✒️ Am 3. Juni 2026 fand im Russischen Haus in Berlin eine Gedenkveranstaltung im Vorfeld des Tages der russischen Sprache statt, der traditionell am Geburtstag des großen russischen Dichters Alexander Puschkin begangen wird.
Zu diesem Anlass wurden am Puschkin-Denkmal im Russischen Haus Blumen niedergelegt. An der Zeremonie nahmen der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, der russische Generalkonsul in Bonn, Oleg Krasnitsky, Mitarbeiter der russischen Auslandsvertretungen und des Russischen Hauses sowie zahlreiche Landsleute teil.
Die Anwesenden legten Blumen am Denkmal des großen russischen Dichters nieder, ehrten sein Andenken und erinnerten an sein unvergängliches literarisches Erbe.
💬 Der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, richtete Grußworte an die Gäste:
🤝 Abschließend bedankte sich Sergej Netschajew bei allen, die sich für die Förderung der russischen Sprache, der Dichtkunst und der Literatur engagieren.
@RusBotschaft
#RussischeSprache
Zu diesem Anlass wurden am Puschkin-Denkmal im Russischen Haus Blumen niedergelegt. An der Zeremonie nahmen der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, der russische Generalkonsul in Bonn, Oleg Krasnitsky, Mitarbeiter der russischen Auslandsvertretungen und des Russischen Hauses sowie zahlreiche Landsleute teil.
Die Anwesenden legten Blumen am Denkmal des großen russischen Dichters nieder, ehrten sein Andenken und erinnerten an sein unvergängliches literarisches Erbe.
💬 Der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, richtete Grußworte an die Gäste:
„In Deutschland nimmt die russische Sprache nach wie vor eine herausragende und bedeutende Stellung unter den hier erlernten und gebräuchlichen Fremdsprachen ein. Russisch wird weiterhin sowohl an Schulen als auch an Hochschulen gelernt. Zudem bestehen nach wie vor starke Traditionen in der Übersetzerausbildung. Besonders hervorzuheben sind dabei Bochum, Heidelberg und Leipzig. Die russische Sprache ist eine ganze Zivilisation.“
🤝 Abschließend bedankte sich Sergej Netschajew bei allen, die sich für die Förderung der russischen Sprache, der Dichtkunst und der Literatur engagieren.
@RusBotschaft
#RussischeSprache
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🩺 Am 3. Juni 1876 wurde Nikolai Burdenko geboren – ein herausragender Chirurg, Wissenschaftler und Organisator des Gesundheitswesens, der als einer der Begründer der sowjetischen Neurochirurgie gilt. Sein Name ist bis heute eng mit der Entwicklung der modernen Medizin, der Militärchirurgie und der medizinischen Forschung verbunden.
Burdenko wurde im Dorf Kamenka im Gouvernement Pensa geboren. Nach dem Besuch einer geistlichen Schule und eines Priesterseminars entschied er sich für die Medizin und begann sein Studium an der Kaiserlichen Universität Tomsk. Seine erste große Bewährungsprobe erlebte Burdenko während des Russisch-Japanischen Krieges 1904–1905. Als freiwilliger Sanitätsoffizier arbeitete er unmittelbar an der Front und behandelte Verwundete unter schwierigsten Bedingungen. Für seinen persönlichen Mut wurde er mit dem Georgskreuz ausgezeichnet. Die Erfahrungen dieser Jahre prägten sein späteres wissenschaftliches und praktisches Wirken entscheidend.
🏥 Während des Ersten Weltkriegs entwickelte Burdenko neue Ansätze in der Militärchirurgie. Er organisierte Verbands- und Evakuierungsstationen, verbesserte die Versorgung Verwundeter und setzte erstmals die primäre Wundversorgung mit Naht bei Schädelverletzungen ein. Darüber hinaus beschäftigte er sich mit Fragen der Militärhygiene, des Seuchenschutzes und der medizinischen Organisation im Heer. Seine Arbeit trug wesentlich dazu bei, die Sterblichkeit und die Zahl schwerer Komplikationen bei Verwundeten zu senken.
