Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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📰 Artikel von Wladislaw Below: „Energiepartnerschaft durch Zwang“ – Das Handelsabkommen zwischen den USA und der EU als Instrument zur Umverteilung der Märkte

• Im Juli 2025 unterzeichneten die Europäische Union und die Vereinigten Staaten ein Handelsabkommen, das in seiner Tragweite weit über klassischen Güteraustausch hinausgeht. Es vereint zwei Kernbereiche: finanzielle Investitionsströme und energiepolitische Verpflichtungen.

• Erstens verpflichtete sich Brüssel, innerhalb von fünf Jahren Kapital in Höhe von rund 600 Mrd. US-Dollar in die US-Wirtschaft zu lenken – offiziell unter dem Vorzeichen einer „strategischen Stärkung der transatlantischen Partnerschaft“. Zweitens sagte die EU zu, innerhalb von drei Jahren Kohlenwasserstoffe und Uran im Wert von 750 Mrd. US-Dollar aus den Vereinigten Staaten zu importieren. Begründet wurde dies mit dem Ziel, „vollständig auf russische Energieträger zu verzichten“. Das Lieferportfolio reicht von LNG, Schieferöl und Kohle für Industrie und Energieerzeugung bis hin zu angereichertem Uran und Brennelementen für Kernkraftwerke westlicher Bauart.

• Hinter der Fassade eines Handelsabkommens verbirgt sich ein machtpolitisches Arrangement: Die USA sichern sich einen langfristig garantierten Absatzmarkt von erheblichem Umfang, während die EU politische Rückversicherung in Washington sucht. Offenkundig ist zugleich eine juristische Grauzone: Ob die EU als supranationale Institution tatsächlich über die Kompetenzen verfügt, ein Abkommen dieser Größenordnung abzuschließen und Mitgliedstaaten verbindlich zur Umsetzung zu verpflichten, bleibt umstritten. Schließlich betrifft es unmittelbar nationale Energiehaushalte und die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen.

• Faktisch markiert das Abkommen eine Neuausrichtung des transatlantischen Energiemarktes. Die Vereinigten Staaten avancierten bis Anfang 2025 zu einem der zentralen Energielieferanten der EU und sind die Hauptprofiteure des schrittweisen Ausstiegs aus russischen Kohlenwasserstoffen. 2024 belief sich das Importvolumen aus den USA auf rund 75 Mrd. Euro (etwa 81 Mrd. US-Dollar). Der Anteil der USA an den gesamten Energieimporten stieg von 12–14 % im Jahr 2022 auf etwa 23–25 % im Jahr 2024 – eine direkte Folge der Umverteilung von Lieferketten und des politisch erzwungenen Ausschlusses russischer Anbieter.

• Das Importpaket im Wert von 750 Mrd. US-Dollar hat auch klimapolitische Implikationen. Einerseits stärkt es kurzfristig die Versorgungssicherheit und reduziert das Risiko von Engpässen im Zuge des russischen Energieausstiegs. Andererseits zementiert es eine wachsende Abhängigkeit von fossilen Energieträgern – insbesondere vom CO₂-intensiven Schiefergas-LNG – und unterminiert damit die Dekarbonisierungsziele des „European Green Deal“.

• Langfristige Lieferverträge mit US-Anbietern binden finanzielle und infrastrukturelle Ressourcen über 15–20 Jahre. Damit droht der Übergang zu erneuerbaren Energien zu verlangsamen – während sich die EU weiterhin als globaler Vorreiter in der Klimapolitik inszeniert, läuft sie Gefahr, ihre internationale Glaubwürdigkeit in Fragen der Dekarbonisierung zu verlieren.

• Das am 27. Juli 2025 geschlossene Abkommen verdeutlicht in exemplarischer Weise die enge Verflechtung von Zoll- und Energiepolitik im Rahmen der transatlantischen Beziehungen. Es ist weniger ein klassisches Handelsarrangement als vielmehr ein machtpolitisches Instrument zur Umverteilung globaler Energiemärkte – mit hohen Kosten für die strategische Autonomie Europas.

📷 Bid: Reuters

🗞 Quelle.

#USA #EU #Wirtschaft #Energie
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🗣 Aus der Rede des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin auf dem zweiten Gipfeltreffen „Russland – Zentralasien“

🤝 Ich möchte die vorhandenen Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit im Rahmen der Eurasischen Wirtschaftsunion hervorheben – und zwar auch für jene Staaten, die dieser Union nicht als Vollmitglieder angehören.

☝️ So hat der Eurasische Fonds für Stabilisierung und Entwicklung über eine Milliarde US-Dollar zur Unterstützung der Volkswirtschaften der zentralasiatischen Staaten bereitgestellt. Diese Mittel können genutzt werden, um die Stabilität der nationalen Haushalte und Zahlungsbilanzen zu sichern und die Systeme der Verwaltung zu stärken.

