Forwarded from Generalkonsulat der Russischen Föderation in Bonn
Gedenkveranstaltungen in Hebertshausen und Dachau
🕯Am 6. Mai fanden anlässlich des 80. Jahrestages des Großen Sieges Gedenkveranstaltungen an der Gedenkstätte auf dem ehemaligen SS-Schießplatz „Hebertshausen“ sowie im KZ Gedenkstätte Dachau statt.
🔸An den Aktionen nahmen der Russische Botschafter in Deutschland Sergej J. Netschajew, der Russische Generalkonsul in Bonn Oleg Krasnitskiy, der Generalkonsul der Republik Belarus in München Kirill Dragun, der Honorarkonsul der Russischen Föderation in Nürnberg Andreas Fixel, der Verteidigungsattaché der Russischen Botschaft in Berlin sowie Vertreter der russisch-orthodoxen Kirche, russischsprachige Landsleute und deutsche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens teil.
💬Die Diplomaten traten mit Begrüßungsreden vor den Teilnehmern der Veranstaltung auf. Im Anschluss hielt Erzpriester Nikolai Zabelitch einen Gottesdienst in der Christi-Auferstehungs-Gedächtniskapelle in Dachau.
🔗Mehr über die Gedenkveranstaltungen in unserem Artikel, bei TASS und RIA lesen.
🕯Am 6. Mai fanden anlässlich des 80. Jahrestages des Großen Sieges Gedenkveranstaltungen an der Gedenkstätte auf dem ehemaligen SS-Schießplatz „Hebertshausen“ sowie im KZ Gedenkstätte Dachau statt.
🔸An den Aktionen nahmen der Russische Botschafter in Deutschland Sergej J. Netschajew, der Russische Generalkonsul in Bonn Oleg Krasnitskiy, der Generalkonsul der Republik Belarus in München Kirill Dragun, der Honorarkonsul der Russischen Föderation in Nürnberg Andreas Fixel, der Verteidigungsattaché der Russischen Botschaft in Berlin sowie Vertreter der russisch-orthodoxen Kirche, russischsprachige Landsleute und deutsche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens teil.
💬Die Diplomaten traten mit Begrüßungsreden vor den Teilnehmern der Veranstaltung auf. Im Anschluss hielt Erzpriester Nikolai Zabelitch einen Gottesdienst in der Christi-Auferstehungs-Gedächtniskapelle in Dachau.
🔗Mehr über die Gedenkveranstaltungen in unserem Artikel, bei TASS und RIA lesen.
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📃 185 Jahre seit Geburt des großen Komponisten Peter Tschaikowski
🎹 Tschaikowski wurde 1840 in Wotkinsk geboren, einer Stadt im Ural. Tschaikowskis Eltern hegten eine tiefe Liebe zur Musik und gaben das auch an ihre Kinder weiter: Dank einem ungewöhnlichen Gerät, dem Orchestrion, verliebte sich der junge Tschaikowsky in die Musik von Mozart. Eine junge Dienstmagd namens Maria Paltschikowa unterrichtete ihn im Klavierspiel, später begann er kleine Stücke zu komponieren.
🎼 Als Tschaikowsky in die kaiserliche Rechtsschule in St. Petersburg eintrat, entwickelte er Liebe zur Bühne, zum Theater und zur Orchestermusik. Dank seines Vaters erhielt Pjotr Tschaikowski privaten Klavierunterricht bei dem aus Deutschland stammenden Rudolf Kündinger. Und obwohl der Lehrer nicht an Peters Talent glaubte, schrieb sich Tschaikowski im Alter von 21 Jahren am St. Petersburger Konservatorium ein und studierte Komposition.
🎶 Tschaikowskys erste Werke wurden gut aufgenommen und sogar von Johann Strauss II. dirigiert. Außerdem führte das Konservatoriumsorchester im Michailowskiw-Palast eine seiner Ouvertüren für die kaiserliche Familie auf. Doch trotz dieser Fortschritte blieb ihm der große Durchbruch versagt. Er hatte kein festes Einkommen, weil er der Musik wegen das Jura verließ, es war kein Geld da, er hatte Schulden.
