Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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⚡️ Kommentar des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew für die Zeitung Iswestija im Zusammenhang mit möglichen Lieferungen der weitreichenden Marschflugkörper vom Typ Taurus durch Deutschland an das Regime in Kiew

💬 Der russische Präsident Wladimir Putin hat wiederholt darauf hingewiesen, dass die Lieferungen der ausländischen Abstandswaffen an die Ukraine die Lage an der Frontlinie ebenso wie das Kräfteverhältnis in dem Konfliktgebiet in keiner Weise verändern werden.

💬 Dieser Schritt könnte jedoch zu einer qualitativ neuen Situation führen. Es ist hinlänglich bekannt, dass die ukrainischen Soldaten von sich aus nicht in der Lage sind, die modernen ausländischen weitreichenden Waffensysteme zu bedienen, auch die Taurus-Raketen nicht. Deshalb stellt sich die Frage: Wer soll die Zielerfassung übernehmen, die Raketen abfeuern und diese Waffensysteme bedienen?

💬 Dabei ist es völlig irrelevant, ob die deutsche Seite diese Lieferungen nach Rücksprache mit den NATO-Verbündeten oder ohne vornehmen wird. Aus meiner Sicht wäre das ein durchweg ernsthafter Schritt, der in jedweder Hinsicht bedauernswert wäre. Ich möchte darauf hoffen, dass deutsche Politiker von Vernunft und Besonnenheit erstens die Warnungen unseres Präsidenten diesbezüglich vernommen haben und zweitens verstehen, dass derlei Entscheidungen zu einer qualitativ neuen Situation führen könnten.

@RusBotschaft

#Taurus #Deutschland #Russland #Ukraine
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Konzerttipp für Berlin - „Meisterwerke am Klavier“!🎹

Am 20. April um 16:00 Uhr präsentiert die Neue Philharmonie Berlin unter der Leitung von Andreas Schulz und Stefan Malzew drei Meisterwerke der klassischen Musik:

🎶 Richard Wagner – Vorspiel zu „Die Meistersinger von Nürnberg“
🎶 W. A. Mozart – Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur, KV 467
🎶 Sergei Rachmaninow – Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll, op. 18

Das Publikum erwartet ein Abend voller musikalischer Kontraste – von der feierlichen Klangpracht Wagners über die elegante Leichtigkeit Mozarts bis zur emotionalen Tiefe Rachmaninows.

📍 Konzerthaus Berlin
Verpasst nicht dieses schöne Konzert und sichert euch jetzt die Tickets🎫

#Kulturtipp #KonzerthausBerlin #NeuePhilharmonieBerlin #Rachmaninow #Mozart #Wagner #KlassikBerlin
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Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte der russische Maler👨🏻‍🎨 und Philosoph Nikolai Roerich eine große Idee: die Schaffung eines Regelwerks zum Schutz historischer und kultureller Denkmäler vor den zerstörerischen Kräften von Krieg und Zeit.

📜 In dem tiefen Bewusstsein, dass das kulturelle Erbe ein gemeinsamer Schatz der Menschheit ist, wandte er sich mit einem ausgearbeiteten Entwurf eines internationalen Abkommens an Regierungen und Völker zahlreicher Länder.

✍🏻 Auf einer internationalen Konferenz in der belgischen Stadt Brügge schlug Nikolai Roerich die Einführung eines Welttages der Kulturvor. Er schrieb: „Lasst uns also auch den Welttag der Kultur festlegen, an dem in allen Tempeln, in allen Schulen und Bildungsvereinen gleichzeitig und auf aufgeklärte Weise an die wahren Schätze der Menschheit erinnert wird, an heldenhaften Schaffensgeist, an die Verbesserung und Verschönerung des Lebens.“

🥳 Seitdem wird jedes Jahr am 15. April weltweit dieser Tag begangen — zum Gedenken an die Unterzeichnung des ersten internationalen Vertrags zum Schutz kulturellen Erbes im Jahr 1935 im Weißen Haus in Washington.🇺🇸 Dieses Dokument, das als Roerich-Pakt bekannt wurde, wurde von den Vertretern von 21 Staaten unterzeichnet.📝

❤️ Im Russischen Haus findet derzeit eine Ausstellung statt, die auf Materialien der Sammlungen der Tretjakow-Galerie und des Staatlichen Museums für Orientalische Kunst in Moskau basiert.