🏦 Der Eurasische Entwicklungsbank wiederum hat bereits Projekte in Zentralasien in Höhe von 8,7 Milliarden US-Dollar finanziert. Das entspricht mehr als einem Drittel aller Mittel, die der Region im Rahmen internationaler Finanzinstitutionen zur Verfügung gestellt wurden.

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#EAEU #Wirtschaft
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📄 Eurasische Wirtschaftskommission bewertet die Auswirkungen der wirtschaftlichen Integration auf die Geschäftsbedingungen in den EAEU-Mitgliedstaaten positiv

Die positiven Auswirkungen der wirtschaftlichen Integration auf die Geschäftsbedingungen in den EAEU-Mitgliedstaaten wurden in dem am 14. Oktober veröffentlichten Bericht der Kommission hervorgehoben. Laut dem Bericht zeigt sich in der EAEU eine stabile positive Entwicklung.

☝️ Einer der wichtigsten Indikatoren ist der Rückgang der Hindernisse auf dem Binnenmarkt der Union: Innerhalb eines Jahres verringerte sich ihre Zahl von 46 auf 36 – also um mehr als 20 Prozent.

❗️ Dies trägt direkt zur besseren Marktzugänglichkeit bei und erweitert die Möglichkeiten für den gegenseitigen Handel.

📊 Positive Trends wurden auch bei den Endergebnissen festgestellt: So wuchs das Volumen des gegenseitigen Handels mit Dienstleistungen zwischen den Mitgliedstaaten im Jahr 2024 um 16 Prozent gegenüber 2023 und um 42 Prozent im Vergleich zu 2022.

📈 Zugleich stieg das Volumen der akkumulierten gegenseitigen Direktinvestitionen in den Mitgliedstaaten im Zeitraum 2022–2024 um fast 17 Prozent.

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#Russland #Wirtschaft #EAEU
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🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa äußert sich zur wirtschaftlichen Situation in der EU

💬 In der europäischen Wirtschaft ist derzeit eine anhaltende Stagnation zu beobachten. Der Anteil der EU am weltweiten BIP nach Kaufkraftparität ist nach Angaben des IWF von 17 Prozent im Jahr 2011 auf 14 Prozent im Jahr 2025 gesunken. Für 2025 und 2026 wird nach Prognosen der Europäischen Kommission ein Wirtschaftswachstum in der EU von 1,4 Prozent erwartet.

💬 Die wichtigsten energieintensiven Industriebranchen der Europäischen Union - wie Chemie- und Stahlindustrie und Automobilbau - haben mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Angesichts der Tatsache, dass europäische Unternehmen für Strom das Zwei- bis Dreifache und für Gas das 4,5-Fache dessen zahlen müssen, was US-Unternehmen aufbringen, wird es zu einer kaum zu bewältigenden Aufgabe, im Wettbewerb zu bestehen. So ist beispielsweise die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland im ersten Halbjahr 2025 im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 12,2 Prozent gestiegen.

💬 Nach den Angaben der EU-Statistik wurden 27,5 Millionen EU-Bürger 2024 mit erheblichen materiellen Schwierigkeiten konfrontiert und etwa 47 Millionen Europäer konnten sich zuhause genügende Heizung nicht leisten.

💬 Vor diesem Hintergrund kann die rasante Erhöhung der militärischen Ausgaben nur auf Kosten der anderen Haushaltsposten, vor allem im Bereich Soziales, erfolgen. Jeder Euro, der in den Ankauf von Granaten, Raketen und Drohnen investiert wird, ist ein Euro, der Bildung, Gesundheitsversorgung, Rentenabsicherung, Migrationsreform usw. entzogen wird.

💬 Gleichzeitig greifen die EU und ihre Mitgliedstaaten zur staatlichen Kreditaufnahme zu, um Wiederaufrüstungsprogramme zu finanzieren. In der Tat werden die heutigen Militärausgaben auf zukünftige Generationen geschoben, was die europäischen Politiker verschweigen.

💬 Die westlichen Medien sind buchstäblich gleichgeschaltet. Als Resultat befindet sich die Bevölkerung Europas praktisch in einem vollen Informationsvakuum.

💬 Wir verstehen, dass das Kultivieren einer erfundenen "Bedrohung durch Russland" für die heutige EU-Leitung von Vorteil ist, weil es die Aufmerksamkeit der europäischen Wähler von den tiefen inneren sozialen und wirtschaftlichen Problemen ablenkt. Die Hauptbegünstigten des Kurses auf Militarisierung Europas sind die führenden militärischen Konzerne der EU-Staaten und der USA, die mit den politischen Eliten eng verbunden sind. Sie bereichern sich an großen Staatsaufträgen und sichern Rekordgewinne für sich, wenn andere Branchen unter einem akuten Investitionsmangel leiden.

🔗 Pressekonferenz

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#Sacharowa #EU #Wirtschaft
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🎙Aus der Jahrespressekonferenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin, 19. Dezember 2025

💬 Wir sind bereit, mit Großbritannien sowie mit Europa und mit den Vereinigten Staaten zu arbeiten, aber auf Augenhöhe, mit gegenseitiger Achtung.

