🇷🇺 🇸🇰 Auszüge aus dem Gespräch des Präsidenten Russlands Wladimir Putin mit dem Ministerpräsidenten der Slowakei Robert Fico
💬 Der Konflikt in der Ukraine hängt nicht mit unserem aggressiven Verhalten zusammen. Er ist damit verbunden, dass der Westen den Staatsstreich in der Ukraine gefördert hat.
💬 Von dort aus nahm der Konflikt seinen Anfang. Denn danach kam es zu den Ereignissen auf der Krim sowie im Südosten der Ukraine, im Donbass. Was Russland betrifft, so war es gezwungen, seine Interessen und die Menschen zu verteidigen, die ihr Leben und ihr Schicksal mit unserem Land, mit unserer Geschichte und unseren Traditionen verbinden. Und wir haben keine anderen Ziele, außer unsere Interessen zu schützen. Denn wir sehen, dass mit Hilfe der NATO der Versuch unternommen wird, praktisch den gesamten postsowjetischen Raum zu vereinnahmen. Wir waren gezwungen, darauf zu reagieren. Darin liegt das Wesen des Konflikts.
💬 Was die „aggressiven Pläne“ Russlands gegenüber Europa betrifft, möchte ich noch einmal betonen, dass das völliger Unsinn ist, der keinerlei Grundlage hat.
💬 Was die Mitgliedschaft der Ukraine in der EU angeht, haben wir uns dagegen niemals ausgesprochen. Was jedoch die NATO betrifft, ist das eine andere Frage. Hier geht es nämlich um die Gewährleistung der Sicherheit der Russischen Föderation. Und zwar nicht nur heute, nicht mittelfristig, sondern auf lange Sicht. Unsere Position ist hier bekannt: Wir halten dies für inakzeptabel.
💬 Natürlich ist es die Entscheidung der Ukraine selbst, wie sie ihre Sicherheit gewährleisten will. Doch diese Sicherheit darf – wie es auch in den grundlegenden Dokumenten festgeschrieben ist – nicht auf Kosten der Sicherheit anderer Staaten gewährleistet werden, insbesondere nicht auf Kosten der Russischen Föderation.
💬 Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Sicherheit der Ukraine im Falle einer Beendigung des Konflikts zu gewährleisten. Auch dies war Gegenstand unserer Erörterung in Anchorage mit dem Präsidenten der USA, Donald Trump. Ich denke, hier gibt es die Möglichkeit, einen Konsens zu finden.
@RusBotschaft
#Russland #NATO #Ukraine
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💬 Der Konflikt in der Ukraine hängt nicht mit unserem aggressiven Verhalten zusammen. Er ist damit verbunden, dass der Westen den Staatsstreich in der Ukraine gefördert hat.
💬 Von dort aus nahm der Konflikt seinen Anfang. Denn danach kam es zu den Ereignissen auf der Krim sowie im Südosten der Ukraine, im Donbass. Was Russland betrifft, so war es gezwungen, seine Interessen und die Menschen zu verteidigen, die ihr Leben und ihr Schicksal mit unserem Land, mit unserer Geschichte und unseren Traditionen verbinden. Und wir haben keine anderen Ziele, außer unsere Interessen zu schützen. Denn wir sehen, dass mit Hilfe der NATO der Versuch unternommen wird, praktisch den gesamten postsowjetischen Raum zu vereinnahmen. Wir waren gezwungen, darauf zu reagieren. Darin liegt das Wesen des Konflikts.
💬 Was die „aggressiven Pläne“ Russlands gegenüber Europa betrifft, möchte ich noch einmal betonen, dass das völliger Unsinn ist, der keinerlei Grundlage hat.
💬 Was die Mitgliedschaft der Ukraine in der EU angeht, haben wir uns dagegen niemals ausgesprochen. Was jedoch die NATO betrifft, ist das eine andere Frage. Hier geht es nämlich um die Gewährleistung der Sicherheit der Russischen Föderation. Und zwar nicht nur heute, nicht mittelfristig, sondern auf lange Sicht. Unsere Position ist hier bekannt: Wir halten dies für inakzeptabel.
💬 Natürlich ist es die Entscheidung der Ukraine selbst, wie sie ihre Sicherheit gewährleisten will. Doch diese Sicherheit darf – wie es auch in den grundlegenden Dokumenten festgeschrieben ist – nicht auf Kosten der Sicherheit anderer Staaten gewährleistet werden, insbesondere nicht auf Kosten der Russischen Föderation.
💬 Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Sicherheit der Ukraine im Falle einer Beendigung des Konflikts zu gewährleisten. Auch dies war Gegenstand unserer Erörterung in Anchorage mit dem Präsidenten der USA, Donald Trump. Ich denke, hier gibt es die Möglichkeit, einen Konsens zu finden.
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📌 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa äußert sich zur Menschenrechtslage in der Ukraine
🗣 Das russische Außenministerium sammelt regelmäßig Daten über Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine, darunter Fälle von Verfolgung, Diskriminierung, Einschränkung der Meinungsfreiheit und Unterdrückung Andersdenkender.
