Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zum Wahlergebnis in Moldawien
🗣Am 28. September fand in Moldawien eine Parlamentswahl statt. In der Republik selbst wird der Wahlkampf als beispiellos politisiert und durch den umfangreichen Einsatz von Ressourcen der Verwaltungs- und Sicherheitsbehörden ausgezeichnet bewertet.
Um an der Macht zu bleiben, hat das derzeitige Regime die barbarischen Maßnahmen der Abschreckung gegen seine Opponenten verwendet, indem es seine Konkurrenten beseitigte, die unabhängigen Medien schloss, der Abstimmung der oppositionellen Wähler und der neutrale Wahlbeobachtung, darunter auch den internationalen Beobachtern, hinderte. Die Opponenten des Regimes wurden festgenommen, ihre Wohn- und Diensträume durchsucht, gegen unerwünschte Personen wurden Strafverfahren eingeleitet. Oppositionsparteien und -bewegungen wurden massenhaft vom Wahlkampf ausgeschlossen.
Die europäischen Politiker und Beamten haben während ihrer zahlreichen Besuche in Chisinau im Vorfeld der Parlamentswahl ohne jegliche Scheu ganz offen für die Partei der Aktion und Solidarität (PAS) beworben, wobei sie die Fortsetzung der finanziellen Unterstützung für die Republik ausdrücklich mit dem Wahlsieg dieser Partei verknüpften. Das ist ein klarer Fall von grober finanzieller Erpressung der moldawischen Wähler und eine offene Einmischung in die inneren Angelegenheiten Moldawiens seitens Brüssels.
Die Behörden des Staates haben alles gemacht, um den "unzuverlässigen" Bürgern die Ausübung ihres Wahlrechts zu erschweren. Für die mehrtausendköpfige moldawische Diaspora in Russland wurden lediglich zwei Wahllokale geöffnet, und das auch nur in Moskau, während in Nordamerika und Westeuropa 280 Wahllokale betrieben wurden, die oftmals fast leer standen. Den Einwohnern Transnistriens wurde die Teilnahme an den Wahlen so schwierig wie möglich gemacht.
Das Wahlergebnis zeigte die tiefe Spaltung in der moldawischen Gesellschaft, die durch den destruktiven Kurs der Staatsführung verursacht wurde. Bemerkenswert ist, dass die PAS innerhalb Moldawiens der Opposition unterlag. Die Mehrheit der Parlamentssitze erhielt sie durch die im Westen ansässigen Moldawier, auf die fast 30 % der Stimmen entfallen.
Es ist zu hoffen, dass die neue Zusammensetzung des moldawischen Parlaments und die Regierung, die nach der Wahl gebildet wird, dennoch die richtigen Schlüsse ziehen und in ihrer Arbeit nicht gegen die Interessen und die Zukunft ihres Volkes handeln. Wie die Geschichte zeigt, liegt eine wirklich stabile und sichere Zukunft in der Entwicklung gleichberechtigter Zusammenarbeit mit allen Ländern. Der Kurs, das eigene Land in ein anti-russisches Anhängsel der NATO und in eine logistische Basis zur Unterstützung des kriminellen Kiewer Regimes zu verwandeln, ist ein Weg ins Nichts.
🔗Im Wortlaut lesen
@RusBotschaft
🗣Am 28. September fand in Moldawien eine Parlamentswahl statt. In der Republik selbst wird der Wahlkampf als beispiellos politisiert und durch den umfangreichen Einsatz von Ressourcen der Verwaltungs- und Sicherheitsbehörden ausgezeichnet bewertet.
Um an der Macht zu bleiben, hat das derzeitige Regime die barbarischen Maßnahmen der Abschreckung gegen seine Opponenten verwendet, indem es seine Konkurrenten beseitigte, die unabhängigen Medien schloss, der Abstimmung der oppositionellen Wähler und der neutrale Wahlbeobachtung, darunter auch den internationalen Beobachtern, hinderte. Die Opponenten des Regimes wurden festgenommen, ihre Wohn- und Diensträume durchsucht, gegen unerwünschte Personen wurden Strafverfahren eingeleitet. Oppositionsparteien und -bewegungen wurden massenhaft vom Wahlkampf ausgeschlossen.
Die europäischen Politiker und Beamten haben während ihrer zahlreichen Besuche in Chisinau im Vorfeld der Parlamentswahl ohne jegliche Scheu ganz offen für die Partei der Aktion und Solidarität (PAS) beworben, wobei sie die Fortsetzung der finanziellen Unterstützung für die Republik ausdrücklich mit dem Wahlsieg dieser Partei verknüpften. Das ist ein klarer Fall von grober finanzieller Erpressung der moldawischen Wähler und eine offene Einmischung in die inneren Angelegenheiten Moldawiens seitens Brüssels.
Die Behörden des Staates haben alles gemacht, um den "unzuverlässigen" Bürgern die Ausübung ihres Wahlrechts zu erschweren. Für die mehrtausendköpfige moldawische Diaspora in Russland wurden lediglich zwei Wahllokale geöffnet, und das auch nur in Moskau, während in Nordamerika und Westeuropa 280 Wahllokale betrieben wurden, die oftmals fast leer standen. Den Einwohnern Transnistriens wurde die Teilnahme an den Wahlen so schwierig wie möglich gemacht.
Das Wahlergebnis zeigte die tiefe Spaltung in der moldawischen Gesellschaft, die durch den destruktiven Kurs der Staatsführung verursacht wurde. Bemerkenswert ist, dass die PAS innerhalb Moldawiens der Opposition unterlag. Die Mehrheit der Parlamentssitze erhielt sie durch die im Westen ansässigen Moldawier, auf die fast 30 % der Stimmen entfallen.
Es ist zu hoffen, dass die neue Zusammensetzung des moldawischen Parlaments und die Regierung, die nach der Wahl gebildet wird, dennoch die richtigen Schlüsse ziehen und in ihrer Arbeit nicht gegen die Interessen und die Zukunft ihres Volkes handeln. Wie die Geschichte zeigt, liegt eine wirklich stabile und sichere Zukunft in der Entwicklung gleichberechtigter Zusammenarbeit mit allen Ländern. Der Kurs, das eigene Land in ein anti-russisches Anhängsel der NATO und in eine logistische Basis zur Unterstützung des kriminellen Kiewer Regimes zu verwandeln, ist ein Weg ins Nichts.
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🗣 Auszüge aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow bei der Generaldebatte der 80. UN-Generalversammlung, New York, 27. September 2025
📌 Vor 80 Jahren endete der schrecklichste Krieg der Weltgeschichte: Mehr als 70 Millionen Menschen wurden Opfer der Kriegshandlungen, Hunger und Krankheiten. Mit dem Jahr 1945 begann ein neues Kapitel der Weltgeschichte. Der Triumph über den deutschen Nazismus, unter dessen Fahnen sich ein Großteil Europas versammelt hatte, und über den japanischen Militarismus ebnete den Weg zu Frieden, Wiederaufbau und Wohlstand.
📌 Zu einem der nachhaltigen Ergebnisse dieses Kriegs wurde die Gründung der Vereinten Nationen. Die von ihrer Gründervätern vereinbarten Prinzipien der UN-Charta bleiben bis heute noch Leuchtturm der internationalen Zusammenarbeit. Wichtig ist nur, dass alle Mitgliedsstaaten diese Prinzipien komplett und vollumfänglich in ihrer Tragweite einhalten.
📌 In der Praxis sieht aber alles anders aus. Allgegenwärtige grobe Verletzungen des Prinzips souveräner Gleichheit der Staaten untergraben den Glauben an Gerechtigkeit selbst und führen zu Krisen und Konflikten. Die Wurzel der Probleme liegt in den unaufhörlichen Versuchen, die Welt in „uns“ und „die Anderen“, in „Demokratien“ und „Autokratien“, in „blühende Gärten“ und „Dschungel“ aufzuteilen. Wir treten für die unbedingte Befolgung des Gleichheitsprinzips ein: Es ist die Garantie dafür, dass alle Länder ihren würdigen Platz in der Weltordnung einnehmen können – unabhängig von ihrer militärischen Macht, Bevölkerungszahl, Fläche oder Wirtschaft.
