🇷🇺 Aus den Erklärungen des Präsidenten Russlands Wladimir Putin während des Treffens mit den Leitern internationaler Nachrichtenagenturen (Sankt Petersburg, 4. Juni 2026)
💬 Wie bekannt wurden die Nord-Stream-Pipelines infolge eines Akts staatlichen Terrorismus gesprengt. Ein Strang der Nord-Stream-2-Pipeline ist jedoch erhalten geblieben, er ist vollkommen intakt. Über ihn könnte bereits morgen mit der Lieferung von russischem Gas in die Bundesrepublik begonnen werden. Es genügt, einen Knopf zu drücken, und das Gas fließt.
💬 Gasprom hat sich seinen Verpflichtungen niemals entzogen und ist bereit, schon morgen Energieressourcen zu liefern. Dazu ist aber eine Entscheidung der Bundesregierung erforderlich.
💬 Das ist jedoch eine politische Frage, eine Frage der Souveränität, denn der verbliebene funktionsfähige Strang steht unter US-Sanktionen.
💬 Die Bundesregierung muss sich mit ihren Partnern in Washington verständigen und erklären, dass die Situation ernst ist, dass die derzeitigen Energiepreise die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft untergraben und der gesamten Europäischen Union schaden, weil Deutschland der Motor der EU-Wirtschaft ist. Dann werden die Sanktionen möglicherweise aufgehoben und das Gas wird fließen. Schon morgen.
@RusBotschaft
#NordStream
🔗 Quelle
💬 Wie bekannt wurden die Nord-Stream-Pipelines infolge eines Akts staatlichen Terrorismus gesprengt. Ein Strang der Nord-Stream-2-Pipeline ist jedoch erhalten geblieben, er ist vollkommen intakt. Über ihn könnte bereits morgen mit der Lieferung von russischem Gas in die Bundesrepublik begonnen werden. Es genügt, einen Knopf zu drücken, und das Gas fließt.
💬 Gasprom hat sich seinen Verpflichtungen niemals entzogen und ist bereit, schon morgen Energieressourcen zu liefern. Dazu ist aber eine Entscheidung der Bundesregierung erforderlich.
💬 Das ist jedoch eine politische Frage, eine Frage der Souveränität, denn der verbliebene funktionsfähige Strang steht unter US-Sanktionen.
💬 Die Bundesregierung muss sich mit ihren Partnern in Washington verständigen und erklären, dass die Situation ernst ist, dass die derzeitigen Energiepreise die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft untergraben und der gesamten Europäischen Union schaden, weil Deutschland der Motor der EU-Wirtschaft ist. Dann werden die Sanktionen möglicherweise aufgehoben und das Gas wird fließen. Schon morgen.
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#NordStream
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⚡️ Kommentar der Pressesprecherin des Außenministeriums der Russischen Föderation, Maria Sacharowa, zu den Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf Personenzüge auf der Krim (8. Juni 2026)
💬 Vor dem Hintergrund weiterer Misserfolge und Rückzüge der ukrainischen Streitkräfte auf dem Schlachtfeld greift das Kiewer neonazistische Regime weiterhin auf die Taktik terroristischer Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung Russlands zurück.
Dies geschieht parallel zu den demagogischen Ausführungen Selenskyjs während seiner Auslandsreisen und in seinen „offenen Briefen“, in denen er angeblich den Wunsch nach Frieden bekundet.
In der Nacht zum 8. Juni griffen ukrainische Drohnen auf dem Gebiet der Republik Krim eine Lokomotive des Personenzuges „Moskau–Simferopol“ an. Bei dem Angriff kam der Lokführerassistent ums Leben, der Lokführer selbst wurde verletzt.
Der Zug hatte keinerlei Bezug zu militärischer Logistik und war ausschließlich ein ziviles Objekt. Die evakuierten Passagiere wurden mit Bussen zu ihren Zielorten gebracht.
Mit dem Angriff auf friedliche und unbewaffnete Menschen hat das Kiewer Regime erneut demonstrativ gegen die Normen des humanitären Völkerrechts verstoßen, die Angriffe auf zivile Infrastruktur untersagen. Selenskyj, seine Geheimdienste und bewaffneten Formationen greifen zu solchen Methoden in einem Umfeld, in dem derartige Angriffe von westlichen Förderern ermutigt werden.
Diese versuchen ihren Schützlingen in Kiew ein trügerisches Gefühl von Straflosigkeit und grenzenloser Handlungsfreiheit zu vermitteln. Bereits am 2. Juni hatte eine ukrainische Drohne einen Personenzug am Bahnhof Dschankoj angegriffen. Bei einem nächtlichen Angriff auf den Vorortzug „Asowskoje–Kertsch“ am 4. Juni kam ein Zivilist ums Leben, drei weitere Personen wurden verletzt. Diese Angriffe wurden gezielt mit dem Ziel durchgeführt, Zivilisten zu töten und das öffentliche Leben in den russischen Regionen zu destabilisieren.
