Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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FOTOBEWEISE für Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Zivilbevölkerung vom 6. bis 12. April 2026

▪️6. April. Drohnenangriff auf einen zivilen Pkw im Dorf Wosnessenowka, Gebiet Belgorod.

▪️6. April. Drohnenangriff auf das Verwaltungsgebäude in Starobilsk, LVR. Zwei Zivilisten wurden verletzt.

▪️7. April. Beschuss eines Wohngebiets im Dorf Welikaja Snamjanka, Gebiet Saporoschschje.

▪️7. April. Drohnenangriff auf einen zivilen Pkw im Dorf Golowtschino, Gebiet Belgorod. Ein Ehepaar wurde verletzt.

▪️7. April. Angriff einer Kamikaze-Drohne auf einen zivilen Pkw in Graiworon, Gebiet Belgorod.

▪️7. April. Angriff einer FPV-Drohne auf einen zivilen Pkw in Kachowka, Gebiet Cherson.

▪️7. April. Abwurf eines Sprengsatzes von einer Drohne auf ein privates Wohnhaus im Dorf Tschernjanka, Gebiet Cherson.

▪️8. April. Drohnenangriff auf ein Wohngebiet in Lugansk, LVR. Drei Zivilisten wurden verletzt.

▪️9. April. Drohnenangriff auf das Gelände der Schule Nr. 2 im Dorf Wodjanoje, Gebiet Saporoschschje.

▪️11. April. Drohnenangriff auf ein privates Wohnhaus in Jasinowataja, DVR. Ein Ehepaar kam ums Leben, weitere sieben Menschen wurden verletzt.

@RusBotschaft
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📍 Am 14. April 2026 besuchte der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew anlässlich des 200. Jahrestages der Gründung der russischen Kolonie das Dorf Alexandrowka in Potsdam. Im Rahmen der Veranstaltung führte der Historiker Andrej Tschernodarow die Gäste durch den Museumskomplex und erläuterte die Geschichte der Siedlung.

Die Kolonie Alexandrowka entstand in den Jahren 1826–1827 am nördlichen Rand Potsdams auf Erlass des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. als Symbol der Freundschaft zwischen Russland und Preußen sowie im Gedenken an Zar Alexander I.. Bis heute sind hier 14 Häuser im Stil der russischen Holzarchitektur sowie die auf einem Hügel gelegene orthodoxe Alexander-Newski-Kirche erhalten.

🏠 Die Geschichte der Kolonie reicht bis in die Zeit der Napoleonischen Kriege zurück. Zu ihren ersten Bewohnern gehörten russische Sänger eines aus Kriegsgefangenen gebildeten Soldatenchores. Im Jahr 1813 kämpften sie Schulter an Schulter mit preußischen Soldaten gegen Napoleon. Ursprünglich umfasste der Chor 62 Personen, doch bis zum Jahr 1825 – dem Todesjahr Alexanders I. – waren nur noch zwölf von ihnen am Leben. Ihnen wurden die Häuser in Alexandrowka zugewiesen; 1827 bezogen sie die vollständig ausgestatteten Wohnhäuser.

Die Gründung der Kolonie war zugleich Ausdruck der persönlichen Freundschaft zwischen den beiden Monarchen. Auf dem nahegelegenen Kapellenberg wurde die orthodoxe Alexander-Newski-Gedächtniskirche errichtet und im September 1829 geweiht. In unmittelbarer Nähe befindet sich zudem das vierzehnte Haus, in dem der aus Russland stammende königliche Lakai Tarnowski wohnte.

Das architektonische Erscheinungsbild Alexandrowkas basiert auf einem Entwurf des russischen Architekten italienischer Herkunft, Carlo Rossi. Im Jahr 1815 entwickelte er im Auftrag von Kaiserin Maria Fjodorowna ein Projekt für ein russisches Dorfensemble in Pawlowsk. Drei Jahre später gelangten seine Skizzen in die Hände des preußischen Königs, woraufhin in Potsdam Handwerker der preußischen Garderegimenter Fachwerkhäuser mit Holzverkleidung errichteten, die sich an russischen Holzhäusern orientieren.