📌 Der Westen ist nicht daran gewöhnt, das Prinzip der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten zu respektieren. Die sogenannten „farbigen Revolutionen“ sind ein trauriges Phänomen unserer Zeit, und rechtswidrige einseitige Sanktionen sind längst zum Hauptinstrument westlicher Diplomatie geworden. Und obwohl sie mit unterschiedlichsten Vorwänden gerechtfertigt werden, ist der Kern solcher Sanktionen immer derselbe: Konkurrenten in Weltwirtschaft und Politik zu unterdrücken und einzuschüchtern.
📌 Russland bleibt, wie Präsident Wladimir Putin mehrfach betont hat, von Anfang an für Verhandlungen zur Beseitigung der Ursachen des Konflikts offen. Die Sicherheit Russlands und seine lebenswichtigen Interessen müssen zuverlässig garantiert sein. Die Rechte der Russen und Russischsprachigen in den Gebieten, die weiterhin unter Kontrolle des Kiewer Regimes bleiben, müssen vollständig wiederhergestellt werden. Auf dieser Grundlage sind wir bereit, auch über Sicherheitsgarantien für die Ukraine zu sprechen.
📌 Bislang erkennen weder Kiew noch seine europäischen Sponsoren den Ernst des Moments, und sie sind auch nicht bereit, ehrliche Verhandlungen zu führen. Die NATO setzt ihre Expansion bis unmittelbar an unsere Grenzen fort – den damaligen Zusicherungen zuwider, die der sowjetischen Staatsführung gegeben wurden, dass die NATO „in östlicher Richtung um keinen einzigen Zoll ausgedehnt wird“. Sie tut es ebenfalls den in der OSZE übernommenen Verpflichtungen der NATO-Mitglieder zuwider, das Prinzip der Unteilbarkeit der Sicherheit zu achten, die eigene Sicherheit nicht auf Kosten anderer zu stärken und keine Dominanz zu beanspruchen.
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@RusBotschaft
#UN #Russland #Lawrow
📌 Vor 80 Jahren endete der schrecklichste Krieg der Weltgeschichte: Mehr als 70 Millionen Menschen wurden Opfer der Kriegshandlungen, Hunger und Krankheiten. Mit dem Jahr 1945 begann ein neues Kapitel der Weltgeschichte. Der Triumph über den deutschen Nazismus, unter dessen Fahnen sich ein Großteil Europas versammelt hatte, und über den japanischen Militarismus ebnete den Weg zu Frieden, Wiederaufbau und Wohlstand.
📌 Zu einem der nachhaltigen Ergebnisse dieses Kriegs wurde die Gründung der Vereinten Nationen. Die von ihrer Gründervätern vereinbarten Prinzipien der UN-Charta bleiben bis heute noch Leuchtturm der internationalen Zusammenarbeit. Wichtig ist nur, dass alle Mitgliedsstaaten diese Prinzipien komplett und vollumfänglich in ihrer Tragweite einhalten.
📌 In der Praxis sieht aber alles anders aus. Allgegenwärtige grobe Verletzungen des Prinzips souveräner Gleichheit der Staaten untergraben den Glauben an Gerechtigkeit selbst und führen zu Krisen und Konflikten. Die Wurzel der Probleme liegt in den unaufhörlichen Versuchen, die Welt in „uns“ und „die Anderen“, in „Demokratien“ und „Autokratien“, in „blühende Gärten“ und „Dschungel“ aufzuteilen. Wir treten für die unbedingte Befolgung des Gleichheitsprinzips ein: Es ist die Garantie dafür, dass alle Länder ihren würdigen Platz in der Weltordnung einnehmen können – unabhängig von ihrer militärischen Macht, Bevölkerungszahl, Fläche oder Wirtschaft.
📌 Der Westen ist nicht daran gewöhnt, das Prinzip der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten zu respektieren. Die sogenannten „farbigen Revolutionen“ sind ein trauriges Phänomen unserer Zeit, und rechtswidrige einseitige Sanktionen sind längst zum Hauptinstrument westlicher Diplomatie geworden. Und obwohl sie mit unterschiedlichsten Vorwänden gerechtfertigt werden, ist der Kern solcher Sanktionen immer derselbe: Konkurrenten in Weltwirtschaft und Politik zu unterdrücken und einzuschüchtern.
📌 Russland bleibt, wie Präsident Wladimir Putin mehrfach betont hat, von Anfang an für Verhandlungen zur Beseitigung der Ursachen des Konflikts offen. Die Sicherheit Russlands und seine lebenswichtigen Interessen müssen zuverlässig garantiert sein. Die Rechte der Russen und Russischsprachigen in den Gebieten, die weiterhin unter Kontrolle des Kiewer Regimes bleiben, müssen vollständig wiederhergestellt werden. Auf dieser Grundlage sind wir bereit, auch über Sicherheitsgarantien für die Ukraine zu sprechen.
📌 Bislang erkennen weder Kiew noch seine europäischen Sponsoren den Ernst des Moments, und sie sind auch nicht bereit, ehrliche Verhandlungen zu führen. Die NATO setzt ihre Expansion bis unmittelbar an unsere Grenzen fort – den damaligen Zusicherungen zuwider, die der sowjetischen Staatsführung gegeben wurden, dass die NATO „in östlicher Richtung um keinen einzigen Zoll ausgedehnt wird“. Sie tut es ebenfalls den in der OSZE übernommenen Verpflichtungen der NATO-Mitglieder zuwider, das Prinzip der Unteilbarkeit der Sicherheit zu achten, die eigene Sicherheit nicht auf Kosten anderer zu stärken und keine Dominanz zu beanspruchen.
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#UN #Russland #Lawrow
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🗣 Offizielle Stellungnahme der Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, zum „Plan des US-Präsidenten für den Gazastreifen“
💬 Der von US-Präsident Donald Trump vorgelegte Plan sieht unter anderem die Einführung einer Feuerpause im palästinensischen Gebiet, die Freilassung von Geiseln und festgehaltenen Personen sowie den Beginn des Abzugs israelischer Truppen vor.
💬 Darüber hinaus ist die Aufhebung der Blockade sowie die Gewährleistung eines ungehinderten Zugangs humanitärer Hilfe für alle Bedürftigen unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen und des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz vorgesehen.
💬 Diese Initiative wird bereits von führenden Staaten der arabisch-muslimischen Welt unterstützt. Auch die Palästinensische Autonomiebehörde hat ihre Bereitschaft erklärt, konstruktiv mit allen Partnern zusammenzuarbeiten, um ein umfassendes Friedensabkommen auszuarbeiten. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat den neuen amerikanischen Plan ebenfalls öffentlich begrüßt.
💬 Russland hat sich stets für eine rasche Beendigung des Blutvergießens im Gazastreifen eingesetzt. Wir sind der Auffassung, dass alle Schritte und Initiativen, die diesem Ziel dienen, Unterstützung verdienen. Wir hoffen, dass die Waffenruhe einen nachhaltigen Charakter tragen wird und den Auftakt zu einer langfristigen Stabilisierung der Lage im palästinensischen Gebiet bildet. Dadurch könnten die Voraussetzungen für umfassende Maßnahmen zur Wiederherstellung der nahezu vollständig zerstörten Infrastruktur des Streifens geschaffen werden.
💬 Von entscheidender Bedeutung ist, dass die erfolgreiche und reibungslose Umsetzung des Plans den Weg für die Wiederaufnahme eines konstruktiven Dialogs zwischen der israelischen und palästinensischen Seite über eine umfassende politische Regelung aller offenen Fragen ebnet – auf der bekannten völkerrechtlichen Grundlage, die die Schaffung eines unabhängigen palästinensischen Staates vorsieht, der in Frieden und Sicherheit Seite an Seite mit Israel existiert.
🔗 Link zum Wortlaut der Stellungnahme in Englisch: https://bit.ly/46RBGrG
@RusBotschaft
#Gaza #Israel #Russland #USA
💬 Der von US-Präsident Donald Trump vorgelegte Plan sieht unter anderem die Einführung einer Feuerpause im palästinensischen Gebiet, die Freilassung von Geiseln und festgehaltenen Personen sowie den Beginn des Abzugs israelischer Truppen vor.
💬 Darüber hinaus ist die Aufhebung der Blockade sowie die Gewährleistung eines ungehinderten Zugangs humanitärer Hilfe für alle Bedürftigen unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen und des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz vorgesehen.
