🇨🇳 Die sechste Sitzung der Gemeinsamen Kommission zur Umsetzung des Abkommens über handelspolitische und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der EAEU und der Volksrepublik China hat in Qingdao stattgefunden
Die Sitzung fand am 29. Oktober in Qingdao (China) unter dem gemeinsamen Vorsitz des für Handel zuständigen Mitglieds des Kollegiums der Eurasischen Wirtschaftskommission Andrej Slepnew und des chinesischen Vertreters für internationale Handelsverhandlungen im Ministerrang sowie stellvertretenden Handelsministers Chinas Li Chenggang statt.
💬 „China ist der wichtigste Handelspartner der Union und hatte 2025 einen Anteil von 36,2 Prozent am gesamten Außenhandelsumsatz. Nach Angaben der EAWK setzt sich das Wachstum des gegenseitigen Handels auch in diesem Jahr fort: In den ersten sieben Monaten betrug der Zuwachs 19,7 Prozent“, betonte Andrej Slepnew.
🤝 Die Seiten benannten vielversprechende Bereiche für den weiteren Dialog zwischen der EAEU und China. Dazu zählen die Zusammenarbeit im Bereich des E-Commerce und des geistigen Eigentums sowie der weitere Ausbau der Kooperation in den Bereichen Verkehr und Logistik und weitere Themen.
❗️Im Ergebnis der Sitzung wurde ein aktualisierter Plan zur Entwicklung der handelspolitischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit gebilligt.
📷: EAWK
Quelle
@RusBotschaft
#EAEU
Die Sitzung fand am 29. Oktober in Qingdao (China) unter dem gemeinsamen Vorsitz des für Handel zuständigen Mitglieds des Kollegiums der Eurasischen Wirtschaftskommission Andrej Slepnew und des chinesischen Vertreters für internationale Handelsverhandlungen im Ministerrang sowie stellvertretenden Handelsministers Chinas Li Chenggang statt.
💬 „China ist der wichtigste Handelspartner der Union und hatte 2025 einen Anteil von 36,2 Prozent am gesamten Außenhandelsumsatz. Nach Angaben der EAWK setzt sich das Wachstum des gegenseitigen Handels auch in diesem Jahr fort: In den ersten sieben Monaten betrug der Zuwachs 19,7 Prozent“, betonte Andrej Slepnew.
🤝 Die Seiten benannten vielversprechende Bereiche für den weiteren Dialog zwischen der EAEU und China. Dazu zählen die Zusammenarbeit im Bereich des E-Commerce und des geistigen Eigentums sowie der weitere Ausbau der Kooperation in den Bereichen Verkehr und Logistik und weitere Themen.
❗️Im Ergebnis der Sitzung wurde ein aktualisierter Plan zur Entwicklung der handelspolitischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit gebilligt.
📷: EAWK
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#EAEU
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📅 Am 30. Oktober begeht man den Tag der Gründung der Russischen Marine
⚓️ An diesem Tag im Jahr 1696 verabschiedete die Bojarenduma auf Vorschlag von Zar Peter I. den Beschluss über die Gründung der russischen Flotte. Dieses Dokument gilt als offizieller Beginn der russischen Marinegeschichte.
Das Interesse Peters des Großen am Schiffbau begann mit einem kleinen Boot, das er im Dorf Ismailowo fand und auf dem er seine ersten Segelerfahrungen sammelte.
Laut einer Legende habe Admiral Patrick Gordon den jungen Zaren gefragt: „Wozu brauchen Sie Schiffe, Majestät? Sie haben doch keine Meere.“ Darauf antwortete Peter der Große: „Wenn ich Schiffe habe, so finde ich auch die Meere.“
⚓️ Im Januar 1722 wurde das erste Boot des Zaren anlässlich der Feierlichkeiten zum Ende des Großen Nordischen Krieges im Moskauer Kreml ausgestellt. Damals nannte Peter I. es den „Großvater der russischen Marine“.
Die erste reguläre Marineeinheit wurde in Woronesch gebaut: Das war die Azow-Flottille zum Schutz der südlichen Grenzen. Dort wurde auch das erste Admiralitätsamt Russlands und eine Navigationsschule gegründet. Ebenfalls in Woronesch wurde zum ersten Mal die weiße Flagge mit dem Andreaskreuz gehisst, die bis heute als das Zeichen der russischen Marine gilt.
▫️ 1702 entstand im Zuge des Nordischen Krieges die Baltische Flotte.
▫️ 1722 wurde nach dem Persienfeldzug die Kaspische Flottille gebildet.
▫️ 1783 folgte die Schwarzmeerflotte nach der Eingliederung der Krim in das Russische Reich.
▫️ In der Sowjetunion wurde die Marine gestärkt und ausgebaut: 1935 wurde die Pazifikflotte gegründet, 1937 – die Nordflotte.
🎖 Während des Zweiten Weltkriegs stellte sich die Sowjetische Marine den Seestreitkräften des Gegners entgegen, sicherte See- und Flusstransporte und unterstützte die sowjetische Armee bei ihren Einsätzen. Für ihre Kampferfolge erhielten 78 Schiffe einen Ehrentitel, mehr als 500 Seeleute wurden als Helden der Sowjetunion ausgezeichnet.
