Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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Forwarded from Fenster nach Russland
Die Moskauer Metro ist mehr als nur ein Verkehrsmittel – sie ist auch eine rollende Ausstellung. Immer wieder werden Themenzüge eingesetzt, die an historische Ereignisse, kulturelle Institutionen oder besondere Jubiläen erinnern 🚇 🚇

Zu den bekanntesten gehören der legendäre „Rote Pfeil“, der historische Zug „Sokolniki“, der an die Anfänge der Metro erinnert, sowie Themenzüge zum Gorki-Filmstudio, zum Bolschoi-Theater oder zur Raumfahrt. Auch regionale Besonderheiten finden ihren Platz: So präsentiert der Zug „Oblast Tula“ die Sehenswürdigkeiten der Region, von Jasnaja Poljana bis zu den berühmten Tulaer Samowaren und Lebkuchen ☕️ 🥨

Weitere Züge widmeten sich den Olympischen Spielen, dem chinesischen Neujahr, dem Rettungsdienst oder dem Fernsehsender RT. Jeder Zug erzählt seine eigene Geschichte und macht die Fahrt durch Moskau zu einem besonderen Erlebnis 🤩

#welcometoRussia #Russland #welcometoRussia

📸 Alexander Schtscherbak, Michail Sinizyn / TASS; Michail Woskressenski, Juri Kotschetkow, Jewgeni Bijatow, Alexei Maischew / Sputnik; Die Regierung der Stadt Moskau; Swetlana Nafikowa / Moskwa Agentur

🪆 Fenster nach Russland
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📆 Heute vor 80 Jahren – am 16. Juni 1945 – verlor Berlin einen Mann, der in nur wenigen Wochen Hoffnung in die Trümmerstadt brachte: Generaloberst Nikolai Bersarin, erster Stadtkommandant des befreiten Berlins, starb bei einem Motorradunfall in der Schloßstraße Ecke Wilhelmstraße (heute Am Tierpark Ecke Alfred-Kowalke-Straße). Ein tragisches Ende für einen, der als Befreier in die Geschichte einging.

Geboren 1904 in St. Petersburg als Sohn einfacher Arbeiter, wurde Bersarin früh Vollwaise. Mit nur 14 Jahren trat er in die Rote Armee ein – dort fand er nicht nur Essen und Unterkunft, sondern auch Bildung und eine militärische Laufbahn. Im Zweiten Weltkrieg führte er Elitetruppen durch Moldawien, Polen die Südukraine und schließlich bis an die Tore Berlins.

Am 21. April 1945 überschritt seine 5. Stoßarmee bei Marzahn als erste die Berliner Stadtgrenze. Nur wenige Tage später wurde Bersarin Stadtkommandant – und handelte mit Weitblick und Menschlichkeit: Die Sowjettruppen löschten Brände, bargen Leichen, entminten Straßen und organisierten die Lebensmittelversorgung. Am 14. Mai rollte wieder die U-Bahn, kurz darauf nahmen Wasser- und Gaswerke, Polizei, Gerichte und der Berliner Rundfunk den Betrieb auf. Schulen öffneten, Theater probten den Neustart. Mit viel Menschenkenntnis berief Bersarin überparteiliche Fachleute in den Magistrat. Seine Verordnungen regelten Milch für Kinder und ließen antifaschistische Parteien und Gewerkschaften wieder zu.

Seine erste Verordnung wurde zum Symbol des Neubeginns. Der legendäre Befehl Nr. 1 lautete: „Wiederherstellung des zivilen Gesundheitswesens …; Schutz aller Lebensmittelbetriebe und -magazine …; Versorgung der kranken Kinder und der Neugeborenen mit Milch …; Sicherung der sanitär-epidemischen Wohlfahrt“.

🕯Später, am 18. Juni 1945, erschien die ersten Zeitungsausgaben im Trauerrand – Berlin trauerte um einen, der nicht befohlen, sondern geholfen hatte.

