Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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Официальный канал Посольства России в Германии | Der offizielle Kanal der Russischen Botschaft in Deutschland
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🎙 Aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit Ben Berndt im Podcast ungeskriptet
 
💬 Wir haben Deutschland nichts angetan. In der gesamten Nachkriegsgeschichte haben wir uns bemüht, mit vernünftigen deutschen Politikern aller Parteien – egal ob schwarz, blau, rot oder violett – eine gemeinsame Sprache zu finden, zum beiderseitigen Nutzen.

Wir haben für Deutschland nur Gutes getan. Ganz zu schweigen von der Wiedervereinigung 1990, ganz zu schweigen von einem einzigartigen Aufbauwerk in allen Bereichen der Zusammenarbeit.

Gute Nachbarschaft, Partnerschaft und Zusammenarbeit – das war das Motto der deutsch-russischen Beziehungen.

So viele Vorteile aus der Annäherung an unser Land, zunächst an die Sowjetunion und später an Russland, hat – das ist meine tiefe persönliche Überzeugung – kein anderes westliches Land erhalten.
 
🔗 Das ganze Interview: https://youtu.be/Tlj7LbR_c6g?is=MYv7jZ5dvrH8uArU

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🎥 Never to Be Forgotten. The History of Colonialism – Anti-British National Liberation War in Malaya

Mit dieser Folge setzen wir unsere Videoreihe über Kolonialismus fort. Die Serie beleuchtet die Geschichte kolonialer Herrschaft und den Widerstand der Völker gegen Unterdrückung und Ausbeutung.

Nach dem Zweiten Weltkrieg verschärfte sich der Widerstand gegen die britische Kolonialherrschaft in Malaya. 1948 begann ein Guerillakrieg, auf den die britischen Behörden mit massiven Repressionen reagierten. Hunderttausende Menschen wurden zwangsumgesiedelt, Dörfer zerstört und die Zivilbevölkerung Opfer von Gewalt. Besonders bekannt wurde das Massaker von Batang Kali, bei dem unbewaffnete Dorfbewohner getötet wurden.

Trotz der Niederschlagung der Guerillabewegung konnte der Widerstand gegen die Kolonialherrschaft nicht dauerhaft gebrochen werden. 1957 erlangte Malaya schließlich seine Unabhängigkeit von Großbritannien.

➡️ Erfahren Sie mehr im Video: https://www.youtube.com/watch?v=g0DwIXl1diI

#Kolonialismus #Malaya #Geschichte #NeverToBeForgotten
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🎙 Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin:
 
💬 Alles, was derzeit in Europa insgesamt geschieht, ist das Ergebnis systemischer Fehler des globalistischen Westens in den Bereichen Politik, Sicherheit und Wirtschaft.
 
💬 Fehler machen alle. Auch wir haben viele Fehler gemacht, ebenso wie die ganze Welt. Das Problem der Führung des globalistischen Westens besteht jedoch darin, dass sie sich nach dem Ende des Kalten Krieges und dem Zerfall der Sowjetunion gewissermaßen auf dem „Gipfel des Olymps“ wähnte. Offenbar kamen sie zu dem Schluss, ihnen sei nun alles erlaubt. In der Folge häuften sich die Fehler nach dem Prinzip des Schneeballeffekts.
 
💬 Zunächst versuchte man, die Russische Föderation mithilfe terroristischer Separatisten im Kaukasus unter Druck zu setzen. Das steht fest. Heute geschieht dies mithilfe des neonazistischen Regimes in der Ukraine. Die gegenwärtige Krise in der Ukraine wurde vom Westen selbst provoziert.
 
💬 Wir haben wiederholt darauf hingewiesen, dass eine Osterweiterung der NATO für uns nicht hinnehmbar ist. Nachdem infolge eines blutigen Staatsstreichs in der Ukraine ein Machtwechsel stattgefunden hatte und der legitime Präsident Wiktor Janukowitsch seines Amtes enthoben worden war, setzte sich der Westen umgehend das Ziel, die Ukraine in die NATO hineinzuziehen. Dies wurde letztlich zu einer der Ursachen der heutigen tragischen Ereignisse in der Ukraine.
 
