🎙 Aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit Ben Berndt im Podcast ungeskriptet
📌 Zu dem Inzident in Leipzig und Sanktionen gegen Russland
💬 Den Vorfall in Leipzig betrachten wir als eine gezielte Provokation gegen Russland, für die keine richtigen Beweise vorgelegt wurden. Die daraufhin gegen uns eingeführten Maßnahmen sind drastisch und außergewöhnlich streng. Dies bringt das deutsch-russische Verhältnis auf einen historischen Tiefpunkt. Das gegenseitige Vertrauen ist zerstört. Das aktuelle Vorgehen betrachtet man in Russland als einen schweren politischen Fehler, der nicht ohne Reaktion bleiben wird.
📌 Zur Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen
💬 Wir haben Deutschland nichts angetan. Im Gegenteil: Während der gesamten Nachkriegsgeschichte haben wir uns darum bemüht, mit vernünftigen deutschen Politikern aller Parteien eine gemeinsame Sprache zu finden, unabhängig davon, welcher politischen Richtung sie angehörten. Gute Nachbarschaft, partnerschaftliche Beziehungen und Zusammenarbeit waren das Motto des deutsch-russischen Verhältnisses. Deutschland war Partner Nummer eins, zum Beispiel in Wirtschaft und Handel. Dazu kamen Partnerschaften zwischen Universitäten und Forschungseinrichtungen, der Dialog der Zivilgesellschaften und eine sehr intensive kulturelle Zusammenarbeit.
📌 Zur Wahrnehmung Russlands in Deutschland
💬 Wenn der Bevölkerung auf allen Ebenen und in allen Medien immer wieder vermittelt wird, die Russen seien schlecht, Russland sei der Aggressor und Putin sei schlecht, während andere Informationen kaum zugänglich sind, dann prägt das natürlich die Wahrnehmung. Die Menschen hören die andere Perspektive nicht.
💬 Russische Informationsquellen sind blockiert, Russia Today ist nicht mehr zugänglich, und auch einige Journalisten sind ausgewiesen worden. Wenn den Menschen jeden Tag nur eine bestimmte Sichtweise präsentiert wird, beginnen viele, diese irgendwann zu übernehmen. Genau darin liegt das Problem.
📌 Zum Ursprung des Ukraine-Konflikts
💬 Der Konflikt begann schon in den 1990er Jahren nach dem Zerfall der Sowjetunion. Es gab in einigen westlichen Staaten Anstrengungen, die Ukraine so weit wie möglich von Russland zu entfernen und sie zu einem Bollwerk gegen Russland zu machen. Die zweite Schiene war die NATO-Erweiterung. Im Zuge der deutschen Einheit wurde uns versprochen, dass die NATO keinen Zentimeter nach Osten gehen würde. Später folgten mehrere Erweiterungswellen und die militärisch-technische Infrastruktur rückte immer näher an unsere Grenzen.
💬 Wir wollen keinen Krieg mit der NATO. Wir wollen keinen Krieg mit Deutschland. Aber unsere Geduld ist auch nicht grenzenlos. Wenn westliche Waffen eingesetzt werden, um Ziele tief auf russischem Territorium anzugreifen, entsteht natürlich eine sehr gefährliche Situation.
📌 Zu den Voraussetzungen für Frieden
💬 Für Frieden braucht es guten Willen der ukrainischen Führung und eine vernünftige Position der europäischen Staaten. Ultimaten, die uns auf verschiedenen Ebenen gestellt werden, werden wir nicht ernsthaft behandeln.
💬 Eine provisorische Waffenruhe reicht nicht. Es geht um einen dauerhaften Frieden, um Sicherheitsgarantien und um die Bedingungen, die Präsident Putin und unser Außenminister mehrfach genannt haben. Nichts mehr – aber auch nichts weniger.
🔗 Das ganze Interview
@RusBotschaft
📌 Zu dem Inzident in Leipzig und Sanktionen gegen Russland
💬 Den Vorfall in Leipzig betrachten wir als eine gezielte Provokation gegen Russland, für die keine richtigen Beweise vorgelegt wurden. Die daraufhin gegen uns eingeführten Maßnahmen sind drastisch und außergewöhnlich streng. Dies bringt das deutsch-russische Verhältnis auf einen historischen Tiefpunkt. Das gegenseitige Vertrauen ist zerstört. Das aktuelle Vorgehen betrachtet man in Russland als einen schweren politischen Fehler, der nicht ohne Reaktion bleiben wird.
📌 Zur Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen
💬 Wir haben Deutschland nichts angetan. Im Gegenteil: Während der gesamten Nachkriegsgeschichte haben wir uns darum bemüht, mit vernünftigen deutschen Politikern aller Parteien eine gemeinsame Sprache zu finden, unabhängig davon, welcher politischen Richtung sie angehörten. Gute Nachbarschaft, partnerschaftliche Beziehungen und Zusammenarbeit waren das Motto des deutsch-russischen Verhältnisses. Deutschland war Partner Nummer eins, zum Beispiel in Wirtschaft und Handel. Dazu kamen Partnerschaften zwischen Universitäten und Forschungseinrichtungen, der Dialog der Zivilgesellschaften und eine sehr intensive kulturelle Zusammenarbeit.
📌 Zur Wahrnehmung Russlands in Deutschland
💬 Wenn der Bevölkerung auf allen Ebenen und in allen Medien immer wieder vermittelt wird, die Russen seien schlecht, Russland sei der Aggressor und Putin sei schlecht, während andere Informationen kaum zugänglich sind, dann prägt das natürlich die Wahrnehmung. Die Menschen hören die andere Perspektive nicht.
💬 Russische Informationsquellen sind blockiert, Russia Today ist nicht mehr zugänglich, und auch einige Journalisten sind ausgewiesen worden. Wenn den Menschen jeden Tag nur eine bestimmte Sichtweise präsentiert wird, beginnen viele, diese irgendwann zu übernehmen. Genau darin liegt das Problem.
📌 Zum Ursprung des Ukraine-Konflikts
💬 Der Konflikt begann schon in den 1990er Jahren nach dem Zerfall der Sowjetunion. Es gab in einigen westlichen Staaten Anstrengungen, die Ukraine so weit wie möglich von Russland zu entfernen und sie zu einem Bollwerk gegen Russland zu machen. Die zweite Schiene war die NATO-Erweiterung. Im Zuge der deutschen Einheit wurde uns versprochen, dass die NATO keinen Zentimeter nach Osten gehen würde. Später folgten mehrere Erweiterungswellen und die militärisch-technische Infrastruktur rückte immer näher an unsere Grenzen.