❗️Wir verurteilen diese Kriegsverbrechen aufs Schärfste. Alle Schuldigen und Beteiligten werden identifiziert und einer unausweichlichen und gerechten Bestrafung zugeführt werden.
Wir sprechen den Angehörigen und Hinterbliebenen der Opfer unser tiefstes Mitgefühl aus und wünschen den Verletzten eine rasche Genesung. Solche verzweifelten Akte der Vergeltung gegen die Zivilbevölkerung werden die Lage auf dem Schlachtfeld nicht verändern und die unvermeidliche Niederlage der Kiewer Junta nicht verhindern können.
Wir rufen erneut alle souveränen Regierungen, die zuständigen internationalen Organisationen und die unabhängigen Medien dazu auf, die Dinge beim Namen zu nennen und die grausamen Terroranschläge Kiews, die unter Verletzung sämtlicher Normen des humanitären Völkerrechts begangen wurden, entschieden zu verurteilen.
Schweigen würde bedeuten, die blutigen Verbrechen der Neonazis, die die Macht in der Ukraine usurpiert haben, zu decken und zu fördern.
Wir bedanken uns bei unseren Kollegen in Wien für die Übersetzung.
💬 Vor dem Hintergrund weiterer Misserfolge und Rückzüge der ukrainischen Streitkräfte auf dem Schlachtfeld greift das Kiewer neonazistische Regime weiterhin auf die Taktik terroristischer Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung Russlands zurück.
Dies geschieht parallel zu den demagogischen Ausführungen Selenskyjs während seiner Auslandsreisen und in seinen „offenen Briefen“, in denen er angeblich den Wunsch nach Frieden bekundet.
In der Nacht zum 8. Juni griffen ukrainische Drohnen auf dem Gebiet der Republik Krim eine Lokomotive des Personenzuges „Moskau–Simferopol“ an. Bei dem Angriff kam der Lokführerassistent ums Leben, der Lokführer selbst wurde verletzt.
Der Zug hatte keinerlei Bezug zu militärischer Logistik und war ausschließlich ein ziviles Objekt. Die evakuierten Passagiere wurden mit Bussen zu ihren Zielorten gebracht.
Mit dem Angriff auf friedliche und unbewaffnete Menschen hat das Kiewer Regime erneut demonstrativ gegen die Normen des humanitären Völkerrechts verstoßen, die Angriffe auf zivile Infrastruktur untersagen. Selenskyj, seine Geheimdienste und bewaffneten Formationen greifen zu solchen Methoden in einem Umfeld, in dem derartige Angriffe von westlichen Förderern ermutigt werden.
Diese versuchen ihren Schützlingen in Kiew ein trügerisches Gefühl von Straflosigkeit und grenzenloser Handlungsfreiheit zu vermitteln. Bereits am 2. Juni hatte eine ukrainische Drohne einen Personenzug am Bahnhof Dschankoj angegriffen. Bei einem nächtlichen Angriff auf den Vorortzug „Asowskoje–Kertsch“ am 4. Juni kam ein Zivilist ums Leben, drei weitere Personen wurden verletzt. Diese Angriffe wurden gezielt mit dem Ziel durchgeführt, Zivilisten zu töten und das öffentliche Leben in den russischen Regionen zu destabilisieren.
❗️Wir verurteilen diese Kriegsverbrechen aufs Schärfste. Alle Schuldigen und Beteiligten werden identifiziert und einer unausweichlichen und gerechten Bestrafung zugeführt werden.
Wir sprechen den Angehörigen und Hinterbliebenen der Opfer unser tiefstes Mitgefühl aus und wünschen den Verletzten eine rasche Genesung. Solche verzweifelten Akte der Vergeltung gegen die Zivilbevölkerung werden die Lage auf dem Schlachtfeld nicht verändern und die unvermeidliche Niederlage der Kiewer Junta nicht verhindern können.
Wir rufen erneut alle souveränen Regierungen, die zuständigen internationalen Organisationen und die unabhängigen Medien dazu auf, die Dinge beim Namen zu nennen und die grausamen Terroranschläge Kiews, die unter Verletzung sämtlicher Normen des humanitären Völkerrechts begangen wurden, entschieden zu verurteilen.
Schweigen würde bedeuten, die blutigen Verbrechen der Neonazis, die die Macht in der Ukraine usurpiert haben, zu decken und zu fördern.
Wir bedanken uns bei unseren Kollegen in Wien für die Übersetzung.