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#Berlin #Deutschland #Geschichte
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🎙 Pressesprecherin des Außenministeriums Russlands Maria Sacharowa:

💬 Der Rat der Europäischen Union setzt die Verabschiedung immer neuer „Pakete“ illegitimer einseitiger Zwangsmaßnahmen gegen Russland fort. Es entsteht der Eindruck, dass man in Brüssel nach wie vor nicht verstehen will, dass das angestrebte Ziel – Einfluss auf unsere souveräne Politik zu nehmen – weder erreicht wurde noch erreicht werden wird. Da die Sanktionsspirale von den Eurobürokraten inzwischen nicht mehr gestoppt werden kann und sie vor allem nichts anderes anzubieten haben, bleibt ihnen lediglich, mit neuen Einschränkungen zu drohen, ohne sich die Frage zu stellen, welche Folgen diese Maßnahmen für Brüssel selbst haben.

💬 Dabei nehmen die antirussischen Sanktionen ihrem Wesen nach zunehmend internationalen und extraterritorialen Charakter an. Der Schwerpunkt liegt auf den Beziehungen Russlands zu seinen wichtigsten und engsten Handels- und Wirtschaftspartnern. Die Zahl der Staaten, deren Wirtschaftsakteure auf die EU-Sanktionslisten gesetzt werden, wächst stetig. Dies stößt bei den Ländern der Weltmehrheit zunehmend auf Unzufriedenheit, da die verhängten Beschränkungen die Energie- und Lebensmittelmärkte weltweit destabilisieren sowie bestehende Produktions-, Logistik- und Transportketten untergraben.

💬 Russland verurteilt entschieden jegliche illegitimen einseitigen Zwangsmaßnahmen. Immer mehr Staaten teilen und unterstützen diesen Ansatz. Selbstverständlich werden wir unsererseits auf das nächste Sanktionspaket der Europäischen Union mit wirksamen und entschlossenen Gegenmaßnahmen reagieren.

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#EU
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📰 Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten für Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit Kirill Dmitrijew im Interview mit der Berliner Zeitung

💬 Wir glauben, dass Deutschland und Russland zusammen eine der stärksten Wirtschaftsmächte bilden würden, die es je in der Welt gegeben hat, wenn sie zusammenarbeiten.
Die Kombination aus deutscher Technologie, dem russischen Volk und russischen Rohstoffen wäre eine gewaltige Macht.

💬 Wir haben das Gefühl, dass es viele Bemühungen gab, uns zu trennen. In Wirklichkeit gab es viele Bemühungen, Russland und Deutschland davon abzuhalten, zusammenzuarbeiten. Weil deutsche Industriebetriebe keine russische Energie kaufen, ist Energie in Deutschland für Industrieunternehmen 30 bis 40 Prozent teurer. Das bedeutet, dass Industriebetriebe Deutschland verlassen, und so weiter.

💬 Wir glauben also, dass es für beide, Deutschland und Russland, von Vorteil sein wird, wenn wir anfangen, die Verbindungen wiederherzustellen.

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#Russland #Deutschland
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🎙 Aus der Rede des Außenministers Russlands Sergej Lawrow nach der Sitzung des OVKS-Außenministerrates

💬 In den letzten Tagen konnte jeder verfolgen, wie die EU versucht, in der Frage der Ukraine eine führende Rolle zu übernehmen und die Situation angeblich zu regeln. Wir haben den Dialog mit der EU nie abgelehnt. Wenn die EU wirklich zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine hätte beitragen wollen, hätte sie dazu viele Chancen nutzen können. Sie hat sie jedoch alle verpasst.

💬 Die Staats- und Regierungschefs europäischer Länder haben wiederholt erklärt, dass die gesamte Politik gegenüber Russland und sämtliche Sanktionen auch nach einer Regelung des Konflikts vollständig aufrechterhalten werden müssten. Unter einer solchen Regelung verstehen sie jedoch die Einstellung der Kampfhandlungen und die Gewährung von Sicherheitsgarantien für die verbleibende Ukraine durch die Stationierung französischer und britischer „Stabilisierungskräfte“. Das heißt, sie wollen auf keinen Fall zulassen, dass sich das von ihnen an die Macht gebrachte Regime ändert – ein Regime, das ein Beispiel für ein neonazistisches und rassistisches Regime ist, das Freiheiten und Menschenrechte ebenso unterdrückt wie die russische Sprache und die orthodoxe Kirche.