🎵 Als Tschaikowski das Konservatorium abschloss, erhielt er eine Einladung, am Moskauer Konservatorium zu unterrichten. Dort kam auch der Erfolg. Kein anderer als Leo Tolstoi war zu Tränen gerührt von der Musik des jungen Komponisten. Der Lebensstil des Komponisten änderte sich. Er begann, sich in der High Society zu bewegen und verbrachte Zeit mit Mitgliedern der Zarenfamilie. Er hat zwei der berühmtesten Ballettstücke der Welt geschrieben: „Schwanensee“ und „Der Nussknacker“.
◾️ In den letzten Jahren seines Lebens mietete Tschaikowsky ein Haus in Klin, einer ruhigen Stadt außerhalb Moskaus. Tschaikowski starb ziemlich überraschend. Er war an Cholera erkrankt. Heute ist sein Haus ein Museum, das dem Komponisten gewidmet ist.
🔗 Hier mehr erfahren.
🎹 Tschaikowski wurde 1840 in Wotkinsk geboren, einer Stadt im Ural. Tschaikowskis Eltern hegten eine tiefe Liebe zur Musik und gaben das auch an ihre Kinder weiter: Dank einem ungewöhnlichen Gerät, dem Orchestrion, verliebte sich der junge Tschaikowsky in die Musik von Mozart. Eine junge Dienstmagd namens Maria Paltschikowa unterrichtete ihn im Klavierspiel, später begann er kleine Stücke zu komponieren.
🎼 Als Tschaikowsky in die kaiserliche Rechtsschule in St. Petersburg eintrat, entwickelte er Liebe zur Bühne, zum Theater und zur Orchestermusik. Dank seines Vaters erhielt Pjotr Tschaikowski privaten Klavierunterricht bei dem aus Deutschland stammenden Rudolf Kündinger. Und obwohl der Lehrer nicht an Peters Talent glaubte, schrieb sich Tschaikowski im Alter von 21 Jahren am St. Petersburger Konservatorium ein und studierte Komposition.
🎶 Tschaikowskys erste Werke wurden gut aufgenommen und sogar von Johann Strauss II. dirigiert. Außerdem führte das Konservatoriumsorchester im Michailowskiw-Palast eine seiner Ouvertüren für die kaiserliche Familie auf. Doch trotz dieser Fortschritte blieb ihm der große Durchbruch versagt. Er hatte kein festes Einkommen, weil er der Musik wegen das Jura verließ, es war kein Geld da, er hatte Schulden.
🎵 Als Tschaikowski das Konservatorium abschloss, erhielt er eine Einladung, am Moskauer Konservatorium zu unterrichten. Dort kam auch der Erfolg. Kein anderer als Leo Tolstoi war zu Tränen gerührt von der Musik des jungen Komponisten. Der Lebensstil des Komponisten änderte sich. Er begann, sich in der High Society zu bewegen und verbrachte Zeit mit Mitgliedern der Zarenfamilie. Er hat zwei der berühmtesten Ballettstücke der Welt geschrieben: „Schwanensee“ und „Der Nussknacker“.
◾️ In den letzten Jahren seines Lebens mietete Tschaikowsky ein Haus in Klin, einer ruhigen Stadt außerhalb Moskaus. Tschaikowski starb ziemlich überraschend. Er war an Cholera erkrankt. Heute ist sein Haus ein Museum, das dem Komponisten gewidmet ist.
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🎖 Die Medaille „Für den Sieg über Deutschland im Großen Vaterländischen Krieg 1941–1945“ war eine der am häufigsten verliehenen Auszeichnungen der Sowjetunion.
Etwa 15 Millionen Sowjetbürger wurden mit dieser Medaille ausgezeichnet. Sie wurde allen Soldaten, Offizieren und Partisanen überreicht, die unmittelbar an Gefechtsaktionen gegen das Deutsche Reich während des Zweiten Weltkrieges teilgenommen hatten.
🎖 Diejenigen, denen diese Medaille verliehen wurde, hatten anschließend Anspruch auf die Verleihung von Jubiläumsmedaillen zum 60., 65., 70., 75. und dieses Jahr auch zum 80. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg 1941-1945.
Folgende Personen, die am Sieg im Großen Vaterländischen Krieg beteiligt waren, erhielten diese Auszeichnungen an den jeweiligen Jahrestagen des Sieges:
🔸 Militärangehörige der Streitkräfte der UdSSR;
🔸 Mitglieder von Untergrundorganisationen, die Widerstand gegen die Nazis leisteten;
🔸 Arbeiterinnen und Arbeiter des Hinterlandes
🔸 Ehemalige minderjährige KZ-Gefangene;
🔸 Ausländische Staatsbürger, Widerstandskämpfer, Antifaschisten u. a. Personen, die maßgeblich am Sieg im Großen Vaterländischen Krieg beteiligt waren.