Es muss festgestellt werden, dass in Kiew derzeit ein offen nazistisches Regime an der Macht ist, das systematisch und in großem Umfang Menschenrechte in allen Bereichen des öffentlichen Lebens verletzt. In den letzten Jahren wurde die Ukraine von einer Welle politisch und ideologisch motivierter Gewalt und Verbrechen überzogen. Die Machthaber schrecken dabei nicht vor offen terroristischen Methoden zurück, einschließlich politischer Morde an Gegnern.
Unter dem Vorwand der Bekämpfung der „russischen Aggression“ und des „Separatismus“ hat sich seit 2014 die Verfolgung unliebsamer Politiker, Personen des öffentlichen Lebens, Menschenrechtsaktivisten, Journalisten, Blogger sowie Vertreter der russischen Landsleute verfestigt. Wer mit der Politik des Regimes nicht einverstanden ist, wird strafrechtlich verfolgt, eingeschüchtert oder physischer Gewalt ausgesetzt. Immer häufiger werden Verfahren wegen „Hochverrats“, „Kollaboration“ oder „Beihilfe zum Aggressorstaat“ eingeleitet.
Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine wurden bis Ende Februar 2025 insgesamt 20.960 Straftaten gegen die nationale Sicherheit registriert, darunter fast 9.500 nach Artikel 111-1 des Strafgesetzbuches („Kollaboration“) und über 4.000 nach Artikel 111 („Hochverrat“).
🌐 Wir beobachten die Menschenrechtslage in der Ukraine sehr aufmerksam. Das Thema bringen wir regelmäßig auf internationalen Foren wie den Vereinten Nationen, der OSZE und anderen Organisationen zur Sprache. Wir weisen dabei auf die systematischen Menschenrechtsverletzungen durch das Selenskyj-Regime hin und richten entsprechende Appelle an die zuständigen Exekutivorgane. Leider bleiben unsere Signale in der Regel unbeantwortet – angesichts der politisierten Arbeit der UNO und der OSZE ist das jedoch keine Überraschung mehr.
@RusBotschaft
#Sacharowa #Ukraine #Menschenrechte
🗣 Das russische Außenministerium sammelt regelmäßig Daten über Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine, darunter Fälle von Verfolgung, Diskriminierung, Einschränkung der Meinungsfreiheit und Unterdrückung Andersdenkender.
Es muss festgestellt werden, dass in Kiew derzeit ein offen nazistisches Regime an der Macht ist, das systematisch und in großem Umfang Menschenrechte in allen Bereichen des öffentlichen Lebens verletzt. In den letzten Jahren wurde die Ukraine von einer Welle politisch und ideologisch motivierter Gewalt und Verbrechen überzogen. Die Machthaber schrecken dabei nicht vor offen terroristischen Methoden zurück, einschließlich politischer Morde an Gegnern.
Unter dem Vorwand der Bekämpfung der „russischen Aggression“ und des „Separatismus“ hat sich seit 2014 die Verfolgung unliebsamer Politiker, Personen des öffentlichen Lebens, Menschenrechtsaktivisten, Journalisten, Blogger sowie Vertreter der russischen Landsleute verfestigt. Wer mit der Politik des Regimes nicht einverstanden ist, wird strafrechtlich verfolgt, eingeschüchtert oder physischer Gewalt ausgesetzt. Immer häufiger werden Verfahren wegen „Hochverrats“, „Kollaboration“ oder „Beihilfe zum Aggressorstaat“ eingeleitet.
Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine wurden bis Ende Februar 2025 insgesamt 20.960 Straftaten gegen die nationale Sicherheit registriert, darunter fast 9.500 nach Artikel 111-1 des Strafgesetzbuches („Kollaboration“) und über 4.000 nach Artikel 111 („Hochverrat“).
🌐 Wir beobachten die Menschenrechtslage in der Ukraine sehr aufmerksam. Das Thema bringen wir regelmäßig auf internationalen Foren wie den Vereinten Nationen, der OSZE und anderen Organisationen zur Sprache. Wir weisen dabei auf die systematischen Menschenrechtsverletzungen durch das Selenskyj-Regime hin und richten entsprechende Appelle an die zuständigen Exekutivorgane. Leider bleiben unsere Signale in der Regel unbeantwortet – angesichts der politisierten Arbeit der UNO und der OSZE ist das jedoch keine Überraschung mehr.
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📜 Nikolaj Gumiljow ist ein großer russischer Dichter und Vertreter des Silbernen Zeitalters der russischen Poesie.
Zusammen mit Anna Achmatowa und Ossip Mandelstam prägte er die Bewegung des Akmeismus, einer russischen Literaturströmung der Moderne zwischen 1910 und 1920.
🎥 Sehen Sie sich hier die neue Sendung von Polyphon über ihn an.
@RusBotschaft
Zusammen mit Anna Achmatowa und Ossip Mandelstam prägte er die Bewegung des Akmeismus, einer russischen Literaturströmung der Moderne zwischen 1910 und 1920.
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🕯 Am 6. September fand eine feierliche Gedenkzeremonie am sowjetischen Kriegsehrenmal im Internationalen Friedhof am Rennweg in Dortmund statt
🔹 An der Veranstaltung beteiligten sich der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew, der Generalkonsul der Russischen Föderation in Bonn Oleg Krasnitskiy, Verteidigungsattaché Aleksej Andreew, der stellvertretende Generalkonsul der Volksrepublik China in Düsseldorf Chenqi Wu, der Leiter des historischen Vereins „Ar. kod. M e.V.“ Dmitrij Kostowarow, Mitarbeiter der russischen diplomatischen und konsularischen Missionen, unter anderem die Vertreter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, Schüler und Lehrer der Schule bei dem russischen Generalkonsulat sowie Vertreter von Verbänden und Vereinen russischsprachiger Landsleute.