💬 Ich habe mich schon an eines der Gespräche erinnert, bei dem ich anwesend war, als der ehemalige Bundeskanzler Herr Kohl 1993 die Rede hielt. Er sagte, dass die Zukunft Europas, falls es ein selbstständiges Zivilisationszentrum bleiben will, unbedingt gemeinsam mit Russland gestaltet werden soll. Auf natürlicher Weise ergänzen wir einander, wir werden zusammenarbeiten und uns entwickeln. Falls das nicht geschieht, wird Europa allmählich verschwinden.

💬 Russland liegt nach wie vor weltweit an vierter Stelle nach Kaufkraftparität – nach China, den Vereinigten Staaten und Indien. Hinter uns folgen Japan und Deutschland.

💬 Wenn wir aber unsere Kräfte mit den europäischen Staaten bündeln würden, dann wäre unserer gemeinsames BIP nach Kaufkraftparität höher als das der USA. Selbstverständlich ist das rein theoretisch. Es liegt aber auf der Hand, dass, wenn wir unsere Kapazitäten bündeln und ergänzen würden, würden wir gedeihen und nicht gegeneinander Krieg führen. Nicht wir führen Krieg gegen Europa, sondern Europa führt Krieg gegen uns – durch die Hände ukrainischer Nationalisten.

🔗 Quelle

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#Russland #Westen #Wirtschaft
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📈🏭 Im Zeitraum Januar–November 2025 stieg das Industrieproduktionsvolumen der EAEU-Staaten um 1,2% im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Jahres 2024.

Ein Wachstum wurde in fast allen Ländern der Union verzeichnet: 🇰🇬 in Kirgisistan um 10%, 🇰🇿 in Kasachstan um 7,4%, 🇷🇺 in Russland um 1% und 🇦🇲 in Armenien um 0,5%.

📊 Gleichzeitig nahm das Produktionsvolumen in der verarbeitenden Industrie um 2,5% zu.

Quelle: https://t.me/MidRusEvrazes

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#Russland #EAEU #Wirtschaft
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🎙 Auszüge aus dem Interview des russischen Außenministers Sergej Lawrow mit dem internationalen Sender TV BRICS, 9. Februar 2026

💬 Zurzeit beobachten wir eine Transformation auf der internationalen Bühne, die im Zusammenhang mit dem objektiven Übergang zur multipolaren Welt begann. Es ist gerade die Multipolarität, die die weiteren Entwicklungswege der Menschlichkeit bestimmt. Die Vereinigten Staaten, die seit Jahren die Antriebskraft der Weltwirtschaft und der Regulator der globalen Finanzen waren, nutzten die Rolle von Dollar dazu aus, ihre dominierende Stellung zu behalten.

💬 Sie verlieren schon objektiv ihren wirtschaftlichen Einfluss und ihr Gewicht in der Weltwirtschaft. Gleichzeitig steigen solche Staaten wie die Volksrepublik China, Indien und Brasilien auf. Auf dem afrikanischen Kontinent geschehen interessante Prozesse, die damit verbunden sind, dass die Afrikaner den Aufbau ihrer eigenen Industrie vor der Bereitstellung ihrer natürlichen Ressourcen zur Ausfuhr immer mehr bevorzugen, wobei bereits die Sowjetunion sie unterstützte.

💬 Es entstanden viele Zentren des schnellen wirtschaftlichen Wachstums, Machtzentren, Zentren des finanziellen und politischen Einflusses. Die Welt formatiert sich um. Das erfolgt im Wettbewerbskampf. Der Westen will seine einst führenden Positionen nicht aufgeben. Dieser Kampf gegen Mitbewerber ist nach dem Amtsantritt der Trump-Regierung besonders auffällig und offen geworden.

💬 Es findet ein Kampf um den Erhalt der alten Weltordnung statt, die auf der Rolle des Dollars sowie auf den Regeln basierte, die der Westen ausgedacht und im Internationalen Währungsfonds, in der Weltbank und in der Welthandelsorganisation verwirklicht hat. Als die neuen Wachstumszentren begannen, aufgrund dieser Regeln viel bessere Ergebnisse der wirtschaftlichen Entwicklung und bedeutend höhere Tempos des Fortschritts zu bekommen, fing der Westen an, nach den Möglichkeiten zu suchen, diesen Übergang zu verhindern.

🔗 Interview im Wortlaut

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#Wirtschaft #Westen
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🎙Aus der Rede des Vorsitzenden der Regierung Russlands Michail Mischustin während des Jahresberichts in der Staatsduma, 25. Februar 2026

💬 Russland entwickelt sich weiterhin, trotz aller Versuche von außen, dies zu behindern. Dazu zählen zunehmender Sanktionsdruck, Zollkriege sowie zahlreiche weitere Herausforderungen, die die Ungleichgewichte im Handel und in der wirtschaftlichen Entwicklung erhöhen.

