sehr kleiner Menge kann Natron helfen,
✔ Schleim zu verflüssigen
✔ feste Ablagerungen zu lösen
✔ die Lösung angenehmer für die Schleimhäute zu machen
⚠️ Wichtig: Zu viel Natron kann brennen — hier gilt eindeutig weniger ist mehr.
Viele Menschen kombinierten dieses Hausmittel früher mit einer warmen Dampfinhalation.
Die Wärme öffnet die Atemwege — das Spray kann danach noch besser wirken.
Oft sind es gerade die schlichtesten Mittel, die den größten Unterschied machen. Wasser, Salz und ein Hauch Natron — mehr brauchte es früher nicht, um dem Körper sanft zu helfen. Ein ruhiges Hausmittel aus einer Zeit, in der man noch stark auf die Selbstheilungskräfte vertraute.
#Rezept #Tipps #AltesWissen
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Forwarded from Natur - Gemüse - Kräuter
Unsere Kürbiswoche ist nun zu Ende - und damit beginnt bei mir direkt das nächste Kapitel der Vorratsküche.
Heute geht es um selbst angesetzten Kräuteressig.
Auch in diesem Jahr möchte ich wieder verschiedene Essige ansetzen und dabei die Kräuter verwenden, die uns der Garten gerade noch schenkt.
Den Anfang macht heute ein kräftiger, würziger Kräuteressig mit Rosmarin, Thymian und Salbei.
Ich mag solche alten Küchenideen sehr.
Man nimmt einen guten Essig, gibt ein paar aromatische Kräuter dazu und lässt der Zeit ihre Arbeit tun. Nach und nach gehen die Aromen der Kräuter in den Essig über und aus etwas ganz Einfachem entsteht ein ganz eigener Würzessig.
Für etwa 500 ml habe ich verwendet:
Rosmarin, Thymian und Salbei gehören übrigens zu den klassischen Kräutern, die sich sehr gut zum Aromatisieren von Weinessig eignen.
Das ist erst der Anfang.
In nächster Zeit möchte ich noch weitere Essige ansetzen.
und wer weiß, was mir aus dem Garten noch alles in den Sinn kommt.
Denn gerade jetzt, wo das Gartenjahr langsam in den Herbst übergeht, gibt es noch so vieles, was wir bewahren können.
Nicht alles muss eingekocht werden.
Manches wird getrocknet, manches eingelegt - und manches darf einfach in einem guten Essig seine Aromen entfalten.
Ein Glas Essig, ein paar Kräuter und ein wenig Geduld - manchmal ist die Vorratsküche erstaunlich einfach.
Jetzt darf mein erster Ansatz für dieses Jahr erst einmal ganz in Ruhe ziehen.
#Rezept #Tipps #Essig #AltesWissen
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Wenn sich der Sommer langsam verabschiedet und die ersten kühlen Tage kommen, leuchten an unseren Wildrosen überall diese kleinen roten Früchte - die Hagebutten.
Schon unsere Vorfahren wussten diese kleinen Herbstfrüchte zu schätzen. Besonders die Hundsrose (Rosa canina) schenkt uns reichlich Hagebutten, die nicht nur wunderschön aussehen, sondern auch einiges zu bieten haben.
In der alten Volksheilkunde wurde die Hagebutte gerne für die kalte Jahreszeit gesammelt und verarbeitet.
in Verbindung gebracht.
Hier wird es richtig spannend, denn aus den kleinen roten Früchten lässt sich allerhand herstellen:
Gerade das Hagebutten-Oxymel passt wunderbar zu unserer Essigwoche: Honig und Essig werden miteinander verbunden und die zerkleinerten Hagebutten dürfen darin einige Zeit ziehen. So entsteht ein fruchtig-säuerlicher Sauerhonig, den man später pur, mit Wasser verdünnt oder auch in der Küche für Dressings verwenden kann.
Die Früchte werden meist im Spätsommer und Herbst gesammelt. Schön rot und fest sollten sie sein. Nach den ersten Frösten werden sie weicher und süßer, allerdings kann der Vitamin-C-Gehalt mit zunehmender Reife, Lagerung und Verarbeitung abnehmen.
Die kleinen Härchen und Kerne im Inneren der Hagebutte gehören nicht einfach mit in Mus oder Mark. Die feinen Härchen können unangenehm reizen und jucken. Deshalb werden Hagebutten für viele Zubereitungen sorgfältig entkernt oder später sehr fein durch ein Sieb gestrichen.
Die Hagebutte ist also weit mehr als nur eine hübsche rote Frucht am Wegesrand.
Sie ist ein kleines Stück Herbst, Vorrat und altes Kräuterwissen - und genau jetzt beginnt wieder ihre Zeit.
Unsere Hagebuttenzeit beginnt.
#Hagebutte #Tipps #AltesWissen
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