🔹 Nach der Kranz- und Blumenniederlegung leitete Priester Igor Schirowskij aus der Kirchengemeinde zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit Berliner Diözese des Moskauer Patriarchats (Dortmund) einen Totengottesdienst.
🔹 Botschafter Sergej Netschajew hielt eine denkwürdige Rede, in der er den Teilnehmern seinen Dank für die Bewahrung der Erinnerungskultur und die Pflege der sowjetischen Gräber aussprach.
🔹Ein Grußwort hielt auch der Leiter des historischen Vereins „Ar. kod. M e.V.“ Dmitrij Kostowarow.
🔹 Auf dem Friedhof sind mehr als 5.000 Sowjetbürger aus dem Lager Stalag VI D begraben. Von 1939 bis 1945 waren Tausende sowjetische Kriegsgefangene in dem Konzentrationslager inhaftiert. Sie starben dort infolge von Gewalt seitens des Lagerpersonals, Krankheiten und Hunger.
🔹 Die Zeremonie wurde vom historischen Verein „Ar. kod. M e.V.“ unter Leitung von Dmitrij Kostowarow organisiert.
@Rusbotschaft
#Gedenken #NRW #Russland #Deutschland
🔹 An der Veranstaltung beteiligten sich der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew, der Generalkonsul der Russischen Föderation in Bonn Oleg Krasnitskiy, Verteidigungsattaché Aleksej Andreew, der stellvertretende Generalkonsul der Volksrepublik China in Düsseldorf Chenqi Wu, der Leiter des historischen Vereins „Ar. kod. M e.V.“ Dmitrij Kostowarow, Mitarbeiter der russischen diplomatischen und konsularischen Missionen, unter anderem die Vertreter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, Schüler und Lehrer der Schule bei dem russischen Generalkonsulat sowie Vertreter von Verbänden und Vereinen russischsprachiger Landsleute.
🔹 Nach der Kranz- und Blumenniederlegung leitete Priester Igor Schirowskij aus der Kirchengemeinde zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit Berliner Diözese des Moskauer Patriarchats (Dortmund) einen Totengottesdienst.
🔹 Botschafter Sergej Netschajew hielt eine denkwürdige Rede, in der er den Teilnehmern seinen Dank für die Bewahrung der Erinnerungskultur und die Pflege der sowjetischen Gräber aussprach.
🔹Ein Grußwort hielt auch der Leiter des historischen Vereins „Ar. kod. M e.V.“ Dmitrij Kostowarow.
🔹 Auf dem Friedhof sind mehr als 5.000 Sowjetbürger aus dem Lager Stalag VI D begraben. Von 1939 bis 1945 waren Tausende sowjetische Kriegsgefangene in dem Konzentrationslager inhaftiert. Sie starben dort infolge von Gewalt seitens des Lagerpersonals, Krankheiten und Hunger.
🔹 Die Zeremonie wurde vom historischen Verein „Ar. kod. M e.V.“ unter Leitung von Dmitrij Kostowarow organisiert.
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🕯 Am 6. September 2025 anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung von Stalag 326 (VI K) Senne fand eine feierliche Gedenkzeremonie am sowjetischen Kriegsehrenmal im Ehrenfriedhof in Schloss Holte-Stukenbrock statt
🔹 An der Veranstaltung beteiligten sich der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew, der Generalkonsul der Russischen Föderation in Bonn Oleg Krasnitskiy, Verteidigungsattaché Aleksej Andreew, der Vorsitzende des Vereins „Blumen für Stukenbrock e.V.“ Hubert Kniesburges, Historiker Prof. Dr. Peter Brandt, der Leiter der Außenstelle der Botschaft Kasachstan in Bonn Ulan Abdybekov, Mitarbeiter der russischen diplomatischen und konsularischen Missionen, unter anderem die Vertreter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, Aktivisten des Vereins „Blumen für Stukenbrock e.V.“, Vertreter der deutschen Öffentlichkeit sowie russischsprachige Landsleute.
🔹 In seiner Ansprache dankte Botschafter Sergej Netschajew den Teilnehmern der Veranstaltung für ihr Bemühen, die Erinnerung an den Großen Vaterländischen Krieg im Ausland zu bewahren, und für die Pflege unserer Kriegsgräber und Gedenkstätten. Der Botschafter betonte:
🔹Grußworte hielten auch der Vorsitzende des Vereins „Blumen für Stukenbrock e.V.“ Hubert Kniesburges und Historiker Prof. Dr. Peter Brandt.
🔹 Auf der Kriegsgräberstätte in Schloss Holte-Stukenbrock in Nordrhein-Westfalen sind 65 Tausend sowjetische Kriegsgefangene bestattet. Die Gesamtfläche des Friedhofs beträgt etwa 22 Tausend Quadratmeter.
