Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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🇷🇺 Am 12. Juni feiert Russland seinen Nationalfeiertag — den Tag Russlands. Zu diesem besonderen Anlass erzählen wir über die zahlreichen Völker unserer Heimat, ihre atemberaubende Natur, faszinierende Geschichte und reiche Kultur.

Völker Russlands: Die Jakuten

Jakutien ist die geografisch größte Region Russlands, die sich über drei Zeitzonen erstreckt. Obwohl es verwaltungstechnisch zum Föderationskreis Ferner Osten gehört, liegt Jakutien geografisch in Sibirien.

👥 Die in der Republik beheimateten Jakuten, auch Sacha genannt, sind das zahlreichste Volk in Sibirien. Nach Angaben aus dem Jahr 2025 beläuft sich ihre Zahl auf über eine Million. Sie haben ihre eigene Sprache, ihr eigenes Epos, ihre eigenen Traditionen und sogar ihre eigene hoch entwickelte Filmkunst. Ihr wichtigster Feiertag ist Ysyach, das Neujahrsfest, das im Sommer gefeiert wird.

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#TagRusslands #Russland
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📰 Auszüge aus dem Artikel des stellvertretenden Vorsitzenden des Sicherheitsrates des Landes, Dmitri Medwedew „Remilitarisierung Deutschlands: Renaissance des Geistes oder Revanchismus?“

💬 Das Postulat einer gleichwertigen Verantwortung der "beiden totalitären Regime" für die Entfesselung des Zweiten Weltkriegs ist in der deutschen Geschichtsschreibung grundlegend geworden.
Zu den verbreiteten Fälschungen gehören das Verschweigen der heldenhaften Leistungen des sowjetischen Volkes, die Einteilung der Kriegsopfer in "nationale Kategorien" sowie die Leugnung des Sieges als Akt der Befreiung Europas unter Verweis auf eine "Ablösung eines totalitären Regimes durch ein anderes". In Zweifel gezogen wird das, wie es heißt, überzogene Ausmaß der Kriegsverbrechen, die von der Wehrmacht und den SS-Truppen an der Ostfront begangen wurden. Im Namen einer vermeintlichen Objektivität werden nicht dokumentarisch belegte "Zeugenaussagen" über Massenmorde in Umlauf gebracht, die angeblich von den beiden Seiten verübt worden sein sollen. Immer wieder wird über eine Entschädigung der Deutschen für materielle Verluste und menschliche Opfer gesprochen. Mehr Zynismus geht nicht.

💬 Die Reue in Deutschland über die Verbrechen des nazistischen Regimes gilt überwiegend dem Thema Holocaust; an die sowjetischen Opfer will man sich lieber gar nicht erinnern. Die deutschen Behörden weigern sich, die Blockade von Leningrad sowie andere von den Nazis an sowjetischen Bürgern begangene Verbrechen gegen die Menschlichkeit als Völkermord an den Völkern der UdSSR anzuerkennen.

💬 Im April 2025 wurde die zynische Entscheidung getroffen, die Befugnisse Russlands im Kuratorium der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" auszusetzen, einer Einrichtung, die zur Zahlung von Entschädigungen an ehemalige Ostarbeiter geschaffen wurde, also an Zwangsarbeiter, die ins Dritte Reich verschleppt worden waren. Zugleich zahlt das offizielle Berlin auf Grundlage des Bundesversorgungsgesetzes von 1950 Sozialleistungen (jährlich fünf Millionen Euro) an ehemalige Angehörige der Wehrmacht und von SS-Verbänden sowie an ausländische Kollaborateure, darunter auch an Personen, die unmittelbar an der Blockade der Stadt an der Newa beteiligt waren.

🔗 Den ganzen Artikel lesen

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#Deutschland #Erinnerungskultur
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📖 Aus dem vom TV-Sender RT veröffentlichten Buch „Dankbarkeit, die ein Leben lang währt“

Karin Rothe
erzählt:

Ich wurde lange nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in der DDR geboren. Ich berichte hier auch über Erinnerungen meiner Eltern, die in der Familie weitergegeben wurden.