Heute gilt Alexandrowka als einzigartiges Zeugnis des kulturellen Zusammenwirkens zwischen Russland und Deutschland: 1999 wurde das Ensemble in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen, und 2005 wurde im Haus Nr. 2 ein Museum eröffnet, das der Geschichte und Architektur der Siedlung gewidmet ist.

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#Geschichte
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✍️ Am 15. April 2026 jährt sich der Geburtstag des Begründers des Akmeismus, russischen Dichters des Silbernen Zeitalters, Übersetzers und Kunstkritikers Nikolai Gumiljow zum 140. Mal

Sein Werk beeinflusste viele Zeitgenossen, darunter so bedeutende Autoren wie Anna Achmatowa und Ossip Mandelstam. Oft wird angenommen, dass das Silberne Zeitalter der russischen Literatur mit seinem Tod endete.

📚 Gumiljows Kindheit verbrachte er in Zarskoje Selo. Sein Vater war Schiffsarzt, bereiste die Welt und erzählte seinem Sohn von fernen Ländern, was dessen Fantasie stark anregte. Viel Zeit verbrachte der junge Gumiljow mit Büchern und in seiner eigenen Vorstellungswelt.

Während seiner Gymnasialzeit zeigte er wenig Interesse am Unterricht und widmete sich vor allem der Literatur und dem Zeichnen. Noch vor dem Abschluss erschien auf Kosten seiner Eltern sein erster Gedichtband „Der Weg der Konquistadoren“ (1905), der eine Rezension von Waleri Jakowlewitsch Brjussow erhielt. Daraus entwickelte sich ein Briefwechsel, und lange Zeit betrachtete Gumiljow Brjussow als seinen Lehrer.

Sinaida Gippius, Dmitri Mereschkowski und andere Symbolisten kritisierten sein Werk scharf, was ihn von ihnen entfernte. Schließlich wandte er sich gegen den Symbolismus und begründete den Akmeismus. Diese Richtung setzte auf klare, konkrete Bilder und präzise Sprache statt auf Mehrdeutigkeit und Mystik. Gumiljow gründete den „Dichterzunft“, dem unter anderem Mandelstam, Achmatowa und andere angehörten.

🗺 Neben seiner dichterischen Tätigkeit war Gumiljow auch ein bedeutender Forscher Nordostafrikas. Er unternahm mehrere Expeditionen und brachte eine umfangreiche Sammlung ins Museum Kunstkammer in Sankt-Petersburg. Seine Eindrücke verarbeitete er in Gedichten und Reiseaufzeichnungen.

Mit Beginn des Ersten Weltkriegs meldete er sich freiwillig an die Front und wurde für seinen Mut mit zwei Georgskreuzen ausgezeichnet.

In den Jahren 1918–1920 hielt er Vorlesungen über Dichtung am Institut des lebendigen Wortes. 1920 wurde die Petrograder Abteilung des Allrussischen Dichterverbandes gegründet, der er ebenfalls angehörte. Ab 1921 leitete er ein Studio, wo er junge Dichter unterrichtete.

▫️ In Sowjetrussland verbarg Gumiljow seine religiösen und monarchistischen Überzeugungen nicht. Am 3. August 1921 wurde er wegen angeblicher Beteiligung an einer Verschwörung verhaftet und trotz der Bemühungen seiner Freunde bald darauf hingerichtet. 1992 wurde der Fall offiziell als Fälschung anerkannt und sämtliche Verurteilten wurden rehabilitiert.

🖼 Porträt von Nikolai Gumiljow, Olga Della-Vos-Kardowskaja, 1909

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#Kultur #Geschichte
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🕯Gedenkveranstaltungen anlässlich des 75. Jahrestages der Massenflugkatastrophe, die sich am 14. April 1951 auf dem Staatsgebiet der ehemaligen DDR ereignete

Am 14. April 2026 jährt sich zum 75. Mal ein großes Flugzeugsunglück der 16. Sowjetische Luftarmee auf dem Staatsgebiet der ehemaligen DDR. 13 Jagdflieger vom Typ Iljuschin, IL10 M, verunglückten infolge einer Verschlechterung der Wetterlage während der Durchführung eines planmäßigen Ausbildungs- und Trainingsfluges im Großraum Kemlitz. Die Katastrophe forderte das Leben von 26 sowjetischen Fliegern, die auf dem sowjetischen Garnisonsfriedhof in Potsdam beigesetzt sind.