📍 Heute umfasst die russische Marine Über- und Unterwasserschiffe, Marinefliegerkräfte sowie Küstentruppen, darunter die Küstenraketen- und Artillerieeinheiten und die Marineinfanterie.
🚢 Wir sind stolz auf die heldenhafte Geschichte der russischen Marine und ehren das Andenken aller, die ihr mit Mut und Hingabe gedient haben.
@RusBotschaft
#Russland #Geschichte
⚓️ An diesem Tag im Jahr 1696 verabschiedete die Bojarenduma auf Vorschlag von Zar Peter I. den Beschluss über die Gründung der russischen Flotte. Dieses Dokument gilt als offizieller Beginn der russischen Marinegeschichte.
Das Interesse Peters des Großen am Schiffbau begann mit einem kleinen Boot, das er im Dorf Ismailowo fand und auf dem er seine ersten Segelerfahrungen sammelte.
Laut einer Legende habe Admiral Patrick Gordon den jungen Zaren gefragt: „Wozu brauchen Sie Schiffe, Majestät? Sie haben doch keine Meere.“ Darauf antwortete Peter der Große: „Wenn ich Schiffe habe, so finde ich auch die Meere.“
⚓️ Im Januar 1722 wurde das erste Boot des Zaren anlässlich der Feierlichkeiten zum Ende des Großen Nordischen Krieges im Moskauer Kreml ausgestellt. Damals nannte Peter I. es den „Großvater der russischen Marine“.
Die erste reguläre Marineeinheit wurde in Woronesch gebaut: Das war die Azow-Flottille zum Schutz der südlichen Grenzen. Dort wurde auch das erste Admiralitätsamt Russlands und eine Navigationsschule gegründet. Ebenfalls in Woronesch wurde zum ersten Mal die weiße Flagge mit dem Andreaskreuz gehisst, die bis heute als das Zeichen der russischen Marine gilt.
▫️ 1702 entstand im Zuge des Nordischen Krieges die Baltische Flotte.
▫️ 1722 wurde nach dem Persienfeldzug die Kaspische Flottille gebildet.
▫️ 1783 folgte die Schwarzmeerflotte nach der Eingliederung der Krim in das Russische Reich.
▫️ In der Sowjetunion wurde die Marine gestärkt und ausgebaut: 1935 wurde die Pazifikflotte gegründet, 1937 – die Nordflotte.
🎖 Während des Zweiten Weltkriegs stellte sich die Sowjetische Marine den Seestreitkräften des Gegners entgegen, sicherte See- und Flusstransporte und unterstützte die sowjetische Armee bei ihren Einsätzen. Für ihre Kampferfolge erhielten 78 Schiffe einen Ehrentitel, mehr als 500 Seeleute wurden als Helden der Sowjetunion ausgezeichnet.
📍 Heute umfasst die russische Marine Über- und Unterwasserschiffe, Marinefliegerkräfte sowie Küstentruppen, darunter die Küstenraketen- und Artillerieeinheiten und die Marineinfanterie.
🚢 Wir sind stolz auf die heldenhafte Geschichte der russischen Marine und ehren das Andenken aller, die ihr mit Mut und Hingabe gedient haben.
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#Russland #Geschichte
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✍️ Heute teilen wir ein weiteres russisches Sprichwort mit Ihnen
Nach der verbreitetsten Erklärung entstand diese Redewendung im bäuerlichen Umfeld, bei Menschen, die Geflügel hielten.
Die Küken schlüpften im Frühjahr, sodass sich ihr Nutzen erst einige Monate später – im Herbst – zeigte. Doch nicht alle Jungtiere überlebten bis dahin: Manche wurden krank, andere fielen Raubtieren zum Opfer, etwa wenn Füchse in den Hühnerstall eindrangen. Deshalb konnten die Bauern nicht damit rechnen, dass die gesamte Brut überlebte – und „zählten“ die herangewachsenen Küken erst im Herbst.
Nach und nach erhielt die Redewendung „Die Küken zählt man im Herbst“ eine übertragene Bedeutung: Man sollte nicht zu früh mit einem Erfolg rechnen.
@RusBotschaft
#Kultur #Sprache
Nach der verbreitetsten Erklärung entstand diese Redewendung im bäuerlichen Umfeld, bei Menschen, die Geflügel hielten.
Die Küken schlüpften im Frühjahr, sodass sich ihr Nutzen erst einige Monate später – im Herbst – zeigte. Doch nicht alle Jungtiere überlebten bis dahin: Manche wurden krank, andere fielen Raubtieren zum Opfer, etwa wenn Füchse in den Hühnerstall eindrangen. Deshalb konnten die Bauern nicht damit rechnen, dass die gesamte Brut überlebte – und „zählten“ die herangewachsenen Küken erst im Herbst.
Nach und nach erhielt die Redewendung „Die Küken zählt man im Herbst“ eine übertragene Bedeutung: Man sollte nicht zu früh mit einem Erfolg rechnen.
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#Kultur #Sprache
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🇷🇺 Tag der Einheit des Volkes Russlands: Die Tuwiner
Die Tuwiner sind ein turksprachiges Volk, das hauptsächlich in der Republik Tuwa im Süden Sibiriens an der Grenze zur Mongolei lebt. Ihre Kultur ist stark von nomadischen Traditionen, dem Buddhismus und dem Schamanismus geprägt.
