Russische Keramikmalerei Gschel
☕️ Gschel ist eine berühmte russische Keramikmalerei, die für ihre charakteristischen Blau-Weiß-Motive bekannt und seit über 200 Jahren beliebt ist.
🥤 Der Name geht auf das Dorf Gschel bei Moskau zurück – eines der traditionellen Zentren der russischen Keramikherstellung, wo Handwerker seit 1802 Porzellan-Produkte aus lokalem Ton herstellen.
🐡 Der Name „Gschel“ leitet sich vom alten russischen Wort schgel ab, das „brennen“ bedeutet und auf den Brennprozess der Keramik verweist. Deshalb kann die Keramik aus Gschel den Porzellanstempel „Gschel“ oder „Schgel“ als Markenzeichen tragen.
🐇 Die Traditionen und Techniken wurden über Generationen hinweg weitergegeben. Heute produzieren die Gschel-Manufakturen ein breites Sortiment – von Geschirr und Teeservicen bis hin zu Uhren, Leuchtern und dekorativen Figuren.
📷 vedomosti.ru, gzheli.net
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#Kunst #Keramik
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#Kunst #Keramik
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🎨 Alexander Benois war ein russischer Maler, Schriftsteller, Kunsthistoriker und – neben Sergei Djagilew, Lew Bakst u. a. – Gründer der Bewegung und gleichnamigen Kunstzeitschrift „Mir Iskusstwa“.
🖼 Seine Laufbahn als Kunsttheoretiker und -historiker begann er 1894, indem er ein Kapitel über russische Künstler für den deutschen Sammelband Die Geschichte der Malerei des 19. Jahrhunderts verfasste. In den Jahren 1896 bis 1898 sowie in der Zeit von 1905 bis 1907 lebte und arbeitete er in Frankreich. Hier begann er eine Reihe von Aquarellen zu zeichnen, die 1897 von Pawel Tretjakow ausgestellt wurden.
🖌 Alexander Benois übte mit seinem Schaffen einen großen Einfluss auf das moderne Ballett sowie die Gestaltung der Dekoration und der Kostüme im Theaterleben seiner Zeit aus. Der Gemäldegalerie Eremitage in Sankt Petersburg vermachte er das Erbe seines Bruders – eine Gemäldesammlung Alter Meister.
Foto № 1. Alexander Benois. Gemälde von Léon Bakst
Foto № 2. Im deutschen Viertel
@Rusbotschaft
#Kunst #Malerei
🖼 Seine Laufbahn als Kunsttheoretiker und -historiker begann er 1894, indem er ein Kapitel über russische Künstler für den deutschen Sammelband Die Geschichte der Malerei des 19. Jahrhunderts verfasste. In den Jahren 1896 bis 1898 sowie in der Zeit von 1905 bis 1907 lebte und arbeitete er in Frankreich. Hier begann er eine Reihe von Aquarellen zu zeichnen, die 1897 von Pawel Tretjakow ausgestellt wurden.
🖌 Alexander Benois übte mit seinem Schaffen einen großen Einfluss auf das moderne Ballett sowie die Gestaltung der Dekoration und der Kostüme im Theaterleben seiner Zeit aus. Der Gemäldegalerie Eremitage in Sankt Petersburg vermachte er das Erbe seines Bruders – eine Gemäldesammlung Alter Meister.
Foto № 1. Alexander Benois. Gemälde von Léon Bakst
Foto № 2. Im deutschen Viertel
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🎨Ilja Repin ist ein russischer Maler, Pionier des sozialen Realismus und eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der russischen Kultur des 19. Jahrhunderts.
Erfahren Sie in unserem Video über seine bekanntesten Werke!
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#Kunst #Malerei #Russland
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#Kunst #Malerei #Russland
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🎨 Am 30. August ist der 165. Geburtstag von Isaak Lewitan
🔸Die „russische Seele“. Der Begriff, der vielen durch russische Klassiker wie Dostojewski, Tolstoi und Gogol bekannt ist: diese tiefe komplexe leise Melancholie, Ruhe und innere Stürme – ist etwas Unfassbares, doch wer sie bisschen mehr verstehen möchte, kann sich mit den Werken von Isaak Lewitan bekannt machen.
🔸Der Maler wurde im Jahre 1860 nahe Litauen (damals Russland) in einer jüdischen Familie geboren. Obwohl er in Armut aufgewachsen war, brachte ihm seine intelligente Familie die Wissbegierde und Sehnsucht nach Kunst bei.
🔸1873 betrat der Künstler die Moskauer Schule für Malerei, Bildhauerei und Architektur. Unter seinen Lehrern waren solche weltberühmten russischen Maler wie Wasilij Perow, Wasilij Polenow und Alexei Sawrassow. Die Meister unterstützten sein Talent – Lewitan erhielt finanzielle Hilfe von seiner Schule. Später versuchte der junge Künstler mit allen seinen Kräften, seine Familie finanziell zu unterstützen, doch die finanziellen Probleme waren immer schlimmer und wegen schwieriger Umstände starben seine Eltern sehr früh.
🔸Später musste Lewitan die Schule verlassen, als ihm das Geld fehlte, hörte jedoch mit dem Malen nicht auf.
🔸Sein Leben war außergewöhnlich schwierig, die Rettung fand der junge Maler in Kunst und Natur. All das Leid, das der Maler erlebte, und die Schönheit der russischen Natur schaffen zusammen die Spiegelung der „russischen Seele“.
@RusBotschaft
#Kunst #Malerei #Russland
🔸Die „russische Seele“. Der Begriff, der vielen durch russische Klassiker wie Dostojewski, Tolstoi und Gogol bekannt ist: diese tiefe komplexe leise Melancholie, Ruhe und innere Stürme – ist etwas Unfassbares, doch wer sie bisschen mehr verstehen möchte, kann sich mit den Werken von Isaak Lewitan bekannt machen.
🔸Der Maler wurde im Jahre 1860 nahe Litauen (damals Russland) in einer jüdischen Familie geboren. Obwohl er in Armut aufgewachsen war, brachte ihm seine intelligente Familie die Wissbegierde und Sehnsucht nach Kunst bei.
🔸1873 betrat der Künstler die Moskauer Schule für Malerei, Bildhauerei und Architektur. Unter seinen Lehrern waren solche weltberühmten russischen Maler wie Wasilij Perow, Wasilij Polenow und Alexei Sawrassow. Die Meister unterstützten sein Talent – Lewitan erhielt finanzielle Hilfe von seiner Schule. Später versuchte der junge Künstler mit allen seinen Kräften, seine Familie finanziell zu unterstützen, doch die finanziellen Probleme waren immer schlimmer und wegen schwieriger Umstände starben seine Eltern sehr früh.
🔸Später musste Lewitan die Schule verlassen, als ihm das Geld fehlte, hörte jedoch mit dem Malen nicht auf.
🔸Sein Leben war außergewöhnlich schwierig, die Rettung fand der junge Maler in Kunst und Natur. All das Leid, das der Maler erlebte, und die Schönheit der russischen Natur schaffen zusammen die Spiegelung der „russischen Seele“.
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🖼Die Moskauer Metro in der russischen Kunst
Das U-Bahn-Netz der russischen Hauptstadt gilt als eine unterirdische Welt mit ganz eigenem Leben, Legenden, Geheimnissen und natürlich weltweit bekannten Stationen. Die folgenden Gemälde vermitteln, wie verschiedene russische Künstler die Moskauer Metro wahrgenommen haben.
📸 Russia Beyond
@RusBotschaft
#Metro #Kunst
Das U-Bahn-Netz der russischen Hauptstadt gilt als eine unterirdische Welt mit ganz eigenem Leben, Legenden, Geheimnissen und natürlich weltweit bekannten Stationen. Die folgenden Gemälde vermitteln, wie verschiedene russische Künstler die Moskauer Metro wahrgenommen haben.
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Forwarded from Russisches Haus in Berlin
Am 11. September, anlässlich der Berlin Art Week, eröffnen wir eine Ausstellung, die den Blick auf die zeitgenössische russische Public Art richtet.🥳
🩵 Sie zeigt ihre Entwicklung, ihre Relevanz im kulturellen Leben und lädt dazu ein, neue künstlerische Perspektiven zu entdecken.
🩵 Die Ausstellung wurde vom Künstler, Bildhauer und Architekten Roman Ermakov gemeinsam mit der Kuratorin, Forscherin und Produzentin Anna Malik-Korolenkova entwickelt. Ihre umfassende Recherche bringt künstlerische Praktiken und institutionelle Initiativen zusammen und eröffnet einen einzigartigen Einblick in das Feld der Public Art.