💬 Diese Initiative wird bereits von führenden Staaten der arabisch-muslimischen Welt unterstützt. Auch die Palästinensische Autonomiebehörde hat ihre Bereitschaft erklärt, konstruktiv mit allen Partnern zusammenzuarbeiten, um ein umfassendes Friedensabkommen auszuarbeiten. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat den neuen amerikanischen Plan ebenfalls öffentlich begrüßt.
💬 Russland hat sich stets für eine rasche Beendigung des Blutvergießens im Gazastreifen eingesetzt. Wir sind der Auffassung, dass alle Schritte und Initiativen, die diesem Ziel dienen, Unterstützung verdienen. Wir hoffen, dass die Waffenruhe einen nachhaltigen Charakter tragen wird und den Auftakt zu einer langfristigen Stabilisierung der Lage im palästinensischen Gebiet bildet. Dadurch könnten die Voraussetzungen für umfassende Maßnahmen zur Wiederherstellung der nahezu vollständig zerstörten Infrastruktur des Streifens geschaffen werden.
💬 Von entscheidender Bedeutung ist, dass die erfolgreiche und reibungslose Umsetzung des Plans den Weg für die Wiederaufnahme eines konstruktiven Dialogs zwischen der israelischen und palästinensischen Seite über eine umfassende politische Regelung aller offenen Fragen ebnet – auf der bekannten völkerrechtlichen Grundlage, die die Schaffung eines unabhängigen palästinensischen Staates vorsieht, der in Frieden und Sicherheit Seite an Seite mit Israel existiert.
🔗 Link zum Wortlaut der Stellungnahme in Englisch: https://bit.ly/46RBGrG
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#Gaza #Israel #Russland #USA
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Naturschutzgebiet Magadan: Fantastische Fotos von abgelegenen Landschaften
⛰Diese wilden Orte sind fast menschenleer und kaum erforscht, und es ist sehr schwierig, dorthin zu gelangen. Aber was Sie erwartet, wenn Sie den Weg dorthin finden, ist atemberaubend: Seelöwen, Wanderfalken und natürlich neugierige Bären.
Die Region Magadan liegt am Rande Eurasiens und wird vom Ochotskischen Meer umspült. Es ist ein riesiges, dünn besiedeltes Gebiet mit zerklüfteten Bergketten und Flüssen. Es gibt viele abgelegene Orte, die noch kein Mensch betreten hat, aber auch viele Naturreichtümer: Gold, Silber, Zinn und Wolfram. Zum Schutz der Flora und Fauna wurde 1982 das Naturschutzgebiet Magadan eingerichtet, das heute mit seiner Fläche von 8.838 km² zu den zehn größten Naturschutzgebieten Russlands gehört.
Das Reservat besteht aus vier abgelegenen Gebieten, die nicht miteinander verbunden sind. Es gibt keine Straßen oder Siedlungen. Man kann sie entweder über Flüsse oder über das Ochotskische Meer erreichen.
🦅Das Symbol des Reservats ist der Riesenseeadler, der normalerweise im Fernen Osten Russlands vorkommt und nur manchmal auch in asiatischen Ländern zu sehen ist. Darüber hinaus gibt es im Reservat mehr als 180 seltene Vogelarten und ganze Vogelkolonien, die hier ihr Zuhause haben!
Die Jam-Inseln sind wirklich ein erstaunlicher Anblick: Es handelt sich um einen Archipel kleiner Felseninseln, auf denen es praktisch keine Pflanzen gibt. Diese Felsen beherbergen Vogelkolonien, die als die größten in Russland gelten (Wissenschaftler zählten mindestens 6 Millionen Vögel).
Jedes Gebiet des Reservats Magadan hat nicht nur ein unterschiedliches Relief (es gibt Tundra, Felsen, Sümpfe, Wälder), sondern auch ein anderes Wetter. Auf der Karte hat es den Anschein, dass sie nicht weit voneinander entfernt liegen. Aber das täuscht – sie sind sehr weit voneinander entfernt!
🐻Das Naturreservat Magadan ist ein sehr gemütlicher Ort für Bären und sie leben dort in großer Zahl: Es gibt viele Lachse im Ochotskischen Meer, die sie lieben, und keine Menschen, die sie stören könnten.
Obwohl es schwierig ist, das Naturreservat Magadan zu besuchen, ist es doch nicht unmöglich.
⛵️Die Mitarbeiter haben mehrere Seerouten für Touristen entwickelt, die die ganze Schönheit des rauen Ochotskischen Meeres mit eigenen Augen sehen wollen. Das Besucherzentrum des Reservats befindet sich in Magadan, der Hauptstadt der Region, 100 bis 650 km von den Naturschutzgebieten entfernt.
🔗Im Wortlaut lesen
@RusBotschaft
#Russland #Natur
⛰Diese wilden Orte sind fast menschenleer und kaum erforscht, und es ist sehr schwierig, dorthin zu gelangen. Aber was Sie erwartet, wenn Sie den Weg dorthin finden, ist atemberaubend: Seelöwen, Wanderfalken und natürlich neugierige Bären.
Die Region Magadan liegt am Rande Eurasiens und wird vom Ochotskischen Meer umspült. Es ist ein riesiges, dünn besiedeltes Gebiet mit zerklüfteten Bergketten und Flüssen. Es gibt viele abgelegene Orte, die noch kein Mensch betreten hat, aber auch viele Naturreichtümer: Gold, Silber, Zinn und Wolfram. Zum Schutz der Flora und Fauna wurde 1982 das Naturschutzgebiet Magadan eingerichtet, das heute mit seiner Fläche von 8.838 km² zu den zehn größten Naturschutzgebieten Russlands gehört.
Das Reservat besteht aus vier abgelegenen Gebieten, die nicht miteinander verbunden sind. Es gibt keine Straßen oder Siedlungen. Man kann sie entweder über Flüsse oder über das Ochotskische Meer erreichen.
🦅Das Symbol des Reservats ist der Riesenseeadler, der normalerweise im Fernen Osten Russlands vorkommt und nur manchmal auch in asiatischen Ländern zu sehen ist. Darüber hinaus gibt es im Reservat mehr als 180 seltene Vogelarten und ganze Vogelkolonien, die hier ihr Zuhause haben!
Die Jam-Inseln sind wirklich ein erstaunlicher Anblick: Es handelt sich um einen Archipel kleiner Felseninseln, auf denen es praktisch keine Pflanzen gibt. Diese Felsen beherbergen Vogelkolonien, die als die größten in Russland gelten (Wissenschaftler zählten mindestens 6 Millionen Vögel).
Jedes Gebiet des Reservats Magadan hat nicht nur ein unterschiedliches Relief (es gibt Tundra, Felsen, Sümpfe, Wälder), sondern auch ein anderes Wetter. Auf der Karte hat es den Anschein, dass sie nicht weit voneinander entfernt liegen. Aber das täuscht – sie sind sehr weit voneinander entfernt!
🐻Das Naturreservat Magadan ist ein sehr gemütlicher Ort für Bären und sie leben dort in großer Zahl: Es gibt viele Lachse im Ochotskischen Meer, die sie lieben, und keine Menschen, die sie stören könnten.
Obwohl es schwierig ist, das Naturreservat Magadan zu besuchen, ist es doch nicht unmöglich.
⛵️Die Mitarbeiter haben mehrere Seerouten für Touristen entwickelt, die die ganze Schönheit des rauen Ochotskischen Meeres mit eigenen Augen sehen wollen. Das Besucherzentrum des Reservats befindet sich in Magadan, der Hauptstadt der Region, 100 bis 650 km von den Naturschutzgebieten entfernt.
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Forwarded from Russisches Haus in Berlin
In der besonderen Atmosphäre eines literarischen Abends stellt der Schriftsteller Alexander Angelchev seine Werke vor.📚
📖 Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen drei Romane: „Das Versteck des Schicksals“, „Das Abenteuer eines Ausländers in Russland“ und „Die Mitreisende“. Jedes dieser Werke beleuchtet auf eigene Weise die Vielfalt menschlicher Erfahrungen und ist geprägt von feinen Beobachtungen, die Alexander Angelchev auf seinen zahlreichen Reisen in über 80 Ländern gesammelt hat. Seine Literatur bewegt sich zwischen Romantik, Abenteuer, psychologischem Thriller und Drama und schafft damit eine ganz eigene Erzählwelt.