💬 Wir wollen keinen Krieg mit der NATO. Wir wollen keinen Krieg mit Deutschland. Aber unsere Geduld ist auch nicht grenzenlos. Wenn westliche Waffen eingesetzt werden, um Ziele tief auf russischem Territorium anzugreifen, entsteht natürlich eine sehr gefährliche Situation.
📌 Zu den Voraussetzungen für Frieden
💬 Für Frieden braucht es guten Willen der ukrainischen Führung und eine vernünftige Position der europäischen Staaten. Ultimaten, die uns auf verschiedenen Ebenen gestellt werden, werden wir nicht ernsthaft behandeln.
💬 Eine provisorische Waffenruhe reicht nicht. Es geht um einen dauerhaften Frieden, um Sicherheitsgarantien und um die Bedingungen, die Präsident Putin und unser Außenminister mehrfach genannt haben. Nichts mehr – aber auch nichts weniger.
🔗 Das ganze Interview
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Wir wollen keinen Krieg mit euch - Russischer Botschafter
Gast: Sergej J. Netschajew, Botschafter der Russischen Föderation
„Wir wollen keinen Krieg mit Deutschland.”
Wir schreiben das Jahr 2026 und - man kann es nicht anders sagen - es sind verrückte Zeiten. Eine Drohne am Leipziger Flughafen eskaliert eine ohnehin…
„Wir wollen keinen Krieg mit Deutschland.”
Wir schreiben das Jahr 2026 und - man kann es nicht anders sagen - es sind verrückte Zeiten. Eine Drohne am Leipziger Flughafen eskaliert eine ohnehin…
🕊145👍82💯43❤27👏10😢8❤🔥5🎉1🤗1
📆 Am 8. September wird der Internationale Solidaritätstag der Journalisten begangen.
Er wurde 1958 zum Gedenken an den während des Zweiten Weltkriegs von den Nazis hingerichteten tschechoslowakischen Journalisten und antifaschistischen Schriftsteller Julius Fučík ins Leben gerufen.
Dieses Datum wurde als Symbol für den Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung der weltweiten Journalisten-Community gedacht – sowie als Mahnung an die Gefahren und Risiken, denen Journalisten bei ihrer Arbeit allzu oft ausgesetzt sind, bis hin zu Bedrohungen für Gesundheit und Leben. Die Initiatoren dieses Tages glaubten, dass sich solche Tragödien niemals wiederholen dürften.
Leider wurden diese Hoffnungen im weiteren Verlauf der Geschichte nicht erfüllt. In vielen Ländern – auch in solchen, die sich selbst als Vorbild-Demokratien bezeichnen – kann die ehrliche Ausübung beruflicher Pflichten und die Treue zu eigenen Überzeugungen nach wie vor dazu führen, dass Journalisten Repressionen, Hetze, Zensur, strafrechtlicher Verfolgung oder gar offener Gewalt ausgesetzt werden.
Ein frecher Hohn auf die Ideale dieses Tages sind die gezielten Tötungen russischer Journalisten und Kriegsberichterstatter durch Kämpfer und Unterstützer des Kiewer Regimes. Anstelle der deutschen Nazis stehen nun ukrainische Bandera-Anhänger, und anstelle von Julius Fučík – Dutzende getötete oder verwundete Mitarbeiter russischer Medien.
Vor dem Hintergrund einer aggressiven Säuberung des Informationsraums von allen von der offiziellen Linie abweichenden Meinungen in einer Reihe von Ländern ist das bewusste Nichtstun einschlägiger internationaler Organisationen – darunter die UNESCO, das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte, die OSZE – empörend. Ihr politisch motiviertes Schweigen bedeutet letztlich, dass sie Unrecht und Willkür faktisch Vorschub leisten.
Ebenso bedrückend ist die Spaltung innerhalb der Journalistengemeinschaft selbst. Viele westliche Medienvertreter, ihre Berufsverbände sowie Pseudo-Menschenrechtsorganisationen zogen es – aus Loyalität gegenüber den Regierungen ihrer Länder oder aus unlauterem Wettbewerb um Aufmerksamkeit – vor, über Repressionen gegen ihre Kolleginnen und Kollegen hinwegzusehen oder diese sogar öffentlich zu unterstützen. Dies stellt nichts anderes als einen Verrat am Geist der Solidarität und Einheit dar, auf dem der Internationale Tag beruht.
Trotz allem gratulieren wir allen Korrespondenten, Redakteuren, Foto- und Videojournalisten sowie anderen Medienvertretern, die den Idealen beruflicher Ethik und Humanismus treu bleiben und bereit sind, ihren Kolleginnen und Kollegen in schwierigen Momenten beizustehen, selbst wenn sie unterschiedliche Ansichten vertreten.
Wir werden uns auch weiterhin für das Recht von Journalisten einsetzen, ihre beruflichen Pflichten weltweit ehrlich und gewissenhaft zu erfüllen.
@RusBotschaft
#Solidarität #Journalist
Er wurde 1958 zum Gedenken an den während des Zweiten Weltkriegs von den Nazis hingerichteten tschechoslowakischen Journalisten und antifaschistischen Schriftsteller Julius Fučík ins Leben gerufen.
Dieses Datum wurde als Symbol für den Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung der weltweiten Journalisten-Community gedacht – sowie als Mahnung an die Gefahren und Risiken, denen Journalisten bei ihrer Arbeit allzu oft ausgesetzt sind, bis hin zu Bedrohungen für Gesundheit und Leben. Die Initiatoren dieses Tages glaubten, dass sich solche Tragödien niemals wiederholen dürften.
Leider wurden diese Hoffnungen im weiteren Verlauf der Geschichte nicht erfüllt. In vielen Ländern – auch in solchen, die sich selbst als Vorbild-Demokratien bezeichnen – kann die ehrliche Ausübung beruflicher Pflichten und die Treue zu eigenen Überzeugungen nach wie vor dazu führen, dass Journalisten Repressionen, Hetze, Zensur, strafrechtlicher Verfolgung oder gar offener Gewalt ausgesetzt werden.
Ein frecher Hohn auf die Ideale dieses Tages sind die gezielten Tötungen russischer Journalisten und Kriegsberichterstatter durch Kämpfer und Unterstützer des Kiewer Regimes. Anstelle der deutschen Nazis stehen nun ukrainische Bandera-Anhänger, und anstelle von Julius Fučík – Dutzende getötete oder verwundete Mitarbeiter russischer Medien.