🎶 Traditioneller Kehlgesang Chöömei
Die Tuwiner sind für ihren traditionellen Kehlgesang Chöömei bekannt. Dabei kann ein Sänger einen tiefen Grundton erzeugen und gleichzeitig hohe Obertöne hervorheben. Diese Gesangstechnik wird auch von modernen Musikgruppen verwendet. Beispiele für moderne Arrangements des traditionellen tuwinischen Kehlgesangs findet man bei Bands wie Yat-Kha oder Ayan.
🌕 Neujahr wird nach dem Mondkalender gefeiert
Schagaa hat kein festes Datum und wird meist zwischen Ende Januar und Februar gefeiert. Das neue Jahr beginnt traditionell mit dem Sonnenaufgang.
Bereits Wochen vorher werden Häuser gereinigt, neue Kleidung genäht und traditionelle Speisen zubereitet. Ein wichtiger Brauch ist San Salyr: Dabei wird ein heiliges Feuer mit Wacholder entzündet und es werden Opfergaben dargebracht.
🛖 Die Jurte als traditionelles Zuhause
Viele Tuwiner lebten früher als Nomaden in Jurten. Diese runden, transportablen Behausungen konnten abgebaut und an einem anderen Ort wieder aufgebaut werden. Auch heute werden Jurten bei Festen und in der Viehwirtschaft genutzt.
💪 Ein traditioneller Ringkampf mit besonderen Regeln
Beim tuwinischen Ringkampf Churesch treten die Kämpfer in traditionellen Kostümen gegeneinander an. Wer zuerst mit einem anderen Körperteil als den Füßen den Boden berührt, verliert.
🤝 Buddhismus und Schamanismus existieren nebeneinander
In Tuwa sind sowohl buddhistische als auch schamanistische Traditionen verbreitet.
Mehr zu Völkern Russlands auf unserer Webseite
@RusBotschaft
#EinheitInVielfalt
Die Tuwiner sind ein turksprachiges Volk, das hauptsächlich in der Republik Tuwa im Süden Sibiriens an der Grenze zur Mongolei lebt. Ihre Kultur ist stark von nomadischen Traditionen, dem Buddhismus und dem Schamanismus geprägt.
🎶 Traditioneller Kehlgesang Chöömei
Die Tuwiner sind für ihren traditionellen Kehlgesang Chöömei bekannt. Dabei kann ein Sänger einen tiefen Grundton erzeugen und gleichzeitig hohe Obertöne hervorheben. Diese Gesangstechnik wird auch von modernen Musikgruppen verwendet. Beispiele für moderne Arrangements des traditionellen tuwinischen Kehlgesangs findet man bei Bands wie Yat-Kha oder Ayan.
🌕 Neujahr wird nach dem Mondkalender gefeiert
Schagaa hat kein festes Datum und wird meist zwischen Ende Januar und Februar gefeiert. Das neue Jahr beginnt traditionell mit dem Sonnenaufgang.
Bereits Wochen vorher werden Häuser gereinigt, neue Kleidung genäht und traditionelle Speisen zubereitet. Ein wichtiger Brauch ist San Salyr: Dabei wird ein heiliges Feuer mit Wacholder entzündet und es werden Opfergaben dargebracht.
🛖 Die Jurte als traditionelles Zuhause
Viele Tuwiner lebten früher als Nomaden in Jurten. Diese runden, transportablen Behausungen konnten abgebaut und an einem anderen Ort wieder aufgebaut werden. Auch heute werden Jurten bei Festen und in der Viehwirtschaft genutzt.
💪 Ein traditioneller Ringkampf mit besonderen Regeln
Beim tuwinischen Ringkampf Churesch treten die Kämpfer in traditionellen Kostümen gegeneinander an. Wer zuerst mit einem anderen Körperteil als den Füßen den Boden berührt, verliert.
🤝 Buddhismus und Schamanismus existieren nebeneinander
In Tuwa sind sowohl buddhistische als auch schamanistische Traditionen verbreitet.
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Wie Sewastopol im Zweiten Weltkrieg acht Monate lang heldenhaft der Belagerung standhielt
Teil 2
Im Mai 1942 zerschlugen die Deutschen im Rahmen der „Operation Trappenjagd“ die sowjetischen Truppen auf der östlichen Krim. „Der Verlust der Halbinsel Kertsch brachte unsere Truppen, die das Verteidigungsgebiet Sewastopol verteidigten, in eine äußerst schwierige Lage. Nun richteten sich sämtliche Kräfte der deutschen 11. Armee gegen sie“, schrieb Marschall Alexander Wassilewski.
Zu Beginn des Sommers 1942 hatten die Deutschen rund um die Stadt eine gewaltige Zahl an Geschützen zusammengezogen, darunter die überschweren 420-mm-Geschütze „Gamma“, die 600-mm-Mörser „Odin“ und „Thor“ sowie das 800-mm-Geschütz „Dora“.
„Ab dem 1. Juni bombardierten und beschossen uns die Deutschen Tag und Nacht ununterbrochen mit schweren Geschützen. Etwa am 5. Juni konnten wir unsere ‚Stalins Falken‘ praktisch nicht mehr am Himmel sehen. Der Himmel war schwarz von deutschen Flugzeugen“, erinnerte sich der Matrose Grigori Samichowski.