💬 Ich habe gehört, wie die heutige deutsche Führung erklärt, sie halte am Kurs ihrer Vorgänger fest. Dabei wird unter anderem Helmut Kohl erwähnt. Ich kannte Kohl persönlich. Ich kann mit Sicherheit sagen: Er vertrat nicht die Positionen, für die die heutige CDU-Führung steht. Ich habe mit ihm gesprochen, als er noch Bundeskanzler war. Auch später, nach dem Ende seiner Amtszeit, besuchte er uns. Er war der Überzeugung, dass die Zukunft Europas und Deutschlands nur dann gesichert werden kann, wenn enge, gutnachbarschaftliche und partnerschaftliche Beziehungen zu Russland bestehen. Wir müssten einander ergänzen, sagte er, und nur dann könne die europäische Zivilisation als eigenständiges Zentrum intellektueller und humanitärer Kraft fortbestehen. Genau das hat mir Herr Kohl damals gesagt.
 
💬 Die heutigen Eliten in Europa vertreten jedoch andere Auffassungen. Heute schüren sie in der eigenen Bevölkerung Angst vor einer vermeintlichen Bedrohung durch Russland, die bereits zu Zeiten der Sowjetunion bestanden haben soll. Eine solche Bedrohung gibt es nicht und hat es auch nie gegeben. Wir bedrohen die europäischen Staaten nicht und haben keinerlei Absicht, dies zu tun.
 
💬 Dabei macht sich offenbar kaum jemand Gedanken darüber, dass es keinerlei Grundlage für einen Konflikt zwischen uns und Europa gibt. Alle grundlegenden Fragen wurden im Ergebnis des Zweiten Weltkriegs geregelt. Und alles, was später nach dem Zerfall der Sowjetunion geschah, erfolgte mit Zustimmung der Russischen Föderation als Rechtsnachfolgerin der Sowjetunion. Alles, was diesen Vereinbarungen widerspricht, läuft unseren Interessen zuwider und steht nicht im Einklang mit den grundlegenden Prinzipien des Völkerrechts und der Charta der Vereinten Nationen.
 
💬 Doch genau darauf wird beharrt – auf irgendwelchen Veränderungen. Aber auf welchen eigentlich? Will man die Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs revidieren? Worauf steuert man die Völker westlicher Länder heute zu? Auf einen Krieg mit der Russischen Föderation?
 
💬 Nun spricht man darüber, zu erwägen, Truppen auf ukrainisches Territorium zu entsenden. Das würde einen Krieg mit Russland bedeuten. Und ich gehe davon aus, dass den Bürgern der europäischen Staaten durchaus bewusst ist, was hier vor sich geht.
 
🔗 Quelle
 
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#Deutschland #Europa #Ukraine

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📆 Am 12. September wird in Russland der Gedenktag des heiligen rechtgläubigen Großfürsten Alexander Newski begangen. Dieses Datum ist mit der Übertragung seiner Reliquien von Wladimir nach Sankt Petersburg im Jahr 1724 verbunden.
 
⚔️ Alexander Newski spielte eine wirklich schicksalhafte Rolle bei der Bewahrung der russischen Staatlichkeit und beim Zusammenhalt unseres Volkes angesichts äußerer Bedrohungen. Geschickt agierte er sowohl im Westen als auch im Osten, verband militärische Härte mit diplomatischem Geschick, und es gelang ihm, die russischen Lande zu bewahren, unsere kulturell-religiöse Eigenständigkeit zu erhalten und den orthodoxen Glauben als wichtigste einigende Kraft zu stärken. Nicht von ungefähr galt der heilige rechtgläubige Fürst seit jeher als himmlischer Schutzpatron der russischen Diplomatie.
 
🎖 In allen Perioden der russischen Geschichte wurden die Verdienste des Fürsten um das Vaterland staatlich anerkannt. Im Jahr 1725 wurde der Orden des Heiligen Alexander Newski gestiftet – eine der höchsten staatlichen Auszeichnungen des Russischen Reiches, die auch heute noch verliehen wird.
 
