Liebe Freunde,
📅 Am 4. November wird in Russland der Tag der Einheit des Volkes begangen.
Die Stärke Russlands gründet seit jeher auf der Vielfalt und dem Zusammenhalt seiner Bevölkerung. In unserem Land leben Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Religionen miteinander und bewahren dabei ihre eigenen Traditionen und ihre kulturelle Identität.
Im Vorfeld dieses Feiertages starten wir die Beitragsreihe #EinheitInVielfalt. Darin schildern wir die Geschichte des Feiertages sowie stellen die Informationen zu den Völkern Russlands, ihren Traditionen und ihrer Kultur vor.
Der Einheit der Völker Russlands kommt besondere Bedeutung zu. Das Jahr 2026 wurde in Russland zum Jahr der Einheit der Völker Russlands erklärt und steht damit im Zeichen des Zusammenhalts, des gegenseitigen Respekts und der Bewahrung der kulturellen Vielfalt des Landes.
👉 Heute teilen wir einige Fakten über die nationale und sprachliche Vielfalt in Russland.
@RusBotschaft
#EinheitInVielfalt
📅 Am 4. November wird in Russland der Tag der Einheit des Volkes begangen.
Die Stärke Russlands gründet seit jeher auf der Vielfalt und dem Zusammenhalt seiner Bevölkerung. In unserem Land leben Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Religionen miteinander und bewahren dabei ihre eigenen Traditionen und ihre kulturelle Identität.
Im Vorfeld dieses Feiertages starten wir die Beitragsreihe #EinheitInVielfalt. Darin schildern wir die Geschichte des Feiertages sowie stellen die Informationen zu den Völkern Russlands, ihren Traditionen und ihrer Kultur vor.
Der Einheit der Völker Russlands kommt besondere Bedeutung zu. Das Jahr 2026 wurde in Russland zum Jahr der Einheit der Völker Russlands erklärt und steht damit im Zeichen des Zusammenhalts, des gegenseitigen Respekts und der Bewahrung der kulturellen Vielfalt des Landes.
👉 Heute teilen wir einige Fakten über die nationale und sprachliche Vielfalt in Russland.
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🗞 Vorsitzender des Präsidiums der russischen Denkfabrik „Rat für Außen-und Verteidigungspolitik», Vorsitzender des Waldai-Diskussionsclubs Fjodor Lukjanow im Interview mit „Multipolar»:
💬 Die Diskussion darüber, dass eine Militarisierung ein natürlicher Weg zur Wiederbelebung der Wirtschaft sein kann - was wir jetzt in Deutschland erleben -, das hätte man sich noch vor fünf Jahren absolut nicht vorstellen können, ich glaube, nicht einmal vor drei Jahren. Auch die absolut entschlossene Verortung Russlands als Hauptfeind und Hauptgegner, von der ganz offiziell und auf allen Ebenen gesprochen wird - auch das gab es in diesem Ausmaß früher nicht.
Wenn das so ist, fürchte ich, gibt es hier keinerlei Perspektiven mehr. Kräfte in Deutschland, die versuchen, die Frage aufzuwerfen, ob man seine Politik vielleicht flexibler gestalten sollte, werden sofort als Agenten Putins abgestempelt. Wieder versucht niemand zu verstehen, worin eigentlich die Ursachen für das Ganze liegen.
Und wenn wir berücksichtigen, dass sich die sozioökonomische Lage in Deutschland nicht verbessert, sondern verschlechtert, gibt es aus dieser Sackgasse im Grunde nur zwei Wege: Entweder man versucht, die Ursachen zu begreifen und die Politik zu ändern, oder man prescht umgekehrt mit aller Macht genau mit jenem Schema voran, das letztlich in eine militärische Konfrontation führt. Die europäische Geschichte, einschließlich der deutschen, zeigt leider, dass Staaten, wenn sie vor einer solchen Wahl stehen, aus irgendeinem Grund meistens den zweiten Weg wählen.