🎊 Die Vernissage bietet mehr als nur einen ersten Blick auf die Werke: Hier gibt es die Gelegenheit, direkt mit den Kuratoren und Künstlern ins Gespräch zu kommen, Ideen auszutauschen und die Atmosphäre der Eröffnung mitzuerleben.😍
🗓️ Kommt nächsten Donnerstag um 19:00 Uhr vorbei und bringt Freunde mit! Wir freuen uns auf euch!🥰
📲 Anmeldung
#vernissage #ausstellung #publicart #russland #kunst #künstler #event
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Liebe Abonnenten!
🎉Wir freuen uns, die Gewinner der Verlosung der Bücher „Isaak Lewitan. Abendglocken an der Wolga. Russische Künstlerkolonien um 1900“
bekannt zu geben.
Zunächst möchten wir uns jedoch bei allen Teilnehmern von Herzen bedanken: Wir haben von Ihnen zahlreiche wunderbare Antworten erhalten – darunter sowohl ausführliche und tiefgründige als auch kurze, aber äußerst treffende. Es ist eine Freude zu sehen, dass Ihre Antworten zwar sehr vielfältig waren, sie aber eines vereinte: die Wärme und Güte, mit der Sie über unser Land und unsere Menschen sprechen.
Mit großer Neugier haben wir auch Ihre Antworten über Ihr Lieblingsgemälde von Lewitan gelesen. Vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Kultur – wir haben Ihre Verbundenheit und Ihr tiefes Verständnis gespürt. Das bedeutet nur eines: Kultur vereint und eröffnet die Möglichkeit, eine gemeinsame Sprache zu sprechen. Nicht umsonst zählt Lewitan zu den großen Künstlern der Welt – seine Gemälde berühren die Herzen von Millionen Menschen überall und zu allen Zeiten. Und wir freuen uns, dies mit Ihnen zu teilen.
Wir müssen gestehen, es fiel uns nicht leicht, die besten Antworten auszuwählen.
Die besten Antworten hatten:
- Nadine G.
- Alina B.
- Andreas P.
- Petra B-r.
- Angelika G.
Mit Zustimmung der Gewinner veröffentlichen wir ihre Antworten später.
Noch einmal ein aufrichtiges Dankeschön für Ihr Interesse! Wir werden uns bemühen, noch mehr solcher Verlosungen für Sie zu veranstalten.
@RusBotschaft
#Buch #Verlosung #Kunst
🎉Wir freuen uns, die Gewinner der Verlosung der Bücher „Isaak Lewitan. Abendglocken an der Wolga. Russische Künstlerkolonien um 1900“
bekannt zu geben.
Zunächst möchten wir uns jedoch bei allen Teilnehmern von Herzen bedanken: Wir haben von Ihnen zahlreiche wunderbare Antworten erhalten – darunter sowohl ausführliche und tiefgründige als auch kurze, aber äußerst treffende. Es ist eine Freude zu sehen, dass Ihre Antworten zwar sehr vielfältig waren, sie aber eines vereinte: die Wärme und Güte, mit der Sie über unser Land und unsere Menschen sprechen.
Mit großer Neugier haben wir auch Ihre Antworten über Ihr Lieblingsgemälde von Lewitan gelesen. Vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Kultur – wir haben Ihre Verbundenheit und Ihr tiefes Verständnis gespürt. Das bedeutet nur eines: Kultur vereint und eröffnet die Möglichkeit, eine gemeinsame Sprache zu sprechen. Nicht umsonst zählt Lewitan zu den großen Künstlern der Welt – seine Gemälde berühren die Herzen von Millionen Menschen überall und zu allen Zeiten. Und wir freuen uns, dies mit Ihnen zu teilen.
Wir müssen gestehen, es fiel uns nicht leicht, die besten Antworten auszuwählen.
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Forwarded from Russisches Haus in Berlin
Für alle Kunstliebhaberinnen und -liebhaber: Die Kunsthistorikerin und Kuratorin Julia Platonova lädt zu zwei spannenden Vorträgen über russische Kunst im frühen 20. Jahrhundert ein!
1️⃣ Am 17. Oktober, 19:00 Uhr Russische Künstler in Berlin: Von Avantgarde bis Exil
👨🏻🎨 Berlin wurde nach Revolution und Bürgerkrieg zu einem Zufluchtsort für viele russische Künstlerinnen und Künstler – zu einem Ort der Hoffnung und künstlerischen Freiheit. Erfahrt, wie Kasimir Malewitsch, Natalja Gontscharowa, El Lissitzky und andere in der vibrierenden Atmosphäre der Weimarer Republik wirkten und die moderne Kunst Europas prägten.
2️⃣ Am 18. Oktober, um 17:00 Uhr
Ballets Russes Djagilews und die deutsche Moderne
🎭 Zu Beginn des 20. Jahrhunderts revolutionierte Sergej Djagilews Truppe Les Ballets Russes das europäische Theater. Ihre Auftritte in Berlin verbanden Musik, Tanz, Kostüm und Bühne zu einem wahren Gesamtkunstwerk. Taucht ein in die faszinierende Welt der Bühnenkunst, die deutsche Expressionisten inspirierte und die Ästhetik der Moderne neu definierte!
🗣️ Die Veranstaltungen finden in russischer Sprache statt.
🎟️ Tickets
#vortrag #kunst #russischekunst #theater #berlinevents
👨🏻🎨 Berlin wurde nach Revolution und Bürgerkrieg zu einem Zufluchtsort für viele russische Künstlerinnen und Künstler – zu einem Ort der Hoffnung und künstlerischen Freiheit. Erfahrt, wie Kasimir Malewitsch, Natalja Gontscharowa, El Lissitzky und andere in der vibrierenden Atmosphäre der Weimarer Republik wirkten und die moderne Kunst Europas prägten.
Ballets Russes Djagilews und die deutsche Moderne
🎭 Zu Beginn des 20. Jahrhunderts revolutionierte Sergej Djagilews Truppe Les Ballets Russes das europäische Theater. Ihre Auftritte in Berlin verbanden Musik, Tanz, Kostüm und Bühne zu einem wahren Gesamtkunstwerk. Taucht ein in die faszinierende Welt der Bühnenkunst, die deutsche Expressionisten inspirierte und die Ästhetik der Moderne neu definierte!
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📸 Die Ergebnisse des 11. Internationalen Andrei-Stenin- Pressefotowettbewerbs stehen fest
Der 11. Internationale Andrei-Stenin-Pressefotowettbewerb hat die Fotografin Jekaterina Jakel aus Moskau zur Gewinnerin des Grand Prix gekürt. Die Jury würdigte ihre Serie Russischer Charakter: Hürdenlauf, in der verwundete Kriegsveteranen porträtiert sind, die mit Würde und Entschlossenheit versuchen, ihr Leben neu aufzubauen.
📷 Die diesjährige Shortlist zeichnete sich durch eine große geografische Bandbreite aus: Zu den Hauptpreisträgern gehören Fotografen aus Indonesien, Palästina, Bangladesch, China, Bahrain, Myanmar und Brasilien, deren Arbeiten humanitäre Krisen, ökologische Herausforderungen, kulturelle Rituale und Porträts des modernen Lebens einfangen.
🖼 In der beim Wettbewerb beliebtesten Kategorie „Mein Planet“ wurde die Einzelaufnahme „Obstbäume unter Planen“ der chinesischen Fotografin Mengdan Zhu zur besten Arbeit gekürt. Das Foto zeigt den Alltag von Bauern, die Schutzplanen über Pflaumenbäume spannen, um sie vor extremen Wetterbedingungen zu bewahren.
🖼 In der Kategorie „Porträt. Held unserer Zeit“ gingen die Auszeichnungen an Fotojournalisten aus Myanmar und Russland. Die Aufnahme „Fischerfamilie“ der myanmarischen Fotografin Nyein Nyein Htwe zeigt den Moment, in dem der Familienvater seiner Frau den Fang nach der Rückkehr vom Fischen übergibt. Die russische Fotoreporterin Pelagija Tichonowa wurde für ihre Serie „Flüstern in der Stille“ ausgezeichnet, die das Leben von Mädchen porträtiert, die im Nikolo-Solbinskij-Frauenkloster aufwachsen. Die Autorin regt das Publikum zum Nachdenken an, wie religiöse Institutionen die Persönlichkeit prägen und was es bedeutet, in einer solchen Umgebung zu leben und zu lernen.
