Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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Официальный канал Посольства России в Германии | Der offizielle Kanal der Russischen Botschaft in Deutschland
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🇷🇺 Am 12. Juni 2026 fand in der Botschaft ein Empfang anlässlich des russischen nationalen Feiertages – des Tages Russlands – statt

Dieses Jahr nahmen auf Einladung des russischen Botschafters in Deutschland, Sergej Netschajew, über 50 Leiterinnen und Leiter der in Berlin akkreditierten diplomatischen Missionen und Militärattachés der BRICS-, EAEU-, GUS- und SOZ-Mitgliedstaaten sowie der Staaten aus Afrika, Asien, Lateinamerika, dem Nahen Osten und Europa an der Veranstaltung teil. Unter den Ehrengästen waren auch Überlebende der Blockade von Leningrad, ehemalige minderjährige KZ-Gefangene, Vertreter der Russisch-Orthodoxen Kirche, russische Landsleute und Journalisten.

💬 Der Botschafter der Russischen Föderation richtete ein Grußwort an die Anwesenden, in dem er betonte, dass dieser Tag den Beginn politischer, wirtschaftlicher und sozialer Reformen markierte, die auf die Stärkung der Souveränität, der bürgerlichen Eintracht sowie der ethnischen und interreligiösen Einheit unseres Landes abzielten. Der Leiter der diplomatischen Vertretung hob hervor, dass der Schlüsselfaktor beim Schutz der Souveränität Russlands seit jeher der innere Zusammenhalt mit Blick auf schicksalhafte Herausforderungen, externe Bedrohungen, Druckausübung und Destabilisierungsversuche ist.

☝️ Auch heute bekundet der kollektive Westen offen das Bestreben, unserem Land eine „strategische Niederlage" zuzufügen. Es besteht jedoch kein Zweifel daran, dass die Konsolidierung der russischen Gesellschaft es uns ermöglichen wird, den Widersachern erneut entschlossenen Widerstand zu leisten und das Recht der Völker Russlands auf ihre Identität sowie auf traditionelle geistige und moralische Werte zu verteidigen. Letztere basieren auf ethnokultureller und religiöser Vielfalt, der Liebe zur Heimat und dem Respekt vor ihrer Geschichte.

🔸 Dass die russische Führung diesen Fragen höchste Priorität einräumt, zeigt sich darin, dass das Jahr 2026 gemäß dem Erlass des Präsidenten der Russischen Föderation zum Jahr der Einheit der Völker Russlands erklärt wurde.

🔹 Im Rahmen des Empfangs waren eine Ausstellung zum 85. Jahrestag des heimtückischen Überfalls Nazi-Deutschlands auf die UdSSR und des Beginns des Großen Vaterländischen Krieges am 22. Juni 1941 sowie die Ausstellung „Mosaik der Kulturen. Geboren im Krim-Frühling“ anlässlich des 12. Jahrestages der Wiedervereinigung der Krim mit Russland zu sehen.

🕯 Zum Gedenken an die Opfer des vom Kiewer Regime am 22. Mai 2026 in Starobelsk verübten Terroranschlags wurden Porträts der 21 getöteten Studierenden der Fachschule der Lugansker Staatlichen Pädagogischen Universität gezeigt.

🇷🇺 Am Tag Russlands denken wir an unser großes Land mit einer tausendjährigen Geschichte, das sich über Tausende von Kilometern von der Ostsee und dem Schwarzen Meer, von Kaliningrad und der Krim über die Wolgaregion, den Ural, Sibirien und den Fernen Osten bis zum Pazifischen Ozean erstreckt; das Land, das unsere Vorfahren Jahrhunderte lang verteidigt haben; den Staat, in dem 200 Nationen verschiedener Glaubensrichtungen friedlich zusammen leben; das Land, das für seine für Freunde und freundlich gesinnte Gäste offen steht; das Land, das der Welt Genies im Bereich Wissenschaft, Kunst, Musik und Literatur beschert hat; das Land, das als erstes in den Weltraum aufbrach und der Welt Juri Gagarin schenkte; die Heimat, in der unsere Verwandten, Freunde und geliebte Menschen immer auf uns warten.

