🎙 Ausstellung „Gestorben für die Wahrheit“
Journalistinnen und Journalisten stehen heute an einem Wendepunkt der Geschichte. Sie riskieren täglich ihr Leben, um der Welt unbequeme, komplexe, aber echte Wahrheiten zu erzählen. Gezeigt werden Medienschaffende, die in Konfliktzonen ums Leben kamen – von der Krim bis zum Donbass. Unter ihnen sind nicht nur Russen, sondern auch Ukrainer, Europäer und Amerikaner. Was sie eint: Sie gingen bis zum Ende, entschieden sich für die Wahrheit statt für das Schweigen.
👤 Wsewolod Petrowskij (1986-2015) - Historiker, Dichter, Kriegsberichterstatter, Mitarbeiter des Informationsministeriums der Volksrepublik Donezk.
Er fiel im Februar 2015 bei Komissarowka, in der Nähe von Debalzewo, im Einsatz. Petrowskij gehörte zu einer Sicherungsgruppe, die zur Evakuierung von Aufklärungseinheiten entsandt wurde, die unter feindliches Feuer geraten waren. Der Auftrag war nahezu erfüllt, als die Gruppe unter Artilleriebeschuss geriet. Ein Splitter traf Wsewolod ins Herz.
📷 Den Link zur Ausstellung finden Sie hier.
#inthelineofduty #perished4truth #Medien #Ukraine
Journalistinnen und Journalisten stehen heute an einem Wendepunkt der Geschichte. Sie riskieren täglich ihr Leben, um der Welt unbequeme, komplexe, aber echte Wahrheiten zu erzählen. Gezeigt werden Medienschaffende, die in Konfliktzonen ums Leben kamen – von der Krim bis zum Donbass. Unter ihnen sind nicht nur Russen, sondern auch Ukrainer, Europäer und Amerikaner. Was sie eint: Sie gingen bis zum Ende, entschieden sich für die Wahrheit statt für das Schweigen.
👤 Wsewolod Petrowskij (1986-2015) - Historiker, Dichter, Kriegsberichterstatter, Mitarbeiter des Informationsministeriums der Volksrepublik Donezk.
Er fiel im Februar 2015 bei Komissarowka, in der Nähe von Debalzewo, im Einsatz. Petrowskij gehörte zu einer Sicherungsgruppe, die zur Evakuierung von Aufklärungseinheiten entsandt wurde, die unter feindliches Feuer geraten waren. Der Auftrag war nahezu erfüllt, als die Gruppe unter Artilleriebeschuss geriet. Ein Splitter traf Wsewolod ins Herz.
📷 Den Link zur Ausstellung finden Sie hier.
#inthelineofduty #perished4truth #Medien #Ukraine
🙏94😢75❤18👍8❤🔥1🎃1
🎙 Ausstellung „Gestorben für die Wahrheit“
Journalistinnen und Journalisten stehen heute an einem Wendepunkt der Geschichte. Sie riskieren täglich ihr Leben, um der Welt unbequeme, komplexe, aber echte Wahrheiten zu erzählen. Gezeigt werden Medienschaffende, die in Konfliktzonen ums Leben kamen – von der Krim bis zum Donbass. Unter ihnen sind nicht nur Russen, sondern auch Ukrainer, Europäer und Amerikaner. Was sie eint: Sie gingen bis zum Ende, entschieden sich für die Wahrheit statt für das Schweigen.
👤 Anna Prokofjewa (1989 - 2025) - Kriegsreporterin des russischen Fernsehsenders „Perwij Kanal“
Anna Prokofjewa arbeitete in der russischen Region Belgorod. Am 26. März 2025 geriet das Fahrzeug ihres Filmteams unweit der Grenze zur Ukraine auf eine Mine. Sie kam dabei ums Leben, der Kameramann des Fernsehsenders wurde schwer verletzt.
📷 Den Link zur Ausstellung finden Sie hier.
#inthelineofduty #perished4truth #Medien #Ukraine
Journalistinnen und Journalisten stehen heute an einem Wendepunkt der Geschichte. Sie riskieren täglich ihr Leben, um der Welt unbequeme, komplexe, aber echte Wahrheiten zu erzählen. Gezeigt werden Medienschaffende, die in Konfliktzonen ums Leben kamen – von der Krim bis zum Donbass. Unter ihnen sind nicht nur Russen, sondern auch Ukrainer, Europäer und Amerikaner. Was sie eint: Sie gingen bis zum Ende, entschieden sich für die Wahrheit statt für das Schweigen.