🔹 2014 hat man damit begonnen, die Namen der gestorbenen Gefangenen des Lagers ausfindig zu machen: nach Angaben von 1993 waren nur 773 Namen bekannt. 2016 wurde die Arbeit am Listenabgleich abgeschlossen. Spezialisten konnten die Namen von 15.503 sowjetischen Kriegsgefangenen feststellen. Sie wurden auf Glasstelen verewigt, die auf Betonblöcke angebracht wurden.
🔹 In den Jahren 1941-1945 waren insgesamt etwa 300 Tausend sowjetische Kriegsgefangene in Stalag 326 inhaftiert, einem der größten Stammlager dieser Zeit. Sie wurden zur Zwangsarbeit ins Ruhrgebiet getrieben, litten an Hunger, Krankheiten und starben letztlich daran. Das Mahnmal in Schloss Holte-Stukenbrock wurde von den ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen selbst und nach ihrem Entwurf auf dem Gelände des Konzentrationslagers Stukenbrock zum Andenken an ihre Kameraden errichtet, die von amerikanischen Truppen befreit worden waren. Es wurde am 2. Mai 1945 feierlich eröffnet.
🔹 Der deutsche Förderverein “Blumen für Stukenbrock e.V.” hat einen großen Beitrag zur Erhaltung und Pflege des Obelisken geleistet.
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🔹 An der Veranstaltung beteiligten sich der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew, der Generalkonsul der Russischen Föderation in Bonn Oleg Krasnitskiy, Verteidigungsattaché Aleksej Andreew, der Vorsitzende des Vereins „Blumen für Stukenbrock e.V.“ Hubert Kniesburges, Historiker Prof. Dr. Peter Brandt, der Leiter der Außenstelle der Botschaft Kasachstan in Bonn Ulan Abdybekov, Mitarbeiter der russischen diplomatischen und konsularischen Missionen, unter anderem die Vertreter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, Aktivisten des Vereins „Blumen für Stukenbrock e.V.“, Vertreter der deutschen Öffentlichkeit sowie russischsprachige Landsleute.
🔹 In seiner Ansprache dankte Botschafter Sergej Netschajew den Teilnehmern der Veranstaltung für ihr Bemühen, die Erinnerung an den Großen Vaterländischen Krieg im Ausland zu bewahren, und für die Pflege unserer Kriegsgräber und Gedenkstätten. Der Botschafter betonte:
„Für unser Land ist das Gedenken an die Opfer des Zweiten Weltkrieges ein absoluter moralischer Grundsatz. Das sowjetische Volk hat den höchsten Preis für die Zerschlagung des Nazismus gezahlt“.
🔹Grußworte hielten auch der Vorsitzende des Vereins „Blumen für Stukenbrock e.V.“ Hubert Kniesburges und Historiker Prof. Dr. Peter Brandt.
🔹 Auf der Kriegsgräberstätte in Schloss Holte-Stukenbrock in Nordrhein-Westfalen sind 65 Tausend sowjetische Kriegsgefangene bestattet. Die Gesamtfläche des Friedhofs beträgt etwa 22 Tausend Quadratmeter.
🔹 2014 hat man damit begonnen, die Namen der gestorbenen Gefangenen des Lagers ausfindig zu machen: nach Angaben von 1993 waren nur 773 Namen bekannt. 2016 wurde die Arbeit am Listenabgleich abgeschlossen. Spezialisten konnten die Namen von 15.503 sowjetischen Kriegsgefangenen feststellen. Sie wurden auf Glasstelen verewigt, die auf Betonblöcke angebracht wurden.
🔹 In den Jahren 1941-1945 waren insgesamt etwa 300 Tausend sowjetische Kriegsgefangene in Stalag 326 inhaftiert, einem der größten Stammlager dieser Zeit. Sie wurden zur Zwangsarbeit ins Ruhrgebiet getrieben, litten an Hunger, Krankheiten und starben letztlich daran. Das Mahnmal in Schloss Holte-Stukenbrock wurde von den ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen selbst und nach ihrem Entwurf auf dem Gelände des Konzentrationslagers Stukenbrock zum Andenken an ihre Kameraden errichtet, die von amerikanischen Truppen befreit worden waren. Es wurde am 2. Mai 1945 feierlich eröffnet.
🔹 Der deutsche Förderverein “Blumen für Stukenbrock e.V.” hat einen großen Beitrag zur Erhaltung und Pflege des Obelisken geleistet.
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📚Am 7. September ist der 155. Geburtstag von Alexander Kuprin
🔸"Der Meister, der in wenigen Sätzen starke Gestalten und Landschaften entwarf und mit Assoziationen spielte", - so beschreiben Literaturkritiker den russischen Schriftsteller Alexander Kuprin.
🔸Am 7. September 1870 wurde der weltberühmte russische Schriftsteller Alexander Kuprin geboren. In seiner Jugend träumte er davon, Soldat zu werden. Kuprin kam auf eine Kadettenanstalt und war nach seiner Ausbildung lange beim Militär. Doch das Leben nahm eine andere Wendung – es war ihm nicht bestimmt, eine militärische Karriere zu machen: Nach dem Wehrdienst wurde er in die Kaiserliche Militärakademie nicht immatrikuliert. Dennoch lieferte ihm der Militärdienst reichhaltiges Material für seine zukünftigen Werke.