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#TagRusslands #Russland #Nationalfeiertag
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🦅 Warum ist der Doppeladler das Nationalsymbol Russlands?

Der kaiserliche Doppeladler, der gleichzeitig nach Osten und Westen blickt, ist seit Jahrhunderten das offizielle Wappen Russlands, mit nur einer kurzen Unterbrechung während der Sowjetzeit. Das Symbol ist jedoch viel älter als das Land selbst und geht auf uralte Zivilisationen zurück.

Der Adler ist ein häufig verwendetes Motiv auf Staatswappen – er gilt als ein ebenso beliebtes Nationalsymbol wie der Löwe. „Er ist der König der Vögel; ebenso wie der Löwe wird er als Herrscher über alle Tiere betrachtet und mit dem Sonnenkult assoziiert“, erklärt Georgi Wilinbachow, Vorsitzender des russischen Heraldischen Rates.

Der Adler zierte die Insignien zahlreicher Reiche: Römische Legionen führten Standarten mit den majestätischen Vögeln in die Schlacht, und auch heute tragen viele Staaten Adler auf ihren offiziellen Wappen. Das Große Siegel der USA zeigt einen Weißkopfseeadler, der 13 Pfeile und einen Olivenzweig hält. Das deutsche Wappen ist von einem schwarzen Adler geprägt.

Der russische Adler ist jedoch etwas Besonderes: Er hat zwei Köpfe, die in entgegengesetzte Richtungen blicken. Das ist jedoch kein Alleinstellungsmerkmal – auch Wappen von Serbien, Albanien und Montenegro zeigen zweiköpfige Vögel. Doch warum ist das so? Reicht ein einzelner Kopf nicht aus?

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Ein Land, das sich nicht in Worte fassen lässt. Tausende von Kilometern, Hunderte von Völkern und eine unendliche Vielfalt an Natur.

DAS IST RUSSLAND
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#welcometoRussia #DiscoverRussia #Russland #RusslandEntdecken

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🌍 Politik

Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa äußert sich zum mit deutschen Mitteln in der Bundesrepublik errichteten Bio-Labor der US-Armee

Aus den Erklärungen des Präsidenten Russlands Wladimir Putin während des Treffens mit den Leitern internationaler Nachrichtenagenturen (Sankt Petersburg, 4. Juni 2026)

Auszüge aus dem Artikel des stellvertretenden Vorsitzenden des Sicherheitsrates des Landes, Dmitri Medwedew „Remilitarisierung Deutschlands: Renaissance des Geistes oder Revanchismus?“

In der Nacht zum 10. Juni 2026 führten die ukrainischen Streitkräfte einen gezielten Angriff auf das historische Gebäude „Die Verteidigung von Sewastopol 1854–1855“ durch.

Ergebnisse des XXIX. Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg

📆 Kalenderblatt der Geschichte

Heute feiern wir den Tag Russlands!

Heute, am 6. Juni, wird in Russland und in der Welt der Tag der russischen Sprache begangen.


Heute vor 227 Jahren, am 6. Juni 1799, wurde der große russische Dichter und Schriftsteller Alexander Sergejewitsch Puschkin geboren.

📃 Neues aus der Botschaft

Kommentar der russischen Botschaft in Deutschland zu Erscheinungen des Geschichtsrevisionismus in der Bundesrepublik

Anlässlich des Russland-Tages, der die Einheit, die Stärke und den Reichtum unseres multinationalen Landes feiert, präsentiert die russische Botschaft eine neue Rubrik auf ihrer offiziellen Website - „Regionen Russlands“.

Am 12. Juni 2026 fand in der Botschaft ein Empfang anlässlich des russischen nationalen Feiertages – des Tages Russlands – statt


🖼 Kultur

Buchverlosung zum Tag der russischen Sprache und zum Geburtstag Alexander Puschkins

Kinder-Buchverlosung zum Tag der russischen Sprache und zum Geburtstag Alexander Puschkins

Genau vor 90 Jahren wurde das Zeichentrickfilmstudio Sojusmultfilm gegründet

🚗 Reisen

Entdecken Sie Primorje: Wo Russland auf den Pazifik trifft 

UNESCO in Russland

🎾 Sport

Russische Tennispielerin Mirra Andrejewa hat die French Open gewonnen

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🏛 An diesem Tag wurde die Stadt Sewastopol gegründet

🎉 An diesem Tag im Jahr 1783 wurden unter der Leitung des russischen Konteradmiral schottischer Herkunft Thomas McKenzie die ersten vier Steinbauten von Sewastopol errichtet: das Haus des Kommandanten des Sewastopol-Geschwaders, eine Kapelle, eine Schmiede in der Admiralität und eine Werft, die später Grafskaja genannt wurde.