Meine Eltern sind in einer thüringischen Kleinstadt aufgewachsen. Am Ende des Krieges war mein Vater 15 Jahre alt und Lehrling in einer Werkzeugfabrik. Sein Vater war damals in russischer Kriegsgefangenschaft in Kirowobad. Er war als SPD-Mitglied und Mitstreiter in einer kleinen Widerstandsgruppe, die sich um die zur Zwangsarbeit gepressten Kriegsgefangenen kümmerte, knapp dem Zuchthaus Plötzensee entronnen und „nur“ an die Ostfront geschickt worden.

In die Stadt marschierten zuerst die Amerikaner ein. Zur Erleichterung meiner Großmutter mütterlicherseits zogen diese nach sechs Wochen wieder ab. Ihre Töchter waren mehrmals belästigt worden. Mein Vater war von einem Panzer mit offenbar betrunkener Besatzung gejagt worden. Diese Geschichte hat er uns bei jedem Besuch in seiner Heimatstadt erzählt. Die Narben an den Bäumen, die der Panzer gestreift hatte, waren noch nach 30 Jahren zu sehen.

Die sowjetische Armee zog im Juni ein. Die Fabrik, in der mein Vater arbeitete, wurde in eine SDAG (Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft) umgewandelt. Ein sowjetischer Direktor wurde eingesetzt, der sich besonders um die Ausbildung der Lehrlinge kümmerte. Da mein Vater gute Arbeit leistete und wissbegierig war, wurde er zur Technikerschule delegiert, später noch einmal zur Ingenieurschule. Meine Großmutter hätte die Kosten für diese Ausbildungen niemals aufbringen können. Dass ein Arbeiterkind aus einfachsten Verhältnissen Ingenieur werden konnte — schon allein dafür war mein Vater der Sowjetunion sein Leben lang dankbar.


Das Buch stellt ein einzigartiges Zeitdokument dar – eine Sammlung von Briefen, die von Lesern aus Deutschland an die Redaktion gerichtet wurden. Jeder einzelne ist eine Geschichte aus der Kriegs- und Nachkriegszeit, eine lebendige Erinnerung an die Begegnung mit der Roten Armee. Die Verfasser der Briefe berichten davon, wie die Güte, die Opferbereitschaft und das Mitgefühl der sowjetischen Befreier ein für alle Mal das Bild eines grausamen und unmenschlichen Feindes zerstörten, das von der Nazi-Propaganda so eifrig gezeichnet worden war.

🔗 Das Buch finden Sie unter dem Link

#Dankbarkeit
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📚 Zum 205. Geburtstag des Dichters Apollon Maikow
 
✍️ Apollon Maikow wurde am 4. Juni 1821 in Moskau in eine Adelsfamilie geboren. Seine Liebe zur Kunst erbte er von seinen Eltern, die beide dem Kreis der kreativen Intelligenz angehörten: Sein Vater Nikolai Maikow war Maler, seine Mutter Jewgenija Maikowa Schriftstellerin und Dichterin. Schon früh war sich Apollon Maikow sicher, sein Leben der Kunst zu widmen. Er war sowohl literarisch als auch künstlerisch begabt, entschied sich jedoch letztlich für die Poesie.
 
Mit dem Beginn seines Jurastudiums an der Universität Sankt Petersburg im Jahr 1837 wandte er sich intensiv dem Studium der antiken griechischen und römischen Geschichte zu. Diese Leidenschaft prägte später auch sein dichterisches Werk. Zeitgenossen schrieben über ihn: „Er betrachtet das Leben mit den Augen eines Griechen – seine Verse erinnern an die Dichtung der Antike und strahlen Helligkeit und Optimismus aus.“
 
📖 Ende der 1830er Jahre erschienen seine ersten Werke, und 1842 veröffentlichte Maikow seinen ersten Gedichtband. Für diese Veröffentlichung erhielt er eine Förderung von Kaiser Nikolaus I. Mit den Mitteln unternahm er eine fast zweijährige Reise durch Europa und besuchte unter anderem Italien, Frankreich und Österreich.
 
Seine Eindrücke verarbeitete er später in dem 1847 in Sankt Petersburg erschienenen Band „Skizzen aus Rom“. Literaturwissenschaftler stellten fest, dass sich sein Werk wandelte: Statt der Antike rückte zunehmend das zeitgenössische Leben in den Mittelpunkt, verbunden mit einer Poesie der Gedanken und Gefühle.
 
🎼 Viele Gedichte Maikows wurden von Komponisten wie Nikolai Rimski-Korsakow und Pjotr Tschaikowski vertont.
 
