Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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🎙 Aus dem Interview des stellvertretenden Vorsitzenden des Sicherheitsrates der Russischen Föderation Dmitri Medwedew mit der Zeitung „Wedomosti“, 10. September 2026
 
💬 Ich bin enttäuscht. Das ist wahr. Ich habe erwartet, dass einige Staaten und Politiker, zu denen wir Beziehungen aufgebaut haben, klüger handeln würden. Zum Beispiel die Europäer. Als der Konflikt ausbrach, hätten sie sich ganz anders verhalten können. Ich sage nicht, dass sie den russischen Standpunkt hätten übernehmen müssen. Aber sie hätten zumindest nüchtern bewerten können, was tatsächlich geschieht. Warum haben wir Anlass zur Sorge? Warum gefällt es uns nicht, wenn unsere Nachbarstaaten der NATO beitreten? Das ist doch eigentlich eine ganz einfache Frage. Doch unsere Position wurde schlicht ignoriert. Das Ergebnis ist wohl bekannt.
 
🔗 Quelle
 
@RusBotschaft
 
#NATO #EU

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FOTOBEWEISE für Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Zivilbevölkerung vom 7. bis 13. September 2026

▪️ 7. September – Drohnenangriff auf einen zivilen Pkw in Nowaja Kachowka, Oblast Cherson.

▪️ 7. September – Angriff mit einer Starrflügeldrohne auf ein Mehrfamilienhaus in Perm, Region Perm. Ein Zivilist getötet, vier verletzt.

▪️ 8. September – Drohnenangriff auf das Swjato-Uspenski-Nikolo-Wassiljewski-Kloster im Dorf Nikolskoje, Volksrepublik Donezk.

▪️ 8. September – Drohnenangriff auf das Gebäude einer Mittelschule im Dorf Orljanskoje, Oblast Saporoschje.

▪️ 9. September – Drohnenangriff auf den Markt in Kachowka, Oblast Cherson.

▪️ 9. September – Drohnenangriff auf ein Mehrfamilienhaus in Noworossijsk, Region Krasnodar. Vier Zivilisten getötet, darunter ein Kind; weitere 29 verletzt.

▪️ 9. September – Angriff eines unbemannten Bootes auf die Uferpromenade in Sotschi, Region Krasnodar. 28 Zivilisten verletzt, darunter zwei Kinder.

▪️ 11. September – Drohnenangriff auf einen Rettungswagen im Rajon Wolnowacha, Volksrepublik Donezk.

▪️ 12. September – Drohnenangriff auf ein Mehrfamilienhaus in der Siedlung Oktjabrski, Oblast Belgorod.

▪️ 13. September – Artillerieangriff auf ein Lebensmittelgeschäft im Dorf Bechtery, Oblast Cherson.

Quelle
 
@RusBotschaft
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Am 15. September 2026 fand in Bonn die Zeremonie zur offiziellen Schließung des Generalkonsulats der Russischen Föderation statt
 
🇷🇺 Zu den Klängen der russischen Nationalhymne wurde die Staatsflagge der Russischen Föderation eingeholt. Anschließend wurde auch das Schild des Generalkonsulats abgenommen.
 
An der Zeremonie nahmen Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew, Generalkonsul der Russischen Föderation in Bonn Oleg Krasnitskiy, Diplomaten der Botschaft und des Generalkonsulats, Landsleute sowie Journalisten teil. Viele der Anwesenden konnten ihre Tränen nicht zurückhalten.
 
💬 In seiner Ansprache erklärte Botschafter Sergej Netschajew:
 
„Wir beenden unsere diplomatische Präsenz am Rhein. Jeder weiß, dass wir hier 80 Jahre lang vertreten waren. In all diesen Jahren wurden durch die Bemühungen sowjetischer und russischer Staats- und Regierungsvertreter, Politiker und Diplomaten neue Nachkriegsbeziehungen zur Bundesrepublik Deutschland aufgebaut, die sich später zu gutnachbarschaftlichen, partnerschaftlichen und von Zusammenarbeit geprägten Beziehungen entwickelten. Damit wurde der Weg zu einer historischen Aussöhnung eingeschlagen – ein Schritt, der unserem Volk nach all den erlittenen Entbehrungen und Opfern keineswegs leichtfiel. Dennoch haben wir den Deutschen die Hand gereicht. Unsere Zusammenarbeit entwickelte sich in einer Weise, wie mit keinem anderen Land.“

 
Der Botschafter und der Generalkonsul dankten den Mitarbeitern des Generalkonsulats für ihre langjährige gewissenhafte Arbeit. Dabei wurde betont, dass die russischen Diplomaten Deutschland mit dem Gefühl verlassen, ihre Pflicht erfüllt zu haben, sich von der Region jedoch nicht verabschieden. Beide Redner äußerten die Hoffnung, dass die russische diplomatische Präsenz hier künftig wiederhergestellt werden kann. In diesem Zusammenhang unterstrich der Botschafter:
 
"Ich glaube, dass wir hierher zurückkehren werden. Die Frage ist nur: wann? Ich hoffe, dass diese Frage gemeinsam mit besonnenen deutschen Politikern im Interesse beider Länder erfolgreich gelöst werden kann."

 
📃 Die Geschichte der russischen diplomatischen Vertretung in Bonn erstreckte sich über mehrere Jahrzehnte. Sie begann im Jahr 1975, zwanzig Jahre nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der UdSSR und der Bundesrepublik Deutschland, als die sowjetische Botschaft in der Bundesrepublik von Rolandseck an diesen Standort umzog. Die feierliche Eröffnung des neuen Gebäudes der diplomatischen Vertretung wurde anlässlich des offiziellen Besuchs des Generalsekretärs des Zentralkomitees der KPdSU und Vorsitzenden des Obersten Sowjets der UdSSR, Michail Gorbatschow, in der Bundesrepublik Deutschland vom 12. bis 15. Juni 1989 vorgenommen.
 
Nach dem Umzug der Hauptstadt des wiedervereinigten Deutschlands nach Berlin wurde beschlossen, an diesem Standort das Generalkonsulat der Russischen Föderation zu eröffnen, das am 1. September 1999 seine Tätigkeit aufnahm.
 
Nach der Schließung der russischen Generalkonsulate in Frankfurt am Main und München Ende 2023 wurde der Zuständigkeitsbereich der Vertretung in Bonn erheblich erweitert. Seit dem 21. Dezember 2023 umfasste ihr Konsularbezirk sechs Bundesländer: Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern.
 
👉 Das Generalkonsulat der Russischen Föderation in Bonn wurde im Laufe der Jahre von Alexander Petrow (1999–2000), Sergej Netschajew (2001–2003), dem heutigen Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland, Georgij Gerodes (2003–2006), Fjodor Chorochordin (2006–2010), Ewgenij Schmagin (2010–2015), Wladimir Sedych (2015–2021), Alexey Dronov (2021–2024) und Oleg Krasnitskiy (2024–2026) geleitet.
 
❗️Infolge der unfreundlich gesinnten Entscheidung der deutschen Behörden wurde das Generalkonsulat der Russischen Föderation in Bonn gezwungen, seine Tätigkeit einzustellen. Damit ging die mehr als acht Jahrzehnte währende diplomatische und konsularische Präsenz unseres Landes in dieser Region zu Ende.

@RusBotschaft
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