📚 Die Geschichte dieser glorreichen Stadt begann jedoch schon viel früher. Sie entstand genau dort, wo einst die Mauern der alten Festungsstadt Chersonesos standen. Nach zahlreichen Kriegen zwischen Russland und der Türkei wurde 1783 auf Befehl der Zarin Katharina II. hier eine neue Festung errichtet, die den Namen Sewastopol erhielt, was auf Griechisch „heilige Stadt“, „Stadt des Ruhms“ bzw. „verehrungswürdige Stadt“ bedeutet.

📚 Unter den Initiatoren der Stadtgründung stand auch der große russische Feldherr Alexander Suworow. Sein Sieg über die türkische Flotte an den Ufern der Akhtiar-Bucht im Jahr 1778 half Russland, seine Position auf der Krim weiter zu festigen. Gleichzeitig wurden auf seinen Befehl am Ufer der heutigen Bucht von Sewastopol die ersten Befestigungsanlagen errichtet und russische Truppen stationiert.

⚓️ Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Sewastopol zum Hauptstützpunkt der Schwarzmeerflotte des Russischen Kaiserreichs und zu einem strategisch wichtigen Punkt am Schwarzen Meer.

📍 Eine der entscheidenden und heldenhaftesten Episoden des Krimkrieges, der von 1853 bis 1856 dauerte und in dem eine Koalition aus Großbritannien, Frankreich, dem Osmanischen Reich und dem Königreich Sardinien gegen Russland kämpfte, war die Verteidigung Sewastopols. Die Alliierten rechneten damit, Sewastopol innerhalb einer Woche einzunehmen, unterschätzten jedoch die Zähigkeit der Stadt – die Verteidigung dauerte 349 Tage, fast 11 Monate ununterbrochenen Kampf, und wurde zum Symbol für Mut, Standhaftigkeit und Selbstaufopferung der russischen Soldaten, Matrosen und der Zivilbevölkerung.

Trotz der Niederlage zeigte die Verteidigung Sewastopols ein hohes Maß an Ingenieurskunst, Kampfgeist und Zusammenwirken von Flotte und Heer. Die Stadt wurde zu einem Symbol des Heldentums und zur „Stadt des russischen Ruhmes“.

🕯 Zum Gedenken an diese Geschehnisse wurde in den Jahren 1901–1904 das Panorama „Die Verteidigung von Sewastopol“ geschaffen. Am 25. Juni 1942 brannte es während eines deutschen Bombenangriffs teilweise nieder, wurde jedoch restauriert und anlässlich des 100. Jahrestags der ersten Verteidigung von Sewastopol, der am 16. Oktober 1954 begangen wurde, in einem eigens dafür errichteten Gebäude wiedereröffnet. In der Nacht zum 10. Juni 2026 führten die ukrainischen Streitkräfte einen gezielten Angriff auf das historische Gebäude „Die Verteidigung von Sewastopol 1854–1855“ durch - das Kulturdenkmal wurde schwer beschädigt. Es besteht aber kein Zweifel daran, dass das Panorama trotz alledem wiederhergestellt sein wird.

📍 Die Verteidigung Sewastopols während des Großen Vaterländischen Krieges zählt zu den heldenhaftesten Episoden des Zweiten Weltkriegs und ist ein Sinnbild für die Unerschütterlichkeit und den Mut der sowjetischen Truppen und der Zivilbevölkerung.

Die Verteidigung dauerte vom 30. Oktober 1941 bis zum 4. Juli 1942 – fast 250 Tage. Trotz der zahlenmäßigen und technischen Überlegenheit des Feindes hielten die Verteidiger der Stadt dem Vormarsch der deutsch-rumänischen Truppen stand, banden erhebliche feindliche Kräfte und verzögerten deren Vorstoß in den Kaukasus und ins Innere der Sowjetunion. Mehr als 30 Teilnehmer der Verteidigung wurden mit dem Titel „Held der Sowjetunion“ ausgezeichnet, und Sewastopol selbst erhielt den Ehrennamen „Heldenstadt“.