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🎙Aus dem Interview des russischen Außenministers Sergej Lawrow mit der Zeitung „Iswestija“, St. Petersburg, 5. Juni 2026
💬 Am 15. August 2026 jährt sich der russisch-amerikanische Gipfel in Alaska, bei dem die russische Seite nach Prüfung der amerikanischen Vorschläge zur Beilegung der Ukraine-Krise diese annahm. Seither beobachten wir keinerlei Fortschritt, keinerlei Bestreben, die Ukraine zu überzeugen, diese Vorschläge anzunehmen. Sämtliche Sanktionen der Biden-Regierung werden weiterhin verlängert, hinzugekommen sind nun auch Sanktionen der Trump-Regierung gegen die russischen Ölunternehmen „Lukoil“ und „Rosneft“.
💬 Das Pentagon macht keinen Hehl daraus, dass amerikanische Waffen für die Ukraine gerne an die Europäer verkauft sowie gemeinsame Programme mit den Ukrainern zur Entwicklung verschiedener Waffensysteme durchgeführt werden. Im Haushalt des US-Verteidigungsministeriums ist ein Posten für die Unterstützung der Sicherheit der Ukraine bis zum Jahr 2029 vorgesehen. Dies ist kein „Erbe Bidens“ mehr, sondern eine Entscheidung der amtierenden Regierung.
💬 Wir sind nach wie vor dialogbereit. Wir schätzen es, dass die USA – anders als alle übrigen westlichen Länder außer Ungarn und der Slowakei – als einzige anerkannt haben, dass es notwendig ist, die Ursachen der Ukraine-Krise zu beseitigen, dass die Einbeziehung der Ukraine in die NATO die Sicherheit Russlands gefährdet und auch dass man die Realitäten anerkennen muss, die sich vor Ort infolge der Referenden im Südosten der Ukraine ergeben haben. Bislang ist jedoch kein Bestreben der USA erkennbar, diese Ansätze nunmehr unter Beteiligung der Ukraine festzuschreiben. Sie traten als Vermittler auf, aber aus irgendeinem Grund, nachdem eine der Seiten ihren Vermittlungsvorschlag angenommen hatte, ist ihr Interesse an diesem Prozess abgekühlt, und sie haben keinerlei Druck auf die Ukraine ausgeübt.
💬 Mehr noch: Sie selbst sind unter sehr starken Druck ihrer europäischen Verbündeten geraten. Dies ist derzeit wohl das gravierendste Problem. Die USA sind die Führungsmacht der westlichen Welt, aber Europa will die Handlungen dieser Führungsmacht zwar nicht vollständig kontrollieren, so doch in erheblichem Maße lenken. Europa will beweisen, dass es das Sagen hat, dass es die Unterstützung des Kiewer Regimes nicht aufgeben wird. Eben diesem Regime verspricht Europa Sicherheitsgarantien für die Zeit nach dem Ende der Kampfhandlungen. Einem Regime, das die russische Sprache und die kanonische Ukrainisch-Orthodoxe Kirche verboten hat – entgegen allen internationalen Normen, einschließlich der UN-Charta, zahlreicher Konventionen und der Verfassung der Ukraine selbst.
Im Wortlaut auf Englisch lesen
@RusBotschaft
💬 Am 15. August 2026 jährt sich der russisch-amerikanische Gipfel in Alaska, bei dem die russische Seite nach Prüfung der amerikanischen Vorschläge zur Beilegung der Ukraine-Krise diese annahm. Seither beobachten wir keinerlei Fortschritt, keinerlei Bestreben, die Ukraine zu überzeugen, diese Vorschläge anzunehmen. Sämtliche Sanktionen der Biden-Regierung werden weiterhin verlängert, hinzugekommen sind nun auch Sanktionen der Trump-Regierung gegen die russischen Ölunternehmen „Lukoil“ und „Rosneft“.
💬 Das Pentagon macht keinen Hehl daraus, dass amerikanische Waffen für die Ukraine gerne an die Europäer verkauft sowie gemeinsame Programme mit den Ukrainern zur Entwicklung verschiedener Waffensysteme durchgeführt werden. Im Haushalt des US-Verteidigungsministeriums ist ein Posten für die Unterstützung der Sicherheit der Ukraine bis zum Jahr 2029 vorgesehen. Dies ist kein „Erbe Bidens“ mehr, sondern eine Entscheidung der amtierenden Regierung.
💬 Wir sind nach wie vor dialogbereit. Wir schätzen es, dass die USA – anders als alle übrigen westlichen Länder außer Ungarn und der Slowakei – als einzige anerkannt haben, dass es notwendig ist, die Ursachen der Ukraine-Krise zu beseitigen, dass die Einbeziehung der Ukraine in die NATO die Sicherheit Russlands gefährdet und auch dass man die Realitäten anerkennen muss, die sich vor Ort infolge der Referenden im Südosten der Ukraine ergeben haben. Bislang ist jedoch kein Bestreben der USA erkennbar, diese Ansätze nunmehr unter Beteiligung der Ukraine festzuschreiben. Sie traten als Vermittler auf, aber aus irgendeinem Grund, nachdem eine der Seiten ihren Vermittlungsvorschlag angenommen hatte, ist ihr Interesse an diesem Prozess abgekühlt, und sie haben keinerlei Druck auf die Ukraine ausgeübt.