☝️ Zu allen Zeiten erinnert sein Vorbild die Nachkommen an eine einfache historische Wahrheit: Russland stärkt weiterhin seine Souveränität, verfolgt einen eigenen, unabhängigen außenpolitischen Kurs, tritt entschlossen für die Russische Welt, die Russisch-Orthodoxe Kirche, die russische Sprache und unsere multinationale und multikonfessionelle Kultur ein und wahrt zugleich die Interessen unserer Bürger und Landsleute, wo immer sie leben.

🔗 Quelle: Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa
 

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🕯 Heute ist der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Faschismus.

Dieser Gedenktag wird seit 1962 auf Beschluss der UNO-Vollversammlung an jedem zweiten Sonntag im September begangen. Dieses Datum wurde nicht zufällig gewählt: Gerade auf den September fielen zwei entscheidende Daten des Zweiten Weltkriegs – sein Beginn am 1. September 1939 und sein Ende am 3. September 1945.

An diesem Tag erinnert sich die Welt an die Soldaten, die im Kampf gegen die “braune Pest“ gefallen sind, an die Menschen im Hinterland, die im Krieg gegen den Nazismus ihr Leben verloren haben, und an die Millionen von Menschen, einschließlich Kindern, die in den von Hitler-Anhängern und ihren Kollaborateuren betriebenen Konzentrationslagern und Ghettos gestorben sind.

Für Russland, als Nachfolgerstaat der Sowjetunion, die in diesem Krieg Dutzende Millionen ihrer Bürger verloren hat, hat dieser Tag eine besondere Bedeutung. Zur Bewahrung des Gedenkens an die Opfer des durch die Nazi-Truppen begangenen Völkermords am sowjetischen Volk wurden Dokumentations- und Multimedia-Materialien im Rahmen des Projekts „Ohne Verjährungsfrist“ erstellt. Sie berichten von zahlreichen Verbrechen der Nazi-Besatzer während der Okkupation unseres Landes und anderer Staaten.

Das Gedenken an die Opfer des Faschismus ist nicht nur ein Teil unserer gemeinsamen Geschichte, sondern auch eine Verpflichtung gegenüber der Zukunft. Die Menschheit muss wachsam sein und bereit, dem Bösen zu jeder Zeit und in all seinen Erscheinungsformen entgegenzutreten. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass sich Ähnliches niemals wiederholt.

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🎙 Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin:
 
💬 Wir bedrohen die europäischen Staaten nicht und haben keinerlei Absicht, dies zu tun.
 
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🎙 Aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit Ben Berndt im Podcast ungeskriptet

💬 Ich wurde im Zusammenhang mit diesem sogenannten Vorfall in Leipzig einbestellt, der angeblich auf irgendwelche russischen Diversanten – oder wie man sie nennt – beziehungsweise auf irgendeine russische Provokation zurückzuführen sein soll.

Das nehmen wir nicht hin. Wir betrachten das als eine gezielte, als eine pure Provokation gegen Russland, für die es keinerlei Beweise gibt. Es werden keine stichhaltigen Argumente vorgelegt, die die Vorwürfe im Zusammenhang mit diesem Vorfall irgendwie untermauern könnten.

Die Maßnahmen, die gegen uns angeblich anlässlich dieses Vorfalls ergriffen wurden, sind drastisch und enorm streng – etwas, was wir früher noch nie erlebt haben.

Das hat die Situation in unseren bilateralen Beziehungen auf einen Stand gebracht, wie wir ihn, ich würde sagen, seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs noch nie erlebt haben.

🔗 Das ganze Interview: https://youtu.be/Tlj7LbR_c6g?is=MYv7jZ5dvrH8uArU

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Eine deutsche Ecke mitten in Moskau? 🇩🇪 😮 🇷🇺

Die Deutsche Vorstadt erzählt die Geschichte der Ausländer, die einst nach Moskau kamen und hier ihre eigene kleine Welt aufbauten. Doch wie entstand dieses ungewöhnliche Viertel – und was erinnert heute noch daran?