🔸Bevor es Kuprin zur Kenntnis gelangen war, worin seine wahre Bestimmung bestand, versuchte sich der junge Mann in vielen Bereichen: Er war Reporter, Psalmsänger, spielte am Theater, beschäftigte sich mit dem Tabakanbau, studierte Zahnmedizin, versuchte, Mönch zu werden, arbeitete bei einer Schmiede, unterrichtete bei einer Blindenanstalt usw. Sein Lebenshunger war groß, aber mit einer Beschäftigung hörte Kuprin nie auf — dem Schreiben. Später ist er in die Literaturgeschichte als einer der letzten großen russischen Realisten eingegangen.
🔸Nach der Oktoberrevolution verließ Kuprin Russland und immigrierte nach Frankreich. „Mein Heimweh“, schrieb der Schriftsteller in Paris, „geht nicht vorüber, es stumpft nicht ab, sondern überfällt mich immer häufiger und wird immer tiefer ...“ Ende Mai 1937 kehrte Kuprin in die UdSSR zurück. Selbst Stalin begrüßte seine Heimkehr und leistete ihm seinen Beistand. Die Zeitschrift „Prawda“ meldete groß seine Rückkehr. Da Kuprin schwer erkrankt war, starb er in Leningrad ein Jahr später.
🔸Bis heute bleibt Alexander Kuprin in Russland einer der beliebtesten Schriftsteller. Seine „Granatarmband“ und „Duell“ stehen im Schulprogramm. Viele seine Werke wurden ins Deutsche übersetzt und waren in der DDR beliebt.
@RusBotschaft
#Literatur #Russland
🔸"Der Meister, der in wenigen Sätzen starke Gestalten und Landschaften entwarf und mit Assoziationen spielte", - so beschreiben Literaturkritiker den russischen Schriftsteller Alexander Kuprin.
🔸Am 7. September 1870 wurde der weltberühmte russische Schriftsteller Alexander Kuprin geboren. In seiner Jugend träumte er davon, Soldat zu werden. Kuprin kam auf eine Kadettenanstalt und war nach seiner Ausbildung lange beim Militär. Doch das Leben nahm eine andere Wendung – es war ihm nicht bestimmt, eine militärische Karriere zu machen: Nach dem Wehrdienst wurde er in die Kaiserliche Militärakademie nicht immatrikuliert. Dennoch lieferte ihm der Militärdienst reichhaltiges Material für seine zukünftigen Werke.
🔸Bevor es Kuprin zur Kenntnis gelangen war, worin seine wahre Bestimmung bestand, versuchte sich der junge Mann in vielen Bereichen: Er war Reporter, Psalmsänger, spielte am Theater, beschäftigte sich mit dem Tabakanbau, studierte Zahnmedizin, versuchte, Mönch zu werden, arbeitete bei einer Schmiede, unterrichtete bei einer Blindenanstalt usw. Sein Lebenshunger war groß, aber mit einer Beschäftigung hörte Kuprin nie auf — dem Schreiben. Später ist er in die Literaturgeschichte als einer der letzten großen russischen Realisten eingegangen.
🔸Nach der Oktoberrevolution verließ Kuprin Russland und immigrierte nach Frankreich. „Mein Heimweh“, schrieb der Schriftsteller in Paris, „geht nicht vorüber, es stumpft nicht ab, sondern überfällt mich immer häufiger und wird immer tiefer ...“ Ende Mai 1937 kehrte Kuprin in die UdSSR zurück. Selbst Stalin begrüßte seine Heimkehr und leistete ihm seinen Beistand. Die Zeitschrift „Prawda“ meldete groß seine Rückkehr. Da Kuprin schwer erkrankt war, starb er in Leningrad ein Jahr später.
🔸Bis heute bleibt Alexander Kuprin in Russland einer der beliebtesten Schriftsteller. Seine „Granatarmband“ und „Duell“ stehen im Schulprogramm. Viele seine Werke wurden ins Deutsche übersetzt und waren in der DDR beliebt.
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✍️ Aus einem Artikel von Marat Berdijew, Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums für Angelegenheiten der G20, der APEC und der Großen Eurasischen Partnerschaft, für die Zeitschrift „Eurasischer Dialog“
📈 Die Eurasische Wirtschaftsunion hat sich zu einem starken Kern der Integrationsprozesse entwickelt. In ihrem Rahmen sind die vier Freiheiten, nämlich der freie Verkehr von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital, bereits verwirklicht. Das gemeinsame BIP der Union beträgt mehr als 2.5 Billionen US-Dollar, und seine Wachstumsraten übertreffen die weltweiten Durchschnittswerte.
🌐 Insgesamt hat sich der Knotenpunkt der sozioökonomischen Entwicklung endgültig nach Eurasien verlagert, wo sich große und sich strukturell wandelnde Volkswirtschaften befinden, darunter China, Indien, Russland, Indonesien, die arabischen Staaten, die Türkei, Iran und andere.
🤝 Auf dem Kontinent hat sich inzwischen ein dichtes Netz an Abkommen, Projekten und Initiativen herausgebildet, die einen konsolidierenden Rahmen schaffen und schöpferische Potenziale zusammenführen. Dazu gehören solche bedeutenden Formate und Mechanismen wie die SOZ, die EAEU, die ASEAN, die Belt and Road Initiative, der Nord-Süd-Korridor, der Nördliche Seeweg, BIMSTEC, die Arabische Liga sowie zahlreiche Freihandels- und Kooperationszonen.