🖼️ Die Exposition ist dem 150. Geburtstag von Nikolai Roerich gewidmet. Zu sehen sind seltene historische Fotografien, die die Zeit der Entstehung des Roerich-Pakts dokumentieren, ebenso wie Familienporträts der Roerichs. Einen besonderen Platz in der Ausstellung nehmen Reproduktionen berühmter Gemälde Roerichs ein — von monumentalen Landschaften bis hin zu symbolträchtigen, spirituell aufgeladenen Werken, die den Besucher in das facettenreiche Schaffen eines Künstlers eintauchen lassen, der einen tiefen Eindruck in der Weltkunstgeschichte hinterlassen hat.💎
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📆 Am 16. April 1945 begann die Schlacht um Berlin oder die „Strategische Offensive Berlin“, die zur endgültigen Niederlage der Hauptkräfte der deutschen Wehrmacht, zur Einnahme Berlins und zur Vereinigung mit den Truppen der Westalliierten führte. Mehr als 3,5 Millionen Menschen nahmen an der Schlacht um die Zukunft Europas teil.

An der Operation waren Truppen der 2. Weißrussischen Front unter dem Kommando von Marschall Konstantin Rokossowski, Truppen der 1. Weißrussischen Front unter dem Kommando von Marschall Georgi Schukow und Truppen der 1. Ukrainischen Front unter dem Kommando von Marschall Iwan Konew beteiligt. Die Dnjepr-Flottille – ein Teil der Baltischen Flotte – sowie die 1. und 2. Armee der polnischen Volksarmee waren ebenfalls an den Kämpfen beteiligt.

⚔️ Die Operation begann mit einem Nachtangriff, bei dem 143 Suchscheinwerfer eingesetzt wurden, um den Feind zu blenden. Die sowjetischen Stoßtrupps der 1. Weißrussischen Front von Georgi Schukow durchbrachen schnell die ersten feindlichen Verteidigungslinien, stießen aber später auf den Seelower Höhen auf ernsthaften Widerstand.

Am 25. April vereinten sich die Truppen der 1. Ukrainischen und der 1. Weißrussischen Front westlich der Hauptstadt des Dritten Reiches und vervollständigten die Einkreisung der feindlichen Verteidigungskräfte in Berlin. Am 29. April begannen die Kämpfe um den Reichstag. Die erste sowjetische Fahne auf dem Dach des Gebäudes wurde schon am nächsten Tag gehisst, aber die Berliner Garnison kapitulierte erst in der Nacht zum 2. Mai.

🛡 Am Ende des 5. Mai war der feindliche Widerstand endgültig gebrochen, 134 Tausend deutsche Soldaten und Offiziere ergaben sich. In der Nacht zum 9. Mai nahm Marschall Georgi Schukow zusammen mit Vertretern der britischen, amerikanischen und französischen Befehlshaber die bedingungslose Kapitulation der deutschen Truppen in Karlshorst entgegen. Der Krieg in Europa war zu Ende.

Während der Schlacht um Berlin gelang es den Einheiten der Roten Armee nicht nur, einen der größten Truppenverbände der Wehrmacht einzukesseln und zu besiegen, sondern auch rund 200 Tausend Gefangene aus den Nazi-Lagern rund um Berlin zu befreien. Mehr als 600 Teilnehmer der Operation wurden für ihren Heldenmut mit dem Titel „Held der Sowjetunion“ geehrt.

@RusBotschaft

#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte #Berlin
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🎙 Der russische Botschafter Sergej J. Netschajew im Interview mit der Berliner Zeitung:

• Der 80. Jahrestag des Sieges über den Nazismus ist ein heiliger Tag für mein Volk – nicht nur Russland, sondern für alle Völker der ehemaligen Sowjetunion, die gemeinsam litten und siegten. Falls die Berichte über die Handreichung des Auswärtigen Amts stimmen, ist das eine bittere Enttäuschung. Traditionell gedenken wir unserer Soldaten, Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter auf deutschen Friedhöfen. Dies mit Deutschland zu tun, war Teil unseres Versöhnungsweges. Solche Signale gefährden das.

• Ich bin optimistisch, denn diese Tage sind nicht nur für die russische Botschaft wichtig, sondern auch für die deutsche Öffentlichkeit. Wir haben in diesem Krieg 27 Millionen Menschen verloren, die meisten davon waren Zivilisten. Dieser Krieg gegen die Sowjetunion war ein Vernichtungskrieg, dem Völkermord gleich. Den Versöhnungsweg haben wir jedoch gemeinsam mit Deutschland geebnet. Wir haben einander unsere Hände über den Kriegsgräbern gereicht, das gegenseitige Verständnis und Vertrauen wuchs enorm.