#welcometoRussia #Russland #DiscoverRussia

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🎙 Aus der Rede des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin auf der Sitzung des BRICS-Wirtschaftsforums, 11. September 2026
 
💬 Die BRICS-Staaten, in denen rund die Hälfte der Weltbevölkerung lebt, verfügen über ein enormes Potenzial. In den vergangenen fünf Jahren entfielen mehr als 40 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts auf die BRICS-Staaten, während der Anteil der G7 lediglich 29 Prozent betrug. Betrachtet man das Wachstum der Weltwirtschaft im selben Zeitraum, so entfiel nahezu die Hälfte dieses Zuwachses auf die BRICS-Staaten, während die G7 lediglich 18 Prozent dazu beitrug.
 
💬 Die westlichen Konkurrenten versuchen heute mit allen Mitteln, ihre frühere Führungsposition zurückzugewinnen. Dabei kommen selbst Instrumente unmittelbarer physischer Einwirkung bis hin zur Zerstörung von Industrie- und Logistikanlagen zum Einsatz. Es werden Versuche unternommen, internationale Verkehrskorridore zu blockieren und Seeschiffe zu beschlagnahmen. Zugleich werden rechtswidrige Restriktionen verhängt und es wird mit sogenannten Sekundärsanktionen gegen diejenigen gedroht, die sich weigern, fremden Interessen zu dienen, und stattdessen ihre eigenen nationalen Interessen verteidigen.
 
💬 Gegen Russland wurden inzwischen mehr als 30.000 Sanktionen verhängt – nahezu doppelt so viele wie gegen alle anderen Länder der Welt zusammengenommen. Dennoch ist es Russland unter äußerst schwierigen Bedingungen gelungen, positive Ergebnisse zu erzielen. Wir haben unsere nationale Souveränität gestärkt und bauen die Beziehungen zu verlässlichen und berechenbaren Partnern weiter aus. In der russischen Wirtschaft wurden strukturelle Veränderungen eingeleitet, die sie stärker, widerstandsfähiger und anpassungsfähiger gemacht haben. Infolgedessen lag das Wirtschaftswachstum Russlands in den vergangenen drei Jahren über dem weltweiten Durchschnitt. Von 2023 bis 2025 stieg das Bruttoinlandsprodukt um 10,3 Prozent, während die Arbeitslosenquote auf den historischen Tiefstand von 2,3 Prozent sank.
 
💬 Unsere gemeinsame Aufgabe besteht darin, das Potenzial der BRICS zum Wohl unserer Länder und Völker einzusetzen und die Mechanismen der praktischen wirtschaftlichen Zusammenarbeit und der Wirtschaftsdiplomatie weiter zu stärken. Unternehmen und Unternehmern soll es dadurch erleichtert werden, Partner zu finden, Zahlungen abzuwickeln, Waren zu transportieren und in unseren Ländern zu investieren.
 
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#BRICS #Wirtschaft

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🎙 Aus dem Interview des stellvertretenden Vorsitzenden des Sicherheitsrates der Russischen Föderation Dmitri Medwedew mit der Zeitung „Wedomosti“, 10. September 2026
 
💬 Es muss allen klar sein: Russland kann Kernwaffen ausschließlich im Einklang mit seiner Nukleardoktrin einsetzen, beispielsweise im Falle einer Bedrohung der Sicherheit unseres Staates. In die vom Präsidenten gebilligten Grundlagen der staatlichen Politik auf dem Gebiet der nuklearen Abschreckung wurden wichtige Präzisierungen aufgenommen, die die Voraussetzungen für einen möglichen Einsatz von Kernwaffen durch Russland konkretisieren. Auch der Katalog militärischer Bedrohungen, zu deren Neutralisierung Maßnahmen der nuklearen Abschreckung vorgesehen sind, wurde erweitert. Das sind keine Schreckensszenarien. Das ist Realität.
 
💬 Wir sind uns unserer Verantwortung für das Schicksal der Menschheit bewusst und setzen alles daran, eine globale Katastrophe zu verhindern. Doch auch unsere Geduld ist nicht grenzenlos. Die Ultima Ratio bleibt für den Fall vorbehalten, dass alle anderen Mittel versagen.
 
💬 Eine Aggression eines Nichtkernwaffenstaates gegen die Russische Föderation oder Belarus als Mitglied des Unionsstaates, die unter Beteiligung oder mit Unterstützung einer Nuklearmacht erfolgt, wird als gemeinsamer Angriff auf unsere Staaten betrachtet. Wir haben jedes Recht dazu, auf eine kritische Bedrohung unserer Souveränität zu reagieren. Die endgültige Entscheidung trifft das Staatsoberhaupt.
 