Vor dem Hintergrund einer aggressiven Säuberung des Informationsraums von allen von der offiziellen Linie abweichenden Meinungen in einer Reihe von Ländern ist das bewusste Nichtstun einschlägiger internationaler Organisationen – darunter die UNESCO, das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte, die OSZE – empörend. Ihr politisch motiviertes Schweigen bedeutet letztlich, dass sie Unrecht und Willkür faktisch Vorschub leisten.
Ebenso bedrückend ist die Spaltung innerhalb der Journalistengemeinschaft selbst. Viele westliche Medienvertreter, ihre Berufsverbände sowie Pseudo-Menschenrechtsorganisationen zogen es – aus Loyalität gegenüber den Regierungen ihrer Länder oder aus unlauterem Wettbewerb um Aufmerksamkeit – vor, über Repressionen gegen ihre Kolleginnen und Kollegen hinwegzusehen oder diese sogar öffentlich zu unterstützen. Dies stellt nichts anderes als einen Verrat am Geist der Solidarität und Einheit dar, auf dem der Internationale Tag beruht.
Trotz allem gratulieren wir allen Korrespondenten, Redakteuren, Foto- und Videojournalisten sowie anderen Medienvertretern, die den Idealen beruflicher Ethik und Humanismus treu bleiben und bereit sind, ihren Kolleginnen und Kollegen in schwierigen Momenten beizustehen, selbst wenn sie unterschiedliche Ansichten vertreten.
Wir werden uns auch weiterhin für das Recht von Journalisten einsetzen, ihre beruflichen Pflichten weltweit ehrlich und gewissenhaft zu erfüllen.
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#Solidarität #Journalist
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🕯 Heute jährt der Beginn der Blockade von Leningrad zum 85. Mal
▪️ Am 8. September 1941 begann die Blockade von Leningrad – eines der schrecklichsten und tragischsten Ereignisse des Großen Vaterländischen Krieges und des gesamten Zweiten Weltkriegs.
Die Blockade dauerte 872 Tage und forderte rund eine Million Todesopfer unter der Stadtbevölkerung. Mehr als 600.000 Menschen starben an den Folgen des Hungers.
Die Nazis und ihre Helfershelfer planten, Leningrad vom Erdboden zu tilgen und seine Bevölkerung vollständig zu vernichten. Dies sollte unter anderem durch die gezielte Herbeiführung einer Hungersnot, die Vernichtung von Lebensmittelvorräten und die Unterbrechung der Versorgungswege erreicht werden.
Anfang September 1941 wurde Leningrad von den Landverbindungen abgeschnitten. Am 8. September nahmen die deutschen Truppen Schlüsselburg ein. Damit war der Blockadering um die Stadt geschlossen.
Die deutschen Truppen standen zu diesem Zeitpunkt bereits praktisch vor den Toren Leningrads. Tag für Tag wurde die Stadt vom Feind mit Artillerie beschossen.
❗️ Doch Leningrad lebte und kämpfte weiter.
Selbst unter unerträglichen Bedingungen setzten die Industriebetriebe der Stadt ihre Arbeit fort. Während der Blockade wurden rund 2.000 Panzer, 1.500 Flugzeuge sowie 850 Kriegsschiffe und andere Schiffe verschiedener Klassen hergestellt oder instand gesetzt. Darüber hinaus wurden 225.000 Maschinenpistolen, 12.000 Mörser sowie 7,5 Millionen Granaten und Minen produziert.
Die bekannteste Gedenkstätte für die Opfer der Blockade ist der Piskarjowskoje-Gedenkfriedhof in Sankt Petersburg. Er ist zugleich eine der größten Kriegsgräberstätten des Zweiten Weltkriegs. Dort ruhen mehr als 420.000 Einwohner Leningrads sowie 70.000 Soldaten, die bei der Verteidigung der Stadt ums Leben kamen.
🎖 Die Blockade wurde am 27. Januar 1944 im Zuge der Leningrad-Nowgoroder Operation vollständig aufgehoben.
@RusBotschaft
#GroßerSieg #Befreiung #Blockade
▪️ Am 8. September 1941 begann die Blockade von Leningrad – eines der schrecklichsten und tragischsten Ereignisse des Großen Vaterländischen Krieges und des gesamten Zweiten Weltkriegs.
Die Blockade dauerte 872 Tage und forderte rund eine Million Todesopfer unter der Stadtbevölkerung. Mehr als 600.000 Menschen starben an den Folgen des Hungers.
Die Nazis und ihre Helfershelfer planten, Leningrad vom Erdboden zu tilgen und seine Bevölkerung vollständig zu vernichten. Dies sollte unter anderem durch die gezielte Herbeiführung einer Hungersnot, die Vernichtung von Lebensmittelvorräten und die Unterbrechung der Versorgungswege erreicht werden.
Anfang September 1941 wurde Leningrad von den Landverbindungen abgeschnitten. Am 8. September nahmen die deutschen Truppen Schlüsselburg ein. Damit war der Blockadering um die Stadt geschlossen.
Die deutschen Truppen standen zu diesem Zeitpunkt bereits praktisch vor den Toren Leningrads. Tag für Tag wurde die Stadt vom Feind mit Artillerie beschossen.
❗️ Doch Leningrad lebte und kämpfte weiter.
Selbst unter unerträglichen Bedingungen setzten die Industriebetriebe der Stadt ihre Arbeit fort. Während der Blockade wurden rund 2.000 Panzer, 1.500 Flugzeuge sowie 850 Kriegsschiffe und andere Schiffe verschiedener Klassen hergestellt oder instand gesetzt. Darüber hinaus wurden 225.000 Maschinenpistolen, 12.000 Mörser sowie 7,5 Millionen Granaten und Minen produziert.
Die bekannteste Gedenkstätte für die Opfer der Blockade ist der Piskarjowskoje-Gedenkfriedhof in Sankt Petersburg. Er ist zugleich eine der größten Kriegsgräberstätten des Zweiten Weltkriegs. Dort ruhen mehr als 420.000 Einwohner Leningrads sowie 70.000 Soldaten, die bei der Verteidigung der Stadt ums Leben kamen.
🎖 Die Blockade wurde am 27. Januar 1944 im Zuge der Leningrad-Nowgoroder Operation vollständig aufgehoben.