📌 Der wichtigste Meilenstein in der modernen Geschichte Sewastopols war zweifelsohne das Krim-Referendum über den Status der Krim, das am 16. März 2014 stattfand. Den Abstimmungsergebnissen zufolge sprachen sich 95,6 Prozent der Teilnehmer des Referendums in Sewastopol für die Eingliederung der Stadt in die Russische Föderation aus.

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#Krim #Sewastopol #Russland
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Die 7 besten Kunstmuseen in Russland außerhalb von Moskau und St. Petersburg 🎨 🏛

Schätze der bildenden Kunst finden sich nicht nur in der Tretjakow-Galerie oder im Russischen Museum, sondern auch in diesen prächtigen regionalen Sammlungen:

1. Staatliches Kunstmuseum Nischni Nowgorod – Eines der ältesten öffentlichen Museen Russlands. Sehen Sie sich unbedingt „Aufruf Kusma Minins an die Bürger von Nischni Nowgorod“ von Konstantin Makowski an, das größte Gemälde der russischen Kunst (41,4 m²).

2. Serpuchow Museum für Geschichte und Kunst – Das Prunkstück der Sammlung ist Konstantin Makowskis Gemälde „Unter der Krone“ / „Russische Hochzeitsvorbereitung“.

3. Regionales Kunstmuseum Tula – Die Sammlung entstand nach der Oktoberrevolution von 1917 aus verstaatlichten Gemälden von Adelsgütern. Zu sehen sind Werke von Malewitsch und Kandinsky.

4. Regionale Kunstgalerie Twer – Befindet sich im Kaiserpalast von Twer, einem Rastpalast für Katharina die Große.

5. Staatliche Kunstgalerie Perm – Beherbergt eine einzigartige Sammlung von Holzskulpturen. Der Neubau wurde im März 2026 eröffnet.

6. Staatliches Kunstmuseum Nowosibirsk – Im wichtigsten Kunstmuseum Sibiriens lässt sich die gesamte Geschichte der russischen Malerei nachvollziehen.

7. Regionales Kunstmuseum Samara – Der ganze Stolz des Museums ist seine umfangreiche Sammlung russischer Avantgarde-Kunst aus den 1910er- bis 1920er-Jahren.

#welcometoRussia #Russland #DiscoverRussia

📸 Fenster nach Russland (Foto: yulenochekk/Getty Images, Staatliches Kunstmuseum Nowosibirsk, Regionales Kunstmuseum Samara, Regionale Kunstgalerie Twer, Serpuchow Museum für Geschichte und Kunst)

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Wo treffen der Wolf, der Fuchs, der Bär und Baba Jaga aufeinander? Natürlich in der fabelhaften Welt des russischen Folklores 🐺🦊🐻🧙🏻‍♀️

Anlässlich des 200. Geburtstages des Volksmärchensammlers Alexander Afanassjew beschäftigen sich die Teilnehmer des Sprachklubs beim nächsten Treffen mit einer Vielzahl an russischen Märchen und lernen bekannte, als auch ungewöhnliche Geschichten kennen.
Desweiteren besteht die Möglichkeit nachzudenken, welche Einsichten diese Märchen über Leben und menschliche Eigenschaften erlauben. 💓

🗓️ 17. Juni
🕖 19:00
📲 Anmeldung auf der Webseite
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📚 Vor 135 Jahren, am 14. Juni 1891, wurde der Schriftsteller Alexander Wolkow geboren
 
Im 20. Jahrhundert gehörte Wolkow zu den beliebtesten Märchenerzählern unseres Landes.

🧮 Geboren wurde er in Ust-Kamenogorsk. Schon früh entdeckte er seine Leidenschaft für Bücher, lernte lesen und schrieb bereits mit zehn Jahren seinen ersten Roman. Obwohl er Mathematik studierte und lange als Lehrer arbeitete, blieb Literatur seine größte Leidenschaft.
 