Die Flieger gehörten zur 114. Garde-Schlachtfliegerdivision, welche an der Verbandsübung beteiligt war. Ihre Schlachtflieger IL 10 M waren mit Divisionsstab und zwei ihrer Regimenter in Jüterbog-Altes Lager von 1949 bis 1951 stationiert.

Die Gedenkveranstaltungen fanden am 14. April 2026 in Potsdam und Dahme statt. An der Zeremonie beteiligten sich Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Mission in Deutschland, darunter auch des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, Vertreter des Verteidigungsattachéstabs, Vertreter der deutschen Öffentlichkeit, um das Andenken an die gefallenen Flieger zu würdigen.

@RusBotschaft
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✍️ Zum 140. Geburtstag des russischen Dichters Nikolai Gumiljow teilen wir sein Gedicht "Die Giraffe" mit Ihnen, das er 1908 seiner künftigen Frau Anna Achmatowa widmete

Übersetzung: Vera Jahnke

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#Kultur #Literatur
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🎙 Auszüge aus dem Interview des Direktors des Departements für internationale Organisationen des Außenministeriums Russlands Kirill Logwinow für die Internationale Nachrichtenagentur Rossija Segodnja (14. April 2026)

💬 Die Weltorganisation verfügt über alles Nötige, um Konflikte vorzubeugen und beizulegen. Die UN-Charta sieht eine ausreichende Auswahl von Mitteln vor, die die UN-Mitgliedstaaten ermöglichen, auf heutige Herausforderungen effektiv zu reagieren. Der UN-Sicherheitsrat, der die Hauptverantwortung für die Aufrechterhaltung des internationalen Friedens und der Sicherheit trägt, hat das Recht, bindende Beschlüsse zu fassen.

💬 Eine andere Frage ist, dass es in der Praxis der Vereinten Nationen in den letzten Jahren immer wenige „Erfolgsgeschichten“ und immer mehr Fälle gibt, wo sie sich nicht konstruktiv beweisen konnte. Das betrifft auch die Krise rund um die Ukraine, die heutige Eskalation im Nahen Osten, sowie Konfliktherde auf dem Afrikanischen Kontinent, in Lateinamerika und in Asien.

💬 Das Hauptproblem besteht darin, dass Vertreter der westlichen Minderheit unwillig sind, Vereinbarungen abzuschließen und gegenseitig akzeptable Lösungen in den internationalen Angelegenheiten zu finden. Sie setzen weiterhin ihre eigenen Einstellungen blind durch, ohne alternative Positionen zu berücksichtigen. Indem sie verschiedene unlautere Methoden, einschließlich der Erpressungen und Bestechungen, einsetzen, gewinnen sie Stimmen zur Unterstützung ihrer Initiativen und gegen alle anderen Ideen, mit denen sie nicht zufrieden sind.

💬 In der Folge ist der Sicherheitsrat unfähig, ausgewogene und gerechte Entscheidungen zu treffen. Selbst wenn der Rat Resolutionen verabschiedet, ignorieren die westlichen Staaten diese, wie es bei den Minsker Vereinbarungen zur Ukraine der Fall war.