@RusBotschaft
#GroßerSieg #Befreiung #Blockade
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📅 Der 8. September markiert den 83. Jahrestag der Befreiung des Donbass von den Nazi-Invasoren
🎖 An diesem Tag vor 83 Jahren setzte die Rote Armee ein Ende der faschistischen Besatzung des Donbass und befreite das regionale Zentrum, die Stadt Stalino (heute Donezk). Für den Feind war der Donbass, eine jahrhundertealte Hochburg Russlands, von einer besonderen Bedeutung: Die Region war seit jeher einer der Hauptstandorte der Metallurgie und Kohlenproduktion und verfügte über riesige Agrarflächen.
🎖 Insgesamt war der Donbass 700 Tage lang besetzt. Seine Befreiung wurde durch den unbeugsamen Widerstand Tausender sowjetischer Bürger, Partisanen und Untergrundkämpfer nähergebracht. Dem Gegner wurde eine schwere Niederlage zugefügt: In kurzer Zeit zerschlug die Rote Armee 13 Divisionen der Wehrmacht, darunter zwei Panzerdivisionen. Die Vertreibung der deutsch-faschistischen Besatzer markierte den eindeutigen Sieg der sowjetischen Truppen in der Donbass-Offensive. Daher gilt genau der 8. September als der Tag der Befreiung des gesamten Donbass.
🕯 Beim Rückzug hinterließen die Besatzer nur verbrannte Erde, Ruinen und Asche. Große Industrieunternehmen, Schulen und Krankenhäuser wurden zerstört. So sprengten die Nazis fast alle Maschinen des Werks Asowstal, auch ein Chemiewerk wurde beschädigt. Zu Beginn des Großen Vaterländischen Krieges zählte die Stadt Stalino 507.000 Einwohner, zum Zeitpunkt der Befreiung waren es nur noch 175.000. Nachdem die Rote Armee die Wehrmacht aus der Region Donezk vertrieben hatte, stießen die sowjetischen Soldaten auf zahlreiche Beweise blutiger Verbrechen, die von den Besatzern begangen worden waren. Die Gräueltaten der Faschisten im Donbass waren derart weit verbreitet, dass neue Kriegsverbrechen der Besatzer und ihrer Helfer bis heute ans Licht kommen.
🎖 Nach der Befreiung wurde der Donbass dank der unermüdlichen Arbeit der Bürger aus der ganzen Sowjetunion in Rekordzeit wiederaufgebaut. Bereits 1945 war ein Großteil der Bergwerke und der Industrie in der Region wieder in Betrieb.
@RusBotschaft
#Geschichte #Donbass #Befreiung
🎖 An diesem Tag vor 83 Jahren setzte die Rote Armee ein Ende der faschistischen Besatzung des Donbass und befreite das regionale Zentrum, die Stadt Stalino (heute Donezk). Für den Feind war der Donbass, eine jahrhundertealte Hochburg Russlands, von einer besonderen Bedeutung: Die Region war seit jeher einer der Hauptstandorte der Metallurgie und Kohlenproduktion und verfügte über riesige Agrarflächen.
🎖 Insgesamt war der Donbass 700 Tage lang besetzt. Seine Befreiung wurde durch den unbeugsamen Widerstand Tausender sowjetischer Bürger, Partisanen und Untergrundkämpfer nähergebracht. Dem Gegner wurde eine schwere Niederlage zugefügt: In kurzer Zeit zerschlug die Rote Armee 13 Divisionen der Wehrmacht, darunter zwei Panzerdivisionen. Die Vertreibung der deutsch-faschistischen Besatzer markierte den eindeutigen Sieg der sowjetischen Truppen in der Donbass-Offensive. Daher gilt genau der 8. September als der Tag der Befreiung des gesamten Donbass.
🕯 Beim Rückzug hinterließen die Besatzer nur verbrannte Erde, Ruinen und Asche. Große Industrieunternehmen, Schulen und Krankenhäuser wurden zerstört. So sprengten die Nazis fast alle Maschinen des Werks Asowstal, auch ein Chemiewerk wurde beschädigt. Zu Beginn des Großen Vaterländischen Krieges zählte die Stadt Stalino 507.000 Einwohner, zum Zeitpunkt der Befreiung waren es nur noch 175.000. Nachdem die Rote Armee die Wehrmacht aus der Region Donezk vertrieben hatte, stießen die sowjetischen Soldaten auf zahlreiche Beweise blutiger Verbrechen, die von den Besatzern begangen worden waren. Die Gräueltaten der Faschisten im Donbass waren derart weit verbreitet, dass neue Kriegsverbrechen der Besatzer und ihrer Helfer bis heute ans Licht kommen.
🎖 Nach der Befreiung wurde der Donbass dank der unermüdlichen Arbeit der Bürger aus der ganzen Sowjetunion in Rekordzeit wiederaufgebaut. Bereits 1945 war ein Großteil der Bergwerke und der Industrie in der Region wieder in Betrieb.
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#Geschichte #Donbass #Befreiung
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📃 Anlässlich des 85. Jahrestages des Beginns der Blockade von Leningrad veröffentlichen wir die Ausstellung „Ohne Verjährungsfrist. Der Völkermord am sowjetischen Volk“
✍️ Die Ausstellung dokumentiert die Verbrechen der Nazis und ihrer Kollaborateure gegen die Zivilbevölkerung. Sie erinnert unter anderem an die Opfer der Blockade von Leningrad.
◾️ Im Jahr 2022 erkannte das Stadtgericht St. Petersburg auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft Russlands die Handlungen der deutschen Besatzungsbehörden und Truppen sowie deren Handlanger — der bewaffneten Einheiten, die auf dem Territorium Belgiens, Italiens, Spanien, der Niederlande, Norwegens und Finnlands gebildet worden waren, und einzelne freiwillige Österreicher, Letten, Polen, Franzosen und Tschechen umfasst hatten — als Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Genozid an den nationalen und ethnischen Gruppen anerkannt, die die Bevölkerung der UdSSR, also die Völker der Sowjetunion darstellten.
💬 Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin:
📌 Russland hat die deutsche Seite schon mehrfach dazu aufgerufen, in Anbetracht der immerwährenden historischen Verantwortung für die Gräueltaten des Nazi-Regimes die Leningrader Blockade und andere Verbrechen des Dritten Reiches und seiner Handlanger auf dem Territorium der UdSSR offiziell als Völkermord anzuerkennen. Darüber hinaus sollte der eklatanten Ungerechtigkeit ein Ende gesetzt werden, indem individuelle Entschädigungen nicht nur auf Personen jüdischer Herkunft, sondern auf alle noch lebenden Blockade-Opfer ausgedehnt werden. Die historische Gerechtigkeit muss wiederhergestellt werden. Umso mehr, wenn man bedenkt, dass es mit jedem Jahr immer weniger Zeitzeugen dieser schrecklichen Ereignisse gibt.