Am 7. Juni begann der dritte und letzte Angriff auf Sewastopol. An allen wichtigen Abschnitten der sowjetischen Verteidigung tobten erbitterte Kämpfe – am Sapunberg, am Malachow-Kurgan, bei der Panzerbatterie Nr. 30 und am Fuß der Mackenzie-Höhen.
Am 26. Juni traf mit der 142. Schützenbrigade die letzte Verstärkung auf dem Seeweg in Sewastopol ein. Von da an konnten nur noch Flugzeuge und U-Boote die Stadt erreichen.
Am 29. Juni befanden sich die deutschen Truppen bereits im Stadtzentrum. Die Küstenarmee hatte schwere Verluste erlitten, und die Munition ging zur Neige. Das Kommando kam zu dem Schluss, dass unter diesen Bedingungen kein organisierter Widerstand mehr möglich war, und beschloss, die Stadt zu evakuieren.
In der Nacht zum 1. Juli begannen Flugzeuge und U-Boote, Parteifunktionäre sowie höhere und höchste Führungskräfte aus der Stadt auszufliegen bzw. auszulaufen. Viele Soldaten versuchten, Sewastopol auf improvisierten Wasserfahrzeugen zu verlassen, wurden jedoch unmittelbar vom feindlichen Feuer getroffen.
Am 3. Juli fiel Sewastopol, obwohl Tausende der verbliebenen Kämpfer noch mehrere Wochen Widerstand leisteten. Die sowjetischen Verluste beliefen sich auf mehr als 150.000 Tote und Gefangene, während die deutsch-rumänischen Truppen rund 60.000 Mann verloren und weitere 240.000 Verwundete zu beklagen hatten.
Für die Einnahme des Hauptstützpunkts der Schwarzmeerflotte, der über lange Zeit große deutsche Kräfte gebunden hatte, wurde Manstein zum Generalfeldmarschall befördert. Die dadurch freigewordenen Truppen wurden anschließend an verschiedene Abschnitte der deutsch-sowjetischen Front verlegt.
Erst im Frühjahr 1944 kehrte die Rote Armee nach Sewastopol zurück.
🔗 Quelle
🪆 Fenster nach Russland
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Teil 2
Im Mai 1942 zerschlugen die Deutschen im Rahmen der „Operation Trappenjagd“ die sowjetischen Truppen auf der östlichen Krim. „Der Verlust der Halbinsel Kertsch brachte unsere Truppen, die das Verteidigungsgebiet Sewastopol verteidigten, in eine äußerst schwierige Lage. Nun richteten sich sämtliche Kräfte der deutschen 11. Armee gegen sie“, schrieb Marschall Alexander Wassilewski.
Zu Beginn des Sommers 1942 hatten die Deutschen rund um die Stadt eine gewaltige Zahl an Geschützen zusammengezogen, darunter die überschweren 420-mm-Geschütze „Gamma“, die 600-mm-Mörser „Odin“ und „Thor“ sowie das 800-mm-Geschütz „Dora“.
„Ab dem 1. Juni bombardierten und beschossen uns die Deutschen Tag und Nacht ununterbrochen mit schweren Geschützen. Etwa am 5. Juni konnten wir unsere ‚Stalins Falken‘ praktisch nicht mehr am Himmel sehen. Der Himmel war schwarz von deutschen Flugzeugen“, erinnerte sich der Matrose Grigori Samichowski.
Am 7. Juni begann der dritte und letzte Angriff auf Sewastopol. An allen wichtigen Abschnitten der sowjetischen Verteidigung tobten erbitterte Kämpfe – am Sapunberg, am Malachow-Kurgan, bei der Panzerbatterie Nr. 30 und am Fuß der Mackenzie-Höhen.
Am 26. Juni traf mit der 142. Schützenbrigade die letzte Verstärkung auf dem Seeweg in Sewastopol ein. Von da an konnten nur noch Flugzeuge und U-Boote die Stadt erreichen.
Am 29. Juni befanden sich die deutschen Truppen bereits im Stadtzentrum. Die Küstenarmee hatte schwere Verluste erlitten, und die Munition ging zur Neige. Das Kommando kam zu dem Schluss, dass unter diesen Bedingungen kein organisierter Widerstand mehr möglich war, und beschloss, die Stadt zu evakuieren.
In der Nacht zum 1. Juli begannen Flugzeuge und U-Boote, Parteifunktionäre sowie höhere und höchste Führungskräfte aus der Stadt auszufliegen bzw. auszulaufen. Viele Soldaten versuchten, Sewastopol auf improvisierten Wasserfahrzeugen zu verlassen, wurden jedoch unmittelbar vom feindlichen Feuer getroffen.
Am 3. Juli fiel Sewastopol, obwohl Tausende der verbliebenen Kämpfer noch mehrere Wochen Widerstand leisteten. Die sowjetischen Verluste beliefen sich auf mehr als 150.000 Tote und Gefangene, während die deutsch-rumänischen Truppen rund 60.000 Mann verloren und weitere 240.000 Verwundete zu beklagen hatten.
Für die Einnahme des Hauptstützpunkts der Schwarzmeerflotte, der über lange Zeit große deutsche Kräfte gebunden hatte, wurde Manstein zum Generalfeldmarschall befördert. Die dadurch freigewordenen Truppen wurden anschließend an verschiedene Abschnitte der deutsch-sowjetischen Front verlegt.