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
Etwa 15 Millionen Sowjetbürger wurden mit dieser Medaille ausgezeichnet. Sie wurde allen Soldaten, Offizieren und Partisanen überreicht, die unmittelbar an Gefechtsaktionen gegen das Deutsche Reich während des Zweiten Weltkrieges teilgenommen hatten.
🎖 Diejenigen, denen diese Medaille verliehen wurde, hatten anschließend Anspruch auf die Verleihung von Jubiläumsmedaillen zum 60., 65., 70., 75. und dieses Jahr auch zum 80. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg 1941-1945.
Folgende Personen, die am Sieg im Großen Vaterländischen Krieg beteiligt waren, erhielten diese Auszeichnungen an den jeweiligen Jahrestagen des Sieges:
🔸 Militärangehörige der Streitkräfte der UdSSR;
🔸 Mitglieder von Untergrundorganisationen, die Widerstand gegen die Nazis leisteten;
🔸 Arbeiterinnen und Arbeiter des Hinterlandes
🔸 Ehemalige minderjährige KZ-Gefangene;
🔸 Ausländische Staatsbürger, Widerstandskämpfer, Antifaschisten u. a. Personen, die maßgeblich am Sieg im Großen Vaterländischen Krieg beteiligt waren.
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
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🎙 Auszüge aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit NachDenkSeiten
💬 Die Ukrainer haben einen bedeutenden Beitrag im Kampf gegen den Nationalsozialismus geleistet – ebenso wie Angehörige anderer Republiken der damaligen Sowjetunion. In den Kriegsgräbern in Deutschland ruhen Menschen aus allen ehemaligen Sowjetrepubliken Seite an Seite. Für uns gibt es da keine Unterscheidung nach Nationalität – ob Ukrainer, Belarussen, Kasachen oder andere, sie alle waren Opfer dieses Krieges.
💬 Ukrainische Mitbürger, die sich derzeit in Deutschland aufhalten und mit uns gemeinsam gedenken möchten, sind jederzeit herzlich willkommen. Wir schließen niemanden aus. Obwohl wir keine Kontakte zur ukrainischen Botschaft oder anderen ukrainischen Stellen pflegen, gilt unser Gedenken allen gefallenen Soldaten der damaligen Sowjetunion, unabhängig von ihrer Nationalität.
💬 Der politische Dialog zwischen Russland und Deutschland findet de facto nicht statt, die meisten einzigartigen Formate für die vielfältigen deutsch-russischen Kooperationen wurden auf Betreiben der deutschen Seite auf Eis gelegt. Das war nicht unsere Entscheidung. Doch leider ist es so, wie es ist.
💬 Vertreter lokaler Behörden und Gemeinden, insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern, Vereine, einfache deutsche Bürger sind trotz alledem bereit, russische Delegationen zu gemeinsamen Feierstunden einzuladen und zusammen mit uns an den Gedenkfeiern und anderen von der Botschaft organisierten Veranstaltungen teilzunehmen. Die Erinnerung an die Heldentat der sowjetischen Befreier ist im deutschen Volk immer noch lebendig. Wir sind dankbar für die Bewahrung dieser Erinnerungskultur.
🔗 Das Interview im Wortlaut
@RusBotschaft
#Netschajew #Interview #Russland #Deutschland #Ukraine
💬 Die Ukrainer haben einen bedeutenden Beitrag im Kampf gegen den Nationalsozialismus geleistet – ebenso wie Angehörige anderer Republiken der damaligen Sowjetunion. In den Kriegsgräbern in Deutschland ruhen Menschen aus allen ehemaligen Sowjetrepubliken Seite an Seite. Für uns gibt es da keine Unterscheidung nach Nationalität – ob Ukrainer, Belarussen, Kasachen oder andere, sie alle waren Opfer dieses Krieges.
💬 Ukrainische Mitbürger, die sich derzeit in Deutschland aufhalten und mit uns gemeinsam gedenken möchten, sind jederzeit herzlich willkommen. Wir schließen niemanden aus. Obwohl wir keine Kontakte zur ukrainischen Botschaft oder anderen ukrainischen Stellen pflegen, gilt unser Gedenken allen gefallenen Soldaten der damaligen Sowjetunion, unabhängig von ihrer Nationalität.