Alle im Wettbewerb 2025 ausgezeichneten Fotos sind auf der Webseite zu finden: https://stenincontest.com/winners2025/
🌐 Der im Jahr 2014 unter Schirmherrschaft der russischen UNESCO-Kommission ins Leben gerufene Stenin-Wettbewerb setzt sich weiterhin engagiert für junge Fotojournalisten ein und lenkt die weltweite Aufmerksamkeit auf die sich wandelnden Herausforderungen des zeitgenössischen visuellen Journalismus.
@RusBotschaft
#Russland #Kultur #Kunst #Journalismus
Der 11. Internationale Andrei-Stenin-Pressefotowettbewerb hat die Fotografin Jekaterina Jakel aus Moskau zur Gewinnerin des Grand Prix gekürt. Die Jury würdigte ihre Serie Russischer Charakter: Hürdenlauf, in der verwundete Kriegsveteranen porträtiert sind, die mit Würde und Entschlossenheit versuchen, ihr Leben neu aufzubauen.
📷 Die diesjährige Shortlist zeichnete sich durch eine große geografische Bandbreite aus: Zu den Hauptpreisträgern gehören Fotografen aus Indonesien, Palästina, Bangladesch, China, Bahrain, Myanmar und Brasilien, deren Arbeiten humanitäre Krisen, ökologische Herausforderungen, kulturelle Rituale und Porträts des modernen Lebens einfangen.
🖼 In der beim Wettbewerb beliebtesten Kategorie „Mein Planet“ wurde die Einzelaufnahme „Obstbäume unter Planen“ der chinesischen Fotografin Mengdan Zhu zur besten Arbeit gekürt. Das Foto zeigt den Alltag von Bauern, die Schutzplanen über Pflaumenbäume spannen, um sie vor extremen Wetterbedingungen zu bewahren.
🖼 In der Kategorie „Porträt. Held unserer Zeit“ gingen die Auszeichnungen an Fotojournalisten aus Myanmar und Russland. Die Aufnahme „Fischerfamilie“ der myanmarischen Fotografin Nyein Nyein Htwe zeigt den Moment, in dem der Familienvater seiner Frau den Fang nach der Rückkehr vom Fischen übergibt. Die russische Fotoreporterin Pelagija Tichonowa wurde für ihre Serie „Flüstern in der Stille“ ausgezeichnet, die das Leben von Mädchen porträtiert, die im Nikolo-Solbinskij-Frauenkloster aufwachsen. Die Autorin regt das Publikum zum Nachdenken an, wie religiöse Institutionen die Persönlichkeit prägen und was es bedeutet, in einer solchen Umgebung zu leben und zu lernen.
Alle im Wettbewerb 2025 ausgezeichneten Fotos sind auf der Webseite zu finden: https://stenincontest.com/winners2025/
🌐 Der im Jahr 2014 unter Schirmherrschaft der russischen UNESCO-Kommission ins Leben gerufene Stenin-Wettbewerb setzt sich weiterhin engagiert für junge Fotojournalisten ein und lenkt die weltweite Aufmerksamkeit auf die sich wandelnden Herausforderungen des zeitgenössischen visuellen Journalismus.
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#Russland #Kultur #Kunst #Journalismus
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Forwarded from Russisches Haus in Berlin
„Die russische Avantgarde. Als die Kunst ihrer Zeit voraus war“
🖇️ Die Kunstwissenschaftlerin Nadezhda Voronina, Expertin für osteuropäische Kunst, Dozentin an der Repin-Akademie der Künste und Autorin zahlreicher Vorträge und Bildungsprojekte in Russland und weltweit, lädt zu ihrem Vortrag ein, wo sie über die wichtigsten Etappen der Entwicklung der russischen Avantgarde erzählen, die bedeutendsten Werke vorstellen und erklären wird, warum die nationale Tradition von der altrussischen Ikone bis zum Barock zum Fundament der revolutionären Experimente der Avantgarde wurde.
🖇️ In der Vorlesung wird außerdem ausführlich über die sogenannte Amazonen der Avantgarde berichtet, außergewöhnliche Künstlerinnen, die eine eigene feministische Bewegung formten: über Olga Rosanova, Warwara Stepanowa, Nadeschda Udalzowa, Natalja Gontscharowa und andere.
🗓️ Seid bei diesem spannenden Vortrag unbedingt dabei! Die Veranstaltung findet am 6. Dezember um 17:00 Uhr in russischer Sprache statt.
🎟️ Anmeldung ist bald auf der Website verfügbar!
🖇️ Die Kunstwissenschaftlerin Nadezhda Voronina, Expertin für osteuropäische Kunst, Dozentin an der Repin-Akademie der Künste und Autorin zahlreicher Vorträge und Bildungsprojekte in Russland und weltweit, lädt zu ihrem Vortrag ein, wo sie über die wichtigsten Etappen der Entwicklung der russischen Avantgarde erzählen, die bedeutendsten Werke vorstellen und erklären wird, warum die nationale Tradition von der altrussischen Ikone bis zum Barock zum Fundament der revolutionären Experimente der Avantgarde wurde.
🖇️ In der Vorlesung wird außerdem ausführlich über die sogenannte Amazonen der Avantgarde berichtet, außergewöhnliche Künstlerinnen, die eine eigene feministische Bewegung formten: über Olga Rosanova, Warwara Stepanowa, Nadeschda Udalzowa, Natalja Gontscharowa und andere.
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Vortrag von Nadezhda Voronina #vortrag #vorlesung #kunst #avantgarde #künstler #barock #russland
„Die russische Avantgarde. Als die Kunst ihrer Zeit voraus war“🖇️ Die Kunstwissenschaftlerin Nadezhda Voronina, Expertin für osteuropäische Kunst, Dozentin ...
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Forwarded from Russisches Haus in Berlin
Im Russischen Haus ist über Jahrzehnte eine beeindruckende Sammlung entstanden, darunter herausragende Grafiken von den 1960er Jahren bis heute. Die neue Ausstellung „Gedanken zum 20. Jahrhundert“ zeigt ihre thematische Vielfalt: Mensch👤 und Natur🏞️, Bräuche, Kosmos🌌, Stadtleben🏙️, philosophische Motive sowie abstrakte Kompositionen.
🌍 Die Künstlerinnen und Künstler stammen aus verschiedenen Republiken der früheren Sowjetunion und bringen jeweils ihr regionales Kolorit ein.
🖼️ Die meisten Werke stammen aus den 1980er Jahren und tragen den Geist ihrer Zeit. Sie entführen in eine Welt voller Erinnerungen und wecken vielfältige Emotionen.
Die Ausstellung befindet sich im Foyer der 1. Etage und ist bis zum 31. Juli 2026 geöffnet – wir freuen uns auf euren Besuch!🫶🏻
#ausstellung #grafik #kunst #künstler #sammlung
🌍 Die Künstlerinnen und Künstler stammen aus verschiedenen Republiken der früheren Sowjetunion und bringen jeweils ihr regionales Kolorit ein.
🖼️ Die meisten Werke stammen aus den 1980er Jahren und tragen den Geist ihrer Zeit. Sie entführen in eine Welt voller Erinnerungen und wecken vielfältige Emotionen.
Die Ausstellung befindet sich im Foyer der 1. Etage und ist bis zum 31. Juli 2026 geöffnet – wir freuen uns auf euren Besuch!🫶🏻
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🖼 Am 10. Dezember 1884 wurde die russische Malerin Sinaida Serebrjakowa geboren
🎨Sinaida Serebrjakowa (1884–1967) war eine der bedeutendsten russischen Malerinnen des 20. Jahrhunderts und eine der wenigen Frauen, die im Umfeld der Künstlervereinigung „Mir Iskusstwa“ internationale Anerkennung erlangten.
🎨Der Name der Künstlerin wird gewöhnlich mit liebenswürdigen Porträts ihrer Verwandten und Freunde sowie mit monumentalen Gemälden zu bäuerlichen Themen in Verbindung gebracht. Doch ihre ersten Schritte auf dem Gebiet der Malerei waren mit Landschaften verknüpft – vor allem mit Ansichten des Gebiets nicht weit von Donezk, wo sich der elterliche Landsitz Neskutschnoje befand. Berühmt wurde sie durch ihre poetischen, lichtdurchfluteten Porträts, insbesondere durch das ikonische Selbstporträt „Am Schminktisch“ (1909), das ihr sofort breite Bekanntheit verschaffte.