🔗 Das vollständige Interview
@RusBotschaft
💬 Die Diskussion darüber, dass eine Militarisierung ein natürlicher Weg zur Wiederbelebung der Wirtschaft sein kann - was wir jetzt in Deutschland erleben -, das hätte man sich noch vor fünf Jahren absolut nicht vorstellen können, ich glaube, nicht einmal vor drei Jahren. Auch die absolut entschlossene Verortung Russlands als Hauptfeind und Hauptgegner, von der ganz offiziell und auf allen Ebenen gesprochen wird - auch das gab es in diesem Ausmaß früher nicht.
Wenn das so ist, fürchte ich, gibt es hier keinerlei Perspektiven mehr. Kräfte in Deutschland, die versuchen, die Frage aufzuwerfen, ob man seine Politik vielleicht flexibler gestalten sollte, werden sofort als Agenten Putins abgestempelt. Wieder versucht niemand zu verstehen, worin eigentlich die Ursachen für das Ganze liegen.
Und wenn wir berücksichtigen, dass sich die sozioökonomische Lage in Deutschland nicht verbessert, sondern verschlechtert, gibt es aus dieser Sackgasse im Grunde nur zwei Wege: Entweder man versucht, die Ursachen zu begreifen und die Politik zu ändern, oder man prescht umgekehrt mit aller Macht genau mit jenem Schema voran, das letztlich in eine militärische Konfrontation führt. Die europäische Geschichte, einschließlich der deutschen, zeigt leider, dass Staaten, wenn sie vor einer solchen Wahl stehen, aus irgendeinem Grund meistens den zweiten Weg wählen.
🔗 Das vollständige Interview
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⚡️ Am 21. Oktober fand im Museum von Moskau die feierliche Preisverleihung an die Gewinner des 12. Internationalen Andrej-Stenin-Fotowettbewerbs statt
Zugleich wurde eine Ausstellung mit den Sieger- und Preisträgerarbeiten dieses Jahres eröffnet.
Der Internationale Andrej-Stenin-Fotowettbewerb trägt den Namen des Sonderfotokorrespondenten der Mediengruppe „Rossija Sewodnja“ und Trägers des russischen Tapferkeitsordens Andrej Stenin, der im August 2014 bei Donezk von den ukrainischen Streitkräften getötet wurde.
🏆 Grand Prix — Al-Bay Abdul Kader (Libanon), Fotoserie „Libanon 2024–2025: Leben zwischen Luftangriffen“
Der Fotograf schuf die Reportageserie während israelischer Luftangriffe auf verschiedene Regionen des Libanon und dokumentierte zugleich deren Folgen.
• 2. Platz — Sergej Bobylew (Russland), Fotoserie „Echo des Krieges“ — eine Reportage, die im März 2025 im von den russischen Streitkräften befreiten Sudscha in der Region Kursk entstand, das sich sieben Monate lang unter Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte befunden hatte.
🔹 Kategorie „Top News“:
• 1. Platz — S. M. Al Muztaba Rosul (Bangladesch), „Das Dach ist der Himmel, der Boden aus Asche“
• Besondere Erwähnung der Jury in der Kategorie „Top News. Einzelfoto“ — „Ein Schritt aufeinander zu“ des russischen Fotografen Sergej Bobylew.
Das Foto zeigt das Treffen des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit US-Präsident Donald Trump in Alaska.