💬 Mehr noch: Sie selbst sind unter sehr starken Druck ihrer europäischen Verbündeten geraten. Dies ist derzeit wohl das gravierendste Problem. Die USA sind die Führungsmacht der westlichen Welt, aber Europa will die Handlungen dieser Führungsmacht zwar nicht vollständig kontrollieren, so doch in erheblichem Maße lenken. Europa will beweisen, dass es das Sagen hat, dass es die Unterstützung des Kiewer Regimes nicht aufgeben wird. Eben diesem Regime verspricht Europa Sicherheitsgarantien für die Zeit nach dem Ende der Kampfhandlungen. Einem Regime, das die russische Sprache und die kanonische Ukrainisch-Orthodoxe Kirche verboten hat – entgegen allen internationalen Normen, einschließlich der UN-Charta, zahlreicher Konventionen und der Verfassung der Ukraine selbst.
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FOTOBEWEISE für Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Zivilbevölkerung vom 1. bis 7. Juni 2026
▪️ 1. Juni. Abwurf eines Sprengkörpers von einer Drohne auf einen Straßenabschnitt zwischen Winogradowo und Tarassowka in der Region Cherson. Ein Zivilist kam ums Leben.
▪️ 1. Juni. Drohnenangriff auf zivile Lastkraftwagen auf dem Straßenabschnitt Rasumnoje–Nowosadny in der Region Belgorod. Ein Zivilist wurde verletzt.
▪️ 2. Juni. Drohnenangriff auf einen Personenzug am Bahnhof der Stadt Dschankoj, Republik Krim.
▪️ 3. Juni. Drohnenangriff auf den Reisebus „Moskau–Simferopol“ in der Stadt Jenakijewo, Volksrepublik Donezk. Acht Zivilisten kamen ums Leben, zwölf weitere wurden verletzt.
▪️ 3. Juni. Angriff mit Mehrfachraketenwerfern auf private Wohnhäuser im Dorf Laptewka, Region Belgorod. Eine Frau wurde verletzt.
▪️ 6. Juni. Drohnenangriff auf ein privates Wohnhaus in der Siedlung Oktjabrski, Region Belgorod. Ein zwölfjähriges Mädchen wurde verletzt.
▪️ 7. Juni. Drohnenangriff auf einen zivilen Pkw in der Stadt Donezk.
▪️ 7. Juni. Drohnenangriff auf den Parkplatz eines Gewerbeobjekts im Weiler Schdanow, Region Belgorod. Ein Zivilist wurde verletzt.
▪️ 7. Juni. Drohnenangriff auf den Parkplatz eines Gewerbeobjekts in der Siedlung Prochorowka, Region Belgorod. Ein Zivilist wurde verletzt.
▪️ 7. Juni. Drohnenangriff auf zivile Transportfahrzeuge in der Stadt Stachanow, Volksrepublik Lugansk. Zwei Zivilisten wurden verletzt.
🔗 Quelle
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▪️ 1. Juni. Abwurf eines Sprengkörpers von einer Drohne auf einen Straßenabschnitt zwischen Winogradowo und Tarassowka in der Region Cherson. Ein Zivilist kam ums Leben.
▪️ 1. Juni. Drohnenangriff auf zivile Lastkraftwagen auf dem Straßenabschnitt Rasumnoje–Nowosadny in der Region Belgorod. Ein Zivilist wurde verletzt.
▪️ 2. Juni. Drohnenangriff auf einen Personenzug am Bahnhof der Stadt Dschankoj, Republik Krim.
▪️ 3. Juni. Drohnenangriff auf den Reisebus „Moskau–Simferopol“ in der Stadt Jenakijewo, Volksrepublik Donezk. Acht Zivilisten kamen ums Leben, zwölf weitere wurden verletzt.
▪️ 3. Juni. Angriff mit Mehrfachraketenwerfern auf private Wohnhäuser im Dorf Laptewka, Region Belgorod. Eine Frau wurde verletzt.
▪️ 6. Juni. Drohnenangriff auf ein privates Wohnhaus in der Siedlung Oktjabrski, Region Belgorod. Ein zwölfjähriges Mädchen wurde verletzt.
▪️ 7. Juni. Drohnenangriff auf einen zivilen Pkw in der Stadt Donezk.
▪️ 7. Juni. Drohnenangriff auf den Parkplatz eines Gewerbeobjekts im Weiler Schdanow, Region Belgorod. Ein Zivilist wurde verletzt.
▪️ 7. Juni. Drohnenangriff auf den Parkplatz eines Gewerbeobjekts in der Siedlung Prochorowka, Region Belgorod. Ein Zivilist wurde verletzt.