Quelle
Foto: TV BRICS
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#EAEU
📈 Die Eurasische Wirtschaftsunion hat sich zu einem starken Kern der Integrationsprozesse entwickelt. In ihrem Rahmen sind die vier Freiheiten, nämlich der freie Verkehr von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital, bereits verwirklicht. Das gemeinsame BIP der Union beträgt mehr als 2.5 Billionen US-Dollar, und seine Wachstumsraten übertreffen die weltweiten Durchschnittswerte.
🌐 Insgesamt hat sich der Knotenpunkt der sozioökonomischen Entwicklung endgültig nach Eurasien verlagert, wo sich große und sich strukturell wandelnde Volkswirtschaften befinden, darunter China, Indien, Russland, Indonesien, die arabischen Staaten, die Türkei, Iran und andere.
🤝 Auf dem Kontinent hat sich inzwischen ein dichtes Netz an Abkommen, Projekten und Initiativen herausgebildet, die einen konsolidierenden Rahmen schaffen und schöpferische Potenziale zusammenführen. Dazu gehören solche bedeutenden Formate und Mechanismen wie die SOZ, die EAEU, die ASEAN, die Belt and Road Initiative, der Nord-Süd-Korridor, der Nördliche Seeweg, BIMSTEC, die Arabische Liga sowie zahlreiche Freihandels- und Kooperationszonen.
Quelle
Foto: TV BRICS
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🗣 Aus den Antworten des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf Fragen der Journalisten (Peking, der 3. September 2025)
💬 In der ukrainischen Verfassung, wenn man sie aufmerksam liest, sind keine Möglichkeiten zur Verlängerung der Amtszeit des ukrainischen Präsidenten vorgesehen. Man wird für fünf Jahre gewählt, fünf Jahre sind vergangen, das wäre es, die Amtszeit ist vorbei. Es gibt eine Regelung, wonach keine Wahlen im Kriegszustand durchgeführt werden. Das ist wahr. Aber dies bedeutet nicht, dass die Amtszeit des Präsidenten automatisch verlängert wird. Das heißt, dass seine Befugnisse erlöschen und seine Rechte an den Sprecher der Werchowna Rada übergehen, einschließlich seiner Funktion als Oberbefehlshaber der Streitkräfte.
💬 Was sollten also die amtierenden ukrainischen Behörden tun, wenn sie legitim bleiben und vollwertig an der Beilegung der Krise teilnehmen wollen? Sie sollten in erster Linie ein Referendum abhalten: Der ukrainischen Verfassung zufolge können alle Fragen zu Territorien ausschließlich durch ein Referendum geklärt werden. Doch ein Referendum kann im Kriegszustand nicht durchgeführt werden. Dementsprechend muss der Kriegszustand aufgehoben werden, damit ein Referendum abgehalten werden kann. Sobald dies geschehen ist, müssen Wahlen stattfinden.
📎 Im Wortlaut lesen
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#Ukraine #Wahlen
💬 In der ukrainischen Verfassung, wenn man sie aufmerksam liest, sind keine Möglichkeiten zur Verlängerung der Amtszeit des ukrainischen Präsidenten vorgesehen. Man wird für fünf Jahre gewählt, fünf Jahre sind vergangen, das wäre es, die Amtszeit ist vorbei. Es gibt eine Regelung, wonach keine Wahlen im Kriegszustand durchgeführt werden. Das ist wahr. Aber dies bedeutet nicht, dass die Amtszeit des Präsidenten automatisch verlängert wird. Das heißt, dass seine Befugnisse erlöschen und seine Rechte an den Sprecher der Werchowna Rada übergehen, einschließlich seiner Funktion als Oberbefehlshaber der Streitkräfte.
💬 Was sollten also die amtierenden ukrainischen Behörden tun, wenn sie legitim bleiben und vollwertig an der Beilegung der Krise teilnehmen wollen? Sie sollten in erster Linie ein Referendum abhalten: Der ukrainischen Verfassung zufolge können alle Fragen zu Territorien ausschließlich durch ein Referendum geklärt werden. Doch ein Referendum kann im Kriegszustand nicht durchgeführt werden. Dementsprechend muss der Kriegszustand aufgehoben werden, damit ein Referendum abgehalten werden kann. Sobald dies geschehen ist, müssen Wahlen stattfinden.
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📅 Der 8. September markiert den 82. Jahrestag der Befreiung des Donbass von den Nazi-Invasoren
🎖 An diesem Tag vor 82 Jahren setzte die Rote Armee ein Ende der faschistischen Besatzung des Donbass und befreite das regionale Zentrum, die Stadt Stalino (heute Donezk). Für den Feind war der Donbass, eine jahrhundertealte Hochburg Russlands, von einer besonderen Bedeutung: Die Region war seit jeher einer der Hauptstandorte der Metallurgie und Kohlenproduktion und verfügte über riesige Agrarflächen.