Nach der Revolution widmete sich Burdenko verstärkt der wissenschaftlichen Arbeit. In Woronesch organisierte er Ausbildungsprogramme für Ärzte und medizinisches Personal und entwickelte neue Methoden der Feldchirurgie. Besonders intensiv beschäftigte er sich jedoch mit Erkrankungen und Verletzungen des Nervensystems. Er war überzeugt, dass die Neurochirurgie ein eigenständiges medizinisches Fachgebiet sein müsse. 1923 gründete er in Moskau eine neurochirurgische Abteilung, aus der später das weltweit erste Zentrale Neurochirurgische Institut hervorging. Heute trägt dieses Institut seinen Namen.
🥼 Während des Großen Vaterländischen Krieges war Burdenko Hauptchirurg der Roten Armee. Seine Erfahrungen fasste er in zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten und Monographien zusammen. 1944 wurde auf seine Initiative die Akademie der Medizinischen Wissenschaften der UdSSR gegründet, deren erster Präsident er wurde.
Nikolai Burdenko verstarb am 11. November 1946 in Moskau. Sein wissenschaftliches Erbe, seine organisatorischen Leistungen und seine Beiträge zur Neurochirurgie und Militärmedizin wirken bis heute fort. Sein Name bleibt untrennbar mit der Entwicklung der modernen russischen Medizin verbunden.
@RusBotschaft
#Geschichte
Burdenko wurde im Dorf Kamenka im Gouvernement Pensa geboren. Nach dem Besuch einer geistlichen Schule und eines Priesterseminars entschied er sich für die Medizin und begann sein Studium an der Kaiserlichen Universität Tomsk. Seine erste große Bewährungsprobe erlebte Burdenko während des Russisch-Japanischen Krieges 1904–1905. Als freiwilliger Sanitätsoffizier arbeitete er unmittelbar an der Front und behandelte Verwundete unter schwierigsten Bedingungen. Für seinen persönlichen Mut wurde er mit dem Georgskreuz ausgezeichnet. Die Erfahrungen dieser Jahre prägten sein späteres wissenschaftliches und praktisches Wirken entscheidend.
🏥 Während des Ersten Weltkriegs entwickelte Burdenko neue Ansätze in der Militärchirurgie. Er organisierte Verbands- und Evakuierungsstationen, verbesserte die Versorgung Verwundeter und setzte erstmals die primäre Wundversorgung mit Naht bei Schädelverletzungen ein. Darüber hinaus beschäftigte er sich mit Fragen der Militärhygiene, des Seuchenschutzes und der medizinischen Organisation im Heer. Seine Arbeit trug wesentlich dazu bei, die Sterblichkeit und die Zahl schwerer Komplikationen bei Verwundeten zu senken.
Nach der Revolution widmete sich Burdenko verstärkt der wissenschaftlichen Arbeit. In Woronesch organisierte er Ausbildungsprogramme für Ärzte und medizinisches Personal und entwickelte neue Methoden der Feldchirurgie. Besonders intensiv beschäftigte er sich jedoch mit Erkrankungen und Verletzungen des Nervensystems. Er war überzeugt, dass die Neurochirurgie ein eigenständiges medizinisches Fachgebiet sein müsse. 1923 gründete er in Moskau eine neurochirurgische Abteilung, aus der später das weltweit erste Zentrale Neurochirurgische Institut hervorging. Heute trägt dieses Institut seinen Namen.
🥼 Während des Großen Vaterländischen Krieges war Burdenko Hauptchirurg der Roten Armee. Seine Erfahrungen fasste er in zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten und Monographien zusammen. 1944 wurde auf seine Initiative die Akademie der Medizinischen Wissenschaften der UdSSR gegründet, deren erster Präsident er wurde.
Nikolai Burdenko verstarb am 11. November 1946 in Moskau. Sein wissenschaftliches Erbe, seine organisatorischen Leistungen und seine Beiträge zur Neurochirurgie und Militärmedizin wirken bis heute fort. Sein Name bleibt untrennbar mit der Entwicklung der modernen russischen Medizin verbunden.
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#Geschichte
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🎙 Aus der Rede des Vorsitzenden des Ermittlungskomitees der Russischen Föderation, Alexander Bastrykin, bei der Beratung über Unterstützungsmaßnahmen für die Opfer und Ermittlungen zum Terroranschlag in Starobelsk
💬 Seit 2014, als wir begannen, die Verbrechen des Kiewer Regimes zu untersuchen, hat das Ermittlungskomitee der Russischen Föderation 9954 Strafverfahren eingeleitet, in denen 2412 Personen strafrechtlich zur Verantwortung gezogen wurden.