👤 Anna Prokofjewa (1989 - 2025) - Kriegsreporterin des russischen Fernsehsenders „Perwij Kanal“
Anna Prokofjewa arbeitete in der russischen Region Belgorod. Am 26. März 2025 geriet das Fahrzeug ihres Filmteams unweit der Grenze zur Ukraine auf eine Mine. Sie kam dabei ums Leben, der Kameramann des Fernsehsenders wurde schwer verletzt.
📷 Den Link zur Ausstellung finden Sie hier.
#inthelineofduty #perished4truth #Medien #Ukraine
🙏98😢82❤10👍6❤🔥1🎃1
Forwarded from Russisches Haus in Berlin
Das kommende Treffen des Sprachklubs steht im Zeichen der Helden des Widerstands.
🖼️ Im Mittelpunkt steht eine Ausstellung, die diesen mutigen Persönlichkeiten gewidmet ist.
Die Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, sich mit den bewegenden Lebensgeschichten der Widerstandskämpfer vertraut zu machen und mehr über ihren Beitrag zur Geschichte zu erfahren.
📝 Begleitend zur thematischen Auseinandersetzung werden neue Vokabeln eingeführt. Die Veranstaltung bietet somit nicht nur Raum für historische Einblicke, sondern auch für sprachliches Lernen im Kontext.
📌 Anmeldung ist erforderlich.
#sprachklub
🖼️ Im Mittelpunkt steht eine Ausstellung, die diesen mutigen Persönlichkeiten gewidmet ist.
Die Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, sich mit den bewegenden Lebensgeschichten der Widerstandskämpfer vertraut zu machen und mehr über ihren Beitrag zur Geschichte zu erfahren.
📝 Begleitend zur thematischen Auseinandersetzung werden neue Vokabeln eingeführt. Die Veranstaltung bietet somit nicht nur Raum für historische Einblicke, sondern auch für sprachliches Lernen im Kontext.
#sprachklub
Please open Telegram to view this post
VIEW IN TELEGRAM
❤82👍31🕊21❤🔥3👎2
🎙 Ausstellung „Gestorben für die Wahrheit“
Journalistinnen und Journalisten stehen heute an einem Wendepunkt der Geschichte. Sie riskieren täglich ihr Leben, um der Welt unbequeme, komplexe, aber echte Wahrheiten zu erzählen. Gezeigt werden Medienschaffende, die in Konfliktzonen ums Leben kamen – von der Krim bis zum Donbass. Unter ihnen sind nicht nur Russen, sondern auch Ukrainer, Europäer und Amerikaner. Was sie eint: Sie gingen bis zum Ende, entschieden sich für die Wahrheit statt für das Schweigen.
👤 Andrea Rocchelli (1983-2014) - Italienischer Fotojournalist, Mitbegründer der Gruppe unabhängiger Reporter CesuraLab.
Er wurde im Mai 2014 in der Nähe des Dorfes Andrejewka bei Slawjansk bei einem Mörserangriff durch die ukrainischen Streitkräfte getötet. Zusammen mit ihm kam auch sein Übersetzer Andrej Mironow ums Leben.
📷 Den Link zur Ausstellung finden Sie hier.
#inthelineofduty #perished4truth #Medien #Ukraine
Journalistinnen und Journalisten stehen heute an einem Wendepunkt der Geschichte. Sie riskieren täglich ihr Leben, um der Welt unbequeme, komplexe, aber echte Wahrheiten zu erzählen. Gezeigt werden Medienschaffende, die in Konfliktzonen ums Leben kamen – von der Krim bis zum Donbass. Unter ihnen sind nicht nur Russen, sondern auch Ukrainer, Europäer und Amerikaner. Was sie eint: Sie gingen bis zum Ende, entschieden sich für die Wahrheit statt für das Schweigen.
👤 Andrea Rocchelli (1983-2014) - Italienischer Fotojournalist, Mitbegründer der Gruppe unabhängiger Reporter CesuraLab.
Er wurde im Mai 2014 in der Nähe des Dorfes Andrejewka bei Slawjansk bei einem Mörserangriff durch die ukrainischen Streitkräfte getötet. Zusammen mit ihm kam auch sein Übersetzer Andrej Mironow ums Leben.
📷 Den Link zur Ausstellung finden Sie hier.