💬 In der Europäischen Union gibt es einen Militärstab mit einer eigenen Führung. Dessen Leiter erklärte vor einigen Monaten, dass „eine starke ukrainische Armee in erster Linie für die Europäische Union notwendig sei und Sicherheitsgarantien für die Ukraine den Wiederaufbau ihres militärischen Potenzials mit Blick auf die Erfüllung von Aufgaben in östlicher Richtung vorsehen müssten“. Geht es dabei um Verhandlungen oder darum, dass der Krieg ewig dauern wird?

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#OVKS #EU
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🎙Aus der Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf der Plenarsitzung des Internationalen Wirtschaftsforums in Sankt Petersburg, 5. Juni 2026

💬 Gemäß der Charta der Vereinten Nationen hat jedes Volk das Recht auf Selbstbestimmung. Nach dem Staatsstreich in der Ukraine erklärte eine Reihe von Gebieten der Ukraine, dass sie diesen Staatsstreich nicht unterstützen, und riefen ihre Unabhängigkeit und Souveränität aus. Sie handelten dabei in voller Übereinstimmung mit dem Völkerrecht und der UN-Charta.

💬 Wir haben lange versucht, all diese strittigen Fragen mit friedlichen Mitteln zu lösen. In Minsk, der Hauptstadt von Belarus, wurden Vereinbarungen darüber getroffen, wie man aus der schwierigen Situation im Südosten der Ukraine einen Ausweg finden kann. Später stellte sich heraus, dass die andere Seite all diese Dokumente nur unterzeichnet hatten, um Zeit zu gewinnen, aufzurüsten und Kampfhandlungen zu beginnen.

💬 Ich möchte daran erinnern, dass der Internationale Gerichtshof der Vereinten Nationen in der Kosovo-Frage entschieden hat, dass ein Gebiet, das seine Unabhängigkeit erklärt, sich nicht an die Zentralbehörden des Landes wenden muss, zu dem es gehört. So lautete die Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs der Vereinten Nationen. Und deshalb hat der Kosovo nach Auffassung des Gerichtshofs richtig gehandelt.

💬 Genauso richtig haben damals aber auch die Donezker und die Lugansker Volksrepubliken gehandelt. Wir haben ihre Unabhängigkeit lange nicht anerkannt. Dann wurde uns bewusst, dass eine Einigung zwischen all diesen Parteien unmöglich ist und man uns im Grunde betrügt, und wir haben die Unabhängigkeit und Souveränität dieser Entitäten doch anerkannt.

💬 Hatten wir das Recht, sie anzuerkennen? Ja, das hatten wir, und wir haben es getan. Das steht nicht im Widerspruch zur UN-Charta. Konnten wir mit ihnen einen Vertrag über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand schließen? Natürlich, und wir haben das getan. Er wurde vom russischen Parlament ratifiziert. Sie haben uns um Hilfe gebeten. Wir haben gesagt, dass wir im Rahmen dieses Vertrags helfen werden.

Im Wortlaut auf Englisch lesen

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🎙Pressesprecherin des Außenministeriums Russlands Maria Sacharowa:

💬 Am 6. Juni, am Geburtstag des großen russischen Dichters Alexander Puschkin, wird traditionell der Tag der russischen Sprache begangen. Ich möchte daran erinnern, dass die russische Sprache nicht nur unser nationales Kulturgut ist. Sie ist eine Weltsprache, eine Sprache der Zivilisation und eine Amtssprache der Vereinten Nationen.