💬 Der politische Dialog zwischen Russland und Deutschland findet de facto nicht statt, die meisten einzigartigen Formate für die vielfältigen deutsch-russischen Kooperationen wurden auf Betreiben der deutschen Seite auf Eis gelegt. Das war nicht unsere Entscheidung. Doch leider ist es so, wie es ist.
💬 Vertreter lokaler Behörden und Gemeinden, insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern, Vereine, einfache deutsche Bürger sind trotz alledem bereit, russische Delegationen zu gemeinsamen Feierstunden einzuladen und zusammen mit uns an den Gedenkfeiern und anderen von der Botschaft organisierten Veranstaltungen teilzunehmen. Die Erinnerung an die Heldentat der sowjetischen Befreier ist im deutschen Volk immer noch lebendig. Wir sind dankbar für die Bewahrung dieser Erinnerungskultur.
🔗 Das Interview im Wortlaut
@RusBotschaft
#Netschajew #Interview #Russland #Deutschland #Ukraine
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🗣 Auszüge aus der Rede des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin bei einem Treffen mit den Teilnehmern des föderalen Aufklärungsmarathons „Wissen. Die Ersten“, Moskau, 30. April 2025
❓ Frage: Mein Name ist Artjom Beloglazow. Ich bin Historiker. Mich beschäftigt eine sehr wichtige Frage, und zwar das Problem der Anerkennung des Völkermords am sowjetischen Volk auf internationaler Ebene.
In unserem Land haben 34 Gerichtsprozesse stattgefunden, die die Verbrechen der Nazis auf den besetzten Gebieten der UdSSR als Völkermord am sowjetischen Volk anerkannt haben. Eine enorme Menge an Dokumenten wurde freigegeben, die den grausamen Charakter des Krieges belegen, den Nazi-Deutschland gegen uns geführt hat.
Doch auf internationaler Ebene hört man sehr oft, dass die systematische Vernichtung unserer Landsleute nicht als Völkermord gilt. Zum Beispiel wird die Blockade Leningrads in fremde Sprachen als „Belagerung der Stadt“ übersetzt, was die Natur dieses Verbrechens vollkommen verfälscht. Dabei war es ein von den Deutschen geplanter Akt des Völkermords, bei dem über eine Million sowjetischer Bürger, überwiegend durch Hunger, ums Leben kamen.
Sagen Sie bitte: Was ist Ihre Antwort auf die Versuche anderer Länder, die Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges umzuschreiben? Und welche Perspektiven sehen Sie für die Anerkennung des Völkermords am sowjetischen Volk auf internationaler Ebene?
💬 Wladimir Putin: Wir stützen uns auf die Entscheidungen und Schlussfolgerungen der Nürnberger Prozesse. Dort wurde grundsätzlich alles beim Namen genannt.
💬 Auf Ebene unserer offiziellen Staatsorgane, insbesondere des Außenministeriums, wird diese Arbeit kontinuierlich geleistet. Und das ist keine sinnlose Arbeit, man sucht nicht nach Feinden in der Vergangenheit. Es ist ein Weg, uns selbst, unseren Bürgern und der ganzen Welt die tatsächlichen Geschehnisse jener Zeit zu vermitteln, denn diese Realitäten erklären in vielerlei Hinsicht unser heutiges Verhalten.
💬 Das ist sehr wichtig und hat praktische Bedeutung, denn wir hören von ausländischen Kollegen, dass die Sowjetunion und das sowjetische Volk natürlich sehr gelitten haben und wir das Recht besitzen, sowohl heute als auch in einer langfristigen historischen Perspektive über den Schutz unserer Interessen und unserer Sicherheit nachzudenken. Wir hören das selbst von denen, die, gelinde gesagt, dem, was wir tun, um unsere Interessen zu verteidigen, nicht wohlgesinnt sind. Das hat praktische Relevanz.
💬 Nur gemeinsam, wirklich nur gemeinsam, werden wir das gewünschte Ergebnis erreichen. Wir werden weiter daran arbeiten.
🔗 Link zur Rede im Wortlaut (Englisch).
@RusBotschaft
#Putin #Russland #80JahreBefreiung #UdSSR
❓ Frage: Mein Name ist Artjom Beloglazow. Ich bin Historiker. Mich beschäftigt eine sehr wichtige Frage, und zwar das Problem der Anerkennung des Völkermords am sowjetischen Volk auf internationaler Ebene.