🔹 Kategorie „Porträt. Ein Held unserer Zeit“:
• 1. Platz — Arpan Basu Chaulhuri (Indien), „Der Blick des Glaubens“
• 2. Platz — Aggelos Barai (Griechenland) „Der protestierende Gitarrist"
• 3. Platz — Ksenia Bogodwid (Russland), „Das lang ersehnte Wiedersehen“
🔹 Kategorie „Mein Planet“:
• 1. Platz — Hossein Soleiman (Bangladesch), „Leben auf einer Sandbank“
🔹 Kategorie „Sport“:
• 1. Platz — Jewgeni Filippow (Russland), „Die letzte Phase“
🔹 Kategorie „Blick von oben“:
• 1. Platz — Mohammad Amdad Hossain (Bangladesch), „Freitagsgebet über dem Fluss“
🔹 Kategorie „Energie des Lebens“:
• 1. Platz — Pawel Wolkow (Russland), „Requiem“
📷 Alle Siegerarbeiten des Wettbewerbs 2026 ansehen
@RusBotschaft
Zugleich wurde eine Ausstellung mit den Sieger- und Preisträgerarbeiten dieses Jahres eröffnet.
Der Internationale Andrej-Stenin-Fotowettbewerb trägt den Namen des Sonderfotokorrespondenten der Mediengruppe „Rossija Sewodnja“ und Trägers des russischen Tapferkeitsordens Andrej Stenin, der im August 2014 bei Donezk von den ukrainischen Streitkräften getötet wurde.
🏆 Grand Prix — Al-Bay Abdul Kader (Libanon), Fotoserie „Libanon 2024–2025: Leben zwischen Luftangriffen“
Der Fotograf schuf die Reportageserie während israelischer Luftangriffe auf verschiedene Regionen des Libanon und dokumentierte zugleich deren Folgen.
• 2. Platz — Sergej Bobylew (Russland), Fotoserie „Echo des Krieges“ — eine Reportage, die im März 2025 im von den russischen Streitkräften befreiten Sudscha in der Region Kursk entstand, das sich sieben Monate lang unter Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte befunden hatte.
🔹 Kategorie „Top News“:
• 1. Platz — S. M. Al Muztaba Rosul (Bangladesch), „Das Dach ist der Himmel, der Boden aus Asche“
• Besondere Erwähnung der Jury in der Kategorie „Top News. Einzelfoto“ — „Ein Schritt aufeinander zu“ des russischen Fotografen Sergej Bobylew.
Das Foto zeigt das Treffen des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit US-Präsident Donald Trump in Alaska.
🔹 Kategorie „Porträt. Ein Held unserer Zeit“:
• 1. Platz — Arpan Basu Chaulhuri (Indien), „Der Blick des Glaubens“
• 2. Platz — Aggelos Barai (Griechenland) „Der protestierende Gitarrist"
• 3. Platz — Ksenia Bogodwid (Russland), „Das lang ersehnte Wiedersehen“
🔹 Kategorie „Mein Planet“:
• 1. Platz — Hossein Soleiman (Bangladesch), „Leben auf einer Sandbank“
🔹 Kategorie „Sport“:
• 1. Platz — Jewgeni Filippow (Russland), „Die letzte Phase“
🔹 Kategorie „Blick von oben“:
• 1. Platz — Mohammad Amdad Hossain (Bangladesch), „Freitagsgebet über dem Fluss“
🔹 Kategorie „Energie des Lebens“:
• 1. Platz — Pawel Wolkow (Russland), „Requiem“
📷 Alle Siegerarbeiten des Wettbewerbs 2026 ansehen
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🎙 Pressesprecher des Präsidenten der Russischen Föderation Dmitri Peskow zur Lage in Aljoschki
❗️ Die russische Seite begrüßt die Bemühungen der First Lady der USA, Melania Trump, die einen wesentlichen Beitrag zur Abstimmung der humanitären Operation in Aljoschki im Gebiet Cherson geleistet hat.
Im Zuge der Umsetzung der Vereinbarungen zwischen den Präsidenten Russlands und der USA leisteten die Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation, Jana Lantratowa, und ihr ukrainischer Amtskollege unter unmittelbarer Mitwirkung von Frau Trump umfangreiche Arbeit.