🎨Von 1924 an lebte Serebrjakowa in Paris, ohne die Hoffnung aufzugeben, eines Tages wieder in Russland zu arbeiten. Nach ihrer Emigration geriet ihr Name in der Sowjetunion jahrzehntelang nahezu in Vergessenheit. 1965 änderte sich aber dies grundlegend: Gleich drei große Ausstellungen, deren Vorbereitung fünf Jahre in Anspruch genommen hatte, brachten Serebrjakowa dem sowjetischen Publikum zurück. Der Erfolg war überwältigend: lange Schlangen an den Eingängen, begeisterte Presseberichte, millionenfach aufgelegte Bildbände. Museen erwarben ihre Werke in großem Umfang, und die über achtzigjährige Künstlerin erlebte endlich die Anerkennung, die ihre Kunst verdiente.
@RusBotschaft
#Russland #Kunst
🎨Sinaida Serebrjakowa (1884–1967) war eine der bedeutendsten russischen Malerinnen des 20. Jahrhunderts und eine der wenigen Frauen, die im Umfeld der Künstlervereinigung „Mir Iskusstwa“ internationale Anerkennung erlangten.
🎨Der Name der Künstlerin wird gewöhnlich mit liebenswürdigen Porträts ihrer Verwandten und Freunde sowie mit monumentalen Gemälden zu bäuerlichen Themen in Verbindung gebracht. Doch ihre ersten Schritte auf dem Gebiet der Malerei waren mit Landschaften verknüpft – vor allem mit Ansichten des Gebiets nicht weit von Donezk, wo sich der elterliche Landsitz Neskutschnoje befand. Berühmt wurde sie durch ihre poetischen, lichtdurchfluteten Porträts, insbesondere durch das ikonische Selbstporträt „Am Schminktisch“ (1909), das ihr sofort breite Bekanntheit verschaffte.
🎨Von 1924 an lebte Serebrjakowa in Paris, ohne die Hoffnung aufzugeben, eines Tages wieder in Russland zu arbeiten. Nach ihrer Emigration geriet ihr Name in der Sowjetunion jahrzehntelang nahezu in Vergessenheit. 1965 änderte sich aber dies grundlegend: Gleich drei große Ausstellungen, deren Vorbereitung fünf Jahre in Anspruch genommen hatte, brachten Serebrjakowa dem sowjetischen Publikum zurück. Der Erfolg war überwältigend: lange Schlangen an den Eingängen, begeisterte Presseberichte, millionenfach aufgelegte Bildbände. Museen erwarben ihre Werke in großem Umfang, und die über achtzigjährige Künstlerin erlebte endlich die Anerkennung, die ihre Kunst verdiente.
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🖌 Am 23. Dezember 1799 wurde Karl Brjullow geboren
Karl Brjullow gilt zu Recht als Meister der russischen Kunst des 19. Jahrhunderts. Sein Name wird vor allem mit faszinierenden Porträts und monumentalen historischen Gemälden verbunden. Einen bedeutenden Platz in seinem Schaffen nimmt die religiöse Malerei ein.
Brjullow konnte das Erhabene, die Plastizität des menschlichen Körpers, spannungsvolle Gesten und ausdrucksstarke Gesichter durch Licht und Farbe ausdrücken. Seine Figuren – ob Zeitgenossen, biblische Gestalten oder Protagonisten dramatischer historischer Ereignisse – sind stets von innerer Kraft, Leidenschaft und geistiger Tiefe erfüllt.
Seine Zeitgenossen betonten, dass Brjullow über eine seltene Gabe verfügte: fesselnd und inspiriert von der Größe des Weltganzen, vom Glauben und von der Unsterblichkeit der Seele zu sprechen. Der Künstler hinterließ ein Erbe, das auch heute noch bewegt, begeistert und zum genauen Hinsehen einlädt.
An diesem Tag erinnern wir uns an den Meister, dem es gelang, akademische Präzision mit lebendigem Gefühl und romantischer Ausdruckskraft zu verbinden.
@RusBotschaft
#Russland #Kunst
Karl Brjullow gilt zu Recht als Meister der russischen Kunst des 19. Jahrhunderts. Sein Name wird vor allem mit faszinierenden Porträts und monumentalen historischen Gemälden verbunden. Einen bedeutenden Platz in seinem Schaffen nimmt die religiöse Malerei ein.
Brjullow konnte das Erhabene, die Plastizität des menschlichen Körpers, spannungsvolle Gesten und ausdrucksstarke Gesichter durch Licht und Farbe ausdrücken. Seine Figuren – ob Zeitgenossen, biblische Gestalten oder Protagonisten dramatischer historischer Ereignisse – sind stets von innerer Kraft, Leidenschaft und geistiger Tiefe erfüllt.
Seine Zeitgenossen betonten, dass Brjullow über eine seltene Gabe verfügte: fesselnd und inspiriert von der Größe des Weltganzen, vom Glauben und von der Unsterblichkeit der Seele zu sprechen. Der Künstler hinterließ ein Erbe, das auch heute noch bewegt, begeistert und zum genauen Hinsehen einlädt.
An diesem Tag erinnern wir uns an den Meister, dem es gelang, akademische Präzision mit lebendigem Gefühl und romantischer Ausdruckskraft zu verbinden.
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🎨 Am 19. Januar 2025 jährt sich zum 161. Mal der Geburtstag von Walentin Alexandrowitsch Serow, einem der bedeutendsten Porträtkünstler des russischen Modernismus an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert
🕰 Walentin Serow wurde 1865 in St. Petersburg geboren. Sein Vater, Alexander Serow, war ein angesehener Musikkritiker und Komponist, während seine Mutter, Walentina Serowa (geb. Bergman), als Pianistin und erste Komponistin Russlands hervorstach.
Nach dem frühen Tod seines Vaters zog der sechsjährige Walentin mit seiner Mutter nach Deutschland und ließ sich in München nieder, wo sie drei Jahre lang lebten. Die junge Pianistin, die sich voller Hingabe ihrer musikalischen Karriere widmete, hatte nur wenig Zeit für ihren Sohn. Dennoch erkannte sie früh sein außergewöhnliches künstlerisches Talent und ließ ihn bei dem deutschen Kupferstecher Karl Köpping ausbilden. Später übernahm der junge Maler Ilja Repin die Förderung des damals erst neunjährigen Serow.
🎨 Seinen Durchbruch feierte Serow 1888, als seine Gemälde „Mädchen mit Pfirsichen“ und „Mädchen, von der Sonne beleuchtet“ auf der Ausstellung des Vereins für Kunst-Wanderausstellungen präsentiert wurden. Kritiker und Publikum bewunderten die einzigartige Verbindung von Porträtkunst, Landschaft und Interieur. Besonders die impressionistische Herangehensweise des Künstlers fand großen Anklang.
🖌 Serow selbst betrachtete „Mädchen, von der Sonne beleuchtet“ als eines seiner bedeutendsten Werke. Er träumte lange davon, ein Porträt im Freien zu malen, das das Zusammenspiel von Sonnenlicht und Blätterschatten einfängt. „In unserer Zeit malen alle schwer und düster – ich will fröhlich malen, nur fröhlich!“, sagte er einst. Die Arbeit an dem Bild, für das seine Cousine Maria Simonowitsch Modell stand, dauerte drei Monate.
Im Laufe seiner Karriere fertigte Serow zahlreiche Porträts an, darunter auch viele Auftragsarbeiten. Er hielt sowohl Bauern als auch Aristokraten, zwei Zaren – Alexander III. und Nikolaus II. – sowie Mitglieder der Zarenfamilie in seinen Werken fest. Zu seinen bekanntesten Porträts zählen Darstellungen berühmter Zeitgenossen wie der Ballerinen Anna Pawlowa und Ida Rubinstein. Trotz seiner Erfolge erklärte Serow bescheiden: „Ich bin kein Porträtist, ich bin einfach ein Künstler.“
🎭 In den 1910er-Jahren arbeitete Serow eng mit Sergei Djagilew zusammen und war an den legendären Russischen Saisons beteiligt – einer der weltweit bekanntesten Theatertourneen, die von 1908 bis 1921 große Erfolge feierten.
Walentin Serow hinterließ ein unvergleichliches Erbe in der russischen Kunst. Seine Werke, geprägt von Eleganz und psychologischer Tiefe, beeinflussten die Entwicklung der Porträtmalerei nachhaltig und inspirieren bis heute Künstler und Kunstwissenschaftler.
@RusBotschaft
#Kunst #Kultur #Russland
🕰 Walentin Serow wurde 1865 in St. Petersburg geboren. Sein Vater, Alexander Serow, war ein angesehener Musikkritiker und Komponist, während seine Mutter, Walentina Serowa (geb. Bergman), als Pianistin und erste Komponistin Russlands hervorstach.