💬 Infolge der ukrainischen Aggression wurden 30.677 Zivilisten betroffen. 7723 von ihnen wurden getötet. 242 Minderjährige wurden unterschiedlich schwer verletzt, und 260 Kinder kamen ums Leben.
💬 Das Kiewer Regime begeht ständig Verbrechen gegen Kinder und greift Bildungseinrichtungen für Kinder an. Seit 2014 haben die ukrainischen Streitkräften 2116 Bildungseinrichtungen angegriffen, darunter Kindergärten, Schulen und Berufsschulen.
💬 Der Gesamtschaden, der in diesen Jahren durch die Zerstörung ziviler Infrastruktureinrichtungen verursacht wurde, beläuft sich auf 560 Millionen Rubel. Die Gerichte haben bereits 882 Strafverfahren verhandelt, 1151 Menschen wurden verurteilt. Für die schwersten Verbrechen wurden 82 Angeklagte zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
#Ukraine
💬 Seit 2014, als wir begannen, die Verbrechen des Kiewer Regimes zu untersuchen, hat das Ermittlungskomitee der Russischen Föderation 9954 Strafverfahren eingeleitet, in denen 2412 Personen strafrechtlich zur Verantwortung gezogen wurden.
💬 Infolge der ukrainischen Aggression wurden 30.677 Zivilisten betroffen. 7723 von ihnen wurden getötet. 242 Minderjährige wurden unterschiedlich schwer verletzt, und 260 Kinder kamen ums Leben.
💬 Das Kiewer Regime begeht ständig Verbrechen gegen Kinder und greift Bildungseinrichtungen für Kinder an. Seit 2014 haben die ukrainischen Streitkräften 2116 Bildungseinrichtungen angegriffen, darunter Kindergärten, Schulen und Berufsschulen.
💬 Der Gesamtschaden, der in diesen Jahren durch die Zerstörung ziviler Infrastruktureinrichtungen verursacht wurde, beläuft sich auf 560 Millionen Rubel. Die Gerichte haben bereits 882 Strafverfahren verhandelt, 1151 Menschen wurden verurteilt. Für die schwersten Verbrechen wurden 82 Angeklagte zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt.
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#Ukraine
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🇷🇺 Am 12. Juni feiert Russland seinen Nationalfeiertag — den Tag Russlands. Zu diesem besonderen Anlass erzählen wir über die zahlreichen Völker unserer Heimat, ihre atemberaubende Natur, faszinierende Geschichte und reiche Kultur.
Völker Russlands: Die Jakuten
Jakutien ist die geografisch größte Region Russlands, die sich über drei Zeitzonen erstreckt. Obwohl es verwaltungstechnisch zum Föderationskreis Ferner Osten gehört, liegt Jakutien geografisch in Sibirien.
👥 Die in der Republik beheimateten Jakuten, auch Sacha genannt, sind das zahlreichste Volk in Sibirien. Nach Angaben aus dem Jahr 2025 beläuft sich ihre Zahl auf über eine Million. Sie haben ihre eigene Sprache, ihr eigenes Epos, ihre eigenen Traditionen und sogar ihre eigene hoch entwickelte Filmkunst. Ihr wichtigster Feiertag ist Ysyach, das Neujahrsfest, das im Sommer gefeiert wird.
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#TagRusslands #Russland
Völker Russlands: Die Jakuten
Jakutien ist die geografisch größte Region Russlands, die sich über drei Zeitzonen erstreckt. Obwohl es verwaltungstechnisch zum Föderationskreis Ferner Osten gehört, liegt Jakutien geografisch in Sibirien.
👥 Die in der Republik beheimateten Jakuten, auch Sacha genannt, sind das zahlreichste Volk in Sibirien. Nach Angaben aus dem Jahr 2025 beläuft sich ihre Zahl auf über eine Million. Sie haben ihre eigene Sprache, ihr eigenes Epos, ihre eigenen Traditionen und sogar ihre eigene hoch entwickelte Filmkunst. Ihr wichtigster Feiertag ist Ysyach, das Neujahrsfest, das im Sommer gefeiert wird.