In unserem Land haben 34 Gerichtsprozesse stattgefunden, die die Verbrechen der Nazis auf den besetzten Gebieten der UdSSR als Völkermord am sowjetischen Volk anerkannt haben. Eine enorme Menge an Dokumenten wurde freigegeben, die den grausamen Charakter des Krieges belegen, den Nazi-Deutschland gegen uns geführt hat.
Doch auf internationaler Ebene hört man sehr oft, dass die systematische Vernichtung unserer Landsleute nicht als Völkermord gilt. Zum Beispiel wird die Blockade Leningrads in fremde Sprachen als „Belagerung der Stadt“ übersetzt, was die Natur dieses Verbrechens vollkommen verfälscht. Dabei war es ein von den Deutschen geplanter Akt des Völkermords, bei dem über eine Million sowjetischer Bürger, überwiegend durch Hunger, ums Leben kamen.
Sagen Sie bitte: Was ist Ihre Antwort auf die Versuche anderer Länder, die Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges umzuschreiben? Und welche Perspektiven sehen Sie für die Anerkennung des Völkermords am sowjetischen Volk auf internationaler Ebene?
💬 Wladimir Putin: Wir stützen uns auf die Entscheidungen und Schlussfolgerungen der Nürnberger Prozesse. Dort wurde grundsätzlich alles beim Namen genannt.
💬 Auf Ebene unserer offiziellen Staatsorgane, insbesondere des Außenministeriums, wird diese Arbeit kontinuierlich geleistet. Und das ist keine sinnlose Arbeit, man sucht nicht nach Feinden in der Vergangenheit. Es ist ein Weg, uns selbst, unseren Bürgern und der ganzen Welt die tatsächlichen Geschehnisse jener Zeit zu vermitteln, denn diese Realitäten erklären in vielerlei Hinsicht unser heutiges Verhalten.
💬 Das ist sehr wichtig und hat praktische Bedeutung, denn wir hören von ausländischen Kollegen, dass die Sowjetunion und das sowjetische Volk natürlich sehr gelitten haben und wir das Recht besitzen, sowohl heute als auch in einer langfristigen historischen Perspektive über den Schutz unserer Interessen und unserer Sicherheit nachzudenken. Wir hören das selbst von denen, die, gelinde gesagt, dem, was wir tun, um unsere Interessen zu verteidigen, nicht wohlgesinnt sind. Das hat praktische Relevanz.
💬 Nur gemeinsam, wirklich nur gemeinsam, werden wir das gewünschte Ergebnis erreichen. Wir werden weiter daran arbeiten.
🔗 Link zur Rede im Wortlaut (Englisch).
@RusBotschaft
#Putin #Russland #80JahreBefreiung #UdSSR
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📬 Aus dem Briefkasten unserer Botschaft
📤 Im Vorfeld des 80. Jahrestages des Großen Sieges haben uns viele Briefe unserer deutschen Leserinnen und Leser erreicht. Heute veröffentlichen wir einige Auszüge aus diesen Briefen, die uns tief berührt haben.
📝 "Sehr geehrte Damen und Herren,
Anlass meines Briefes ist die Handreichung des Auswärtigen Amtes der BRD an die Länder und Kommunen zu Gedenktagen anlässlich des 80.Jahrestages unserer Befreiung vom Hitlerfaschismus durch die Rote Armee.
Diese Handreichung ist ein sehr unfreundlicher Akt. Ich persönlich bin erschüttert, entrüstet und enttäuscht von solchem Regierungshandeln.
Ich bin im Januar 1945 geboren und man leitete eine Nottaufe ein, weil mit meinem Ableben in Kürze zu rechnen war. Meine Mutter übergab mich in dieser aussichtslosen Situation an eine russische Ärztin die mich medizinisch versorgte und der ich somit mein Leben verdanke. 2 Jahre später als ich total durch heiße Waschlauge verbrüht wurde rettete mich ein russischer Militärarzt durch seine Kriegserfahrung ein weiteres mal.
In meinem Berufsleben hatte ich viele Kontakte zu sowjetischen Menschen, verbunden mit fröhlichen Feiern, Sportwettkämpfen und anderen Aktivitäten. Mehrfach konnte ich auch Reisen in die Sowjetunion unternehmen und habe nur sehr gastfreundliche Menschen angetroffen.