💬 Trotz der äußerst schwierigen Lage ist die positive wirtschaftliche Dynamik erhalten geblieben. Das russische Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2025 um 1 Prozent gestiegen. In den letzten drei Jahren hat sein Wachstum 10 Prozent überschritten, was dem weltweiten Durchschnitt entspricht und diesen sogar übertrifft – und das vor dem Hintergrund zunehmend komplexer externer Herausforderungen. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt bleibt stabil. Die Arbeitslosenquote bleibt niedrig und beträgt 2,2 Prozent.

💬 Russland entwickelt seinen Außenhandel kontinuierlich, erweitert den Kreis seiner Partnerstaaten und baut die handelswirtschaftliche Zusammenarbeit mit ihnen aus. Die Beziehungen zu den Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas werden verstärkt, wobei aktiv die Vorteile von Freihandelsabkommen genutzt werden. Im vergangenen Jahr wurden entsprechende Abkommen mit der Mongolei, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Indonesien unterzeichnet. Heute erfolgt etwa ein Fünftel des gesamten russischen Außenhandels unter bevorzugten Bedingungen.

💬 2026 wurde vom Präsidenten zum Jahr der Einheit der Völker Russlands erklärt. Seit Jahrhunderten leben wir zusammen und ergänzen die Stärken voneinander. Russisch ist unsere allgemeine Staatssprache. Man hört und versteht einander, behandelt respektvoll die Traditionen, die Kultur und den Glauben jedes Volkes des multinationalen Landes.

💬 Am wichtigsten ist, dass wir durch gemeinsame Werte und den Willen vereint sind, alles Notwendige zu tun, damit unser Land, unser geliebtes Russland, gedeiht. Wie der Präsident betonte, bildet eine solche unerschütterliche Einheit die Grundlage für Russlands Erfolge und Siege in ganz unterschiedlichen Bereichen.

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#Wirtschaft #Russland
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🎙 Aus der Rede des Direktors des Departements für europäische Probleme des Außenministeriums der Russischen Föderation Wladislaw Maslennikow, auf der Flaggschiff-Konferenz des europäischen Unternehmerverbands AEB in Russland (11. März 2026)

🗣 Es ist erfreulich, dass die Vertreter der europäischen Wirtschaft in Russland ihren pragmatischen Optimismus nicht verlieren. Denn die Beziehungen zwischen Russland und der Europäischen Union befinden sich derzeit am tiefsten Punkt in der gesamten Geschichte unserer Nachbarschaft. Noch vor etwas mehr als zehn Jahren bestand eine stabile Architektur unserer Zusammenarbeit mit der Europäischen Union – mit vier gemeinsamen Räumen, 17 sektoralen Dialogen, regelmäßig stattfindenden bilateralen Gipfeltreffen sowie Treffen auf Regierungsebene. Es ist offensichtlich, dass eine Rückkehr zu diesem Zustand nicht mehr möglich ist. Russland hat aus der aktuellen Situation entsprechende Schlussfolgerungen gezogen.

🗣 Ein Zukunftsmodell muss auf Realismus und Pragmatismus basieren. Illegitime einseitige Sanktionen und unbegründete Handelsbeschränkungen haben die Wirtschaft der EU selbst und ihrer Mitgliedstaaten hart getroffen. Die Besessenheit, mit der sich EU-Bürokraten von der Wirksamkeit der Sanktionspolitik überzeugen, zeugt von einem Realitätsverlust und einem Mangel an Sachkenntnis in Bezug auf Russland. Man sollte meinen, dass gerade die Europäische Union verstehen müsste, wie vorteilhaft der Energiedialog war – das traditionelle Fundament unserer Zusammenarbeit mit Europa. Wo bleibt die Logik beim Verzicht auf russische Energieträger, die über Jahrzehnte hinweg eine Grundlage für den Wohlstand des europäischen Kontinents bildeten?

🗣 Unsere Interaktion mit der europäischen Wirtschaft ist einer jener Verbindungsfäden, der – trotz des massiven Drucks aus Brüssel und einiger europäischer Hauptstädte – nicht abgerissen ist. Russland bleibt offen für einen direkten, fairen und konstruktiven Dialog mit Unternehmen, die ihre Präsenz auf dem russischen Markt aufrechterhalten, die Perspektiven seiner weiteren Entwicklung angemessen einschätzen, die russische Gesetze einhalten und bereit sind, ihre kommerziellen und sozialen Verpflichtungen verantwortungsvoll zu erfüllen. Selbst mit den EU-Staaten schließen wir eine Wiederaufnahme der Zusammenarbeit nicht aus, sofern diese von ihrem antirussischen Kurs abkehren. In diesem Fall würden wir jedoch die Lehren aus den vergangenen Jahren berücksichtigen.