▪️ 7. Juni. Drohnenangriff auf zivile Transportfahrzeuge in der Stadt Stachanow, Volksrepublik Lugansk. Zwei Zivilisten wurden verletzt.
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🎙 Aus den Erklärungen des Präsidenten Russlands Wladimir Putin beim Treffen mit den Leitern internationaler Nachrichtenagenturen (Sankt Petersburg, 4. Juni 2026)
💬 Wie sieht heute die tatsächliche Lage in der Konfliktzone in der Ukraine aus? Die russischen Streitkräfte rücken entlang der gesamten Kontaktlinie vor. Es gibt keinen Abschnitt, an dem keine Offensivhandlungen russischer Truppen stattfinden.
💬 Das Hauptproblem der ukrainischen Streitkräfte besteht derzeit im katastrophalen Mangel an Personal. In letzter Zeit hat sich ihre Truppenstärke um 100.000 Personen verringert, die Zahl der Deserteure liegt bei etwa 60.000. Fast offiziell ist die Zahl von 200.000 eingeleiteten Strafverfahren wegen Desertion genannt worden. Das ist eines der gravierendsten Probleme. Menschen werden zwangsweise eingezogen, es fehlt an Motivation, niemand will kämpfen.
💬 Die russische Armee hat inzwischen die gesamte Lugansker Volksrepublik (100 % des Territoriums) sowie mehr als 85 % des Territoriums der Donezker Volksrepublik und 80 % des Gebiets Saporoschje unter ihre Kontrolle gebracht. Die Offensivoperationen werden, wie bereits erwähnt, täglich fortgesetzt.
💬 Westliche Sponsoren lieferten dem Kiewer Regime eine Vielzahl von Drohnen, darunter auch solche mit großer Reichweite. Einige von ihnen erreichen leider das russische Territorium. Russland verfügt über ein Luftverteidigungssystem, das jedoch weiter ausgebaut und gestärkt werden muss – und daran wird gearbeitet. Die Ukraine verfügt hingegen lediglich über einzelne Komponenten der Luftverteidigung.
💬 Auch über Angriffssysteme vergleichbar mit denen der Russischen Föderation verfügt die Ukraine nicht. Gemeint sind Hyperschallraketen sowie seegestützte, luftgestützte und bodengestützte Marschflugkörper. Darüber hinaus gibt es einen weiteren entscheidenden Faktor: den Patriotismus und den Willen des russischen Volkes als wichtigste Voraussetzung für das Erreichen aller Ziele und Aufgaben der militärischen Sonderoperation.
💬 Wir sind zweifellos bereit und wollen mit der Ukraine auf friedlichem Wege eine Einigung erzielen – auf der Grundlage dessen, worüber wir beim Treffen mit dem Präsidenten der USA Donald Trump in Anchorage gesprochen haben. Ich denke, dass er selbst aufrichtig an einer Beilegung der Krise in der Ukraine interessiert ist. Er sagte, er habe nicht erwartet, dass sich dieser Prozess als derart schwierig erweisen würde.
💬 In Anchorage wurden bestimmte Fragen erörtert, um Russland die Möglichkeit zu eröffnen, in einzelnen Punkten Kompromisse einzugehen. Russland ist zu diesen Kompromissen bereit. Nun ist es notwendig, dass auch die ukrainische Seite ihre Bereitschaft zu solchen Kompromissen zeigt. Dann könnte der Konflikt rasch zu seinem natürlichen Abschluss kommen.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
#Ukraine #USA
💬 Wie sieht heute die tatsächliche Lage in der Konfliktzone in der Ukraine aus? Die russischen Streitkräfte rücken entlang der gesamten Kontaktlinie vor. Es gibt keinen Abschnitt, an dem keine Offensivhandlungen russischer Truppen stattfinden.
💬 Das Hauptproblem der ukrainischen Streitkräfte besteht derzeit im katastrophalen Mangel an Personal. In letzter Zeit hat sich ihre Truppenstärke um 100.000 Personen verringert, die Zahl der Deserteure liegt bei etwa 60.000. Fast offiziell ist die Zahl von 200.000 eingeleiteten Strafverfahren wegen Desertion genannt worden. Das ist eines der gravierendsten Probleme. Menschen werden zwangsweise eingezogen, es fehlt an Motivation, niemand will kämpfen.
💬 Die russische Armee hat inzwischen die gesamte Lugansker Volksrepublik (100 % des Territoriums) sowie mehr als 85 % des Territoriums der Donezker Volksrepublik und 80 % des Gebiets Saporoschje unter ihre Kontrolle gebracht. Die Offensivoperationen werden, wie bereits erwähnt, täglich fortgesetzt.