💬 Für das Kiewer Regime jedoch, das allem Russischen den Krieg erklärt hat, und vor allem der russischen Sprache, gilt Alexander Puschkin als persönlicher Feind. Denkmäler für den großen Dichter werden in der Ukraine mit geradezu manischer Konsequenz zerstört. Selbst das Denkmal in Odessa blieb nicht verschont, obwohl es sich innerhalb der Grenzen eines UNESCO-Welterbeobjekts befindet und Ende des 19. Jahrhunderts mit Mitteln der Stadtbewohner errichtet wurde, worauf die Inschrift verweist: „Für Alexander Puschkin – von den Bürgern Odessas“. Dies ist ein wahrer Akt des Barbarentums im 21. Jahrhundert.

💬 Unter dem Zeichen der „Entpuschkinisierung“ wird ein Kampf gegen Kultur, gegen die russische Sprache und Literatur sowie gegen das historische Gedächtnis geführt. Vor Kurzem untersagte ein Gericht in Odessa die Tätigkeit der Organisation „Ismailer Puschkin-Gesellschaft“, die sich mit der Erforschung des Werks des Dichters, der russischen Literatur und der slawischen Kultur beschäftigte. Die Organisation bestand 29 Jahre lang, ihr war zudem ein „Klub junger Puschkin-Forscher“ angeschlossen. Der Stadtrat von Poltawa führte darüber hinaus ein Verbot für Inhalte in russischer Sprache im öffentlichen Raum der Stadt ein. Gemeint ist das Verbot der öffentlichen Nutzung russischsprachiger Filme, musikalischer Werke, Bücher und Theateraufführungen.

💬 Vor Kurzem wurde in Kiew zudem das Denkmal für den großen russischen Schriftsteller Michail Bulgakow in der Nähe des berühmten „Hauses der Turbins“ demontiert – jenes Ortes, an dem er in seiner Jugend lebte und an dem sich heute sein Literatur- und Gedenkmuseum befindet. Die Werke Bulgakows wurden aus dem Schulprogramm gestrichen. In den vergangenen Jahren wurden in der Ukraine – allein nach offiziellen ukrainischen Angaben – mehr als elf Millionen Bücher in russischer Sprache vernichtet.

💬 Ihre Haltung gegenüber der diskriminierenden Politik der Kiewer Behörden, die darauf abzielt, alles Russische auszulöschen, haben russischsprachige Einwohner Kiews unmissverständlich zum Ausdruck gebracht. Im Namen von Millionen ihrer Landsleute veröffentlichten sie in sozialen Netzwerken eine Videobotschaft zum Tag der russischen Sprache in ihrer Muttersprache und riefen das Kiewer Regime dazu auf, die Vernichtung russischer Bürger der Ukraine zu beenden. Eine andere Reaktion könnte es nicht geben.

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#Ukraine #Russland
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🕯 Am 16. Juni 2026 – dem 81. Todestag von Nikolai Bersarin – gedachten der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, der Verteidigungsattaché, Oberst Alexei Andrejew, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Vertretung, darunter auch des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, Schüler der Botschaftsschule, sowie Mitglieder des e.V. «Arbeitskreis 8. Mai» und engagierte Bürgerinnen und Bürger des ersten Stadtkommandanten von Berlin.

• Am Gedenkstein in Berlin-Friedrichsfelde – unweit der Stelle, an der Bersarin im Juni 1945 auf tragische Weise ums Leben kam – legten die Teilnehmer der Gedenkzeremonie Blumen nieder.

• In seiner Begrüßungsrede an die Anwesenden bedankte sich der russische Botschafter bei den Organisatoren der Zeremonie für die Bewahrung des historischen Gedächtnisses und betonte den unvergänglichen Wert der historischen Versöhnung zwischen den Völkern der beiden Länder.

• In bewegten Worten erinnerten die Teilnehmer der Gedenkveranstaltung an Bersarins herausragende Rolle und seine persönlichen Verdienste beim Wiederaufbau des zivilen Lebens in Berlin in den ersten Monaten nach Kriegsende.

@RusBotschaft

#Bersarin
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