Quelle

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#EU #Wirtschaft
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🎙 Aus dem Interview des stellvertretenden russischen Außenministers Andrej Rudenko mit der Zeitung „Iswestija“ (31. März 2026)

💬 Die Verwendung nationaler Währungen in gegenseitigen Abrechnungen bestätigt sich heute als einer der wichtigen, systemrelevanten Faktoren der Entwicklung der Handels- und wirtschaftlichen Beziehungen. Diese Tendenz hat einen objektiven Charakter vor dem Hintergrund der anhaltenden Turbulenz in der globalen Politik und Wirtschaft.

💬 Deshalb ist es keine Überraschung, dass die Mitgliedstaaten der BRICS-Gruppe und der SOZ nationale Währungen im Handelsverkehr aktiv einführen. Heute werden mehr als 90 Prozent der Abrechnungen zwischen Russland und den SOZ-Mitgliedstaaten in nationalen Währungen durchgeführt.

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#Wirtschaft #Handel

📸 Евгений Мессман/ ТАСС

🔗 Quelle
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🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa:

🗣 Die Abkehr von einer für beide Seiten vorteilhaften Handelszusammenarbeit mit unserem Land zählt zu den Ursachen für die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in der Europäischen Union um 1,5 % im Jahr 2025 sowie für den Rückgang der Produktion in zentralen Industriezweigen der EU (Automobil-, Chemie- und Stahlindustrie). Das ist nicht verwunderlich: Europäische Unternehmen müssen inzwischen zwei- bis dreimal so viel für Strom und sogar 4,5-mal so viel für Gas bezahlen wie etwa US-amerikanische Unternehmen.

Die Probleme, mit denen die Europäische Union derzeit konfrontiert ist, sind nicht Russland anzulasten, sondern wurden von der EU selbst verursacht. Die Europäer bekommen die Folgen ihrer unüberlegten und rechtswidrigen Maßnahmen nun wie einen Bumerang zu spüren. Unter diesen Umständen, die sich durch die Krise im Nahen Osten zusätzlich verschärft haben, wächst erwartungsgemäß die „Sanktionsmüdigkeit“ unter den nationalen Regierungen der EU-Mitgliedstaaten.

Es ist zu hoffen, dass sich früher oder später die Erkenntnis vom Scheitern des derzeitigen Kurses durchsetzt und die europäischen Hauptstädte dazu veranlasst, wieder normale und konstruktivere Beziehungen aufzubauen. Dies betrifft nicht nur unser Land. Wie der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, kürzlich erklärte, haben wir die Entwicklung oder Wiederherstellung solcher Beziehungen niemals abgelehnt.

Quelle

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#Wirtschaft #EU #Russland
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📰Auszüge aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit NachDenkSeiten

💬 Der Aufbau der Beziehungen zu Deutschland wurde aufgrund ihrer besonderen Bedeutung stets in verschiedenen Dimensionen vorangetrieben: politisch, wirtschaftlich, wissenschaftlich, kulturell und gesellschaftlich. Die Architekten des Nachkriegsmodells dieser Beziehungen, zu denen zweifellos die herausragenden sowjetischen Diplomaten Walentin Falin und Julij Kwizinskij gehörten, gingen zu Recht davon aus, dass die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern gegenseitig vorteilhaft und bereichernd ist. Heute ließe sich dies mit dem Begriff „Win-win“ beschreiben. Dieser Ansatz blieb bis 2022 bestehen, als Deutschland beschloss, die bewährte energiepolitische Kooperation aufzugeben und sich dem Sanktionsdruck gegen Russland anzuschließen, mit dem Ziel, uns eine „strategische Niederlage“ zuzufügen und die russische Wirtschaft „in Stücke zu reißen“.

💬 Als Folge der Zerstörung des langjährigen Fundaments der bilateralen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zeigen sich Krisenerscheinungen in der deutschen Wirtschaft, insbesondere im Energiesektor. Die Folgen des Angriffs auf die „Nord-Stream“-Pipelines, der inzwischen dreieinhalb Jahre zurückliegt, wirken sich weiterhin negativ auf die aktuelle Lage aus.Dabei handelt es sich nicht um „russische Propaganda“, sondern um datenbasierte Analysen deutscher Wirtschaftsinstitute. Die Lage wird zusätzlich durch die Aggression der USA und Israels gegen den Iran verschärft, die eine Krise im Nahen Osten – auch im Energiesektor – ausgelöst hat.

💬 Es ist uns keineswegs Anlass zur Schadenfreude, dass die gegenwärtige, von Russophobie geprägte politische Konjunktur, die deutschen Behörden zu diesem Kurs veranlasst. Es bleibt zu hoffen, dass in Deutschland früher oder später ein gesunder Pragmatismus, das Bewusstsein für die eigenen nationalen Interessen und die positiven Erfahrungen aus der langjährigen Zusammenarbeit unserer beiden Staaten die Oberhand über antirussische Ressentiments gewinnen werden.