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#TagRusslands #Russland
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📰 Auszüge aus dem Artikel des stellvertretenden Vorsitzenden des Sicherheitsrates des Landes, Dmitri Medwedew „Remilitarisierung Deutschlands: Renaissance des Geistes oder Revanchismus?“
💬 Das Postulat einer gleichwertigen Verantwortung der "beiden totalitären Regime" für die Entfesselung des Zweiten Weltkriegs ist in der deutschen Geschichtsschreibung grundlegend geworden. Zu den verbreiteten Fälschungen gehören das Verschweigen der heldenhaften Leistungen des sowjetischen Volkes, die Einteilung der Kriegsopfer in "nationale Kategorien" sowie die Leugnung des Sieges als Akt der Befreiung Europas unter Verweis auf eine "Ablösung eines totalitären Regimes durch ein anderes". In Zweifel gezogen wird das, wie es heißt, überzogene Ausmaß der Kriegsverbrechen, die von der Wehrmacht und den SS-Truppen an der Ostfront begangen wurden. Im Namen einer vermeintlichen Objektivität werden nicht dokumentarisch belegte "Zeugenaussagen" über Massenmorde in Umlauf gebracht, die angeblich von den beiden Seiten verübt worden sein sollen. Immer wieder wird über eine Entschädigung der Deutschen für materielle Verluste und menschliche Opfer gesprochen. Mehr Zynismus geht nicht.
💬 Die Reue in Deutschland über die Verbrechen des nazistischen Regimes gilt überwiegend dem Thema Holocaust; an die sowjetischen Opfer will man sich lieber gar nicht erinnern. Die deutschen Behörden weigern sich, die Blockade von Leningrad sowie andere von den Nazis an sowjetischen Bürgern begangene Verbrechen gegen die Menschlichkeit als Völkermord an den Völkern der UdSSR anzuerkennen.
💬 Im April 2025 wurde die zynische Entscheidung getroffen, die Befugnisse Russlands im Kuratorium der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" auszusetzen, einer Einrichtung, die zur Zahlung von Entschädigungen an ehemalige Ostarbeiter geschaffen wurde, also an Zwangsarbeiter, die ins Dritte Reich verschleppt worden waren. Zugleich zahlt das offizielle Berlin auf Grundlage des Bundesversorgungsgesetzes von 1950 Sozialleistungen (jährlich fünf Millionen Euro) an ehemalige Angehörige der Wehrmacht und von SS-Verbänden sowie an ausländische Kollaborateure, darunter auch an Personen, die unmittelbar an der Blockade der Stadt an der Newa beteiligt waren.
🔗 Den ganzen Artikel lesen
@RusBotschaft
#Deutschland #Erinnerungskultur
💬 Das Postulat einer gleichwertigen Verantwortung der "beiden totalitären Regime" für die Entfesselung des Zweiten Weltkriegs ist in der deutschen Geschichtsschreibung grundlegend geworden. Zu den verbreiteten Fälschungen gehören das Verschweigen der heldenhaften Leistungen des sowjetischen Volkes, die Einteilung der Kriegsopfer in "nationale Kategorien" sowie die Leugnung des Sieges als Akt der Befreiung Europas unter Verweis auf eine "Ablösung eines totalitären Regimes durch ein anderes". In Zweifel gezogen wird das, wie es heißt, überzogene Ausmaß der Kriegsverbrechen, die von der Wehrmacht und den SS-Truppen an der Ostfront begangen wurden. Im Namen einer vermeintlichen Objektivität werden nicht dokumentarisch belegte "Zeugenaussagen" über Massenmorde in Umlauf gebracht, die angeblich von den beiden Seiten verübt worden sein sollen. Immer wieder wird über eine Entschädigung der Deutschen für materielle Verluste und menschliche Opfer gesprochen. Mehr Zynismus geht nicht.
💬 Die Reue in Deutschland über die Verbrechen des nazistischen Regimes gilt überwiegend dem Thema Holocaust; an die sowjetischen Opfer will man sich lieber gar nicht erinnern. Die deutschen Behörden weigern sich, die Blockade von Leningrad sowie andere von den Nazis an sowjetischen Bürgern begangene Verbrechen gegen die Menschlichkeit als Völkermord an den Völkern der UdSSR anzuerkennen.