#inthelineofduty #perished4truth #Medien #Ukraine
😢132🙏45❤15🕊13👍7❤🔥2😡2🎃1
🎖 80 Jahre Großer Sieg: Gedenken, Erinnern, Ehren
Im Vorfeld des 80. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg erzählen wir über die Heldenstadt Leningrad (heute – Sankt Petersburg).
🔸 Sankt Petersburg, die nach Moskau zweitgrößte Stadt Russlands, hieß während des Großen Vaterländischen Krieges Leningrad.
🔸 Im Großen Vaterländischen Krieg 1941-1945 wurde die Stadt von deutschen Truppen 871 Tage lang belagert. In der Zeit der Belagerung vom 8. September 1941 bis zum 27. Januar 1944, in der die Wehrmacht auf Befehl Hitlers keine Eroberung Leningrads versuchte, sondern stattdessen die Stadt systematisch von jeglicher Versorgung abschnitt, starben über eine Million Zivilisten.
🔸 In der Zeit der deutschen Belagerung Leningrads konnten Nahrungsmittel zur Versorgung der Millionenstadt nur unter großer Gefahr per Flugzeug oder im Winter über den vereisten Ladogasee per Eisenbahn bzw. Lastkraftwagen (die Straße des Lebens) nach Leningrad gebracht werden. Besonders dramatisch war die Situation im Jahr 1941. Durch Luftangriffe wurde ein Großteil der Nahrungsmittelvorräte vernichtet, zudem brach der Winter ungewöhnlich früh ein. Die Rationen sanken im Oktober auf 400 Gramm Brot für Arbeiter, 200 Gramm für Kinder und Frauen. Am 20. November 1941 wurden sie sogar auf 250 Gramm bzw. 125 Gramm reduziert. Allein im Dezember 1941 starben rund 53.000 Menschen.
🔸 Während der Belagerung wurden etwa 150.000 Artilleriegeschosse und etwa 100.000 Fliegerbomben auf die Stadt abgeschossen. Bei zahlreichen Versuchen der Roten Armee, die Belagerung zu sprengen, kamen etwa 500.000 sowjetische Soldaten ums Leben. Erst mit der Einnahme des Leningrader Vorortes Schlüsselburg am 18. Januar 1943 gelang es, wieder eine Versorgungslinie in die Stadt zu etablieren.
🔸 1965 wurde Leningrad zur Heldenstadt erklärt.
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
Im Vorfeld des 80. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg erzählen wir über die Heldenstadt Leningrad (heute – Sankt Petersburg).
🔸 Sankt Petersburg, die nach Moskau zweitgrößte Stadt Russlands, hieß während des Großen Vaterländischen Krieges Leningrad.
🔸 Im Großen Vaterländischen Krieg 1941-1945 wurde die Stadt von deutschen Truppen 871 Tage lang belagert. In der Zeit der Belagerung vom 8. September 1941 bis zum 27. Januar 1944, in der die Wehrmacht auf Befehl Hitlers keine Eroberung Leningrads versuchte, sondern stattdessen die Stadt systematisch von jeglicher Versorgung abschnitt, starben über eine Million Zivilisten.
🔸 In der Zeit der deutschen Belagerung Leningrads konnten Nahrungsmittel zur Versorgung der Millionenstadt nur unter großer Gefahr per Flugzeug oder im Winter über den vereisten Ladogasee per Eisenbahn bzw. Lastkraftwagen (die Straße des Lebens) nach Leningrad gebracht werden. Besonders dramatisch war die Situation im Jahr 1941. Durch Luftangriffe wurde ein Großteil der Nahrungsmittelvorräte vernichtet, zudem brach der Winter ungewöhnlich früh ein. Die Rationen sanken im Oktober auf 400 Gramm Brot für Arbeiter, 200 Gramm für Kinder und Frauen. Am 20. November 1941 wurden sie sogar auf 250 Gramm bzw. 125 Gramm reduziert. Allein im Dezember 1941 starben rund 53.000 Menschen.
🔸 Während der Belagerung wurden etwa 150.000 Artilleriegeschosse und etwa 100.000 Fliegerbomben auf die Stadt abgeschossen. Bei zahlreichen Versuchen der Roten Armee, die Belagerung zu sprengen, kamen etwa 500.000 sowjetische Soldaten ums Leben. Erst mit der Einnahme des Leningrader Vorortes Schlüsselburg am 18. Januar 1943 gelang es, wieder eine Versorgungslinie in die Stadt zu etablieren.