💬 Westliche Sponsoren lieferten dem Kiewer Regime eine Vielzahl von Drohnen, darunter auch solche mit großer Reichweite. Einige von ihnen erreichen leider das russische Territorium. Russland verfügt über ein Luftverteidigungssystem, das jedoch weiter ausgebaut und gestärkt werden muss – und daran wird gearbeitet. Die Ukraine verfügt hingegen lediglich über einzelne Komponenten der Luftverteidigung.
💬 Auch über Angriffssysteme vergleichbar mit denen der Russischen Föderation verfügt die Ukraine nicht. Gemeint sind Hyperschallraketen sowie seegestützte, luftgestützte und bodengestützte Marschflugkörper. Darüber hinaus gibt es einen weiteren entscheidenden Faktor: den Patriotismus und den Willen des russischen Volkes als wichtigste Voraussetzung für das Erreichen aller Ziele und Aufgaben der militärischen Sonderoperation.
💬 Wir sind zweifellos bereit und wollen mit der Ukraine auf friedlichem Wege eine Einigung erzielen – auf der Grundlage dessen, worüber wir beim Treffen mit dem Präsidenten der USA Donald Trump in Anchorage gesprochen haben. Ich denke, dass er selbst aufrichtig an einer Beilegung der Krise in der Ukraine interessiert ist. Er sagte, er habe nicht erwartet, dass sich dieser Prozess als derart schwierig erweisen würde.
💬 In Anchorage wurden bestimmte Fragen erörtert, um Russland die Möglichkeit zu eröffnen, in einzelnen Punkten Kompromisse einzugehen. Russland ist zu diesen Kompromissen bereit. Nun ist es notwendig, dass auch die ukrainische Seite ihre Bereitschaft zu solchen Kompromissen zeigt. Dann könnte der Konflikt rasch zu seinem natürlichen Abschluss kommen.
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#Ukraine #USA
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🎙 Aus der Rede des Präsidenten Russlands Wladimir Putin auf der Plenarsitzung des Sankt Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums (Sankt Petersburg, 5. Juni 2026)
💬 Was den sogenannten „offenen Brief“ von Wladimir Selenskyj betrifft, möchte ich auf einige Punkte aufmerksam machen. Der Brief ist tatsächlich teilweise in einem unangemessenen Ton gehalten. Ist das etwa eine Methode, Voraussetzungen für persönliche Treffen und Verhandlungen zu schaffen? Oder soll damit vielmehr ein Klima geschaffen werden, in dem persönliche Treffen in der Tat unmöglich werden? Ich denke, eher Letzteres.
💬 Der Autor des Briefes erklärt, dass man sich nicht an die Vereinbarungen halten solle, die zwischen Russland und den Vereinigten Staaten in Anchorage erzielt wurden. Darüber hinaus wird vorgeschlagen, nach wirklichen Garanten möglicher Vereinbarungen zwischen Russland und der Ukraine zu suchen, und zwar in Europa. Verlässliche Garanten können sicherlich nie schaden. Warum jedoch der amerikanischen Regierung und Präsident Trump diese Rolle abgesprochen wird, erschließt sich mir nicht. Waffen möchte man aus den Vereinigten Staaten erhalten, die US-Regierung und Präsident Trump jedoch aus irgendeinem Grund nicht als Garanten akzeptieren.
💬 Vor diesem Hintergrund sehe ich keinen Sinn in einem persönlichen Treffen. Ein solches Treffen hätte derzeit nur für die ukrainische Seite Bedeutung – nämlich um den Vormarsch unserer Streitkräfte zu stoppen. Wir hingegen brauchen Vereinbarungen nicht für ein halbes Jahr oder für drei Monate, sondern für eine langfristige historische Perspektive. Lassen wir die Fachleute arbeiten und konkrete Lösungen formulieren. Danach kann man sich auch treffen, bei der Unterzeichnung entsprechender Dokumente anwesend sein oder gegebenenfalls selbst etwas unterzeichnen. Zunächst aber muss eine Lösung gefunden werden.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
#Ukraine
💬 Was den sogenannten „offenen Brief“ von Wladimir Selenskyj betrifft, möchte ich auf einige Punkte aufmerksam machen. Der Brief ist tatsächlich teilweise in einem unangemessenen Ton gehalten. Ist das etwa eine Methode, Voraussetzungen für persönliche Treffen und Verhandlungen zu schaffen? Oder soll damit vielmehr ein Klima geschaffen werden, in dem persönliche Treffen in der Tat unmöglich werden? Ich denke, eher Letzteres.
💬 Der Autor des Briefes erklärt, dass man sich nicht an die Vereinbarungen halten solle, die zwischen Russland und den Vereinigten Staaten in Anchorage erzielt wurden. Darüber hinaus wird vorgeschlagen, nach wirklichen Garanten möglicher Vereinbarungen zwischen Russland und der Ukraine zu suchen, und zwar in Europa. Verlässliche Garanten können sicherlich nie schaden. Warum jedoch der amerikanischen Regierung und Präsident Trump diese Rolle abgesprochen wird, erschließt sich mir nicht. Waffen möchte man aus den Vereinigten Staaten erhalten, die US-Regierung und Präsident Trump jedoch aus irgendeinem Grund nicht als Garanten akzeptieren.