Die Erinnerung an die Opfer der Blockade von Leningrad und an die Verbrechen des Nazismus darf nicht verblassen.
🔗 Link zur digitalen Ausstellung
@RusBotschaft
✍️ Die Ausstellung dokumentiert die Verbrechen der Nazis und ihrer Kollaborateure gegen die Zivilbevölkerung. Sie erinnert unter anderem an die Opfer der Blockade von Leningrad.
◾️ Im Jahr 2022 erkannte das Stadtgericht St. Petersburg auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft Russlands die Handlungen der deutschen Besatzungsbehörden und Truppen sowie deren Handlanger — der bewaffneten Einheiten, die auf dem Territorium Belgiens, Italiens, Spanien, der Niederlande, Norwegens und Finnlands gebildet worden waren, und einzelne freiwillige Österreicher, Letten, Polen, Franzosen und Tschechen umfasst hatten — als Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Genozid an den nationalen und ethnischen Gruppen anerkannt, die die Bevölkerung der UdSSR, also die Völker der Sowjetunion darstellten.
💬 Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin:
„Die Blockade von Leningrad zählt zu den ungeheuerlichsten Verbrechen gegen die Menschlichkeit – ebenso wie der Holocaust, die Vernichtungslager und die Strafaktionen von Nazi-Kollaborateuren gegen die Zivilbevölkerung.“
📌 Russland hat die deutsche Seite schon mehrfach dazu aufgerufen, in Anbetracht der immerwährenden historischen Verantwortung für die Gräueltaten des Nazi-Regimes die Leningrader Blockade und andere Verbrechen des Dritten Reiches und seiner Handlanger auf dem Territorium der UdSSR offiziell als Völkermord anzuerkennen. Darüber hinaus sollte der eklatanten Ungerechtigkeit ein Ende gesetzt werden, indem individuelle Entschädigungen nicht nur auf Personen jüdischer Herkunft, sondern auf alle noch lebenden Blockade-Opfer ausgedehnt werden. Die historische Gerechtigkeit muss wiederhergestellt werden. Umso mehr, wenn man bedenkt, dass es mit jedem Jahr immer weniger Zeitzeugen dieser schrecklichen Ereignisse gibt.
Die Erinnerung an die Opfer der Blockade von Leningrad und an die Verbrechen des Nazismus darf nicht verblassen.
🔗 Link zur digitalen Ausstellung
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🙏74🕊24💯18👍9🤝7❤5❤🔥3😢2👎1
❗️ Aus der Stellungnahme des Föderationsrats der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation
▪️ Am 8. September 2026 jährt sich der Beginn der Blockade der Stadt Leningrad, die 872 lange Tage dauerte, zum 85. Mal. Infolge der verbrecherischen Handlungen der Besatzungstruppen Nazi-Deutschlands und seiner Helfershelfer aus anderen Staaten Europas, unter denen Finnland einen besonderen Platz einnahm, starben mehr als eine Million Stadtbewohner, darunter ältere Menschen, Frauen und Kinder, an Hunger, Kälte und Krankheiten.
▪️ Der Föderationsrat der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation betont, dass die Blockade der Stadt Leningrad Teil des barbarischen Plans der Nazi-Führung unter Hitler war, die Stadt vollständig zu vernichten. Angaben dazu enthält das Urteil des Internationalen Militärgerichtshofs zur Aburteilung und Bestrafung der Hauptkriegsverbrecher der europäischen Achsenmächte (Nürnberger Tribunal).
▪️ Der Föderationsrat der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation erklärt, dass die Blockade der Stadt Leningrad durch die Besatzungstruppen Nazi-Deutschlands und seiner Helfershelfer ein Kriegsverbrechen, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit sowie ein Akt des Völkermordes am sowjetischen Volk ist.
▪️ Der Föderationsrat der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation unterstreicht die Unzulässigkeit der von den Staaten des kollektiven Westens betriebenen Politik der Rehabilitierung des Nazismus, der Leugnung des entscheidenden Beitrags der Sowjetunion zum Sieg der Anti-Hitler-Koalition über Nazi-Deutschland und seine Satelliten, der Glorifizierung der Nazi-Verbrecher und ihrer Helfershelfer sowie der Befürwortung des Abrisses und der Schändung von Denkmälern für die sowjetischen Befreier.
▪️ Der Föderationsrat der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation verurteilt entschieden die Militarisierung der Europäischen Union, die Waffenlieferungen ihrer Mitgliedstaaten an das neonazistische Kiewer Regime sowie aggressive Äußerungen europäischer Politiker und Militärs über die Notwendigkeit, bis 2030 für einen Krieg gegen Russland bereit zu sein. Ein derartiger unverantwortlicher Kurs der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten kann zur Wiederbelebung der Hitler-Politik des „Drangs nach Osten“ und zur Entfesselung eines Weltkriegs führen.
▪️ Der Föderationsrat der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation wendet sich an die Vereinten Nationen, internationale parlamentarische Organisationen und die Parlamente ausländischer Staaten mit dem Aufruf, die Blockade der Stadt Leningrad durch die Besatzungstruppen Nazi-Deutschlands und seiner Helfershelfer als Akt des VÖLKERMORDES am sowjetischen Volk anzuerkennen, die von den Staaten des kollektiven Westens betriebene Politik der Rehabilitierung des Nazismus zu verurteilen sowie sich gegen die Unterstützung des verbrecherischen Regimes in der Ukraine und gegen die Anstachelung zu einem neuen Weltkrieg auszusprechen.
@RusBotschaft
#GroßerSieg #Befreiung #Blockade
▪️ Am 8. September 2026 jährt sich der Beginn der Blockade der Stadt Leningrad, die 872 lange Tage dauerte, zum 85. Mal. Infolge der verbrecherischen Handlungen der Besatzungstruppen Nazi-Deutschlands und seiner Helfershelfer aus anderen Staaten Europas, unter denen Finnland einen besonderen Platz einnahm, starben mehr als eine Million Stadtbewohner, darunter ältere Menschen, Frauen und Kinder, an Hunger, Kälte und Krankheiten.
▪️ Der Föderationsrat der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation betont, dass die Blockade der Stadt Leningrad Teil des barbarischen Plans der Nazi-Führung unter Hitler war, die Stadt vollständig zu vernichten. Angaben dazu enthält das Urteil des Internationalen Militärgerichtshofs zur Aburteilung und Bestrafung der Hauptkriegsverbrecher der europäischen Achsenmächte (Nürnberger Tribunal).