Ein Ereignis wird aber für immer meine Einstellung zu Russen prägen:
Ein sowjetischer Offizier und ich saßen gemeinsam auf einem Hochsitz im Wald und tauschten unsere Erfahrungen aus, wir stellten fest, dass unsere Väter im 2. Weltkrieg aufeinander geschossen haben. Beide Väter kamen mit schweren Kriegsverletzungen in die Heimat zurück. Da haben wir uns die Hand gegeben, umarmt und geschworen: Wir schießen gemeinsam und in Freundschaft nur auf Wild, aber niemals mehr aufeinander und kämpfen in unseren Ländern für freundschaftliche Zusammenarbeit.
Ich halte meinen Versprechen!"
💌 Herzlichen Dank an den Verfasser dieses Briefes.
#80JahreBefreiung
📤 Im Vorfeld des 80. Jahrestages des Großen Sieges haben uns viele Briefe unserer deutschen Leserinnen und Leser erreicht. Heute veröffentlichen wir einige Auszüge aus diesen Briefen, die uns tief berührt haben.
📝 "Sehr geehrte Damen und Herren,
Anlass meines Briefes ist die Handreichung des Auswärtigen Amtes der BRD an die Länder und Kommunen zu Gedenktagen anlässlich des 80.Jahrestages unserer Befreiung vom Hitlerfaschismus durch die Rote Armee.
Diese Handreichung ist ein sehr unfreundlicher Akt. Ich persönlich bin erschüttert, entrüstet und enttäuscht von solchem Regierungshandeln.
Ich bin im Januar 1945 geboren und man leitete eine Nottaufe ein, weil mit meinem Ableben in Kürze zu rechnen war. Meine Mutter übergab mich in dieser aussichtslosen Situation an eine russische Ärztin die mich medizinisch versorgte und der ich somit mein Leben verdanke. 2 Jahre später als ich total durch heiße Waschlauge verbrüht wurde rettete mich ein russischer Militärarzt durch seine Kriegserfahrung ein weiteres mal.
In meinem Berufsleben hatte ich viele Kontakte zu sowjetischen Menschen, verbunden mit fröhlichen Feiern, Sportwettkämpfen und anderen Aktivitäten. Mehrfach konnte ich auch Reisen in die Sowjetunion unternehmen und habe nur sehr gastfreundliche Menschen angetroffen.
Ein Ereignis wird aber für immer meine Einstellung zu Russen prägen:
Ein sowjetischer Offizier und ich saßen gemeinsam auf einem Hochsitz im Wald und tauschten unsere Erfahrungen aus, wir stellten fest, dass unsere Väter im 2. Weltkrieg aufeinander geschossen haben. Beide Väter kamen mit schweren Kriegsverletzungen in die Heimat zurück. Da haben wir uns die Hand gegeben, umarmt und geschworen: Wir schießen gemeinsam und in Freundschaft nur auf Wild, aber niemals mehr aufeinander und kämpfen in unseren Ländern für freundschaftliche Zusammenarbeit.
Ich halte meinen Versprechen!"
💌 Herzlichen Dank an den Verfasser dieses Briefes.
#80JahreBefreiung
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📈 Das Allrussische Meinungsforschungszentrum WZIOM hat anlässlich des 80. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg eine Umfrage unter russischen Staatsbürgern durchgeführt.
📍 Die Studie hat gezeigt, dass der 9. Mai für die Einwohner unseres Landes nicht nur ein Feiertag ist, sondern auch ein Symbol des Nationalstolzes und der Einheit, ein heiliges Datum.
📍 Der Tag des Sieges ist auch ein persönliches Datum für unsere Mitbürger, an dem sie ihrer Verwandten, Großeltern und derer gedenken, die ihr Leben für die kommenden Generationen gegeben haben. Der 9. Mai bedeutet ein gemeinsames kollektives Gefühl: Freude und Hoffnung, Dankbarkeit und Trauer.
📍 Für 40 Prozent der Befragten bedeutet der Sieg im Großen Vaterländischen Krieg Stolz auf das Land und seine Größe.
📍 Die am häufigsten genannten Helden des Großen Vaterländischen Krieges waren Marschall der Sowjetunion Georgi Schukow (36 Prozent), Partisanin und Heldin der Sowjetunion Soja Kosmodemjanskaja (15 Prozent) und Marschall Konstantin Rokossowski (14 Prozent).
📍 Mehr als 70 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass der 9. Mai in großem Stil gefeiert werden sollte.