💬 Im April 2025 wurde die zynische Entscheidung getroffen, die Befugnisse Russlands im Kuratorium der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" auszusetzen, einer Einrichtung, die zur Zahlung von Entschädigungen an ehemalige Ostarbeiter geschaffen wurde, also an Zwangsarbeiter, die ins Dritte Reich verschleppt worden waren. Zugleich zahlt das offizielle Berlin auf Grundlage des Bundesversorgungsgesetzes von 1950 Sozialleistungen (jährlich fünf Millionen Euro) an ehemalige Angehörige der Wehrmacht und von SS-Verbänden sowie an ausländische Kollaborateure, darunter auch an Personen, die unmittelbar an der Blockade der Stadt an der Newa beteiligt waren.
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@RusBotschaft
#Deutschland #Erinnerungskultur
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📖 Aus dem vom TV-Sender RT veröffentlichten Buch „Dankbarkeit, die ein Leben lang währt“
Karin Rothe erzählt:
Das Buch stellt ein einzigartiges Zeitdokument dar – eine Sammlung von Briefen, die von Lesern aus Deutschland an die Redaktion gerichtet wurden. Jeder einzelne ist eine Geschichte aus der Kriegs- und Nachkriegszeit, eine lebendige Erinnerung an die Begegnung mit der Roten Armee. Die Verfasser der Briefe berichten davon, wie die Güte, die Opferbereitschaft und das Mitgefühl der sowjetischen Befreier ein für alle Mal das Bild eines grausamen und unmenschlichen Feindes zerstörten, das von der Nazi-Propaganda so eifrig gezeichnet worden war.
🔗 Das Buch finden Sie unter dem Link
#Dankbarkeit
Karin Rothe erzählt:
Ich wurde lange nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in der DDR geboren. Ich berichte hier auch über Erinnerungen meiner Eltern, die in der Familie weitergegeben wurden.
Meine Eltern sind in einer thüringischen Kleinstadt aufgewachsen. Am Ende des Krieges war mein Vater 15 Jahre alt und Lehrling in einer Werkzeugfabrik. Sein Vater war damals in russischer Kriegsgefangenschaft in Kirowobad. Er war als SPD-Mitglied und Mitstreiter in einer kleinen Widerstandsgruppe, die sich um die zur Zwangsarbeit gepressten Kriegsgefangenen kümmerte, knapp dem Zuchthaus Plötzensee entronnen und „nur“ an die Ostfront geschickt worden.
In die Stadt marschierten zuerst die Amerikaner ein. Zur Erleichterung meiner Großmutter mütterlicherseits zogen diese nach sechs Wochen wieder ab. Ihre Töchter waren mehrmals belästigt worden. Mein Vater war von einem Panzer mit offenbar betrunkener Besatzung gejagt worden. Diese Geschichte hat er uns bei jedem Besuch in seiner Heimatstadt erzählt. Die Narben an den Bäumen, die der Panzer gestreift hatte, waren noch nach 30 Jahren zu sehen.
Die sowjetische Armee zog im Juni ein. Die Fabrik, in der mein Vater arbeitete, wurde in eine SDAG (Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft) umgewandelt. Ein sowjetischer Direktor wurde eingesetzt, der sich besonders um die Ausbildung der Lehrlinge kümmerte. Da mein Vater gute Arbeit leistete und wissbegierig war, wurde er zur Technikerschule delegiert, später noch einmal zur Ingenieurschule. Meine Großmutter hätte die Kosten für diese Ausbildungen niemals aufbringen können. Dass ein Arbeiterkind aus einfachsten Verhältnissen Ingenieur werden konnte — schon allein dafür war mein Vater der Sowjetunion sein Leben lang dankbar.
Das Buch stellt ein einzigartiges Zeitdokument dar – eine Sammlung von Briefen, die von Lesern aus Deutschland an die Redaktion gerichtet wurden. Jeder einzelne ist eine Geschichte aus der Kriegs- und Nachkriegszeit, eine lebendige Erinnerung an die Begegnung mit der Roten Armee. Die Verfasser der Briefe berichten davon, wie die Güte, die Opferbereitschaft und das Mitgefühl der sowjetischen Befreier ein für alle Mal das Bild eines grausamen und unmenschlichen Feindes zerstörten, das von der Nazi-Propaganda so eifrig gezeichnet worden war.
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#Dankbarkeit
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📚 Zum 205. Geburtstag des Dichters Apollon Maikow
✍️ Apollon Maikow wurde am 4. Juni 1821 in Moskau in eine Adelsfamilie geboren. Seine Liebe zur Kunst erbte er von seinen Eltern, die beide dem Kreis der kreativen Intelligenz angehörten: Sein Vater Nikolai Maikow war Maler, seine Mutter Jewgenija Maikowa Schriftstellerin und Dichterin. Schon früh war sich Apollon Maikow sicher, sein Leben der Kunst zu widmen. Er war sowohl literarisch als auch künstlerisch begabt, entschied sich jedoch letztlich für die Poesie.