💬 Vor diesem Hintergrund sehe ich keinen Sinn in einem persönlichen Treffen. Ein solches Treffen hätte derzeit nur für die ukrainische Seite Bedeutung – nämlich um den Vormarsch unserer Streitkräfte zu stoppen. Wir hingegen brauchen Vereinbarungen nicht für ein halbes Jahr oder für drei Monate, sondern für eine langfristige historische Perspektive. Lassen wir die Fachleute arbeiten und konkrete Lösungen formulieren. Danach kann man sich auch treffen, bei der Unterzeichnung entsprechender Dokumente anwesend sein oder gegebenenfalls selbst etwas unterzeichnen. Zunächst aber muss eine Lösung gefunden werden.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
#Ukraine
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Forwarded from Fenster nach Russland
Lernen Sie Mirra Andrejewa, die russische Roland-Garros-Gewinnerin kennen! 🎾 🎾
Sie ist die siebte Vertreterin Russlands, die das Grand-Slam-Turnier gewinnt! ❤️🔥
5 Fakten über die russische Tennisspielerin:
1. Sie und ihre ältere Schwester Erika wurden von ihrer Mutter, einer begeisterten Tennisspielerin, a den Sport herangeführt.
2. Mirras Jugendtrainer Kirill Krjukow bemerkte, dass seine Schülerin ein außergewöhnliches Spielverständnis und ein exzellentes Ballgefühl besaß.
3. Eine Serie von WTA-Turniersiegen brachte ihr den Spitznamen „Marija Scharapowa in Bestform“ ein. Mit 16 Jahren erreichte sie das Achtelfinale in Wimbledon und wurde als Rookie (Frischling) des Jahres ausgezeichnet.
4. Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris gewann Andrejewa mit Diana Schnaider die einzige Silbermedaille für das russische Team im Doppel.
5. Anfang Juni gewann Mirra die French Open. Nach ihrem ersten Grand-Slam-Sieg ist sie nun die Nummer sechs der Weltrangliste und führt die WTA Champions Race an.
#welcometoRussia #DiscoverRussia #Russland
📸 Clive Brunskill, Robert Prange, Julian Finney/Getty Images;
🪆 Fenster nach Russland
Sie ist die siebte Vertreterin Russlands, die das Grand-Slam-Turnier gewinnt! ❤️🔥
5 Fakten über die russische Tennisspielerin:
1. Sie und ihre ältere Schwester Erika wurden von ihrer Mutter, einer begeisterten Tennisspielerin, a den Sport herangeführt.
2. Mirras Jugendtrainer Kirill Krjukow bemerkte, dass seine Schülerin ein außergewöhnliches Spielverständnis und ein exzellentes Ballgefühl besaß.
3. Eine Serie von WTA-Turniersiegen brachte ihr den Spitznamen „Marija Scharapowa in Bestform“ ein. Mit 16 Jahren erreichte sie das Achtelfinale in Wimbledon und wurde als Rookie (Frischling) des Jahres ausgezeichnet.
4. Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris gewann Andrejewa mit Diana Schnaider die einzige Silbermedaille für das russische Team im Doppel.
5. Anfang Juni gewann Mirra die French Open. Nach ihrem ersten Grand-Slam-Sieg ist sie nun die Nummer sechs der Weltrangliste und führt die WTA Champions Race an.
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Forwarded from Russisches Haus in Berlin
🛖Alexandrowka - nicht nur ein architektonisches Juwel, sondern auch die kulturelle Brücke zwischen der Geschichte Russlands und Deutschlands
Anschließend an die Vorträge über die russische Kolonie Alexandrowka des Kulturwissenschaftlers Andrej Tchernodarov findet ein Ausflug nach Potsdam statt. 🧭
Es besteht die Möglichkeit die Kolonie vom Nahen zu betrachten: ihre Häuser mit der im russischen Stil geprägten Architektur, den Obstgarten und sich vorzustellen wie einst die Menschen hier, ob Zaren oder einfache Siedler, ihre Zeit verbrachten
Während der Führung werden folgende Fragen aufgegriffen:
Warum ließ der preußische König ein russisches Dorf errichten? Was verbindet Potsdam mit dem Russischen Zarenhaus? Und wie wurde Alexandrowka zu einem außergewöhnlichen Denkmal der gemeinsamen russisch-deutschen Geschichte?
