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#Ampeldämmerung Ein Mittäter und Angehöriger einer Kleinpartei, die das Corona-Regime pro-aktiv stützte und gestaltete, fordert einen Kollegen im Geiste zum Rücktritt auf:

︎ Kubickis Hauptvorwurf gegen Lauterbach wiegt schwer: Der Gesundheitsminister habe seine politische Macht genutzt, um Wissenschaftler davon abzuhalten, die Bevölkerung transparent über die Pandemie zu informieren, als diese sich bereits abschwächte. Dies habe der Minister getan, um seine Argumente gegen die Impfpflicht nicht zu schwächen.

Seinen Vorwurf belegt Kubicki mit Informationen, die durch die Veröffentlichung der sogenannten #RKIFiles, der bis vor Kurzem geheimen Corona-Protokolle des Robert-Koch-Instituts (RKI), publik wurden. Das RKI informierte während der Pandemie die Bevölkerung und beriet die Bundesregierung. Sie ist Lauterbachs Ministerium unterstellt, das er seit Dezember 2021 leitet.

„Durch die RKI-Leaks wissen wir jetzt: Differenzierte Zahlen lagen dem RKI spätestens seit dem Frühjahr 2022 vor, wurden aber nie der Öffentlichkeit präsentiert.“ Die Zahl der Corona-Toten sei „immer höher ausgewiesen, als es richtig gewesen wäre“.

Die Antworten, die Lauterbachs Ministerium (BMG) ihm gab, seien „mindestens irreführend“.

Dann wird es noch brisanter: Kubicki will mithilfe der Corona-Protokolle nachgewiesen haben, dass Lauterbach dem RKI untersagte, Entwarnung zu geben. Und das, obwohl die Wissenschaftler die Bevölkerung über ihre Erkenntnisse informieren wollte.

Der FDP-Politiker zitiert aus mehreren Protokollen interner RKI-Beratungen, in denen die Herabstufung der Risikobewertung diskutiert wurde. Darin heißt es:

︎ „Der Zeitpunkt der Veröffentlichung ist abhängig von der Zustimmung des BMG (…). Eine Herabstufung vorher würde möglicherweise als Deeskalationssignal interpretiert, daher politisch nicht gewünscht“

︎ „Reduzierung des Risikos von sehr hoch auf hoch wurde vom BMG abgelehnt.“

︎ „In Hinblick auf das BMG sollte die Herabstufung aus strategischen Gründen zunächst auf hoch und nicht moderat erfolgen.“

Stimmt Kubickis Interpretation der Protokolle, dann hat Lauterbachs Ministerium über Monate hinweg dem RKI die Anweisung gegeben, der Bevölkerung KEINE Entwarnung zu geben, obwohl die Wissenschaftler des RKI dies tun wollten.

Kubickis Vorwurf: „In den ersten turbulenten Wochen des Jahres 2022 (…) gab es ein vitales politisches Interesse an einer breiten Corona-Furcht in der Bevölkerung, um der Debatte um die allgemeine Impfpflicht den nötigen Schub zu verleihen …“.

„Es passte dem größten Verfechter der allgemeinen Impfpflicht nicht so recht, dass die mildere Omikron-Variante aus fachlicher Sicht eine Herabstufung der Risikobewertung erforderlich machte.“

Kubicki wirft dem Gesundheitsminister vor, die „Grenzen der Wahrheit“ überschritten zu haben, „um ein persönliches politisches Ziel zu erreichen“. Einem solchen Bundesminister „kann ich keine parlamentarische Zustimmung mehr geben“, dessen „Treiben nicht mehr unterstützen“.

In einem Schlussappell legt Kubicki seinem Ampel-Kollegen den Rücktritt nahe: „Karl Lauterbach hat dem Ansehen der Bundesregierung durch sein unverantwortliches Verhältnis zur Wahrheit schweren Schaden zugefügt und Zweifel an der Lauterkeit staatlichen Handelns genährt. Er muss persönliche Konsequenzen ziehen.“

https://www.bild.de/politik/inland/fdp-vize-kubicki-fordert-lauterbach-zum-ruecktritt-auf-66b4b5d1513bfc7d72899bd2

https://apollo-news.net/nach-rki-enthuellungen-fdp-vize-kubicki-fordert-lauterbach-zum-ruecktritt-auf/

Via Sandra Kristin Meier, FB

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