Mit dem Beginn seines Jurastudiums an der Universität Sankt Petersburg im Jahr 1837 wandte er sich intensiv dem Studium der antiken griechischen und römischen Geschichte zu. Diese Leidenschaft prägte später auch sein dichterisches Werk. Zeitgenossen schrieben über ihn: „Er betrachtet das Leben mit den Augen eines Griechen – seine Verse erinnern an die Dichtung der Antike und strahlen Helligkeit und Optimismus aus.“
📖 Ende der 1830er Jahre erschienen seine ersten Werke, und 1842 veröffentlichte Maikow seinen ersten Gedichtband. Für diese Veröffentlichung erhielt er eine Förderung von Kaiser Nikolaus I. Mit den Mitteln unternahm er eine fast zweijährige Reise durch Europa und besuchte unter anderem Italien, Frankreich und Österreich.
Seine Eindrücke verarbeitete er später in dem 1847 in Sankt Petersburg erschienenen Band „Skizzen aus Rom“. Literaturwissenschaftler stellten fest, dass sich sein Werk wandelte: Statt der Antike rückte zunehmend das zeitgenössische Leben in den Mittelpunkt, verbunden mit einer Poesie der Gedanken und Gefühle.
🎼 Viele Gedichte Maikows wurden von Komponisten wie Nikolai Rimski-Korsakow und Pjotr Tschaikowski vertont.
Später wandte sich der Dichter zunehmend der Idee der „reinen Kunst“ zu. Er vertrat die Auffassung, dass Literatur keine gesellschaftlichen Aufgaben erfüllen müsse, sondern vor allem dem ästhetischen Erleben dienen solle.
📕Ein besonderes Interesse galt der Geschichte der Alten Rus und der slawischen Volkskultur. Zwischen 1866 und 1870 arbeitete Maikow an einer poetischen Übertragung des „Igorlieds“, die bis heute als eine der gelungensten Übersetzungen dieses bedeutenden altostslawischen Werkes gilt.
Zum 205. Geburtstag des Dichters teilen wir eine deutsche Übersetzung seines Gedichts „Gestern Kälte, Sturm und Regen“ vom 1855.
@RusBotschaft
#Kultur #Literatur
✍️ Apollon Maikow wurde am 4. Juni 1821 in Moskau in eine Adelsfamilie geboren. Seine Liebe zur Kunst erbte er von seinen Eltern, die beide dem Kreis der kreativen Intelligenz angehörten: Sein Vater Nikolai Maikow war Maler, seine Mutter Jewgenija Maikowa Schriftstellerin und Dichterin. Schon früh war sich Apollon Maikow sicher, sein Leben der Kunst zu widmen. Er war sowohl literarisch als auch künstlerisch begabt, entschied sich jedoch letztlich für die Poesie.
Mit dem Beginn seines Jurastudiums an der Universität Sankt Petersburg im Jahr 1837 wandte er sich intensiv dem Studium der antiken griechischen und römischen Geschichte zu. Diese Leidenschaft prägte später auch sein dichterisches Werk. Zeitgenossen schrieben über ihn: „Er betrachtet das Leben mit den Augen eines Griechen – seine Verse erinnern an die Dichtung der Antike und strahlen Helligkeit und Optimismus aus.“
📖 Ende der 1830er Jahre erschienen seine ersten Werke, und 1842 veröffentlichte Maikow seinen ersten Gedichtband. Für diese Veröffentlichung erhielt er eine Förderung von Kaiser Nikolaus I. Mit den Mitteln unternahm er eine fast zweijährige Reise durch Europa und besuchte unter anderem Italien, Frankreich und Österreich.
Seine Eindrücke verarbeitete er später in dem 1847 in Sankt Petersburg erschienenen Band „Skizzen aus Rom“. Literaturwissenschaftler stellten fest, dass sich sein Werk wandelte: Statt der Antike rückte zunehmend das zeitgenössische Leben in den Mittelpunkt, verbunden mit einer Poesie der Gedanken und Gefühle.