Später wandte sich der Dichter zunehmend der Idee der „reinen Kunst“ zu. Er vertrat die Auffassung, dass Literatur keine gesellschaftlichen Aufgaben erfüllen müsse, sondern vor allem dem ästhetischen Erleben dienen solle.
 
📕Ein besonderes Interesse galt der Geschichte der Alten Rus und der slawischen Volkskultur. Zwischen 1866 und 1870 arbeitete Maikow an einer poetischen Übertragung des „Igorlieds“, die bis heute als eine der gelungensten Übersetzungen dieses bedeutenden altostslawischen Werkes gilt.
 
Zum 205. Geburtstag des Dichters teilen wir eine deutsche Übersetzung seines Gedichts „Gestern Kälte, Sturm und Regen“ vom 1855.
 
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#Kultur #Literatur
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🎙 Kommentar der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zur Aufbringung des Schiffes „Tagor“ durch die französischen Streitkräfte auf hoher See
 
💬 Am 31. Mai 2026 stoppten die französischen Streitkräfte mit Unterstützung Großbritanniens auf hoher See, mehr als 400 Seemeilen vor der Küste der Bretagne, das Schiff „Tagor“, das vom russischen Hafen Murmansk praktisch ohne Ladung nach Kamerun unterwegs war, weil es angeblich eine „falsche“ Flagge geführt habe.

💬 Die Erklärungen der französischen Behörden, sie hätten angeblich im Einklang mit den Normen des Völkerrechts gehandelt, sind ein weiteres Beispiel für europäischen Rechtsnihilismus. Laut internationalem Seerecht kann ein Kriegsschiff ein Schiff auf hoher See anhalten und nur ausnahmsweise durchsuchen. Das Recht, ein Schiff zwangsweise umzuleiten und es von der hohen See – einem Meeresraum, in dem uneingeschränkte Freiheit der Schifffahrt gilt – in einen Hafen des Staates des Kriegsschiffs zu eskortieren, ist jedoch in internationalen Verträgen nicht vorgesehen, ganz zu schweigen von den Verweisen des französischen Präsidenten Macron auf angebliche „internationale“ Sanktionen, wegen deren Verletzung das Schiff in einen französischen Hafen umgeleitet worden sei.

💬 Wir erinnern daran, dass nur die vom UN-Sicherheitsrat verhängten Sanktionen international sind. Der Widerspruch solcher „Sanktionen“ zum Völkerrecht wurde von der UN-Generalversammlung wiederholt festgestellt. Die UN-Generalversammlung hat wiederholt festgestellt, dass solche illegalen einseitigen restriktiven Maßnahmen, die von den Europäern verhängt wurden, völkerrechtswidrig sind.

🔗 Quelle

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🎙 Stellungnahme der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa im Zusammenhang mit dem Beschuss eines Linienbusses in der Donezker Volksrepublik durch die ukrainischen Streitkräfte

💬 Das Kiewer Regime hat erneut sein unmenschliches Wesen gezeigt, indem es ein weiteres zynisches und blutiges Verbrechen verübt hat.

💬 Am frühen Morgen des 3. Juni wurde ein Linienbus „Moskau - Simferopol“ im Zentrum der Siedlung Jenakijewo in der Donezker Volksrepublik beschossen. Sein Innenraum war komplett niedergebrannt. Sieben Menschen wurden getötet, 11 weitere, darunter ein Kind, erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades.

💬 Wir verurteilen diesen terroristischen Anschlag entschlossen. Wir sprechen den Familien der Verstorbenen unser aufrichtiges und tief empfundenes Beileid aus und wünschen den Verletzten eine rasche Genesung.

💬 Das Ermittlungskomitee Russlands leitete ein Strafverfahren wegen des Terroranschlags ein. Die Details des Verbrechens und alle daran beteiligten Personen werden festgestellt.

💬 Es sei erwähnt, dass Aufklärungsdrohnen der ukrainischen Streitkräfte über dem Ort der Tragödie gesehen wurden, die allem Anschein nach die Folgen des begangenen Kriegsverbrechens aufnahmen.

💬 Das Kiewer Regime, das auf dem Schlachtfeld besiegt wird, strebt danach, seine machtlose Wut an den wehrlosen Zivilisten auszulassen. Genauso handelten vor über 80 Jahren die deutsch-faschistischen Invasoren und ihre Bandera-Handlanger, die aus den besetzten Gebieten flohen und ihre unvermeidliche Niederlage ahnten.