Nach dem frühen Tod seines Vaters zog der sechsjährige Walentin mit seiner Mutter nach Deutschland und ließ sich in München nieder, wo sie drei Jahre lang lebten. Die junge Pianistin, die sich voller Hingabe ihrer musikalischen Karriere widmete, hatte nur wenig Zeit für ihren Sohn. Dennoch erkannte sie früh sein außergewöhnliches künstlerisches Talent und ließ ihn bei dem deutschen Kupferstecher Karl Köpping ausbilden. Später übernahm der junge Maler Ilja Repin die Förderung des damals erst neunjährigen Serow.
🎨 Seinen Durchbruch feierte Serow 1888, als seine Gemälde „Mädchen mit Pfirsichen“ und „Mädchen, von der Sonne beleuchtet“ auf der Ausstellung des Vereins für Kunst-Wanderausstellungen präsentiert wurden. Kritiker und Publikum bewunderten die einzigartige Verbindung von Porträtkunst, Landschaft und Interieur. Besonders die impressionistische Herangehensweise des Künstlers fand großen Anklang.
🖌 Serow selbst betrachtete „Mädchen, von der Sonne beleuchtet“ als eines seiner bedeutendsten Werke. Er träumte lange davon, ein Porträt im Freien zu malen, das das Zusammenspiel von Sonnenlicht und Blätterschatten einfängt. „In unserer Zeit malen alle schwer und düster – ich will fröhlich malen, nur fröhlich!“, sagte er einst. Die Arbeit an dem Bild, für das seine Cousine Maria Simonowitsch Modell stand, dauerte drei Monate.
Im Laufe seiner Karriere fertigte Serow zahlreiche Porträts an, darunter auch viele Auftragsarbeiten. Er hielt sowohl Bauern als auch Aristokraten, zwei Zaren – Alexander III. und Nikolaus II. – sowie Mitglieder der Zarenfamilie in seinen Werken fest. Zu seinen bekanntesten Porträts zählen Darstellungen berühmter Zeitgenossen wie der Ballerinen Anna Pawlowa und Ida Rubinstein. Trotz seiner Erfolge erklärte Serow bescheiden: „Ich bin kein Porträtist, ich bin einfach ein Künstler.“
🎭 In den 1910er-Jahren arbeitete Serow eng mit Sergei Djagilew zusammen und war an den legendären Russischen Saisons beteiligt – einer der weltweit bekanntesten Theatertourneen, die von 1908 bis 1921 große Erfolge feierten.
Walentin Serow hinterließ ein unvergleichliches Erbe in der russischen Kunst. Seine Werke, geprägt von Eleganz und psychologischer Tiefe, beeinflussten die Entwicklung der Porträtmalerei nachhaltig und inspirieren bis heute Künstler und Kunstwissenschaftler.
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Tablettmalerei aus Schostowo
🎨 Tablettmalerei aus Schostowo ist ein russisches Volkskunsthandwerk der Bemalung von geschmiedeten Metalltabletten, das seit 1825 im Dorf Schostowo in der Region Moskau existiert.
Die Schostowo-Tablettmalerei entstand im Dorf Schostowo in der Nähe von Moskau im XIX. Jahrhundert, als die Fürsten Demidow aus dem Ural die Grundlagen des Spenglerhandwerks in mehrere Dörfer in der Nähe von Moskau brachten.
🌸 Das Hauptmotiv der Malerei ist ein Blumenstrauß aus großen Garten- und kleinen Feldblumen. Das Gemälde wird in der Regel auf schwarzem Hintergrund gemalt, und der Meister arbeitet an mehreren Tabletten auf einmal.
@RusBotschaft
#Kunst #Malerei #Russland
🎨 Tablettmalerei aus Schostowo ist ein russisches Volkskunsthandwerk der Bemalung von geschmiedeten Metalltabletten, das seit 1825 im Dorf Schostowo in der Region Moskau existiert.
Die Schostowo-Tablettmalerei entstand im Dorf Schostowo in der Nähe von Moskau im XIX. Jahrhundert, als die Fürsten Demidow aus dem Ural die Grundlagen des Spenglerhandwerks in mehrere Dörfer in der Nähe von Moskau brachten.
🌸 Das Hauptmotiv der Malerei ist ein Blumenstrauß aus großen Garten- und kleinen Feldblumen. Das Gemälde wird in der Regel auf schwarzem Hintergrund gemalt, und der Meister arbeitet an mehreren Tabletten auf einmal.
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🎨 155 Jahre seit der Geburt von Igor Grabar
Igor Grabar gilt als einer der bedeutendsten russischen Künstler, Kunsthistoriker und Restauratoren des 20. Jahrhunderts. Am 25. März 2026 jährt sich sein Geburtstag zum 155. Mal. Sein Name ist untrennbar mit der russischen Malerei, dem Studium der Kunstgeschichte und dem Schutz des kulturellen Erbes verbunden.
🖌 Geboren wurde er 1871 in Budapest. Schon früh zeigte Grabar ein großes Interesse an Kunst und Kultur. Später studierte er in St. Petersburg und vervollkommnete seine Ausbildung auch in München. In seinem Schaffen verband er die Tradition der russischen Malerei mit neuen künstlerischen Ausdrucksformen, wobei besonders seine leuchtenden Landschaften und sein feines Gespür für Farbe hervortraten.
❄️ Besonders berühmt wurde Grabar durch seine winterlichen Landschaften. Zu seinen bekanntesten Werken zählt das Gemälde „Februarblau“ („Февральская лазурь“) aus dem Jahr 1904, das zu einem Sinnbild der russischen Natur in der Malerei wurde. Seine Bilder zeichnen sich durch Lichtfülle, dekorative Ausdruckskraft und eine poetische Wahrnehmung der Landschaft aus.
🏛 Igor Grabar leistete auch einen großen Beitrag zur Bewahrung des nationalen Kulturerbes. Von 1913 bis 1925 war er Treuhänder der Tretjakow-Galerie. Er widmete sich intensiv der Erforschung der russischen Kunst, war als Museumsfachmann tätig und spielte eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Restaurierung in Russland.
📚 Ein bedeutender Teil seines Lebens war der Kunstgeschichte gewidmet. Igor Grabar war Herausgeber und Autor grundlegender Arbeiten zur Geschichte der russischen Kunst. Dank seiner wissenschaftlichen und organisatorischen Tätigkeit wurde die systematische Erforschung der nationalen Kunst auf ein neues Niveau gehoben.
⭐️ Das Werk von Igor Grabar bleibt bis heute ein fester Bestandteil der russischen Kultur. Seine Gemälde begeistern durch ihre Schönheit und ihre besondere Atmosphäre, während seine Arbeiten als Kunsthistoriker und Restaurator weiterhin hohe Anerkennung genießen.
Wir erinnern mit großer Achtung an Igor Grabar und an seinen herausragenden Beitrag zur russischen Kunst und Kultur.
#KulturRusslands #IgorGrabar #Kunst #RussischeMalerei
Igor Grabar gilt als einer der bedeutendsten russischen Künstler, Kunsthistoriker und Restauratoren des 20. Jahrhunderts. Am 25. März 2026 jährt sich sein Geburtstag zum 155. Mal. Sein Name ist untrennbar mit der russischen Malerei, dem Studium der Kunstgeschichte und dem Schutz des kulturellen Erbes verbunden.
🖌 Geboren wurde er 1871 in Budapest. Schon früh zeigte Grabar ein großes Interesse an Kunst und Kultur. Später studierte er in St. Petersburg und vervollkommnete seine Ausbildung auch in München. In seinem Schaffen verband er die Tradition der russischen Malerei mit neuen künstlerischen Ausdrucksformen, wobei besonders seine leuchtenden Landschaften und sein feines Gespür für Farbe hervortraten.
❄️ Besonders berühmt wurde Grabar durch seine winterlichen Landschaften. Zu seinen bekanntesten Werken zählt das Gemälde „Februarblau“ („Февральская лазурь“) aus dem Jahr 1904, das zu einem Sinnbild der russischen Natur in der Malerei wurde. Seine Bilder zeichnen sich durch Lichtfülle, dekorative Ausdruckskraft und eine poetische Wahrnehmung der Landschaft aus.
🏛 Igor Grabar leistete auch einen großen Beitrag zur Bewahrung des nationalen Kulturerbes. Von 1913 bis 1925 war er Treuhänder der Tretjakow-Galerie. Er widmete sich intensiv der Erforschung der russischen Kunst, war als Museumsfachmann tätig und spielte eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Restaurierung in Russland.