🔗 Das gesamte Interview lesen

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#Deutschland #Wirtschaft
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📰Auszüge aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti

❓ Die deutsche Bevölkerung leidet unter den illegitimen EU-Sanktionen. Die deutschen Unternehmen würden gerne weiter mit Russland zusammenarbeiten. Welche Signale gibt es von den lokalen Unternehmern?
 
💬  Der Kurs Berlins, das wirtschaftliche, industrielle, wissenschaftliche und militärische Potenzial Russlands zu schwächen, wirkt sich in erster Linie nachteilig auf Deutschland selbst aus. Die Industrieproduktion in Deutschland schrumpft bereits das fünfte Jahr in Folge. Die Aussichten auf eine wirtschaftliche Erholung nach der langanhaltenden Rezession sind mehr als fraglich.

💬 Das Vorhaben, Russland zu isolieren, hat sich für Deutschland als Verlust eines zahlungskräftigen Marktes und einer reichen Rohstoffbasis erwiesen, die über Jahrzehnte hinweg die Grundlage für die Wettbewerbsfähigkeit und den Wohlstand des Landes bildeten. Die Wirtschaftskreise – die eigentliche Triebkraft der deutschen Ökonomie – erkennen zunehmend die Aussichtslosigkeit und die schädlichen Folgen dieses Kurses. Viele deutsche Unternehmen bleiben weiterhin auf dem russischen Markt. Andere sind gezwungen, sich bedeckt zu halten, indem sie abwarten und gleichzeitig ihre Bereitschaft zur schnellen Rückkehr bekunden, sobald es erste Anzeichen einer Normalisierung gibt

🔗 Das gesamte Interview lesen

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#Deutschland #Wirtschaft
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Zum Treffen des Außenministers Russlands Sergej Lawrow mit den Mitgliedern des Verbands der europäischen Wirtschaft in Russland

Am 21. Mai 2026 fand das traditionelle Treffen des Außenministers Russlands Sergej Lawrow mit der Leitung und den Mitgliedern des Verbands der europäischen Wirtschaft in Russland statt.

Im Laufe der Veranstaltung gab der Außenminister Einschätzungen zur heutigen internationalen Lage mit besonderem Augenmerk auf die Risiken einer zunehmenden Politisierung der Handels- und Wirtschaftssphäre ab. Es wurde eine Reihe aktueller außenwirtschaftlicher Fragen besprochen, die unter anderem einzelne Aspekte der Tätigkeit ausländischer Unternehmen in Russland betreffen.

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#Russland #Wirtschaft
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⚡️Vom 3. bis 6. Juni findet das 29. Internationale Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg (SPIEF) statt
 
Das Forum wird seit 1997 veranstaltet. Seit 2006 steht es unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Russischen Föderation und wird unter seiner Beteiligung durchgeführt.
 
Im Laufe der Jahre hat sich das Forum zu einer der weltweit führenden Plattformen für den Austausch in Wirtschaftskreisen sowie für die Diskussion zentraler wirtschaftlicher Fragen entwickelt, die Russland, Entwicklungsmärkte und die ganze Weltgemeinschaft betreffen.
 
✉️ Grußwort des Präsidenten Russlands Wladimir Putin an die Teilnehmer, Organisatoren und Gäste des 29. Internationalen Wirtschaftsforums in Sankt Petersburg:

„Ich bin überzeugt, dass Ihre traditionsgemäß intensiven und ergebnisorientierten Diskussionen zur Erarbeitung neuer wirksamer Lösungen in allen Bereichen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens beitragen werden. Dies betrifft insbesondere die Bereiche Energie, Digitalisierung, Ernährungssicherheit, die Entwicklung des Humankapitals sowie die Stärkung der finanziellen und handelspolitischen Souveränität. Ihr Austausch wird bestimmt dem Wohl unserer Staaten und Völker dienen und die internationale Zusammenarbeit, Sicherheit und Stabilität fördern.“

 
Dieses Jahr nehmen etwa 20.000 Menschen aus mehr als 130 Ländern am Forum teil. Im Rahmen der Veranstaltung sind über 150 thematische Sitzungen geplant. Das Hauptthema des Forums lautet: „Pragmatischer Dialog – der Weg in eine stabile Zukunft“.  Das Geschäftsprogramm des #SPIEF2026 ist den Fragen der Gestaltung eines neuen Modells globaler Entwicklung unter den Bedingungen tiefgreifender Veränderungen der Weltwirtschaft gewidmet.

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#Russland #Wirtschaft #SPIEF
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🎙 Aus der Rede des Präsidenten Russlands Wladimir Putin auf der Plenarsitzung des Internationalen Wirtschaftsforums in Sankt Petersburg, 5. Juni 2026
 
💬 Die Einzigartigkeit und Attraktivität des Internationalen Wirtschaftsforums in Sankt Petersburg liegen in der Möglichkeit eines offenen Dialogs über Fragen, die Unternehmer, ganze Wirtschaftszweige und sogar ganze Staaten betreffen. Wir stehen stets allen offen gegenüber, die an einer Zusammenarbeit mit unserem Land interessiert sind und zu einer gleichberechtigten und für beide Seiten vorteilhaften Kooperation bereit sind. Wir sind überzeugt, dass gerade ein solcher Ansatz – einander zuzuhören, die Interessen jeder Seite zu verstehen und gemeinsame Lösungen zu finden – einen harmonischen Entwicklungsweg darstellt und die Möglichkeit eröffnet, auf die ernsten Herausforderungen zu antworten, vor denen die moderne Welt heute steht.
 