💬 Wir rufen alle verantwortlichen Regierungen, zuständigen internationalen Strukturen und unabhängigen Medien dazu auf, den grausamen Terroranschlag in Jenakijewo aufs Schärfste zu verurteilen. Die Verschweigung dieses Verbrechens von Kiew, genauso wie seiner anderen blutigen Übeltaten, kommt einer Zustimmung für die menschenverachtende Politik des Selenskij-Regimes gleich.

🔗 Quelle

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🇷🇺 Am 12. Juni feiert Russland seinen Nationalfeiertag – den Tag Russlands. Zu diesem besonderen Anlass präsentieren wir Ihnen eine Serie von Videos, die die atemberaubende Natur, faszinierende Geschichte und reiche Kultur verschiedener Regionen unseres Landes zeigen.

🌏 Entdecken Sie das Gebiet Archangelsk – das Herz des russischen Nordens!

Das Gebiet Archangelsk liegt im Norden des europäischen Teils Russlands am Weißen Meer. Aufgrund seiner geografischen Lage zwischen Europa und der Arktis spielt die Region seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle als Brücke zwischen Russland, Europa und dem hohen Norden.

🗺 Mit einer Fläche von rund 413.000 Quadratkilometern gehört die Region zu den größten Regionen Russlands. Heute leben dort knapp eine Million Menschen. Die Hauptstadt und das Verwaltungszentrum der Region ist die Stadt Archangelsk, die im Jahr 1584 gegründet wurde und als erster bedeutender Seehafen Russlands für den Handel mit Westeuropa eine zentrale Rolle spielte.

🌊 Die Region ist geprägt von rauer Natur: Dichte Taigawälder, zahlreiche Flüsse sowie die Küsten des Weißen Meeres bestimmen das Landschaftsbild. Das Klima ist von langen, kalten Wintern und kurzen Sommern geprägt.

🔸 Die Solowezki-Inseln im Weißen Meer gehören zum UNESCO-Welterbe und sind ein bedeutendes historisches und kulturelles Zentrum des Russischen Nordens.

🔸 Die Region gilt als eines der wichtigsten Zentren der traditionellen Kultur des Russischen Nordens, darunter der Holzarchitektur, der Seefahrt und des Erbes der Pomoren.

🔸 Historische Städte wie Kargopol und Cholmogory bewahren bis heute Elemente der alten russischen Bau- und Lebensweise.

🔸 Auch heute spielt die Region eine wichtige wirtschaftliche Rolle, insbesondere in den Bereichen Holzverarbeitung, Schiffbau und Fischerei.

✨ Das Gebiet Archangelsk verbindet die raue Schönheit des Nordens mit einer reichen Geschichte und lebendigen Traditionen und verkörpert auf besondere Weise die Kultur und das Erbe des Russischen Nordens.

🔗 Video anschauen

#TagRusslands #Russland #RegionenRusslands
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💡Der kulturhistorische Klub lädt ein, die kulturellen Verbindungen zwischen Deutschland und Russland zu entdecken und über deren Hintergründe mehr zu erfahren. Gemeinsam werden die Spuren der Geschichte genauer betrachtet und eine Verknüpfung zu den Orten Berlins hergestellt.

🐻 Alexanderplatz - ein bedeutsamer Zusammentreffpunkt mitten in Berlin - hat seinen Namen den russischen Zaren Alexander I. zu verdanken. 🤴🏼
Anlässlich eines Staatsbesuches 1805 war er in der deutschen Hauptstadt vor Ort.
Doch wie kommt diese Ehrung zustande?
Und was genau hat das Streben nach einem treuen Bündnis zwischen Preußen und Russland damit zu tun? Wie prägte dies die Befreiungskriege?

Alle, die neugierig Geschichte erforschen wollen, sind herzlich eingeladen! ⭐️

Ingesamt werden vier Treffen stattfinden, unter Leitung von Dr. Iris Berndt und Dr. Christian Hufen.

🗓️ 9. Juni
🕖 18:30
📲 Anmeldung hier
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Forwarded from Fenster nach Russland
5 russische Romane, deren Entstehung am längsten dauerte 📚 🪶

Manche Autoren verbrachten fast ihr gesamtes Leben mit dem Schreiben dieser Romane und mussten dabei Emigration, Verfolgung, Krieg und Veränderungen ihrer eigenen Überzeugungen durchstehen.