▪️ Der Föderationsrat der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation erklärt, dass die Blockade der Stadt Leningrad durch die Besatzungstruppen Nazi-Deutschlands und seiner Helfershelfer ein Kriegsverbrechen, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit sowie ein Akt des Völkermordes am sowjetischen Volk ist.
▪️ Der Föderationsrat der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation unterstreicht die Unzulässigkeit der von den Staaten des kollektiven Westens betriebenen Politik der Rehabilitierung des Nazismus, der Leugnung des entscheidenden Beitrags der Sowjetunion zum Sieg der Anti-Hitler-Koalition über Nazi-Deutschland und seine Satelliten, der Glorifizierung der Nazi-Verbrecher und ihrer Helfershelfer sowie der Befürwortung des Abrisses und der Schändung von Denkmälern für die sowjetischen Befreier.
▪️ Der Föderationsrat der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation verurteilt entschieden die Militarisierung der Europäischen Union, die Waffenlieferungen ihrer Mitgliedstaaten an das neonazistische Kiewer Regime sowie aggressive Äußerungen europäischer Politiker und Militärs über die Notwendigkeit, bis 2030 für einen Krieg gegen Russland bereit zu sein. Ein derartiger unverantwortlicher Kurs der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten kann zur Wiederbelebung der Hitler-Politik des „Drangs nach Osten“ und zur Entfesselung eines Weltkriegs führen.
▪️ Der Föderationsrat der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation wendet sich an die Vereinten Nationen, internationale parlamentarische Organisationen und die Parlamente ausländischer Staaten mit dem Aufruf, die Blockade der Stadt Leningrad durch die Besatzungstruppen Nazi-Deutschlands und seiner Helfershelfer als Akt des VÖLKERMORDES am sowjetischen Volk anzuerkennen, die von den Staaten des kollektiven Westens betriebene Politik der Rehabilitierung des Nazismus zu verurteilen sowie sich gegen die Unterstützung des verbrecherischen Regimes in der Ukraine und gegen die Anstachelung zu einem neuen Weltkrieg auszusprechen.
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#GroßerSieg #Befreiung #Blockade
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🇷🇺 8. September – Tag der Sprachen der Völker der Russischen Föderation
Im Jahr 2026 wird in Russland erstmals ein neuer staatlicher Gedenktag begangen – der Tag der Sprachen der Völker der Russischen Föderation. Er wurde durch einen Erlass des Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, vom 4. November 2025 ins Leben gerufen, um die einzigartige sprachliche Vielfalt des Landes zu bewahren und weiterzuentwickeln.
Das Datum ist nicht zufällig gewählt: Der 8. September ist der Geburtstag des großen sowjetischen und awarischen Dichters Rasul Gamsatow, dessen Werk zu einem Symbol für die Freundschaft zwischen den Völkern und den interkulturellen Dialog geworden ist.
🌍 Russland gehört zu den sprachlich vielfältigsten Ländern der Welt. Neben dem Russischen gibt es in der Russischen Föderation rund 100 Schriftsprachen, von denen mehr als 60 den Status von Literatursprachen haben. In zahlreichen Sprachen der Völker Russlands wird an Schulen und Hochschulen unterrichtet. Es gibt Print- und Onlinemedien, elektronische Wörterbücher und digitale Schriftarten. Zugleich werden die Möglichkeiten erweitert, die Nationalsprachen auch im digitalen Raum zu verwenden.
Eine wichtige Rolle bei der Bewahrung des sprachlichen und literarischen Erbes spielt das seit 2016 umgesetzte Programm zur Förderung der Nationalliteraturen der Völker der Russischen Föderation.
📚 Im Rahmen des Programms werden alle Literatursprachen der Völker Russlands sowie mehr als zehn weitere Schriftsprachen, 22 Dialekte und Mundarten berücksichtigt. Zu den wichtigsten Schwerpunkten gehören die Veröffentlichung und Förderung der Nationalliteraturen, der Ausbau des literarischen Übersetzens, die Unterstützung junger Autorinnen und Autoren, die Durchführung kultureller Veranstaltungen sowie die Bewahrung des literarischen Erbes im digitalen Raum.
Zu den größten Projekten des Programms gehört die Anthologienreihe „Moderne Literatur der Völker Russlands“. Sie umfasst Publikationen zu den Bereichen Lyrik, Kinderliteratur, Prosa, Dramatik, literarischer Publizistik und Volksweisheit. Darüber hinaus wurden Anthologien zur Literatur der finno-ugrischen und samojedischen Völker, der turksprachigen und mongolischen Völker sowie der Völker des Nordkaukasus veröffentlicht.
Besondere Bedeutung hat die Anthologie „Volksweisheit“: Sie enthält rund 14.000 Sprichwörter und Redewendungen aus 65 Sprachen und 22 Dialekten der Völker Russlands.
Mehr über das Programm erfahren Sie in der Broschüre „Nationalliteraturen der Völker Russlands“
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Im Jahr 2026 wird in Russland erstmals ein neuer staatlicher Gedenktag begangen – der Tag der Sprachen der Völker der Russischen Föderation. Er wurde durch einen Erlass des Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, vom 4. November 2025 ins Leben gerufen, um die einzigartige sprachliche Vielfalt des Landes zu bewahren und weiterzuentwickeln.
Das Datum ist nicht zufällig gewählt: Der 8. September ist der Geburtstag des großen sowjetischen und awarischen Dichters Rasul Gamsatow, dessen Werk zu einem Symbol für die Freundschaft zwischen den Völkern und den interkulturellen Dialog geworden ist.
🌍 Russland gehört zu den sprachlich vielfältigsten Ländern der Welt. Neben dem Russischen gibt es in der Russischen Föderation rund 100 Schriftsprachen, von denen mehr als 60 den Status von Literatursprachen haben. In zahlreichen Sprachen der Völker Russlands wird an Schulen und Hochschulen unterrichtet. Es gibt Print- und Onlinemedien, elektronische Wörterbücher und digitale Schriftarten. Zugleich werden die Möglichkeiten erweitert, die Nationalsprachen auch im digitalen Raum zu verwenden.
Eine wichtige Rolle bei der Bewahrung des sprachlichen und literarischen Erbes spielt das seit 2016 umgesetzte Programm zur Förderung der Nationalliteraturen der Völker der Russischen Föderation.