🗣️Dieses Treffen ist Teil einer größeren literarischen Reise des Autors. Sie bietet die Gelegenheit, seine Geschichten unmittelbar zu erleben, mehr über zukünftige Projekte zu erfahren und zu spüren, wie russische Gegenwartsliteratur neue Ausdrucksformen jenseits nationaler Grenzen findet.
🗓️ Die Veranstaltung findet am 10. Oktober um 19:00 Uhr in russischer Sprache statt!
📲 Anmeldung
#autor #russischeliteratur #presentation #berlinevents #bücher
📖 Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen drei Romane: „Das Versteck des Schicksals“, „Das Abenteuer eines Ausländers in Russland“ und „Die Mitreisende“. Jedes dieser Werke beleuchtet auf eigene Weise die Vielfalt menschlicher Erfahrungen und ist geprägt von feinen Beobachtungen, die Alexander Angelchev auf seinen zahlreichen Reisen in über 80 Ländern gesammelt hat. Seine Literatur bewegt sich zwischen Romantik, Abenteuer, psychologischem Thriller und Drama und schafft damit eine ganz eigene Erzählwelt.
🗣️Dieses Treffen ist Teil einer größeren literarischen Reise des Autors. Sie bietet die Gelegenheit, seine Geschichten unmittelbar zu erleben, mehr über zukünftige Projekte zu erfahren und zu spüren, wie russische Gegenwartsliteratur neue Ausdrucksformen jenseits nationaler Grenzen findet.
🗓️ Die Veranstaltung findet am 10. Oktober um 19:00 Uhr in russischer Sprache statt!
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Forwarded from Russian MFA 🇷🇺
🎙 Russia's Foreign Minister Sergey Lavrov’s answers to media questions following the 22nd annual session of the Valdai International Discussion Club (Sochi, September 30, 2025)
❓ Question: As you know, China has recently put forward a global governance initiative at the SCO summit. Russia supported this initiative. What do you think is the practical significance of this proposal? Was the possibility of any joint actions within the framework of this global governance initiative discussed at the SCO and BRICS platforms?
💬 Sergey Lavrov: The initiative was put forward just the day before the summit. To be precise, we learned about it on the eve of the SCO meeting. Nevertheless, we believe it is useful, since it is aimed at setting right the situation in which global governance mechanisms have been completely subordinated to the West.
Take the International Monetary Fund, for example, where the United States is blocking the decision to increase quotas for countries of the Global South. Or the World Bank, where the West openly abuses its dominance. <...>
The World Trade Organisation also requires reform. For many decades, the United States has been blocking the work of its Dispute Settlement Body, above all to prevent this body from considering complaints brought by China over discrimination and blatant violations of WTO rules by Western countries.
And, of course, the United Nations. Reform of the Security Council and other UN bodies must be fair. This includes reform of the Secretariat, where key positions – those that essentially determine the functioning of the entire UN system and the allocation of financial resources – have long been monopolised by representatives of NATO and the EU. This situation is unsustainable. We will consistently advocate for reform of global governance.
As for practical aspects, we expect our Chinese colleagues, as the initiators of this proposal, to further elaborate their approaches. We will actively support them in this effort.
❓ Question: There have been many bold statements coming from Washington recently. The US President’s Special Envoy, Keith Kellogg, in an interview with Fox News, claimed that Ukraine allegedly has permission to strike deep into Russian territory. The US Vice President, J.D. Vance, has stated that the issue of supplying Ukraine with long-range Tomahawk cruise missiles is under discussion. Does Moscow view this as an act of pressure from the United States on Russia? How will the Russian authorities respond diplomatically?
💬 Sergey Lavrov: I believe this is, first and foremost, a result of pressure from Europe on Washington. The United States wants to demonstrate that it takes the opinions of its allies into account. I do not think we are dealing with a decision that has already been made. The Americans do not supply Tomahawks to just anyone. If I am not mistaken, among Europeans, only Spain and the Netherlands have received them. They have been somewhat cautious with others.
If they consider Ukraine to be a responsible state that will use them responsibly, that would be... surprising.
Indeed, Keith Kellogg and J.D. Vance have spoken about this. Incidentally, Keith Kellogg generally takes an entirely pro-Ukrainian stance. Although US President Donald Trump always says that “he is a mediator, and Ukraine and Russia should resolve matters directly,” Keith Kellogg recently publicly advised the Ukrainian regime to accept reality and de facto agree that the territory is as it is now. He suggested that they should not worry about it, as, for example, the Baltic states were part of the Soviet Union, and the US did not recognise them de jure, but they later became free. “The same applies here,” said Keith Kellogg. This diverges from the position held by President Donald Trump. There are many spokespersons who simply promote the Ukrainian agenda.
The Kremlin has already made its position quite clear. Even if these Tomahawks end up in Ukraine, it will not change the military situation.
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❓ Question: As you know, China has recently put forward a global governance initiative at the SCO summit. Russia supported this initiative. What do you think is the practical significance of this proposal? Was the possibility of any joint actions within the framework of this global governance initiative discussed at the SCO and BRICS platforms?
💬 Sergey Lavrov: The initiative was put forward just the day before the summit. To be precise, we learned about it on the eve of the SCO meeting. Nevertheless, we believe it is useful, since it is aimed at setting right the situation in which global governance mechanisms have been completely subordinated to the West.
Take the International Monetary Fund, for example, where the United States is blocking the decision to increase quotas for countries of the Global South. Or the World Bank, where the West openly abuses its dominance. <...>
The World Trade Organisation also requires reform. For many decades, the United States has been blocking the work of its Dispute Settlement Body, above all to prevent this body from considering complaints brought by China over discrimination and blatant violations of WTO rules by Western countries.
And, of course, the United Nations. Reform of the Security Council and other UN bodies must be fair. This includes reform of the Secretariat, where key positions – those that essentially determine the functioning of the entire UN system and the allocation of financial resources – have long been monopolised by representatives of NATO and the EU. This situation is unsustainable. We will consistently advocate for reform of global governance.
As for practical aspects, we expect our Chinese colleagues, as the initiators of this proposal, to further elaborate their approaches. We will actively support them in this effort.
❓ Question: There have been many bold statements coming from Washington recently. The US President’s Special Envoy, Keith Kellogg, in an interview with Fox News, claimed that Ukraine allegedly has permission to strike deep into Russian territory. The US Vice President, J.D. Vance, has stated that the issue of supplying Ukraine with long-range Tomahawk cruise missiles is under discussion. Does Moscow view this as an act of pressure from the United States on Russia? How will the Russian authorities respond diplomatically?
💬 Sergey Lavrov: I believe this is, first and foremost, a result of pressure from Europe on Washington. The United States wants to demonstrate that it takes the opinions of its allies into account. I do not think we are dealing with a decision that has already been made. The Americans do not supply Tomahawks to just anyone. If I am not mistaken, among Europeans, only Spain and the Netherlands have received them. They have been somewhat cautious with others.
If they consider Ukraine to be a responsible state that will use them responsibly, that would be... surprising.
Indeed, Keith Kellogg and J.D. Vance have spoken about this. Incidentally, Keith Kellogg generally takes an entirely pro-Ukrainian stance. Although US President Donald Trump always says that “he is a mediator, and Ukraine and Russia should resolve matters directly,” Keith Kellogg recently publicly advised the Ukrainian regime to accept reality and de facto agree that the territory is as it is now. He suggested that they should not worry about it, as, for example, the Baltic states were part of the Soviet Union, and the US did not recognise them de jure, but they later became free. “The same applies here,” said Keith Kellogg. This diverges from the position held by President Donald Trump. There are many spokespersons who simply promote the Ukrainian agenda.
The Kremlin has already made its position quite clear. Even if these Tomahawks end up in Ukraine, it will not change the military situation.
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📑 Das russische Außenministerium hat einen neuen Jahresbericht über die Situation hinsichtlich der Heroisierung des Nazismus, der Verbreitung des Neonazismus und anderer Praktiken, die zur Eskalation moderner Formen von Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit verbundener Intoleranz beitragen, erstellt.
📌 Besondere Aufmerksamkeit wird im Dokument den Handlungen einzelner Staaten gewidmet, darunter die Baltischen Staaten, Polen, die Ukraine und Moldawien. Diese haben sich einer Kampagne angeschlossen, die darauf abzielt, auf ihrem Staatsgebiet alles Sowjetische und damit auch ihr eigenes Gedenkerbe zu Ehren der Kämpfer gegen den Nazismus zu vernichten.