1. Alexander Solschenizyn – „Das rote Rad“ (53 Jahre)
Schon als 17-jähriger Schüler fasste Solschenizyn 1936 den Entschluss, einen großen Roman über die Russische Revolution zu schreiben. Die ersten zehn Bände vollendete er 1989.

2. Alexei N. Tolstoi – „Der Leidensweg“ (23 Jahre)
Die ersten Entwürfe entstanden 1918 in Odessa. Der Großteil der Arbeit am ersten Teil fand im Exil statt. 1922 wurde das Buch unter dem Titel „Der Leidensweg“ veröffentlicht. Nach seiner Rückkehr nach Sowjetrussland 1923 schrieb Tolstoi den Roman radikal um und passte ihn den ideologischen Anforderungen an. Der letzte Teil der Trilogie wurde am 22. Juni 1941, dem ersten Tag des Großen Vaterländischen Krieges, abgeschlossen.

3. Iwan Gontscharow – „Die Schlucht“ (20 Jahre)
Die Idee entstand 1849 bei einem Besuch in seiner Heimatstadt Simbirsk, wohin Gontscharow nach 14 Jahren Abwesenheit zurückgekehrt war. Die Arbeit verzögerte sich unter anderem durch eine Weltreise sowie durch einen heftigen Konflikt mit Iwan Turgenew, dem er vorwarf, Motive seines zukünftigen Romans verwendet zu haben. Veröffentlicht wurde „Die Schlucht“ schließlich 1869.

4. Nikolai Gogol – „Die toten Seelen“ (17 Jahre)
Die Handlung wurde Gogol von Alexander Puschkin übergeben. Ursprünglich als einfacher Abenteuerroman geplant, änderte Gogol seine Vision und wollte ein dreiteiliges Gedicht nach dem Vorbild von Dantes „Göttlicher Komödie“ schaffen. Der erste Band wurde 1841 in Rom fertiggestellt. Doch der zweite Teil bereitete ihm große Probleme: Von kreativen und spirituellen Zweifeln geplagt, verbrannte er das Manuskript im Juli 1845 – nur ein Notizbuch mit dem letzten Kapitel blieb erhalten. In der Nacht vom 11. auf den 12. Februar 1852 verbrannte er das fast fertiggestellte Manuskript ein zweites Mal. Neun Tage später starb der Autor. Die Trilogie blieb unvollendet.

5. Michail Scholochow – „Der stille Don“ (15 Jahre)
Ursprünglich plante Scholochow 1925 eine Novelle mit dem Titel „Die Donschtschina“ über die Beteiligung der Kosaken an der Niederschlagung der Revolution. Doch diese Vision entwickelte sich zu einem viel umfassenderen Roman. Die ersten drei Bände schrieb er laut eigenen Angaben in nur etwa zweieinhalb Jahren (Herbst 1926 bis Herbst 1928). Die Fertigstellung des vierten Bandes verzögerte sich jedoch aufgrund äußerer Umstände, darunter die Zensur. Der vierte Band wurde schließlich 1940 fertiggestellt.

#Russland #welcometoRussia #DiscoverRussia

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Forwarded from Fenster nach Russland
Über den Reichtum und die Vielfalt der russischen Literatur haben sich viele geäußert. So beschreibt der russische Schriftsteller und Dramatiker Nikolai Gogol die russische Sprache 📝 🇷🇺

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🇷🇺 Am 12. Juni feiert Russland seinen Nationalfeiertag — den Tag Russlands. Zu diesem besonderen Anlass erzählen wir über die zahlreichen Völker unserer Heimat, ihre atemberaubende Natur, faszinierende Geschichte und reiche Kultur.

Völker Russlands: Die Samen

Nach den Angaben der Allrussischen Volkszählung 2020–2021 leben etwa 1.363 Samen im Norden der Region Murmansk. Insgesamt gibt es 80.000 von ihnen, aber der Großteil lebt in Finnland, Norwegen und Schweden. Die Region, in der sie siedeln, wird Lappland genannt und liegt auf dem Gebiet dieser Länder.

