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Wie Sewastopol im Zweiten Weltkrieg acht Monate lang heldenhaft der Belagerung standhielt

Teil 2

Im Mai 1942 zerschlugen die Deutschen im Rahmen der „Operation Trappenjagd“ die sowjetischen Truppen auf der östlichen Krim. „Der Verlust der Halbinsel Kertsch brachte unsere Truppen, die das Verteidigungsgebiet Sewastopol verteidigten, in eine äußerst schwierige Lage. Nun richteten sich sämtliche Kräfte der deutschen 11. Armee gegen sie“, schrieb Marschall Alexander Wassilewski.
 
Zu Beginn des Sommers 1942 hatten die Deutschen rund um die Stadt eine gewaltige Zahl an Geschützen zusammengezogen, darunter die überschweren 420-mm-Geschütze „Gamma“, die 600-mm-Mörser „Odin“ und „Thor“ sowie das 800-mm-Geschütz „Dora“.
 
„Ab dem 1. Juni bombardierten und beschossen uns die Deutschen Tag und Nacht ununterbrochen mit schweren Geschützen. Etwa am 5. Juni konnten wir unsere ‚Stalins Falken‘ praktisch nicht mehr am Himmel sehen. Der Himmel war schwarz von deutschen Flugzeugen“, erinnerte sich der Matrose Grigori Samichowski.
 
Am 7. Juni begann der dritte und letzte Angriff auf Sewastopol. An allen wichtigen Abschnitten der sowjetischen Verteidigung tobten erbitterte Kämpfe – am Sapunberg, am Malachow-Kurgan, bei der Panzerbatterie Nr. 30 und am Fuß der Mackenzie-Höhen.
 
Am 26. Juni traf mit der 142. Schützenbrigade die letzte Verstärkung auf dem Seeweg in Sewastopol ein. Von da an konnten nur noch Flugzeuge und U-Boote die Stadt erreichen.
 
Am 29. Juni befanden sich die deutschen Truppen bereits im Stadtzentrum. Die Küstenarmee hatte schwere Verluste erlitten, und die Munition ging zur Neige. Das Kommando kam zu dem Schluss, dass unter diesen Bedingungen kein organisierter Widerstand mehr möglich war, und beschloss, die Stadt zu evakuieren.
 
In der Nacht zum 1. Juli begannen Flugzeuge und U-Boote, Parteifunktionäre sowie höhere und höchste Führungskräfte aus der Stadt auszufliegen bzw. auszulaufen. Viele Soldaten versuchten, Sewastopol auf improvisierten Wasserfahrzeugen zu verlassen, wurden jedoch unmittelbar vom feindlichen Feuer getroffen.
 
Am 3. Juli fiel Sewastopol, obwohl Tausende der verbliebenen Kämpfer noch mehrere Wochen Widerstand leisteten. Die sowjetischen Verluste beliefen sich auf mehr als 150.000 Tote und Gefangene, während die deutsch-rumänischen Truppen rund 60.000 Mann verloren und weitere 240.000 Verwundete zu beklagen hatten.
 
Für die Einnahme des Hauptstützpunkts der Schwarzmeerflotte, der über lange Zeit große deutsche Kräfte gebunden hatte, wurde Manstein zum Generalfeldmarschall befördert. Die dadurch freigewordenen Truppen wurden anschließend an verschiedene Abschnitte der deutsch-sowjetischen Front verlegt.
 
Erst im Frühjahr 1944 kehrte die Rote Armee nach Sewastopol zurück.

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Wie Sewastopol im Zweiten Weltkrieg acht Monate lang heldenhaft der Belagerung standhielt

Teil 1

Der Hauptstützpunkt der Schwarzmeerflotte wurde zu Lande blockiert und hielt zwei Angriffen überlegener feindlicher Kräfte stand. Der dritte Angriff jedoch wurde für die Stadt zum Verhängnis.
 
„Rotarmisten, tapfere und mutige Matrosen der Schwarzmeerflotte – keinen Schritt zurück! So wie ihr den Feind bei Odessa geschlagen habt und wie er bei Leningrad und Moskau geschlagen wird, so besiegt auch ihr das faschistische Gesindel und zerschlagt die brutalen Hitlerhorden. Erfüllt eure heilige Pflicht gegenüber der Heimat.“

 
Mit diesen Worten wandte sich das Stadtverteidigungskomitee von Sewastopol am 30. Oktober 1941 an die Verteidiger der Stadt. An diesem Tag erreichten deutsche Truppen die äußeren Zugänge zu Sewastopol, dem Hauptstützpunkt der Schwarzmeerflotte. Damit begann die lange und schwere Verteidigung der Stadt, die acht Monate dauerte.
 