📚 Ein bedeutender Teil seines Lebens war der Kunstgeschichte gewidmet. Igor Grabar war Herausgeber und Autor grundlegender Arbeiten zur Geschichte der russischen Kunst. Dank seiner wissenschaftlichen und organisatorischen Tätigkeit wurde die systematische Erforschung der nationalen Kunst auf ein neues Niveau gehoben.
⭐️ Das Werk von Igor Grabar bleibt bis heute ein fester Bestandteil der russischen Kultur. Seine Gemälde begeistern durch ihre Schönheit und ihre besondere Atmosphäre, während seine Arbeiten als Kunsthistoriker und Restaurator weiterhin hohe Anerkennung genießen.
Wir erinnern mit großer Achtung an Igor Grabar und an seinen herausragenden Beitrag zur russischen Kunst und Kultur.
#KulturRusslands #IgorGrabar #Kunst #RussischeMalerei
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◼️ Kasimir Malewitsch: 7 wichtige Fakten über das „Schwarze Quadrat“
Diese Fakten über eines der berühmtesten Werke der russischen Kunst sind ebenso seltsam und kurios wie das „Schwarzes Quadrat“ selbst.
Der ursprüngliche Titel von Kasimir Malewitschs berühmtestem Gemälde lautet eigentlich nicht „Schwarzes Quadrat“, sondern „Schwarzes suprematistisches Quadrat“. Doch das ist noch längst nicht die einzige kuriose Tatsache über dieses Meisterwerk…
1. Es ist kein Quadrat und es ist nicht schwarz
▫️Malewitschs „Schwarzes Quadrat“ ist eigentlich gar kein Quadrat. Keine seiner Seiten verläuft parallel zueinander oder zum Rahmen des Gemäldes. Streng genommen handelt es sich also eher um ein Rechteck.
▪️ Und schwarz ist es auch nicht. Malewitsch verwendete eine spezielle Farbmischung, in der kein einziger schwarzer Farbton vorkam. Daher entspricht der Name des Gemäldes nicht ganz der Realität.
2. Das Gemälde hat zwei Entstehungsdaten
▫️ Das „Schwarze suprematistische Quadrat“ wurde von Kasimir Malewitsch eigentlich schon 1913 „erfunden“ – als Teil eines Bühnenvorhang-Entwurfs für die russische futuristische bzw. kubofuturistische Oper „Sieg über die Sonne“. Dem Künstler selbst war das genaue Entstehungsdatum seines Werkes allerdings nicht besonders wichtig. Das berühmte „Schwarze Quadrat“ entstand in seiner bekannten Gemäldeform erst 1915 für die Ausstellung „Die letzte futuristische Ausstellung der Bilder 0,10“, die vom 19. Dezember 1915 bis zum 17. Januar 1916 in Petrograd stattfand. Dort wurde es zusammen mit anderen suprematistischen Werken gezeigt. Als Malewitsch das Bild im Juni 1915 malte, schrieb er dennoch „1913“ auf die Rückseite der Leinwand, um zu betonen, dass das Werk ursprünglich 1913 entstanden, aber erst 1915 gemalt worden war. Der Künstler nannte sein Werk stets „Das zentrale suprematistische Element. Quadrat. 1913“.
3. Es ist eigentlich Teil eines Triptychons
▪️ Als das Werk 1915 zum ersten Mal ausgestellt wurde, wurde es zusammen mit zwei anderen „wichtigen suprematistischen Formen“ gezeigt – dem „Schwarzen Kreis“ und dem „Schwarzen Kreuz“, die weniger bekannt sind als das „Schwarze Quadrat“.
👉 Weiterlesen: https://de.gw2ru.com/kultur/21158-7-wichtige-fakten-uber-malewitschs-schwarzes-quadrat
🔗 Quelle: Fenster nach Russland
@RusBotschaft
#Kultur #Kunst
Diese Fakten über eines der berühmtesten Werke der russischen Kunst sind ebenso seltsam und kurios wie das „Schwarzes Quadrat“ selbst.
Der ursprüngliche Titel von Kasimir Malewitschs berühmtestem Gemälde lautet eigentlich nicht „Schwarzes Quadrat“, sondern „Schwarzes suprematistisches Quadrat“. Doch das ist noch längst nicht die einzige kuriose Tatsache über dieses Meisterwerk…
1. Es ist kein Quadrat und es ist nicht schwarz
▫️Malewitschs „Schwarzes Quadrat“ ist eigentlich gar kein Quadrat. Keine seiner Seiten verläuft parallel zueinander oder zum Rahmen des Gemäldes. Streng genommen handelt es sich also eher um ein Rechteck.
▪️ Und schwarz ist es auch nicht. Malewitsch verwendete eine spezielle Farbmischung, in der kein einziger schwarzer Farbton vorkam. Daher entspricht der Name des Gemäldes nicht ganz der Realität.
2. Das Gemälde hat zwei Entstehungsdaten
▫️ Das „Schwarze suprematistische Quadrat“ wurde von Kasimir Malewitsch eigentlich schon 1913 „erfunden“ – als Teil eines Bühnenvorhang-Entwurfs für die russische futuristische bzw. kubofuturistische Oper „Sieg über die Sonne“. Dem Künstler selbst war das genaue Entstehungsdatum seines Werkes allerdings nicht besonders wichtig. Das berühmte „Schwarze Quadrat“ entstand in seiner bekannten Gemäldeform erst 1915 für die Ausstellung „Die letzte futuristische Ausstellung der Bilder 0,10“, die vom 19. Dezember 1915 bis zum 17. Januar 1916 in Petrograd stattfand. Dort wurde es zusammen mit anderen suprematistischen Werken gezeigt. Als Malewitsch das Bild im Juni 1915 malte, schrieb er dennoch „1913“ auf die Rückseite der Leinwand, um zu betonen, dass das Werk ursprünglich 1913 entstanden, aber erst 1915 gemalt worden war. Der Künstler nannte sein Werk stets „Das zentrale suprematistische Element. Quadrat. 1913“.
3. Es ist eigentlich Teil eines Triptychons
▪️ Als das Werk 1915 zum ersten Mal ausgestellt wurde, wurde es zusammen mit zwei anderen „wichtigen suprematistischen Formen“ gezeigt – dem „Schwarzen Kreis“ und dem „Schwarzen Kreuz“, die weniger bekannt sind als das „Schwarze Quadrat“.
👉 Weiterlesen: https://de.gw2ru.com/kultur/21158-7-wichtige-fakten-uber-malewitschs-schwarzes-quadrat
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🖼 Vor 220 Jahren wurde der russische Künstler Alexander Iwanow geboren
🎨 Alexander Iwanow wurde am 28. Juli 1806 in Sankt Petersburg geboren. Sein Vater, der Maler Andrei Iwanow, lehrte an der Kaiserlichen Kunstakademie und bereitete seinen Sohn früh auf eine künstlerische Laufbahn vor. 1817 begann Alexander dort sein Studium. Anders als die meisten Studenten lebte er nicht in der Akademie, sondern arbeitete in der Werkstatt seines Vaters. Schon bald fiel er durch sein großes Talent im Zeichnen und Malen auf.
🗺 1830 reiste Iwanow mit Unterstützung der Gesellschaft zur Förderung der Künstler nach Europa. In Italien sollte Iwanow zunächst die bedeutendsten Kunstwerke studieren, später Michelangelos Fresko „Die Erschaffung Adams“ kopieren und schließlich ein eigenes Werk schaffen. Auf dem Weg nach Rom besuchte er die Gemäldegalerie in Dresden und fertigte Skizzen von Raffaels „Sixtinischer Madonna“ an.
🖼 Tief beeindruckt von Buonarrotis Werk suchte Iwanow nach einem ebenso eindrucksvollen Motiv. Schließlich entschied er sich für ein evangelisches Thema: die Erscheinung Christi vor dem Volk.
📚 In Rom verband Iwanow eine enge Freundschaft mit dem Schriftsteller Nikolai Gogol. Beide interessierten sich für religiöse Themen und die Bedeutung der Kunst. Gogol besuchte häufig Iwanows Atelier, bewunderte seine Hingabe und unterstützte seine Arbeit an der „Erscheinung Christi vor dem Volk“. In seinem Aufsatz „Der Historienmaler Iwanow“ würdigte er den Künstler und dessen jahrelange Arbeit. Iwanow wiederum schätzte Gogols Urteil über Kunst und bezeichnete ihn als einen außergewöhnlichen Menschen.