Die Mission erfordert umfangreiche und komplexe Vorbereitungen unter Beteiligung verschiedenster Akteure. Melania Trump kommt dabei eine koordinierende Rolle zu. Dieses Thema wurde auch bei dem jüngsten Telefongespräch zwischen Wladimir Putin und Donald Trump erörtert.
⚠️ Bislang liegen keine Meldungen über Verstöße gegen die am Dienstag zur Durchführung der humanitären Operation in Aljoschki in Kraft getretene Waffenruhe vor.
👉 Die ersten Einwohner haben die Stadt bereits verlassen. Über alle Einzelheiten zum Verlauf der Operation informieren die Militärbehörden.
@RusBotschaft
❗️ Die russische Seite begrüßt die Bemühungen der First Lady der USA, Melania Trump, die einen wesentlichen Beitrag zur Abstimmung der humanitären Operation in Aljoschki im Gebiet Cherson geleistet hat.
Im Zuge der Umsetzung der Vereinbarungen zwischen den Präsidenten Russlands und der USA leisteten die Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation, Jana Lantratowa, und ihr ukrainischer Amtskollege unter unmittelbarer Mitwirkung von Frau Trump umfangreiche Arbeit.
Die Mission erfordert umfangreiche und komplexe Vorbereitungen unter Beteiligung verschiedenster Akteure. Melania Trump kommt dabei eine koordinierende Rolle zu. Dieses Thema wurde auch bei dem jüngsten Telefongespräch zwischen Wladimir Putin und Donald Trump erörtert.
⚠️ Bislang liegen keine Meldungen über Verstöße gegen die am Dienstag zur Durchführung der humanitären Operation in Aljoschki in Kraft getretene Waffenruhe vor.
👉 Die ersten Einwohner haben die Stadt bereits verlassen. Über alle Einzelheiten zum Verlauf der Operation informieren die Militärbehörden.
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🎙Aus dem Interview des Sonderbeauftragten des Außenministeriums Russlands Rodion Miroschnik mit dem Sender „Sputnik“ (21. Oktober 2026)
• Seit April dieses Jahres ist Kiew zu einer Eskalation des Terrorismus übergegangen. Ein bemerkenswerter Zufall: Kaum beschließt die Europäische Union, 90 Milliarden Euro zur Unterstützung des Kiewer Regimes bereitzustellen, sehen wir unmittelbar darauf eine Verdreifachung oder Vervierfachung der Zahl der Angriffe.
• In dieser Woche, vom 12. bis 18. Oktober, wurden mehr als 230 Menschen verletzt. Über 90 Prozent von ihnen – meines Erachtens sogar 95 oder 96 Prozent – kamen infolge von Drohnenangriffen zu Schaden, und zwar durch Drohnen unterschiedlicher Reichweite: kurze, große Reichweite, das, was der Westen oder das Kiewer Regime als „mid-strikes“ und „deep strikes“ bezeichnet. All dies richtet sich gegen zivile Objekte, Schulen, Krankenhäuser, Wohnhäuser und soziale Einrichtungen. All diese Mittel wurden mit europäischem Geld finanziert, den Kämpfern zur Verfügung gestellt und von ihnen in diesem Bereich eingesetzt. Deshalb besteht hier ein sehr direkter Zusammenhang zwischen der Bereitstellung westlicher Finanzmittel und dem anschließenden sprunghaften Anstieg der Zahl der Angriffe.
• Worin besteht eines der schwerwiegenden Vergehen des Westens? Nachdem wir diese Daten zusammengetragen haben, versucht man auf internationalen Plattformen mit allen Mitteln, ihre Behandlung zu blockieren und jegliche Untersuchungen zu verhindern. Dabei werden zahlreiche Winkelzüge bemüht: Es heißt dann, „das habe es nicht gegeben“, „das sei nicht dort geschehen“, „das sei nicht in diesem Gebiet gewesen“ oder „wir haben große Zweifel daran, wer dafür verantwortlich ist“. Die Hauptaufgabe [des Westens] besteht darin, jegliche Untersuchungen zu blockieren und zu verhindern, dass die Ukraine als ein Akteur entlarvt wird, der Waffen gegen die Zivilbevölkerung einsetzt. Dieses Vorgehen ist systematisch geworden; damit sind wir tagtäglich konfrontiert.