🎼 Viele Gedichte Maikows wurden von Komponisten wie Nikolai Rimski-Korsakow und Pjotr Tschaikowski vertont.
Später wandte sich der Dichter zunehmend der Idee der „reinen Kunst“ zu. Er vertrat die Auffassung, dass Literatur keine gesellschaftlichen Aufgaben erfüllen müsse, sondern vor allem dem ästhetischen Erleben dienen solle.
📕Ein besonderes Interesse galt der Geschichte der Alten Rus und der slawischen Volkskultur. Zwischen 1866 und 1870 arbeitete Maikow an einer poetischen Übertragung des „Igorlieds“, die bis heute als eine der gelungensten Übersetzungen dieses bedeutenden altostslawischen Werkes gilt.
Zum 205. Geburtstag des Dichters teilen wir eine deutsche Übersetzung seines Gedichts „Gestern Kälte, Sturm und Regen“ vom 1855.
@RusBotschaft
#Kultur #Literatur
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🎙 Kommentar der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zur Aufbringung des Schiffes „Tagor“ durch die französischen Streitkräfte auf hoher See
💬 Am 31. Mai 2026 stoppten die französischen Streitkräfte mit Unterstützung Großbritanniens auf hoher See, mehr als 400 Seemeilen vor der Küste der Bretagne, das Schiff „Tagor“, das vom russischen Hafen Murmansk praktisch ohne Ladung nach Kamerun unterwegs war, weil es angeblich eine „falsche“ Flagge geführt habe.
💬 Die Erklärungen der französischen Behörden, sie hätten angeblich im Einklang mit den Normen des Völkerrechts gehandelt, sind ein weiteres Beispiel für europäischen Rechtsnihilismus. Laut internationalem Seerecht kann ein Kriegsschiff ein Schiff auf hoher See anhalten und nur ausnahmsweise durchsuchen. Das Recht, ein Schiff zwangsweise umzuleiten und es von der hohen See – einem Meeresraum, in dem uneingeschränkte Freiheit der Schifffahrt gilt – in einen Hafen des Staates des Kriegsschiffs zu eskortieren, ist jedoch in internationalen Verträgen nicht vorgesehen, ganz zu schweigen von den Verweisen des französischen Präsidenten Macron auf angebliche „internationale“ Sanktionen, wegen deren Verletzung das Schiff in einen französischen Hafen umgeleitet worden sei.
💬 Wir erinnern daran, dass nur die vom UN-Sicherheitsrat verhängten Sanktionen international sind. Der Widerspruch solcher „Sanktionen“ zum Völkerrecht wurde von der UN-Generalversammlung wiederholt festgestellt. Die UN-Generalversammlung hat wiederholt festgestellt, dass solche illegalen einseitigen restriktiven Maßnahmen, die von den Europäern verhängt wurden, völkerrechtswidrig sind.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
💬 Am 31. Mai 2026 stoppten die französischen Streitkräfte mit Unterstützung Großbritanniens auf hoher See, mehr als 400 Seemeilen vor der Küste der Bretagne, das Schiff „Tagor“, das vom russischen Hafen Murmansk praktisch ohne Ladung nach Kamerun unterwegs war, weil es angeblich eine „falsche“ Flagge geführt habe.
💬 Die Erklärungen der französischen Behörden, sie hätten angeblich im Einklang mit den Normen des Völkerrechts gehandelt, sind ein weiteres Beispiel für europäischen Rechtsnihilismus. Laut internationalem Seerecht kann ein Kriegsschiff ein Schiff auf hoher See anhalten und nur ausnahmsweise durchsuchen. Das Recht, ein Schiff zwangsweise umzuleiten und es von der hohen See – einem Meeresraum, in dem uneingeschränkte Freiheit der Schifffahrt gilt – in einen Hafen des Staates des Kriegsschiffs zu eskortieren, ist jedoch in internationalen Verträgen nicht vorgesehen, ganz zu schweigen von den Verweisen des französischen Präsidenten Macron auf angebliche „internationale“ Sanktionen, wegen deren Verletzung das Schiff in einen französischen Hafen umgeleitet worden sei.