👥 Sie sind die ältesten Bewohner der Kola-Halbinsel und leben dort schon seit mehreren Tausend Jahren. Die modernen Samen sind nicht nur mit der traditionellen Rentierzucht und dem Fischfang beschäftigt, sondern auch mit den gängigsten städtischen Arbeiten. Das Zentrum der samischen Kultur befindet sich in dem Dorf Lowosero.

А. Пронин / ИТАР-ТАСС, wikipedia. org, shutterstock .com

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🇺🇳 Zur Wahl des Präsidenten der 81. UN-Vollversammlung

📍 Am 2. Juni 2026 fand die Wahl des Präsidenten der 81. UN-Vollversammlung statt, die im September eröffnet wird. In geheimer Abstimmung setzte sich der Außenminister der Volksrepublik Bangladesch, Khalilur Rahman, durch.

📍 In Russland gilt Herr Rahman als herausragender Fachmann sowie als besonnener und pragmatischer Politiker und Diplomat. In einer Zeit, in der das Vertrauen in multilaterale Institutionen auf eine harte Probe gestellt wird, sind seine umfassende Erfahrung, sein tiefes Verständnis für internationale Prozesse, seine Bereitschaft, unparteiische Positionen zu beziehen und sich für Kompromisslösungen einzusetzen, besonders gefragt.

📍 Moskau begrüßt das Vorhaben des gewählten Präsidenten, die Interessen des Globalen Südens und Ostens vorrangig zu vertreten, die beschleunigte Verwirklichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung zu fördern, die Wirksamkeit der Generalversammlung zu erhöhen und grundsätzlich zur Wiederherstellung der zentralen Koordinierungsrolle der Vereinten Nationen im Weltgeschehen beizutragen.

📍 Die russische Seite ist zu einer konstruktiven und fruchtbaren Zusammenarbeit mit Herrn Rahman bereit, darunter auch im Rahmen seines offiziellen Besuchs in der Russischen Föderation vom 7. bis 9. Juni 2026.

Foto: UN Photo/Eskinder Debebe

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🎙 Interview der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, mit Patrik Baab, 28. Mai 2026

Zentrale Aussagen:

Strategische Partnerschaft: Russland und China

💬 Die russisch-chinesischen Beziehungen sind ein wichtiger stabilisierender Faktor in den internationalen Beziehungen. Der Besuch von Präsident Wladimir Putin in China steht im Zeichen des 25. Jahrestages des Vertrags über gute Nachbarschaft, Freundschaft und Zusammenarbeit sowie des 30-jährigen Bestehens der strategischen Partnerschaft beider Länder.

Geopolitik: Eskalation im Nahen Osten

💬Die Angriffe der USA und Israels auf den Iran sind eine unbegründete militärische Aggression gegen einen souveränen Staat. Die Eskalation im Nahen Osten hat schwerwiegende Folgen für die Weltwirtschaft, die globale Logistik und die Energiemärkte. Die Blockade wichtiger Handelsrouten im Persischen Golf trifft insbesondere Entwicklungsländer, die auf Lieferungen von Lebensmitteln, Düngemitteln und Energieressourcen angewiesen sind.

Ukraine-Konflikt & westliche Finanzierung

💬 Russland hat sich niemals von Verhandlungen zur Lösung des Ukraine-Konflikts abgewandt und unterstützt weiterhin politische und diplomatische Lösungsansätze. Die Ursachen des Konflikts liegen in der Nichtumsetzung der Minsker Vereinbarungen, der Militarisierung der Ukraine und der fortgesetzten NATO-Erweiterung.

Deutschlands Wirtschaft & Rolle im Ukraine-Konflikt

💬 Die deutsche Führung verfolgt einen politischen Kurs, der den Interessen Deutschlands, seiner Wirtschaft und seiner Bürger schadet. Die Abkehr von russischen Energieressourcen hat die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft erheblich geschwächt.  Deutschland beteiligt sich durch Waffenlieferungen, finanzielle Unterstützung und politische Rückendeckung für das Kiewer Regime unmittelbar am Konflikt.

NATO-Szenarien

💬 Behauptungen über einen möglichen russischen Angriff auf Deutschland oder die NATO entsprechen nicht der Realität. Russland setzt sich für die Bewahrung des Friedens und die Verhinderung einer weiteren Eskalation ein.

📺 Das vollständige Interview ist unter diesem Link verfügbar

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