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🚲 Mit dem Fahrrad nach Moskau: Ein Leipziger auf dem Roten Platz
 
Der Leipziger André Voigt (46), geboren in Meuselbach, Thüringen, ist Tischler von Beruf und kein professioneller Sportler. Aber wenn er sich ein Ziel setzt, dann ist er auch so hartnäckig wie ein Olympiasieger. Im Gespräch mit der MDZ erzählt er von zwei Leidenschaften: Russlandliebe und Radfahren.
 
🗞 Auszüge aus dem Interview von André Voigt mit der Moskauer Deutschen Zeitung:
 
❓ Wie entstand die Idee, mit dem Fahrrad nach Russland zu fahren?
 
💬 Ich wollte eine große Fahrradtour machen. Bei meinen ersten Trainingsrunden im Januar dieses Jahres merkte ich, dass ich eine gute Grundkondition habe und darauf aufbauen kann. Ich liebe Moskau. Für mich ist das die schönste Großstadt, die ich bis jetzt auf der Welt gesehen habe. Und ich liebe das Fahrradfahren, also habe ich beides verbunden. Danach trainierte ich sechs Monate lang bei jedem Wetter: bei Regen, Kälte, starkem Wind und zuletzt auch bei 35 bis 40 Grad. An heißen Tagen fuhr ich Etappen von 150 bis 160 Kilometern, um auf extreme Bedingungen vorbereitet zu sein.
 
❓ Woher kommt Ihre Begeisterung für Russland?
 
💬 Ich war 2015 zum ersten Mal dort und reise seitdem regelmäßig nach Russland. Ich habe viele Länder gesehen, unter anderem Brasilien, Venezuela, Kolumbien, China und zahlreiche europäische Staaten. Aber die Mentalität, Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft, die ich in Russland erlebt habe, sind für mich einzigartig. Ich wurde von völlig Fremden zu Geburtstagen, Hochzeiten und sogar Beerdigungen eingeladen. Für mich sind nicht Berge oder das Meer das Wichtigste, sondern die Möglichkeit, am Alltag der Menschen teilzunehmen.
 
❓ Wie wurden Sie in Russland als Deutscher aufgenommen?
 
💬 Sehr positiv. Ich spürte weder Ausländerfeindlichkeit noch Aggressivität gegenüber Deutschen. Im Gegenteil: Als Deutscher wurde ich meist mit Interesse und Respekt behandelt. Auf dieser Reise kam ich mit einer Familie ins Gespräch. Der Mann sprach etwas Englisch und lud mich ein, auf seinem Grundstück zu übernachten. Ich durfte in seinem alten Volkswagen-Bus schlafen und an einem Kindergeburtstag teilnehmen. Solche Begegnungen habe ich in Westeuropa nie erlebt.
 
🔗 Das ganze Interview lesen
 
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#Russland #Deutschland #Reisen

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☦️ Russisch-Orthodoxe Allerheiligen-Kirche in Bad Homburg vor der Höhe
 
Die Russisch-Orthodoxe Allerheiligen-Kirche in Bad Homburg vor der Höhe befindet sich am südlichen Rand des historischen Kurparks. Sie gehört zur Deutschen Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland und dient bis heute als Gotteshaus der orthodoxen Gemeinde in Bad Homburg und Umgebung.

✍️ Geschichte

Die Kirche entstand zwischen 1896 und 1899 für die zahlreichen russischen Gäste, die Bad Homburg im 19. Jahrhundert als international bekannten Kurort besuchten. Der russische Geheimrat Alexander Proworoff, auch bekannt als Homburger Rosenkavalier, überzeugte den damaligen Homburger Bürgermeister, ihm am Rande des Kurparks ein Grundstück zur Verfügung zu stellen und kümmerte sich anschließend in St. Petersburg um die Finanzierung. Entworfen wurde die Russische Kirche von Leonti Benois, einem Architekten des Zaren Nikolaus II., während Louis Jacobi die Bauausführung vor Ort betreute. Im Oktober 1896 nahm Zar Nikolaus II. an der Grundsteinlegung teil. Drei Jahre später wurde die Russische Kirche als Allerheiligen-Kirche geweiht.