💬 Wir erinnern daran, dass nur die vom UN-Sicherheitsrat verhängten Sanktionen international sind. Der Widerspruch solcher „Sanktionen“ zum Völkerrecht wurde von der UN-Generalversammlung wiederholt festgestellt. Die UN-Generalversammlung hat wiederholt festgestellt, dass solche illegalen einseitigen restriktiven Maßnahmen, die von den Europäern verhängt wurden, völkerrechtswidrig sind.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
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🎙 Stellungnahme der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa im Zusammenhang mit dem Beschuss eines Linienbusses in der Donezker Volksrepublik durch die ukrainischen Streitkräfte
💬 Das Kiewer Regime hat erneut sein unmenschliches Wesen gezeigt, indem es ein weiteres zynisches und blutiges Verbrechen verübt hat.
💬 Am frühen Morgen des 3. Juni wurde ein Linienbus „Moskau - Simferopol“ im Zentrum der Siedlung Jenakijewo in der Donezker Volksrepublik beschossen. Sein Innenraum war komplett niedergebrannt. Sieben Menschen wurden getötet, 11 weitere, darunter ein Kind, erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades.
💬 Wir verurteilen diesen terroristischen Anschlag entschlossen. Wir sprechen den Familien der Verstorbenen unser aufrichtiges und tief empfundenes Beileid aus und wünschen den Verletzten eine rasche Genesung.
💬 Das Ermittlungskomitee Russlands leitete ein Strafverfahren wegen des Terroranschlags ein. Die Details des Verbrechens und alle daran beteiligten Personen werden festgestellt.
💬 Es sei erwähnt, dass Aufklärungsdrohnen der ukrainischen Streitkräfte über dem Ort der Tragödie gesehen wurden, die allem Anschein nach die Folgen des begangenen Kriegsverbrechens aufnahmen.
💬 Das Kiewer Regime, das auf dem Schlachtfeld besiegt wird, strebt danach, seine machtlose Wut an den wehrlosen Zivilisten auszulassen. Genauso handelten vor über 80 Jahren die deutsch-faschistischen Invasoren und ihre Bandera-Handlanger, die aus den besetzten Gebieten flohen und ihre unvermeidliche Niederlage ahnten.
💬 Wir rufen alle verantwortlichen Regierungen, zuständigen internationalen Strukturen und unabhängigen Medien dazu auf, den grausamen Terroranschlag in Jenakijewo aufs Schärfste zu verurteilen. Die Verschweigung dieses Verbrechens von Kiew, genauso wie seiner anderen blutigen Übeltaten, kommt einer Zustimmung für die menschenverachtende Politik des Selenskij-Regimes gleich.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
💬 Das Kiewer Regime hat erneut sein unmenschliches Wesen gezeigt, indem es ein weiteres zynisches und blutiges Verbrechen verübt hat.
💬 Am frühen Morgen des 3. Juni wurde ein Linienbus „Moskau - Simferopol“ im Zentrum der Siedlung Jenakijewo in der Donezker Volksrepublik beschossen. Sein Innenraum war komplett niedergebrannt. Sieben Menschen wurden getötet, 11 weitere, darunter ein Kind, erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades.
💬 Wir verurteilen diesen terroristischen Anschlag entschlossen. Wir sprechen den Familien der Verstorbenen unser aufrichtiges und tief empfundenes Beileid aus und wünschen den Verletzten eine rasche Genesung.
💬 Das Ermittlungskomitee Russlands leitete ein Strafverfahren wegen des Terroranschlags ein. Die Details des Verbrechens und alle daran beteiligten Personen werden festgestellt.
💬 Es sei erwähnt, dass Aufklärungsdrohnen der ukrainischen Streitkräfte über dem Ort der Tragödie gesehen wurden, die allem Anschein nach die Folgen des begangenen Kriegsverbrechens aufnahmen.
💬 Das Kiewer Regime, das auf dem Schlachtfeld besiegt wird, strebt danach, seine machtlose Wut an den wehrlosen Zivilisten auszulassen. Genauso handelten vor über 80 Jahren die deutsch-faschistischen Invasoren und ihre Bandera-Handlanger, die aus den besetzten Gebieten flohen und ihre unvermeidliche Niederlage ahnten.
💬 Wir rufen alle verantwortlichen Regierungen, zuständigen internationalen Strukturen und unabhängigen Medien dazu auf, den grausamen Terroranschlag in Jenakijewo aufs Schärfste zu verurteilen. Die Verschweigung dieses Verbrechens von Kiew, genauso wie seiner anderen blutigen Übeltaten, kommt einer Zustimmung für die menschenverachtende Politik des Selenskij-Regimes gleich.
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