• Ich hoffe, dass dieser Weg der historischen Versöhnung immer noch aktuell in Deutschland ist. Oder vielleicht irre ich mich? Denn vor kurzem hat uns die Nachricht erreicht, dass der Russischen Föderation und auch der Republik Belarus das Benennungsrecht für das Kuratorium der deutschen Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ – eines weiteren Symbols der Nachkriegsaussöhnung – verweigert wurde.

📄Hier gibt es das Interview in voller Länge.

📷 Foto: Berliner Zeitung

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#Netschajew #Interview
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🕯 Kranzniederlegungen auf den Seelower Höhen und Frankfurt an der Oder zum Gedenken an sowjetische Gefallene

📍 Anlässlich des Jahrestages der Schlacht um die Seelower Höhen und dem Anfang der „Strategischen Offensive Berlin“ fanden am 16. April 2025 auf den sowjetischen Gedenkstätten auf den Seelower Höhen und in Frankfurt an der Oder feierliche Kranzniederlegungen statt. Der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, die Vertreter der Russischen Botschaft in Deutschland, engagierte Landsleute sowie Mitglieder öffentlicher Organisationen würdigten das Andenken an die sowjetischen Soldaten, die im Frühjahr 1945 im Kampf gegen den Nationalsozialismus ihr Leben ließen. An der Zeremonie nahmen auch Vertreter der diplomatischen Missionen der GUS-Mitgliedstaaten sowie Vertreter der lokalen Behörden und politischen Parteien teil.

💐 Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das ehrende Gedenken an die Gefallenen, die einen entscheidenden Beitrag zur Befreiung Europas vom Faschismus geleistet haben. In stiller Würdigung legten die Teilnehmenden – gemäß langjähriger Tradition – Kränze und Blumen an der Gräberstätte nieder. Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch neue Gedenktafeln an der Gedenkstätte mit den Namen gefallener sowjetischer Soldaten enthüllt, deren Identität kürzlich festgestellt wurde. Die Namen von weiteren 200 Personen wurden verewigt.

🎖 Die Schlacht auf den Seelower Höhen fand im April 1945 statt. Sie gehört zu einer der größten und entscheidendsten Schlachten der Berlin-Offensive. Die Einnahme dieses strategischen Punktes und die Niederlage der 9. Armee der Wehrmacht leisteten einen unschätzbaren Beitrag zum nahenden Sieg in der Endphase des Großen Vaterländischen Krieges, weil es der Roten Armee gelang, in die Hauptstadt des Dritten Reiches einzudringen. Heute ruhen hier mehr als 30 Tausend sowjetische Soldaten und Offiziere, die für die Freiheit ihrer Heimat gefallen sind.

🔹 Die Gedenkstätte wurde am 27. April 1945 eröffnet und war eine der ersten Begräbnisstätten für sowjetische Militärangehörige, die während der Berlin-Operation gefallen sind. Die Gedenkstätte erstreckt sich über eine Fläche von sechs Hektar. Die Bronzestatue wurde von dem sowjetischen Bildhauer Lew Kerbel geschaffen. Im Jahr 1972 wurde das Bauwerk zu einem Museum erweitert, dessen Aussehen an den vorderen Gefechtsstand von Marschall Georgi Schukow erinnert. Hier sind 40 Namen der sowjetischen Soldaten verewigt, die an den Kämpfen während des Durchbruchs an der Oder beteiligt waren und den Titel „Held der Sowjetunion“ erhielten.

@RusBotschaft

#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
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📢 Maria Sacharowa, Pressesprecherin des russischen Außenministeriums, äußerte sich im Zusammenhang mit einem weiteren massiven ukrainischen Drohnenangriff auf die Region Kursk (15. April 2025)

💬 Das Kiewer Nazi-Regime setzt seine barbarischen Angriffe auf die russische Zivilbevölkerung fort. In der Nacht zum 15. April kam es in der Region Kursk zum bislang schwersten ukrainischen Drohnenangriff: 109 Drohnen zielten auf Wohngebiete und zivile Infrastruktur.

💬 Dabei wurde eine ältere Frau getötet, 24 Wohnhäuser wurden getroffen, drei davon schwer beschädigt, und eine Krankenstation verlor mehr als zehn Spezialfahrzeuge.

💬 Russland fordert die verantwortliche internationale Gemeinschaft auf, die Verbrechen des Nazi-Regimes in Kiew gegen die Zivilbevölkerung zu verurteilen und ihre Entschlossenheit zu demonstrieren, den blutigen Taten von Selenskijs Bande ein Ende zu setzen.

Fotos: Baza

@RusBotschaft

#Sacharowa #Ukraine
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