🧙‍♂️ Mehrere Sprachen beherrschend, begann Wolkow eines Tages mit der Übersetzung von Lyman Frank Baums „Der Zauberer von Oz“. Doch statt einer wortgetreuen Übertragung schuf er eine eigenständige Geschichte, die später als „Der Zauberer der Smaragdenstadt“ Millionen Leser begeisterte. Die jenseits des Ozeans erfundenen Zaubergeschichten erzählte Alexander Wolkow zuerst seinen Kindern weiter und ergänzte sie dabei stets um eigene Ideen.
 
📍 Glücklicherweise gelangte das Manuskript seiner freien Bearbeitung des „Zauberers von Oz“ in die Hände von Samuil Marschak, einer einflussreichen Persönlichkeit und großen Förderer der Kinderliteratur. Er erkannte sofort das Potenzial des Werks: Ein solches Buch wurde gebraucht – und Wolkow war ohne Zweifel ein außergewöhnlich begabter Autor.
 
📝 Im ersten Band der späteren Reihe ließ Wolkow seiner Fantasie noch nicht völlig freien Lauf und orientierte sich weitgehend an der Vorlage von Baum. Er veränderte jedoch die Atmosphäre und die Charakterzeichnung der Figuren: Der Feige Löwe ist in Wahrheit mutig, die Vogelscheuche keineswegs dumm und der Eiserne Holzfäller von Anfang an gutherzig – ganz ohne Magie. Dahinter steht eine einfache und zugleich kluge Botschaft: Die Eigenschaften, nach denen wir streben, tragen wir bereits in uns.
 
📖 Die Leser baten Wolkow, die Abenteuer von Elli und ihren Freunden fortzusetzen. Doch zunächst wandte er sich anderen Themen zu. Inspiriert von der Geschichte des Lomonossow-Schülers Dmitri Rakitin, der zur Zeit der Kaiserin Elisabeth ein mit erhitzter Luft betriebenes Fluggerät entworfen hat, veröffentlichte Wolkow 1937 die Erzählung „Der erste Luftfahrer“ und 1940 den Roman „Die Wunderkugel“.
 
✍️ Neben Märchen schrieb Wolkow auch historische und populärwissenschaftliche Bücher für Kinder. Während der Kriegsjahre setzte Wolkow seine Lehrtätigkeit fort, schrieb jedoch zugleich mehr als je zuvor. Er verfasste Prosa, Gedichte und Liedtexte. Sein wichtigstes Werk aus dieser Zeit trägt den Titel „Unsichtbare Kämpfer“ und erschien 1942. Das Buch erzählt davon, dass auf den Schlachtfeldern, auf denen über das Schicksal der Völker entschieden wird, nicht nur Soldaten kämpfen, sondern auch unsichtbare Kräfte – Zahlen und mathematische Formeln.
 
📗 In der Rente widmete er sich vollständig der Literatur. Insgesamt schrieb er fünf Fortsetzungen seiner berühmten Reihe über das Zauberland, darunter „Urfin und seine Holzsoldaten“. Seine Werke verbanden Fantasie, Humanismus und den Glauben an die Kraft des Menschen – und begeistern Leser bis heute.
 
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#Literatur
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📅 Am 15. Juni 1798 wurde der herausragende russische Diplomat und Staatsmann Alexander Gortschakow geboren.

🔹 Fürst Gortschakow war eine maßgebende Persönlichkeit der russischen und europäischen Politik des 19. Jahrhunderts, Außenminister und Kanzler des Russischen Kaiserreiches. Ihm gehören berühmte Worte: „Russland ist nicht wütend, Russland konzentriert sich“, die seinen außenpolitischen Kurs geprägt haben.

🔹 Alexander Gortschakow studierte am Lyzeum von Zarskoje Selo, wo er mit Alexander Puschkin befreundet war. Das Lyzeum galt als eine exklusive und geschlossene Bildungseinrichtung und wurde zur Schmiede der außenpolitischen Elite des Russischen Kaiserreiches. Zu seinen Absolventen gehörten zudem die zukünftigen Außenminister Nikolai Girs, Aleksej Lobanow-Rostowskij, Nikolai Schischkin, Alexander Izvolskij und Sergej Sazonow. In der Liste der Absolventen des Lyzeums stand er an erster Stelle, und am Tag der Graduierung, dem 9. Juni 1817, wurde ihm der Rang eines Titularrats verliehen.