Dabei wird dort systematisch die Geschichte des Zweiten Weltkriegs verfälscht, um den Nazismus zu rechtfertigen, und der Beitrag der UdSSR zum Sieg über den Nazismus sowie zum Aufbau des modernen Systems der internationalen Beziehungen wird herabgesetzt. Europäische Kräfte versuchen aktuell, die Bedeutung und vor allem den Sinn des Urteils des Nürnberger Tribunals kleinzureden.
📌 Diese Tendenzen wurden zu einer Form des Widerstands erklärt, der sich gegen die von Russland durchgeführte militärische Sonderoperation zur Denazifizierung und Demilitarisierung der Ukraine und zum Schutz der Zivilbevölkerung im Donbass richten soll. Die offene Heroisierung des Nazismus und die Verharmlosung seiner früheren Gehilfen sind zu einer besonderen Form der Unterstützung der heutigen Anhänger des Nazismus in Kiew geworden.
Dieser Bericht stützt sich auf die thematische Resolution „Bekämpfung der Verherrlichung des Nazismus; des Neonazismus und anderer Praktiken; die zum Schüren zeitgenössischer Formen des Rassismus; rassistischer Diskriminierung; der Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängender Intoleranz beitragen“, die Russland gemeinsam mit einem breiten Kreis von Mitautoren aus allen Regionen der Welt jährlich der UN-Generalversammlung vorlegt.
📌 Die überwältigende Mehrheit der Weltgemeinschaft teilt die russischen Ansätze in Bezug auf die Glorifizierung des Nazismus und die Rechtfertigung des Rassismus. Der beispiellose Druck seitens des „kollektiven Westens“ vermag diese Tendenz nicht zu verändern. Im Jahr 2024 wurde die russische Resolution von der Mehrheit der Staaten der Welt – 119 – unterstützt.
Nach wie vor erregt der Zusammenhalt der Staaten, die zur nationalsozialistischen „Achse“ gehörten, große Besorgnis. Dies stellt die Aufrichtigkeit der Reue Deutschlands, Italiens und Japans für die während des Zweiten Weltkriegs begangenen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Frage. Ein derart blasphemischer Umgang mit dem Andenken an die Opfer des Nazismus, Faschismus und Militarismus ist gerade im Jahr des 80. Jahrestages des Großen Sieges zu beobachten.
📌 Rassistische Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Russophobie sowie die Heroisierung des Nazismus stellen eine direkte Bedrohung für die Grundwerte einer echten Demokratie und die Menschenrechte dar. Sie sind eine ernsthafte Herausforderung für die internationale und regionale Sicherheit und Stabilität.
Russland und seine Gleichgesinnten sind nicht bereit, solche rassistischen und neokolonialistischen Ansätze zu akzeptieren, und werden ihnen mit allen Mitteln entgegenwirken. Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, damit die Heldentaten von Millionen Menschen, die der Welt eine Chance auf Freiheit und Wohlstand gegeben haben, nicht in Vergessenheit geraten.
📄 Der vollständige Bericht in englischer Fassung
@RusBotschaft
📌 Besondere Aufmerksamkeit wird im Dokument den Handlungen einzelner Staaten gewidmet, darunter die Baltischen Staaten, Polen, die Ukraine und Moldawien. Diese haben sich einer Kampagne angeschlossen, die darauf abzielt, auf ihrem Staatsgebiet alles Sowjetische und damit auch ihr eigenes Gedenkerbe zu Ehren der Kämpfer gegen den Nazismus zu vernichten.
Dabei wird dort systematisch die Geschichte des Zweiten Weltkriegs verfälscht, um den Nazismus zu rechtfertigen, und der Beitrag der UdSSR zum Sieg über den Nazismus sowie zum Aufbau des modernen Systems der internationalen Beziehungen wird herabgesetzt. Europäische Kräfte versuchen aktuell, die Bedeutung und vor allem den Sinn des Urteils des Nürnberger Tribunals kleinzureden.
📌 Diese Tendenzen wurden zu einer Form des Widerstands erklärt, der sich gegen die von Russland durchgeführte militärische Sonderoperation zur Denazifizierung und Demilitarisierung der Ukraine und zum Schutz der Zivilbevölkerung im Donbass richten soll. Die offene Heroisierung des Nazismus und die Verharmlosung seiner früheren Gehilfen sind zu einer besonderen Form der Unterstützung der heutigen Anhänger des Nazismus in Kiew geworden.
Dieser Bericht stützt sich auf die thematische Resolution „Bekämpfung der Verherrlichung des Nazismus; des Neonazismus und anderer Praktiken; die zum Schüren zeitgenössischer Formen des Rassismus; rassistischer Diskriminierung; der Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängender Intoleranz beitragen“, die Russland gemeinsam mit einem breiten Kreis von Mitautoren aus allen Regionen der Welt jährlich der UN-Generalversammlung vorlegt.
📌 Die überwältigende Mehrheit der Weltgemeinschaft teilt die russischen Ansätze in Bezug auf die Glorifizierung des Nazismus und die Rechtfertigung des Rassismus. Der beispiellose Druck seitens des „kollektiven Westens“ vermag diese Tendenz nicht zu verändern. Im Jahr 2024 wurde die russische Resolution von der Mehrheit der Staaten der Welt – 119 – unterstützt.
Nach wie vor erregt der Zusammenhalt der Staaten, die zur nationalsozialistischen „Achse“ gehörten, große Besorgnis. Dies stellt die Aufrichtigkeit der Reue Deutschlands, Italiens und Japans für die während des Zweiten Weltkriegs begangenen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Frage. Ein derart blasphemischer Umgang mit dem Andenken an die Opfer des Nazismus, Faschismus und Militarismus ist gerade im Jahr des 80. Jahrestages des Großen Sieges zu beobachten.
📌 Rassistische Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Russophobie sowie die Heroisierung des Nazismus stellen eine direkte Bedrohung für die Grundwerte einer echten Demokratie und die Menschenrechte dar. Sie sind eine ernsthafte Herausforderung für die internationale und regionale Sicherheit und Stabilität.
Russland und seine Gleichgesinnten sind nicht bereit, solche rassistischen und neokolonialistischen Ansätze zu akzeptieren, und werden ihnen mit allen Mitteln entgegenwirken. Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, damit die Heldentaten von Millionen Menschen, die der Welt eine Chance auf Freiheit und Wohlstand gegeben haben, nicht in Vergessenheit geraten.
📄 Der vollständige Bericht in englischer Fassung
@RusBotschaft
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📹 Im neuen Bismarck-Dialog spricht Alexander von Bismarck in Moskau mit Pjotr Tolstoi, stellvertretender Vorsitzender der russischen Staatsduma.
Im Mittelpunkt stehen die dramatisch veränderten Beziehungen zwischen Deutschland und Russland:
▫️ Warum die diplomatischen Kanäle abgebrochen sind – und wer heute noch den Dialog sucht.
▫️ Wie Russland auf Sanktionen, Energiepolitik und die Isolation durch die EU reagiert.
▫️ Welche Chancen für Frieden und Zusammenarbeit es noch gibt – und welche Rolle China, BRICS & neue Allianzen spielen.
Alexander von Bismarck wirbt für ehrliches Gespräch auf Augenhöhe – auch dort, wo Politik und Medien Mauern ziehen. Ein wichtiges Zeitdokument für alle, die verstehen wollen, wie sich das deutsch-russische Verhältnis entwickelt hat und welche Perspektiven für Dialog und Frieden bleiben.
Pjotr Tolstoi:
🔗 Das Interview auf YouTube
@RusBotschaft
Im Mittelpunkt stehen die dramatisch veränderten Beziehungen zwischen Deutschland und Russland:
▫️ Warum die diplomatischen Kanäle abgebrochen sind – und wer heute noch den Dialog sucht.
▫️ Wie Russland auf Sanktionen, Energiepolitik und die Isolation durch die EU reagiert.
▫️ Welche Chancen für Frieden und Zusammenarbeit es noch gibt – und welche Rolle China, BRICS & neue Allianzen spielen.
Alexander von Bismarck wirbt für ehrliches Gespräch auf Augenhöhe – auch dort, wo Politik und Medien Mauern ziehen. Ein wichtiges Zeitdokument für alle, die verstehen wollen, wie sich das deutsch-russische Verhältnis entwickelt hat und welche Perspektiven für Dialog und Frieden bleiben.