🔸 1965 wurde Leningrad zur Heldenstadt erklärt.
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
🙏111❤56🕊38👍10❤🔥2👎1😱1
🗣 Auszüge aus der Rede des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin bei einem Treffen mit den Teilnehmern des föderalen Aufklärungsmarathons „Wissen. Die Ersten“, Moskau, 30. April 2025
💬 Der Tag des Sieges ist ein besonderer Tag für unser Volk, für jede russische Familie. In der Sowjetzeit sprach man oft mit den Worten eines Liedes über diesen Feiertag: Es ist ein Fest mit Tränen in den Augen. Es ist ohne Zweifel ein Triumph des sowjetischen Volkes. Wir betonen immer wieder: Alle Völker der Sowjetunion haben einen gewaltigen Beitrag geleistet, niemand hat sich geschont, alle haben für den gemeinsamen Sieg gearbeitet.
💬 Diejenigen, die im Großen Vaterländischen Krieg gekämpft haben, haben ihr Leben für unser Vaterland gegeben. Sie kämpften dafür, dass es erhalten bleibt, dass immer neue Generationen in unserem Land heranwachsen können. Sie haben eine Heldentat vollbracht.
💬 Das Gedenken an ihren Einsatz bildet eine der Grundlagen unseres gesamten multinationalen Volkes. Das ist in erheblichem Maße das, was Russland ausmacht. Denn das historische Gedächtnis an die Vergangenheit stimmt uns auf die Zukunft ein, darauf was sein kann und sein soll. Nur wenn wir verstehen, welchen Preis wir für unseren heutigen und morgigen Tag bezahlt haben, nur wenn wir begreifen, welchen Preis unsere Vorfahren im Kampf für das Vaterland gezahlt haben, können wir verstehen, wer wir sind und was unser Land ist.
🔗 Link zur Rede im Wortlaut (Englisch): http://en.kremlin.ru/events/president/news/76832
@RusBotschaft
#Putin #Russland #80JahreBefreiung #UdSSR
💬 Der Tag des Sieges ist ein besonderer Tag für unser Volk, für jede russische Familie. In der Sowjetzeit sprach man oft mit den Worten eines Liedes über diesen Feiertag: Es ist ein Fest mit Tränen in den Augen. Es ist ohne Zweifel ein Triumph des sowjetischen Volkes. Wir betonen immer wieder: Alle Völker der Sowjetunion haben einen gewaltigen Beitrag geleistet, niemand hat sich geschont, alle haben für den gemeinsamen Sieg gearbeitet.
💬 Diejenigen, die im Großen Vaterländischen Krieg gekämpft haben, haben ihr Leben für unser Vaterland gegeben. Sie kämpften dafür, dass es erhalten bleibt, dass immer neue Generationen in unserem Land heranwachsen können. Sie haben eine Heldentat vollbracht.
💬 Das Gedenken an ihren Einsatz bildet eine der Grundlagen unseres gesamten multinationalen Volkes. Das ist in erheblichem Maße das, was Russland ausmacht. Denn das historische Gedächtnis an die Vergangenheit stimmt uns auf die Zukunft ein, darauf was sein kann und sein soll. Nur wenn wir verstehen, welchen Preis wir für unseren heutigen und morgigen Tag bezahlt haben, nur wenn wir begreifen, welchen Preis unsere Vorfahren im Kampf für das Vaterland gezahlt haben, können wir verstehen, wer wir sind und was unser Land ist.
🔗 Link zur Rede im Wortlaut (Englisch): http://en.kremlin.ru/events/president/news/76832
@RusBotschaft
#Putin #Russland #80JahreBefreiung #UdSSR
❤123👍40🕊22💯5⚡2👎2❤🔥1
📅 Heute, am 5. Mai 2025, ist der 110. Geburtstag von Jewgeni Dolmatowski, einem herausragenden sowjetischen Dichter, der Texte zu vielen berühmten Liedern verfasst hat.
🔹 Jewgeni Dolmatowski begann schon in sehr jungen Jahren, seine Werke zu publizieren. Der erste Gedichtband von Dolmatowski wurde veröffentlicht, als er noch nicht einmal 20 Jahre alt war.