👉 Die Kirche heute

Mit ihrer reich gestalteten Fassade und der charakteristischen vergoldeten Zwiebelkuppel gehört die Russische Kirche zu den markanten historischen Bauwerken des Bad Homburger Kurparks. Heute wird sie weiterhin für das orthodoxe Gemeindeleben und Gottesdienste genutzt.
 
📍Adresse:
Kaiser-Friedrich-Promenade,
61348 Bad Homburg vor der Höhe
Hessen

Quelle: Portal über orthodoxe Kirchen in Deutschland

Fotos: bad-homburg.de

#Russland #Deutschland #OrthodoxeKirchen
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🎙 Aus der Rede des Präsidenten Russlands Wladimir Putin auf der Sitzung des XVIII. BRICS-Gipfels (12. September 2026)
 
🤝 Die Partnerschaft innerhalb der BRICS-Gruppe gründet unverändert auf Gleichheit, guter Nachbarschaft und der gegenseitigen Berücksichtigung von Interessen sowie auf der Achtung der kulturellen und zivilisatorischen Vielfalt, der Geschichte, der Traditionen und der Werte des jeweils anderen. Daher ist es nur folgerichtig, dass Ansehen und Einfluss der BRICS in der Welt stetig wachsen. Die Gruppe hat sich zu Recht als einer der Eckpfeiler der Weltordnung etabliert. Ihr Handeln bestimmt maßgeblich, wie sich internationale Politik und Sicherheit, die Wirtschaft und die humanitäre Zusammenarbeit weiterentwickeln.
 
🌐 Die BRICS-Staaten vertiefen die Zusammenarbeit in allen Schlüsselbereichen – in Politik und Sicherheit, in Wirtschaft und Finanzen sowie im kulturellen und humanitären Bereich. Die BRICS sind heute faktisch der größte Zusammenschluss der Welt: Wir umfassen ein Drittel der Landfläche der Erde, erwirtschaften 40 Prozent des weltweiten BIP, und in unseren Ländern lebt nahezu die Hälfte der Weltbevölkerung.
 
⚠️ Derzeit erlebt die Welt tiefgreifende geopolitische, geoökonomische, technologische und soziale Umwälzungen. Das unipolare System der internationalen Beziehungen, das einer kleinen Gruppe von Staaten diente, gehört der Vergangenheit an. Das Kräfteverhältnis verschiebt sich zugunsten neuer Wachstumszentren im Globalen Süden und Osten. Immer mehr Staaten bekunden unmissverständlich ihre Bereitschaft, ihre nationalen Interessen zu verteidigen und sich an der Lösung globaler Probleme zu beteiligen.
 
❗️Doch die Herausbildung einer multipolaren Welt ist mit Schwierigkeiten verbunden und stößt auf Widerstand jener, die es gewohnt sind, in kolonialen Denkmustern zu verharren und die Welt in einen blühenden Garten und einen wilden Dschungel aufzuteilen. Sie sind nicht bereit, die sich verändernde Wirklichkeit anzuerkennen, und bemühen sich, aufstrebende Konkurrenten mit allen Mitteln einzudämmen.
 
👉 Zum Einsatz kommt jedes Mittel – Zollkriege, rechtswidrige Sanktionen, Versuche wirtschaftlicher Einflussnahme, Erpressung, Einmischung in die inneren Angelegenheiten und nicht zuletzt rohe Gewalt. Alte Spannungsherde werden wieder entfacht, immer neue Konflikte und Auseinandersetzungen provoziert. In der Folge gerät das gesamte System der internationalen Beziehungen ins Stocken, und die Wirksamkeit einer Reihe multilateraler Strukturen und Institutionen nimmt ab.

🔗 Quelle

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🎼 160 Jahre Moskauer Konservatorium!
 
Am 13. September 2026 feierte das Moskauer Staatliche P.-I.-Tschaikowski-Konservatorium sein 160-jähriges Bestehen.
 