Pjotr Tolstoi:
Eine recht große Menge der Menschen in Europa und auch in Deutschland, trotz der drei Jahre der aktiven Propaganda gegen Russland, doch verstehen, dass Russland kein Feind ist. Russland ist das größte Land Europas und ohne Russland hat die Europäische Union keine Chancen — keine Chance, die Souveränität zu haben, keine Chance, selbstständige Entscheidungen im Bereich der Wirtschaft, im Bereich der friedlichen Entwicklung zu treffen und auch keine Chance, zu einer Supermacht in der Zukunft zu werden.
Wir leben auf einem Kontinent und wir sind bereit, zusammen zu leben und unsere Beziehungen, den Dialog zwischen Russland und Deutschland wiederaufzubauen.
🔗 Das Interview auf YouTube
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Brücken statt Mauern: Pjotr Tolstoi über verlorene Diplomatie und Chancen für Frieden (übersetzt)
Im neuen Bismarck-Dialog spricht Alexander von Bismarck in Moskau mit Pjotr Tolstoi, stellvertretender Vorsitzender der russischen Staatsduma.
Im Mittelpunkt stehen die dramatisch veränderten Beziehungen zwischen Deutschland und Russland:
Warum die diplomatischen…
Im Mittelpunkt stehen die dramatisch veränderten Beziehungen zwischen Deutschland und Russland:
Warum die diplomatischen…
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📅 Am 1. Oktober 1946 wurde der Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher aus den Reihen der Führungsspitze des Hitler-Regimes abgeschlossen, die für die Entfesselung des blutigsten und schrecklichsten Konflikts in der Geschichte der Menschheit, des Zweiten Weltkriegs, verantwortlich waren
📌 Der Nürnberger Prozess wurde vom Internationalen Militärgerichtshof durchgeführt, der am 20. November 1945 gemäß dem Londoner Abkommen vom 8. August 1945 zwischen den Siegermächten – der UdSSR, der USA, Großbritannien und Frankreich – eröffnet wurde.
📌 Der Ort wurde nicht zufällig gewählt: In Nürnberg fanden die Reichsparteitage der NSDAP statt. Das Gericht über die nazistischen Verbrecher gerade an diesem Ort hatte eine große symbolische Bedeutung.
Auf der Anklagebank saßen hochrangige Führer des Hitler-Regimes: Göring, Heß, Ribbentrop, Kaltenbrunner, Rosenberg, Keitel, Neurath, Jodl, Dönitz u. a. Der der Verfolgung entkommene Bormann wurde in Abwesenheit angeklagt.
📌 Zum Hauptankläger beim Nürnberger Prozess wurde der Vertreter der Sowjetunion ernannt, der amtierende Generalstaatsanwalt der Ukrainischen SSR, Generalleutnant der Justiz Roman Rudenko.
Das Tribunal in Nürnberg tagte fast ein Jahr lang und leistete eine enorme, gründliche Arbeit. Im Zuge des Prozesses fanden 403 öffentliche Sitzungen statt. 116 Zeugen wurden vernommen und über 300.000 Aussagen geprüft. Rund 3.000 Dokumente wurden untersucht.
📌 Am 1. Oktober 1946 wurde das Urteil verkündet: Die Angeklagten wurden schuldig gesprochen. Göring, Ribbentrop, Keitel, Kaltenbrunner, Rosenberg, Jodl, Bormann und weitere Nazisten, die Spitzenpositionen in Hitlerdeutschland einnahmen, wurden zum Tode durch den Strang verurteilt. Die SS, der SD, die Gestapo und die gesamte Führung der NSDAP wurden zu verbrecherischen Organisationen erklärt. Zum ersten Mal in der Geschichte wurden Vorbereitung, Planung, Entfesselung und Führung eines Angriffskrieges als Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingestuft.
Die Todesurteile wurden am 16. Oktober 1946 auf dem Gelände des Nürnberger Gefängnisses vollstreckt. Hermann Göring beging wenige Stunden zuvor Selbstmord durch die Einnahme von Kaliumcyanid.
📌 Die Materialien des Tribunals brachten das beispiellose Ausmaß der Kriegsverbrechen des Nazi-Deutschlands ans Licht – grausame Behandlung von Kriegsgefangenen, gezielte Vernichtung ganzer Städte, Dörfer und ihrer Bewohner. Die Welt erfuhr von den grausamen Menschenversuchen der Nazis, vom massenhaften Einsatz von Präparaten zur Tötung, von den Gaswagen und Krematorien.
Das Nürnberger Tribunal hatte eine wichtige historische Bedeutung: Es entlarvte das menschenverachtende Wesen des Nazismus und symbolisierte den Triumph des Rechts über das faschistische Böse. Das Urteil des Militärgerichtshofes ist bis heute eine der zentralen Quellen des modernen Völkerrechts.
📌 Die Lehre des Nürnberger Prozesses ist leider bis heute von einzelnen Vertretern der internationalen Gemeinschaft nicht verinnerlich. Der Prozess ist eine Mahnung an die Unausweichlichkeit der Bestrafung für die Überlegenheitsansprüchen, das Streben nach Weltherrschaft sowie für den Versuch, die verbrecherische Ideologie des Nazismus zu beleben, um geopolitische Ziele zu verfolgen.
📌Russlands Außenminister Sergej Lawrow:
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📌 Der Nürnberger Prozess wurde vom Internationalen Militärgerichtshof durchgeführt, der am 20. November 1945 gemäß dem Londoner Abkommen vom 8. August 1945 zwischen den Siegermächten – der UdSSR, der USA, Großbritannien und Frankreich – eröffnet wurde.
📌 Der Ort wurde nicht zufällig gewählt: In Nürnberg fanden die Reichsparteitage der NSDAP statt. Das Gericht über die nazistischen Verbrecher gerade an diesem Ort hatte eine große symbolische Bedeutung.
Auf der Anklagebank saßen hochrangige Führer des Hitler-Regimes: Göring, Heß, Ribbentrop, Kaltenbrunner, Rosenberg, Keitel, Neurath, Jodl, Dönitz u. a. Der der Verfolgung entkommene Bormann wurde in Abwesenheit angeklagt.
📌 Zum Hauptankläger beim Nürnberger Prozess wurde der Vertreter der Sowjetunion ernannt, der amtierende Generalstaatsanwalt der Ukrainischen SSR, Generalleutnant der Justiz Roman Rudenko.
Das Tribunal in Nürnberg tagte fast ein Jahr lang und leistete eine enorme, gründliche Arbeit. Im Zuge des Prozesses fanden 403 öffentliche Sitzungen statt. 116 Zeugen wurden vernommen und über 300.000 Aussagen geprüft. Rund 3.000 Dokumente wurden untersucht.
📌 Am 1. Oktober 1946 wurde das Urteil verkündet: Die Angeklagten wurden schuldig gesprochen. Göring, Ribbentrop, Keitel, Kaltenbrunner, Rosenberg, Jodl, Bormann und weitere Nazisten, die Spitzenpositionen in Hitlerdeutschland einnahmen, wurden zum Tode durch den Strang verurteilt. Die SS, der SD, die Gestapo und die gesamte Führung der NSDAP wurden zu verbrecherischen Organisationen erklärt. Zum ersten Mal in der Geschichte wurden Vorbereitung, Planung, Entfesselung und Führung eines Angriffskrieges als Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingestuft.
Die Todesurteile wurden am 16. Oktober 1946 auf dem Gelände des Nürnberger Gefängnisses vollstreckt. Hermann Göring beging wenige Stunden zuvor Selbstmord durch die Einnahme von Kaliumcyanid.
📌 Die Materialien des Tribunals brachten das beispiellose Ausmaß der Kriegsverbrechen des Nazi-Deutschlands ans Licht – grausame Behandlung von Kriegsgefangenen, gezielte Vernichtung ganzer Städte, Dörfer und ihrer Bewohner. Die Welt erfuhr von den grausamen Menschenversuchen der Nazis, vom massenhaften Einsatz von Präparaten zur Tötung, von den Gaswagen und Krematorien.
Das Nürnberger Tribunal hatte eine wichtige historische Bedeutung: Es entlarvte das menschenverachtende Wesen des Nazismus und symbolisierte den Triumph des Rechts über das faschistische Böse. Das Urteil des Militärgerichtshofes ist bis heute eine der zentralen Quellen des modernen Völkerrechts.