📍 Iwanow lebte sehr zurückgezogen und arbeitete äußerst diszipliniert. Er begann früh am Morgen und malte oft bis spät in die Nacht. Viele Jahre lang fertigte er Studien, Skizzen und Landschaftsbilder an, um sein großes Gemälde zu vollenden. Wegen gesundheitlicher Probleme musste er seine Arbeit jedoch immer wieder unterbrechen. Sein außergewöhnlicher Perfektionismus wurde von seinen Zeitgenossen nicht immer verstanden.
🏛 1858 kehrte Alexander Iwanow zusammen mit seinem Gemälde „Die Erscheinung Christi vor dem Volke“ in die Heimat zurück. Ursprünglich plante er, das Bild mit dem Zug bis in die deutsche Stadt Kiel zu transportieren und es von dort aus mit einem Dampfschiff nach Sankt Petersburg zu bringen. Die riesige, auf eine Rolle gewickelte Leinwand war jedoch so groß, dass er weder in einen Gepäckwagen noch in den Laderaum des Schiffes passte. Mit finanzieller Unterstützung von Mäzenen ließ Iwanow deshalb für den Transport eine offene Eisenbahnplattform bereitstellen. Auch auf dem Schiffsdeck mussten besondere Befestigungen angebracht werden, damit das wertvolle Gemälde während der Fahrt nicht beschädigt wurde. Auf diese Weise gelangte das Werk sicher in die Hauptstadt des Russischen Kaiserreichs. In Sankt Petersburg wurde das Gemälde im Winterpalast ausgestellt. Kaiser Alexander II. kaufte das Werk und gewährte dem Künstler außerdem eine lebenslange Pension.
Gemälde:
„Die Erscheinung Christi vor dem Volk“, 1837–1857
„Ave Maria“, 1839
„Bellerophon zieht zum Kampf gegen die Chimäre“, 1829
„Priamos bittet Achill um den Leichnam Hektors“, 1824
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🎨 Alexander Iwanow wurde am 28. Juli 1806 in Sankt Petersburg geboren. Sein Vater, der Maler Andrei Iwanow, lehrte an der Kaiserlichen Kunstakademie und bereitete seinen Sohn früh auf eine künstlerische Laufbahn vor. 1817 begann Alexander dort sein Studium. Anders als die meisten Studenten lebte er nicht in der Akademie, sondern arbeitete in der Werkstatt seines Vaters. Schon bald fiel er durch sein großes Talent im Zeichnen und Malen auf.
🗺 1830 reiste Iwanow mit Unterstützung der Gesellschaft zur Förderung der Künstler nach Europa. In Italien sollte Iwanow zunächst die bedeutendsten Kunstwerke studieren, später Michelangelos Fresko „Die Erschaffung Adams“ kopieren und schließlich ein eigenes Werk schaffen. Auf dem Weg nach Rom besuchte er die Gemäldegalerie in Dresden und fertigte Skizzen von Raffaels „Sixtinischer Madonna“ an.
🖼 Tief beeindruckt von Buonarrotis Werk suchte Iwanow nach einem ebenso eindrucksvollen Motiv. Schließlich entschied er sich für ein evangelisches Thema: die Erscheinung Christi vor dem Volk.
📚 In Rom verband Iwanow eine enge Freundschaft mit dem Schriftsteller Nikolai Gogol. Beide interessierten sich für religiöse Themen und die Bedeutung der Kunst. Gogol besuchte häufig Iwanows Atelier, bewunderte seine Hingabe und unterstützte seine Arbeit an der „Erscheinung Christi vor dem Volk“. In seinem Aufsatz „Der Historienmaler Iwanow“ würdigte er den Künstler und dessen jahrelange Arbeit. Iwanow wiederum schätzte Gogols Urteil über Kunst und bezeichnete ihn als einen außergewöhnlichen Menschen.
📍 Iwanow lebte sehr zurückgezogen und arbeitete äußerst diszipliniert. Er begann früh am Morgen und malte oft bis spät in die Nacht. Viele Jahre lang fertigte er Studien, Skizzen und Landschaftsbilder an, um sein großes Gemälde zu vollenden. Wegen gesundheitlicher Probleme musste er seine Arbeit jedoch immer wieder unterbrechen. Sein außergewöhnlicher Perfektionismus wurde von seinen Zeitgenossen nicht immer verstanden.
🏛 1858 kehrte Alexander Iwanow zusammen mit seinem Gemälde „Die Erscheinung Christi vor dem Volke“ in die Heimat zurück. Ursprünglich plante er, das Bild mit dem Zug bis in die deutsche Stadt Kiel zu transportieren und es von dort aus mit einem Dampfschiff nach Sankt Petersburg zu bringen. Die riesige, auf eine Rolle gewickelte Leinwand war jedoch so groß, dass er weder in einen Gepäckwagen noch in den Laderaum des Schiffes passte. Mit finanzieller Unterstützung von Mäzenen ließ Iwanow deshalb für den Transport eine offene Eisenbahnplattform bereitstellen. Auch auf dem Schiffsdeck mussten besondere Befestigungen angebracht werden, damit das wertvolle Gemälde während der Fahrt nicht beschädigt wurde. Auf diese Weise gelangte das Werk sicher in die Hauptstadt des Russischen Kaiserreichs. In Sankt Petersburg wurde das Gemälde im Winterpalast ausgestellt. Kaiser Alexander II. kaufte das Werk und gewährte dem Künstler außerdem eine lebenslange Pension.
Gemälde:
„Die Erscheinung Christi vor dem Volk“, 1837–1857
„Ave Maria“, 1839
„Bellerophon zieht zum Kampf gegen die Chimäre“, 1829
„Priamos bittet Achill um den Leichnam Hektors“, 1824
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👨🎨 150. Geburtstag von Iwan Bilibin
Im Jahr 2026 jährt sich der Geburtstag von Iwan Jakowlewitsch Bilibin zum 150. Mal. Er war ein herausragender russischer Künstler, Buchillustrator und Bühnenbildner sowie der Schöpfer des unverwechselbaren „Bilibin-Stils“.
🏛 Iwan Bilibin wurde am 16. August 1876 unweit von Sankt Petersburg geboren. Sein Vater war Marinearzt, doch weder die Medizin noch das Meer interessierten Iwan. Nach dem Gymnasium nahm Bilibin ein Jurastudium an der Universität Sankt Petersburg auf und widmete sich gleichzeitig intensiv der Kunst. Er besuchte die Zeichenschule der Gesellschaft zur Förderung der Künste und die Kunstschule von Maria Tenischewa, studierte Malerei in München bei Anton Ažbe und später bei Ilja Repin.
1899 hielt sich Bilibin im Dorf Jegny im Gebiet Twer auf. Dort schuf er Illustrationen zum russischen Volksmärchen „Vom Zarewitsch Iwan, dem Feuervogel und dem grauen Wolf“. In dieser Zeit begann sich sein unverwechselbarer Märchenstil herauszubilden: gedämpfte Farben, klare Linien und kunstvolle Ornamente. Großen Einfluss auf sein Schaffen hatten auch seine Reisen durch den Russischen Norden. Dort studierte Bilibin traditionelle Holzarchitektur, Volkstrachten, Ornamente und Gegenstände des alltäglichen Lebens.
🎨 Der Künstler zeichnete zunächst mit Tusche und einem abgeschrägten Pinsel und kolorierte die Zeichnungen anschließend mit Aquarellfarben. Seine Linien setzte er sicher und nahezu ohne Korrekturen, was ihm den Beinamen „Eiserne Hand“ einbrachte.
Berühmt wurde Bilibin vor allem durch seine Illustrationen zu russischen Volksmärchen und Werken von Alexander Puschkin. Darüber hinaus entwarf er Bühnenbilder und Kostüme für Theaterinszenierungen sowie Buchumschläge, Plakate und Ornamente. Auch im Bereich der architektonischen Gestaltung war er tätig, unter anderem arbeitete er an den Gebäuden der Redaktion der Zeitung „Russkoje Slowo“ in der Twerskaja-Straße in Moskau und der Staatsbank in Nischni Nowgorod.
🖼 Nach der Revolution lebte Bilibin zunächst in Ägypten und später in Frankreich. 1936 kehrte er in die Sowjetunion zurück, ließ sich in Leningrad nieder und lehrte an der Allrussischen Akademie der Künste. Während der Blockade von Leningrad lehnte der Künstler eine Evakuierung ab. Iwan Bilibin starb am 7. Februar 1942 in der belagerten Stadt.