Erst im Frühjahr 1944 kehrte die Rote Armee nach Sewastopol zurück.
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Wie Sewastopol im Zweiten Weltkrieg acht Monate lang heldenhaft der Belagerung standhielt
Teil 1
Der Hauptstützpunkt der Schwarzmeerflotte wurde zu Lande blockiert und hielt zwei Angriffen überlegener feindlicher Kräfte stand. Der dritte Angriff jedoch wurde für die Stadt zum Verhängnis.
Mit diesen Worten wandte sich das Stadtverteidigungskomitee von Sewastopol am 30. Oktober 1941 an die Verteidiger der Stadt. An diesem Tag erreichten deutsche Truppen die äußeren Zugänge zu Sewastopol, dem Hauptstützpunkt der Schwarzmeerflotte. Damit begann die lange und schwere Verteidigung der Stadt, die acht Monate dauerte.
Zu Beginn des Krieges war Sewastopol gut auf die Abwehr von Angriffen aus der Luft und von See vorbereitet, verfügte jedoch über keine Landbefestigungen. Mit deren Bau wurde im Juli begonnen, doch bis Oktober waren sie noch nicht fertiggestellt. Verteidigt wurde Sewastopol von den Matrosen der Schwarzmeerflotte, die von der Küstenarmee unterstützt wurden. Zuvor hatte diese an der Verteidigung von Odessa teilgenommen.
Die 11. Armee unter General Erich von Manstein, die rasch über die Krim vorrückte, wollte Sewastopol gemeinsam mit ihren rumänischen Verbündeten im Handstreich einnehmen. Am 11. November begann der erste Angriff auf die Stadt, die zu diesem Zeitpunkt auf dem Landweg vollständig vom übrigen Land abgeschnitten war.
Den deutschen Truppen gelang es, die sowjetischen Verteidigungslinien an mehreren Stellen zu durchbrechen. Doch aufgrund hoher Verluste mussten sie ihre Offensive bis Dezember einstellen. Die Verteidiger der Stadt nutzten diese Zeit, um ihre Verteidigungslinien zu verstärken und die Küstenarmee mit neuen Kräften aufzufüllen.
Auch im Hinterland liefen die Arbeiten ununterbrochen weiter: Es wurde die Produktion von Mörsern aufgebaut, zwei Panzerzüge wurden ausgerüstet und die schwimmende Flugabwehrbatterie „Ne tron’ menja“ („Rühr mich nicht an“) errichtet und ausgerüstet. Sie sollte die Stadt vor feindlichen Luftangriffen vom Meer aus schützen.
Die Schwarzmeerflotte und die Luftfahrt hielten ununterbrochen die Verbindung zwischen Sewastopol und dem „Festland“ aufrecht. Lebensmittel, Munition und Verstärkung wurden in die Stadt gebracht, Verwundete versorgt und Zivilisten evakuiert.
Der zweite Angriff begann am 17. Dezember. Diesmal war der Gegner deutlich besser vorbereitet und drang fast bis zur strategisch wichtigen Nordbucht vor. Durch einen Gegenangriff konnten die sowjetischen Truppen ihn jedoch zurückwerfen.
Entscheidend war die am 26. Dezember beginnende Landungsoperation von Kertsch und Feodossija. In ihrem Verlauf befreiten sowjetische Truppen den östlichen Teil der Krim. Nun geriet sogar die 11. Armee selbst in Bedrängnis: Sie musste Einheiten aus dem Raum Sewastopol abziehen und an die neu entstandene Front verlegen.
Obwohl die Verteidiger der Stadt den deutsch-rumänischen Truppen zahlenmäßig um die Hälfte unterlegen waren, konnten sie den Gegner Anfang 1942 in mehreren Abschnitten zurückwerfen. Im Frühjahr verschärfte sich die Lage jedoch erneut. Die sowjetischen Luftstreitkräfte waren stark geschwächt und konnten die Versorgungskonvois nicht mehr wirksam vor Angriffen der Luftwaffe schützen. Gleichzeitig nahm auch die Aktivität deutscher Torpedoboote zu. Nun konnten nur noch schwer bewaffnete Kriegsschiffe – keine Transporter mehr – den Weg nach Sewastopol passieren.
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Teil 1
Der Hauptstützpunkt der Schwarzmeerflotte wurde zu Lande blockiert und hielt zwei Angriffen überlegener feindlicher Kräfte stand. Der dritte Angriff jedoch wurde für die Stadt zum Verhängnis.
„Rotarmisten, tapfere und mutige Matrosen der Schwarzmeerflotte – keinen Schritt zurück! So wie ihr den Feind bei Odessa geschlagen habt und wie er bei Leningrad und Moskau geschlagen wird, so besiegt auch ihr das faschistische Gesindel und zerschlagt die brutalen Hitlerhorden. Erfüllt eure heilige Pflicht gegenüber der Heimat.“
Mit diesen Worten wandte sich das Stadtverteidigungskomitee von Sewastopol am 30. Oktober 1941 an die Verteidiger der Stadt. An diesem Tag erreichten deutsche Truppen die äußeren Zugänge zu Sewastopol, dem Hauptstützpunkt der Schwarzmeerflotte. Damit begann die lange und schwere Verteidigung der Stadt, die acht Monate dauerte.