📌 Die Lehre des Nürnberger Prozesses ist leider bis heute von einzelnen Vertretern der internationalen Gemeinschaft nicht verinnerlich. Der Prozess ist eine Mahnung an die Unausweichlichkeit der Bestrafung für die Überlegenheitsansprüchen, das Streben nach Weltherrschaft sowie für den Versuch, die verbrecherische Ideologie des Nazismus zu beleben, um geopolitische Ziele zu verfolgen.
📌Russlands Außenminister Sergej Lawrow:
„Das Internationale Militärtribunal von Nürnberg hat ein historisches Urteil gefällt, die nazistischen Hauptkriegsverbrecher verurteilt und die Zerschlagung des Hitler-Regimes rechtlich festgeschrieben. Dieses wahrhaft epochale Ereignis ist zu Recht in die Geschichte als das Gericht der Völker eingegangen. Mit dem Nürnberger Prozess begann eine neue Etappe in der Entwicklung des Völkerrechts. Es wurde das Fundament der modernen internationalen Strafgerichtsbarkeit gelegt.
Das Tribunal stellte fest, dass die Gräueltaten der Nazis ein zuvor in der Geschichte unbekanntes Ausmaß hatten. Allgemein anerkannt ist, dass die von den Nazis begangenen Verbrechen keiner Verjährung unterliegen.“
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Fjodor Schechtel: Die fünf großen Meisterbauten des deutsch-„russischen Gaudi” in Moskau
Atemberaubende Originalität und ein gewisses Niveau an Verrücktheit verbinden den einzigartigen spanischen Architekten Antoni Gaudi und sein russisches Pendant mit deutschen Wurzeln: Fjodor Schechtel (1859 – 1926).
Fjodor Schechtel ist der unbestrittene Star der Moskauer Jugendstil-Bauwelt zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Mit großem professionellem Interesse verfolgte er auch die Arbeiten des spanischen Meisters der Ornamente, Antoni Gaudi. Die beiden lernten sich kennen, trafen sich mehrmals und tauschten ihre Ideen aus. Und so hatte der knapp 20 Jahre ältere Gaudi großen Einfluss auf den noch jungen Schechtel. Die folgenden fünf Beispiele zeigen, was Schechtel unter anderem dank der Korrespondenz mit Gaudi in der russischen Hauptstadt schuf.
🔸Morosow-Villa
Dieses ausgefallene Stadthaus dient heute als Rezeptionsgebäude des Russischen Außenministeriums. Es war einst eines der ersten Schechtel’schen Bauprojekte. Der russische Millionär und Immobilien-Sammler Sawwa Morosow hatte einst an der University of Cambridge studiert und wollte nun auch in seiner Moskauer Heimat ein Zuhause im Stil der englischen Neo-Gotik.
Außer dieser Voraussetzung ließ Morosow Schechtel freie Hand. Und der holte sich den berühmten Maler Michail Wrubel mit ins Boot. Zusammen gestalteten sie die aufwendigen Interieurs und erschufen eine wahrlich einmalige Atmosphäre.
Das absolut Verblüffende an der Geschichte: Schechtel baute diese Villa ohne abgeschlossene Architekturausbildung. Er hatte sein Studium an der Schule für Malerei, Bildhauerei und Architektur abbrechen müssen, um sich um seine kranke Mutter zu kümmern. Dennoch arbeitete er gleichzeitig für mehrere Architekturwerkstätten, illustrierte Bücher und entwarf Theaterkulissen.
Als Morosow den jungen Künstler dann erst zur Gestaltung seiner kleineren Datscha am Kirschach-Fluss und dann der Villa anwarb, war das Schechtels große Chance. Einen echten Abschluss erwarb Schechtel dann erst mit 35 Jahren – ein Diplom der zivilen Ingenieurwissenschaften.
🔸Tschechow-Kunsttheater Moskau
Schechtel war selbst großer Theater-Liebhaber. Darum vershcob er sogar bereitwillig andere lukrative Bauprojekte, um das Moskauer Tschechow-Kunsttheater umzubauen. Schechtel höchstpersönlich entwarf hier alles – bis hin zu den Möbeln, dem Farbspektrum und dem Lichtnetz.
Er wollte eine völlig neue Welt erschaffen. Dazu verpasste er dem Theater den berühmten olivgrünen Bühnenvorhang mit dem Wellenmotiv und Möwen. Dieses Bild ist bis heute das Logo des Theaters.
📄 Lesen Sie hier weiter
@RusBotschaft
#Moskau #Architektur
Atemberaubende Originalität und ein gewisses Niveau an Verrücktheit verbinden den einzigartigen spanischen Architekten Antoni Gaudi und sein russisches Pendant mit deutschen Wurzeln: Fjodor Schechtel (1859 – 1926).
Fjodor Schechtel ist der unbestrittene Star der Moskauer Jugendstil-Bauwelt zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Mit großem professionellem Interesse verfolgte er auch die Arbeiten des spanischen Meisters der Ornamente, Antoni Gaudi. Die beiden lernten sich kennen, trafen sich mehrmals und tauschten ihre Ideen aus. Und so hatte der knapp 20 Jahre ältere Gaudi großen Einfluss auf den noch jungen Schechtel. Die folgenden fünf Beispiele zeigen, was Schechtel unter anderem dank der Korrespondenz mit Gaudi in der russischen Hauptstadt schuf.
🔸Morosow-Villa
Dieses ausgefallene Stadthaus dient heute als Rezeptionsgebäude des Russischen Außenministeriums. Es war einst eines der ersten Schechtel’schen Bauprojekte. Der russische Millionär und Immobilien-Sammler Sawwa Morosow hatte einst an der University of Cambridge studiert und wollte nun auch in seiner Moskauer Heimat ein Zuhause im Stil der englischen Neo-Gotik.
Außer dieser Voraussetzung ließ Morosow Schechtel freie Hand. Und der holte sich den berühmten Maler Michail Wrubel mit ins Boot. Zusammen gestalteten sie die aufwendigen Interieurs und erschufen eine wahrlich einmalige Atmosphäre.
Das absolut Verblüffende an der Geschichte: Schechtel baute diese Villa ohne abgeschlossene Architekturausbildung. Er hatte sein Studium an der Schule für Malerei, Bildhauerei und Architektur abbrechen müssen, um sich um seine kranke Mutter zu kümmern. Dennoch arbeitete er gleichzeitig für mehrere Architekturwerkstätten, illustrierte Bücher und entwarf Theaterkulissen.
Als Morosow den jungen Künstler dann erst zur Gestaltung seiner kleineren Datscha am Kirschach-Fluss und dann der Villa anwarb, war das Schechtels große Chance. Einen echten Abschluss erwarb Schechtel dann erst mit 35 Jahren – ein Diplom der zivilen Ingenieurwissenschaften.
🔸Tschechow-Kunsttheater Moskau
Schechtel war selbst großer Theater-Liebhaber. Darum vershcob er sogar bereitwillig andere lukrative Bauprojekte, um das Moskauer Tschechow-Kunsttheater umzubauen. Schechtel höchstpersönlich entwarf hier alles – bis hin zu den Möbeln, dem Farbspektrum und dem Lichtnetz.
Er wollte eine völlig neue Welt erschaffen. Dazu verpasste er dem Theater den berühmten olivgrünen Bühnenvorhang mit dem Wellenmotiv und Möwen. Dieses Bild ist bis heute das Logo des Theaters.
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#Moskau #Architektur
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📆 Heute wird der 130. Jahrestag des russischen Dichters Sergei Jessenin begangen
Sergei Jessenin war ein russischer Lyriker und gehört zu den bekanntesten Dichtern Russlands im frühen 20. Jahrhundert. Er wurde in Konstantinowo in der Provinz Rjasan geboren. Seine Kindheit war stark von der ländlichen Umgebung und der Volkskultur geprägt – er war früh von Erzählungen, Volksliedern und der Natur fasziniert.
Literarisches Schaffen & Stil
Jessenin schrieb meist in lyrischer Form und verband in seinen Gedichten oft Natur, Heimat, Sehnsucht und das einfache Leben auf dem Land – oftmals ohne Illusionen, mit all seinen Härten. Er gehörte zu den Wegbereitern der sogenannten „Neuen Bauernpoesie“ und später war er Mitbegründer der Bewegung des Imaginismus in der russischen Literatur.