• Selenskyj als Anführer des ukrainischen Regimes kann nur so lange bestehen, wie der Krieg andauert. Sobald der Krieg endet, ist auch Selenskyjs politische Laufbahn beendet. Dann werden sofort zahlreiche Menschen Fragen stellen: Wo sind die Milliarden geblieben? Warum wurde das Land der Zerstörung preisgegeben? Wer brauchte es, Vereinbarungen – etwa die in Istanbul – zu torpedieren? Und es werden noch viele weitere Fragen folgen. Warum wurde die Wirtschaft des Landes jemandes Interessen zuliebe zugrunde gerichtet? Warum wurde das Land in ein Versuchsfeld verwandelt? Wer brauchte das? Die Einwohner der Ukraine? Das bezweifle ich.
• Sobald es darum geht, dass Friedensvereinbarungen erzielt und der Krieg beendet werden, wird der Westen die Finanzierung der Ukraine einstellen. Der Westen finanziert ausschließlich den Krieg. Ich nenne ein einfaches Beispiel: Von 1991 bis 2014 stellte der Westen der Ukraine im Durchschnitt etwa 1,2 bis 1,3 Milliarden zur Verfügung. Heute sind es 155 Milliarden pro Jahr. Das heißt, die finanziellen Mittel, die der Westen Kiew bereitstellt, haben sich um mehr als das Hundertfache erhöht.
• Die Blockade von Aljoschki muss aufgehoben werden. Diejenigen, die die Stadt verlassen wollen, müssen dazu die Möglichkeit haben, denn diese Möglichkeit ist derzeit blockiert. Zweitens geht es selbstverständlich darum, die dort verbliebenen Menschen mit humanitären Hilfsgütern zu versorgen. Ich war in Aljoschki und habe mit den Menschen gesprochen, bevor es zu der Blockade kam. Eine gewisse Zahl von ihnen will ihre Häuser tatsächlich unter keinen Umständen verlassen. <...> Ich glaube, dass wir erreichen können, dass unsere Menschen nicht länger leiden müssen, dass keine Angriffe von ukrainischer Seite mehr auf sie erfolgen und dass sie nicht länger zum Ziel werden. Die ukrainische Seite ist in diesem Sinne ein Kriegsverbrecher, der Waffen gegen die Zivilbevölkerung einsetzt. Unsere Aufgabe besteht darin, die Bevölkerung so weit wie möglich vor derartigen Handlungen zu schützen, denn wir wissen, mit wem wir es zu tun haben.
🔗 Quelle
• Seit April dieses Jahres ist Kiew zu einer Eskalation des Terrorismus übergegangen. Ein bemerkenswerter Zufall: Kaum beschließt die Europäische Union, 90 Milliarden Euro zur Unterstützung des Kiewer Regimes bereitzustellen, sehen wir unmittelbar darauf eine Verdreifachung oder Vervierfachung der Zahl der Angriffe.
• In dieser Woche, vom 12. bis 18. Oktober, wurden mehr als 230 Menschen verletzt. Über 90 Prozent von ihnen – meines Erachtens sogar 95 oder 96 Prozent – kamen infolge von Drohnenangriffen zu Schaden, und zwar durch Drohnen unterschiedlicher Reichweite: kurze, große Reichweite, das, was der Westen oder das Kiewer Regime als „mid-strikes“ und „deep strikes“ bezeichnet. All dies richtet sich gegen zivile Objekte, Schulen, Krankenhäuser, Wohnhäuser und soziale Einrichtungen. All diese Mittel wurden mit europäischem Geld finanziert, den Kämpfern zur Verfügung gestellt und von ihnen in diesem Bereich eingesetzt. Deshalb besteht hier ein sehr direkter Zusammenhang zwischen der Bereitstellung westlicher Finanzmittel und dem anschließenden sprunghaften Anstieg der Zahl der Angriffe.