🔹 Während des Großen Vaterländischen Krieges war Dolmatowski Kriegsberichterstatter. Im August 1941 wurde er schwer verwundet und geriet in Gefangenschaft, konnte aber bald entkommen und in den Einsatz zurückkehren.
🔹 Der Dichter nahm an den Schlachten von Stalingrad und Kursk teil, sowie an der Befreiung von Belarus und Polen, erreichte Berlin und war 1945 persönlich bei der Unterzeichnung der Bedingungslosen Kapitulation Deutschlands anwesend.
🔹 Für seine herausragenden Verdienste wurde Dolmatowski mit dem Leninorden, dem Orden des Roten Sterns, den Medaillen „Für Verdienste im Kampf“ und „Für die Verteidigung Stalingrads“ ausgezeichnet.
🔹 Er ist der Autor von Gedichten für Dutzende von berühmten Liedern, darunter „Die Straße nach Berlin“, „Apfelbäume auf dem Mars“, „Die Lieblingsstadt“, „Zufälliger Walzer“.
📸 waralbum. ru
🔹 Jewgeni Dolmatowski begann schon in sehr jungen Jahren, seine Werke zu publizieren. Der erste Gedichtband von Dolmatowski wurde veröffentlicht, als er noch nicht einmal 20 Jahre alt war.
🔹 Während des Großen Vaterländischen Krieges war Dolmatowski Kriegsberichterstatter. Im August 1941 wurde er schwer verwundet und geriet in Gefangenschaft, konnte aber bald entkommen und in den Einsatz zurückkehren.
🔹 Der Dichter nahm an den Schlachten von Stalingrad und Kursk teil, sowie an der Befreiung von Belarus und Polen, erreichte Berlin und war 1945 persönlich bei der Unterzeichnung der Bedingungslosen Kapitulation Deutschlands anwesend.
🔹 Für seine herausragenden Verdienste wurde Dolmatowski mit dem Leninorden, dem Orden des Roten Sterns, den Medaillen „Für Verdienste im Kampf“ und „Für die Verteidigung Stalingrads“ ausgezeichnet.
🔹 Er ist der Autor von Gedichten für Dutzende von berühmten Liedern, darunter „Die Straße nach Berlin“, „Apfelbäume auf dem Mars“, „Die Lieblingsstadt“, „Zufälliger Walzer“.
📸 waralbum. ru
👍116❤31🥰6👎1
📰 Entlarven, ohne zu mystifizieren - Michail Romms Film »Der gewöhnliche Faschismus«
🎬 Michail Romms Montagefilm »Der gewöhnliche Faschismus« aus dem Jahr 1965 ist bis heute aktuell geblieben. Das essayistische Werk über den deutschen Faschismus konzipierte Romm gemeinsam mit Maja Turowskaja und Juri Chanjutin, die dafür zwei Millionen Meter Film aus den Wochenschauen der Nazis und aus Dokumentarfilmen auswerteten. Sie sichteten Fotografien von Hitlers Leibfotografen Heinrich Hoffmann bis hin zu jenen Schnappschüssen der Täter an der Ostfront, die erst später während der Wehrmachtsausstellung ab 1995 einem größeren Publikum bekanntgeworden sind. Dazu kamen Film- und Fotodokumente aus Archiven und Sammlungen in der UdSSR, in Polen und der DDR.
• Besonders durch den eindrucksvollen Kommentar Romms stellt sich der Film als kongeniale Analyse des deutschen Faschismus dar, die zugleich grundsätzliche Fragen nach den Mechanismen von Macht, Gewalt und Ideologie aufwirft. So gelingt es dem Dokumentarfilm, die Monstrosität des Nazisystems zu entlarven, ohne es zu mystifizieren. Romm selbst formulierte sein Ziel als Warnung: Der Faschismus ist ihm keine historische Abstraktion, sondern eine immerwährende Bedrohung. Indem er die vermeintliche »Normalität« der faschistischen Ideologie und ihrer Umsetzung betont, macht er deutlich, dass der Faschismus keine Anomalie darstellt, sondern gesellschaftlichen und psychologischen Dynamiken entspringt, die zuweilen kurios erscheinen.