Zu seinen bekanntesten Werken zählen Gedichte wie Anna Snegina, Konstantinowo (Anspielung auf seine Heimat), Der schwarze Mann und Das Gebet um die ersten vierzig Tage (eine Art Klagegedicht um Verstorbene). Viele seiner Gedichte wurden vertont – seine Texte inspirierten Komponisten im 20. und 21. Jahrhundert.
Leben – Aufstieg, Turbulenzen, Tod
In jungen Jahren zog Jessenin nach Moskau, um sich als Dichter zu etablieren. Er arbeitete u. a. in einer Druckerei und veröffentlichte erste Gedichte.
Er war mehrfach verheiratet: unter anderem mit der amerikanischen Tänzerin Isadora Duncan sowie später mit Sofia Tolstaja, einer Enkelin von Leo Tolstoi.
Am 28. Dezember 1925 wurde er tot in einem Hotelzimmer in Leningrad (heute St. Petersburg) aufgefunden. Die offizielle Version lautet Suizid durch Erhängen, doch es gibt bis heute Spekulationen und Unklarheiten um die genauen Umstände seines Todes. Er wurde in Moskau nahe des Friedhofs Waganjkowo bestattet.
Erinnerung & Bedeutung heute
2025 wird sein 130. Geburtstag mit zahlreichen kulturellen Veranstaltungen in ganz Russland gefeiert: Ausstellungen, Lesungen, Konzerte usw. Sein Geburtshaus in Konstantinowo ist ein literarisches Museum und gilt als zentraler Ort des Gedenkens. Seine Gedichte zählen heute zu den Klassikern der russischen Literatur und werden nach wie vor viel gelesen, zitiert und in Schulen behandelt.
@RusBotschaft
#Russland #Literatur #Jessenin
Sergei Jessenin war ein russischer Lyriker und gehört zu den bekanntesten Dichtern Russlands im frühen 20. Jahrhundert. Er wurde in Konstantinowo in der Provinz Rjasan geboren. Seine Kindheit war stark von der ländlichen Umgebung und der Volkskultur geprägt – er war früh von Erzählungen, Volksliedern und der Natur fasziniert.
Literarisches Schaffen & Stil
Jessenin schrieb meist in lyrischer Form und verband in seinen Gedichten oft Natur, Heimat, Sehnsucht und das einfache Leben auf dem Land – oftmals ohne Illusionen, mit all seinen Härten. Er gehörte zu den Wegbereitern der sogenannten „Neuen Bauernpoesie“ und später war er Mitbegründer der Bewegung des Imaginismus in der russischen Literatur.
Zu seinen bekanntesten Werken zählen Gedichte wie Anna Snegina, Konstantinowo (Anspielung auf seine Heimat), Der schwarze Mann und Das Gebet um die ersten vierzig Tage (eine Art Klagegedicht um Verstorbene). Viele seiner Gedichte wurden vertont – seine Texte inspirierten Komponisten im 20. und 21. Jahrhundert.
Leben – Aufstieg, Turbulenzen, Tod
In jungen Jahren zog Jessenin nach Moskau, um sich als Dichter zu etablieren. Er arbeitete u. a. in einer Druckerei und veröffentlichte erste Gedichte.
Er war mehrfach verheiratet: unter anderem mit der amerikanischen Tänzerin Isadora Duncan sowie später mit Sofia Tolstaja, einer Enkelin von Leo Tolstoi.
Am 28. Dezember 1925 wurde er tot in einem Hotelzimmer in Leningrad (heute St. Petersburg) aufgefunden. Die offizielle Version lautet Suizid durch Erhängen, doch es gibt bis heute Spekulationen und Unklarheiten um die genauen Umstände seines Todes. Er wurde in Moskau nahe des Friedhofs Waganjkowo bestattet.
Erinnerung & Bedeutung heute
2025 wird sein 130. Geburtstag mit zahlreichen kulturellen Veranstaltungen in ganz Russland gefeiert: Ausstellungen, Lesungen, Konzerte usw. Sein Geburtshaus in Konstantinowo ist ein literarisches Museum und gilt als zentraler Ort des Gedenkens. Seine Gedichte zählen heute zu den Klassikern der russischen Literatur und werden nach wie vor viel gelesen, zitiert und in Schulen behandelt.
@RusBotschaft
#Russland #Literatur #Jessenin
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🪆 Gestern fand ein poetischer Abend zum 130. Geburtstag von Sergej Jessenin im Russischen Haus in Berlin statt
Der Poesie-Abend unter dem Motto „Jessenin. Lebendige Zeilen“ bot Gelegenheit, seine bekannten wie auch weniger vertrauten Werke neu zu entdecken. Gemeinsam mit den Gästen entstand eine warme Atmosphäre, in der Lieblingsgedichte sowohl auf Russisch als auch in deutscher Übersetzung vorgetragen wurden.
🇷🇺 Im Rahmen der Veranstaltung wurde eine Ansprache des Botschafters Sergej Netschajew an die Gäste verlesen, die den Abend feierlich eröffnete.
🗣 Auszüge aus der Ansprache des Botschafters:
💬 "Seine Gedichte, erfüllt von unerschöpflicher Liebe und heller Glaubenstreue zu Russland, sind uns allen seit Kindheitstagen vertraut. Sie haben sich fest verwoben und sind buchstäblich in den „kulturellen Genpool“ der heutigen Russen eingegangen."
💬 "Auf erstaunliche Weise verliert die Poesie Jessenins im Laufe der Zeit nicht an Aktualität: Verse, die vor Jahrzehnten geschrieben wurden und uns Treue und Verehrung gegenüber dem Vaterland lehren, klingen auch heute aktuell wie eh und jäh."
💬 "Die Geschichte beweist überzeugend, dass die enge Zusammenarbeit und der gegenseitige Einfluss russischer und deutscher Kunstkreise wiederholt zu einer Bereicherung der nationalen Kulturen, sowie zur geistigen und intellektuellen Entwicklung unserer Länder geführt haben."
💬 "So betonte der Präsident Russlands, Wladimir Putin, auf der Plenarsitzung des Forums der vereinigten Kulturen in Sankt Petersburg am 12. September 2025: „Die nationale Kultur kann sich nur im Austausch mit anderen Kulturen entwickeln und bereichern.“
✨ Wir danken allen, die teilgenommen haben, und freuen uns, dass Jessenins Poesie auch heute noch so lebendig weiterwirkt.
#Jessenin #Poesie #RussischeLiteratur
Der Poesie-Abend unter dem Motto „Jessenin. Lebendige Zeilen“ bot Gelegenheit, seine bekannten wie auch weniger vertrauten Werke neu zu entdecken. Gemeinsam mit den Gästen entstand eine warme Atmosphäre, in der Lieblingsgedichte sowohl auf Russisch als auch in deutscher Übersetzung vorgetragen wurden.
🇷🇺 Im Rahmen der Veranstaltung wurde eine Ansprache des Botschafters Sergej Netschajew an die Gäste verlesen, die den Abend feierlich eröffnete.
🗣 Auszüge aus der Ansprache des Botschafters:
💬 "Seine Gedichte, erfüllt von unerschöpflicher Liebe und heller Glaubenstreue zu Russland, sind uns allen seit Kindheitstagen vertraut. Sie haben sich fest verwoben und sind buchstäblich in den „kulturellen Genpool“ der heutigen Russen eingegangen."
💬 "Auf erstaunliche Weise verliert die Poesie Jessenins im Laufe der Zeit nicht an Aktualität: Verse, die vor Jahrzehnten geschrieben wurden und uns Treue und Verehrung gegenüber dem Vaterland lehren, klingen auch heute aktuell wie eh und jäh."
💬 "Die Geschichte beweist überzeugend, dass die enge Zusammenarbeit und der gegenseitige Einfluss russischer und deutscher Kunstkreise wiederholt zu einer Bereicherung der nationalen Kulturen, sowie zur geistigen und intellektuellen Entwicklung unserer Länder geführt haben."
💬 "So betonte der Präsident Russlands, Wladimir Putin, auf der Plenarsitzung des Forums der vereinigten Kulturen in Sankt Petersburg am 12. September 2025: „Die nationale Kultur kann sich nur im Austausch mit anderen Kulturen entwickeln und bereichern.“
✨ Wir danken allen, die teilgenommen haben, und freuen uns, dass Jessenins Poesie auch heute noch so lebendig weiterwirkt.
#Jessenin #Poesie #RussischeLiteratur
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