🔗 Quelle

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#UN
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✍️ Artikel des Vorsitzenden des Obersten Gerichts der Russischen Föderation Igor Krasnow „Rechtliche Gravitation“

💬 In den letzten Jahren haben sich große Wirtschaftsakteure zunehmend die Frage gestellt, welche Gerichtsbarkeit sie zur Beilegung komplexer wirtschaftlicher Streitigkeiten wählen sollen. Wie der Präsident Russlands Wladimir Putin bemerkte: „Viele unserer Mitbürger, die einst auf die Unvoreingenommenheit und Objektivität westlicher Gerichtssysteme vertraut haben, mussten feststellen, dass dies gerade nicht so ist.“

💬 Wenn man über die Vorteile der russischen Gerichtsbarkeit spricht, ist zunächst das klare gerichtliche Verfahren hervorzuheben. Das russische System lässt sich mit einer Schachpartie vergleichen, bei der die Figuren sichtbar sind, die Regeln transparent und der Rahmen der Entscheidungsmöglichkeiten durch klare Logik begrenzt ist. In einigen ausländischen Gerichtsbarkeiten ähnelt dies eher einem Pokerspiel.

💬 Daraus ergibt sich ein zweiter Vorteil – ein hohes Maß an Vorhersehbarkeit der auf dem Gesetz basierenden Rechtsprechung. Durch Beschlüsse des Plenums und des Präsidiums des Obersten Gerichts der Russischen Föderation werden eindeutige Rechtspositionen ohne übermäßige Kasuistik formuliert.

💬 Darüber hinaus bearbeiten russische Gerichte Fälle deutlich schneller als viele ihrer ausländischen Kollegen. So dauert die Streitbeilegung in der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit im Durchschnitt zwischen anderthalb und drei Jahren, während inländische Schiedsgerichte dies innerhalb von drei Monaten bewältigen. Die Gesamtdauer eines Verfahrens unter Berücksichtigung von Berufung und Kassation beträgt in der Regel zwischen 6 und 12 Monaten. Ein Grund dafür ist unter anderem der hohe Grad der Digitalisierung der russischen Justiz.

💬 Was die Kosten des Zugangs zur Rechtsprechung betrifft, so ist der Unterschied zu ausländischen Staaten erheblich und grundlegend. Die Gerichtskosten, einschließlich Gerichtsgebühren und juristischer Begleitung, sind in Russland unvergleichlich niedriger als in vielen anderen Gerichtsbarkeiten. In unserem Land erfüllt das Recht seine grundlegende Funktion – ein Instrument zu sein und kein Luxus.

💬 Und schließlich etwas, worüber in ausländischen Gerichten gewöhnlich nicht gesprochen wird – die Souveränität und Unparteilichkeit der Rechtsanwendung. In einer Zeit zunehmender Fragmentierung des Völkerrechts und der Politisierung grenzüberschreitender Streitigkeiten stellt die russische Gerichtsbarkeit einen Raum dar, in dem wirtschaftliche Konflikte in erster Linie als juristische Kategorie und nicht als Element der Geopolitik betrachtet werden.

💬 Der Aufruf, die russische Gerichtsbarkeit für Gerichtsverfahren zu wählen, ist weder Werbung für ihre universelle Attraktivität noch ein Wettbewerb mit London oder New York. Es ist eine objektive Realität, deren Kennzeichen die Einhaltung des Gesetzes und Gerechtigkeit bei der Entscheidungsfindung sind.

🔗 Im Wortlaut auf Englisch lesen

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#Russland #Recht #Gericht
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🛖Vor zweihundert Jahren entstand mitten in Potsdam ein architektonisches Juwel: die russische Kolonie Alexandrowka

Als Zeichen der preußischen Freundschaft mit dem russischen Zarenhaus erbaut, erzählt die Kolonie bis heute über kulturhistorische Beziehungen und Ereignisse.
Die im russischen Stil errichteten Holzhäuser erheben damit folgende Frage:
Was bleibt von einer Freundschaft, die einst Grenzen überwand und was können wir heute aus ihr lernen?

Im Vortrag erzählt der Kulturwissenschaftler Dr. Andrej Tchernodarov über die wechselvolle Geschichte des Ortes: über die Verbindung zwischen Preußen und Russland, über die Menschen, die hier lebten und über die Rolle der Alexandrowka in Zeiten der Gegenwart.
Spannend und historisch! ☝🏼

Vortrag ist in deutscher Sprache.
🗓️22. April
🕖 19:00
📲 Anmeldung auf der Webseite
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