Auch 150 Jahre nach seiner Geburt gehören Bilibins Werke zu den bekanntesten und prägendsten künstlerischen Darstellungen der Welt des russischen Märchens.
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#Kultur #Kunst #Geschichte
Im Jahr 2026 jährt sich der Geburtstag von Iwan Jakowlewitsch Bilibin zum 150. Mal. Er war ein herausragender russischer Künstler, Buchillustrator und Bühnenbildner sowie der Schöpfer des unverwechselbaren „Bilibin-Stils“.
🏛 Iwan Bilibin wurde am 16. August 1876 unweit von Sankt Petersburg geboren. Sein Vater war Marinearzt, doch weder die Medizin noch das Meer interessierten Iwan. Nach dem Gymnasium nahm Bilibin ein Jurastudium an der Universität Sankt Petersburg auf und widmete sich gleichzeitig intensiv der Kunst. Er besuchte die Zeichenschule der Gesellschaft zur Förderung der Künste und die Kunstschule von Maria Tenischewa, studierte Malerei in München bei Anton Ažbe und später bei Ilja Repin.
1899 hielt sich Bilibin im Dorf Jegny im Gebiet Twer auf. Dort schuf er Illustrationen zum russischen Volksmärchen „Vom Zarewitsch Iwan, dem Feuervogel und dem grauen Wolf“. In dieser Zeit begann sich sein unverwechselbarer Märchenstil herauszubilden: gedämpfte Farben, klare Linien und kunstvolle Ornamente. Großen Einfluss auf sein Schaffen hatten auch seine Reisen durch den Russischen Norden. Dort studierte Bilibin traditionelle Holzarchitektur, Volkstrachten, Ornamente und Gegenstände des alltäglichen Lebens.
🎨 Der Künstler zeichnete zunächst mit Tusche und einem abgeschrägten Pinsel und kolorierte die Zeichnungen anschließend mit Aquarellfarben. Seine Linien setzte er sicher und nahezu ohne Korrekturen, was ihm den Beinamen „Eiserne Hand“ einbrachte.
Berühmt wurde Bilibin vor allem durch seine Illustrationen zu russischen Volksmärchen und Werken von Alexander Puschkin. Darüber hinaus entwarf er Bühnenbilder und Kostüme für Theaterinszenierungen sowie Buchumschläge, Plakate und Ornamente. Auch im Bereich der architektonischen Gestaltung war er tätig, unter anderem arbeitete er an den Gebäuden der Redaktion der Zeitung „Russkoje Slowo“ in der Twerskaja-Straße in Moskau und der Staatsbank in Nischni Nowgorod.
🖼 Nach der Revolution lebte Bilibin zunächst in Ägypten und später in Frankreich. 1936 kehrte er in die Sowjetunion zurück, ließ sich in Leningrad nieder und lehrte an der Allrussischen Akademie der Künste. Während der Blockade von Leningrad lehnte der Künstler eine Evakuierung ab. Iwan Bilibin starb am 7. Februar 1942 in der belagerten Stadt.
Auch 150 Jahre nach seiner Geburt gehören Bilibins Werke zu den bekanntesten und prägendsten künstlerischen Darstellungen der Welt des russischen Märchens.
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🎼 120 Jahre seit der Geburt von Dmitri Schostakowitsch
Dmitri Schostakowitsch (1906–1975) war einer der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts, Pianist, Pädagoge und Künstler in der Sowjetunion.
🎹 Dmitri Schostakowitsch wurde 1906 in Sankt Petersburg in eine musikalische Familie hineingeboren. Bereits mit 13 Jahren wurde er am Petrograder Konservatorium in die Klavierklasse aufgenommen, zwei Jahre später begann er dort auch Komposition zu studieren. Während des Russischen Bürgerkriegs verdiente der junge Musiker zeitweise seinen Lebensunterhalt als Kinopianist und begleitete Stummfilme am Klavier.
Seinen ersten großen Erfolg erzielte Schostakowitsch im Alter von 19 Jahren mit seiner Abschlussarbeit, der Ersten Sinfonie. Die Uraufführung wurde zu einem großen Erfolg und machte den jungen Komponisten schlagartig bekannt.
🎵 Eine besondere Bedeutung in seinem Schaffen haben die Werke aus den Kriegsjahren. In den ersten Monaten des Großen Vaterländischen Krieges blieb Schostakowitsch in Leningrad, unterrichtete am Konservatorium und engagierte sich in einer freiwilligen Feuerwehr. Ende 1941 wurde er nach Kuibyschew, dem heutigen Samara, evakuiert. Dort vollendete er seine berühmte Siebte Sinfonie, die „Leningrader Sinfonie“.
Am 9. August 1942 wurde die Siebte Sinfonie im belagerten Leningrad aufgeführt. Für die Einwohner und Verteidiger der Stadt wurde dieses Konzert zu einem wichtigen Symbol für Mut und Widerstandskraft. Das Konzert wurde im Rundfunk und über die Lautsprecheranlagen der Stadt übertragen.
🎶 Während des Zweiten Weltkriegs wurden Schostakowitsch und seine Musik zu einem wichtigen Bestandteil der internationalen kulturellen Wahrnehmung der Sowjetunion als eines der Hauptmitglieder der Anti-Hitler-Koalition. Die Partitur der Siebten Sinfonie verbreitete sich rasch im Ausland, und ein Porträt des Komponisten in der Uniform des Leningrader Luftschutzes erschien auf dem Titelblatt des Magazins Time.
Dank seiner weltweiten Bekanntheit wurde Schostakowitsch später auch zu einem prominenten Vertreter der sowjetischen Kulturdiplomatie. Als Mitglied des Sowjetischen Friedenskomitees besuchte er unter anderem die Vereinigten Staaten, Schweden, Island und die Bundesrepublik Deutschland.
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#Kunst #Kultur
Dmitri Schostakowitsch (1906–1975) war einer der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts, Pianist, Pädagoge und Künstler in der Sowjetunion.
🎹 Dmitri Schostakowitsch wurde 1906 in Sankt Petersburg in eine musikalische Familie hineingeboren. Bereits mit 13 Jahren wurde er am Petrograder Konservatorium in die Klavierklasse aufgenommen, zwei Jahre später begann er dort auch Komposition zu studieren. Während des Russischen Bürgerkriegs verdiente der junge Musiker zeitweise seinen Lebensunterhalt als Kinopianist und begleitete Stummfilme am Klavier.
Seinen ersten großen Erfolg erzielte Schostakowitsch im Alter von 19 Jahren mit seiner Abschlussarbeit, der Ersten Sinfonie. Die Uraufführung wurde zu einem großen Erfolg und machte den jungen Komponisten schlagartig bekannt.
„Die Melodie ist ein Gedanke, sie ist Bewegung, sie ist die Seele eines musikalischen Werkes“, sagte Schostakowitsch.
🎵 Eine besondere Bedeutung in seinem Schaffen haben die Werke aus den Kriegsjahren. In den ersten Monaten des Großen Vaterländischen Krieges blieb Schostakowitsch in Leningrad, unterrichtete am Konservatorium und engagierte sich in einer freiwilligen Feuerwehr. Ende 1941 wurde er nach Kuibyschew, dem heutigen Samara, evakuiert. Dort vollendete er seine berühmte Siebte Sinfonie, die „Leningrader Sinfonie“.
Am 9. August 1942 wurde die Siebte Sinfonie im belagerten Leningrad aufgeführt. Für die Einwohner und Verteidiger der Stadt wurde dieses Konzert zu einem wichtigen Symbol für Mut und Widerstandskraft. Das Konzert wurde im Rundfunk und über die Lautsprecheranlagen der Stadt übertragen.
🎶 Während des Zweiten Weltkriegs wurden Schostakowitsch und seine Musik zu einem wichtigen Bestandteil der internationalen kulturellen Wahrnehmung der Sowjetunion als eines der Hauptmitglieder der Anti-Hitler-Koalition. Die Partitur der Siebten Sinfonie verbreitete sich rasch im Ausland, und ein Porträt des Komponisten in der Uniform des Leningrader Luftschutzes erschien auf dem Titelblatt des Magazins Time.
Dank seiner weltweiten Bekanntheit wurde Schostakowitsch später auch zu einem prominenten Vertreter der sowjetischen Kulturdiplomatie. Als Mitglied des Sowjetischen Friedenskomitees besuchte er unter anderem die Vereinigten Staaten, Schweden, Island und die Bundesrepublik Deutschland.
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