🎻 Höhepunkt des Jubiläumstages war ein Galakonzert im Großen Saal des Moskauer Konservatoriums. Auf der Bühne standen der Volkskünstler der UdSSR Juri Baschmet und das Kammerensemble „Solisten von Moskau“, die Volkskünstlerin Russlands und Abchasiens Chibla Gerzmava, der Volkskünstler Russlands Alexander Rudin sowie die verdienten Künstler Russlands Andrei Pissarew und Ksenia Baschmet.
 
🎶 Das Programm vereinte Werke von Dmitri Schostakowitsch, Pjotr Tschaikowski, Sergei Rachmaninow, Alfred Schnittke und Kirill Bodrow sowie Kompositionen der europäischen Klassik, darunter von Joseph Haydn und Giuseppe Verdi.
 
🎹 Die Feierlichkeiten beschränkten sich nicht auf den Großen Saal. Am 13. September fand im Kleinen Saal das Konzert „Am Geburtstag des Moskauer Konservatoriums“ mit dem „Brahms-Trio“, dem Staatlichen Prokofjew-Quartett, dem Weinberg-Quartett und weiteren namhaften Interpreten statt.
 
🌍 Die Jubiläumsreihe hatte bereits lange vor September begonnen. Am 16. März wurde im Großen Saal das Galakonzert „Musiker der Welt zu Ehren der russischen Interpretenschule“ veranstaltet, an dem Künstler aus Russland, China, Indien, Iran, Kolumbien und weiteren Ländern mitwirkten.
 
📜 Interessante Tatsache: Zu den ersten Lehrkräften des Moskauer Konservatoriums gehörte Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Am Eröffnungstag 1866 wirkte er am musikalischen Teil der Feierlichkeiten mit und unterrichtete anschließend mehr als zehn Jahre lang theoretische Fächer am Konservatorium. 1940 erhielt die Hochschule seinen Namen.
 
Wir gratulieren dem Moskauer Staatlichen P.-I.-Tschaikowski-Konservatorium zu diesem bedeutenden Jubiläum!
Wir wünschen seinen Lehrkräften, Studierenden, Absolventinnen und Absolventen sowie allen, die mit dieser legendären Hochschule verbunden sind, neue künstlerische Erfolge und die Fortführung der großen musikalischen Traditionen! 🎼🎉
 
📸 Foto und Video: https://t.me/muzlifemagazine
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Ansprache des Generalkonsuls Oleg Ju. Krasnitskiy anlässlich der Schließung des Generalkonsulats Russlands in Bonn

Sehr geehrte Freunde des Generalkonsulats!

Aufgrund der Forderung der deutschen Seite soll das Generalkonsulat der Russischen Föderation in Bonn bis spätestens 18. September d.J. geschlossen werden. Alle Mitarbeiter, einschließlich meiner Person, sollen bis zu diesem Zeitpunkt das Hoheitsgebiet Deutschlands verlassen haben.

In den letzten Tagen haben wir zahlreiche Schreiben von Vertretern der Politik, der Öffentlichkeit, der Wirtschaft, der Kultur Deutschlands sowie von einfachen deutschen Bürgern erhalten, in denen sie ihre Unterstützung und Solidarität zum Ausdruck bringen und sich gegen diese beispiellose unfreundliche Entscheidung der Bundesregierung aussprechen.

Wir bedanken uns bei allen, die uns derzeit unterstützen, sowie all jenen, die über viele Jahre hinweg ihre Bereitschaft zum gleichberechtigten Dialog und Offenheit für gegenseitig vorteilhafte Zusammenarbeit gezeigt haben.

Besonderer Dank gilt den Vertretern der konsularischen und diplomatischen Vertretungen der freundlich gesinnten Länder sowie den Mitarbeitern der in Bonn ansässigen UN-Organisationen, mit denen wir intensive Kontakte gepflegt haben.

Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen gute Gesundheit und viel Erfolg und hoffe, dass Sie Ihre konstruktive Arbeit fortsetzen und weiter an gute Nachbarschaft und partnerschaftliche Beziehungen glauben werden.

Auf Wiedersehen!
 
 
Oleg Ju. Krasnitskiy
Generalkonsul
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