📍 Die absolute Mehrheit der russischen Bürger (86 Prozent) ist der Meinung, dass es heutzutage auf jeden Fall wichtig ist, die Erinnerung an den Großen Vaterländischen Krieg zu bewahren.
📍 71 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass im Bereich der Bildung und Erziehung junger Menschen Maßnahmen ergriffen werden sollten, um die Erinnerung an den Großen Vaterländischen Krieg zu bewahren.
Quelle: WZIOM
📍 Die Studie hat gezeigt, dass der 9. Mai für die Einwohner unseres Landes nicht nur ein Feiertag ist, sondern auch ein Symbol des Nationalstolzes und der Einheit, ein heiliges Datum.
📍 Der Tag des Sieges ist auch ein persönliches Datum für unsere Mitbürger, an dem sie ihrer Verwandten, Großeltern und derer gedenken, die ihr Leben für die kommenden Generationen gegeben haben. Der 9. Mai bedeutet ein gemeinsames kollektives Gefühl: Freude und Hoffnung, Dankbarkeit und Trauer.
📍 Für 40 Prozent der Befragten bedeutet der Sieg im Großen Vaterländischen Krieg Stolz auf das Land und seine Größe.
📍 Die am häufigsten genannten Helden des Großen Vaterländischen Krieges waren Marschall der Sowjetunion Georgi Schukow (36 Prozent), Partisanin und Heldin der Sowjetunion Soja Kosmodemjanskaja (15 Prozent) und Marschall Konstantin Rokossowski (14 Prozent).
📍 Mehr als 70 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass der 9. Mai in großem Stil gefeiert werden sollte.
📍 Die absolute Mehrheit der russischen Bürger (86 Prozent) ist der Meinung, dass es heutzutage auf jeden Fall wichtig ist, die Erinnerung an den Großen Vaterländischen Krieg zu bewahren.
📍 71 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass im Bereich der Bildung und Erziehung junger Menschen Maßnahmen ergriffen werden sollten, um die Erinnerung an den Großen Vaterländischen Krieg zu bewahren.
Quelle: WZIOM
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🕯 Heute stellen wir weiterhin Auszüge aus dem Buch "Völkermord an Kindern in den von Nazi-Deutschland besetzten Gebieten der UdSSR» vor.
Es handelt sich um eine Sammlung von Erinnerungen von Überlebenden dieser Gräueltaten sowie von bisher unbekannten Berichten von Opfern des Faschismus, insbesondere von Kindern, die den Völkermord während der Besatzungszeit überlebt haben.
📜 Erinnerungen von Pelageja Mironovna Mikhailova (Kononova):
💭 "Die Deutschen haben sechzehn Kinder aus unserem Dorf genommen, aber nur drei sind zurückgekehrt.
Vor dem Krieg lebte ich im Gebiet Mogiljow, im Kirower Bezirk, im Dorf Letschschenko. Dort bin ich geboren. Im Juni 1942 wurde unser Dorf von den Faschisten erobert. Sie fingen an, die Kinder wegzunehmen. Ich war damals 11 Jahre alt.
In unserem Dorf waren Flüchtlinge aus dem Dorf Barovo. Viele Kinder wurden von den Deutschen auch von dort genommen, darunter war auch ich. Wir wurden mit Autos nach Bobruisk in das Dorf Rote Küste (Krasnyj Bereg) gebracht. Es gab dort ein Lager, in dem wir fast einen Monat lang waren. Jeden Tag wurden neue Kinder in dieses Lager gebracht.
Ich erinnere mich an den Satz: 'Es sind schon zweitausend Kinder.' Einen Monat später wurden wir zur Station Bobruisk gebracht und in einen Güterzug verladen.
Am Bahnhof standen Züge aufgeladen mit dem Gestohlenen. Die Deutschen schafften es nicht, all das nach Deutschland zu schicken – die Partisanen störten sie, die Züge wurden hier und da gesprengt. Der Zug mit den Kindern wurde zu einem Durchlass. Die Partisanen erfuhren, dass Kinder im Zug waren, und verzichteten darauf, ihn zu sprengen. Die Besatzer nutzten die Situation aus, ließen die Züge mit dem Gestohlenen hinter dem Zug mit den Kindern.
So begann mein Leben. Wir wurden in die Stadt Dessau an der Elbe gebracht. Das letzte Lager, in dem ich mich befand, hieß Nord. Dort begannen die großen Qualen der Kinder.