• Das Pathologische war im Faschismus gewöhnlich, das Absurde normal. Der Zweistundenfilm präsentiert immer wieder Menschen in Uniform. Zivil ist suspendiert. In der Schule übt man die ersten schriftlichen Worte: »Heil Hitler«. Man lernt, strammzustehen. Die Fibel bietet zum 20. April ein Gedicht auf den Führer, die Schüler werden jedes seiner Worte in sich aufsaugen. Sie werden zu einem Ornament der Masse formiert und schreiben im Olympiastadion mit ihren Körpern: »Wir gehören dir!« Diese Szenen zeigen die akribisch choreographierten Rituale des Regimes, bei denen Tausende von Menschen in perfekter Synchronität marschieren, Fahnen schwenken und symbolische Formationen bilden. Romm kommentiert diese Bilder mit einer Mischung aus Ironie und Unbehagen. Der Kommentar – im Original von Romm selbst gesprochen – wurde für die DDR-Fassung von dem Schauspieler Martin Flörchinger, in der BRD-Fassung von Martin Held eingesprochen. Die Kommentierung hebt hervor, wie diese Massenevents die Individualität der Teilnehmer auslöschen und sie in ein Kollektiv verwandeln, das bereit ist, blind zu folgen.
🗞 Den gesamten Artikel lesen.
🎬 Michail Romms Montagefilm »Der gewöhnliche Faschismus« aus dem Jahr 1965 ist bis heute aktuell geblieben. Das essayistische Werk über den deutschen Faschismus konzipierte Romm gemeinsam mit Maja Turowskaja und Juri Chanjutin, die dafür zwei Millionen Meter Film aus den Wochenschauen der Nazis und aus Dokumentarfilmen auswerteten. Sie sichteten Fotografien von Hitlers Leibfotografen Heinrich Hoffmann bis hin zu jenen Schnappschüssen der Täter an der Ostfront, die erst später während der Wehrmachtsausstellung ab 1995 einem größeren Publikum bekanntgeworden sind. Dazu kamen Film- und Fotodokumente aus Archiven und Sammlungen in der UdSSR, in Polen und der DDR.
• Besonders durch den eindrucksvollen Kommentar Romms stellt sich der Film als kongeniale Analyse des deutschen Faschismus dar, die zugleich grundsätzliche Fragen nach den Mechanismen von Macht, Gewalt und Ideologie aufwirft. So gelingt es dem Dokumentarfilm, die Monstrosität des Nazisystems zu entlarven, ohne es zu mystifizieren. Romm selbst formulierte sein Ziel als Warnung: Der Faschismus ist ihm keine historische Abstraktion, sondern eine immerwährende Bedrohung. Indem er die vermeintliche »Normalität« der faschistischen Ideologie und ihrer Umsetzung betont, macht er deutlich, dass der Faschismus keine Anomalie darstellt, sondern gesellschaftlichen und psychologischen Dynamiken entspringt, die zuweilen kurios erscheinen.
• Das Pathologische war im Faschismus gewöhnlich, das Absurde normal. Der Zweistundenfilm präsentiert immer wieder Menschen in Uniform. Zivil ist suspendiert. In der Schule übt man die ersten schriftlichen Worte: »Heil Hitler«. Man lernt, strammzustehen. Die Fibel bietet zum 20. April ein Gedicht auf den Führer, die Schüler werden jedes seiner Worte in sich aufsaugen. Sie werden zu einem Ornament der Masse formiert und schreiben im Olympiastadion mit ihren Körpern: »Wir gehören dir!« Diese Szenen zeigen die akribisch choreographierten Rituale des Regimes, bei denen Tausende von Menschen in perfekter Synchronität marschieren, Fahnen schwenken und symbolische Formationen bilden. Romm kommentiert diese Bilder mit einer Mischung aus Ironie und Unbehagen. Der Kommentar – im Original von Romm selbst gesprochen – wurde für die DDR-Fassung von dem Schauspieler Martin Flörchinger, in der BRD-Fassung von Martin Held eingesprochen. Die Kommentierung hebt hervor, wie diese Massenevents die Individualität der Teilnehmer auslöschen und sie in ein Kollektiv verwandeln, das bereit ist, blind zu folgen.
🗞 Den gesamten Artikel lesen.
junge Welt
Entlarven, ohne zu mystifizieren
Michail Romms Film »Der gewöhnliche Faschismus« ist auch nach sechzig Jahren noch sehenswert und erkenntnisfördernd
👍113🕊37💯4❤1👎1🥱1
🎖 80 Jahre Großer Sieg: Gedenken, Erinnern, Ehren
Im Vorfeld des 80. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg erzählen wir über die Heldenstadt Moskau
🔸 Am 30. September 1941 begann die Offensive der deutschen Wehrmacht auf Moskau. Rund 80 Divisionen – darunter 14 Panzer- und acht mechanisierte Divisionen – sowie hunderte Flugzeuge, tausende Geschütze und Granatwerfer wurden gegen die Hauptstadt eingesetzt. In der Nacht auf den 22. Juli 1941 begann die deutsche Wehrmacht mit massiven Luftangriffen, die sich bis zum 5. April 1942 hinzogen, Moskau anzugreifen.