💬 Wir sehen, welchen Erschütterungen die Energiemärkte ausgesetzt sind, wie Spannungen in einzelnen Regionen geschürt werden – derzeit insbesondere im Nahen Osten –, wie die kurzsichtige Politik der europäischen Bürokratie umgesetzt wird, begleitet von aggressiver Rhetorik und verbunden mit einem weiteren Verlust der Position Europas in der Weltwirtschaft. Darüber hinaus untergräbt sie die regionale und globale Sicherheit. Tatsächlich provozieren die europäischen Eliten ein Chaos, in das sie versuchen, immer mehr Staaten hineinzuziehen.
 
💬 Diese Prozesse sind nicht von selbst entstanden. Sie sind die Folge dessen, dass die Welt gegenwärtig den größten strukturellen Wandel der vergangenen Jahrzehnte erlebt. Über Jahrzehnte hinweg beruhte das Modell globaler Entwicklung auf einer begrenzten Zahl von Finanzzentren, technologischen Lösungen, Versicherungs- und Logistikdrehscheiben, Ratingagenturen und Reservewährungen. Dieses System wurde als universell dargestellt, als angeblich für alle geeignet und vor allem als angeblich neutral. Tatsächlich wurde es jedoch immer häufiger als Instrument politischen Drucks und unlauteren Wettbewerbs genutzt, bei dem Zahlungsströme, Technologien, Logistik oder sogar der Zugang zu Informationen jederzeit unterbrochen werden konnten, um diejenigen zu bestrafen, die beschlossen hatten, im eigenen nationalen Interesse zu handeln. Im Kern handelte es sich um ein bewusst geschaffenes System der Abhängigkeit und des Ressourcenentzugs.
 
💬 Heute erkennt die überwältigende Mehrheit der Staaten diese Realität. Es ist deutlich geworden, dass Investitionspläne und Schritte zur wirtschaftlichen Entwicklung erheblichen Risiken ausgesetzt sein können – nämlich dem Risiko, dass die externe Infrastruktur, auf die sie sich stützen, gegen sie eingesetzt wird. Deshalb beginnen Staaten, eigene technologische Lösungen zu entwickeln, eigene Lieferwege aufzubauen und eigene Institutionen zu schaffen.
 
💬 Russland erlebt diese Veränderungen in vollem Umfang. Der Druck auf unser Land hält an, gleichzeitig hat sich jedoch unser Handlungsspielraum erweitert, neue Partnerschaften sowie neue finanzielle und technologische Lösungen sind entstanden, und wir erschließen vielversprechendere Märkte. Russland bewertet die globalen Veränderungen daher nicht nur als Bedrohung, sondern auch als enorme Chance. Um diese Chancen zu nutzen, streben wir danach, schnell und pragmatisch zu handeln.
 
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🌍 Politik

Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte, dass die von Deutschland nach dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig gegen Russland erhobenen Vorwürfe im Zusammenhang mit der innenpolitischen Krise in Berlin stehen

Der russische Außenminister Sergej Lawrow kommentierte den Beschluss der deutschen Behörden, das Generalkonsulat in Bonn und das Russische Haus in Berlin zu schließen.

Der russische Präsident Wladimir Putin bei der Sitzung des Rates der Staatsoberhäupter der Mitgliedstaaten der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) (Bischkek, 1. September 2026)


Aus der Rede des Vertreters der Russischen Föderation auf der 36. Tagung der Vertragsstaaten des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen von 1982 (New York, 18. Juni 2026)


📈 Wirtschaft

Vom 1. bis 4. September 2026 findet in Wladiwostok das 11. Östliche Wirtschaftsforum statt

📆 Kalenderblatt der Geschichte

87. Jahrestag: Beginn des Zweiten Weltkrieges

Zum 100. Geburtstag von Jewgeni Leonow

Der 3. September markiert in Russland den Tag der Solidarität im Kampf gegen den Terrorismus

📃 Neues aus der Botschaft

Kommentar der Botschaft der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland

Der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew äußert sich zu den Vorwürfen der deutschen Seite bezüglich einer angeblichen russischen Beteiligung am Vorfall in Leipzig

Aus dem Interview des Botschafters Russlands in Deutschland Sergej Netschajew mit dem russischen Sender RT DE (25. August 2026)


Aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit der Zeitung «Unsere Zeit»

Am 30. August 2026 fand im Rahmen der UZ-Friedenstage ein Podiumsgespräch unter dem Titel „Gegen Geschichtsverfälschung und Russophobie“ statt. Sergej Netschajew, Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland, sprach dabei mit UZ-Autor Dr. Arnold Schölzel.