🎖 Insgesamt war der Donbass 700 Tage lang besetzt. Seine Befreiung wurde durch den unbeugsamen Widerstand Tausender sowjetischer Bürger, Partisanen und Untergrundkämpfer nähergebracht. Dem Gegner wurde eine schwere Niederlage zugefügt: In kurzer Zeit zerschlug die Rote Armee 13 Divisionen der Wehrmacht, darunter zwei Panzerdivisionen. Die Vertreibung der deutsch-faschistischen Besatzer markierte den eindeutigen Sieg der sowjetischen Truppen in der Donbass-Offensive. Daher gilt genau der 8. September als der Tag der Befreiung des gesamten Donbass.
🕯 Beim Rückzug hinterließen die Besatzer nur verbrannte Erde, Ruinen und Asche. Große Industrieunternehmen, Schulen und Krankenhäuser wurden zerstört. So sprengten die Nazis fast alle Maschinen des Werks Asowstal, auch ein Chemiewerk wurde beschädigt. Zu Beginn des Großen Vaterländischen Krieges zählte die Stadt Stalino 507.000 Einwohner, zum Zeitpunkt der Befreiung waren es nur noch 175.000. Nachdem die Rote Armee die Wehrmacht aus der Region Donezk vertrieben hatte, stießen die sowjetischen Soldaten auf zahlreiche Beweise blutiger Verbrechen, die von den Besatzern begangen worden waren. Die Gräueltaten der Faschisten im Donbass waren derart weit verbreitet, dass neue Kriegsverbrechen der Besatzer und ihrer Helfer bis heute ans Licht kommen.
🎖 Nach der Befreiung wurde der Donbass dank der unermüdlichen Arbeit der Bürger aus der ganzen Sowjetunion in Rekordzeit wiederaufgebaut. Bereits 1945 war ein Großteil der Bergwerke und der Industrie in der Region wieder in Betrieb.
@RusBotschaft
#Geschichte #Donbass #Befreiung
🎖 An diesem Tag vor 82 Jahren setzte die Rote Armee ein Ende der faschistischen Besatzung des Donbass und befreite das regionale Zentrum, die Stadt Stalino (heute Donezk). Für den Feind war der Donbass, eine jahrhundertealte Hochburg Russlands, von einer besonderen Bedeutung: Die Region war seit jeher einer der Hauptstandorte der Metallurgie und Kohlenproduktion und verfügte über riesige Agrarflächen.
🎖 Insgesamt war der Donbass 700 Tage lang besetzt. Seine Befreiung wurde durch den unbeugsamen Widerstand Tausender sowjetischer Bürger, Partisanen und Untergrundkämpfer nähergebracht. Dem Gegner wurde eine schwere Niederlage zugefügt: In kurzer Zeit zerschlug die Rote Armee 13 Divisionen der Wehrmacht, darunter zwei Panzerdivisionen. Die Vertreibung der deutsch-faschistischen Besatzer markierte den eindeutigen Sieg der sowjetischen Truppen in der Donbass-Offensive. Daher gilt genau der 8. September als der Tag der Befreiung des gesamten Donbass.
🕯 Beim Rückzug hinterließen die Besatzer nur verbrannte Erde, Ruinen und Asche. Große Industrieunternehmen, Schulen und Krankenhäuser wurden zerstört. So sprengten die Nazis fast alle Maschinen des Werks Asowstal, auch ein Chemiewerk wurde beschädigt. Zu Beginn des Großen Vaterländischen Krieges zählte die Stadt Stalino 507.000 Einwohner, zum Zeitpunkt der Befreiung waren es nur noch 175.000. Nachdem die Rote Armee die Wehrmacht aus der Region Donezk vertrieben hatte, stießen die sowjetischen Soldaten auf zahlreiche Beweise blutiger Verbrechen, die von den Besatzern begangen worden waren. Die Gräueltaten der Faschisten im Donbass waren derart weit verbreitet, dass neue Kriegsverbrechen der Besatzer und ihrer Helfer bis heute ans Licht kommen.
🎖 Nach der Befreiung wurde der Donbass dank der unermüdlichen Arbeit der Bürger aus der ganzen Sowjetunion in Rekordzeit wiederaufgebaut. Bereits 1945 war ein Großteil der Bergwerke und der Industrie in der Region wieder in Betrieb.
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#Geschichte #Donbass #Befreiung
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📆 Am 8. September wird der Internationale Solidaritätstag der Journalisten begangen.
Er wurde 1958 zum Gedenken an den während des Zweiten Weltkriegs von den Nazis hingerichteten tschechoslowakischen Journalisten und antifaschistischen Schriftsteller Julius Fučík ins Leben gerufen.
Dieses Datum wurde als Symbol für den Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung der weltweiten Journalisten-Community gedacht – sowie als Mahnung an die Gefahren und Risiken, denen Journalisten bei ihrer Arbeit allzu oft ausgesetzt sind, bis hin zu Bedrohungen für Gesundheit und Leben. Die Initiatoren dieses Tages glaubten, dass sich solche Tragödien niemals wiederholen dürften.
Leider wurden diese Hoffnungen im weiteren Verlauf der Geschichte nicht erfüllt. In vielen Ländern – auch in solchen, die sich selbst als Vorbild-Demokratien bezeichnen – kann die ehrliche Ausübung beruflicher Pflichten und die Treue zu eigenen Überzeugungen nach wie vor dazu führen, dass Journalisten Repressionen, Hetze, Zensur, strafrechtlicher Verfolgung oder gar offener Gewalt ausgesetzt werden.