Zu Beginn des Krieges war Sewastopol gut auf die Abwehr von Angriffen aus der Luft und von See vorbereitet, verfügte jedoch über keine Landbefestigungen. Mit deren Bau wurde im Juli begonnen, doch bis Oktober waren sie noch nicht fertiggestellt. Verteidigt wurde Sewastopol von den Matrosen der Schwarzmeerflotte, die von der Küstenarmee unterstützt wurden. Zuvor hatte diese an der Verteidigung von Odessa teilgenommen.
Die 11. Armee unter General Erich von Manstein, die rasch über die Krim vorrückte, wollte Sewastopol gemeinsam mit ihren rumänischen Verbündeten im Handstreich einnehmen. Am 11. November begann der erste Angriff auf die Stadt, die zu diesem Zeitpunkt auf dem Landweg vollständig vom übrigen Land abgeschnitten war.
Den deutschen Truppen gelang es, die sowjetischen Verteidigungslinien an mehreren Stellen zu durchbrechen. Doch aufgrund hoher Verluste mussten sie ihre Offensive bis Dezember einstellen. Die Verteidiger der Stadt nutzten diese Zeit, um ihre Verteidigungslinien zu verstärken und die Küstenarmee mit neuen Kräften aufzufüllen.
Auch im Hinterland liefen die Arbeiten ununterbrochen weiter: Es wurde die Produktion von Mörsern aufgebaut, zwei Panzerzüge wurden ausgerüstet und die schwimmende Flugabwehrbatterie „Ne tron’ menja“ („Rühr mich nicht an“) errichtet und ausgerüstet. Sie sollte die Stadt vor feindlichen Luftangriffen vom Meer aus schützen.
Die Schwarzmeerflotte und die Luftfahrt hielten ununterbrochen die Verbindung zwischen Sewastopol und dem „Festland“ aufrecht. Lebensmittel, Munition und Verstärkung wurden in die Stadt gebracht, Verwundete versorgt und Zivilisten evakuiert.
Der zweite Angriff begann am 17. Dezember. Diesmal war der Gegner deutlich besser vorbereitet und drang fast bis zur strategisch wichtigen Nordbucht vor. Durch einen Gegenangriff konnten die sowjetischen Truppen ihn jedoch zurückwerfen.
Entscheidend war die am 26. Dezember beginnende Landungsoperation von Kertsch und Feodossija. In ihrem Verlauf befreiten sowjetische Truppen den östlichen Teil der Krim. Nun geriet sogar die 11. Armee selbst in Bedrängnis: Sie musste Einheiten aus dem Raum Sewastopol abziehen und an die neu entstandene Front verlegen.
Obwohl die Verteidiger der Stadt den deutsch-rumänischen Truppen zahlenmäßig um die Hälfte unterlegen waren, konnten sie den Gegner Anfang 1942 in mehreren Abschnitten zurückwerfen. Im Frühjahr verschärfte sich die Lage jedoch erneut. Die sowjetischen Luftstreitkräfte waren stark geschwächt und konnten die Versorgungskonvois nicht mehr wirksam vor Angriffen der Luftwaffe schützen. Gleichzeitig nahm auch die Aktivität deutscher Torpedoboote zu. Nun konnten nur noch schwer bewaffnete Kriegsschiffe – keine Transporter mehr – den Weg nach Sewastopol passieren.
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📍Traditionelle Jurten und typische Landschaften in der Republik Tuwa
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🌍 Politik
Aus den Antworten des Präsidenten Russlands Wladimir Putin auf Fragen des Journalisten Pawel Sarubin (22. Oktober 2026)
Vorsitzender des Präsidiums der russischen Denkfabrik „Rat für Außen-und Verteidigungspolitik», Vorsitzender des Waldai-Diskussionsclubs Fjodor Lukjanow im Interview mit „Multipolar»
Pressesprecher des Präsidenten der Russischen Föderation Dmitri Peskow zur Lage in Aljoschki
📆 Kalenderblatt der Geschichte
Am 24. Oktober 2026 begeht die Welt den Tag der Vereinten Nationen
100. Geburtstag von Galina Wischnewskaja
Am 30. Oktober begeht man den Tag der Gründung der Russischen Marine
📃 Neues aus der Botschaft
Auszüge aus dem Interview des russischen Botschafters Sergej Netschajew mit Christian Frietsch für die Online-Tageszeitung „goodnews4Baden-Baden“
Der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew im Gespräch mit dem deutschen Journalisten Flavio von Witzleben
🇺🇦 Technik
Russland nimmt die Produktion strategischer Raketenbomber vom Typ Tu-160M wieder auf.