Aus dem Briefkasten unserer Botschaft

Tag des Wissens

🏛 Kultur

Wiedereröffnung des Denkmals für Fjodor Dostojewski in Dresden

🪂 Sport

Russischer Fallschirmspringer stellt Weltrekord im Stratosphärensprung auf


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🎙 Aus der Rede des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin auf der Sitzung des BRICS-Wirtschaftsforums, 11. September 2026
 
💬 Die BRICS-Staaten, in denen rund die Hälfte der Weltbevölkerung lebt, verfügen über ein enormes Potenzial. In den vergangenen fünf Jahren entfielen mehr als 40 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts auf die BRICS-Staaten, während der Anteil der G7 lediglich 29 Prozent betrug. Betrachtet man das Wachstum der Weltwirtschaft im selben Zeitraum, so entfiel nahezu die Hälfte dieses Zuwachses auf die BRICS-Staaten, während die G7 lediglich 18 Prozent dazu beitrug.
 
💬 Die westlichen Konkurrenten versuchen heute mit allen Mitteln, ihre frühere Führungsposition zurückzugewinnen. Dabei kommen selbst Instrumente unmittelbarer physischer Einwirkung bis hin zur Zerstörung von Industrie- und Logistikanlagen zum Einsatz. Es werden Versuche unternommen, internationale Verkehrskorridore zu blockieren und Seeschiffe zu beschlagnahmen. Zugleich werden rechtswidrige Restriktionen verhängt und es wird mit sogenannten Sekundärsanktionen gegen diejenigen gedroht, die sich weigern, fremden Interessen zu dienen, und stattdessen ihre eigenen nationalen Interessen verteidigen.
 
💬 Gegen Russland wurden inzwischen mehr als 30.000 Sanktionen verhängt – nahezu doppelt so viele wie gegen alle anderen Länder der Welt zusammengenommen. Dennoch ist es Russland unter äußerst schwierigen Bedingungen gelungen, positive Ergebnisse zu erzielen. Wir haben unsere nationale Souveränität gestärkt und bauen die Beziehungen zu verlässlichen und berechenbaren Partnern weiter aus. In der russischen Wirtschaft wurden strukturelle Veränderungen eingeleitet, die sie stärker, widerstandsfähiger und anpassungsfähiger gemacht haben. Infolgedessen lag das Wirtschaftswachstum Russlands in den vergangenen drei Jahren über dem weltweiten Durchschnitt. Von 2023 bis 2025 stieg das Bruttoinlandsprodukt um 10,3 Prozent, während die Arbeitslosenquote auf den historischen Tiefstand von 2,3 Prozent sank.
 
💬 Unsere gemeinsame Aufgabe besteht darin, das Potenzial der BRICS zum Wohl unserer Länder und Völker einzusetzen und die Mechanismen der praktischen wirtschaftlichen Zusammenarbeit und der Wirtschaftsdiplomatie weiter zu stärken. Unternehmen und Unternehmern soll es dadurch erleichtert werden, Partner zu finden, Zahlungen abzuwickeln, Waren zu transportieren und in unseren Ländern zu investieren.
 
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#BRICS #Wirtschaft

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🇷🇺 Der Präsident Russlands Wladimir Putin
 
💬 Die wirtschaftliche Dynamik in Russland entspricht im Großen und Ganzen den Erwartungen. 2026 wird das Wachstum des BIP bei bis zu einem Prozent liegen. Eine solche Prognose war in etwa auch zugrunde gelegt worden.
 
💬 Die russischen Unternehmen arbeiten stabil. Die Arbeitslosigkeit liegt mit 2,3 Prozent nahe ihrem historischen Tiefstand. Die Löhne steigen: im ersten Halbjahr um 6,5 Prozent in realer Rechnung.
 
💬 Die stabile Situation auf dem Arbeitsmarkt und der Anstieg der Einkommen der Bevölkerung wirken sich auch auf die Verbrauchernachfrage aus. Die Einzelhandelsumsätze sind in den ersten sieben Monaten dieses Jahres um 5 Prozent gestiegen.
 
💬 Die Inflation ist insgesamt unter Kontrolle und liegt mit Stand vom 14. September 2026 bei 6,2 Prozent. Das ist deutlich niedriger als im Vorjahr.
 
💬 Was die Staatsfinanzen anbelangt, so wurde der föderale Haushalt im August mit einem Überschuss abgeschlossen. Dieser belief sich auf 606 Milliarden Rubel.
 
💬 Ich betone: Unbedingte Priorität des föderalen Haushalts müssen die Erfüllung der sozialen Verpflichtungen des Staates, die Gewährleistung der Sicherheit der Bürger und die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Russlands sein.
 
🔗 Quelle
 
@RusBotschaft
 
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