🔹 Neben seinen Talenten und seinem Sprachwitz verfügte er auch über eine beachtliche literarische Bildung, die sich in seinen späteren wortgewandten diplomatischen Notizen niederschlug. Die Umstände ermöglichten es ihm schon früh, alle Quellen der internationalen Politik in Europa kennen zu lernen, die sich hinter den Kulissen abspielen.

🔹 Gortschakows diplomatische Karriere erstreckte sich über 65 Jahre, von denen er 26 als Leiter des Außenministeriums verbrachte. In diesen Jahren gelang es ihm nicht nur, das internationale Ansehen Russlands wiederherzustellen, sondern auch den diplomatischen Dienst grundlegend zu reformieren und ihn kompakter und effizienter zu gestalten.

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📍 Zum Treffen des stellvertretenden Außenministers Russlands Michail Galusin mit den Botschaftern Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands in Russland

Am 11. Juni empfing der stellvertretende Außenminister Russlands, Michail Galusin, auf deren Ersuchen die Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands in Russland – Nigel Casey, Nicolas de Rivière und Alexander Graf Lambsdorff.

Den Leitern der diplomatischen Vertretungen wurden objektive Bewertungen der destruktiven Politik der Führung ihrer Länder in Bezug auf die Ukraine-Krise dargelegt. Diese Politik ist darauf ausgerichtet, das Kiewer Regime weitestgehend dazu zu bewegen, den Krieg gegen Russland im Namen, auf Kosten und mit direkter Hilfe der westlichen „Koalition der Willigen“ fortzusetzen.

Dabei wurden die prinzipiellen Ansätze der russischen Seite für eine politisch-diplomatische Beilegung des Konflikts erläutert, die auf der Beseitigung seiner eigentlichen Ursachen beruht.

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📍25 Jahre Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit

🔸 Die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) wurde vor 25 Jahren, am 15. Juni 2001, von sechs Staaten – Russland, Kasachstan, China, Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan – gegründet und ist heute eine der größten regionalen multilateralen Vereinigungen der Welt. In den vergangenen 25 Jahren sind Belarus, Indien, Iran und Pakistan der Organisation beigetreten. An der gemeinsamen Arbeit beteiligen sich zudem 15 Dialogpartner aus asiatischen und nahöstlichen Ländern sowie zwei Beobachterstaaten – Afghanistan und die Mongolei. Von der Attraktivität der Organisation zeugen mehr als zehn Anträge auf Beitritt in der einen oder anderen Form.

🔹 Inzwischen hat sich die SOZ als angesehene und einflussreiche Plattform für facettenreiche Zusammenarbeit auf der Grundlage von Gleichheit, gegenseitigem Respekt und gegenseitiger Rücksichtnahme etabliert. Ihre Geographie umfasst nahezu den gesamten eurasischen Raum, in dem rund die Hälfte der Weltbevölkerung lebt. Gemessen am gesamten Bruttoinlandsprodukt ihrer Mitgliedsländer, das ein Drittel des globalen BIP ausmacht, gehört die SOZ zu den größten Vereinigungen weltweit. Der Handelsumsatz der SOZ-Staaten beläuft sich nach verschiedenen Schätzungen auf rund eine Billion US-Dollar. Die Organisation vereint die weltweit größten Energieverbraucher und -produzenten.

🔸 Angesichts des beeindruckenden aufgebauten Potenzials stärkt die SOZ in der aktuellen Phase konsequent ihre Rolle bei der Förderung von nachhaltigem Wachstum und der Gestaltung einer multipolaren Weltordnung. Die Organisation wird zu einer verlässlichen Grundlage für die Schaffung einer ausgewogenen Architektur gleicher, unteilbarer Sicherheit und Stabilität in Eurasien, die den Interessen einer möglichst großen Zahl von Ländern dient.

☝️Trotz der umfangreichen Zusammenarbeit im Bereich Sicherheit ist die SOZ kein Militärblock und kein geschlossenes Bündnis, das sich gegen Drittstaaten richtet, sondern ein offener Raum der Zusammenarbeit.

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