📚 Im Rahmen des Programms werden alle Literatursprachen der Völker Russlands sowie mehr als zehn weitere Schriftsprachen, 22 Dialekte und Mundarten berücksichtigt. Zu den wichtigsten Schwerpunkten gehören die Veröffentlichung und Förderung der Nationalliteraturen, der Ausbau des literarischen Übersetzens, die Unterstützung junger Autorinnen und Autoren, die Durchführung kultureller Veranstaltungen sowie die Bewahrung des literarischen Erbes im digitalen Raum.
Zu den größten Projekten des Programms gehört die Anthologienreihe „Moderne Literatur der Völker Russlands“. Sie umfasst Publikationen zu den Bereichen Lyrik, Kinderliteratur, Prosa, Dramatik, literarischer Publizistik und Volksweisheit. Darüber hinaus wurden Anthologien zur Literatur der finno-ugrischen und samojedischen Völker, der turksprachigen und mongolischen Völker sowie der Völker des Nordkaukasus veröffentlicht.
Besondere Bedeutung hat die Anthologie „Volksweisheit“: Sie enthält rund 14.000 Sprichwörter und Redewendungen aus 65 Sprachen und 22 Dialekten der Völker Russlands.
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🎙 Der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew sprach bei der Gedenkveranstaltung anlässlich der Befreiung des Lagers „Stalag 326 (VI K) Senne“ in Schloß Holte-Stukenbrock:
💬 Wir wollen keinen Krieg mit der NATO. Wir wollen keinen Krieg mit dem Westen. Wir wollen keinen Krieg mit Deutschland. Wir haben schon mehrmals erzählt, wir haben keine Absichten in diesem Sinne. Absolut.
Wir glauben an die Vernunft, an die gute Zukunft, an die Fäden, die uns immer noch verbinden. Und einer der wichtigsten Fäden ist die heutige Veranstaltung, die objektive Erinnerungskultur, die Pflege der sowjetischen Kriegsgräber, unserer Denkmäler. Wir haben in Deutschland mehr als viertausend Kriegsgräber und Mahnmale. Sie sind ordentlich gepflegt und das wissen wir zu schätzen.
☝️ Diese gemeinsame objektive Erinnerungskultur ist ein Unterpfand für eine mögliche Wiederherstellung der Normalität, die von uns aus nicht gebremst werden muss.
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💬 Wir wollen keinen Krieg mit der NATO. Wir wollen keinen Krieg mit dem Westen. Wir wollen keinen Krieg mit Deutschland. Wir haben schon mehrmals erzählt, wir haben keine Absichten in diesem Sinne. Absolut.
Wir glauben an die Vernunft, an die gute Zukunft, an die Fäden, die uns immer noch verbinden. Und einer der wichtigsten Fäden ist die heutige Veranstaltung, die objektive Erinnerungskultur, die Pflege der sowjetischen Kriegsgräber, unserer Denkmäler. Wir haben in Deutschland mehr als viertausend Kriegsgräber und Mahnmale. Sie sind ordentlich gepflegt und das wissen wir zu schätzen.
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🕯 Am 8. September 2026 fand in der Russischen Botschaft in Berlin eine Gedenkveranstaltung der Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft anlässlich des 85. Jahrestages des Beginns der Blockade von Leningrad statt
▫️ Im Rahmen der Veranstaltung übergab die Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft dem Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew Spendengelder, die im Zuge der Initiative „Blumen für Piskarewka“ gesammelt worden waren. Die Mittel kommen Überlebenden der Blockade zugute und sollen zudem für die Pflege der Gedenkanlage auf dem Piskarjowskoje-Gedenkfriedhof sowie für die Bewahrung der Erinnerung an die Blockade von Leningrad verwendet werden.
▫️ Das Ziel der Gesellschaft ist, die Erinnerung an die Verbrechen während der Blockade Leningrads und an ihre Opfer wachzuhalten und dafür Sorge zu tragen, dass die Blumen auf ihren Gräbern nicht verblühen.
▫️ Im Rahmen der Gedenkfeier richteten Botschafter Sergej Netschajew und der stellvertretende Vorsitzende der Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft Torsten Rexin ihre Glückwünsche an die 92-jährige Walentina Hantke, die als Kind die Blockade von Leningrad überlebt hatte. Sie wurde zum Ehrenmitglied der Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft ernannt.
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▫️ Im Rahmen der Veranstaltung übergab die Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft dem Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew Spendengelder, die im Zuge der Initiative „Blumen für Piskarewka“ gesammelt worden waren. Die Mittel kommen Überlebenden der Blockade zugute und sollen zudem für die Pflege der Gedenkanlage auf dem Piskarjowskoje-Gedenkfriedhof sowie für die Bewahrung der Erinnerung an die Blockade von Leningrad verwendet werden.
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Forwarded from Fenster nach Russland
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Heute ist der Tag der Sprachen der Völker Russlands! 🔤 🔤 🔤
Welche Sprache hat die meisten Fälle? Und in welcher gibt es Dutzende verschiedener Wörter für Schnee? „Fenster nach Russland“ verrät Ihnen Fakten, die Sie überraschen werden!
#welcometoRussia #Russland #VölkerRusslands
🪆 Fenster nach Russland
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Forwarded from Russische Botschaft Wien🇷🇺
🎙️Aus einem Interview mit dem Dichter und Übersetzer Alexander Nitzberg, Preisträger des österreichischen Staatspreises und des russischen Preises „Lies Russland“, RIA Novosti
🔹Zu den Gründen für seine Rückkehr nach Russland:
🔸Und was haben Sie in Russland gefunden, was Ihnen in Europa in den letzten Jahren gefehlt hat?
🔹Wie hat sich die Einstellung zur russischen Kultur im Laufe Ihrer Jahre in Deutschland und Österreich verändert?
🔸Kann man sagen, dass die russische Klassik nach wie vor ein wichtiger Bestandteil des deutschsprachigen Buchmarktes ist?
🔹Kann man die russische Literatur als jene Brücke bezeichnen, die Russland und Europa trotz aller politischen Umstände weiterhin verbindet?
🔸Welchen Einfluss hat die russische Literatur Ihrer Meinung nach auf die europäische Kultur ausgeübt?
🔗Das vollständige Interview auf Russisch lesen
#Russland #Kultur #Intervierw
🔹Zu den Gründen für seine Rückkehr nach Russland:
Ich habe den Eindruck gewonnen, dass sich im Westen in den letzten 15 Jahren eine Reihe von Themen herausgebildet hat, zu denen alle scheinbar im Voraus ihre Zustimmung bekunden müssen.