• Worin besteht eines der schwerwiegenden Vergehen des Westens? Nachdem wir diese Daten zusammengetragen haben, versucht man auf internationalen Plattformen mit allen Mitteln, ihre Behandlung zu blockieren und jegliche Untersuchungen zu verhindern. Dabei werden zahlreiche Winkelzüge bemüht: Es heißt dann, „das habe es nicht gegeben“, „das sei nicht dort geschehen“, „das sei nicht in diesem Gebiet gewesen“ oder „wir haben große Zweifel daran, wer dafür verantwortlich ist“. Die Hauptaufgabe [des Westens] besteht darin, jegliche Untersuchungen zu blockieren und zu verhindern, dass die Ukraine als ein Akteur entlarvt wird, der Waffen gegen die Zivilbevölkerung einsetzt. Dieses Vorgehen ist systematisch geworden; damit sind wir tagtäglich konfrontiert.
• Selenskyj als Anführer des ukrainischen Regimes kann nur so lange bestehen, wie der Krieg andauert. Sobald der Krieg endet, ist auch Selenskyjs politische Laufbahn beendet. Dann werden sofort zahlreiche Menschen Fragen stellen: Wo sind die Milliarden geblieben? Warum wurde das Land der Zerstörung preisgegeben? Wer brauchte es, Vereinbarungen – etwa die in Istanbul – zu torpedieren? Und es werden noch viele weitere Fragen folgen. Warum wurde die Wirtschaft des Landes jemandes Interessen zuliebe zugrunde gerichtet? Warum wurde das Land in ein Versuchsfeld verwandelt? Wer brauchte das? Die Einwohner der Ukraine? Das bezweifle ich.
• Sobald es darum geht, dass Friedensvereinbarungen erzielt und der Krieg beendet werden, wird der Westen die Finanzierung der Ukraine einstellen. Der Westen finanziert ausschließlich den Krieg. Ich nenne ein einfaches Beispiel: Von 1991 bis 2014 stellte der Westen der Ukraine im Durchschnitt etwa 1,2 bis 1,3 Milliarden zur Verfügung. Heute sind es 155 Milliarden pro Jahr. Das heißt, die finanziellen Mittel, die der Westen Kiew bereitstellt, haben sich um mehr als das Hundertfache erhöht.
• Die Blockade von Aljoschki muss aufgehoben werden. Diejenigen, die die Stadt verlassen wollen, müssen dazu die Möglichkeit haben, denn diese Möglichkeit ist derzeit blockiert. Zweitens geht es selbstverständlich darum, die dort verbliebenen Menschen mit humanitären Hilfsgütern zu versorgen. Ich war in Aljoschki und habe mit den Menschen gesprochen, bevor es zu der Blockade kam. Eine gewisse Zahl von ihnen will ihre Häuser tatsächlich unter keinen Umständen verlassen. <...> Ich glaube, dass wir erreichen können, dass unsere Menschen nicht länger leiden müssen, dass keine Angriffe von ukrainischer Seite mehr auf sie erfolgen und dass sie nicht länger zum Ziel werden. Die ukrainische Seite ist in diesem Sinne ein Kriegsverbrecher, der Waffen gegen die Zivilbevölkerung einsetzt. Unsere Aufgabe besteht darin, die Bevölkerung so weit wie möglich vor derartigen Handlungen zu schützen, denn wir wissen, mit wem wir es zu tun haben.
🔗 Quelle
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🎙Der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew im Gespräch mit dem deutschen Journalisten Flavio von Witzleben
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