Zu Beginn des Krieges war Sewastopol gut auf die Abwehr von Angriffen aus der Luft und von See vorbereitet, verfügte jedoch über keine Landbefestigungen. Mit deren Bau wurde im Juli begonnen, doch bis Oktober waren sie noch nicht fertiggestellt. Verteidigt wurde Sewastopol von den Matrosen der Schwarzmeerflotte, die von der Küstenarmee unterstützt wurden. Zuvor hatte diese an der Verteidigung von Odessa teilgenommen.
 
Die 11. Armee unter General Erich von Manstein, die rasch über die Krim vorrückte, wollte Sewastopol gemeinsam mit ihren rumänischen Verbündeten im Handstreich einnehmen. Am 11. November begann der erste Angriff auf die Stadt, die zu diesem Zeitpunkt auf dem Landweg vollständig vom übrigen Land abgeschnitten war.
 
Den deutschen Truppen gelang es, die sowjetischen Verteidigungslinien an mehreren Stellen zu durchbrechen. Doch aufgrund hoher Verluste mussten sie ihre Offensive bis Dezember einstellen. Die Verteidiger der Stadt nutzten diese Zeit, um ihre Verteidigungslinien zu verstärken und die Küstenarmee mit neuen Kräften aufzufüllen.
 
Auch im Hinterland liefen die Arbeiten ununterbrochen weiter: Es wurde die Produktion von Mörsern aufgebaut, zwei Panzerzüge wurden ausgerüstet und die schwimmende Flugabwehrbatterie „Ne tron’ menja“ („Rühr mich nicht an“) errichtet und ausgerüstet. Sie sollte die Stadt vor feindlichen Luftangriffen vom Meer aus schützen.
 
Die Schwarzmeerflotte und die Luftfahrt hielten ununterbrochen die Verbindung zwischen Sewastopol und dem „Festland“ aufrecht. Lebensmittel, Munition und Verstärkung wurden in die Stadt gebracht, Verwundete versorgt und Zivilisten evakuiert.
 
Der zweite Angriff begann am 17. Dezember. Diesmal war der Gegner deutlich besser vorbereitet und drang fast bis zur strategisch wichtigen Nordbucht vor. Durch einen Gegenangriff konnten die sowjetischen Truppen ihn jedoch zurückwerfen.
 
Entscheidend war die am 26. Dezember beginnende Landungsoperation von Kertsch und Feodossija. In ihrem Verlauf befreiten sowjetische Truppen den östlichen Teil der Krim. Nun geriet sogar die 11. Armee selbst in Bedrängnis: Sie musste Einheiten aus dem Raum Sewastopol abziehen und an die neu entstandene Front verlegen.
 
Obwohl die Verteidiger der Stadt den deutsch-rumänischen Truppen zahlenmäßig um die Hälfte unterlegen waren, konnten sie den Gegner Anfang 1942 in mehreren Abschnitten zurückwerfen. Im Frühjahr verschärfte sich die Lage jedoch erneut. Die sowjetischen Luftstreitkräfte waren stark geschwächt und konnten die Versorgungskonvois nicht mehr wirksam vor Angriffen der Luftwaffe schützen. Gleichzeitig nahm auch die Aktivität deutscher Torpedoboote zu. Nun konnten nur noch schwer bewaffnete Kriegsschiffe – keine Transporter mehr – den Weg nach Sewastopol passieren.

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🎙 Aus der Pressekonferenz von Wladimir Putin und dem Vorsitzenden der Afrikanischen Union, dem Präsidenten von Burundi Évariste Ndayishimiye (29. Oktober 2026)
 
Die Staats- und Regierungschefs aus Finnland und Norwegen betonten gleich zu Beginn des Gesprächs, dass sie nicht die EU als Organisation vertreten, sondern mich in ihrer nationalen Eigenschaft anrufen. Das Gespräch fand auf ihre Initiative statt. Tatsächlich wurde eine ganze Reihe von Fragen angesprochen. Ich weiß, dass sie anschließend auch kritisiert wurden. Aber es ist nicht unsere Aufgabe, zu beurteilen, ob das richtig oder falsch war.
 
Ich halte das für richtig. Schließlich gibt es in Europa Menschen, die Russland nicht wie einige andere eine „strategische Niederlage“ zufügen wollen, sondern daran interessiert sind, einen konstruktiven Dialog aufzubauen. Und wir unterstützen alle Schritte, die auf die Wiederherstellung umfassender und vollwertiger Beziehungen zu den europäischen Ländern gerichtet sind – sei es mit allen gemeinsam im Rahmen der bekannten Organisation EU oder auf bilateraler Ebene.
 