Fast schon eine Reise durch die Zeit in die unfehlbare Atmosphäre der Alexandrowka ☺️
Führung findet in russischer Sprache statt
🗓️ 13. Juni
🕚 11:00
📲 Anmeldung hier
Anschließend an die Vorträge über die russische Kolonie Alexandrowka des Kulturwissenschaftlers Andrej Tchernodarov findet ein Ausflug nach Potsdam statt. 🧭
Es besteht die Möglichkeit die Kolonie vom Nahen zu betrachten: ihre Häuser mit der im russischen Stil geprägten Architektur, den Obstgarten und sich vorzustellen wie einst die Menschen hier, ob Zaren oder einfache Siedler, ihre Zeit verbrachten
Während der Führung werden folgende Fragen aufgegriffen:
Warum ließ der preußische König ein russisches Dorf errichten? Was verbindet Potsdam mit dem Russischen Zarenhaus? Und wie wurde Alexandrowka zu einem außergewöhnlichen Denkmal der gemeinsamen russisch-deutschen Geschichte?
Fast schon eine Reise durch die Zeit in die unfehlbare Atmosphäre der Alexandrowka ☺️
Führung findet in russischer Sprache statt
🗓️ 13. Juni
🕚 11:00
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Forwarded from Generalkonsulat der Russischen Föderation in Bonn
Vor 340 Jahren wurde Andrei Iwanowitsch Osterman geboren
Am 9. Juni 1686 wurde in Bochum als Heinrich Johann Friedrich Ostermann einer der bedeutendsten Staatsmänner und Diplomaten des Russischen Reiches geboren – später bekannt als Andrei Iwanowitsch Osterman.
Der Sohn eines westfälischen Pfarrers gelangte zu Beginn des 18. Jahrhunderts nach Russland, wo er seine außergewöhnlichen Fähigkeiten in den Dienst des Staates stellte. Unter Peter I., dem Großen machte Osterman eine beeindruckende Karriere und entwickelte sich zu einem der einflussreichsten Diplomaten seiner Zeit.
📜Sein Name ist eng mit der erfolgreichen Außenpolitik des Russischen Reiches verbunden. Osterman beteiligte sich maßgeblich an den Verhandlungen, die zum Frieden von Nystad (1721) führten und den Großen Nordischen Krieg beendeten. Darüber hinaus spielte er eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der Beziehungen Russlands zu den europäischen Mächten und trug wesentlich zur Integration des Landes in das internationale Staatensystem des 18. Jahrhunderts bei.
🇷🇺🇩🇪Die Biographie Ostermans ist zugleich ein Beispiel für die historischen Verbindungen zwischen Russland und den deutschen Ländern. Als gebürtiger Westfale brachte er seine europäische Bildung, Sprachkenntnisse und diplomatische Erfahrung in den Dienst des Russischen Reiches ein und leistete einen bedeutenden Beitrag zu dessen staatlicher und außenpolitischer Entwicklung.
Anlässlich des 340. Geburtstags von Andrei Iwanowitsch Osterman erinnern wir an einen herausragenden Diplomaten, dessen Lebensweg die vielfältigen historischen und kulturellen Verflechtungen zwischen Russland und Deutschland widerspiegelt.
🖼️Russisches Außenministerium
@GKRFBonn
#Geschichte
Am 9. Juni 1686 wurde in Bochum als Heinrich Johann Friedrich Ostermann einer der bedeutendsten Staatsmänner und Diplomaten des Russischen Reiches geboren – später bekannt als Andrei Iwanowitsch Osterman.
Der Sohn eines westfälischen Pfarrers gelangte zu Beginn des 18. Jahrhunderts nach Russland, wo er seine außergewöhnlichen Fähigkeiten in den Dienst des Staates stellte. Unter Peter I., dem Großen machte Osterman eine beeindruckende Karriere und entwickelte sich zu einem der einflussreichsten Diplomaten seiner Zeit.
📜Sein Name ist eng mit der erfolgreichen Außenpolitik des Russischen Reiches verbunden. Osterman beteiligte sich maßgeblich an den Verhandlungen, die zum Frieden von Nystad (1721) führten und den Großen Nordischen Krieg beendeten. Darüber hinaus spielte er eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der Beziehungen Russlands zu den europäischen Mächten und trug wesentlich zur Integration des Landes in das internationale Staatensystem des 18. Jahrhunderts bei.
🇷🇺🇩🇪Die Biographie Ostermans ist zugleich ein Beispiel für die historischen Verbindungen zwischen Russland und den deutschen Ländern. Als gebürtiger Westfale brachte er seine europäische Bildung, Sprachkenntnisse und diplomatische Erfahrung in den Dienst des Russischen Reiches ein und leistete einen bedeutenden Beitrag zu dessen staatlicher und außenpolitischer Entwicklung.
Anlässlich des 340. Geburtstags von Andrei Iwanowitsch Osterman erinnern wir an einen herausragenden Diplomaten, dessen Lebensweg die vielfältigen historischen und kulturellen Verflechtungen zwischen Russland und Deutschland widerspiegelt.
🖼️Russisches Außenministerium
@GKRFBonn
#Geschichte
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