Ein frecher Hohn auf die Ideale dieses Tages sind die gezielten Tötungen russischer Journalisten und Kriegsberichterstatter durch Kämpfer und Unterstützer des Kiewer Regimes. Anstelle der deutschen Nazis stehen nun ukrainische Bandera-Anhänger, und anstelle von Julius Fučík – Dutzende getötete oder verwundete Mitarbeiter russischer Medien.
Vor dem Hintergrund einer aggressiven Säuberung des Informationsraums von allen von der offiziellen Linie abweichenden Meinungen in einer Reihe von Ländern ist das bewusste Nichtstun einschlägiger internationaler Organisationen – darunter die UNESCO, das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte, die OSZE – empörend. Ihr politisch motiviertes Schweigen bedeutet letztlich, dass sie Unrecht und Willkür faktisch Vorschub leisten.
Ebenso bedrückend ist die Spaltung innerhalb der Journalistengemeinschaft selbst. Viele westliche Medienvertreter, ihre Berufsverbände sowie Pseudo-Menschenrechtsorganisationen zogen es – aus Loyalität gegenüber den Regierungen ihrer Länder oder aus unlauterem Wettbewerb um Aufmerksamkeit – vor, über Repressionen gegen ihre Kolleginnen und Kollegen hinwegzusehen oder diese sogar öffentlich zu unterstützen. Dies stellt nichts anderes als einen Verrat am Geist der Solidarität und Einheit dar, auf dem der Internationale Tag beruht.
Trotz allem gratulieren wir allen Korrespondenten, Redakteuren, Foto- und Videojournalisten sowie anderen Medienvertretern, die den Idealen beruflicher Ethik und Humanismus treu bleiben und bereit sind, ihren Kolleginnen und Kollegen in schwierigen Momenten beizustehen, selbst wenn sie unterschiedliche Ansichten vertreten.
Wir werden uns auch weiterhin für das Recht von Journalisten einsetzen, ihre beruflichen Pflichten weltweit ehrlich und gewissenhaft zu erfüllen.
@RusBotschaft
#Solidarität #Journalist
Er wurde 1958 zum Gedenken an den während des Zweiten Weltkriegs von den Nazis hingerichteten tschechoslowakischen Journalisten und antifaschistischen Schriftsteller Julius Fučík ins Leben gerufen.
Dieses Datum wurde als Symbol für den Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung der weltweiten Journalisten-Community gedacht – sowie als Mahnung an die Gefahren und Risiken, denen Journalisten bei ihrer Arbeit allzu oft ausgesetzt sind, bis hin zu Bedrohungen für Gesundheit und Leben. Die Initiatoren dieses Tages glaubten, dass sich solche Tragödien niemals wiederholen dürften.
Leider wurden diese Hoffnungen im weiteren Verlauf der Geschichte nicht erfüllt. In vielen Ländern – auch in solchen, die sich selbst als Vorbild-Demokratien bezeichnen – kann die ehrliche Ausübung beruflicher Pflichten und die Treue zu eigenen Überzeugungen nach wie vor dazu führen, dass Journalisten Repressionen, Hetze, Zensur, strafrechtlicher Verfolgung oder gar offener Gewalt ausgesetzt werden.
Ein frecher Hohn auf die Ideale dieses Tages sind die gezielten Tötungen russischer Journalisten und Kriegsberichterstatter durch Kämpfer und Unterstützer des Kiewer Regimes. Anstelle der deutschen Nazis stehen nun ukrainische Bandera-Anhänger, und anstelle von Julius Fučík – Dutzende getötete oder verwundete Mitarbeiter russischer Medien.
Vor dem Hintergrund einer aggressiven Säuberung des Informationsraums von allen von der offiziellen Linie abweichenden Meinungen in einer Reihe von Ländern ist das bewusste Nichtstun einschlägiger internationaler Organisationen – darunter die UNESCO, das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte, die OSZE – empörend. Ihr politisch motiviertes Schweigen bedeutet letztlich, dass sie Unrecht und Willkür faktisch Vorschub leisten.
Ebenso bedrückend ist die Spaltung innerhalb der Journalistengemeinschaft selbst. Viele westliche Medienvertreter, ihre Berufsverbände sowie Pseudo-Menschenrechtsorganisationen zogen es – aus Loyalität gegenüber den Regierungen ihrer Länder oder aus unlauterem Wettbewerb um Aufmerksamkeit – vor, über Repressionen gegen ihre Kolleginnen und Kollegen hinwegzusehen oder diese sogar öffentlich zu unterstützen. Dies stellt nichts anderes als einen Verrat am Geist der Solidarität und Einheit dar, auf dem der Internationale Tag beruht.
Trotz allem gratulieren wir allen Korrespondenten, Redakteuren, Foto- und Videojournalisten sowie anderen Medienvertretern, die den Idealen beruflicher Ethik und Humanismus treu bleiben und bereit sind, ihren Kolleginnen und Kollegen in schwierigen Momenten beizustehen, selbst wenn sie unterschiedliche Ansichten vertreten.
Wir werden uns auch weiterhin für das Recht von Journalisten einsetzen, ihre beruflichen Pflichten weltweit ehrlich und gewissenhaft zu erfüllen.
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