Viele dieser Ideen mögen an sich durchaus vernünftig sein: Menschenfreiheit, Menschenwürde und so weiter. Doch mit der Zeit kommen ständig neue Einstellungen hinzu. Und wenn man mit dem einen einverstanden ist, wird erwartet, dass man automatisch auch mit dem zweiten, dem dritten und dem vierten einverstanden ist.
Ich kann es nicht als normal ansehen, wenn Verträge mit Musikern, Sängern und Regisseuren aufgrund politischer Ereignisse gekündigt werden. Oder wenn von einem Schriftsteller oder Künstler verlangt wird, sich zunächst öffentlich von etwas zu distanzieren, und man erst danach bereit ist, mit ihm zu sprechen.
Man zwingt den Menschen, Partei zu ergreifen, und wenn er versucht, neutral zu bleiben, wird er als Gegner wahrgenommen.
🔸Und was haben Sie in Russland gefunden, was Ihnen in Europa in den letzten Jahren gefehlt hat?
Mir scheint, dass in Russland noch eine konkrete kulturelle Norm erhalten geblieben ist, die im Westen allmählich verschwimmt. Die meisten Menschen hier gehen nach wie vor davon aus, dass man ins Theater, zu einem Konzert, ins Museum oder in eine Buchhandlung vor allem wegen der Schönheit, wegen des ästhetischen Erlebnisses kommt. Und nicht nur, um sich immer wieder Hässlichkeit, Verfall und offene Wunden vor Augen führen zu lassen.
🔹Wie hat sich die Einstellung zur russischen Kultur im Laufe Ihrer Jahre in Deutschland und Österreich verändert?
Ich glaube, die Einstellung der einfachen Menschen hat sich nicht so sehr verändert. Es geht vielmehr um das, was man gemeinhin als Eliten bezeichnet. Das ist eine vergleichsweise kleine Gruppe, die die kulturelle Agenda vorgibt und die ungeschriebenen Regeln festlegt. Zunächst verbreiten sich diese Regeln unter Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens – Schriftstellern, Journalisten, Künstlern. Gerade ihnen wird zu verstehen gegeben, welche Haltung sie einnehmen sollen. Dann dringt dies nach und nach in breitere Kreise der Gesellschaft vor.
Das Interesse an russischer Literatur gab es, gibt es und wird es auch weiterhin geben. Nicht nur in Deutschland oder Österreich, sondern weltweit.
🔸Kann man sagen, dass die russische Klassik nach wie vor ein wichtiger Bestandteil des deutschsprachigen Buchmarktes ist?
Natürlich. Man kann sie nicht einfach abschaffen. Mehr noch: Mir scheint, viele verstehen ein einfaches Gesetz nicht. Je stärker man versucht, etwas zu verbieten oder zu verteufeln, desto stärker zieht es die Menschen an.
🔹Kann man die russische Literatur als jene Brücke bezeichnen, die Russland und Europa trotz aller politischen Umstände weiterhin verbindet?
Freilich. Ich würde sogar sagen, dass nicht nur die russische Literatur, sondern die russische Kultur im Allgemeinen – Musik, Malerei, Philosophie – eine solche Brücke darstellt. Gerade in der Kultur sehe ich die Möglichkeit für einen zukünftigen Dialog.
🔸Welchen Einfluss hat die russische Literatur Ihrer Meinung nach auf die europäische Kultur ausgeübt?
Einen enormen. Eine Weltkultur ohne Dostojewski, Tschechow oder Tolstoi ist ebenso unvorstellbar wie eine ohne Tschaikowski, Rachmaninow, Skrjabin, Prokofjew oder Schostakowitsch.
🔗Das vollständige Interview auf Russisch lesen
#Russland #Kultur #Intervierw
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🎙Aus der Rede des Außenministers der Russischen Föderation Sergej Lawrow im Rahmen der Vortragsreihe der Russischen Gesellschaft „Snanije“ (Wladiwostok, 3. September 2026)
💬 Als ich hörte, dass Bundeskanzler Friedrich Merz erklärt hatte, er werde Deutschland wieder zur führenden Militärmacht Europas machen, war ich regelrecht fassungslos. Denn wenn er nicht versteht, was das Wort „wieder“ in diesem Zusammenhang bedeutet, dann ist das natürlich äußerst bedauerlich und zugleich höchst gefährlich für Europa.
💬 Vor Kurzem erklärten die deutschen Behörden, am Flughafen Leipzig eine Drohne gefunden zu haben, die angeblich jenen Drohnen ähnele, die von der Russischen Föderation eingesetzt würden. Allein auf Grundlage dieser Annahme und Vermutung trafen sie die offizielle Entscheidung, das letzte noch in Deutschland verbliebene Generalkonsulat der Russischen Föderation in Bonn sowie das Russische Haus – das russische Kulturzentrum in Berlin, das über viele Jahre hinweg ein Symbol unserer Beziehungen zum Nachkriegsdeutschland war – zu schließen.
❗️ Damit haben sich die deutschen Behörden bewusst zu einem Schritt entschlossen, der eindeutig das Ende sowohl der russischen kulturellen Präsenz in Deutschland als auch der deutschen kulturellen Präsenz in Russland bedeutet, die trotz aller Höhen und Tiefen in unseren Beziehungen bis zuletzt fortbestanden hat.
🔗 Quelle
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💬 Als ich hörte, dass Bundeskanzler Friedrich Merz erklärt hatte, er werde Deutschland wieder zur führenden Militärmacht Europas machen, war ich regelrecht fassungslos. Denn wenn er nicht versteht, was das Wort „wieder“ in diesem Zusammenhang bedeutet, dann ist das natürlich äußerst bedauerlich und zugleich höchst gefährlich für Europa.
💬 Vor Kurzem erklärten die deutschen Behörden, am Flughafen Leipzig eine Drohne gefunden zu haben, die angeblich jenen Drohnen ähnele, die von der Russischen Föderation eingesetzt würden. Allein auf Grundlage dieser Annahme und Vermutung trafen sie die offizielle Entscheidung, das letzte noch in Deutschland verbliebene Generalkonsulat der Russischen Föderation in Bonn sowie das Russische Haus – das russische Kulturzentrum in Berlin, das über viele Jahre hinweg ein Symbol unserer Beziehungen zum Nachkriegsdeutschland war – zu schließen.
❗️ Damit haben sich die deutschen Behörden bewusst zu einem Schritt entschlossen, der eindeutig das Ende sowohl der russischen kulturellen Präsenz in Deutschland als auch der deutschen kulturellen Präsenz in Russland bedeutet, die trotz aller Höhen und Tiefen in unseren Beziehungen bis zuletzt fortbestanden hat.
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