📷 Kunst
Am 21. Oktober fand im Museum von Moskau die feierliche Preisverleihung an die Gewinner des 12. Internationalen Andrej-Stenin-Fotowettbewerbs statt
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Am 24. Oktober 2026 begeht die Welt den Tag der Vereinten Nationen
100. Geburtstag von Galina Wischnewskaja
Am 30. Oktober begeht man den Tag der Gründung der Russischen Marine
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Auszüge aus dem Interview des russischen Botschafters Sergej Netschajew mit Christian Frietsch für die Online-Tageszeitung „goodnews4Baden-Baden“
Der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew im Gespräch mit dem deutschen Journalisten Flavio von Witzleben
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🎙 Aus der Pressekonferenz von Wladimir Putin und dem Vorsitzenden der Afrikanischen Union, dem Präsidenten von Burundi Évariste Ndayishimiye (29. Oktober 2026)
Die Staats- und Regierungschefs aus Finnland und Norwegen betonten gleich zu Beginn des Gesprächs, dass sie nicht die EU als Organisation vertreten, sondern mich in ihrer nationalen Eigenschaft anrufen. Das Gespräch fand auf ihre Initiative statt. Tatsächlich wurde eine ganze Reihe von Fragen angesprochen. Ich weiß, dass sie anschließend auch kritisiert wurden. Aber es ist nicht unsere Aufgabe, zu beurteilen, ob das richtig oder falsch war.
Ich halte das für richtig. Schließlich gibt es in Europa Menschen, die Russland nicht wie einige andere eine „strategische Niederlage“ zufügen wollen, sondern daran interessiert sind, einen konstruktiven Dialog aufzubauen. Und wir unterstützen alle Schritte, die auf die Wiederherstellung umfassender und vollwertiger Beziehungen zu den europäischen Ländern gerichtet sind – sei es mit allen gemeinsam im Rahmen der bekannten Organisation EU oder auf bilateraler Ebene.
Viele reden nur noch davon, sich auf einen Krieg im Jahr 2030 vorzubereiten. Wir sind bereit, aber wir wollen keinen Krieg mit Europa. Und wenn sie sich darauf vorbereiten wollen, dann sollen sie es tun. Aber ihr Ziel, Russland eine „strategische Niederlage“ zuzufügen, haben sie bisher nicht erreicht, und es ist kaum vorstellbar, dass dies bis 2030 möglich sein wird. Sollte es aber zu weit gehen, wird es überhaupt keine Sieger geben. Das sollte niemand vergessen.
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#Russland #Westen
Die Staats- und Regierungschefs aus Finnland und Norwegen betonten gleich zu Beginn des Gesprächs, dass sie nicht die EU als Organisation vertreten, sondern mich in ihrer nationalen Eigenschaft anrufen. Das Gespräch fand auf ihre Initiative statt. Tatsächlich wurde eine ganze Reihe von Fragen angesprochen. Ich weiß, dass sie anschließend auch kritisiert wurden. Aber es ist nicht unsere Aufgabe, zu beurteilen, ob das richtig oder falsch war.
Ich halte das für richtig. Schließlich gibt es in Europa Menschen, die Russland nicht wie einige andere eine „strategische Niederlage“ zufügen wollen, sondern daran interessiert sind, einen konstruktiven Dialog aufzubauen. Und wir unterstützen alle Schritte, die auf die Wiederherstellung umfassender und vollwertiger Beziehungen zu den europäischen Ländern gerichtet sind – sei es mit allen gemeinsam im Rahmen der bekannten Organisation EU oder auf bilateraler Ebene.
Viele reden nur noch davon, sich auf einen Krieg im Jahr 2030 vorzubereiten. Wir sind bereit, aber wir wollen keinen Krieg mit Europa. Und wenn sie sich darauf vorbereiten wollen, dann sollen sie es tun. Aber ihr Ziel, Russland eine „strategische Niederlage“ zuzufügen, haben sie bisher nicht erreicht, und es ist kaum vorstellbar, dass dies bis 2030 möglich sein wird. Sollte es aber zu weit gehen, wird es überhaupt keine Sieger geben. Das sollte niemand vergessen.
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🥞 10 traditionelle Gerichte unterschiedlicher Völker Russlands
1. Etschpotschmak (Tataren)
Bei Etschpotschmak handelt es sich um eine dreieckige Teigtasche, die mit Fleisch, Kartoffeln und Zwiebeln gefüllt und im Ofen gebacken wird. Der Name bedeutet auf Tatarisch „Dreieck“.
2. Beschbarmak (Baschkiren)
Beschbarmak ist ein traditionelles Gericht der Baschkiren und anderer turksprachiger Völker. Es besteht aus gekochtem Fleisch, breiten Teigstücken und Zwiebeln. Der Name bedeutet „fünf Finger“, da das Gericht traditionell mit den Händen gegessen wurde.
3. Ossetische Pasteten (Osseten)
Ossetische Pasteten sind runde, flache Kuchen mit verschiedenen Füllungen, zum Beispiel Käse, Kartoffeln, Fleisch oder Kräutern. Traditionell werden bei Festen drei Pasteten übereinander serviert, die eine symbolische Bedeutung haben.
4. Kalitki (Karelier)
Kalitki sind traditionelle offene Teigtaschen aus Roggenmehl. Sie werden meistens mit Kartoffelpüree, Beeren oder Getreidebrei gefüllt. Die Ränder werden charakteristisch gefaltet.
5. Buusy (Burjaten)
Buusy sind traditionelle burjatische Teigtaschen, die mit Hackfleisch und Zwiebeln gefüllt und im Dampf gegart werden. Sie haben oben eine kleine Öffnung, durch die beim Garen Dampf entweichen kann. Traditionell werden Buusy mit den Händen gegessen, wobei man zuerst vorsichtig die Fleischbrühe im Inneren trinkt.