Viele reden nur noch davon, sich auf einen Krieg im Jahr 2030 vorzubereiten. Wir sind bereit, aber wir wollen keinen Krieg mit Europa. Und wenn sie sich darauf vorbereiten wollen, dann sollen sie es tun. Aber ihr Ziel, Russland eine „strategische Niederlage“ zuzufügen, haben sie bisher nicht erreicht, und es ist kaum vorstellbar, dass dies bis 2030 möglich sein wird. Sollte es aber zu weit gehen, wird es überhaupt keine Sieger geben. Das sollte niemand vergessen.
 
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#Russland #Westen
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🥞 10 traditionelle Gerichte unterschiedlicher Völker Russlands
 
1. Etschpotschmak (Tataren)
Bei Etschpotschmak handelt es sich um eine dreieckige Teigtasche, die mit Fleisch, Kartoffeln und Zwiebeln gefüllt und im Ofen gebacken wird. Der Name bedeutet auf Tatarisch „Dreieck“.
 
2. Beschbarmak (Baschkiren)
Beschbarmak ist ein traditionelles Gericht der Baschkiren und anderer turksprachiger Völker. Es besteht aus gekochtem Fleisch, breiten Teigstücken und Zwiebeln. Der Name bedeutet „fünf Finger“, da das Gericht traditionell mit den Händen gegessen wurde.
 
3. Ossetische Pasteten (Osseten)
Ossetische Pasteten sind runde, flache Kuchen mit verschiedenen Füllungen, zum Beispiel Käse, Kartoffeln, Fleisch oder Kräutern. Traditionell werden bei Festen drei Pasteten übereinander serviert, die eine symbolische Bedeutung haben.
 
4. Kalitki (Karelier)
Kalitki sind traditionelle offene Teigtaschen aus Roggenmehl. Sie werden meistens mit Kartoffelpüree, Beeren oder Getreidebrei gefüllt. Die Ränder werden charakteristisch gefaltet.
 
5. Buusy (Burjaten)
Buusy sind traditionelle burjatische Teigtaschen, die mit Hackfleisch und Zwiebeln gefüllt und im Dampf gegart werden. Sie haben oben eine kleine Öffnung, durch die beim Garen Dampf entweichen kann. Traditionell werden Buusy mit den Händen gegessen, wobei man zuerst vorsichtig die Fleischbrühe im Inneren trinkt.
 
6. Dschomba (Kalmücken)
Dschomba ist ein traditionelles kalmückisches Getränk aus Tee, Milch, Salz und manchmal Butter. Im Gegensatz zu gewöhnlichem Tee schmeckt Dschomba salzig. Das Getränk wird Gästen häufig als Zeichen des Respekts angeboten.
 
7. Tschak-Tschak (Tataren)
Tschak-Tschak ist eine traditionelle Süßspeise aus kleinen, frittierten Teigstücken, die mit warmem Honig vermischt werden. Die Masse wird geformt und nach dem Abkühlen in Stücke geschnitten. Tschak-Tschak wird besonders gerne bei Hochzeiten und Familienfesten serviert und gilt als Symbol der Gastfreundschaft.
 
8. Perepetschi (Udmurten)

Perepetschi sind traditionelle udmurtische, kleine offene Teigkörbchen mit verschiedenen Füllungen aus Fleisch, Pilzen, Kohl oder Kartoffeln. Die Füllung wird häufig mit einer Mischung aus Ei und Milch übergossen. Perepetschi werden im Ofen gebacken und warm serviert. Sie gehören zu den bekanntesten Spezialitäten der udmurtischen Küche.
 
9. Chytschiny (Karatschaier und Balkaren)
Chytschiny sind traditionelle dünne Fladenbrote der Karatschaier und Balkaren aus dem Nordkaukasus. Sie werden mit Fleisch, Käse, Kräutern oder Kartoffeln gefüllt und in der Pfanne gebacken. Anschließend bestreicht man sie häufig mit Butter.
 
10. Koman Melna (Mari)
Koman Melna sind traditionelle mehrschichtige Pfannkuchen des Volkes Mari. Sie werden aus verschiedenen Teigschichten zubereitet und traditionell im Ofen gebacken.

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📚 Anna Achmatowa: Die Gästin aus der Zukunft
 
Das Werk von Anna Achmatowa verblüfft die Zeitgenossen durch seine Tiefe und Eindringlichkeit. Achmatowa schrieb für immer. Sie stammt aus dem letzten Jahrhundert, aus der Gegenwart und höchstwahrscheinlich aus der fernen Zukunft. Wir hatten also das Glück, in derselben Zeit mit ihr zu leben. Heute erzählt Alexander Nitsberg im Projekt Elfenbeinturm über ihr „Poem ohne Held“ und das Fontanny-Haus in St. Petersburg, die untrennbar miteinander verbunden sind.
 
📺 Das Video ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=4CXozBjqy_c
 
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