🔸 Adolf Hitler erklärte, er werde die Parade seiner Truppen in Moskau persönlich abnehmen. Aus den geplanten Festlichkeiten wurde jedoch nichts. Eine andere Parade fand allerdings am 7. November 1941 auf dem Roten Platz statt – die traditionelle Militärparade der sowjetischen Armee.
🔸 Am 15. November 1941 begann eine zweite Offensive der Deutschen, dabei konnten sie bis in einzelne westliche Vororte einrücken. Der sowjetische Gegenangriff begann am 5. Dezember 1941 und schlug die deutsche Armee um 100 bis 300 Kilometer zurück. In der Schlacht um Moskau verloren die deutschen Truppen 250.000 Mann, 1300 Panzer, 2500 Geschütze und mehr als 15.000 Kraftfahrzeuge. Etwa 700.000 sowjetische Soldaten wurden getötet, verwundet oder waren als vermisst gemeldet. Dies war die erste große Niederlage der deutschen Wehrmacht gegen die Sowjetunion und allgemein auf dem europäischen Festland, kaum sechs Monate nach dem Beginn des Blitzkrieges gegen die UdSSR.
🔸 Am 24. Juni 1945 fand auf dem Roten Platz in Moskau die Siegesparade der Roten Armee statt. An der Kremlmauer ruht der Leichnam eines unbekannten Soldaten, der bei der Verteidigung der Hauptstadt fiel. Auf seinem Grabstein wurden die Worte gemeißelt: Dein Name ist unbekannt, deine Heldentat ist unsterblich.
🔸 1965 wurde Moskau zur Heldenstadt erklärt.
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
Im Vorfeld des 80. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg erzählen wir über die Heldenstadt Moskau
🔸 Am 30. September 1941 begann die Offensive der deutschen Wehrmacht auf Moskau. Rund 80 Divisionen – darunter 14 Panzer- und acht mechanisierte Divisionen – sowie hunderte Flugzeuge, tausende Geschütze und Granatwerfer wurden gegen die Hauptstadt eingesetzt. In der Nacht auf den 22. Juli 1941 begann die deutsche Wehrmacht mit massiven Luftangriffen, die sich bis zum 5. April 1942 hinzogen, Moskau anzugreifen.
🔸 Adolf Hitler erklärte, er werde die Parade seiner Truppen in Moskau persönlich abnehmen. Aus den geplanten Festlichkeiten wurde jedoch nichts. Eine andere Parade fand allerdings am 7. November 1941 auf dem Roten Platz statt – die traditionelle Militärparade der sowjetischen Armee.
🔸 Am 15. November 1941 begann eine zweite Offensive der Deutschen, dabei konnten sie bis in einzelne westliche Vororte einrücken. Der sowjetische Gegenangriff begann am 5. Dezember 1941 und schlug die deutsche Armee um 100 bis 300 Kilometer zurück. In der Schlacht um Moskau verloren die deutschen Truppen 250.000 Mann, 1300 Panzer, 2500 Geschütze und mehr als 15.000 Kraftfahrzeuge. Etwa 700.000 sowjetische Soldaten wurden getötet, verwundet oder waren als vermisst gemeldet. Dies war die erste große Niederlage der deutschen Wehrmacht gegen die Sowjetunion und allgemein auf dem europäischen Festland, kaum sechs Monate nach dem Beginn des Blitzkrieges gegen die UdSSR.
🔸 Am 24. Juni 1945 fand auf dem Roten Platz in Moskau die Siegesparade der Roten Armee statt. An der Kremlmauer ruht der Leichnam eines unbekannten Soldaten, der bei der Verteidigung der Hauptstadt fiel. Auf seinem Grabstein wurden die Worte gemeißelt: Dein Name ist unbekannt, deine Heldentat ist unsterblich.
🔸 1965 wurde Moskau zur Heldenstadt erklärt.
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
❤139🕊51👍28🙏4❤🔥1👎1