6. Dschomba (Kalmücken)
Dschomba ist ein traditionelles kalmückisches Getränk aus Tee, Milch, Salz und manchmal Butter. Im Gegensatz zu gewöhnlichem Tee schmeckt Dschomba salzig. Das Getränk wird Gästen häufig als Zeichen des Respekts angeboten.
7. Tschak-Tschak (Tataren)
Tschak-Tschak ist eine traditionelle Süßspeise aus kleinen, frittierten Teigstücken, die mit warmem Honig vermischt werden. Die Masse wird geformt und nach dem Abkühlen in Stücke geschnitten. Tschak-Tschak wird besonders gerne bei Hochzeiten und Familienfesten serviert und gilt als Symbol der Gastfreundschaft.
8. Perepetschi (Udmurten)
Perepetschi sind traditionelle udmurtische, kleine offene Teigkörbchen mit verschiedenen Füllungen aus Fleisch, Pilzen, Kohl oder Kartoffeln. Die Füllung wird häufig mit einer Mischung aus Ei und Milch übergossen. Perepetschi werden im Ofen gebacken und warm serviert. Sie gehören zu den bekanntesten Spezialitäten der udmurtischen Küche.
9. Chytschiny (Karatschaier und Balkaren)
Chytschiny sind traditionelle dünne Fladenbrote der Karatschaier und Balkaren aus dem Nordkaukasus. Sie werden mit Fleisch, Käse, Kräutern oder Kartoffeln gefüllt und in der Pfanne gebacken. Anschließend bestreicht man sie häufig mit Butter.
10. Koman Melna (Mari)
Koman Melna sind traditionelle mehrschichtige Pfannkuchen des Volkes Mari. Sie werden aus verschiedenen Teigschichten zubereitet und traditionell im Ofen gebacken.
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1. Etschpotschmak (Tataren)
Bei Etschpotschmak handelt es sich um eine dreieckige Teigtasche, die mit Fleisch, Kartoffeln und Zwiebeln gefüllt und im Ofen gebacken wird. Der Name bedeutet auf Tatarisch „Dreieck“.
2. Beschbarmak (Baschkiren)
Beschbarmak ist ein traditionelles Gericht der Baschkiren und anderer turksprachiger Völker. Es besteht aus gekochtem Fleisch, breiten Teigstücken und Zwiebeln. Der Name bedeutet „fünf Finger“, da das Gericht traditionell mit den Händen gegessen wurde.
3. Ossetische Pasteten (Osseten)
Ossetische Pasteten sind runde, flache Kuchen mit verschiedenen Füllungen, zum Beispiel Käse, Kartoffeln, Fleisch oder Kräutern. Traditionell werden bei Festen drei Pasteten übereinander serviert, die eine symbolische Bedeutung haben.
4. Kalitki (Karelier)
Kalitki sind traditionelle offene Teigtaschen aus Roggenmehl. Sie werden meistens mit Kartoffelpüree, Beeren oder Getreidebrei gefüllt. Die Ränder werden charakteristisch gefaltet.
5. Buusy (Burjaten)
Buusy sind traditionelle burjatische Teigtaschen, die mit Hackfleisch und Zwiebeln gefüllt und im Dampf gegart werden. Sie haben oben eine kleine Öffnung, durch die beim Garen Dampf entweichen kann. Traditionell werden Buusy mit den Händen gegessen, wobei man zuerst vorsichtig die Fleischbrühe im Inneren trinkt.
6. Dschomba (Kalmücken)
Dschomba ist ein traditionelles kalmückisches Getränk aus Tee, Milch, Salz und manchmal Butter. Im Gegensatz zu gewöhnlichem Tee schmeckt Dschomba salzig. Das Getränk wird Gästen häufig als Zeichen des Respekts angeboten.
7. Tschak-Tschak (Tataren)
Tschak-Tschak ist eine traditionelle Süßspeise aus kleinen, frittierten Teigstücken, die mit warmem Honig vermischt werden. Die Masse wird geformt und nach dem Abkühlen in Stücke geschnitten. Tschak-Tschak wird besonders gerne bei Hochzeiten und Familienfesten serviert und gilt als Symbol der Gastfreundschaft.
8. Perepetschi (Udmurten)
Perepetschi sind traditionelle udmurtische, kleine offene Teigkörbchen mit verschiedenen Füllungen aus Fleisch, Pilzen, Kohl oder Kartoffeln. Die Füllung wird häufig mit einer Mischung aus Ei und Milch übergossen. Perepetschi werden im Ofen gebacken und warm serviert. Sie gehören zu den bekanntesten Spezialitäten der udmurtischen Küche.
9. Chytschiny (Karatschaier und Balkaren)
Chytschiny sind traditionelle dünne Fladenbrote der Karatschaier und Balkaren aus dem Nordkaukasus. Sie werden mit Fleisch, Käse, Kräutern oder Kartoffeln gefüllt und in der Pfanne gebacken. Anschließend bestreicht man sie häufig mit Butter.
10. Koman Melna (Mari)
Koman Melna sind traditionelle mehrschichtige Pfannkuchen des Volkes Mari. Sie werden aus verschiedenen Teigschichten zubereitet und traditionell im Ofen gebacken.
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