Ich erinnere mich, dass Ärzte mit Hunden und mit Musik ins Lager kamen. Wir wurden in eine Reihe gestellt, uns wurden Spritzen gegeben und Blut entnommen. Morgens wurden die Jungen aus den Baracken vertrieben, gejagt, geschlagen, und wir Mädchen wurden in eine Reihe gestellt, eng zusammengedrückt."
🔗 Weitere Erinnerungen und Berichte im Buch lesen.
#Völkermord #Genozid
Es handelt sich um eine Sammlung von Erinnerungen von Überlebenden dieser Gräueltaten sowie von bisher unbekannten Berichten von Opfern des Faschismus, insbesondere von Kindern, die den Völkermord während der Besatzungszeit überlebt haben.
📜 Erinnerungen von Pelageja Mironovna Mikhailova (Kononova):
💭 "Die Deutschen haben sechzehn Kinder aus unserem Dorf genommen, aber nur drei sind zurückgekehrt.
Vor dem Krieg lebte ich im Gebiet Mogiljow, im Kirower Bezirk, im Dorf Letschschenko. Dort bin ich geboren. Im Juni 1942 wurde unser Dorf von den Faschisten erobert. Sie fingen an, die Kinder wegzunehmen. Ich war damals 11 Jahre alt.
In unserem Dorf waren Flüchtlinge aus dem Dorf Barovo. Viele Kinder wurden von den Deutschen auch von dort genommen, darunter war auch ich. Wir wurden mit Autos nach Bobruisk in das Dorf Rote Küste (Krasnyj Bereg) gebracht. Es gab dort ein Lager, in dem wir fast einen Monat lang waren. Jeden Tag wurden neue Kinder in dieses Lager gebracht.
Ich erinnere mich an den Satz: 'Es sind schon zweitausend Kinder.' Einen Monat später wurden wir zur Station Bobruisk gebracht und in einen Güterzug verladen.
Am Bahnhof standen Züge aufgeladen mit dem Gestohlenen. Die Deutschen schafften es nicht, all das nach Deutschland zu schicken – die Partisanen störten sie, die Züge wurden hier und da gesprengt. Der Zug mit den Kindern wurde zu einem Durchlass. Die Partisanen erfuhren, dass Kinder im Zug waren, und verzichteten darauf, ihn zu sprengen. Die Besatzer nutzten die Situation aus, ließen die Züge mit dem Gestohlenen hinter dem Zug mit den Kindern.
So begann mein Leben. Wir wurden in die Stadt Dessau an der Elbe gebracht. Das letzte Lager, in dem ich mich befand, hieß Nord. Dort begannen die großen Qualen der Kinder.
Ich erinnere mich, dass Ärzte mit Hunden und mit Musik ins Lager kamen. Wir wurden in eine Reihe gestellt, uns wurden Spritzen gegeben und Blut entnommen. Morgens wurden die Jungen aus den Baracken vertrieben, gejagt, geschlagen, und wir Mädchen wurden in eine Reihe gestellt, eng zusammengedrückt."
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#Völkermord #Genozid
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Media is too big
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🎥 We present to your attention a documentary film by Ekaterina Kitaitseva and Dmitry Khrustalev «Leningrad Unbreakable»
The years of the Nazi blockade of Leningrad, during which approximately 50,000 people perished from starvation each month, were the most harrowing of World War II. Despite being subjected to hunger and relentless Nazi bombardment, the city's residents never stopped donating blood to support injured frontline soldiers, and continued to work in the tanks and weapons factories. The residents of the besieged Leningrad, though weary and exhausted, understood the critical role their efforts was playing in aiding the Soviet Army against the Nazis. Dmitry Shostakovich's Symphony No. 7 became a symbol of the resilience of Leningrad's people during the blockade. Witness the courage and strength of the people of Leningrad in their fight against Nazism.
Source: Leningrad Unbreakable
The years of the Nazi blockade of Leningrad, during which approximately 50,000 people perished from starvation each month, were the most harrowing of World War II. Despite being subjected to hunger and relentless Nazi bombardment, the city's residents never stopped donating blood to support injured frontline soldiers, and continued to work in the tanks and weapons factories. The residents of the besieged Leningrad, though weary and exhausted, understood the critical role their efforts was playing in aiding the Soviet Army against the Nazis. Dmitry Shostakovich's Symphony No. 7 became a symbol of the resilience of Leningrad's people during the blockade. Witness the courage and strength of the people of Leningrad in their fight against Nazism.
Source: Leningrad Unbreakable
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